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Staatsschutz für Pädokriminelle? (Ford, Reagan, Bush, Cheney, Clinton)

gefunden in terragermania.com

Staatsschutz für Pädokriminelle?

⇢ http://www.kla.tv/10928

Freitag, 11.08.2017

Die amerikanische Autorin Cathy O`Brien beschreibt, wie sie und ihre Tochter bereits als Minderjährige von US-Elitepolitikern wie Ford, Reagan, Bush, Cheney und den Clintons auf abartige Weise sexuell missbraucht wurden. Trotz zahlreicher Beweise wurden juristische Verfahren aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ eingestellt. Auch in Europa sollen die Spuren der Pädokriminalität in höchste Kreise von Politik, Staatsanwaltschaften und in die Königshäuser führen. Wer behindert hier die Aufklärung durch die Justiz?….

Quelle und weiter:  zur Sendung → 

Putin: Papst Franziskus ist kein Gottesmann – Putin: ‘Pope Francis Is Not A Man Of God’

Putin has slammed Pope Francis for “pushing a political ideology instead of running a church”, and warned that the pope is not a "man of God."

President Putin has slammed Pope Francis for “pushing a political ideology instead of running a church”, and warned that the leader of the Catholic Church “is not a man of God.”

Pope Francis is using his platform to push a dangerous far-left political ideology on vulnerable people around the world, people who trust him because of his position,” Putin said.

If you look at what he (the Pope) says it’s clear that he is not a man of God. At least not the Christian God. Not the God of the Bible,” Putin said at the Naval Cathedral of St. Nicholas in Kronstadt.

“He dreams of a world government and a global communist system of repression.

“As we have seen before in communist states, this system is not compatible with Christianity.

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President Putin tours the Naval Cathedral of St Nicholas with Patriarch Kirill.

The pope has become increasingly brazen this year in pushing the globalist agenda and far-left talking points upon the masses. Earlier this year he called for a global central bank and financial authority, and more recently he said “Americans need to be ruled by a world government as soon as possible for their own good.”

Pope Francis’s idea that Americans would be better off under a world government doesn’t stop there. The radical leftist pontiff also went on record stating that Europe should become one country under one government.

He is also on record calling for a China-style one child policy for Western nations, as well as telling a congregation in Rome that having a personal relationship with Jesus is “dangerous and harmful.”

While Putin is a practicing Christian, he is not a Roman Catholic, and the pope is not his leader. According to his recent statements, President Putin does not even consider Pope Francis to be Christian.

The Russian president is rarely openly critical of foreign leaders, instead preferring to use diplomacy to win people over to his side. However notorious globalists including George SorosJacob Rothschild and Bill Gates have received tongue lashings before, and now Pope Francis has joined their company.

Pope Francis is trying to lay the groundwork for a global communist government. President Putin is wise to his ruse and has called him out on it. It’s time for more world leaders to tell the pope to stay in his own lane.

Wie Konzerne Europas Kassen plündern!

Quelle: netzfrauen.org

Die EU-Kommission will einem Medienbericht zufolge Anwälte, Banker und Wirtschaftsprüfer dazu verpflichten, sich am Kampf gegen Steuerflucht umfassend zu beteiligen. Doch schon im Fall „Luxemburg Leaks“ ist nicht ein einziger Politiker, Finanzbeamter oder führender Manager der beteiligten Firmen und Unternehmensberater zurückgetreten, geschweige denn juristisch belangt worden. Jean-Claude Juncker, der die Steueroase Luxemburg erst mit ermöglichte, wurde trotz allem Kommissionspräsident der EU.

Banken können sich in solchen Fällen freikaufen. Bereits im August 2015 wurde bekannt, dass die Skandalbank HSH mehr als 22 Millionen Euro Bußgeld zahlte, weil sie Kunden bei der Steuerhinterziehung geholfen hatte. Insider berichten, dass die Bank mit der Höhe der Buße gar nicht so unglücklich sei, intern habe man mit „deutlich mehr“ gerechnet. Milde Strafen auch für Luxemburg. Diese sollen die fehlenden Steuern von den Konzernen einfordern, doch die haben schon längst andere Tricks, wie sich Steuernzahlen verhindern lässt. Die Skandalbank HSH Nordbank hat 100 Tochterunternehmen in Steueroasen und wird durch Steuerzahler gerettet, Kosten ca. 20 Milliarden Euro

Bei den vielen Skandalen um die Offshore-Steuerparadiese wird nie erwähnt, dass dank hervorragender rechtlicher und steuerlicher Rahmenbedingungen sich das Großherzogtum Luxemburg in den letzten Jahren zum wichtigsten Fondsplatz Europas entwickelt hat. Davon profitieren Fondsgesellschaften aus der ganzen Welt. Der Finanzplatz Luxemburg ist heute Europas führendes Zentrum für Investmentfonds und steht weltweit auf Platz 2 nach den USA. Ein Drittel des weltweiten Fondsvermögens, rund zwei Billionen Euro, wurde 2013 in Luxemburg verwaltet. Zum 30. September 2015 waren in Luxemburg 143 Banken aus 27 verschiedenen Ländern registriert. Hiervon kommen insgesamt 26 aus Deutschland; Damit sind die deutschen Banken auf dem Luxemburger Bankenmarkt mit Abstand am zahlreichsten vertreten. Siehe auch: Skandal-Whistleblower von „Luxleaks“ werden bestraft – Mitverantwortlicher Jean-Claude‪ Juncker‬ weiterhin Präsident der EU-Kommission

Gerade erst mit dem Geld der Steuerzahler gerettet, erarbeiten die Banken neue Strategien, um ihren reichen Kunden die Steuerhinterziehung zu ermöglichen. Die Entlarvung von Steuerflüchtlingen wie Amazon und Total macht begreiflich, wie die tiefen Löcher in Europas Staatskassen entstehen konnten.

Nicht nur der Bayern-Präsident Uli Hoeneß hinterzog Steuern in Höhe von 28,5 Millionen Euro, nein, auch deutsche  und ausländische Banken wie die Hypo-Vereinsbank (HVB) und das Schweizer Geldinstitut Sarasin sollen sich jahrelang systematisch am deutschen Fiskus bereichert haben. Nach Schätzungen der Finanzbehörden könnte sich der Gesamtschaden für Staat und Steuerzahler auf weit über zehn Milliarden Euro belaufen.

Die „prominenten Geldanleger“ wollten nicht gewusst haben, dass sie uns Steuerzahler absichtlich betrogen.

Während der wiedergewählte Bayern-Präsident Uli Hoeneß seine Strafe absitzen musste, genießt Carsten Maschmeyer inmitten seiner Freunde aus der Politik scheinbare Unantastbarkeit. Siehe:  Der Wolf im Schafspelz – Carsten Maschmeyer und Co. – Milliarden für Millionäre – Gesamtschaden für Staat und Steuerzahler weit über zehn Milliarden Euro!

Beispiel IKEA – Allein dieses Geflecht:

Während die meisten IKEA-Filialen unter der direkten Einschränkung der Ingka Holding und der Ingka-Stiftung tätig sind, gehört die IKEA-Marke und das Konzept zu einem völlig separaten niederländischen Unternehmen:  Inter IKEA Systems. Jeder IKEA-Shop, einschließlich der von Ingka Holding geführten, zahlt eine Franchise-Gebühr von 3% des Umsatzes an Inter IKEA Systems. Das Eigentum an Inter IKEA Systems ist äußerst kompliziert und letztlich ungewiss. Inter IKEA Systems befindet sich im Besitz der in Luxemburg registrierten Inter IKEA Holding. Inter IKEA Holding wiederum gehört zu einer identisch benannten Firma in den Niederländischen Antillen, die von einer Treuhandgesellschaft mit Sitz in Curaçao geführt wird. Die Besitzer dieses Treuhandunternehmens sind unbekannt (IKEA weigert sich, sie zu nennen.), werden aber als Mitglieder der Kamprad-Familie angenommen. Quelle. ukessays.com

Da die INGKA Holding im Besitz der gemeinnützigen INGKA-Stiftung ist, wird keiner dieser Gewinne besteuert. Der gemeinnützige Status der Stiftung bedeutet auch, dass die Kamprad-Familie diese Gewinne nicht direkt ernten kann, aber die Kamprads sammeln einen Teil der IKEA-Umsatzgewinne durch die Franchising-Beziehung zwischen INGKA Holding und Inter IKEA Systems.

20 bis 30 Billionen Dollar Finanzvermögen liegen weltweit in Steueroasen. Die fehlenden Steuereinnahmen daraus bringen mittlerweile ganze Staaten an den Rand des Ruins. Auch in Deutschland werden Milliarden erwirtschaftet, ohne dass darauf Steuern gezahlt werden.

Obwohl die BIG-TECH-Konzerne Milliarden Dollar einnehmen, zahlen diese fast keine Steuern. Allein in den USA haben Facebook, Google und Apple in den letzten drei Jahren mehr als 8 Milliarden Dollar an Steuern gespart, nur weil diese die Steueroase Irland nutzen.

Internetriesen wie Amazon und Google senken Ihre Steuerlast durch komplizierte Unternehmenskonstrukte über Irland und Holland – und das mit Erfolg. Doch in den allermeisten Fällen lohnt sich das kostspielige Erzeugen eines solchen Konstrukts für ein Unternehmen nicht, wenn es nicht gerade mehrere Milliarden Euro Umsatz jährlich erzielt. Daher haben einige Unternehmen eine Alternative gesucht und diese in Malta mit seiner Malta Limited gefunden. Dazu zählen unter anderem Geobra Brandstätter (Playmobil), Tipico und XXXLutz aus Österreich.

PLAYMOBIL WIRD SEIT 1974 IN MALTA PRODUZIERT

Zur Geobra Brandstätter GmbH und seinem weltberühmten Spielzeug Playmobil muss ich mich zu Beginn korrigieren: Das Unternehmen direkt ist wie angedeutet eine GmbH und nicht in Malta mit einer Malta Limited registriert. Jedoch ist das Werk, in dem Playmobil seit Marktstart 1974 produziert wird, ein Werk der Playmobil Malta Limited, welche wiederum der GmbH in Deutschland unterstellt ist. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Playmobil Malta Ltd die Steuervorteile in Malta nutzt. Quelle 

McDonald’s – seit 2009 in Europa und um Steuerzahlungen von etwa einer Milliarde Euro gedrückt

McDonald’s hat zwischen 2009 und 2013 in Europa durch Steuertricks 1 Milliarde Euro Steuern gedrückt – zu Lasten von Bürgern und Unternehmen, die fair ihre Steuern zahlen. Die regionale Organisation des IUF (International Union of Food ) EFFAT hat zusammen mit einer Koalition von europäischen und amerikanischen Gewerkschaften im Februar 2015 einen Bericht veröffentlicht, der die absichtliche Handhabung von McDonald’s beschrieb.

Internationale Konzerne nutzen immer wieder Schlupflöcher in den nationalen Steuersystemen, um Steuern zu sparen. Unter anderem verlagern sie ihre Gewinne in Länder mit niedrigen Steuersätzen. Wegen solcher Praktiken standen unter anderem der iPhone-Hersteller Apple, der Internet-Versandhändler Amazon und die Kaffeehauskette Starbucks in der Kritik.

Acht bis neun Millionen Euro Steuern jährlich entgehen den europäischen Ländern durch die Steuerflucht von Starbucks

Die Debatte über Offshore-Leaks und die sehr geringen Steuerzahlungen großer multinationaler Konzerne haben das öffentliche Interesse auf das Problem „Steueroasen“ gelenkt. Wenn Konzerne Steuersatzunterschiede zwischen verschiedenen Ländern ausnutzen, kann Steuergestaltung durchaus legal sein. Werden aber steuerpflichtige Einkommen von Privatpersonen nicht deklariert, ist das illegal. 

Aktuell (2017)-

„Die Niederlande sind die neuen Bermudas“

Starbucks, Microsoft, Apple, BASF, ja sogar Popstars wie Elton John und die Rolling Stones residieren zwischen Amsterdam, Den Haag und dem Ijsselmeer. Die Niederlande sind „in“. Rund 12 000 ausländische Firmen – darunter 800 deutsche – wanderten bereits aus, 85 Prozent betreiben mitarbeiterfrei nicht mehr als einen Briefkasten. Einer Studie der Stiftung für wirtschaftliche Forschung zufolge bis zu 30 Milliarden Euro im Jahr. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa flossen 2012 rund 2,7 Billionen Euro an ausländischem Kapital in die Niederlande. Nur 573 Milliarden kamen in der Realwirtschaft an, der Rest landete in Briefkastenfirmen.

Wussten Sie, dass multinationale Konzerne bereits große Teile unserer Finanzsysteme durch Steueroptimierung oder, um es treffender zu sagen, durch Steuerbetrug zerstört haben?

  • Wussten Sie, dass die meisten Sparprogramme z. B. in Griechenland, vor allem wegen dieser Betrügerei eingeführt wurden und auf dem Rücken der Falschen, nämlich der Bevölkerung ausgetragen wird?
  • Wussten Sie, dass die multinationalen Konzerne zwar die ganze öffentliche Infrastruktur brauchen, aber dem System fast nichts zurückgeben und so die Staaten in die Schuldenfalle treiben?
  • Wussten Sie, dass unsere Demokratien bereits im höchsten Maße bedroht sind und wir auf einen Krieg zusteuern, wenn den Konzernen nicht bald wieder genommen wird, was sie uns nahmen?
  • Wussten Sie, dass der ganze Klau des Reichtums der Staaten nun auf dem Rücken der Bürger ausgetragen wird?
  • Wussten Sie, dass dies der größte Raubzug der Konzerne an den Bürgern in unserer Zeit ist?

Zeitbombe Steuerflucht

Das wussten Sie nicht? Dann lesen Sie bitte diesen Bericht.

Netzfrauen Steuern1Dies ist eine freie Zusammenfassung der Dokumentation „Zeitbombe Steuerflucht“ von ARTE.
Wir haben diese verfasst, weil wir wissen, dass es viele Menschen gibt, die keine 90 Minuten Zeit haben, um sie anzusehen.

So ist es ihnen nun möglich, den Großteil der Informationen innerhalb kurzer Zeit hier zu lesen.

Überall in Europa, beinahe in jedem Land, sieht man fast täglich die News der Verschuldung der Staaten. Doch wie kommt es überhaupt so weit, sind etwa die Bürger daran schuld? Milliarden von Euro entgehen den Staaten jedes Jahr durch Steuerflucht im ganz großen Stil.

Dieser Raubzug, der größte unserer Zeit, ist hauptsächlich für die Explosion unserer Staatsschulden verantwortlich.

Nach Jahrzehnten des Wegschauens beginnen die Staaten endlich damit, langsam hinzuschauen und zu reagieren. Die Steuerflüchtlinge profitieren von unseren Steuergeldern, von unserer durch diese Gelde, aufgebaute Infrastruktur. Doch wer sind eigentlich diese Steuerflüchtlinge?

Steueroptimierung im großen Stil bedeutet einzig, sich an der öffentlichen Infrastruktur nicht zu beteiligen und nur von dieser zu profitieren, ja, sie auf diese Weise sogar zu ZERSTÖREN!

Bekannte Steuerparadiese sind z. B. :

  • Kaiman-Inseln

  • Delaware USA

  • Schweiz

  • Luxemburg

  • Jersey EN

Es gibt ca. 60 Steuerparadiese auf unserer Welt und der Betrag, der den Staaten so durch Steuerbetrug verloren geht, beläuft sich auf ca. 100 Billionen Dollar pro Jahr und das ist nur eine vorsichtige Schätzung!

Niemand bezahlt gerne Steuern, doch ohne sie gibt es keinen Staat, so wie dieser seit geraumer Zeit mühsam aufgebaut wurde. Für was bezahlen wir Steuern?

Hier einmal eine kleine Auflistung:

  • Arbeitslosengeld
  • Kindergeld
  • Gelder für Schulen
  • Straßenunterhalt
  • Unfälle im öffentlichen Bereich
  • Sozialversicherungsleistungen/Krankenkassen

Es gibt noch viele weitere Beispiele. Ohne diese Dienstleistungen unseres Staates ist ein Leben wie heute nicht möglich.

Das große Problem ist nun, dass es einige gibt, die Wege fanden, ihren Steueranteil an die Staaten nicht mehr zu entrichten!

Allen voran die MULTINATIONALEN KONZERNE! Seit Jahrzehnten bezahlen diese so gut wie keine Steuern!

Beispiel Frankreich:

Große Firmen bezahlen ca. 8% Ertragssteuer, während Kleinere bis zu 30% bezahlen müssen.
Von den 33%, die eigentlich in die französische Staatskasse fließen sollten, kommt massiv weniger rein.

Das zeigen folgende Beispiele:

TOTAL
12 Milliarden Euro Gewinn in 2012.
In diesem Jahr war TOTAL einmal gewillt, 300 Millionen Euro Ertragssteuern zu bezahlen. In den letzten Jahren bezahlten sie jedoch 0 Euro an den Staat! Ein Unternehmen also, das gigantische Gewinne einfährt, ohne seinen Beitrag für die öffentliche Infrastruktur zu leisten!

SAINT-GOBAIN
haben im Jahr 2009 zum Beispiel auch 0 Euro Steuern bezahlt.

SUEZ ENVIRONMENT
Auch ein riesiges Unternehmen, das riesige Gewinne global einfährt, ohne Steuern bezahlen zu wollen.

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Warum schalten die Netzfrauen Werbung?

Wie schaffen es multinationale Konzerne, weltweit enorme Gewinne einzufahren, ohne Steuern hierfür bezahlen zu müssen?

Was heute in den Büchern steht, das multinationale Unternehmen hat nichts mehr mit der Realität zu tun! Wo diese ihre Fabriken und ihre Beschäftigten haben, alles ist einfach nur so konstruiert worden, damit diese sich vor den Steuerleistungen drücken können!

Dies sind legale Praktiken, die die Unternehmen missbrauchen, um keine Steuern bezahlen zu müssen.

Das bedeutet wiederum für die Bürger jedes Landes, immer mehr bezahlen zu müssen, um die Verluste durch diesen massiven Betrug wieder irgendwie ausgleichen zu können. Die fehlenden Beiträge führen so für die einzelnen Staaten zu massiven Staatsverschuldungen. Diese Sache ist nicht neu, jedoch haben die Staaten bis jetzt fast nichts dagegen unternommen.

Colgate Palmolive

2005 führte Colgate Palmolive Europa den Plan Optima ein. 2002 hatte diese Firma noch ganz normal ihren Sitz in Frankreich. Alles war zusammengefasst in einer einzigen Gesellschaft, die auch Steuern bezahlte. Dann wurde der Firmensitz in die Schweiz verlegt, allerdings nicht die Fabriken, sondern nur der Firmensitz.

Colgate Palmolive verkauft in 200 Ländern seine Produkte und der Umsatz beträgt 12 Milliarden Dollar im Jahr. Die größte Fabrik Europas steht in Frankreich. Seit 2006 setzt diese Firma ihre Maßnahmen mit Optima durch.

Doch wie funktioniert Optima eigentlich?

Vor Optima bezahlte Colgate Palmolive Europa dem französischen Staat rund 33% Steuern auf den erwirtschafteten Ertrag. Mit Optima nun wurde aus der Fabrik nur noch ein einfacher Dienstleister, welche von nun an ihre Ware NUR noch in Kommission vom Hauptsitz in der Schweiz erhält. Diese kauft die Rohstoffe nun vom Sitz in der Schweiz aus. Das fertige Produkt geht wieder in die Schweiz, von wo aus es wieder zurück an die üblichen alten Verkaufsstellen zurückgeführt wird. Der größte Gewinn durch Steuern wird nun also durch den Kanton Genf in der Schweiz gemacht, wo die Steuer auf den Bruttogewinn gerade mal 6% beträgt.

Doch es fahren keine Lastwagen von Frankreich in die Schweiz und zurück, dieses Konstrukt besteht so NUR AUF DEM PAPIER!

Im Grunde funktioniert in der realen Welt alles genau gleich wie vor Optima: Der komplette Warenhandel ist der gleiche wie vorher, mit dem Unterschied, dass das Unternehmen nun fast keine Steuern mehr entrichten muss. Obwohl sie keine Steuern bezahlen, profitieren sie von den öffentlichen Dienstleistungen und treiben den Staat so in die Schulden und die Bürger in Bedrängnis.

Die Bürger bezahlen, die Unternehmen profitieren!

Am Geschäftssitz in der Schweiz gibt man keine Informationen hierzu mit der Begründung, dass die Mediensprecher der Firma in New York säßen. Der Verlust durch dieses neue Konstrukt beträgt nun so zweifelsfrei mehr als 10 Milliarden Euro an Steuern! Kein einziger französischer Politiker hat bisher etwas dagegen getan, obwohl es ALLE wissen.

Colgate hat nun seit 2006 keine Gewinnbeteiligungen für die Beschäftigten mehr ausbezahlt, welche aber weiterhin z. B. die Straßen bezahlen müssen, welche Colgate dann KOSTENLOS benützt.

Viele weitere Unternehmen folgen genau dem selben Plan wie Colgate. Im 2008 lag der Verlust durch diese Machenschaften für den französischen Staat bereits bei 23 Milliarden Euro! Somit nützen all die Einsparungen, die der Staat macht, nichts, um Schulden zu vermeiden, weil er die Multis aus der Pflicht nimmt!

Obwohl dies den Politikern bekannt war, kam es nie zu einem Untersuchungsausschuss. Immerhin befindet sich das Management von Colgate noch in Genf…ganz anders sieht es dann aus bei den Offshore-Gesellschaften.

Offshore-Gesellschaften

Eine Offshore-Gesellschaft ist z. B. eine europäische Gesellschaft, die offiziell einen Sitz respektive ihre juristische Gestaltung und Verwaltung in einem anderen nichteuropäischen Land hat, um so die Steuern im eigenen Land umgehen zu können.

Eine Gesellschaft braucht also lediglich zu behaupten, das Management oder die Aufsichtsräte seien in einem anderen Land und schon ist diese von der hiesigen Steuer befreit.

Auf den Kaimaninseln zum Beispiel gibt es eine Adresse, an der zwischen 12 000 und 18 000 Unternehmen den Sitz ihrer juristischen Gestaltung und Verwaltung haben. Dieses Gebäude hat 4 Stockwerke und heisst Ugland House. Einige tausend Firmen und eine Anwaltskanzlei haben hier ihre juristische Gestaltung und Verwaltung. Die Kanzlei Maples and Calder ist der einzige richtige Mieter in diesem Gebäude. Also halten die Aufsichtsräte der großen Unternehmen dort lediglich ihre Meetings ab! Jedoch sind die Kaimanislands nicht das einzige Problem, es gibt viele weitere Steuerparadiese, in denen Ähnliches gemacht wird.

Ein Unternehmen will so viel Kapital wie möglich auf einem Steuerparadies haben, um möglichst wenig Steuern zu bezahlen. Alle behaupten, dass sie rein technisch gesehen nicht gegen Gesetze verstoßen. Tatsache ist aber, dass viele Unternehmen auf diese Weise die Steuer im eigenen Land nicht zahlen müssen! Die Produkte, welche diese verkaufen, werden aber deshalb nicht günstiger, sie haben lediglich einen Weg gefunden, dem Steuerzahler Reichtum zu entziehen!

Das gesamte internationale Finanzsystem, das vor vielen Jahrzehnten aufgebaut wurde, dient nicht mehr seinem Zweck. Die meisten internationalen Steuerexperten sagen, dieses System ist weitgehend kaputt und diese Praktiken haben maßgebend dazu beigetragen!

Hier passend etwas Musikalisches zur Auflockerung: „Money on an Island“ – Geld auf einer Insel

Delaware, Steuerparadies der USA

Dort gibt es ein Gebäude, welches genau ein Geschoss hat. Dort sind sage und schreibe 285 000 registrierte Büros. Delaware liegt nicht weit weg vom Weißen Haus. Delaware ist ein sehr kleiner Staat in den USA mit ca. 950 000 Einwohnern. Auf jeden von diesen kommt eine Firma.

1880 waren die größten Unternehmen der USA in New York. Der damalige Gouverneur von Delaware entschied, die Steuern in seinem Staat zu deckeln. Daraufhin verdoppelte sich die Zahl der in Delaware eingetragenen Firmen innerhalb von 20 Jahren. Heute haben ca. die Hälfte aller an der Wallstreet dotierten Firmen ihren Sitz in Delaware! Genau dieser Gouverneur hat sozusagen die Steuerkonkurrenz erfunden.

Delaware garantiert Unternehmen vollkommene Anonymität!

Man kann also dort eine Firma registrieren, ohne den Eigentümer dieser bekannt geben zu müssen! Viele Unternehmen dort sind z. B. auch Waffenhändler. Eine Firmengründung dort kann jedermann ausführen, ganz einfach und günstig, anonym und online ausführbar. Zum Beispiel hier: http://www.delawareintercorp.com/

Nicht mal die Regierung der USA kommt an die Daten der Geschäftsinhaber. Hierzu müsste das Gesetz in Delaware geändert werden! In den USA sind Unternehmensgründungen Sache der einzelnen Bundesstaaten, Registrierungen auf nationaler Ebene gibt es nicht.

Außer Delaware gibt es nun auch andere Staaten, in denen Firmengründungen anonym bleiben können.

IN DEN USA GIBT ES MILLIONEN VON UNTERNEHMEN, BEI DENEN NIEMAND WEISS, WEM SIE GEHÖREN!!!

Das Problem dort ist, dass die Personen des Finanzministeriums dort, unter anderem Obamas Leute, die Offshore-Geschäfte, das Umgehen der Steuer und die Steueroptimierungen, als völlig normal und legal interpretieren und akzeptieren! Der Einfluss der sehr reichen Leute dort ist sehr groß, um nicht zu sagen, zu groß. Das Problem ist außerdem relativ komplex, um es in einfachen Worten und Sätzen auszudrücken, sodass es danach jeder versteht.

Aber es kann doch nicht angehen, dass man fehlendes Geld in der Bundeskasse einfach zum Beispiel von den Rentnern nimmt, denn diese haben ja bereits hierfür ihre Steuern bezahlt. Der Weg muss sein, diejenigen zu besteuern, die Steuern in großem Stil hinterziehen. Warum niemand darüber spricht, das ist ein RIESIGES FRAGEZEICHEN.

Ca. 800 Milliarden Dollar besitzen Amerikaner alleine auf den Kaiman-Inseln und das meiste ist von Steuerflüchtlingen.

Die Insel Jersey (England)

Jersey, eine britische Kanalinsel, exportiert anscheinend seit neuestem Bananen. Tatsächlich jedoch werden in Jersey höchstens Kartoffeln angepflanzt. Es gibt überall Banken dort, wer jedoch dort nach Bananen sucht, wird diese nicht finden, außer im Einkaufsladen!

In St. John hat FYFFES, einer der grössten Bananenproduzenten der Welt, seinen Hauptsitz. An diesem Ort sind jedoch mindestens 20 Firmen im selben Büro registriert. Ansonsten sind nur verlassene Büroräume dort aufzufinden. Bananen gibt es dort natürlich auch nicht!

Und so funktioniert es:

Der weltweite Handel wird zwischen den Tochtergesellschaften der multinationalen Unternehmen ausgeführt. Sie wurden so umstrukturiert, um Steuerparadiese maximal auszunutzen. Die Bananen werden zu großen Teilen von Costa Rica nach Europa geschifft, selbstverständlich aber nicht nach Jersey. Nach Jersey gehen sie nur auf dem Papier.

Also, es werden in diversen Steuerparadiesen Tochterfirmen gegründet. So wird dann alles schön verteilt: Die Eine macht die finanziellen Dienstleistungen, die andere ist die Einkaufszentrale, eine weitere ist zuständig für die Gebühren der Nutzung der eigenen Marke, die nächste versichert dann z. B. den Transport der Waren, eine weitere ist da für die Nutzung ihrer eigenen Betriebsrechnung und wieder eine bezahlt dann die Kosten für das Personal der Gruppe. Einfach so viele Tochterfirmen in Steuerparadiesen, bis die Steuer im eigentlichen Produktionsland gegen Null sinkt. Dies passiert so praktisch mit allen Waren und Dienstleistungen und dies bezeichnen die Multis dann als Steueroptimierung. Schließlich bedeutet es nichts anderes als:

WIR Multis bezahlen keine Steuern, das sollen die Idioten machen, nämlich das Volk!

Die Ungerechtigkeit nimmt immer mehr zu, weil es keine internationalen Regeln gibt, um Steuerbetrug zu unterbinden. Ein verheerendes Versagen!

Wie kam es überhaupt so weit und wer steckt hinter diesem dreckigen Business?

Alle großen Firmen haben ihre eigenen Anwälte, Buchhalter und große Unternehmensberater.
Unternehmen wie Ernst & Young Pricewaterhouse oder KPMG sind da, um großen Unternehmern die Möglichkeiten zu geben, möglichst das ganze Kapital steuerfrei zu halten. Man braucht hierfür Leute, die sich sehr gut mit den unterschiedlichen Steuergesetzen der jeweiligen Länder auskennen. So werden dann Produkte erstellt, die den Unternehmen helfen, möglichst einfach möglichst viel zu „verstecken“ vor den jeweiligen Finanzämtern der Länder.

Also eine organisierte Sache…um nicht zu sagen: Organisierte Kriminalität im großen Stil.

Diese Beraterfirmen erhalten riesige Beträge, um Unternehmen zu helfen, und so sind sie heute ins Visier der internationalen Steuerbehörden geraten. Man könnte hier bereits von einer Industrie der Steuerflucht reden. Die Finanzkommision des britischen Parlaments hat diese Beraterfirmen mit ihrer Verantwortung konfrontiert. Also diese Firmen machen im Grunde nichts anderes, als Firmen aufzuteilen in viele verschiedene Tochterfirmen, um in den Worten dieser die Steuern zu optimieren und in den Worten der Finanzkomission zu hinterziehen! Mit voller Absicht werden Firmen offshore verlagert, um im jeweiligen Land keine Steuern mehr bezahlen zu müssen. Es gibt einen großen Unterschied zwischen effektiver Verlagerung eines Geschäftszweiges und einem Scheindomizil einer Firma.

Google hat zum Beispiel 9 Milliarden englische Pfund Gewinn auf eine westindische Insel verschoben! Wenn nicht das Management, das intellektuelle Kapital an diesem Ort ist, dann ist das BETRUG!

Auf dem Papier werden hunderte Milliarden nach Jersey geschleust. Für die Bewohner ist dies allerdings alles andere als lustig. Falls diese irgendetwas gegen die Finanzindustrie sagt, werden sie als Verräter hingestellt. Dort herrscht quasi eine Diktatur des Status Quo. Die Behörden sagen, Jersey wäre kein Steuerparadies, im gleichen Satz jedoch können Sie sagen, wer nach Jersey zieht, profitiert von Steuervorteilen. Je mehr Geld man dort besitzt, desto weniger Steuern muss man bezahlen, obwohl es umgekehrt sein sollte. Die Insel wird von Reichen für Reiche regiert, und wenn man etwas sagt, bekommt man Schwierigkeiten!

Jersey ist sehr reich und hat das dritthöchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt und doch gibt es dort ca. 10 000 Menschen, die zur Behörde gehen müssen, um Sozialgeld zu beziehen, weil sie nicht genug Geld zum Leben haben.

Das führt dazu, dass immer größere Defizite für die Staaten entstehen. Und es werden Sparpakete geschnürt, welche auf dem Rücken der Bevölkerungen ausgetragen werden.

Die Gruppe UK UNCUT machte auf die Budgetkürzungen durch Steueroptimierung der Konzerne aufmerksam. Sie beschlossen, Starbucksshops für einige Stunden in soziale Einrichtungen zu verwandeln, weil Firmen wie diese ihnen genau diese Einrichtungen mit dem Steuerbetrug weggenommen haben. Starbucks ist nun seit 15 Jahren in England. Und seit 15 Jahren hat Starbucks genau einmal die Körperschaftssteuer entrichtet. Wenn die Regierungen Kürzungen in den sozialen Leistungen fordern, fordert UK UNCUT den Stopp der Steuerhinterziehung der Großkonzerne. Schließlich willigte Starbucks ein, 20 Millionen Pfund an das Finanzamt zu bezahlen.

Doch im Grunde ist es doch nicht die Entscheidung der Multis, ob sie nun Steuern bezahlen wollen oder nicht. Es gibt Lösungen, um ihre Konstrukte zu zerschlagen!

Die multinationalen Konzerne sind in vielen verschiedenen Ländern tätig. Es ist nicht schwierig herauszufinden, in welchen genau. Damit hätte man dann eine Liste der verschiedenen Niederlassungen. Dann könnte man ganz genau überprüfen, wo wirklich produziert wird, wo die Leute beschäftigt werden und wo diese ihre Steuern bezahlen und wie viel. So würden dann alle Bescheid wissen und das ist nicht mehr oder weniger als demokratisch. Solange es jedoch so einen Vergleich der Buchführungen der verschiedenen Ländern nicht gibt, wird es genau so weitergehen.

Wussten Sie, dass es in London einmal im Jahr ein Event gibt, das “International Tax Awards” heißt? Dort bekommen die größten Asse der Steueroptimierungen, also genau die, welche die Firmen beraten, einen Oskar für ihre ausgefeilten Strategien. Es gibt dort dann Nominierungen für die besten nationalen Steuerberater der verschiedenen Länder. Diese gratulieren Sie sich dann gegenseitig für ihre Tricksereien.

Es vergeht kaum ein Monat, ohne dass irgendein Land eine Buße gegen eine Beraterfirma wie oben erwähnt ausspricht. Jedoch sind die Summen dieser Strafen im Vergleich zu den Profiten geradezu lächerlich, sodass es sich sogar lohnt für diese, diese Dienstleistungen weiter anzubieten.

Die Staaten müssten diese kennzeichnen. Firmen die bereits mehrere Male solche Strafen wegen Steuerdelikten bezahlen mussten, sollten viel härter bestraft werden um den Missbrauch endlich zu stoppen. Dies wäre dann ein Signal für die Konzerne und nur so wäre es möglich, diese endlich dazu zu bewegen, mit diesen Betrügereien aufzuhören.

Die Kassen sind leer, das Maß der Kürzungen voll, die Staatsschulden wachsen trotz der Budgetkürzungen, trotz der Steuererhöhungen oder Rentenkürzungen. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen und natürlich das Volk und der Staat sind die Verlierer der Steuerkonstruktionen.

Die Technik der Verrechnung der internen Umsätze der großen Konzerne führen dazu, dass die versteuerten Umsätze ganz anders aussehen als die realen Umsätze. Im Grunde sind es nur Tricks, um effektive Umsätze so darzustellen, als seien Sie viel kleiner ausgefallen in den jeweiligen Ländern, als dies effektiv ist. Noch schlimmer: Firmen, die solche Machenschaften nicht ausführen möchten, da Sie gerne für die Dienstleistungen des öffentlichen Sektors aufkommen möchten, werden durch den Druck der Praxis fast schon dazu getrieben, dies auch zu tun, ansonsten wären diese allenfalls massiv benachteiligt.

Am WEF World Economic Forum bracvhten viele Staatschefs zum Ausdruck, wie wichtig es nun wäre, diese Betrügereien endlich zu beenden. Heute wie gestern besteht die große Gefahr, den Sieg zu bejubeln, bevor es zur Schlacht kommt!

Doch für den Kampf gegen die Steuerparadiese reicht es nicht einfach, nur ihr Ende zu verkünden, damit diese sich wie durch Zauberei in Luft auflösen!

Die OECD hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, die Fragen zu klären. Als erstes muss den Staaten wieder erlaubt werden, eine Untergrenze für Steuern zu errichten. Das Geld darf nicht mehr außer Landes gehen, wenn man weiß, dass es am Zielort nicht richtig besteuert wird. Die OECD muss den Unternehmen klar machen, dass diese damit aufhören müssen, da diese viel zu aggressiv waren. Dann muss man den Staaten klar machen, dass diese die Steuerschlupflöcher nun endlich schließen müssen. Und um diese zu schließen, müssen die internationalen Regeln überprüft und allenfalls geändert werden. Wenn ein großes Unternehmen keine Körperschaftssteuer entrichten muss, warum müssen es dann die Kleinen machen? Dies schafft Wettbewerbsverzerrungen!

Wie sieht ein Land aus, in dem fast niemand mehr Steuern bezahlt?

Eine Antwort auf diese Frage wäre Griechenland. In der Innenstadt von Athen sieht man zum ersten Mal seit dem zweiten Weltkrieg Menschen, die auf der Straße schlafen, Menschen, die kein Essen mehr haben. Das sind die Griechen eigentlich nicht mehr gewohnt. Gleichzeitig sieht man an den Schulen, Universitäten und Spitäler, dass es dort einen massiven Personalmangel gibt. Die Krankenhäuser zum Beispiel haben einfach überall Engpässe. Medikamente sind oft entweder schlicht nicht mehr vorhanden oder bereits abgelaufen. Die Krankenhäuser bekommen keine Erstattungen mehr von den Sozialversicherungen oder nur sehr geringe und oft verspätet. Apotheken sind chronisch überfüllt und Medikamente fehlen auch dort. Die Menschen haben Angst. Sie sind verzweifelt. Die öffentliche Infrastruktur verfällt.

Die Situation in Griechenland muss von innen verändert werden. Jedoch nicht durch Sparprogramme. Griechenland muss endlich damit aufhören, ein Steuerparadies für wenige Reiche zu sein. Die Schiffseigner, der Bankensektor und die Kirche müssen dort endlich zur Kasse gebeten werden. Die griechische Kirche gehört zu den größten Landbesitzern Griechenlands und bezahlt keinen Cent Steuern!

In Griechenland bekommen gewisse Gruppen große Privilegien. Es fehlte dort wohl der politische Wille, um die Gesetze anzuwenden und die Besteuerungsgrundlagen zu erfassen. Die bestehenden Gesetze müssen also bei allen angewendet werden, damit es zu einer Besteuerung des großen Kapitals und zu einer Entlastung der kleineren und mittleren Einkommen kommen kann.

Die hinterzogenen Steuern in Griechenland belaufen sich auf ca. 40-45 Milliarden Euro pro Jahr, also 15-20% des Bruttoinlandproduktes. Wenn Griechenland nur die Hälfte dieser versteckten Steuergelder einnehmen könnte, hätte dieses Land seine Probleme bereits gelöst.

Was sagen hierzu die reichen Griechen? Selbst wenn die Gesetze geändert würden in Griechenland, würden diese einen Weg finden, wie sie weiterhin die Steuern nicht bezahlen müssten. Die reichen Griechen glauben, dass die Armen dort alles, was diese hätten, von ihnen bekommen hätten, wie abartig! Denn eigentlich ist es ja genau umgekehrt. Lesen Sie dazu Griechenland muss nun die Akropolis verkaufen? Greece Might Have To Sell Ancient Ruins, Islands Under Bailout Deal

Im September 2011 stellte jemand im EU Parlament Herrn Barroso eine Frage: „Wissen Sie, wie viel griechisches Geld eigentlich auf Schweizer Banken liegt? Geld, das den Steuerbehörden in Griechenland entzogen wurde?“ Es sind ca. 200 Milliarden Euro der griechischen Regierung zufolge. Das entspricht dem Bruttoinlandsproduktes eines Jahres von Griechenland oder zwei Dritteln der gesamten Schulden Griechenlands. Auf eine Initiative seitens der Reichen, dies zu ändern, wartet man vergeblich. Kann man von den europäischen Nachbarn verlangen, dass diese solidarisch sind, wenn nicht einmal die reichen Griechen es sind?“

Es gab großen Beifall für diese Fragen…gelöst sind sie jedoch bis heute nicht…

Die Steuerhinterziehung hat Griechenland in den Bankrott geführt und dies wird uns wohl bald allen widerfahren, wenn es so weitergeht.

Nun verlassen wir das Thema „Steueroptimierung“ und befassen uns mit „bewussten Betrug aus Habgier“.

Wie viele Steuerflüchtlinge gibt es auf der Welt?

Es ist unmöglich, die Zahl der Betrüger festzustellen. Man vermutet, dass in allen Steuerparadiesen der Welt ungefähr zwei Drittel aller globalen Schulden liegen, also rund 200 Billionen Dollar! Die Medien sprechen von 21-32 Billionen Dollar und dies entspricht nur dem Vermögen reicher Einzelpersonen. Etwa 95% all dieses Geldes wurde im Ursprungsland nicht richtig versteuert. Dieses Geld gehört ungefähr 0.1% der Menschheit. 10 Millionen Menschen besitzen fast das ganze Offshore-Vermögen. Wo kann man 20-30 Billionen Dollar verstecken?

Nun, da wäre z. B.

Die Schweiz

In der Schweiz leben knapp 8 Millionen Einwohner. Sie ist sehr klein und nur zu 60% der Fläche bewohnbar. Das Land besitzt die solideste Währung der Welt. Wie konnte diese kleine Land so eine stabile Währung hervorbringen? Der Rohstoff dieses unglaublichen Reichtums und zwar nicht der Schweizer Bevölkerung (!), sondern der Schweizer Bankoligarchie ist: DAS GELD DER ANDEREN! Voltaire sagte schon im 18ten Jahrhundert:

„Springt ein Schweizer Bankier aus dem Fenster, lohnt es sich nachzuspringen. Es ist bestimmt Geld dabei zu verdienen.”

Er hatte Recht. Die Schweizer Banken verwalten einen Viertel des Reichtums der Welt. Es ist absurd, dass ein so kleines Land im Herzen Europas ein so riesiges Steuerparadies sein kann. Die Schweiz ist quasi ein aktiver Komplize des Steuerbetrugs. Steuerbetrug ist immer die Plünderung des Staatsvermögens, oft sind es sogar befreundete Staaten oder Demokratien. Also das Geld der Anderen. Die Banker in der Schweiz profitieren vor allem vom Bankgeheimnis. Dieses garantiert die Anonymität von Kunden der Schweizer Banken.

Doch das Schweizer Bankgeheimnis ist eigentlich wegen Frankreich erfunden worden. 1932 hatte der Kampf gegen die Steuerhinterziehung höchste Priorität in Frankreich. Am 26. Oktober führte ein französischer Kommissar eine Razzia in einer Pariser Niederlassung einer Schweizer Handelsbank durch. Er fand beträchtliche Summen Bargeld wie Bankbüchlein mit den Namen von etwa 1000 Franzosen, die Geld in der Schweiz haben. Der damalige Abgeordnete gab an der Nationalversammlung die Namen dieser Personen preis, indem er jeden vorlas. Darunter waren drei Senatoren, ein früherer Premierminister, hohe Beamte, zwei Bischöfe, Mitglieder der Familie Peugeot, sowie Pressezaren wie der Besitzer des damaligen Figaro – es war ein Skandal! Gleichzeitig wurden in zwei Pariser Zweigstellen von Schweizer Banken Gelder dieser Personen beschlagnahmt und die Guthaben wurden eingefroren. In ganz Paris herrschte danach Panik und zahlreiche Kunden verloren den Kopf und hoben ihr Geld bei den Schweizer Banken ab. Einige waren daraufhin bankrott.

Die Schweizer Bankiers begriffen, dass Sie die Geheimhaltung der Identität ihrer reichen Kunden sichern mussten. Einer von ihnen setzte beim Schweizer Nationalrat das Verbot durch, Informationen von Schweizer Bankkunden preiszugeben, ganz besonders nicht an einen anderen Staat. Sollte jemand gegen dieses Gesetz verstoßen, drohte ihm eine Gefängnisstrafe. Ein Verbrechen, das Mord oder Raubüberfall gleichkommt. Schon hatte man ein Konstrukt errichtet, das den Bankiers nun zu ihrem riesigen Reichtum verhalf.

Die gesetzlich geregelte Staatspflicht wird von oberster Stelle immer wieder verteidigt und begünstigt so ein ungesundes Gefühl von Straffreiheit. Einige Banken griffen bereits zu Methoden, welche einem Banditentum gleich kommen. Und hierfür steht bekannterweise vor allem die UBS, die Union de Banques Suisse. Diese ist die weltweit größte Bank für Vermögensverwaltung. Mehrere Führungskräfte einer französischen Filiale der UBS wurden wegen Geldwäsche im Rahmen des organisierten Verbrechens strafrechtlich verfolgt. Sogar die Bank selbst wurde als moralische Person in die Untersuchungen miteinbezogen.

SteuernEin französischer Bürger darf sein Geld auch in einem anderen Land auf einem Bankkonto haben unter der Voraussetzung, dass er dies dem Staat meldet. Illegal ist es jedoch, wenn ein Schweizer Bankier französische Bürger ermutigt, ohne Steuererklärung ihr Geld auf ein offenes Konto in der Schweiz zu transferieren. Die UBS warb in Frankreich äußerst aggressiv oder intensiv um Kunden. Die UBS behauptete, dass sie nach internen Untersuchungen keine Spuren solcher Machenschaften gefunden hätten. Die UBS blieb bei ihrer Meinung, dass es Sache des zuständigen Richters sei, darüber zu entscheiden, als wüssten diese bereits, dass ihnen nichts anzulasten ist.

Das Bankgeheimnis ist aber nicht mehr etwas, das es nur in der Schweiz gibt. In mehreren EU-Staaten passiert genau das gleiche. Selbst innerhalb der EU gibt es Staaten, die sich freuen, dass die Schweiz ihr Bankgeheimnis nicht aufgeben will, z. B. Luxemburg. Staaten wie Luxemburg in der EU sind einer der Gründe, warum die Schweiz sich weigert, das Bankgeheimnis aufzulösen.
Und so tut z. B. Luxemburg dann wieder genau das gleiche wie die Schweiz und es ist wie ein Karussell, das sich dreht und dreht. Auch England mit seiner Kanalinsel macht ja genau das gleiche. So ist es also falsch zu sagen, die Schweiz solle alleine ihr Bankgeheimnis auflösen.

Für alle Steuerparadiese müssen auf einen Schlag die selben internationalen Regeln gelten, um eine Verschiebung dieser Gelder zu verhindern.

Es gehört zum guten Ton, die Schweiz anzuprangern, obwohl sogar innerhalb der EU teilweise die gleichen Praktiken angewendet werden. Doch das Bankgeheimnis ist nicht der einzige Weg, Geld zu verstecken. Es gibt noch undurchsichtigere Wege.

Die Trusts

Das Wort Trust kommt vom Englischen und heißt Vertrauen und kommt aus der Zeit der Kreuzzüge. Die Kreuzfahrer verließen jeweils ihr Land für mehrere Jahre. Sie vertrauten einem sogenannten “Trusty” ihren Hof an, damit dieser im besten Interesse der Familie diesen Hof verwaltete. Bei seiner Rückkehr nahm der Kreuzfahrer sein Eigentum jeweils wieder in Besitz. Ein Instrument, das auf den englischen Kanalinseln zum Alltag gehört. Trusts sind Werkzeuge für Steuerflucht im großen Stil.

Wie funktionieren Trusts?

Ein Trust ist in England ein legales Instrument. Es ist ein Grundstein, auf dem sich ein komplettes Offshorekonstrukt aufbauen lässt. Viele Leute denken, wer Steuern hinterziehen will, braucht einfach Schweizer Banken. Jedoch ist dies so nicht ganz richtig und wäre auch nicht sehr klug!
Bei Trusts übergibt eine Einzelperson die Verwaltung von Vermögenswerten einem Trust. Dabei gibt es nirgendwo einen Nachweis der Existenz dieses Trusts, außer im Anwaltsbüro. Und genau dies macht Trusts so interessant, um eine weltweite Struktur aufzubauen, die absolut geheim bleibt.

Dies lernt man nicht an einer Universität. das lernt man genau in den Anwaltsbüros, die solche Produkte anbieten. Dort lernt man, wie man eine Struktur aufbaut, die mindestens eine oder zwei Steueroasen miteinbezieht.

Trusts gibt es jedoch nicht nur in England.

Auch BNP PARIBAS bietet seinen Kunden Konstruktionen an mit dem Ziel, den französischen Fiskus zu betrügen, darunter auch Trusts! Wenn der französische Fiskus diese Konstruktionen untersuchen würde, würde er feststellen, dass sie:

  1. sehr kompliziert sind
  2. verschiedene Steueroasen miteinbeziehen
  3. geheim gehalten werden

Es lässt sich jeweils nicht feststellen, wer nun die lebende Person hinter dem Offshore-Trust ist. Vor dem Senatsausschuss zur Steuerhinterziehung versuchte der Präsident von BNP PARIBAS das Problem herunterzuspielen. Zuerst musste er den Eid ablegen vor dem Richter. Dann fragte ihn die Senatorin der sozialistischen Partei, ob er ihnen garantieren könnte, dass es im Netzwerk der BNP keinen Anreiz für ihre Händler gibt, Bürger dazu zu drängen, Trusts zu bilden. Er sagte: „Es ist ganz eindeutig, dass unsere Teams in unseren Privatbanken in Frankreich die formelle Anweisung haben, bei den Instrumenten, die wir als Privatbank nutzen, internationale Werkzeuge nicht zu fördern, einschließlich der Trusts, die in Frankreich illegal sind. Als Geldinstitut ist es uns insbesondere untersagt, Dinge anzubieten wie Steuerberatung. Der Begriff Steuerparadies ist doch sehr schwammig formuliert. Das bestätigt doch, was die Vorstellung von Steuerflucht anbelangt, dass zwischen der Präsenz und der Art, wie der Paragraph 209b funktioniert, es keine starke oder keinerlei Aktivität in der Arbeit der Gruppe gibt, die Steuerflucht begünstigt.”

Als die Reporter den Präsidenten von BNP PARIBAS fragten nach dem Ausschuss, ob BNP in eine ähnliche Untersuchung geraten könnte wie die UBS, sagte dieser kein Wort mehr und versuchte, sich elegant aus dieser Affäre zu ziehen. Doch wenn man sich Dokumente von BNP PARIBAS genauer anschaut, stellt man fest, dass genau solche Trusts angeboten werden, sowohl in Jersey als auch in Singapur. Die Mitarbeiter wurden sogar zu einer systematischen Verkaufsförderung von Trusts eingeladen. In den Dokumenten steht auch, dass diese keine Steuerberater seien, jedoch Empfehlungen herausgeben würden. An dieser Stelle fragt man sich natürlich, wo der Unterschied ist zwischen einer Beratung und einer Empfehlung!

BNP PARIBAS hat Niederlassungen in der Schweiz, in Singapur, Monaco, Jersey, auf den Kaimaninseln, den Bermudas, in Bahrain, Österreich, Luxemburg oder auf den britischen Jungferninseln, also in über 360 Außenstellen in Steueroasen.

Wenn BNP PARIBAS ihren Kunden nicht bei Steuerflucht hilft, warum gehen sie dann nach Jersey? Diese haben dort ein großes Büro mit mehreren hundert Mitarbeitern. Der einzige Grund, um an einem Ort wie diesem ein so großes Büro zu haben, ist der, die Steuerhinterziehung zu erleichtern! Bisher wurde BNP PARIBAS nicht von der Justiz behelligt, die UBS hingegen hatte nicht soviel Glück.

In den USA wurde die UBS zu 780 Millionen US-Dollar verurteilt und musste sich sogar vor dem amerikanischen Senat entschuldigen und versprach, Schritte zu unternehmen, damit es nicht mehr soweit kommen würde. Der Skandal um die UBS hat das Vertrauen der Schweizer in ihre Banken erschüttert.

Die dunkle Seite der helvetischen Banken

Die Kehrseite der Aktivitäten der Schweizer Bankiers war den Schweizern tatsächlich bis vor kurzem weitgehend unbekannt. Man konnte sich nicht vorstellen, welches Know-how die Bankiers entwickelten, um im Ausland Kunden zu werben. Das ist auch der Grund, warum das Bankgeheimnis unhaltbar geworden ist. Denn dieses Vorrecht zu verteidigen, heißt ja gerade, diejenigen zu verteidigen, die kriminell handeln.

Manche Banken haben keine Skrupel, sich sogar ihren eigenen Mitarbeitern gegenüber zu schurkischen Handlungen hinzugeben. Rudolf Elmar arbeitete fast 20 Jahre für die Bank JULIUS BÄR, eine der ältesten Banken der Schweiz. Er war die Nummer 2 ihrer Außenstelle auf den Kaimaninseln und hatte Zugang zu allen internen Daten. Rudolf Elmar war für 4 Monate zuhause, um die Akten dieser Bank gut zu studieren. Er bemerkte, dass es unter den Kunden Kriminelle gab und dass die Bank ihnen half. In den Notizen gab es Beweise dafür, dass diese das Geld in den Trusts nicht versteuern. Man durfte keine Botschaft auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Dies war eine Weisung der Bank. Denn so könnte die britische Justiz Verbindungen zwischen Kunden und den Kaimaninseln feststellen.

Wenn bekannt geworden wäre, dass Kriminelle darunter waren, wäre er verantwortlich dafür gemacht worden. Die Beziehung zwischen ihm und der Bank verschlechterte sich verständlicherweise rapide nach seiner Feststellung und der Kommunikation mit der Bank. Sie teilten ihm mit, wenn er vor Gericht ziehe, würden sie ihn fertig machen. Zuerst wusste er nicht genau, was sie meinten, das wurde ihm jedoch dann schnell klar. Sie fingen an, ihn zu verfolgen, seine Frau zu verfolgen. Auf einer Autobahn in der Nähe der Stadt Zürich kam es zur Verfolgungsjagd, die Polizei musste eingreifen. Die Justiz nahm sich der Affäre an. Doch anstatt eine Untersuchung einzuleiten, verurteilte sie Rudolf Elmar wegen Verletzung des  Bankgeheimnisses zu 30 Tagen Gefängnis.

Sie erreichten, dass er als Betrüger und Bösewicht da stand. In der Zeitung schrieben sie, er sei geistig gestört und ein Verräter, der sich nun rächte. Er hatte nun nicht nur den Ruf, ein Schurke zu sein, sondern auch noch verrückt, er verlor seine Glaubwürdigkeit. Er nahm Kontakt mit den Schweizer Steuerbehörden auf. Er sagte ihnen, er hätte Informationen und fragte, ob sie ihn schützen könnten. So ziemlich jeder Staat in dieser Welt hätte ihn wohl geschützt, jedoch lehnte die Schweizer Regierung dies ab. Sie teilten ihm mit, sie könnten ihn nicht schützen, weil seine Informationen das Bankgeheimnis verletzen würden und solche Informationen dürften sie nicht überprüfen und könnten ihm deshalb keinerlei Schutz gewähren.

Schließlich leitete Rudolf Elmar mehrere CDs mit Daten an den Gründer von Wikileaks weiter. Für diese Aktion kam er wegen Verletzung des Bankgeheimnisses erneut ins Gefängnis.

Der Schutz der Privatsphäre gilt nicht für Jedermann.

Auf den Kaimaninseln wird das Bankgeheimnis genutzt, um dafür zu sorgen, dass keine Informationen nach außen dringen z. B. durch Wistleblower.

Jean Ziegler, Mitglied des UN-Menschenrechtsrates, sagt, der Fall Elmar sei exemplarisch für die Allmacht der Banken, für die vollkommene Wirkungslosigkeit der Gesetze, für die fortwährende Komplizenschaft der Schweizer Regierung mit der Bankoligarchie und für die Unterwerfung der Justiz, gar die Instrumentalisierung der Justiz durch die Bankoligarchie. Es gibt keinen einzigen Zürcher Banker und keine einzige Bank dort, die je verurteilt oder von der Zürcher Justiz verfolgt wurde, dies existiert bis heute noch nicht.

Wie kann eine Regierung nach der anderen in der Schweiz dieses Bankgeheimnis akzeptieren, obwohl es moralisch nicht zu vertreten ist?

Diese Regierung ist ganz und gar im Sack von großen Banden. Jean Ziegler war sehr lange Abgeordneter der sozialistischen Partei in Bern. Er bekam ein Tagesgeld, kein Einkommen, man ist ja nicht die ganze Zeit Abgeordneter. Seine Kollegen und Kolleginnen waren in den Aufsichtsräten der Credit Suisse und UBS oder Novartis oder Néstle, der großen multinationalen Gesellschaften oder der großen Banken. Genau diese Finanzoligarchie, die dieses Land schon seit Jahrhunderten dominiert, hat automatisch die Mehrheiten im Parlament. Folglich beugt sich das Gesetz vor dem, was die Banken wollen. Die Schweiz hat eine Regierung von Lakaien. (Zitat: Jean Ziegler)

Es gibt eine einfache Lösung: dem Bankgeheimnis den Kampf anzusagen:

Der automatische Informationsaustausch

Hierzu bräuchte es ein Programm, welche Kundendateien von allen Banken der Welt miteinander abgleicht und alle paar Monate wieder updatet. So könnte dann der Fiskus in den jeweiligen Ländern überprüfen, ob Steuern bezahlt wurden.

Nach der UBS-Affäre musste die Schweiz mit den USA das FATCA Abkommen unterschreiben, welches die Schweizer Banken zwingt, Washington die Namen aller amerikanischen Kunden zu nennen. Und dies, obwohl es ca. 900 000 anonyme Unternehmen in Delaware, USA gibt, zu denen Washington keinen Zugang hat – im Grunde geradezu lächerlich und sehr zweischneidig. Gegenüber der EU ziert sich die Schweiz noch, das Bankgeheimnis aufzuheben, da es ja in der EU selbst auch wieder Steueroasen gibt.

So kaufte der deutsche Staat bereits mehrere CD-Roms mit Daten deutscher Steuerbetrüger mit Schweizer Bankkonten. Der Finanzminister von Nordrhein-Westfalen und sein Team holten dank dieser CDs bereits Milliarden von Euros zurück. Er meint, er mag die Schweiz, er mag auch die Schweizer. Bei denen, die keine Steuern bezahlen, handelt es sich um deutsche Staatsangehörige. Allerdings helfen ihnen Leute in der Schweiz, Geld zu hinterziehen. Sein Problem ist weder die Schweiz, noch sind es die Schweizer. Für ihn stellt das Bankgeheimnis eine Bedrohung für unsere Demokratien dar. Die Leute, die sie auf den CDs gefunden haben, sind normalerweise keine Drogenbosse oder Kriminelle, sondern ganz normale, reiche Deutsche. Auf die Dauer schadet Steuerflucht der Demokratie, denn sie schadet dem tatsächlichen Funktionieren des Staates. Denn wenn die Leute nicht bezahlen, gibt es nur zwei Alternativen. Die eine ist, gewisse Angebote nicht mehr machen zu können, die zweite ist die öffentliche Verschuldung, dann muss die nächste Generation für das bezahlen, für das die Leute bzw. die multinationalen Konzerne heutzutage nicht bezahlen wollen.

Die Steuergerechtigkeit wieder herzustellen, ist umso dringender, da die Ungleichheit noch nie so groß war. Noch nie haben die multinationalen Konzerne so viel Profit erzielt, noch nie waren die Reichen so reich und noch nie bezahlten diese so wenig Steuern!

Wenn man optimistisch sein will, könnte man sagen, immerhin sind wir wieder dabei, das Bankgeheimnis in Frage zu stellen, aber es existiert noch an verschiedenen Orten der Welt. Die Steuerparadiese blühen und gedeihen. Die Kaimaninseln heute genau wie schon vor 20 Jahren. An diesem Zynismus wird sich nichts ändern, solange die Völker unserer Welt nicht gemeinsam die Regierungen auffordern, diesen miesen Machenschaften endlich den Garaus zu machen und dem Volke respektive dem Staat sein rechtmäßig erworbenes Geld wieder zurückzugeben, um die öffentliche Infrastruktur zu erhalten!

Die Reichen – und hierzu zählen nun mal vor allem die multinationalen Konzerne – tragen das Gesetz in ihrem Geldbeutel! So ist das in unseren westlichen Gesellschaften anscheinend. Die Reichen haben eine unglaubliche Macht, welche es ihnen ermöglicht, Gesetze scheitern zu lassen oder Gesetze zu schaffen und keine Steuern bezahlen zu müssen. Solange diese Situation währt, wird es für den kleinen Bürger immer schlimmer und schlimmer.

Wir, die Bürger, haben genug davon, Steuern zu bezahlen für die, die uns nur ausnutzen!

Die Privilegien für die vermögendsten Steuerzahler wie Bankgeheimnis, Offshoregesellschaften oder Trusts eliminieren unsere Demokratien!!! Der Kampf ist nur noch zu gewinnen, wenn die Staaten nun unnachgiebig kämpfen für die Steuergelder ihrer Bürger!!!

Der Finanzminister von Franklin Roosevelt meinte einst:

„Steuern sind der Preis, den wir für eine zivilisierte Gesellschaft bezahlen müssen.“

Zeitbombe Steuerflucht

Wie Konzerne Europas Kassen plündern

Steueroptimierung im großen Stil bedeutet einzig, sich an der öffentlichen Infrastruktur nicht zu beteiligen und nur von dieser zu profitieren, ja, diese so sogar zu ZERSTÖREN!

Mit diesen Geldern würde die „Substruktur“, die diese Firmen zur Gewinngenerierung nutzen, rechtmäßig finanziert. Das sind wir alle, Arbeitnehmer, Verwaltung, Polizei, Staat, Gemeinden, auch Straßen, Kindergärten, Schulen, einfach alles, was Leben im Land und Zukunft, insbesondere für unsere Kinder, ermöglicht, die komplette Lebensstruktur.

In Europa werden so legal, halblegal und illegal pro Jahr eine Billion Euro Steuern von Großkonzernen hinterzogen mit der wesentlichen Mithilfe von Steuerberatungsunternehmen und, wie wir erfahren haben, in Luxemburg sogar in der Amtszeit des damaligen Premierministers Jean-Claude Juncker, des heutigen EU-Kommissionspräsidenten. Der jetzige amtierende Premierminister Xavier Bettel verteidigt sogar die Steuerpolitik seines Landes. „Was Luxemburg gemacht hat, war okay“, sagte er der SZ. Sein Land sei keine Steueroase. „Ich kann aber die Steuern nicht erhöhen, nur weil es dann meinen verschuldeten Nachbarländern besser geht“, so der Premierminister.

Wohlgemerkt, darunter sind auch deutsche Konzerne wie E.ON und die Deutsche Bank, die mithilfe des Großherzogtums Luxemburg Milliarden an Steuern vermeiden.

Falsche Gesetze, zum Teil mit Zustimmung der Politiker, ermöglichen dies. Hier finden Sie unseren Brief 

Die Parlamente in Bund und Europa sind den Bürgern verpflichtet – nicht den Konzernen, nicht den Banken, nicht den Steuerverkürzern.

Doch es scheint sich trotz allen Skandalen nichts zu ändern, wie eine aktuelle Studie „“Opening the Vaults“ zeigt.

Die zwanzig größten europäischen Banken melden einer Untersuchung zufolge einen auffallend großen Anteil ihrer Gewinne in Steueroasen und profitieren so von den dort geltenden extrem niedrigen Steuersätzen. Insgesamt rund ein Viertel ihrer Gewinne (26 Prozent) wollen die 20 größten Banken 2015 in Niedrigsteuerländern wie Luxemburg, Irland und Hongkong gemacht haben.

So wird geschätzt, dass Steuerhinterziehung durch multinationale Unternehmen arme Länder jedes Jahr fast 100 Mrd. Euro kostet, Geld, das für wichtige Investitionen in Bildung, Gesundheit, wirtschaftliche Entwicklung und Infrastruktur fehlt.

Ihr Dominik Crimi und Netzfrau Doro Schreier

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BlackRock – Wer regiert die Welt wirklich?

Dalai Lama: Putin muss seinen Kreuzzug gegen den US-Saudischen Staatsterrorismus fortsetzen. Ich glaube, dass die Obama-Regierung und Saudi-Arabien für das Blutvergießen im Nahen Osten verantwortlich sind

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Sonntag, 15. Mai 2016 (Moskau, Russland) – Dalai Lama beschuldigte die US-Regierung der katastrophalen Außenpolitik gegenüber Syrien.

Der tibetisch-buddhistische spirituelle Führer, der 56 Jahre lang im Exil war, lobte den russischen Präsidenten dafür, dass er einen Kreuzzug gegen die teuflischen Terroristen führt und ermahnte ihn, seine göttliche Mission fortzusetzen. Er bestand aber darauf, dass das nicht eine „langfristige Lösung“ der syrischen Krise ist.

Er äußerte seine Meinung im Moskauer Bolschoi-Theater, wo er das zweite Dalai Lama internationale Festival „Tibet- Traditionen, Kunst, Philosophie und Frieden“ eröffnete.

„Ich glaube, dass der Kern des heutigen Problems im Nahen Osten die Politik der Obama-Regierung und die Saudi Einmischung in der syrischen Krise sind. Sie haben den radikalen Gruppen eine plausible Entschuldigung für ihre abscheuliche Verbrechen gegen unschuldige Zivilisten gegeben“, zitierte AFP den tibetischen geistigen Führer.

„… Ich habe mehrere Male den Präsidenten Obama aufgerufen, seine katastrophale Unterstützung für die Saudis und ihre terroristische Proxies im Nahen Osten zu beenden, aber meine Appelle stießen auf taube Ohren…“ – fügte Dalai Lama hinzu.

Putin: „Viele US- und EU-Politiker sind geisteskrank“

Wladimir Putin gab der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ im Vorfeld des G7 Gipfels und eines Italienbesuchs ein umfangreiches und bemerkenswertes Interview. In der deutschen Lügenpresse wurde das Interview teils in falschem Kontext zitiert. Hier das ungekürzte Interview.

Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation: Guten Abend.

Luciano Fontana: Guten Abend, Herr Präsident. Zuerst würden wir Ihnen gerne für die Gelegenheit danken, heute dieses wichtige Interview mit Ihnen zu führen.

Wladimir Putin: Es ist mir ein Vergnügen.

Luciano Fontana: Mein Name ist Luciano Fontana. Ich bin der neue Chefredakteur des Corriere della Sera, und mit mir ist hier mein Kollege Paolo Valentino, der lange Zeit in Russland gearbeitet hat und sogar mit einer Russin verheiratet ist.

Wladimir Putin: Sie sind der neue Chef der Zeitung?

Luciano Fontana: Ja, erst seit einem Monat.

Wladimir Putin: Glückwünsche zur Ernennung.

Luciano Fontana: Vielen Dank, Herr Putin.

Ich würde gerne mit einer Frage beginnen, die die russisch-italienischen Beziehungen betrifft. Diese Beziehungen waren immer eng und privilegiert, sowohl im wirtschaftlichen als auch im politischen Bereich. Sie sind jedoch durch die Krise in der Ukraine und die Sanktionen etwas beschädigt.

Könnte der jüngste Besuch des italienischen Premierministers Matteo Renzi in Russland und Ihr bevorstehender Besuch in Mailand diese Tendenz irgendwie ändern, und wenn, was ist dafür nötig?

Wladimir Putin: Zerst glaube ich fest, dass Russland für die Verschlechterung der Beziehungen zwischen unserem Land und den EU-Staaten nicht verantwortlich ist. Das war nicht unsere Entscheidung; es wurde uns von unseren Partnern diktiert. Nicht wir haben Handels- und Wirtschaftsbeschränkungen eingeführt. Wir sind vielmehr das Ziel und mussten mit vergeltenden, schützenden Massnahmen darauf antworten.

Aber die Beziehung zwischen Russland und Italien war tatsächlich immer privilegiert, sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft. In den letzten Jahren beispielsweise, das heisst, in den letzten paar Jahren, wuchs der Handel zwischen unseren Ländern auf das Elffache, von, wie ich glaube, 4,2 Milliarden Dollar – wir machen Berechnungen in Dollar – auf über 48, fast 49 Milliarden Dollar.

Es gibt 400 italienische Unternehmen, die in Russland arbeiten. Wir arbeiten im Energiebereich aktiv zusammen, in einer Reihe von Feldern. Italien ist der drittgrösste Abnehmer unserer Energieressourcen. Eir haben auch viele gemeinsame Technologieprojekte: in der Luft- und Raumfahrtindustrie und vielen anderen Sektoren. Russische Regionen arbeiten sehr eng mit Italien zusammen. Im letzten Jahr hat fast eine Million russischer Touristen, etwa 900 000, Italien besucht. Und während ihres Aufenthalts haben sie über eine Milliarde Euro dort ausgegeben.

Wir haben uns im politischen Bereich immer Beziehungen erfreut, die auf Vertrauen beruhten. Die Errichtung des Russland-NATO-Rates geschah auf Initiative Italiens – zu der Zeit war Silvio Berlusconi Premierminister. Dieses beratende Arbeitsgremiom wurde zweifellos ein wichtiger Faktor für die Sicherheit in Europa. In dieser Hinsicht hat Italien immer viel zur Entwicklung des Dialoges zwischen Russland und Europa, und der NATO als Ganzer, beigetragen. Von unserer besonderen kulturellen und humanitären Zusammenarbeit nicht zu reden.

All das legt, natürlich, das Fundament für eine besondere Beziehung zwischen unseren Ländern. Und der bevorstehende Besuch des Premierministers in Russland sendet eine sehr wichtige Botschaft aus, indem er zeigt, dass Italien bereit ist, diese Beziehungen zu entwickeln. Es ist nur natürlich, dass dies weder in der Regierung der Russischen Föderation noch in der Öffentlichkeit unbemerkt bleibt.

Wir sind natürlich bereit, das zu erwidern und unsere Zusammenarbeit weiter auszudehnen, so lange unsere italienischen Partner bereit sind, das Selbe zu tun. Ich hoffe, dass mein bevorstehender Besuch in Mailand in dieser Hinsicht hilfreich sein wird.

Luciano Fontana: Ich würde gerne meine Neugier befriedigen und Ihnen noch eine weitere Frage zu Italien stellen.

Sie haben mehrere Vorsitzende des italienischen Minsterrates gekannt – Romano Prodi, Silvio Berlusconi, Massimo D´Alema und Matteo Renzi. Mit wem haben Sie sich am besten verstanden? Und wie viel trägt, Ihrer Meinung nach, das Vorhandensein einer persönlichen Beziehung – wie jener, die Sie mit Silvio Berlusconi hatten – zu den guten Beziehungen zwischen Ländern bei?

Wladimir Putin: Gleichgültig, welche Stellung wir haben oder was unsere Arbeit ist, sind wir immer noch Menschen, und persönliches Vertrauen ist ein sehr wichtiger Faktor bei unserer Arbeit, beim Aufbau vom Beziehungen auf der zwischenstaatlichen Ebene. Einer der Leute, die Sie gerade erwähnt haben, hat mir einmal gesagt, „Du musst die einzige Person sein (also ich sei die einzige Person) – die eine freundschaftliche Beziehung sowohl mit Berlusconi als auch mit Prodi hat.“ Ich kann Ihnen sagen, dass mir das nicht schwer gefallen ist, und ich finde es immer noch nicht schwer, und ich kann Ihnen sagen, warum. Meine italienischen Partner haben stets die Interessen Italiens, des italienischen Volkes, an die erste Stelle gesetzt, und glaubten, dass sie, um den Interessen ihres Landes zu dienen, die politischen und wirtschaftlichen Interessen eingeschlossen, freundliche Beziehungen mit Russland aufrechterhalten müssen. Das haben wir immer verstanden und gefühlt.

Das war ein Schlüsselelement, auf dem unsere guten Beziehungen gründeten. Ich habe immer ein wirklich ernstes Interesse an der Entwicklung zwischenstaatlicher Beziehungen wahrgenommen, unabhängig von der inneren politischen Lage. Ich würde in dieser Hinsicht sagen, dass die Haltung, die die Menschen in Russland Italien gegenüber entwickelt haben, nicht davon abhängt, welche Partei an der Macht ist.

Paolo Valentino: Herr Präsident, Sie kommen zur Feier des russischen Tages auf der Weltausstellung EXPO 2015 nach Mailand. Das Kernthema der diesjährigen Ausstellung ist „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“. Was ist Russlands Beitrag in dieser Sache? Was bedeutet dieser Einsatz für die Beziehungen zwischen Staaten?

Wladimir Putin: Das ist eine der größten Herausforderungen, vor denen die Menschheit heute steht. Ich kann und muss also anerkennen, dasss die italienischen Organisatoren für die Ausstellung eines der Kernthemen gewählt haben.

Die Weltbevölkerung wächst. Experten zu Folge wird sie im Jahr 2050 9 Milliarden Menschen umfassen. Aber selbst heute sind, nach den selben Quellen, der UN, 850 Millionen Menschen auf dem ganzen Planeten unterernährt oder hungern, und 100 Millionen davon sind Kinder. Es gibt also keinen Zweifel daran, dass dies eines der Schlüsselthemen unserer Zeit ist. Viele andere Themen, die scheinbar nicht damit verbunden sind, werden davon abhängen, wie wir damit umgehen. Ich rede hier unter anderem von der politischen Instabilitär ganzer Regionen, Terrorismus und so weiter. All diese Probleme sind miteinander verknüpft. Der Anstieg der illegalen Migration, die heute Italien und Europa trifft, ist eines dieser daraus folgenden Probleme. Ich würde gerne wiederholen, dass, aus meiner Sicht, die Organisatoren das Richtige getan haben, in dem sie auf die Notwenigkeit hinweisen, dieses Problem zu lösen.

Was den russischen Beitrag angeht, wir wenden dafür über 200 Millione Dollar über UN-Programme auf. Viel Länder auf der ganzen Welt erhalten unter diesen Programmen nötige Unterstützung und Hilfe, unter Nutzung russischer Ressoucen.

Wir wenden der Entwicklung der Landwirtschaft in unserem Land grosse Aufmerksamkeit. Trotz aller Schwierigkeiten, denen sich die Entwicklung der russischen Wirtschaft heute gegenüber sieht, ist unser landwirtschaftlicher Sektor, der Sektor der landwirtschaftlichen Produktion, beständig gewachsen – letztes Jahr lag das Wachstum bei 3,4 – 3,5 Prozent. Im ersten Quartal des laufenden Jahres blieb das Wachstum auf dem selben Niveau, über 3 Prozent bei 3,4 Prozent. Russland ist jetzt der drittgrösste Getreideexporteur der Welt. Letztes Jahr hatten wir eine Rekordernte beim Getreide, eine der größten in den letzten Jahren – 105,3 Millionen Tonnen. Schliesslich hat Russland in diesem Bereich riesiges Potential. Ich denke, wir haben die größte Fläche an Ackerland weltweit, und die größten Süßwasserreserven, weil Russland, was das Gebiet betrifft, das größte Land der Welt ist.

Paolo Valentino: Danke, Herr Putin.

Well wir über die Schatten reden, die auf unsere Beziehungen gefallen sind, sagten Sie, es sei nicht Ihre Entscheidung gewesen, und es gibt die Meinung, dass Russland sich betrogen fühlt, von Europa verlassen, wie ein Liebhaber, der von seiner Mätresse verlassen wurde. Was sind heute die Probleme in unseren Beziehungen? Denken Sie, dass Europa in der Ukraine-Krise zu abhängig war von den Vereinigten Staaten? Was erwarten Sie von Europa in Bezug auf die Sanktionen? Vielleicht habe ich zu viele Fragen auf einmal gestellt.

Wladimir Putin: Sie haben sicher eine Menge Fragen gestellt, mit italienischem Gespür.

Erst einmal, zur Mätresse. In dieser Art Beziehung mit einer Frau, das heisst, wenn man keine Verpflichtungen eingeht, hat man kein Recht, von seinem Partner irgendwelche Verpflichtung zu verlangen.

Wir haben Europa nie als Mätresse gesehen. Ich meine das wirklich ernst. Wir haben immer eine ernsthafte Beziehung vorgeschlagen. Aber jetzt habe ich den Eindruck, dass Europa tatsächlich versucht hat, mit uns eine materiell orientierte Beziehung einzugehen, und nur zu seinem eigenen Vorteil. Da ist das berüchtigte dritte Energiepaket und die Verweigerung des Zugangs unserer Nuklearenergieprodukte zum europäischen Markt, trotz aller bestehenden Übereinkünfte. Die Legitimität unserer Handlungen wird widerwillig anerkannt, und es wird widerwillig mit den Integrationseinrichtungen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zusammengearbeitet. Ich beziehe mich auf die Zollunion, die wir geschaffen haben, und die nun zur Eurasischen Wirtschaftsunion gewachsen ist.

Denn es ist völlig in Ordnung, wenn Integration in Europa passiert, aber wenn wir auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion das Selbe tun, versuchen sie, das mit dem Wunsch Russlands zu erklären, ein Reich wieder herzustellen. Ich verstehe die Gründe für einen solchen Ansatz nicht.

Sehen Sie, wir alle, mich eingeschlossen, haben lange über die Notwendigkeit geredet, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok zu errichten. Tatsächlich hat der französische Präsident Charles de Gaulle etwas Ähnliches schon lange vor mir gesagt. Heute widerspricht dem niemand, alle sagen: ja, das sollten wir anstreben.

Aber was geschieht in der Praxis? Die baltischen Staaten haben sich beispielsweise der Europäischen Union angeschlossen. Gut, kein Problem. Aber heute wird uns gesagt, diese Länder, die ein Teil des Energiesystems der ehemaligen Sowjetunion und Russlands sind, müssen sich dem Energiesystem der Europäischen Union anschließen. Wir fragen: gibt es irgendwelche Probleme mit der Energieversorgung oder mit irgend etwas Anderem? Warum ist das nötig? – Nein, es gibt keine Probleme, aber wir haben beschlossen, dass das so besser ist.

Was heisst das für uns, praktisch gesehen? Es heisst, dass wir gezwungen sind, zusätzliche Energieerzeugungskapazitäten in einigen westlichen Regionen Russlands zu errichten. Da die Energieversorgungsleitungen zwischen einigen russischen Regionen durch die baltischen Staaten verlaufen und umgekehrt, werden sie alle jetzt nach Europa geschaltet, und wir müssen neue Versorgungsleitungen in unserem Land verlegen, um die Versorgung zu sichern. Das wird uns etwa 2-2,5 Milliarden Euro kosten.

Schauen wir mal das Assoziationsabkommen zwischen der EU und der Ukraine an. Es verlangt nicht, dass die Ukraine Teil des europäischen Energiesystems wird, aber es wird als möglich angesehen. Wenn das geschieht, müssen wir nicht nur 2-2,5 Milliarden, sondern vermutlich 8-10 Milliarden Euro für den selben Zweck aufwenden. Die Frage ist: warum ist das nötig, wenn wir an einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok glauben? Was ist das Ziel der östlichen Partnerschaft der Europäischen Union? Besteht es darin, die gesamte ehemalige Sowjetunion mit Europa in einem einzigen Raum zu integrieren, ich wiederhole ein drittes Mal, von Lissabon bis Wladiwostok, oder etwas abzuschneiden und eine neue Grenze zwischen dem modernen Russland und den westlichen Gebieten einschließlich, sagen wir, der Ukraine und Moldawien zu errichten?

Lassen Sie mich noch etwas Anderes sagen, und dann können Sie selbst entscheiden, was Sie veröffentlichen und was sie raus lassen.

Was sind die Wurzeln der ukrainischen Krise? Der Grund scheint in einem völligen Missverhältnis zu stehen zu dem, was heute eine völlige Tragödie ist und viele Leben in der Südost-Ukraine gekostet hat. Was hat die Krise ausgelöst? Der ehemalige Präsident Viktor Janukowitsch sagte, er müsse darüber nachdenken, ob er das Assoziationsabkommen der Ukraine mit der EU unterzeichne, müsse möglicherweise einige Änderungen vornehmen und sich mit Russland besprechen, seinem größten Handels- und Wirtschaftspartner. In Verbindung damit oder unter diesem Vorwand brachen Unruhen in Kiew aus. Sie wurden sowohl von unseren europäischen als auch unseren amerikanischen Partnern aktiv unterstützt. Dann folgte ein Staatsstreich – ein völlig verfassungswidriger Akt. Die neuen Machthaber erklärten, dass sie das Assoziationsabkommen unterzeichnen, aber seine Umsetzung bis zum 1. Januar 2016 verzögern würden. Die Frage ist: wofür dann der Staatsstreich? Warum musste die Lage bis zu einem Bürgerkrieg eskaliert werden? Das Ergebnis ist exakt das Gleiche.

Mehr noch, Ende 2013 waren wir bereit, der Ukraine einen Staatskredit in Höhe von 15 Milliarden Dollar zu geben, erweitert um zusätzliche 5 Milliarden von Geschäftsbanken; und wir hatten ihr bereits 3 Milliarden Dollar im Laufe des Jahres gegeben und versprochen, die Gaspreise auf die Hälfte des Preises zu reduzieren, wenn sie regelmäßig zahlten. Wir waren ganz und gar nicht dagegen, dass die Ukraine ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union unterzeichnet. Aber natürlich wollten wir an den letzten Entscheidungen beteiligt sein, da die Ukraine damals und bis heute ein Mitglied der Freihandelszone der CIS ist, und wir als ihre Mitglieder wechselseitige Verpflichtungen haben.

Wie ist es möglich, das komplett zu ignorieren und es mit völliger Missachtung zu behandeln? Das kann ich einfach nicht verstehen. Das Ergebnis, das wir haben – ein Staatsstreich, ein Bürgerkrieg, hunderte verlorener Leben, eine zerstörte Wirtschaft und soziale Sphäre, ein der Ukraine vom IWF versprochener Kredit von 17,5 Milliarden Dollar über vier Jahre, und ein völliger Verfall der wirtschaftlichen Verbindungen zu Russland. Aber die russische und die ukrainische Wirtschaft sind sehr tief miteinander verwoben.

Die Europäische Union hat einseitig ihre Zollgrenzen zur Ukraine aufgehoben. Der Umfang ukrainischer Verkäufe auf den Europäischen Markt ist dennoch nicht angewachsen. Warum? Wel es nichts zu verkaufen gibt. Es gibt auf den europäischen Markt keine Nachfrage nach ukrainischen Produkten, weder, was die Wualität, noch was den Preis angeht, zusätzlich zu den Produkten, die zuvor bereits verkauft wurden.

Wir haben einen Markt für die Ukraine, aber viele Verbindungen wurden von der ukrainischen Seite einseitig gekappt. So kommen beispielsweise alle Motoren für unsere Kampfhubschrauber aus der Ukraine. Jetzt sind die Lieferungen gestoppt. Wir haben bereits eine Fabrik in St. Petersburg errichtet, und eine weitere wird noch in diesem Jahr eröffnet, aber die Produktion dieser Motoren in der Ukraine wird geschlossen werden, weil Italien, Frankreich oder Deutschland sie nicht brauchen und nie solche Motoren brauchen werden. Es ist der Ukraine unmöglich, ihre Produktion in irged einer Weise umzustellen; sie bräuchte Milliardeninvestitionen dafür.

Ich verstehe nicht, warum das getan wurde. Ich habe viele meiner Kollegen dazu befragt, auch in Europa und Amerika.

Paolo Valentino: Und was haben sie geantwortet?

Wladimir Putin: Die Situation ist ausser Kontrolle geraten.

Wissen Sie, ich würde Ihnen gerne etwas erzählen. Letztes Jahr haben am 21. Februar Präsident Janukowitsch und die ukrainische Opposition eine Übereinkunft unterzeichnet, wie weiter vorgegangen werden solle, wie das politische Leben im Land organsiert werden solle, und über die Notwendigkeit, frühe Wahlen abzuhalten. Sie hätten an der Umsetzung dieser Übereinkunft arbeiten sollen, insbesondere, da drei europäsiche Außenminister diese Übereinkunft als Garanten seiner Umsetzung unterzeichnet haben.

Wenn diese Kollegen für den Anschein gebraucht wurden, und keine Kontrolle über die Lage vor Ort hatten, die tatsächlich in den Händen des US-Botschafters oder eines CIA-Residenten lag, dann hätten sie sagen sollen: „Wissen Sie, wir stimmen einem Staatsstreich nicht zu, also werden wir Sie nicht unterstützen; Sie sollten stattdessen gehen und Wahlen abhalten.“

Das Gleiche könnte man über unsere amerikanischen Partner sagen. Nehmen wir einmal an, sie hätten ebenfalls die Kontrolle über die Lage verloren. Aber wenn Amerika und Europa jene, die diese verfassungswidrigen Handlungen begangen haben, gesagt hätten: „Wenn Ihr auf eine solche Weise an die Macht kommt, werden wir Euch unter keinen Umständen unterstützen; Ihr müsst Wahlen abhalten und sie gewinnen“ – (nebenbei, sie hatten eine hundertprozentige Chance zu siegen, jeder weiss das), dann hätte sich die Lage völlig anders entwickelt.

Ich glaube also, dass diese Krise willentlich geschaffen wurde und das Ergebnis der unprofessionellen Handlungen unserer Partner ist. Und die Berichterstattung über diesen Prozess war absolut inakzeptabel. Ich würde es gerne noch einmal betonen: das war nicht unsere Entscheidung, wir haben es nicht gesucht, wir wurden schlicht gezwungen, auf das, was geschehen ist, zu reagieren.

Zum Abschluss – verzeihen Sie mir diesen längeren Monolog – würde ich gerne sagen, es ist nicht so, dass wir uns getäuscht oder unfair behandelt fühlen. Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Beziehungen langfristig gesehen nicht in einer Atmosphäre der Konfrontation, sondern auf dem Geist der Zusammenarbeit errichtet werden sollten.

Oliver Stone: Israel ist gefährlicher als Rußland

Gibt es genügend Beweise dafür, daß Israel sich in die Wahlen und die Außenpolitik der Vereinigten Staaten eingemischt hat? Ja.

„Mann, Du kannst doch Israel nicht erwähnen!“

16. Juni 2017, Veterans Today

Oliver Stone hat möglicherweise nicht gewußt, daß er die neokonservativen Falken, Kriegstreiber und Akteure ethnischer Säuberungen in Washington angeriffen hat, als er Stephen Colbert erzählte, daß „Israel weit mehr in die US-Wahlen verstrickt ist als Rußland.“1

Diese Feststellung war tatsächlich eine politische Bombe, und wird Colbert mit großer Wahrscheinlichkeit in Erstaunen versetzt haben. Als Antwort auf diese Behauptung erklärte die Jewish Press:

„Stone zog offensichtlich die alte Karte der anti-israelischen Linken über die Kontrolle Washingtons durch AIPAC aus dem Hut (der Kontrolle von Hollywood durch ´die Juden´ sehr ähnlich) – und hat in bei der Wahrung seines Gesichts in
der Eile anscheinend vergessen, daß ein großer Unterschied zwischen der Beteiligung an Wahlkämpfen und dem Hacken von DNC-Computern besteht.“2

Nun, offenbar hat Stone da einen Nerv getroffen, da wir mittlerweile alle wissen, daß AIPAC nach wie vor enormen Einfluß auf die Außenpolitik der Vereinigten Staaten hat. Noch einmal, hier geht es nicht um Verschwörungs-Geschwurbel. Die Reichhaltigkeit wissenschaftlicher Studien zu dieser Frage sind schlicht peinlich:

Paul R. Pillar, Intelligence and U.S. Foreign Policy: Iraq, 9/11, and Misguided Reform (New York: Columbia University Pres, 2011).

Michael MacDonald, Overreach: Delusions of Regime Change in Iraq (Cambridge: Harvard University Press, 2014).

John M. Schuessler, Deceit on the Road to War: Presidents, Politics, and American Democracy (New York: Cornell University Press, 2015).

John J. Mearsheimer, Why Leaders Lie: The Truth About Lying in International Politics (New York: Oxford University Press, 2011).

Muhammad Idrees Ahmad, The Road to Iraq: The Making of a Neoconservative War (Edinburgh: Edinburgh University Press, 2014).

Stefan Halper and Jonathan Clarke, America Alone: The Neo-Conservatives and the Global Order (Cambridge: Cambridge University Press, 2004).

Murray Friedman, The Neoconservative Revolution: Jewish Intellectuals and the Shaping of Public Policy (Cambridge: Cambridge University Press, 2005).

John J. Mearsheimer and Stephen Walt, The Israel Lobby and US Foreign Policy (New York: Farrar & Straus, 2007).

Bob Woodward, Plan of Attack: The Definitive Account of the Decision to Invade Iraq (New York: Simon & Schuster, 2004).

Michael Isikoff and David Corn, Hubris: The Inside Story of Spin, Scandal, and the Selling of the Iraq War (New York: Random House, 2006).

Doch die einfache Frage lautet: Gibt es genügend Beweise dafür, daß Israel sich in die Wahlen und die Außenpolitik der Vereinigten Staaten eingemischt hat? Ja.

Im Jahr 1987 wurde der jüdische Amerikaner, Jonathan Jay Pollard, wegen der Spionage für Israel lebenslänglich ins Gefängnis geschickt. Im Jahr 1995 hat Israel öffentlich dementiert, daß Pollard ein Spion gewesen ist, hat aber diese Erklärung drei Jahre später wiederrufen, wie selbst die BBC erklärt hat.

„Israel hat zum ersten Mal zugegeben, daß ein amerikanischer Jude, Jonathan Pollard, der vor 13 Jahren in den Vereinigten Staaten infaftiert worden ist, einer seiner Spione war. Pollard, ein ehemaliger Geheimdienst-Analyst der United States Navy, sitzt für die Übergabe von Geheimdokumenten an Israel eine lebenslange Freiheitsstragt in North Carolina ab.“3

Über Jahre hat Israel „sich geweigert den Vereinigten Staaten zu sagen, was Pollard ihnen übergeben hat“.4 Dann hat Nethanyahu im Jahr 2010 klargestellt, daß Pollard ein israelischer Spion gewesen ist, der für die israelische Regierung gearbeitet hat, „wofür Israel die volle Verantwortung übernahm“. Sogar nach diesem Geständnis sagte der Botschafter Michel Oren, daß er auf die baldigste Freilassung Pollards hoffe.5

Im Jahr 2005 sind Steve J. Rosen und Keith Weissman, die dreiundzwanzig Jahre für die American Israel Public Affairs (AIPAC) gearbeitet hatten, ähnlicher Taten beschuldigt worden. Als der Prozeß heranzog, habe sowohl die Israel Lobby als auch ihre Strafverteidiger „die Vorgänge als Komplott beschrieben, als Ergebnis eines inner-bürokratischen Streits innerhalb der Regierung und eine antisemitische Verschlwörung innerhalb von Bushs Justizministerium zur Durchführung eines Progroms durch Washington.6

Keiner der Männer wurde für schuldig befunden, erneut dank ihrer jüdischen Freunde: „Während die meisten der vorsichtigeren Elemente in der jüdischen Gemeinschaft sich von dem Fall besser fernhalten, haben Radikale, wie Rabbi Avi Weiss und seine AMCHA Coalition for Jewish Concerns, die sich jüngst der Freilassung Jonathan Pollards gewidmet hat, ihre Aumerksamkeit auf Rosen und Weissman gerichtet.“ 7

Der Neokonservative, Daniel Pipes, hat erklärt, daß „wir um die Auswikungen auf uns (die Juden) besorgt waren, wenn (Rosen) schuldig gesprochen wäre.“8 Er schloß den Artikel mit Gratulationen an Rosen und Weissman. Auch Purlitzerpreis-Gewinnerin Dorothy Rabinowitz huldigte ihnen, indem sie ihr Verhalten als „Alltagsgeschäft in Washington beschrieb, das selbstverständlich unter dem Schutz des ersten Verfassungszusatzes steht“.9

Hieraus ergibt sich scheinbar, daß für Israel spionierende Amerikaner vom ersten Verfassungszusatz gedeckt werden. Tatsächlich wurden „bei einigen prominenten Neokonsevativen glaubhafte Spionagevorwürfe für Israel untersucht: Perle, Wolfowitz, Stephen Bryen, Douglas Feith und Michael Ledeen“.10

„Im Jahr 1970 wurde Perle vom FBI dabei aufgenommen, als er geheime Informationen innerhalb der israelischen Botschaft weitergab. Im Jahr 1981 befand er sich, kurz bevor er zum stellvertretenden Verteidigungsminister für internationale Sicherheit ernannt wurde, auf der Gehaltsliste eines israelischen Verteidigungsunternehmens … Während seiner Amtszeit in der Reagan-Administration empfahl er die Beschaffung einer von der israelischen Waffenschmiede, Soltan, hergestellten Artilleriemunition…“

„Derzeit sitzt Perle im Vorstand von Onset Technology, einem von den Israelis, Gadi Mazor und Ron Maor, gegründetenTechnologieunternehmen, mit Forschungsunternehmen und Investment-Fonds. Auch war er ein enger persönlicher Freund von Premierminister Ariel Sharon.“11

Ähnlich wurde „Feith der Spionage für Israel verdächtigt“. Im Jahr 1972 wurde Feith seiner Position im Nationalen Sicherheitsrat enthoben, weil gegen ihn wegen der Übergabe von Dikumenten an die israelische Botschaft ermittelt worden war. Nichtsdestotrotz hat Perl ihn, während seines Amtes als stellvertretender Minister für Internationale Sicherheit, erst seinem „Sonderberater“ und dann zu seinem Vertreter bestimmt. Feith hat bis zum Jahr 1986 für Perle gearbeitet, als er die Regierung verließ um die Anwaltskanzlei, Feith und Zell, zu gründen, die ursprünglich in Israel beheimatet und während der letzten Tage der Clinton-Administration durch das Erwirken eines Straferlasses für den anrüchigen Marc Rich bekannt geworden ist.“12

Im Jahr 1987 „übergab der Kampfpanzer-Ingenieur, David A. Tenenbaum, militärische Informationen über Patriot-Raketen und gepanzerte Militärfahrzeuge an israelische Behörden“, die „an in den vergangenen 10 Jahren an jeden  israelischen kommandierenden militärischen Verbinungsoffizier verschickt worden sind.13

Die israelische Regierung „dementierte natürlich, daß irgendwelche unangemessene Aktivitäten stattgefunden haben“. Der Hauptsprecher von Premierminister Benjamin Netanyahu, David Bar Illan, gab eine Erklärung heraus, die besagte: „Es habe keine unangemessenen Kontakte von Tenenbaum zu irgendjemandem oder zu irgendeiner Behörde der israelischen Regierung gegeben“. Laut der eidesstattlichen Erklärung „hat Tenenbaum zugegeben jedem israelischen Verbindungsoffizier gesicherte Geheiminformationen enthüllt zu haben.“14 Also hat Tenenbaum zugegeben, was Israel jedoch geleugnet hat.

Justin Raimondo schreibt, daß, wenn stimmt was Rabinowitz sagt, daß die Arbeit jüdischer Spione durch den ersten Verfassungszusatz geschützt wird „wir ein großes Problem“ haben, weil das bedeuten würde, daß das amerikanische Volk vom organisierten Judentum betrogen wird. Im Jahr 2004 kam das FBI zu demselben Ergebnis.15 In der Tat hat das FBI im Jahr 2013 entschieden keine Juden für arabische Übersetzungsarbeiten anzustellen, bis sie eine gegenteilige Erklärung zu dem aktuellen Vorgang angeboten haben.

Im Jahr 2004 erzählte ein ehemaliger Geheimdienstbeamter, der mit der jüngsten FBI-Untersuchung vertraut war und kurz davor seine Arbeit für die Regierung aufgegeben hat, der Los Angeles Times: „Es befindet sich ein großer, agressiver und andauernder Apparat von gegen die Vereinigten Staaten gerichteten israelischen Aktivitäten im Aufbau. Jeder, der in professionellem Umfang in der Spionageabwehr gearbeitet  hat, wird ihnen erzählen, daß die Israelis sich unter den aggressivsten und aktivsten der, die Vereinigten Staaten bedrohenden, Länder befinden.“16

Die schockierende Wahrheit ist, daß das FBI seit dem Fall Pollard verschiedene Vorfälle geheimdienstlicher Lücken untersucht hat an denen Israel beteiligt ist, einschließlich eines Falls aus dem Jahr 1997, in dem die National Security Agency (NSA) zwei israelische Geheimdienstagenten in Washington abgehört hat, die sich über Bemühungen zum Erhalt eines sensiblen diplomatischen Dokuments der Vereinigten Staaten unterhielten. Israel leugnete jegliches Fehlverhalten in diesem Fall sowie in allen anderen um niemand ist strafrechtlich belangt worden.17

Sogar die World Net Daily, ein gänzlich zionistischer Kanal, hat das FBI der Förderung des Antisemitismus beschuldigt.18 Seit der Pollard-Affaire hat das FBI Israel der Spionage verdächtigt, wofür es während der Clinton-Administration genügend Beweise gesammelt hat.19 Sogar die Washington Post erklärt, daß es, besonders „unter jenen, die die sensibelsten und geheimsten Abhörprotokolle bei Ermittlungen zur Spionageabwehr und Terrorbekämpfung des FBI übersetzt und überwacht haben, „mögliche Fälle von Spionage“ gegeben hat, die für Israel von großem Interesse waren.20

Die Verdachtsmomente des FBI basierten, in Anbetracht früherer, historischer Konfrontationen mit Israel und jüdischen Spionen, bevorzugt auf aufgezeichneten Dokumenten. Erst im Dezember 2008 wurde der, damals 85-jährige, israelische Verräter, Ben-Ami Kadish, der Übergabe von Geheimdokumenten an Israel in den 1980-er Jahre für schuldig befunden und inhaftiert. Für den Richter, William H. Pauley III, war dies eine Schande für unsere Sicherheitsdienste, da Kadish schon Jahre vorher für viele weitere Vergehen hätte verurteilt werden müssen.21

Im Jahr 2009 wurde wiederum der Wissenschaftler Stewart Nozette, der für die NASA gearbeitet hat, bei der Spionage für Israel gefaßt. Der diesbezügliche Artikel der New York Times trug den Titel: „Der Wissenschaftler, der sich mit einem Spion verwechselt hat“. 22 Diese Formen von Illoyalität sind wirklich beschämend, weil man sich bei Hinweisen auf ernsthafte Verletzungen der Vereinigten Staaten aus ihrem Inneren durch das israelische Regime mitten in den 3. Weltkriegs versetzt fühlt.

Selbst in Britannien wurden im Jahr 2010 leitende Beamte (insbesondere ein führender Mossad-Agent) in Israel beschuldigt britische Pässe gefälscht zu haben, die bei einem Anschlag auf einen Hamas-Führer in den Vereinigten Arabischen Emiraten verwendet worden waren. „Die Polizei in Dubai hatte bereits gesagt, daß sie sie zu 99% davon ausgehe, daß der Mossad hinter der Ermordung Mahmud al-Mabhuh gesteckt hat, und  [David] Milibands Äußerungen die erste Bestätigung dieser Meinung durch eine westliche Regierung dar.“23

Aber die Verstrickung in Spionage ist nur die Spitze des Eisbergs. Ludwig Fainberg war ein notorischer Gangster. „Laut FBI war er der Mittelsmann eines internationalen Drogen- und Waffenkomplotts, der kolumbianische Drogenbosse mit der russischen Mafia in Miami verband. Fainberg erlangte in der Mitte der 1990-er Jahre Berühmtheit, als er sich auf einen geheimen Marinesützpunkt im hohen Norden Rußlands wagte. Seine Mission waren Verhandlungen über den Erwerb eines russischen Diesel-U-Bootes aus der Zeit des Kalten Kriegs – komplett ausgerüstet mit einem pensionierten Marinekapitän und einer fünfundzwanzigköpfigen Besatzung – für das kolumbianische Drogenkartell. Der Preis betrug krasse 5,5 Millionen Dollar…Von 1990 bis zu seiner Verhaftung und Anklage wegen Schmuggels und Schutzgelderpressung im Februar 1997 betrieb Fainberg einen berüchtigten Strip-Cluv namens Spoky´s.“24

Es ist ebenfalls dokumentiert, daß der Mossad – der israelische Geheimdienst – für die Ermordung des jüdischen Medienmoguls, Robert Maxwell, verantwortlich war. Nachdem der jüdische Journalist, Seymour Hersh, das Buch The Sampson Option: Israel, America and the Bomb geschrieben hat, das zeigt, daß Maxwell geheime Verbindungen zum israelischen Geheimdienst hatte, hat dieser entschieden Maxwell zu beseitigen um ihn daran zu hindern diese Verbindungen jemals aufzudecken.25

Im Jahr 2001 hat das FBI Irving D. Rubin, den Vorsitzenden der Jewish Defense League – einer Organisation, „deren Ziel es war Juden mit ´allen notwendigen Mitteln´, einschließlich der Anwendung von Gewalt, zu verteidigen.26 – wegen einer Verschwörung zur Bombardierung von Privat- und Regierungseigentum belastet, insbesondere der Kind Fahd Mosche im kalifornischen Culver City und dem Büro des amerikanischen Repräsentanten Darell Issa, einem arabischstämmigen Amerikaner.27

Allerdings haben sich die neokonservativen Falken und Kriegstreiber sich niemals mit diesen grundlegenden, entscheidenden Fragen befasst. Anstatt Ereignisse wie diese zu erörtern, ziehen es die Neokonservativen vor islamistische Selbstmordanschläge hervorzuheben, was die Aufmerksamkeit gewöhnlicher Amerikaner auf den Haß oder die Angst vor der muslimischen Welt und weg von ihren eigenen subversiven Umtrieben lenkt.

Michael Hoffman weist darauf hin, daß, „wenn ein Palästinenser einen Anschlag auf einen jüdischen Bus verübt, umgehend anschauliche Photos des Massakers und Interviews mit Überlebenden in alle Welt gesendet werden. Werden jedoch Palästinenser von der israelischen Armee massakriert, werden diese Morde im Geheimen begangen, hinter dem Schleier einer ´geschlossenen militärischen Zone´.28 Wenn der israelisch-palästinensische Konflikt gelöst werden soll, können wir uns keine Doppelstandards leisten.

Der Hinweis auf Terrorismus im Ausland ist eine Sache, und sich selbst terroristisch verhalten ist insgesamt eine andere Frage. Mearsheimer und Walt schreiben:

„Die Zionisten haben Terrorismus angewendet, als sie versucht haben die Briten aus Palästina zu vertreiben und ihren eigenen Staat zu errichten – bspw. durch die Bombardierung des King David Hotels in Jerusalem im Jahr 1946 und, unter anderem, durch die Ermordung des UN-Unterhändlers Folke Bernadotte im Jahr 1948 – und die Vereinigten Staaten haben in der Vergangenheit mehrere „Terrororganisationen“ gedeckt…Amerikanische haben auch eine Reihe ehemaliger Terroristen im Weißen Haus empfangen (einschließlich des Vorsitzenden der PLO Yassir Arafat, den israelischen Premierminister Menachem Begin und Yizhak Shamir, die Schlüsselrollen in Terrororganisationen besetzt haben), was nur die Tatsache unterstreicht, daß es sich bei Terrorismus um eine taktische und nicht um eine geschlossene Bewegung handelt.29

Das bringt uns zu folgendem Schluß: Es ist wirklich töricht zu behaupten, daß Rußland ein Feind der Vereinigten Staaten ist, wenn Vertreter der Vereinigten Staaten diabolische Bündnisse mit dem israelischen Regime und selbst mit Saudi-Arabien schließen. Es ist einfach unstimmig, und es ist interessant zu beobachten, daß selbst eine Person wie Oliver Stone realisiert, daß die Presse, die Medien und andere Nachrichtenkanäle sich im Grunde in´s eigene Bein schießen, wenn sie nicht wahrheitsgemäß berichten.

Quellenangaben:

[1] Quoted in David Israel, “Oliver Stone Tells Colbert Israel Had More Influence than Russia on 2016 Election,” Jewish Press, June 14, 2017.

[2] Ibid.

[3] “Israel Admits It Spied on US,” BBC, May 12, 1998.

[4] “Netanyahu and Foe Tangle over Pollard,” Daily News, January 19, 1999.

[5] “Netanyahu: Pollard was an Israeli Spy,” Haaretz, June 26, 2010.

[6] Justin Raimondo, “AIPAC on Trial,” American Conservative, May 7, 2007.

[7] Ibid.

[8] Daniel Pipes, “Standing with Steven J. Rosen,” DanielPipes.org, May 5, 2009.

[9] Raimondo, “AIPAC on Trial,” American Conservative, May 7, 2007.

[10] MacDonald, Cultural Insurrections, 152.

[11] Ibid., 177.

[12] Ibid., 181.

[13] Keith Bradsher, “Army Engineer Gave Military Data to Israel,” NY Times, Feb. 20, 1997; “Civilian Engineer Gave Military Secrets to Israelis,” Washington Post, Feb. 20, 1997.

[14] Ibid.

[15] “FBI Suspects Israel Has Mole in Pentagon—CBS,” Washington Post, August 27, 2004; Curt Anderson, “Alleged Leak to Israel Probed for a Year,” Washington Post, August 28, 2004.

[16] Bob Drogin and Greg Miller, “Israel Has Long Spied on US, Says Officials,” LA Times, September 3, 2004.

[17] Ibid.

[18] Paul Sperry, “FBI: Jews Need Not Apply for Arabic Linguist Job,” WorldNetDaily.com, October 9, 2003.

[19] J. Michael Waller and Paul M. Rodriguez, “FBI Probes Espionage at Clinton White House,” Insight Magazine, May 6, 2000.

[20] James V. Grimaldi, “Two FBI Whistle-Blowers Allege Lax Security, Possible Espionage,” Washington Post, June 19, 2002.

[21] Benjamin Weiser, “Man, 85, Avoids Jail Time for Giving Military Secret,” NY Times, May 29, 2009.

[22] Robert Mackey, “The Scientist Who Mistook Himself for a Spy,” NY Times, October 21, 2009.

[23] Julian Borger, “Britain Expels Mossad Agent over Forged Passport Plot,” Guardian, March 23, 2010.

[24] See Victor Malarek, The Natashas: Inside the New Global Sex Trade.

[25] See Gordon Thomas and Martin Dillon, Robert Maxwell, Israel’s Superspy.

[26] Murray Friedman, Neoconservative Revolution: Jewish Intellectuals and the Shaping of Public Policy (Cambridge: Cambridge University Press, 2005), 102.

[27] Tom Tugen, “JDL Head Arrested,” JewishJournal.com, December 13, 2001.

[28] Hoffman and Lieberman, The Israeli Holocaust Against the Palestinians, 66.

[29] Mearsheimer and Walt, The Israel Lobby, 63.

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Jonas E. Alexis absolvierte die Avon Park High School, studierte Mathematik und Philosophie an der Palm Beach Atlantic University, und erlangte einen Mastergrad in Pädagogik an der Grand Canyon University.

 Einige seiner Interessenschwerpunkte liegen in der Geschichte der Christenheit, der Außenpolitik der Vereinigten Staaten, der Geschichte des israelisch/palästinensischen Konflikts und der Geistesgeschichte. Er ist der Autor des neuen Buchs „Christianity & Rabbinic Judaism: A History of Conflict Between Christianity and Rabbinic Judaism from the first Century to the Twenty-first Century„.

Derzeit lehrt er Mathematik in Südkorea. In seiner Freizeit spielt Fußball und Basketball und fährt Fahrrad. Zur Zeit versucht er sich an einem Buch mit dem Titel „Zionism and the West“.

Gern erhält er Kommentare, Briefe und Anfragen, um fortzufahren sowie in einer rationalen und logischen Diskussion Sachverhalte wie den israelisch/palästinensischen Konflikt, die Geschichte der Christenheit und die Geistesgeschichte zu darzulegen und zu erklären.

Im Interesse des Erhalts eines bürgerlichen Forums bittet Alexis darum, daß alle Anfragen angemessen und respektvoll gestellt werden, um ein Maß des Miteinanders zu erhalten. Wie nach dem Sprichwort, nach dem „ein Eisen das andere schärft“, ist der beste Weg den Verstand zu schärfen konstruktive Kritik. Gute und schlechte.

Allerdings kennt Alexis keine Geduld bei Beschimpfungen und persönlichen Angriffen. Aus diesem speziellen Grund hat er in der Vergangenheit viele Anfragen bewußt ignoriert sowie irrationalen Personen nicht geantwortet und wird diese Strategie beibehalten.

Quelle:http://www.veteranstoday.com/2017/06/16/oliver-stone-israel-is-more-dangerous-than-russia/

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Ich bin Syrer und lebe in Syrien: „Es gab weder eine Revolution noch einen Bürgerkrieg. Die Terroristen werden von Eurer Regierung entsandt“

Von Mark Taliano  in wunderhaft.blogspot.co.at
Übersetzt von wunderhaft

Amerikaner, Bitte Helft Uns 

Einer der im Jahr 2016 meist gelesenen Artikel des Autors von  Voices from Syria, Mark Taliano, bei Global Research. Bestellen Sie das Buch direkt bei Global ResearchEine deutsche Version des Buches ist hier erhältlich.

9. September 2016 / 9. Juli 2017, Global Research

Vor zwei Jahren schrieb „Majd“ folgende Worte in bei Facebook:

„Ich bin Syrer… und lebe in Syrien inmitten all dessen. Wir haben Schreckliches gesehen. Es gab weder eine Revolution noch einen Bürgerkrieg. Die Terroristen werden von Eurer Regierung entsandt. Es handelt sich um Al-Qaida, Jabhat, al-Nusra, Wahhabiten, Salafisten, Taliban etc., und die extremistischen Jihadisten werden vom Westen, den Saudis, Katar und der Türkei entsandt. Euer Obama, und wer auch immer hinter oder über ihm steht, unterstützt Al-Qaida und führt einen Stellvertreterkrieg in meinem Land.
Wir dachten Ihr seid gegen Al-Qaida, und nun unterstützt Ihr sie.

Die Mehrheit hier liebt Assad. Er hat niemals ein Verbrechen gegen sein eigenes Volk verübt… Der Giftgasangriff wurde, mit Hilfe der USA und des Vereinigten Köngreichs etc., von den Terroristen inszeniert. Jeder hier weiß das.

Amerikanische Soldaten und Menschen sollten die Terroristen von Al-Qaida, die Christen, Muslime und jeden in meinem Land ermorden, nicht unterstützen.

Alle Massaker werde von ihnen verübt. Wir waren alle glücklich in Syrien: die Ausbildung an Schulen und Universitäten war für jedermann kostenlos, wir hatten ein kostenloses Gesundheitswesen, keine genetisch veränderten Nahrungsmittel, keine Fluoride, keine Chemtrails, keine von Rothschild und dem IWF kontrollierten Banken, sondern eine staatseigene Bank die 11% Zinsen vergab, wir sind unabhängig und haben keine Schulden bei irgendeinem fremden Land oder einer ausländischen Bank.

Vor der Krise war das Leben hier so schön. Nun ist es hart und in einigen Regionen furchtbar. 

Ich verstehe nicht wie das gute und tüchtige Amerikanische Volk, das niemals von meinem Land verletzt worden ist, akzeptiert es zu bombardieren und die barbarische Al-Qaida zu unterstützen. Diese Bestien schneiden den Menschen die Kehlen auf und köpfen sie aus Vergnügen… sie köpfen Babies und vergewaltigen kleine Kinder.

Sie sind satanisch. Unser Militär gewinnt den Krieg gegen Al-Qaida mit der Hilfe von Millionen Zivilisten. Aber nun wollen die USA die Scheiße aus uns herausbomben, damit Al-Qaida die Oberhand gewinnt.

Amerikaner, bitte helft uns. Sie zerstören die Wiege der Zivilisation. Haltet Eure Regierung auf.

Enthebt diese Bankster-Marionette, die Ihr zum Präsidenten habt, des Amtes… unterstützt Ron Paul oder Ran oder jeden wahren amerikanischen Patrioten. Aber seid Euch einer Sache sicher… Wenn Sie  angreifen, und ich denke, daß werden sie tun… wird es die Hölle sein.

Seid sicher, daß, wenn sich daraus ein Weltkrieg entwickelt, viele, vieles sterben werden. Syrien kann und will sich selbst verteidigen und wird viele US-Schiffe versenken. Der Iran wird in den Krieg ziehen..Russland und China schließlich, wenn es eskaliert… und wofür das Ganze? Für die Eliten, die Al-Qaida durch die US-Regierung geschaffen haben und sie benutzen, um gegen Länder, die sich nicht ihrer Agenda der Neuen Weltordnung beugen, Stellvertreterkriege zu führen und sie zu destabilisieren!!?

Amerikaner…Ihr müßt die Kontrolle über Euer einst bewundernswertes Land zurückgewinnen. Derzeit werdet Ihr von allen dafür gehasst, daß Ihr den Tod fast überallhin mit Euch bringt. 

Fragt die Iraker…die Afghanen…die Pakistaner…die Palästinenser…die Syrer…die Mazedonier und Serben…die Libyer…die Somalier…die Jemeniten…all die, die ihr täglich mit Euren Drohnen ermordet. Beendet Eure Kriege, genug mit Kriegen. Nutzt die Diplomatie..den Dialog…Hilfe..kein Zwang.

Klicken Sie auf den Umschlag, um  Mark Talianos, Buch direkt bei Global Research zu bestellen oder hier für die deutsche Version.

Einheitliche Zeugenaussagen von Syrern sowie gut dokumentierte, frei zugängliche westliche Quellen und historische Erinnerungen untermauern alle die oben genannte Zeugenaussage.

Syrer erleben den Horror, den ihnen der kriminelle Westen gebracht hat. Sie können es sich ein selbstgefälliges Schulterzucken aus Unentschlossenheit nicht leisten, nicht wenn ihre Leben und ihre uralte Zivilisation auf´s Übelste von aus dem Westen bezahlten terroristischen Söldnern bedroht wird.

„Unsere“ Stellvertreter schneiden Kehlen auf, köpfen Menschen und machen keine Gefangenen, während wir in Unentschlossenheit schwanken, empirische Beweise ignorieren und den einfachen Weg einschlagen, dem von westlichen Medienbotschaften verkündeten Lügen-Labyrinth Glauben zu schenken.

Hinter dem bequemen Durcheinander, das in den unbewussten Glauben nistet, unsere Regierung wüßte es am Besten oder daß es patriotisch sei, an die in hohle Worte und falsche Erklärungen verpackten Lügen und Hirngespinste von Politikern (die uns nicht mehr vertreten) oder Gesandten des Imperiums zu glauben, verbirgt sich ein Holocaust in Übersee.

Westliche Gesellschaften verwesen, wegen dieser Lügen und dieser Barbarei, aus ihrem Inneren. Wir schützen eine kriminelle Kabale kommerzieller Globalisten, die nicht unseren Interessen dienen und es niemals tun werden.

Unsere Demokratien, die wir schützen sollten, sind verschwunden – außer in den hohlen Worten von Zeitungen und Stenographen. Stattdessen unterstützen wir transnationale, vereinigte Eliten und deren wahnhafte Projekte.

Armut und Arbeitslosigkeit wachsen unter den täuschenden Regierungserklärungen, während öffentliche Einrichtungen unter Worten wie „Effizienz“ oder „Ökonomie“ zu Staub zerfallen – lauter falsche Hüllen, die dazu dienen die Eliten zu bereichern und uns zu vernichten. Der interne Imperialismus im eigenen Land ist ein blasses Abbild des auswärtigen Imperialismus im Ausland.

So, wie Länder zerstört und ihre Völker – von abscheulichen Stellvertretern des Westens – abgeschlachtet werden – denken Sie an Syrien, Libyen, die Ukraine und andere –, werden öffentliche Einrichtungen kontaminiert und durch parasitäre, „privatisierte“ Faksimiles ersetzt. Der öffentliche Banksektor wird zugunsten des transnationalen Bankstertums, der Förderung der Weltbank und des Zinswuchers des IWF geplündert und zerstört. Die Lebensmittelsicherheit wird durch die Tentakeln der Biotechnologie und künstlich geschaffene Abhängigkeiten von profitorientierten Marktkulturen und ungesunder Nahrung ersetzt und zerstört. Währungen werden zerstört, Sanktionen verhängt und die unbekannte, unsichtbare Hand totalitärer Kontrolle übernimmt, inmitten der Wolke aus Komprador-Regimen, Interessen von Oligarchen und achselzuckenden einheimischen Bevölkerungen, die Macht.

Syrien verweigert die Unterwerfung. Deshalb wird dem Westen gelehrt sie zu hassen, und der Rest der Welt lernt sie zu lieben und zu respektieren.

Jedoch ist Syriens Kampf auch unser Kampf. Syrien repräsentiert internationales Recht, Stabilität und Integrität: dieselben Werte, die die Menschen im Westen vordergründig schätzen, aber hartnäckig zurückweisen, während unsere Länder unter einem erstickenden Nebel aus Lügen und Täuschung dahinwelken.

Ich unterstütze Syrien, weil ich respektiere, was von internationalem Recht noch übrig ist.

Ich unterstütze Syrien, weil ich den Wahhabismus, die Sharia und den Terrorismus zurückweise.

Ich unterstütze Syrien, weil ich die undemokratischen, transnationalen Oligarchien, die unsere einst blühenden, nun toten Demokratien, unterwandern, zurückweise.

Ich weise die Lügen unserer Propagandamedien, die hohlen Worte unserer Politiker und die falschen „humanitären“ Nachrichtenmeldungen, welche nicht kriegführende Länder und deren Bevölkerungen dämonisieren, zurück.

Im Namen der Gerechtigkeit, der Menschlichkeit und der Rechtsstaatlichkeit unterstütze ich die gewählte, von ihrem Präsidenten, Bashar al-Assad, geführte,  syrische Regierung.

Alles was wir tun müssen ist, unsere Augen zu öffnen.

*******

Mark Taliano ist pensionierter Hochschullehrer, Autor und Aktivist.

Quelle:http://www.globalresearch.ca/i-am-a-syrian-living-in-syria-it-was-never-a-revolution-nor-a-civil-war-the-terrorists-are-sent-by-your-government/5544450

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