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CBD-Branche drohen herbe Einbußen

Blick in eine CBD-Hanfanlage

Von Hasch-Brownies über CBD-Öl bis hin zum Mittel gegen allerlei Krankheiten: Der Handel mit Produkten mit Cannabidiol (CBD) boomt. Der geschätzte Jahresumsatz der CBD-Branche beläuft sich dabei auf weit über 100 Millionen Euro. Doch vielen Geschäften droht nach der Ankündigung eines Verkaufsverbots durch das Sozialministerium nun das Aus.

Geschäfte, in denen es CBD-Produkte zu kaufen gibt, sieht man in Großstädten wie Wien mittlerweile fast schon an jeder Ecke. In Österreich soll es Medienberichten zufolge derzeit rund 250 solcher Shops geben – etwa 1.000 Menschen sind dort beschäftigt. Auf rund 150 Millionen Euro wird der jährliche Umsatz der Branche mittlerweile geschätzt. Einem Artikel des Onlinemagazins Addendum zufolge können „genaue Umsatzzahlen nicht festgemacht werden“.

Gründe für den CBD-Boom gibt es mehrere: Die einen versprechen sich von der Pflanze eine entzündungshemmende sowie beruhigende Wirkung, die anderen kaufen es als Lifestyleprodukt. Doch der Branche drohen seit einer Ankündigung von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) vom Wochenende nun herbe Verluste.

Strengere Regulierung für CBD-Produkte

Hartinger-Klein will das Geschäft mit cannabidiolhaltigen Produkten strenger regulieren, wie es in einer Presseaussendung hieß. Bei CBD, das nicht zuletzt im Sommer durch die „Hasch-Brownies“ der Konditoreikette Aida Schlagzeilen machte, handelt es sich um einen nicht berauschend wirkenden Stoff der Cannabispflanze.

AIDA-CBD-Brownie

ORF
Der Aida-„Hasch-Brownie“ sorgte im Sommer für Schlagzeilen

Verboten werden soll Hartinger-Klein zufolge jedenfalls der Handel mit CBD-haltigen Lebensmitteln. Das umfasst also allerlei Süßwaren sowie Kuchen, Nahrungsergänzungsmittel sowie Hanftees, die den Wirkstoff enthalten. Das Sozialministerium beruft sich dabei auf die „Neuartige Lebensmittel“-Verordnung der EU. Wird auf EU-Ebene eine Verordnung beschlossen, so gilt diese unmittelbar und verbindlich in jedem Mitgliedsstaat.

Das Aus für den „Hasch-Brownie“?

Neuartige Lebensmittel, auch „Novel Food“ genannt, müssen demnach einer einheitlichen Sicherheitsbewertung unterworfen werden, bevor sie in der EU in Verkehr gebracht werden können. Cannabidiol befindet sich in dem Katalog mit dem Vermerk, dass eine Sicherheitsbewertung noch ausständig ist: Für Produkte wie den „Hasch-Brownie“ von Aida bedeutet das jedenfalls das Aus.

Weil CBD laut AGES die Definition eines Nahrungsergänzungsmittels nicht erfüllt, durfte es auch bisher nur als Aromaprodukt beworben und verkauft werden. Das Schlupfloch wird womöglich weiterhin bestehen. Das bestätigt auch das Sozialministerium auf Anfrage von ORF.at – „insofern die gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllt sind“.

Ähnliches gilt für den Einsatz von CBD bei Kosmetika wie etwa Hanfcremen. Diesbezüglich berief sich das Sozialministerium auf eine EU-Verordnung über kosmetische Mittel. Darin geregelt ist, dass betäubende Stoffe – darunter Cannabis – in Kosmetika nicht zulässig sind. Um dem laut Ministerium „unerlaubten Inverkehrbringen dieser Produkte entgegenzuwirken“, hatte dieses Anfang der Woche erlassen, dass der Handel mit Lebensmitteln und Kosmetika „definitiv“ nicht erlaubt ist.

Verkauf von CBD-Blüten bleibt legal

Auch aus arzneirechtlicher Sicht gibt es eine Regelung für CBD-Produkte. Grundsätzlich wird im Arzneimittelrecht zwischen Funktionsarzneimitteln und Präsentationsarzneimitteln unterschieden. Als Funktionsarzneimittel, für die eine therapeutische Wirkung wissenschaftlich nachzuweisen ist, gilt CBD laut einer Infoseite der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) derzeit nicht.

Als Präsentationsarzneimittel, also als Mittel zur Linderung oder Heilung von Krankheiten, gelten einige CBD-Produkte hingegen schon seit Längerem. Nicht essbare CBD-Öle sowie Sprays mit dem Hanfextrakt wird es demnach weiterhin zu kaufen geben – allerdings nur noch in Apotheken.

Der Einsatz eines anderen Cannabinoids, des medizinischen Tetrahydrocannabiol (THC), ist hierzulande anders als in Deutschland nicht erlaubt. THC besitzt mitunter berauschende, antispastische sowie schmerzlindernde Eigenschaften und ist nach dem Suchtmittelgesetz verboten. Auch in anderen europäischen Staaten wie Spanien, Luxemburg oder den Niederlanden ist THC-haltiges Cannabis teilweise legal oder entkriminalisiert.

CBD-Öl-Fläschchen

GEPA Images/Yana Tatevosian
CBD-Öle wird es künftig weiterhin in Apotheken zu kaufen geben

Der Verkauf der CBD-Blüte, also von kaum THC-haltigen Hanfpflanzen, wird in Österreich hingegen nicht verboten. Laut einem „profil“-Bericht, der sich auf Kenner des Ministeriumerlasses beruft, sollen die rauchbaren CBD-Blüten aber künftig den Jugendschutzgesetzen unterworfen sein. Das umfasst eine Altersgrenze ab 18 Jahren sowie zusätzliche Warnhinweise. „Ein Versand ist untersagt“, heißt es darin weiter. „Zwingend einzuhalten ist der im Suchtmittelgesetz geregelte THC-Wert, der die Grenze von 0,3 Prozent nicht überschreiten darf“, heißt es in der Presseaussendung noch.

Kolba: „Ministerin sorgt für Chaos“

Mit der Ankündigung, cannabinoidhaltige Produkte strenger zu regulieren, folgt Hartinger-Klein auch ganz klar der Linie ihrer Partei. Schon vor Monaten wurde ein Verbot der „Growshops“, also Hanfgeschäften, in Österreich verkündet. Österreichs größter Cannabis-Bauer „Flowery Field“ kündigte daraufhin an, nach Italien umzusiedeln. Grund sei, dass Österreich beim Thema Hanf einen Rückwärtsgang eingelegt habe.

„Diese Produkte werden von kleinen Bauern und Produzenten in Österreich bislang in einem Graubereich hergestellt und in Verkehr gebracht. Hier klare Regelungen zu finden, macht durchaus Sinn“, heißt es in einer Aussendung von Jetzt (ehemalige Liste Pilz). Hartinger-Klein sorge allerdings für Chaos und Verwirrung, da bis Jänner 2019 dem Parlament ein Bericht über den Einsatz von Cannabis in der Medizin vorgelegt würde, so Peter Kolba von Jetzt.

Toxikologe: „Qualitätskontrolle fehlt“

Der Wiener Toxikologe Rainer Schmid verweist rund um die Debatte auch auf die fehlende Qualitätskontrolle hierzulande. „Das ist ein Riesenproblem“, sagte der Experte. „Die meisten Produkte wie Tinkturen oder Öle stammen aus groben Hanfextrakten, die auch THC enthalten. Obwohl Konsumenten ein CBD-Produkt verwendet hätten, würde dann in Speichel- oder Bluttests THC auftauchen – und man sei in Österreich womöglich den Führerschein los“, so Schmid.

Links:

Ist eine Synthese biogener und technogener Zivilisationen möglich? (Valeriy Pyakin 2018.11.05)

Am 11.12.2018 veröffentlicht

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Sowohl Filme, als auch viele Bücher zeigen jegliche Art von Prophezeiungen, die den Dritten Weltkrieg, verheerende Meteoriten oder apokalyptische Katastrophen ankündigen. Diese falschen Prophezeiungen verkaufen sich sehr gut. Aber wir wissen, dass sie nicht eingetreten sind. Allerdings gibt es auch anderen Prophezeiungen, die eine vielversprechende Zukunft vorhersagen. Von ihnen wird nur sehr wenig erzählt. Sie bringen keine finanziellen Vorteile. etzt ABONNIEREN: goo.gl/rs7B7P Folge uns auf Facebook: https://facebook.com/Verborgenegeheim… Folge uns auf Instagram: https://instagram.com/verborgene_gehe… Dieses Video wurde mit der Genehmigung des Urhebers von „Misterios Ocultos TV“ ins Deutsche übersetzt Musik: BTS Prolog von Kevin MacLeod ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution“ (https://creativecommons.org/licenses/…) lizenziert. Quelle: http://freepd.com/Unclassified/BTS%20… Künstler: http://incompetech.com/

Deutsche Umwelthilfe begrüßt Dieselfahrverbote

Deutsche Umwelthilfe begrüßt Dieselfahrverbote

16.11.2018 11:28 Uhr
Die Deutsche Umwelthilfe hat das Urteil von Gelsenkirchen zu Diesel-Fahrverboten in der Stadt sowie in Essen freudig begrüßt. Vor allem das Dieselverbot auf der A40 – der „Lebensader des Ruhrgebiets“.

CDU stellt Gemeinnützigkeit der Deutschen Umwelthilfe infrage

Quelle: www.epochtimes.de

Neben einer Petition bei openpetition.de gegen die Deutsche Umwelthilfe stellt nun auch die CSU die Gemeinnützigkeit infrage. Ein weiterer Antrag fordert, die Umwelthilfe künftig von der Möglichkeit zur Erhebung von Verbandsklagen im Verwaltungsprozessrecht auszuschließen.

Die CDU stellt laut eines Zeitungsberichts bei ihrem bevorstehenden Bundesparteitag die Gemeinnützigkeit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) infrage. Eine Aberkennung fordert der CDU-Bezirksverband Nordwürttemberg von Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilger in einem entsprechenden Antrag, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf das vorläufige Antragsbuch der CDU für den Parteitag vom 6. bis 8. Dezember in Hamburg.

Die Antragskommission der Partei empfehle darin, den Antrag in der Fassung anzunehmen:

Die CDU Deutschlands fordert zu prüfen, ob die Deutsche Umwelthilfe noch die Kriterien für die Gemeinnützigkeit erfüllt.“

Falls die DUH den Status verliere, werde es für sie möglicherweise schwieriger, sich zu finanzieren. Spenden an sie seien dann nicht mehr absetzbar.

In einem weiteren Antrag fordert Bilgers Bezirksverband, die Umwelthilfe künftig von der Möglichkeit zur Erhebung von Verbandsklagen im Verwaltungsprozessrecht auszuschließen, berichtet das „Handelsblatt“. Die Antragskommission empfehle hierzu, den Antrag zur weiteren Beratung an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu überweisen.

Petition erreichte bereits 61.800 Unterschriften

Bei openpetition läuft eine Petition zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit: „Die Deutsche Umwelthilfe missbraucht den Status der Gemeinnützigkeit zu wirtschaftlichen Zwecken und schädigt die Allgemeinheit durch Vorsatz. Aus diesem Grund ist der DUH der Status der Gemeinnützigkeit zu entziehen. Gleichzeitig ist die finanzielle Förderung der DUH aus Steuermitteln zu beenden.“

In der Begründung heißt es, dass die DUH „immer mehr Städte wegen schlechter Luft ohne einen belastbaren Beweis vorbringen zu können dass ausschließlich die Diesel Fahrzeuge dafür verantwortlich sind“ verklagt. „Es werden die festgelegten Werte der EU Kommission für Luftwerte im Gesamten als Begründung vorgelegt: 40 µg NOx pro Kubikmeter Luft (eine Adventskerze verursacht 200 µg, am Arbeitsplatz sind in Deutschland je nach Arbeitsplatzumgebung bis zu 950 µg als Spitzenwert erlaubt (z.B. Fabrikanlagen), in der Schweiz bis zu 6000 µg).“ (Quelle: ARD-Mediathek)

Dabei sind die Messstationen teilweise willkürlich aufgestellt und die darauf beruhenden Ergebnisse nicht beweiskräftig. So wurde in Stuttgart im Winter und Frühjahr 2018 mehrfach Feinstaubalarm ausgeläst – doch es war natürlicher Pollenflug die Ursache, nicht der Straßenverkehr. Auch in Oldenburg kam es zu hohen Stickoxid-Werete, obwohl kein Auto an dieser Stelle unterwegs war.

Die Petition kann hier unterzeichnet werden: Der DHU die Gemeinnützigkeit entziehen

(dts/ks)

Lesen im Bewusstseinsfeld

Jo Conrad unterhält sich mit Stephan Meier darüber, höhere Bewusstseinsebenen effektiv für persönliche Entwicklung, Heilung und Selbstverwirklichung nutzen und das Lesen in Bewußtseinsfeldern. http://www.stephan-meier.net