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Italien: Proteste gegen Migranten eskalieren – „Soziale Revolte steht vor der Tür“

Nahe Venedig und in Rom eskalierten Bürgerproteste gegen die Unterbringung von Asylbewerbern. Die Polizei schritt massiv ein, es kam zu Festnahmen. Venetiens Präsident warnt derweil offen vor „Afrikanisierung“.

Schon seit Tage protestierten die in einem römischen Vorort lebenden 250 Familien gegen die Pläne des Polizeichefs, 100 Flüchtlinge in einer ehemaligen Schule unterzubringen und warnten vor einer „Flüchtlingsinvasion“, die zu erheblichen Sicherheitsproblemen im ohnehin schon benachteiligten Vorort Casale San Nicola, im nordwestlichen Zipfel des 15. Stadtbezirks der Hauptstadt, führen könnte.

Laut einem Bericht der österreichischen „Krone“ erreichte am Freitag ein Bus mit rund  20 Migranten trotz Blockadeversuchen die Schule. Eine neofaschistische Gruppe hatte sich offenbar den Demonstranten angeschlossen. Die Leute schrien den Ankommenden Hassparolen und Beleidigungen entgegen, warfen mit Steinen, Stühlen und Flaschen.

Rom bleibt hart

Auch die Polizei wurde mit Stühlen beworfen und reagierte mit Knüppelschlägen, um den Eingang freizuräumen. Nach Behördenangaben wurden zwei Menschen festgenommen, 15 weitere Randalierer identifiziert, so das Blatt.

Die Stadt erklärte, die Straßenblockade auflösen und die Migranten nach wie vor in der Schule unterbringen zu wollen. „Wir machen keinen Schritt zurück“, erklärte der ehemalige Präfekt von Rom, Franco Gabrielli, der seit April letzten Jahres Generaldirektor für öffentliche Sicherheit im Innenministerium und Chef der Staatspolizei ist.

Treviso bringt Migranten weg

Die Provinzhauptstadt Treviso befindet sich rund 20 Kilometer Luftlinie nördlich von Venedig, der Hauptstadt der Region Venetien. Rund zehn Kilometer weiter westlich liegt die Gemeinde Quinto di Treviso mit ihren knapp 10.000 Einwohnern.

Nachdem Dutzende Menschen vor den ursprünglich vorgesehenen Appartements für Migranten Möbel und Matratzen angebrannt und demonstriert hatten, wurden etwa 100 Asylbewerber am Freitagnachmittag von dort in eine ehemalige Kaserne in der Nähe gebracht.

Während der Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es viele Festnahmen.

Venetiens Präsident warnt vor Afrikanisierung

Der Präsident der Region Venetien (Hauptstadt Venedig), Luca Zaia (Lega Nord), zeigte sich solidarisch mit den Demonstranten in seiner Region. Er warnte vor einer „Afrikanisierung“ der Region Venetien, in der rund fünf Millionen Menschen leben, darunter 517.000 Migranten.

Es ist absurd, hundert Flüchtlinge in einem Wohnungsgebäude unterzubringen, in dem Familien mit Kleinkindern leben.“

(Luca Zaia, Präsident von Venetien)

Damit schüre man soziale Konflikte, so der mit einem deutschen Ministerpräsidenten vergleichbare Landesfürst. Die Lega Nord, die für die Übertragung der Kompetenzen des Zentralstaates auf die Regionen und eine Abspaltung der Nordregionen vom Süden des Landes eintritt, gilt als älteste italienische Großpartei und bezeichnet sich selbst als freiheitlich, andere empfinden sie als rechtspopulistisch.

Zudem führt Zaia die Front der Präsidenten norditalienischer Regionen an. Seite an Seite mit dem Präsidenten der Nachbarregion Lombardei (Hauptstadt Mailand), Roberto Maroni (Lega Nord) und Giovanni Toti, (Forza Italia), dem Präsidenten der an der italienischen Riviera gelegenen Region Ligurien (Hauptstadt Genua), stehen diese dafür ein, keine Flüchtlinge aufnehmen zu wollen.

„Invasion von Migranten“

Die vom ehemaligen vierfachen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gegründete und geführte Partei Forza Italia (Vorwärts Italien) gilt in ihrer neuen Prägung als konservativ christdemokratisch und liberal. Deren Senator Maurizio Gasparri, sagte:

Die soziale Revolte steht vor der Tür. Die Situation ist unerträglich geworfen. Wir haben mit einer Invasion von Migranten zu tun, die versorgt werden müssen, während Tausende italienische Familien mit akuten finanziellen Problemen zu tun haben.“

(Maurizio Gasparri, Senator, Forza Italia)

All dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Italien derzeit mit einem Rekordansturm von Migranten fertig werden muss und die Regierung bis Jahresende mit dem Eintreffen von 200.000 Migranten rechnet.

Siehe auch:

Aus Italien: Migranten wagen halsbrecherische Fahrt in Güterzügen

„Kriminelle Banden schleusen Migranten ein“: Österreich droht mit schneller Grenzschließung

Afrikanische Flüchtlinge zieht es nach Libyen – „Migrationsstrom“ reißt nicht ab

Freilandschweine sind glücklich!

Ist es nicht schön, Tiere in der Natur zu erleben? Und wer Schweinefleisch isst, gutes Fleisch (und nicht teures, chemiegeladenes Wasser) zu bekommen?

Leben im Wald: Glückliche Schweine – BR Fernsehen

Dafür braucht man eine Genehmigung. Ist das nicht der Wahnsinn, wenn man für Gottgeschaffenes eine Bewilligung braucht und für den Massenwahn nicht?

Oberkirch: Auf dem Hofgut Silva leben die Schweine im Freien

Wunderbar, ein weiteres Beispiel

Verhalten des Hausschweins in naturnaher Umgebung (Deutsch)

Wie sorgsam und mütterlich Schweinemütter mit ihren „Kindern“ umgehen?

Es gibt 7 Außerirdische Rassen auf der Erde sagt der ehemalige kanadische Verteidigungsminister

Wer diese Seite kennt, für den ist es nichts neues.
Es wird auch nach und nach für den programmierten Menschen offiziell eröffnet werden.
Die Machthabenden streiten nur noch über das wie !
Daher lohnt es sich schon mal vorab sich ein eigenes Bild zu machen.
Immer wieder gehen ehemalige Machthabende an die Öffentlichkeit, um davon zu berichten was jenseits der Karantänezone uns Menschen verschwiegen wird.
Aber hören wir was Herr Hallyer zu berichten hat.
Danke Claudine für die Übersetzung
Auf der Erde existieren viele Spezies und ich bin davon überzeugt das sie unterschiedliche zwecke haben, sowie vielleicht auch die USA, Russland und China unterschiedliche Zwecke haben. Man könnte sagen was denken sich die Erdlinge, über wen sprechen Sie? Sprechen Sie über die Russen, Amerikaner, deutsche oder über wen? Und ich denke es gab treffen von Angesicht zu Angesicht, anscheinend mit Spezien die den Menschen sehr ähnlich sind und einige von ihnen kommen von Planeten aus einem anderen Sonnensystem. Es sind „Personen“ die im Pentagon über die Flure laufen könnten ohne dass sie auffallen. Dann gibt es andere Spezien, sowie die Grauen zum Beispiel, die sehr unterschiedlich sind in ihrer Erscheinung, sie sind klein, haben sehr große Köpfe, sehr lange Arme und große Augen. Sie sind den Außerirdischen aus unseren Zeichentrickfilmen sehr ähnlich. Sie sind keine grünen Männchen vom Mars wie wir normalerweise sagen, aber sie sind klein und haben dunkle Haut. Sie werden von der USA als biologische Außerirdische Lebensform bezeichnet, E.B.E. (Extraterrestrial Biological Entities). Diese Gruppe von E.B.E. Sehen ganz anders aus und haben einen ganz anderen Zweck als die anderen, weil es unterschiedliche Stufen der Spiritualität gibt. Und während des Projekts MJ12, das ist eine kleine Elitegruppe, die President Truman kreiert hat um die Archive der Außerirdischen zu überwachen und dem Präsidenten direkt Bericht zu erstatten, haben sie mit den Grauen die Vereinbarung getroffen, Technologien auszutauschen und ihnen erlaubt eine limitierte Anzahl, ich weiß es klingt wie ein Witz, aber die Vereinbarung enthielt eine limitierte Anzahlt von Entführungen im Tausch gegen Technologien. Und das Resultat dieses Arrangement ist, über die Jahre hat die USA den Maschinenbau umgekehrt wie wir sagen, oder besser außerirdische Technologie produziert, wie Waffen und Transport, bis zu dem Punkt wo Dr. Steven Greer Zeuge wurde und über die Ufos sagte, dass man nicht mehr unterscheiden kann welche deren sind und welche unsere, weil sie sich so ähnlich sind. Es gab eine unglaubliche Ente.
Es gab eine unglaubliche Entwicklung in den letzten 60 Jahren und sie haben sehr machtvolle Waffen entwickelt, viel machtvoller als alles was es vorher gab. Sie haben laut Ben Rich, der ehemalige Chef der Lookheed Kooperation, eine Firma die an diesen Vehikel gearbeitet hat, haben sie nun die Möglichkeit E.T nach hause zu bringen. Bei der Aussage „friedliche Beziehung“ stellt sich die Frage, Friede zwischen wem und für wen. Es gibt keine Behörde die diese Frage beantworten kann. Es gibt eine Sorge um eine Reptilien Rasse, vielleicht gibt es irgendeine Verbindung zu den Grauen, ich weiß es nicht, aber nochmals es gibt keine Außerirdische Behörde, da es viele Reptilien Rassen gibt und es gibt einige gute, positive Kreaturen unter diesem Namen. Die USA hat ihren Präsidenten immer wieder gesagt, dass die meisten von ihnen gutartig sindaber es gibt eine Rasse die nicht gutartig ist, sie haben nie deren Namen erwähnt, niemand hat mir je gesagt welche es sind. Ich nehme an sie sprechen über diese eine Rasse der Reptilien, die wenn man es so nenne kann die Dunkelheit repräsentieren. Auf der anderen Seite, die Wesen von Mars Venus und Saturn, die mehr uns ähnlich sind, sind spirituell und repräsentieren das Licht. Es ist keine einfache Frage und es gibt keine definitive Antwort, weil ich diese Antwort nicht kenne. Ich nehme an niemand weiß es 100%ig, wenn ich sage niemand, meine ich damit kein Mensch mit Autorität, aber es gibt einige bestimmte Personen in der USA, die Cabala die mehr Informationen haben über diese Sache als der Rest von uns. Sie haben diese Informationen gesammelt über die Jahre und hatten mehr Kontakt zu verschiedenen Gruppen als andere von uns. Es gibt viel Aufzudecken sobald wir Zugang bekommen und sie dazu bringen es aufzudecken, es ist sehr wichtig es and licht zu bringen, denn die Informationen existieren und es ist öffentliches Recht es zu erfahren. Aber die Kabale besitzt die Medien, beide arten gedruckte und elektronische und somit wird es nicht veröffentlicht und wir können sie nicht dazu bringen es in ihren eigenen Medien zu veröffentlichen und das ist ein großes Problem.
und weiter gehts…..

Tod auf Rezept und kein Medikament ohne Nebenwirkungen: Aber nicht verraten!

René Gräber in de.sott.net

Wir kennen den gebetsmühlenartigen Anspruch der Schulmedizin und der mit ihr verbandelten Pharmaindustrie, dass nur „ordnungsgemäß“ zugelassene Medikamente in der Lage sind, zu heilen.

Natürliche Heilmittel gibt es demnach nicht, beziehungsweise kann es nicht geben, da diese keine Zulassung haben und damit unwirksam sein sollen – entgegen aller Studien und Erfahrungswerte.

Schon hier kristallisiert sich die Lächerlichkeit des Anspruchs auf eine Monopolstellung in Sachen Heilung heraus. Denn die Kritik, dass die Schulmedizin nicht heilt, sondern Symptome verarztet, wird mit solchen formalisierten Argumenten bestätigt.

Wenn man diese krude Logik für sich vereinnahmt hat, dann hat man auch die idealen Scheuklappen auf, die die Sicht auf die negativen Folgen zahlreicher „Mediziner“-Verordnungen ausblenden. Und damit wäre das rosarote Bild der klassischen Medizin Wirklichkeit geworden.

Und bevor mir wieder was unterstellt wird: Es geht hier nicht darum, dass ich gerne einen guten Chirurgen hätte, der mich operiert, wenn mein Bein nicht mehr da ist, wo es eigentlich hingehört. Es geht hier um die Millionen chronisch Kranken (und auch um akut Kranke), die täglich irgendwelche Tabletten, Arzneimittel und Medikamente einnehmen sollen.

Kein Medikament ohne Nebenwirkungen

Ein alter pharmakologische Leitspruch besagt, dass es bei pharmakologischen Substanzen ohne Nebenwirkungen auch keine Wirkungen gibt. Oder mit anderen Worten: Je besser eine Substanz wirkt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte andere Wirkungen, kurz „Nebenwirkungen“ genannt. Und eine dieser „Nebenwirkungen“ ist der Tod.

Wie sehr die Schulmedizin diese Wahrheit verdrängt oder unterdrückt, dies dokumentiert ihre wissenschaftsfeindliche Herangehensweise an diese Tatsachen. Diese Ideologie hat Konsequenzen für die Art und Weise, wie Medikamente neu zugelassen werden. Denn die Pharmaindustrie darf ihre eigenen Studien bauen und somit ihr eigener „Richter“ sein. Und diese Praxis hat Konsequenzen für die Patienten, die ich in einer „Unmenge“ an Beiträgen bereits beschrieben habe:

Tod auf Rezept: Aber nicht verraten!

Tod auf Rezept“ – so hieß ein Beitrag der ARD aus dem Jahr 2000. Hier kommt ein renommierter Bremer Pharmakologe, Professor Schönhofer, zu Wort, dessen Spezialgebiet die Erforschung von Nebenwirkungen von Medikamenten ist. Er beurteilt die Vorgehensweise der Pharmaindustrie so: „Der Profit ist oft wichtiger als der Patient, Medikamente kommen häufig vorschnell auf den Markt.

Am Beispiel eines heute praktisch unbekannten Medikaments, das Antibiotikum Trovan, wird das Prinzip erklärt, das hinter dieser desolaten Praxis steht.

Das Antibiotikum von der Firma Pfizer war nur ein Jahr auf dem Markt. Aufgrund schwerer Nebenwirkungen plus Todesfälle wurde es wieder vom Markt genommen. Immerhin, möchte man fast denken. Aber eigentlich hätte eine solche Substanz nie zugelassen werden sollen.

Denn die Studien vor der Zulassung zeigten erhöhte Leberwerte bei den Probanden, was aber vom Hersteller unter den Teppich gekehrt wurde. Pfizer behauptete sogar höchst offiziell, dass Trovan „das am besten untersuchte Mittel aller Zeiten“ sei, und sogar noch besser dokumentiert sei als Penicillin. Nach einem Jahr war das am besten untersuchte Mittel aller Zeiten weg vom Markt. Für Professor Schönhofer war klar, dass die Zulassung dieser Substanz nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen konnte, sondern einzig und allein auf Profitstreben, wie er sich ausdrückte.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen und damit keine Ausnahme, die irgendeine Regel bestätigt. Vielmehr scheint es sich hier um die Regel zu handeln, bei der man nach einer Ausnahme suchen muss. Da wir gerade bei den Antibiotika sind: Da gibt es auch noch die unschöne Gruppe der Fluorchinolone. Eine tolle Sache!

Nach Berechnungen von Prof. Schönhofer gab es zu diesem Zeitpunkt jährlich 16.000 Tote durch medikamentöse Nebenwirkungen, die zur Hälfte vermeidbar gewesen wären. Und zu diesem Zeitpunkt gab es nach seinen Aussagen noch über 20.000 Arzneimittel, die im Verkehr waren, für die es aber überhaupt keine Zulassung gegeben hatte. Aber das war im Jahr 2000.

Hier wird die Scheinheiligkeit von Schulmedizin und Pharmaindustrie besonders deutlich, die eine Zulassung, Neubewertung, Nachzulassung usw. für seit Jahrzehnte bewährte Naturheilmittel verlangen, selbst aber nicht im geringsten bereit sind, ihren eigenen chemischen Dreck einer wissenschaftlichen Prüfung unterziehen zu lassen.

Und da sich an dieser Praxis wenig geändert zu haben scheint, hat sich die Zahl der 16.000 Toten von 2000 evidenzbasiert und signifikant auf 58.000 Tote durch medikamentöse Nebenwirkung im Jahr 2013 erhöht.

Der Karneval der Schulmedizin

Die Definition von Intelligenz ist sehr einfach: Es ist die Fähigkeit zu lernen. Damit erhebt sich der Verdacht, dass eine Disziplin, die vor 17 Jahren noch 16.000 Tote produzierte und dann 13 Jahre später fast das Vierfache davon, eine eingeschränkte bis nicht vorhandene Fähigkeit zum Lernen besitzt. Die fehlende Wissenschaftlichkeit wäre ein weiterer Hinweis darauf. Aber ich denke, dass es viel schlimmer ist.

Wie Professor Schönhofer bereits festgestellt hatte, ist es weniger die fehlende Intelligenz, sondern das Interesse, dass hinter dieser Praxis steht: Steigender Umsatz und Profit. Dies hat höchste Priorität. Und die vorhandene Intelligenz wird genutzt, um idealistische Ärzte und Patienten nachhaltig zu täuschen.

Diese Abteilung nennt man Marketing, die in der Lage ist, aus einem Killer-Medikament das Sicherste aller Zeiten zu schnitzen. Darum entsteht nicht selten der Eindruck, dass mit all dieser Evidenzbasiertheit, Wissenschaft im weißen Kittel, gravitätischem Gehabe der Medizin-Professoren, und anderen werbewirksamen Methoden Medikamente ähnlich unter das Volk geworfen werden können, wie die Kamellen im Kölner Karneval. Denn die medizinischen Kamellen sind ja total sicher und heilen auch noch. Und wenn es dazu sogar noch eine „Zulassung“ gibt, dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Wir wissen spätestens seit Contergan in den frühen Sechzigern und AvandiaLipobay und Vioxx nach 2000, dass sich was geändert haben muss – und zwar etwas, was die 16 durch eine 58 mal Tausend zu ersetzen in der Lage war.

RP-online.de brachte diesen sehr glaubwürdigen Artikel im Jahr 2013, aus dem diese Zahlen hervorgehen. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht Professor Sönnichsen vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Witten/Herdecke. Er bemängelt, dass fast 1/3 aller Medikamente ohne „Evidenzbasis“ verordnet werden. Dies halte ich für eine bestürzende Erkenntnis für eine Disziplin, die die Evidenzbasiertheit für sich in Anspruch nimmt und Naturheilverfahren als nicht evidenzbasiert abstempelt.

Der Artikel zitiert eine Studie, die gezeigt hat, dass 90 Prozent der Patienten mindestens ein Arzneimittel ohne entsprechende Indikation (=unbegründet) verschrieben bekommen. Bei den älteren Herrschaften (=über 65 Jahre alt) werden in 63 Prozent der Fälle Medikamente gegeben, die für diese Altersgruppe so gut wie kontraindiziert oder wirkungslos sind. Ein ähnliches Vorgehen kenne ich nur vom Kölner Karneval.

10% der Notaufnahmen wegen Arzneimittel-Wechselwirkungen

Eine Studie des Salzburger Klinikums aus dem Jahr 2008 hatte ergeben, dass 10 Prozent der Notaufnahmen in einem engen Zusammenhang mit medikamentösen Wechselwirkungen standen. Professor Sönnichsen weiß von weiteren Studien, die zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind. Das heißt also, dass im Karneval der Schulmedizin nicht nur blaue oder gelbe oder rote Kamellen gerne und reichlich gegeben werden, sondern alle Farben bunt durcheinander gemischt nach dem Motto: je mehr desto besser.

Wie sehr diese Narren im weißen Kittel die bunten Kamellen schätzen, beschreibt Professor Haefeli vom Universitätsklinikum Heidelberg:

Der durchschnittliche Patient verlässt heute mit 5 Medikamenten unsere Klinik. Daraus ergeben sich bereits 26 verschiedene Kombinationen, die sich gegenseitig beeinflussen können.

Und Durchschnitt heißt hier nicht etwa maximal. Denn es sind Fälle bekannt, wo Patienten 20 und mehr verschiedene Medikamente täglich haben schlucken müssen. Alaaf und Helau!

Aber Interaktionen (Wechselwirkungen) sind doch keine Nebenwirkungen, oder vielleicht doch?

Mal wieder: die Cholesterinsenker

Wie fragwürdig dieses System ist, das verdeutlicht Professor Sönnichsen am Beispiel der Lipidsenker. Der wird nämlich gerne verschrieben, um „das Risiko für Herzinfarkte zu senken“. Denn es gibt von der Pharmaindustrie durchgeführte Arbeiten, die dies gezeigt haben wollen. Und die müssen es ja wissen, nicht wahr?

Für Professor Sönnichsen jedoch stellt sich die Situation vollkommen anders dar:

Bei 100 Patienten verhindert man dadurch innerhalb von 10 Jahren 5 Herzinfarkte. 75 von ihnen hätten statistisch bewertet ohnehin keinen bekommen und 20 von ihnen bekommen ihn trotz der Behandlung mit dem Medikament.

Vom Risiko für Nebenwirkungen und Art und Weise von Nebenwirkungen wird hier selten gesprochen. Denn läge die Priorität bei der Sicherheit der Medikation, dann wäre schon längst Aschermittwoch in der Schulmedizin. Und ein Büchlein zu diesem „Zeug“ habe ich auch verfasst:

„Prognosehemmung“ und Gießkannenprinzip

Besagter Artikel gibt eine interessante Erklärung für dieses Phänomen in Deutschland. Er sieht die Ursache darin, dass „in Deutschland prognosehemmend verschrieben wird.“

Das heißt, dass es sich hier um ein Gießkannenprinzip handelt, das jeden einschließt, der ein bestimmtes Risiko besitzt, das sich wiederum von Grenzwerten bei bestimmten Laborwerten ableiten lässt. Wer also einen Cholesterinwert von mehr als 200 sein Eigen nennt, der ist schulmedizinisch gesehen ein Risikopatient, wenn auch nur statistisch. Aber das reicht schon, um diesen Patienten einem Sack voll Risiko für Nebenwirkungen auszusetzen. Denn die Statistik hat es ja „bewiesen“.

Naja, und wenn der Patient zum Beispiel auch noch, wie nicht selten üblich, nachhaltig gesenkte Grenzwerte für Prädiabetes und Hypertonie übersteigt, dann greift der Arzt reflexartig zum Rezeptblock, um noch ein paar bunte Kamellen dazu zufügen. Wir wissen alle, wie unterschiedlich der Organismus von Patienten funktioniert, was auch auf eine differenzierte Genetik zurückzuführen ist.

Aber die Schulmedizin macht mit ihren karnevalistischen Veranstaltungen der Verteilung von Kamellen im Gießkannenprinzip alle Patienten gleich. Wen wundert es da noch, dass auch aus diesem Blickwinkel Nebenwirkungen entstehen müssen, selbst wenn es sich nur um ein einzelnes Medikament handelt.

Ein Beitrag von T-online (Pharmakologe warnt vor Schmerzmitteln) beschreibt die Risiken von Medikamenten, die heute als normal, sicher, gut verträglich etc. gelten. Hier kommt ein Professor für Pharmakologie der Universität Erlangen zu Wort, Professor Brune. Er veranschaulicht dem Leser, wie viel Chemie die Deutschen im Verlauf ihres Lebens schlucken oder schlucken müssen:

Im Schnitt nimmt jeder Deutsche von der Geburt bis zum Tod 2 Monate im Jahr Schmerzmittel ein. 10 Prozent der Deutschen schlucken sie sogar jeden Tag.

Paracetamol und Acetylsalicylsäure können bei einer Überdosierung zum Tode führen. Andere vergleichbare, aber modernere Wirkstoffe wie IbuprofenDiclofenac und Naproxen haben diese „Nebenwirkung“ nicht. Dafür zeichnen sich diese, zum Beispiel Ibuprofen und Diclofenac, durch eine nierenschädigende Wirksamkeit aus, die in letzter Konsequenz ebenfalls zum Tode führen kann. Aber nicht nur die Nieren sind gefährdet. Magen-Darm-Trakt und Lungen können auch betroffen sein.

Paracetamol hat eine schädigende Wirksamkeit auf die Leber, die auch dann gegeben ist, wenn keine hohen Dosen eingenommen werden. Laut Professor Brune würde Paracetamol heute nicht mehr zugelassen, da die Substanz auch für HerzinfarkteHypertonie und Hirnschäden verantwortlich ist.

Acetylsalicylsäure ist ein beliebter Wirkstoff, der als Prophylaxe gegen Schlaganfall zum Einsatz kommt, da er „blutverdünnend“ wirkt. Mal ganz nebenbei: „blutverdünnend“? Wer sich diesen Begriff hat einfallen lassen, dem gebührt der Medizin-Marketing-Nobelpreis. Das Blut kann ich verdünnen, wenn ich Flüssigkeit dazu gebe. Was aber wirklich passiert ist höchstens eine „Gerinnungshemmung“.

Aber wir sehen hier wieder das kamellenhafte Gießkannenprinzip der Schulmedizin, nahezu jeden Patienten, der ein statistisches Risiko für einen Schlaganfall zu haben scheint, auf die Substanz einzustellen. Auch hier abstrahieren die behandelnden Mediziner von den Risiken für unkontrollierbare Blutungen, Darmgeschwüre, Asthmaanfälle etc., weil die Hersteller ihnen vorgaukeln, dass die Vorteile die Risiken von Nebenwirkungen übertreffen. Der Focus zitiert hierzu eine schwedische Studie aus der Universität Linköping, der zufolge „die mit Abstand häufigste tödliche Nebenwirkungen Blutungen waren, die nach der Einnahme Blut verdünnender Medikamente auftraten.

Da es sich hier auch um Schmerzmittel handelt, die ausgiebig und gerne genommen werden, gesellt sich noch ein weiterer kritischer Punkt hinzu. Und das ist das Ausschalten von Schmerz als Warnsignal durch eine chemische Keule. Dieses Ignorieren der „Körpersprache“ des Organismus alleine kann schon zu nachhaltigen Komplikationen führen, wenn die Ursache für den Schmerz nicht erkannt und beseitigt wird. Aber Ursachenbehandlung hat kaum Priorität in der Schulmedizin. Das ist nichts Neues. Kein Wunder also, wenn diese Substanzen vom Mediziner verschrieben oder empfohlen werden.

Ein Dänischer Poltergeist

Und es gibt noch einen professoralen Poltergeist in der klassischen Medizin: Professor Gøtzsche. Professor Gøtzsche ist ein Internist und hat jahrelang klinische Studien für Pharmafirmen durchgeführt. Er ist Mitbegründer der Cochrane Collaboration, sowie Direktor des Nordic Cochrane Centers am Rigshospitalet in Kopenhagen.

Die Cochrane Collaboration ist bekannt geworden durch die Durchführung von einer Reihe von Metaanalysen zu verschiedenen Fragestellungen. Meine Vorbehalte gegen Metaanalysen liegen in der Möglichkeit, nur ausgesuchte Studien in das Datenmaterial aufzunehmen, die dann das gewünschte Ergebnis herbeischaffen. Wie es aussieht, scheint Professor Gøtzsche diese Ansicht zu teilen: Data Extraction Errors in Meta-analyses That Use Standardized Mean Differences.

Es handelt sich hier offensichtlich um eine weitere Form von bewusster „Informationswäsche“, wie er das nennt. Weiter behauptet er, dass Pharmafirmen keine Medikamente, sondern Lügen über Medikamente verkaufen. Und die Fachzeitschriften sind nichts als Informationswaschanlagen für die Pharmaindustrie.

Medikamentenskandale: Die bitteren Pillen und die schlechten Nachrichten Bild: (c) fotolia – Jürgen Flächle

Pharmaindustrie als organisiertes Verbrechen

In einem Beitrag des Schweizer Rundfunks (Tödliche Medizin?) wird er so zitiert, dass er die Pharmaindustrie als organisiertes Verbrechenbezeichnet.

Ein Grund für diese Behauptungen ist die Tatsache, dass Pharmafirmen selber über die Art und Weise entscheiden dürfen, in welcher Weise ihr neues Produkt getestet wird; sie selber entscheiden, wie sie die Daten auswerten und auch selber entscheiden dürfen, welche der Daten an die Zulassungsbehörden weitergereicht werden.

Kein Wunder also, wenn Daten so frisiert werden, dass rosarote Wolken am Pharmahimmel schweben, die uns vom Pharmamarketing als neue „Durchbrüche“ verkauft werden. Wenn dann die Realität mit Blitz und Donner evidenzbasiert über die Patienten hereinbricht, dann ist man in den Pharmafirmen nur besorgt darüber, dass vor einer Rücknahme der neuen Substanz vom Markt wenigstens die Entwicklungskosten wieder hereingefahren werden können, auch wenn das einige Tote kosten sollte. Wie kann man dem guten Professor da vorwerfen, diese Machenschaften als kriminell zu bezeichnen?

Ärzte: Vollstrecker und Handlanger der Pharmaindustrie

Für Professor Gøtzsche sind die Ärzte selbst nichts anderes als „Vollstrecker“ und „Handlanger“ der Pharmaindustrie, die sich von ihr korrumpieren lassen mit Geldgeschenken, teuren Essen, teuren Reisen, die als „Weiterbildung“ verkleidet werden und so weiter.

Wer also fragwürdige Medikamente aufgrund dieser Stimuli seinen Patienten verordnet, und nicht aufgrund von medizinischen Notwendigkeiten, der wird früher oder später bei einigen seiner Patienten ein pharmakologisches Desaster verursachen. Betroffen werden dann die Patienten sein, denen es am schlechtesten geht und die auf eine gute ärztliche Betreuung angewiesen sind. Die Gesünderen halten den pharmakologischen Stress mehr oder weniger gut aus, was darauf hinweist, dass sie auch ohne Arztbesuch gut zurecht gekommen wären. Die fragilen Patienten dagegen brechen unter der pharmakologischen Last zusammen und werden Teil einer desaströsen Statistik für Nebenwirkung und vielleicht Todesfolgen.

USA nehmen 2016 500 Medikamente alleine gegen Erkältungen und Allergien vom Markt

Die Zahl der Medikamente, die angeblich evidenzbasiert zugelassen worden, dann aber nach einigen Jahren vom Markt entfernt worden sind, ist inzwischen so gut wie unüberschaubar. Allein 2016 nahm die amerikanische FDA 500 Medikamente gegen Erkältungen und Allergien vom Markt. Grund: gesundheitliche Bedenken.

Diese Situation scheint die Vermutung zu bestätigen, dass Zulassungen nichts als eine aufwändige Form staatlichen Marketings für das Gesundheitswesen darstellt. Mit einer Zulassung kann man immer argumentieren, dass man den staatlichen Segen für die Substanz hat, die man unter die Leute bringt. Zulassung und Medikamentensicherheit werden als Synonym begriffen, was aber schnell in Rauch aufgeht, wenn man sich die Realität anschaut.

Denn wenn zugelassene Medikamente sicher wären, warum werden dann so viele wieder vom Markt zurückgenommen? Warum gibt es die Skandale um Avandia, Vioxx, Lipobay etc.?

Antwort: Es gibt sie, weil Personen wie Professor Gøtzsche und andere den Unterschied zwischen Medikamentensicherheit und staatlicher Absegnung kennen. Und diese staatliche Absegnung ist meist das Resultat von Lobbyarbeit der Pharmaindustrie, die die verantwortlichen Politiker mit profitablen Beraterverträgen „zwingen“, zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Fazit

Das Geschäft mit der Gesundheit beziehungsweise Krankheit von Millionen von Patienten ist so lukrativ, dass von Seiten der Medikamentenhersteller alles getan wird, diesen Markt zu erhalten und zu erweitern. Und Teil dieser Marketingstrategie ist einfach die Produktion von Substanzen, die nicht wirken, den Patienten schaden, sich aber gut verkaufen lassen.

Andersherum: Substanzen, die gut wirken und den Patienten helfen, sich aber schlecht verkaufen lassen, oder einen zu kleinen Markt abdecken, werden von der Pharmaindustrie erst gar nicht ins Visier genommen.

Die Unmengen von Substanzen, die vom Markt genommen wurden, sind Beleg dafür, dass die evidenzbasierte klinische Testphase erst nach der offiziellen Zulassung durchgeführt wird. Versuchskaninchen hier sind dann Menschen, die nicht Teil eines Großversuchs sein wollen, schon gar nicht ohne deren Wissen, sondern die aufgrund ihrer maroden Gesundheit auf ernst zunehmende Hilfe angewiesen sind. Stattdessen bereichern sich Arzt und Pharmafirmen an deren Not und gaukeln Verantwortung und Fürsorge vor, in der Hoffnung, die Patienten an sich zu binden und somit den zahlenden Kunden für sich zu erhalten.

Fazit vom Fazit: Solange die Gesundheit des Menschen nichts als eine Ware und kein Gegenstand für „Gefühlsduselei“ ist, wird sich an der gesamten Situation nichts ändern, und wenn, dann nur zum Schlechteren. Die Steigerung der Todesfälle von 16.000 auf 58.000 in 13 Jahren zeigt an, wohin dieser Weg führt. Warum noch eine Zulassung? Woanders werden die Feigenblätter doch auch schon entfernt.

Interessante Beiträge auf YouTube dazu:

Kette des Gehorsams

http://www.freiwilligfrei.info/
Es mag durchaus sein, dass die heutige Welt von einer
debilen Bande gezüchteter Wahnsinniger regiert wird. Vor denen fürchte ich mich allerdings nicht. Ich fürchte mich vor den indoktrinierten Massen, die mich auf der Stelle erschießen würden, gäbe man ihnen nur den richtigen Befehl.
Ich fürchte mich vor der Herde von wohlmeinenden Idioten, die glauben das geschriebene Gesetze und Autoritäten um jeden Preis befolgt werden müssen, selbst auf Kosten offensichtlicher Moralität.

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José Mujica, Human documentary – eine Dokumentation des Lebens

The part of the movie when José Mujica, former Uruguayan president speaks. I find this part one of the movie’s most interesting and inspiring. I believe it can make some of you think too. Like it did to me…
Human, Yann Arthus-Bertrand, FR 2015
http://www.imdb.com/title/tt3327994/

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