Archiv der Kategorie: Politik

Weltweite Premiere: Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf

Weltweite Premiere: Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf
Als weltweit erstes Land erlaubt Uruguay von Mittwoch an den Verkauf von Marihuana in ausgewählten Apotheken. Registrierte Nutzer können landesweit zwei Sorten Hanf in Mengen von maximal zehn Gramm pro Woche erwerben.

Nach Angaben des staatlichen Cannabis-Institutes haben sich bisher knapp 5.000 Bürger für den Kauf registriert. Etwa 70 Prozent davon seien Männer. Das Gramm Marihuana kostet in der Apotheke 1,30 Dollar – billiger als beim Dealer.

Mit der Legalisierungsinitiative soll die Macht der Drogenhändler gebrochen und ihr Geschäft zerstört werden. Das Gesetz entstand während der Präsidentschaft des früheren linken Guerillakämpfers José Mujica (2010-2015). Anders als in den Niederlanden, wo der Verkauf in privaten Coffee-Shops lediglich toleriert wird, regelt Uruguay auch die Produktion. Zwei Firmen betreiben im Auftrag des Staates den kommerziellen Anbau in der Nähe eines Gefängnisses bei Montevideo. (dpa)

Mehr lesen – Kanada initiiert landesweite Legalisierung von Cannabis

Schockvideo aus Catania, Sizilien: Straßenschlacht zwischen Markthändlern und afrikanischen Migranten

So soll es ja in ganz Europa werden, na dann Prost Mahlzeit!!!!!!!!

In der nach Palermo zweitgrößten sizilianischen Stadt Catania kam es zu einer Straßenschlacht zwischen regulären Markthändlern und fliegenden afrikanischen Händlern, die auf dem Gehweg ihre Dinge verkaufen wollten.

Mittwoch 19. Juli, 13.30 Uhr auf der Piazza Carlo Alberto in Catania, Sizilien: Aus noch ungeklärten Gründen kommt es zu einer Massenschlägerei zwischen einheimischen Verkäufern und ausländischen Lieferanten auf dem Straßenmarkt.

Anfangs werden noch alle möglichen Gegenstände, wie Stühle, Eisenstangen oder Tische herumgeworfen und zahlreiche Stände zerstört. Dann steigt einer der Lieferanten in einen Van ein und fährt los, vorwärts durch aufgestellte Tische hindurch. Anschließend legt der Fahrer den Rückwärtsgang ein. Offenbar hat er es jetzt auf die sich nun hinter ihm befindenden Gegner abgesehen.

Er wird mit Gegenständen beworfen, was ihn nicht zu beeindrucken scheint. Kurzerhand fährt er in einen weiteren Stand hinein und rückwärts zu seinen Leuten zurück.

Als die Polizei kam, fand sie weder Verletzte noch die fliegenden Händler vor.

Das Video wurde dem italienischen Wochenmagazin „Cronaca Vera“ von einem Leser zugesandt.

Auch die „Südtirol News“ berichten von dem Gewaltexzess. Demnach soll es sich um eine Eskalation zwischen einer Gruppe von Kaufleuten mit regulär angemeldeten Ständen und mehreren Afrikanern gehandelt haben, die ihre Waren auf dem Gehweg anboten.

Als dann ein Mann in den Iveco Daily steigt und mehrere illegale Stände der Migranten sowie einige reguläre Stände zusammenfährt, geraten einige Personen in Gefahr, unter die Räder des Wagens zu geraten.

Ein Anwohner filmte von seinem Balkon das ganze Szenario. Irgendjemand rief die Polizei, die bei ihrem Eintreffen keine illegalen, fliegenden Händler mehr vorfand.

Nun hoffen die Ermittler, durch das Video und Zeugenaussagen, die Verantwortlichen ausfindig machen zu können.

Quelle: www.epochtimes.de

Italien: Proteste gegen Migranten eskalieren – „Soziale Revolte steht vor der Tür“

Nahe Venedig und in Rom eskalierten Bürgerproteste gegen die Unterbringung von Asylbewerbern. Die Polizei schritt massiv ein, es kam zu Festnahmen. Venetiens Präsident warnt derweil offen vor „Afrikanisierung“.

Schon seit Tage protestierten die in einem römischen Vorort lebenden 250 Familien gegen die Pläne des Polizeichefs, 100 Flüchtlinge in einer ehemaligen Schule unterzubringen und warnten vor einer „Flüchtlingsinvasion“, die zu erheblichen Sicherheitsproblemen im ohnehin schon benachteiligten Vorort Casale San Nicola, im nordwestlichen Zipfel des 15. Stadtbezirks der Hauptstadt, führen könnte.

Laut einem Bericht der österreichischen „Krone“ erreichte am Freitag ein Bus mit rund  20 Migranten trotz Blockadeversuchen die Schule. Eine neofaschistische Gruppe hatte sich offenbar den Demonstranten angeschlossen. Die Leute schrien den Ankommenden Hassparolen und Beleidigungen entgegen, warfen mit Steinen, Stühlen und Flaschen.

Rom bleibt hart

Auch die Polizei wurde mit Stühlen beworfen und reagierte mit Knüppelschlägen, um den Eingang freizuräumen. Nach Behördenangaben wurden zwei Menschen festgenommen, 15 weitere Randalierer identifiziert, so das Blatt.

Die Stadt erklärte, die Straßenblockade auflösen und die Migranten nach wie vor in der Schule unterbringen zu wollen. „Wir machen keinen Schritt zurück“, erklärte der ehemalige Präfekt von Rom, Franco Gabrielli, der seit April letzten Jahres Generaldirektor für öffentliche Sicherheit im Innenministerium und Chef der Staatspolizei ist.

Treviso bringt Migranten weg

Die Provinzhauptstadt Treviso befindet sich rund 20 Kilometer Luftlinie nördlich von Venedig, der Hauptstadt der Region Venetien. Rund zehn Kilometer weiter westlich liegt die Gemeinde Quinto di Treviso mit ihren knapp 10.000 Einwohnern.

Nachdem Dutzende Menschen vor den ursprünglich vorgesehenen Appartements für Migranten Möbel und Matratzen angebrannt und demonstriert hatten, wurden etwa 100 Asylbewerber am Freitagnachmittag von dort in eine ehemalige Kaserne in der Nähe gebracht.

Während der Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es viele Festnahmen.

Venetiens Präsident warnt vor Afrikanisierung

Der Präsident der Region Venetien (Hauptstadt Venedig), Luca Zaia (Lega Nord), zeigte sich solidarisch mit den Demonstranten in seiner Region. Er warnte vor einer „Afrikanisierung“ der Region Venetien, in der rund fünf Millionen Menschen leben, darunter 517.000 Migranten.

Es ist absurd, hundert Flüchtlinge in einem Wohnungsgebäude unterzubringen, in dem Familien mit Kleinkindern leben.“

(Luca Zaia, Präsident von Venetien)

Damit schüre man soziale Konflikte, so der mit einem deutschen Ministerpräsidenten vergleichbare Landesfürst. Die Lega Nord, die für die Übertragung der Kompetenzen des Zentralstaates auf die Regionen und eine Abspaltung der Nordregionen vom Süden des Landes eintritt, gilt als älteste italienische Großpartei und bezeichnet sich selbst als freiheitlich, andere empfinden sie als rechtspopulistisch.

Zudem führt Zaia die Front der Präsidenten norditalienischer Regionen an. Seite an Seite mit dem Präsidenten der Nachbarregion Lombardei (Hauptstadt Mailand), Roberto Maroni (Lega Nord) und Giovanni Toti, (Forza Italia), dem Präsidenten der an der italienischen Riviera gelegenen Region Ligurien (Hauptstadt Genua), stehen diese dafür ein, keine Flüchtlinge aufnehmen zu wollen.

„Invasion von Migranten“

Die vom ehemaligen vierfachen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gegründete und geführte Partei Forza Italia (Vorwärts Italien) gilt in ihrer neuen Prägung als konservativ christdemokratisch und liberal. Deren Senator Maurizio Gasparri, sagte:

Die soziale Revolte steht vor der Tür. Die Situation ist unerträglich geworfen. Wir haben mit einer Invasion von Migranten zu tun, die versorgt werden müssen, während Tausende italienische Familien mit akuten finanziellen Problemen zu tun haben.“

(Maurizio Gasparri, Senator, Forza Italia)

All dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Italien derzeit mit einem Rekordansturm von Migranten fertig werden muss und die Regierung bis Jahresende mit dem Eintreffen von 200.000 Migranten rechnet.

Siehe auch:

Aus Italien: Migranten wagen halsbrecherische Fahrt in Güterzügen

„Kriminelle Banden schleusen Migranten ein“: Österreich droht mit schneller Grenzschließung

Afrikanische Flüchtlinge zieht es nach Libyen – „Migrationsstrom“ reißt nicht ab

Haiti Official, Who Exposed The Clinton Foundation, Found Dead In Miami

He was due to appear before the Haitian Ethics and Anti-Corruption Commission where he was expected to expose the extent of Clinton Foundation corruption in Haiti.

Klaus Eberwein, a former Haitian government official who was expected to expose the extent of Clinton Foundation corruption and malpractice next week, has been found dead in Miami. He was 50.

Eberwein was due to appear next Tuesday before the Haitian Senate Ethics and Anti-Corruption Commission where he was widely expected to testify that the Clinton Foundation misappropriated Haiti earthquake donations from international donors.

According to Miami-Dade’s medical examiner records supervisor, the official cause of death is “gunshot to the head“. Eberwein’s death has been registered as “suicide.”

Eberwein, who had acknowledged his life was in danger, was a fierce critic of the Clinton Foundation’s activities in the Caribbean island, where he served as director general of the government’s economic development agency, Fonds d’assistance économique et social, for three years.

According to Eberwein, a paltry 0.6% of donations granted by international donors to the Clinton Foundation with the express purpose of directly assisting Haitians actually ended up in the hands of Haitian organizations. A further 9.6% ended up with the Haitian government. The remaining 89.8%  – or $5.4 billion – was funneled to non-Haitian organizations.

The Clinton Foundation, they are criminals, they are thieves, they are liars, they are a disgrace,” Eberwein said at a protest outside the Clinton Foundation headquarters in Manhattan last year.

The former director general of Haiti, who also served as an advisor to Haitian President Michel Martelly, was also a partner in a popular pizza restaurant in Haiti, Muncheez, and even has a pizza — the Klaus Special — named after him.

According to the Haiti Libre newspaper, Eberwein was said to be in “good spirits“, with plans for the future. His close friends and business partners are shocked by the idea he may have committed suicide.

It’s really shocking,” said Muncheez’s owner Gilbert Bailly. “We grew up together; he was like family.”

Bailly said he last spoke to Eberwein two weeks ago and he was in good spirits. They were excited about future business plans and were working on opening a Muncheez restaurant in Sunrise, he said.

The Haitian government issued an official notice thanking Eberwein for his service and mourning his untimely death.

The Directorate General of FAES presents its sympathies to the bereaved families, friends and collaborator that this mourning afflicts. The FAES flag will be flown at half-mast from Wednesday 12th to Tuesday 18th July 2017. May his soul rest in peace,” Charles Ernest Chatelier, director general.

 Source: yournewswire.com

Robert F. Kennedy Jr Drops Vaccine Truth Bomb Live On TV

Robert F. Kennedy Jr. dropped a truth bomb live on air, defying Big Pharma and mainstream media by sharing real facts about vaccine safety.

Robert F. Kennedy Jr. dropped a truth bomb live on TV this week, defying Big Pharma and corrupt mainstream media by sharing real facts about vaccine safety.

Explaining to Tucker Carlson that this was only the second time he had ever been allowed to talk about vaccine safety on TV, Robert F. Kennedy Jr. launched into a powerful attack on the vaccine industry, comparing it to a lawless mafia state.

The pharmaceutical industry is so powerful,” he explained. “They give $5.4 billion a year to the media. They’ve gotten rid of the lawyers, so there is no legal interest in those cases. They have really been able to control the debate and silence people like me.

Asked how things could get this bad, Robert F. Kennedy Jr. explained that Congress granted Big Pharma “blanket legal immunity” when it comes to vaccines.

Big Pharma became a law unto themselves. They can put toxic ingredients in your vaccines, they can seriously injure your child – but you cannot sue them.

What you have to understand is that the vaccine regimen changed dramatically around 1989. The reason it changed, Tucker, is that Congress, drowning in pharmaceutical industry money, did something they have never done for any other industry – they gave blanket legal immunity to all the vaccine companies.

“So that no matter how sloppy the line protocols, no matter how absent the quality control, no matter how toxic the ingredients, or egregious the injury to your child, you cannot sue them.

“So there’s no depositions, there’s no discovery, there’s no class action suits. All of a sudden vaccines became enormously profitable.”

The enormous profits in the unregulated industry meant Big Pharma companies raced each other to produce new and unnecessary vaccines to pump into newborn children – often dozens at a time.

“It became a gold rush for the pharmaceutical industry to add new vaccines to the spectrum.”

But at what cost? The vaccine industry, operating under their own rules – or rather, complete absence of rules – is making it impossible for us to find out the facts. President Trump has long called for an independent inquiry into vaccine safety. Robert F. Kennedy Jr. is calling for the same.

I got three vaccines and I was fully compliant. I’m 63 years old. My children got 69 doses of 16 vaccines to be compliant. And a lot of these vaccines aren’t even for communicable diseases. Like Hepatitis B, which comes from unprotected sex, or using or sharing needles – why do we give that to a child on the first day of their life? And it was loaded with mercury.”

Tucker asked, “We do give that to children?

We continue to give it to them. The mercury has been taken out of three vaccines, but it remains in the flu vaccine, and it is still in vaccines all over the world. And it is the most potent neurotoxin known to man that is not radioactive.”

How can we inject that into a child?

Robert F. Kennedy Jr. tried to put the outrageous situation into context.

If you take that vaccine vial and break it, you have to dispose of that as hazardous waste. You have to evacuate the building. Why would you take that and inject it into a child?”

But he wasn’t finished there. RJK Jr. also took aim at Bill Gates, who recently admitted that he told President Trump “there is no need” for an independent inquiry into the safety of vaccines because he has “looked at it” and they are “completely safe.”

Citing a new independent study, funded by the Danish government, which examined the safety of the Tdap vaccine when given to African children, Robert F. Kennedy Jr. left jaws on the floor when he revealed that the vaccine, pushed on African children by Gates, kills more people than the diseases it is supposed to protect against.

Virtually every kid in Africa gets it. What they found…they did a vaccinated versus non-vaccinated study, which has never been done…what they concluded was…they said that vaccine is killing more people than Diphtheria, Pertussis, and Tetanus combined (for which the Tdap vaccinated).

The kids who got the vaccine were “ten times more likely to die from the vaccine” in the two months following the vaccination, than those children who did not receive the vaccine.

“So we need to do these cost/benefit analyses on every vaccine.

Tucker then asked the question that gave RFK Jr. the opportunity to explain how Big Pharma has marginalized anybody who dares raise questions about anything that could impact their massive profits:

So why has the point that you are making, that doesn’t seem crazy, been so discredited?

Robert F. Kennedy Jr. replied: “I’m called anti-vax all the time because the pharmaceutical industry is so powerful. They give $5.4 billion a year to the media. They’ve gotten rid of the lawyers, so there is no legal interest in those cases. They have really been able to control the debate and silence people like me. So I’m really grateful to you, for having the courage to allow me on the show to talk about this. This is the second show in 10 years that has allowed me to talk about this. 

“We ought to be having a responsible debate. A debate that is real, that is based on science.”

Source: http://yournewswire.com/robert-kennedy-truth-bomb-vaccine/

Ohne Merkel und Migranten? – Wien lotst Osteuropa in Allianz gegen Berlin

Die Ergebnisse der für Mitte Oktober angesetzten Parlamentswahlen in Österreich können zu einer kardinalen Wende in der europäischen Politik führen. Alle führenden politischen Kräfte des Landes treten gegen die Aufnahme von weiteren Flüchtlingen und für die Abkühlung der Beziehungen zu Deutschland und Kanzlerin Angela Merkel ein.

Sehr ambitionierte Pläne hat der österreichische Außenminister Sebastian Kurz. Falls die von ihm angeführte ÖVP bei der Wahl gewinnt, könnte sich Wien für eine Annäherung an Budapest, Prag, Bratislava und Warschau entscheiden. Eine zentraleuropäische Allianz mit Österreich an der Spitze könnte Wien zu einem der führenden politischen Zentren Europas machen.

Wenn Österreicher „genug ist genug“ sagen

Bis zum Jahresbeginn 2016 waren die wirtschaftlich eng miteinander verbundenen Österreich und Deutschland beste Freunde. Der damalige österreichische Bundeskanzler Werner Faymann saß an der Quelle der Migrationskrise in Europa, als er den Plan zur Aufnahme von mehr als einer Million Migranten aus dem Nahen Osten billigte. Mehrere Dutzend Tausend von ihnen wählten Österreich als Aufenthaltsort – neben Schweden hat dieses Land gemessen an der Einwohnerzahl die meisten Flüchtlinge aufgenommen.

Wegen der hohen Geburtenrate unter den muslimischen Einwanderern, die bereits in der Alpenrepublik lebten, und der Ankunft neuer Muslime wuchs die muslimische Gemeinde eines Landes mit acht Millionen Einwohnern in wenigen Monaten um 100.000 auf 700.000. Dieser Zuwachs blieb nicht unbemerkt, denn 2001 lebten in Österreich nur 340.000 Muslime.

Unter Druck der öffentlichen Meinung erklärte der frühere Kanzler Faymann eine radikale Revision der Außenpolitik – die Einführung des Migrations-Notstandes. Seitdem weigert sich Wien, neue Flüchtlinge aufzunehmen, und sucht die Annäherung an die Länder Osteuropas, über die die Flüchtlinge zwischen 2015 und 2016 über die sogenannte Balkanroute nach Europa gelangten.

Erinnerungen an Österreich-Ungarn

Die Kooperation mit den Ländern Osteuropas ist ein Teil des historischen Erbes Österreichs, das bereits vor 99 Jahren ungarische, tschechische, slowakische, kroatische und teilweise polnische Gebiete umfasste. Die Integration der ehemaligen sozialistischen Länder in die EU führte zu einem nachhaltigen Wachstum des Handelsumsatzes mit Österreich. Laut Statistiken sinkt seit 2006 der Anteil der westeuropäischen Länder in der Handelsbilanz Österreichs, der der osteuropäischen hingegen wächst. Die Migrationskrise ermöglichte die Förderung der Wirtschaftskooperation mit einem wertvollen Bündnis. Die ehemaligen Länder Österreich-Ungarns und nahe gelegenen Länder stoppten den Flüchtlingsandrang nach Europa aus dem Osten, indem die Grenzen gesperrt wurden.

Laut dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz zeigten die Erfahrungen vom Balkan die Unbegründetheit der Ängste darüber, dass sich einzelne Länder der Transitroute in einer Falle erweisen könnten – sie werden Einwanderer aufnehmen, sie jedoch nicht weiterschicken können. Es geschah nichts Ähnliches. Es sei „prophezeit worden, dass, wenn wir die Grenze schließen, in zehn Tagen 150.000 Menschen in Griechenland sein werden und in hundert Tagen 1,5 Millionen Menschen“, doch dazu sei es nicht gekommen, so Kurz.Der von seinem Erfolg inspirierte Kurz will auch die Mittelmeerroute sperren, indem Grenzkontrollposten am Brenner aufgestellt werden. Es wird im Prinzip wenige Migranten geben, wenn sie im Voraus wissen, dass sie die Grenze nicht passieren können.

Dass Österreich – ein Land, das Dutzende Tausend syrische Flüchtlinge aufgenommen hat —  seine Haltung so radikal änderte, ist einmalig. Während Polen und Ungarn riskieren, wegen ihres Verzichts, das Migrationsprogramm zu unterstützen, von europäischen Sanktionen getroffen zu werden, droht dies Österreich nicht, das deswegen bereits gewaltig unter Druck stand. Man habe bereits die Verpflichtungen bei dieser Frage erfüllt und wolle Zugeständnisse seitens Brüssels, sagte der amtierende Bundeskanzler Christian Kern.

Kurz gegen Kern

Die Antimigrationspolitik wurde zwar zum Gegenstand eines breiten Konsenses in der österreichischen Elite. Einzelne Fragen zu diesem Thema sind jedoch weiterhin Gegenstand von Auseinandersetzungen. Der Sozialdemokrat Kern plädiert für ein vorsichtiges Herangehen und ist nicht zu einem Bündnis mit Ungarn bereit, dessen Behörden zur Aufnahme eines Teils der Migranten aufrufen. Die Position von Kurz, des rechten Kandidaten, ist anders: Kurs auf eine allmähliche Eingliederung in die Strukturen der Visegrad-Gruppe, deren meistentwickeltes Land Österreich sein würde.

Deutschland betrachtet mit Argwohn die Kehrtwende seines nächsten Nachbarn in Richtung Osteuropa. „Österreich so groß wie nie“ – so lautet ein Titel in der Zeitung „Die Welt“. „Österreich und Deutschland verbindet weniger als man gemeinhin vermutet“, heißt es im Artikel, wo die Möglichkeit analysiert wird, dass Wahlfavorit Kurz sein Land in eine Allianz gegen Merkel lotsen könnte.

Quelle und mehr de.sputniknews.com