Archiv der Kategorie: Missbrauch

Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert! – Onlinesex global: reale Vergewaltigungen von Kindern!

Quelle: netzfrauen.org/

In armen Ländern werden Kinder gezwungen, nackt vor der Webcam zu posieren. Sie mussten perverse Dinge tun, die die Klienten bevorzugten. Mit ausländischem Vermögen wird diese Grausamkeit finanziert. Der grausame Onlinesex ist global und die Tendenz steigend. In Indien werden Vergewaltigungen im Netz hochgeladen oder als Videos verkauft und auch hier nehmen die Verbrechen wegen Cybersex zu. Die Leidtragenden sind die Kinder, die mit Drogen gefügig gemacht werden und sogar vor laufender Kamera ermordet werden.

Heute ist Internationaler Kindertag und es ist beschämend, dass es eines solchen Tages bedarf. Gerade in der letzten Zeit nehmen die Grausamkeiten zu, die Kinder erfahren. 

Erst am Freitag, dem 26. Mai 2017 verurteilte ein philippinisches Gericht einen Mann namens Jerrie Arraz, der junge Mädchen und Kinder dazu gezwungen hatte, nackt vor der Webcam zu posieren. Sie mussten perverse Dinge tun, die seine Klienten bevorzugten. Es ist nicht das erste Mal, dass auf den Philippinen ein Gericht sich mit Menschenhandel, Cybersex und Vergewaltigungen beschäftigen muss. Gerade diese erschreckenden Machenschaften vor der Kamera nehmen zu. Die Klienten sitzen irgendwo auf der Welt und zahlen Unsummen, um sich Kinder, junge Frauen u.s.w. im Netz beim Sex anschauen zu können. Erst im April 2017 wurde deutlich, was für ein grausamer Markt dahinter steckt. Auf den Philippinen werden Babys für Onlinesex vergewaltigt und auch in Indien wird alle 30 Minuten ein Kind vergewaltigt! Siehe: Porno ist passé. Man berauscht sich jetzt an realen Vergewaltigungen- sogar von Kindern!

Es ist erschreckend, 215 Millionen Kinder arbeiten weltweit unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und zu Dumping-Löhnen.

Sie arbeiten in der Textilbranche, auf Kakaoplantagen, in der Fischindustrie, in Minen, als Kindersoldaten oder wie im März in Brasilien unweit der Olympischen Spiele aufgedeckt, in der Kinderprostitution. Weltweit werden geschätzte 1,8 Millionen Kinder zur Prostitution oder Pornographie gezwungen. Kinderhandel, Kinderpornografie und Kinderprostitution haben sich in zurückliegender Zeit weltweit ausgebreitet und sie sind zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen geworden. Aber auch für große Konzerne, in den unterschiedlichen Branchen, sorgen Kinder dafür, dass auch hier die Gewinnspannen steigen. Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert. Kinder sind das schwächste Glied in der Kette unserer Gesellschaft, und obwohl das bekannt ist, wird weggeschaut, anstatt zu helfen. 

In manchen Staaten, etwa in Indien, sind Kindersklaven sehr verbreitet. In vielen Regionen des Landes müssen dort Familien hart für ihr Überleben kämpfen. In ihrer Not nehmen Bauern Kredite – meist verbunden mit horrenden Zinsen – bei unseriösen Geldverleihern auf, um etwa Saatgut oder andere lebenswichtige Dinge zu kaufen. Als Gegenleistung verlangen die Geldgeber, dass die Familienmitglieder, vor allem aber die Kinder, die Schulden abarbeiten müssen. Dabei sind sie schutzlos den Ausbeutungspraktiken und der Willkür ihrer »Arbeitgeber« ausgeliefert. Nach Schätzungen arbeiten heute noch immer Millionen Kinder in Schuldknechtschaft. Schuldknechtschaft (bonded labour) bezeichnet wirtschaftliche Ausbeutung in Form sklavenähnlicher Abhängigkeit. Schuldknechtschaft findet überall auf der Welt statt und die Kinder zahlen den Preis.

Menschenhandel ist laut den Vereinten Nationen mit geschätzt 30 Milliarden Euro jährlich an die dritte Stelle unter den umsatzstärksten Geschäftszweigen des internationalen Verbrechens aufgerückt. Nur im Drogen- und Waffenhandel wird mehr Geld gemacht.

Kinder werden gezwungen, Teppiche zu knüpfen, Plastikspielzeug oder Elektronikteile zusammenzusetzen, in staubiger Wüste Ziegel zu schleppen oder als Kindersoldaten andere Menschen zu erschießen. Mädchen werden in die Prostitution verschleppt, Kleinkinder regelrecht als Ware verkauft – im günstigsten Fall an kinderlose Paare, im scheußlichsten Fall als „Ersatzteillager“ für Organe.

Wir haben dieses Jahr über zahlreiche Fälle von Kindern als Missbrauchsopfer berichten müssen. Als Missbrauch zählen nicht nur sexuelle Ausbeutung, sondern auch Kinder, die ihr Leben für Produkte opfern, damit die Konzerne ihren Aktionären ihre Milliarden Euro Gewinne präsentieren können. Kinder zahlen den höchsten Preis.

„Kinder dürfen nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden, schreibt das Deutsche Auswärtige Amt. Es ist erschreckend, so das auswärtige Amt, dass weltweit 215 Millionen Kinder jeden Tag arbeiten müssen, um sich oder ihre Familien zu unterstützen. Sie schuften in Steinbrüchen, auf Baumwollfeldern oder in Textilfabriken, werden als Haussklaven missbraucht oder als Soldaten eingesetzt, ihre Körper werden verkauft. Weltweit haben 177 Staaten die Konvention zur Abschaffung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit ratifiziert. Aktuell sehen wir jedoch, dass Kinder weiterhin als billige Arbeitskräfte missbraucht und ausgebeutet werden, zum Beispiel auf Baumwollfeldern in Usbekistan, an Nähmaschinen in Bangladesch, bei der Herstellung von Lehmziegeln in Pakistan oder der Kakaoernte in Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste). Wir müssen mehr tun, um Kindern ein kindgerechtes Leben zu ermöglichen. Sie sollten zur Schule gehen und lernen, sie sollten spielen und sich mit ihren Freunden treffen können. Dabei kann jeder von uns einen kleinen Beitrag leisten – fragen Sie nach den Produktionsbedingungen beim Kauf eines T-Shirts.
Darüber hinaus müssen wir die wichtigste Ursache für Kinderarbeit, nämlich die Armut der Eltern, bekämpfen. Das ist das wichtigste entwicklungspolitische Ziel der Bundesregierung.“ – Quelle Auswärtige Amt 2013

Wenn also der Bundesregierung diese Zustände bekannt sind, warum unternimmt sie nichts?

Anstatt zu handeln und ihren Einfluss geltend zu machen, steht der wirtschaftliche Faktor nach wie vor an erster Stelle. Oder haben Sie schon einmal die zuständigen Regierungssprecher verlauten hören, dass zum Beispiel der Handelspartner Thailand oder Türkei, aber auch Indien oder China, die Rechte der Kinder beachten sollen?

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Dieses Foto entstand am Montag, dem 9. November 2015. Diese Kinder und Jugendliche wurden bei einer Razzia in Samut Sakhon in Thailand in einem Schuppen entdeckt. Sie arbeiteten für die Garnelenindustrie. Die Nachrichtenagentur AP deckte menschenverachtende Zustände in der Shrimps-Produktion auf. In Supermärkten und Restaurants in den USA und Europa werden Garnelen verkauft, die in Thailand zum Teil von Zwangsarbeitern geschält wurden. Auch Kinder arbeiten bis zu 16 Stunden mit den Händen im Eiswasser. Ein Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation schätzt, dass ca.10 000 Migrantenkinder im Alter von 13 bis 15 Jahren in dieser Stadt arbeiten. Eine weitere Studie der UN-Agentur schätzt, dass fast 60 Prozent der burmesischen Arbeiter in der Fischverarbeitungsindustrie schuften und Opfer von Zwangsarbeit sind. (AP Photo / Dita Alangkara).

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Dieses Foto entstand in der Türkei. Made in Turkey – In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder, um zu überleben. Die Kinder haben sehr erschreckende Erlebnisse hinter sich. Sie flohen vor dem Bürgerkrieg und der Terrorgruppe IS, die in ihrer Heimat wüten. Jetzt arbeiten einige dieser syrischen Kinder in Fabriken auch an der Herstellung von Uniformen in der Türkei, angeblich auch für die IS-Terrorhgruppe. „Der einzige Grund, dass diese Kinder bei mir arbeiten, ist das Geld – Wenn es keinen Krieg in Syrien gäbe, wären diese Kinder in der Schule und hätten eine bessere Alternative“, so der Fabrikbesitzer Abu Zakour zu Mailonline. Um die Flut von Migranten nach Europa einzudämmen, hatte die Türkei zugestimmt, diese in Europa Unerwünschten zu beherbergen und zu beschützen. Aber es stellt sich heraus, dass Ankara wohl unfähig ist, alle seine syrischen Flüchtlingskinder zu beschützen. Viele arbeiten illegal, u. a. in der 40-Mrd-$-Textilindustrie. Aktuelle Recherchen zeigen für Konzerne wie Esprit, Next und H&M: In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder Uniformen für IS und Kleidung für Esprit, Next und H&M – Made in Turkey: Child slaves‘ making uniforms for Isis vom 31. Juli 2016 oder aktuell die Recherche von BBC: siehe BBC deckt auf: Zara und Mango beschäftigen syrische Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen – Unacceptable refugees in Turkey making clothes for Zara, Mango & Co.

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Vor einigen Jahren sorgte der Beitrag  „Schmutzige Schokolade“ für Aufsehen. Auf den Kakaoplantagen werden Kinder ausgebeutet. Das zeigte die Dokumentation „Schmutzige Schokolade. Seither hat sich nichts geändert. Weiterhin herrschen dort menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Kinderarbeit ist wie vielerorts an der Tagesordnung und das, obwohl die Arbeitsbedingungen nicht nur als menschenunwürdig zu bezeichnen sind. Sie sind zudem gefährlich. Nicht selten kommt es auf Grund zu langer oder zu kurzer Leitern, fehlender Schutzkleidung und wegen extrem hohem Arbeitsdruck, der auf den Plantagen und in den Verarbeitungsfabriken herrscht, immer wieder zu Unfällen. Im September 2015 hat die Anwaltskanzlei Hagens Berman die Schokoladeproduzenten Nestlé, Hershey’s und Mars ins Visier genommen. Gegen die Firmen sind Sammelklagen in Kalifornien eingereicht worden. Nestlé, Mars und  Hershey’s würden verschweigen, dass ihre Kakaolieferanten der Elfenbeinküste Kinderarbeit fördern. Siehe: Sammelklage gegen Nestlé, Hershey’s und Mars – Consumers File Suit Against Nestle, Hershey’s and Mars for Alleged Child Labor Used in Chocolate Production

„Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind einen Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.“ Unbekannt

Dieses Zitat sagt aus, dass wir uns für Kinder Zeit nehmen, aber nicht, dass wir sie ausbeuten sollen. Doch es ist nach wie vor ein Problem, welches ein Ziel unserer Gesellschaft sein muss, dieses zu beheben.

Die Internationale Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen geht davon aus, dass jedes sechste Kind unter 15 Jahren auf der Welt arbeiten muss. Dabei ist Kinderarbeit seit der UN-Kinderrechtskonvention verboten.

Kinderarbeit Jordanien

Einer neuen Studie der ILO zufolge gibt es einen drastischen Anstieg der Kinderarbeit in Jordanien. Zwischen 2007 und 2016 soll sich die Zahl der arbeitenden Kinder nahezu verdoppelt haben. Besonders schwerwiegend sind die teils hochgefährlichen Umstände, unter denen die zwischen 5- und 17-Jährigen zu arbeiten haben. Der Bericht offenbart den vermehrten Einsatz von Kindern nicht nur in leichten Arbeiten wie dem Verkauf, sondern besonders in gefährlichem Umfeld wie in der Landwirtschaft, der Fischerei und der Forstwirtschaft. Im Durchschnitt soll die Arbeitszeit der Minderjährigen um die 33 Stunden in der Woche betragen haben. Ein Faktor für die stark angestiegene Kinderarbeitsstatistik bilden die zahlreichen syrischen Flüchtlinge, die in Jordanien Zuflucht gesucht haben. Deren Nachwuchs ist auf Grund der schlechten Versorgungslage und ihrer Armut gezwungen, unter gefährlichen Bedingungen und für oft noch schlechtere Bezahlung als vergleichbare jordanische Kinder zu schuften.

Kinderarbeit in Thailand

Thailand ist einer der wichtigsten Fischexporteure der Welt und einer der größten Lieferanten an Staaten der Europäischen Union. Haben Sie in letzter Zeit Garnelen gegessen? Wenn diese aus Thailand kamen, dann könnte Ihnen der Appetit vergehen. Wer Garnelen aus Thailand kauft, kauft das Produkt von Sklavenarbeit. Denn auch hier arbeiten Kinder für billige Shrimp-Importe! Eine Studie, erstellt vom SüdwindInstitut, macht auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Thai-Shrimp-Industrie aufmerksam. Die Studie entstand in Kooperation mit terre des hommes  und weist auf die Kinderarbeit hin. In der thailändischen Shrimp-Industrie werden Kinder massiv ausgebeutet. Sechs Tage pro Woche pulen sie bis zu zehn Stunden lang Garnelen, die auch auf den Tellern europäischer Konsumenten landen. Die meisten der Kinder stammen aus dem armen Nachbarland Myanmar, von wo sie mithilfe von Schleusern nach Thailand kommen. Als »illegale« Migranten werden ihre Rechte mit Füßen getreten: Sie sind der Willkür ihrer Arbeitgeber ausgesetzt und können sich nicht wehren, wenn der Lohn gekürzt wird oder bei guter Auftragslage Überstunden und Nachtschichten angeordnet werden. Nach Schätzungen leben derzeit zwischen zwei und fünf Millionen Migranten in Thailand, darunter viele Kinder. Siehe: Sklavenarbeit und Kinderarbeit! Von Kindern gepulte Garnelen landen auch in Deutschland!

Brasilien: Kinderprostitution

Ein erschüttender Beitrag von aktiv-gegen-kinderarbeit: Ende März 2016 sprengte die Polizei in Rio einen Kinderprostitutionsring. Besonders erschreckend ist: Dieser befand sich in unmittelbarer Nähe zum Olympischen Park. Nur eine Woche trennte die brasilianische Metropole davon, die diesjährigen Sommerspiele neben einem unaussprechlichen Verbrechen stattfinden zu lassen. Nach Informationen der Polizei lockten zwei zu diesem Zeitpunkt noch flüchtige Männer Minderjährige in eine Wohnung im Stadtteil Barra da Tijuca. Ihnen wurden, beworben in sozialen Netzwerken, Perspektiven als Model, Schauspielerin oder als Moderatorin versprochen. Doch als die Jugendlichen die Wohnung betraten, wurden diese eingesperrt und gezwungen, ihren Körper an Freier zu verkaufen. Der Plan der beiden flüchtigen Zuhälter sah es vor, weiterer Kinder für den Zeitraum der Olympischen Spiele habhaft zu werden, um sogenannte „Sexprogramme“ der Minderjährigen für die zahlreichen Besucher organisieren zu können. Während der erfolgreichen Aktion der Sicherheitskräfte konnten nach bisherigen Informationen sechs Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren befreit werden. Staatsanwalt Marcio Mothé mutmaßte: „Es besteht der Verdacht auf Verbindung zum internationalen Kinderhandel.

Weltweit werden geschätzte 1,8 Millionen Kinder zu Prostitution oder Pornographie gezwungen!

Das sind mehr Minderjährige, als Hamburg über Einwohner verfügt. (Straßenkinderreport: Kinderprostitution; Stand: 01. 08. 2016)

Aus dem Report:

Globalisierung des Sextourismus – Dort wo der Fremdenverkehr blüht, trifft man häufig Kinder, die im Kontakt mit Fremden ein Auskommen suchen, indem sie sich selbst verkaufen.

Armut, Prostitution und Menschenhandel hängen miteinander zusammen. Am häufigsten betroffen sind Familien mit Kindern, in denen die Mütter den Haushaltsvorstand stellen. Von dort kommen die meisten Straßenkinder und Kinderprostituierten. Die sexuelle Ausbeutung von Kindern hat viele Gesichter: Pornografie, Menschenhandel, Straßenstrich, Sextourismus. Dort wo der Fremdenverkehr blüht, trifft man häufig junge Frauen und Kinder, die im Kontakt mit Fremden ein Auskommen suchen, indem sie Drogen und sich selbst verkaufen.

Lateinamerika ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem attraktiven Ziel des Sextourismus geworden.
  • Brasilien: In Recife bieten Frauen und Mädchen in unzähligen Massageclubs ihre Dienste an. In Río zum Beispiel wird das Sexgeschäft für die Touristen von Kartellen organisiert, die über tausend Kinder zwischen 8 und 15 Jahren verfügen.
  • Kolumbien: In Bogotá und Medellín hat sich die Zahl der Kinderprostituierten in den letzten Jahren vervielfacht.
  • Dominikanische Republik: Dort soll es 60 000 Mädchen zwischen 7 und 18 Jahren geben, die in der Prostitution und für Pornografie ausgebeutet werden.
  • In Haiti stehen unzählige Kinder für den Sexdienst an erwachsenen US-Amerikanern zur Verfügung.

Afrika:

Europa

  • In Russland, der Tschechischen Republik, Polen und Rumänien werden Frauen und Minderjährige von ausländischen Sextouristen ausgebeutet.
  • Zwischen Surinam und Holland soll ein reger Frauen- und Mädchenhandel zum Zweck der Prostitution stattfinden.

Zur Durchführung des Menschenhandels dienen große Netzwerke zwischen Uruguay (Montevideo) und Italien (Mailand). In Italien leben angeblich 18 000 bis 25 000 minderjährige Prostituierte ohne Aufenthaltsgenehmigung. In Rom zählt man 3000 ausländische Prostituierte, in Mailand sind es 2000. Die jungen Prostituierten von Rom, Mailand und Neapel kommen meist aus Albanien, dem ehemaligen Jugoslawien und aus Nigeria, aber auch aus Polen, Peru und Kolumbien.

In Asien soll es mehr als eine Million Personen geben, unter ihnen junge Frauen, Kinder und Jugendliche, die ihr Auskommen in der Prostitution suchen.
  • Auf den Philippinen sollen 60 000 bis 100 000 Kinder in die Sexindustrie einbezogen sein.
  • Berüchtigt sind die südasiatischen Länder Bangladesch, Indien, Nepal, Pakistan und Sri Lanka, wo religiöse Traditionen die Prostitution Tausender Kinder legitimieren.
  • Armut, Diskriminierung und sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern gehen Hand in Hand in Indonesien, China, Vietnam, Kambodscha, Laos,Taiwan und Birma.

Der lebhafteste Handel mit Kinderprostituierten findet im Süden und Südosten von Asien und in Osteuropa statt.

Kinderarbeit in Pakistan

Sollten Sie noch Plastiktüten verwenden, ist es durchaus möglich, dass diese ebenfalls von Kindern hergestellt wurden. Im November 2015 kamen viele Kinder beim Einsturz einer Fabrikgebäude in der Stadt Lahore/Pakistan, in dem Plastiktüten hergestellt wurden, ums Leben. Kinderarbeit ist auch in Pakistan stark verbreitet, obwohl sie offiziell verboten ist. Kinder zwischen zwölf und 18 Jahren dürfen generell keine gefährliche Arbeit verrichten, die ihrer physischen und geistigen Entwicklung schadet. Tatsächlich ist dort praktisch jedes zweite Kind gezwungen, etwas zum Einkommen der Familie beizutragen. Das hat für die jungen Menschen oft fatale Folgen. Mal ganz abgesehen davon, dass viele Kinder für ihr Schuften erst gar keinen Lohn erhalten. Niemand weiß genau, wie viele Kinder in Pakistan arbeiten müssen. Ein spezifisches Problem der Kinderarbeit in Pakistan sind ausbeuterische Arbeitsverhältnisse in Form sklavenähnlicher Abhängigkeiten, also Schuldknechtschaften, wie in anderen Ländern ebenfalls.

Ein wichtiger Wirtschaftssektor in Pakistan ist der Bergbau. Chakwal ist reich an mineralischen Rohstoffen wie Kalkstein, Steinkohle und Ton. Auch hier im Bergbau ist Kinderarbeit weit verbreitet, da Kinder als billige Arbeitskräfte gelten. Rund um Dalwal arbeiten ca. 1200 Kinder in den kleinen und meist privat betriebenen Minen als Tapali (Eseltreiber).

Kinderarbeit in der Tabakindustrie

Mehr als 100 000 Kinder (nach aktuellen Schätzungen liegt die Zahl weit höher) müssen auf Tabakplantagen aus Armut bis zu 12 Stunden täglich Tabakpflanzen pflücken. Bei dieser Tätigkeit nehmen sie ca. 54 Milligramm Nikotin pro Tag über die Haut von den aggressiven Pflanzen auf. Ein Wert, der dem von etwa 60 Zigaretten entspricht. Die Nikotinkinder leiden unter den Symptomen einer typischen Nikotin- und Pestizidvergiftung: Atemnot, Husten, Kopf- und Bauchschmerzen, Muskelschwäche und bleibende Hirnschäden. Nervenkrankheiten, die sie für ihr weiteres Leben begleiten werden. Allein in Malawi arbeiten laut Schätzungen rund 78 000 Kinder auf Tabakfeldern oder in Produktionsstätten. Malawi ist Kooperationsland deutscher Entwicklungszusammenarbeit. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist mit einem Büro in Lilongwe vertreten. Darüber hinaus entsendet das Centrum für Internationale Migration und Entwicklung (CIM) Ärzte nach Malawi. Siehe: Zementieren Entwicklungsgelder Malawis Tabak-Problem? Entwicklungsgeld für blauen Dunst?

Geschäft mit dem Smartphone – Hersteller profitieren von Kinderarbeit!

In kongolesischen Minen arbeiten schon Kinder ab sieben Jahren unter lebensgefährlichen Bedingungen, um Kobalt für Elektrogeräte abzubauen, die aus dem Verbraucheralltag nicht mehr wegzudenken sind. Bedeutende globale Elektronikhersteller wie Apple, Samsung oder Sony können nicht garantieren, dass in ihren Produkten kein Kobalt aus Kinderarbeit genutzt wird. 

Welche Rohstoffe stecken in Waschmaschinen, Handys oder Autos und woher kommen diese?

Das kann kaum einer wirklich beantworten, dabei handelt es sich um Rohstoffe, die von Millionen Menschen tagtäglich unter schwersten Bedingungen in Bergbauschächten abgetragen werden. Um zu überleben, riskieren die Kinder ihr Leben und werden dann oftmals vom Militär ihres Lohnes beraubt. Die Nutznießer dieser Ausbeutung sind die Verbraucher in den Industrieländern. Billige Rohstoffe = billige Computer oder Handys.

So müssen unter archaischen Bedingungen Kinder z. B. im  Kongo mit bloßen Händen Rohstoffe wie Tantal, Zinn und Wolfram aus der Erde buddeln. Die Metalle werden dringend gebraucht, sind sie doch Hauptbestandteil zahlreicher elektronischer Geräte. Siehe: Das „blutige“ Geschäft mit dem Smartphone – Hersteller profitieren von Kinderarbeit!

Schrott

Die Welt produziert so viel Elektroschrott wie nie zuvor. Die billigste Entsorgung findet in Afrika statt – dort mit Kinderhänden.

Eine billige Lösung für die Entsorgung von Fernseher, Kühlschränke, Computer, Mobiltelefone etc., ausgezeichnet als „gebrauchsfähig“, in Wahrheit aber Elektro-Wohlstandsschrott, wird in Afrika und Asien, überwiegend von Kindern und Jugendlichen, ausgeschlachtet, um daraus das Altmetall, beispielsweise Aluminium, Eisen oder Kupfer, zu gewinnen. Die Ausbeute wird dann für ein paar Cent an Händler verkauft, um über Großhändler die Rohstoffe zurück in die Industrieländer zu exportieren. Die Hauptstadt Accra liegt im westafrikanischen Ghana. Sein Stadtteil Agbogbloshie, einst ein grünes Paradies gelegen an der Korle-Lagune,  wurde 2013 von der Umweltorganisation Blacksmith Institute zum verseuchtesten Ort der Welt gewählt, degradiert zum Slumgebiet mit der giftigsten Müllhalde Afrikas. Allein schon durch die giftigen Gase werden diese Kinder krank und sterben, ohne je das Erwachsenenalter erreicht zu haben. Siehe: E-Schrott-Albtraum in Afrika

Billig, billiger, am billigsten – Kinderarbeit 

Kleine Kinder, die in den Hinterhöfen indischer Großstädte Pailletten sticken, stundenlang Teppiche knüpfen, in Steinbrüchen schuften. Sie wurden als Arbeitssklaven von ihren ohnmächtigen Eltern verkauft oder gar entführt, um als billige Arbeitskräfte missbraucht zu werden. Eingepfercht und wimmernd vor Angst hocken sie von ihren „Besitzern“ versteckt in Abstellkammern oder schlafen im Freien. Und nicht nur in Indien, Pakistan, China, Lateinamerika, Afrika, Asien oder Europa, sondern weltweit. Sie sind ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert. Kinder sind das schwächste Glied in der Kette unserer Gesellschaft, und obwohl das bekannt ist, wird weggeschaut, anstatt zu helfen. 

Sie werden geschlagen, missbraucht und viele von ihnen werden nie das Erwachsenenalter erreichen. Noch immer müssen wir über die Schicksale der „Kindersklaven“ berichten. Es tut weh, wenn wir sehen müssen, auf wie wenig Interesse diese Kinder in der breiten Öffentlichkeit stoßen. Bald ist Weihnachten, dann arbeiten diese Kinder wieder für Kinder, damit diese Kinder vor lauter Konsumrausch nicht mal lernen, das wertzuschätzen, was man hat. Und ein anderes Kind ist vielleicht gerade wegen dieses Konsumrauschs irgendwo auf der Welt gestorben.

Es ist für Unternehmen und Verbraucher nicht immer einfach, die richtigen Kaufentscheidungen zu treffen. Oft verwischt ein Netz aus Zwischenhändlern, Subunternehmen und Exporteuren die Spuren der Kinderarbeit. Viele Dinge lassen sich aber mit ein wenig gutem Willen recherchieren – und dieser sollte für uns alle selbstverständlich sein, wenn wir bedenken, was Kindheit eigentlich bedeuten sollte:

Spielen, Schule, Natur erfahren und genießen, in einem sicheren und liebevollen Umfeld in Geborgenheit aufwachsen. Und nicht etwa Gefangenschaft, Knochenarbeit, Schläge und Missbrauch! 

Viele Unternehmen veröffentlichen Selbstverpflichtungen, Verhaltenskodices, Social Responsibility Statements o. ä.. Die Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“ bietet zahlreiche Informationen zu Wirtschaftsinitiativen, internationalen Organisationen, Fair HandelshäusernKampagnen, Siegeln und Zertifikaten. Sie klärt außerdem darüber auf, was jeder einzelne aktiv gegen Kinderarbeit tun kann.

Machen Sie sich schlau, bevor sie kaufen. Wir können vielleicht nicht alles beeinflussen, aber wir können tun, was in unserer Macht steht.

Netzfrau Doro Schreier

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Trotz Dürre-Katastrophe – Nestlé pumpt 50.000 Liter pro Stunde Wasser aus Äthiopiens Boden und baut die Milchwirtschaft aus

Quelle: netzfrauen.org/

Laut WaterAid haben 42 Millionen Äthiopier keinen Zugang zu sicherem Wasser. Die ausbleibende Regenzeit setzt den Menschen in Ostafrika schwer zu. Die Vereinten Nationen haben wegen der Hungerkrise in mehreren afrikanischen Ländern vor einem «Massensterben» gewarnt. In Ostafrika herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit fünf Jahrzehnten. Die anhaltende Dürreperiode hat zu erheblichen Ernteausfällen geführt. 20 Millionen Menschen sind akut in ihrer Existenz bedroht. Neben alten Menschen sind vor allem Babys und kleine Kinder vom Hungertod bedroht. In Äthiopien sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen etwa 5,6 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen.

Nachdem der globale Lebensmittel-, Gesundheits- und Wellness-Artikel-Hersteller Nestlé im Mai 2016 bekannt gab,  dass die Nestlé-Tochter Nestlé Waters in Äthiopien gemeinsam mit den Besitzern des lokalen Getränkeherstellers Abyssinia Springs ein Joint-Venture-Unternehmen gegründet hat, ergänzt Nestlé die Produktion von Milch und Milchprodukten. Abgesehen von dem Export von verschiedenen Produkten nach Äthiopien kauft Nestle auch Premium-Kaffee aus Äthiopien, so  fanabc.com.

Für den Export des absatzstarken Baby-Milchpulvers wird Nestlé übrigens vom Schweizer Staat üppig subventioniert. Dank dem «Schoggigesetz», das den Export von Milchprodukten fördern soll, erhält Nestlé jedes Jahr rund 25 Millionen Franken.

Kann man nachhaltig Wasser abfüllen in einem Land, in dem seit Monaten Millionen Menschen unter einer Hungerkatastrophe leiden, ausgelöst durch eine Dürre, die in dem Land am Horn von Afrika durch ausgebliebenen Regen verursacht wurde?

Nestlé hat weltweit Wasserrechte gekauft, auch in sehr trockenen Regionen. Nestlé Waters investiert in Nigeria und Äthiopien. Mehr als sieben Milliarden Euro Umsatz jährlich macht der Schweizer Konzern im Geschäft mit dem Wasser. Das Prinzip ist ganz einfach: Sie verkaufen abgefülltes Tafelwasser. Das ist Leitungswasser in Plastikflaschen. Dieses wird direkt aus dem Grundwasser abgepumpt und wird deswegen in einigen Ländern von Wasserschutzgesetzen nicht erfasst.

In der äthiopischen Somali-Region haben viele Nomaden ihre Herden verloren. Menschen leiden Hunger, und was diese Menschen dringend brauchen, ist Trinkwasser. Auch im Nordosten Nigerias drohen Hunderttausende Kinder zu verhungern und zu verdursten – und genau dort gräbt Nestlè das Wasser ab. Siehe: Trotz Dürre-Katastrophe und Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken – Nestlé gräbt das Wasser ab – neue Abfüllanlagen in Äthiopien und Nigeria

Menschen in Sululta stehen für Leitungswasser Schlange.

In Suluta in Äthiopien gab es Investitionen in Bohrlöcher und Pumpen für Wasser, vor allem aber durch den privaten Sektor. Abessinien Springs, an denen Nestlé Waters eine Mehrheitsbeteiligung hat, pumpte laut  theguardian, letztes Jahr 50 000 Liter pro Stunde Wasser für seine Wasserproduktion ab. Mehr als die Hälfte dessen, was der Regierung für ihre Bevölkerung zur Verfügung steht. Flaschenwasser können sich die Menschen nicht leisten. So dursten sie weiter, obwohl sie eine Fabrik für Wasser in ihrer Region haben.

Es erinnert an Algerien. Hier erwarb Nestlé die Wassernutzungsrechte und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft, während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat. Siehe: Nestlé erwirbt Wassernutzungsrechte und lässt Fabriken bewachen und einzäunen!

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut seine Aktivitäten zurzeit in Äthiopien aus. Die Waadtländer setzen dabei auf eine Partnerschaft mit einem lokalen Anbieter. Nestlé eröffnet eine Abfüllanlage in Äthiopien. Die lokale Produktion soll den Zugang zum äthiopischen Markt mit seinen über 90 Millionen Einwohnern erleichtern. Dazu arbeitet das Waadtländer Unternehmen mit dem äthiopischen Produzenten Great Abyssinia zusammen, dem größten Mineralwasserproduzenten des Landes.

2002 verlangte Nestlé von Äthiopien eine Entschädigung von 5,8 Millionen Dollar, weil die frühere Militärregierung 1975 eines seiner Unternehmen verstaatlichte. Die äthiopische Regierung soll sich daraufhin bereit erklärt haben, 1,5 Millionen Dollar an Nestlé zu zahlen. Lesen Sie dazu: Trotz Dürre-Katastrophe und Kampf ums Land als eines der größten Sicherheitsrisiken – Nestlé gräbt das Wasser ab – neue Abfüllanlagen in Äthiopien und Nigeria

Wie theguardian berichtet, hat in den vergangenen zehn Jahren  die Stadt in der Region Oromia viele ausländische Investoren und Konzerne angezogen, die ebenfalls Wasser benötigen: Eine chinesische Gerberei, Stahlmühlen, Wasserfabriken und Hotels sind entstanden. Das Grundwasser liegt tief, bis zu 800 Meter müssen überwunden werden, bis Wasser sprudelt. Das kostet viel Geld, was große Konzerne investieren, um ihre eigenen Brunnen zu bauen und ebenfalls das Wasser abgraben, was der Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung steht.

Die Einheimischen aus der Region müssen mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Sululta  fahren oder den langen Weg zu Fuß zurücklegen, um überhaupt an Wasser zu kommen. Es gibt einen Wasserhahn, der von der sudanesischen Nil Petroleum gebaut wurde. Wenn die Menschen diese Wasserstelle erreichen, müssen sie sich in die langen Schlangen der wartenden Menschen einreihen.

Am Ende der Stadt gibt es ebenfalls noch einen Wasserhahn, an dem die Bewohner sich mit Wasser versorgen. Der Konzern China-Africa Overseas Leather Products stellte diesen Wasserhahn zur Verfügung. Aber der Gerberei wird auch vorgeworfen, die Wasserversorgung in der Region mit der Gerberei zu verschmutzen. 50 äthiopische Soldaten überwachen hier die Sicherheitslage, denn in der Region sind die Menschen zu Recht wütend. In Äthiopien lassen sich immer mehr ausländische Firmen nieder, für die Einheimischen bleibt nichts – sie hungern weiter! (Quelle theguardian.)

  • Nestlé 16. FEB 2017 – AUS DEM GESCHÄFTSBERICHT.

  • Die Ereignisse im Irak, im Jemen, in Libyen und Syrien hatten weiterhin Auswirkungen. Es herrschte zudem deflationärer Druck auf Milchprodukte in der Region.
  • In der Türkei trieben Nescafé und Süßwaren das zweistellige Wachstum an. Der Markt in Nordafrika erzielte auch eine gute Leistung.“
  • Subsahara-Afrika verzeichnete gutes Wachstum. Das interne Realwachstum blieb trotz Preiserhöhungen zum Ausgleich der Währungsentwertung positiv. Zentral- und Westafrika (einschließlich Ghana, Côte d‘Ivoire und Nigeria) und Äquatorialafrika (einschließlich Angola) verzeichneten ein gutes zweistelliges Wachstum, wobei Maggi und Nido gut abschnitten.

    Nestlé Waters

    Umsatz von CHF 7,9 Milliarden, 4,5 % organisches Wachstum, 4,5 % internes Realwachstum; 11,9 % operative Ergebnismarge, +110 Basispunkte

    • Nestlé Waters erhielt seine gute organische Wachstumsdynamik auf der Grundlage des internen Realwachstums aufrecht. Die Preisanpassungen bleiben flach:
      • In den Vereinigten Staaten verzeichneten die Premiummarken ein weiteres Jahr des dynamischen Wachstums und die regionalen Marken Poland Spring, Ice Mountain und Deer Park leisteten im Vergleich mit der Gruppe und mit Nestlé Waters überdurchschnittliche Beiträge. Der Produktionsstillstand einer Fabrik in Texas infolge eines Tornados im April wirkte sich negativ aus.
      • In Europa behielten die meisten Märkte ihr Wachstum bei, nachdem 2015 bedingt durch die Hitzewelle ein starkes Jahr war. Es gab gute Beiträge aus dem Vereinigten Königreich, aus Spanien und Deutschland.
      • Von den übrigen Märkten schnitten Südostasien, Mexiko und Nordafrika gut ab.
    • Quelle Nestlé 

Während die Blicke der Welt auf die Krisenherde im nahen Osten gelenkt werden, spielt sich in weiten Teilen Afrikas nahezu unbemerkt eine humanitäre Katastrophe ungleich größeren Ausmaßes ab. Vor allem im Südsudan, aber auch in Somalia, Nigeria und im Yemen sind rund 20 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Die UNO würde bis Mitte dieses Jahres 4,4 Milliarden Dollar benötigen, um das Schlimmste zu verhindern. Doch die Weltgemeinschaft reagiert kaum bis zögerlich. Dazu unser Offener Brief! Afrika – die schwerste humanitäre Krise seit dem 2. Weltkrieg

Nestlé Südafrika gründete 2001 das Nestlé-Ernährungsinstitut für Afrika (NNIA, Nestlé Nutrition Institute Africa), um das ernährungswissenschaftliche Know-how Afrikas weiterzuentwickeln. Das Institut fördert die Forschung und das Ernährungsverständnis der vielschichtigen afrikanischen Bevölkerung in allen Lebensphasen. Im Mittelpunkt stehen Mangelernährung, Übergewicht, gesunde Ernährungspraktiken für Säuglinge und Kleinkinder sowie die Stillförderung.

Schaut man sich aber die Lage in Afrika an, klingt es fast wie ein Hohn.

Nestlé baut Milchsektor in Äthiopien aus

Nestlé ist nicht nur der weltgrößte Mineralwasserproduzent, sondern auch Milchunternehmer

Wosenyeleh S. Fikre, der Cluster-Manager für das Horn von Afrika und Äquatorial-Afrika bestätigt, dass Nestlé plant, in Äthiopien ein Werk zu bauen. Wenn es dazu kommt, wird der Schwerpunkt auf Milch und Milchprodukte bezogen. Allerdings, räumt er ein, könnten Qualitäts- und Gesundheits-Standards auf diesem Sektor der Gründung eines solchen Werks im Wege stehen. Deswegen arbeitet Nestlé nun daran, eine Verpackungsfabrik für diese Milchprodukte zu errichten, damit werde auch die Wassersituation getestet.
Ein damit verbundenes Entwicklungsprojekt nimmt den pensionierten Langstreckenläufer Haile Gebreselassie als Markenbotschafter unter Vertrag.

Bedeutet: Noch mehr Wasser wird gebraucht, für eine Verpackungsindustrie für Nestlé und dann auch für mehr Kühe, die die Milch produzieren müssen. Außerdem gibt es dafür auch Geld aus Deutschland? Mit deutschen Geldern wird die Landwirtschaft in Afrika modernisiert. „Eine Welt ohne Hunger ist möglich“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller 2016 in Westkenia. Schon lange gefährden billige Milch-Importe aus Europa Milchbauern in Afrika. Die aus Europa importierte Milch ist deutlich billiger als die von einheimischen Landwirten produziert.

Auch die Welthungerhilfe warnt davor, dass sich die dramatische Ernährungslage in Afrika weiter verschlechtern wird, wenn nicht mehr Geld zur Verfügung gestellt wird. In den vier Ländern Jemen, Südsudan, Nigeria und Somalia sind vor allem auf Grund von Bürgerkriegen mehr als 20 Millionen Menschen auf dringende Hilfe zum Überleben angewiesen. In Kenia und Äthiopien hat eine schwere Dürre die Lebensgrundlagen von mehr als 8 Millionen Menschen zerstört.

Die Welthungerhilfe liefert in Kenia, Äthiopien und Somalia dringend benötigtes Trinkwasser in die betroffenen Dörfer. Gleichzeitig erhalten Kinder, schwangere und stillende Frauen Nahrungsmittel, die zumindest für eine Mahlzeit am Tag reichen. Auch die Tiere der Viehhirten werden mit Futter und Wasser versorgt, da sie oft die einzige Einkommensquelle der Familien sind. Bereits jetzt sind viele Ziegen und Kühe verendet oder so abgemagert, dass die Hirten sie nicht mehr verkaufen können. Quelle Welthungerhilfe 

Der Wasserkonzern Great Abyssinia, an dem Nestlé eine Mehrheitsbeteiligung hat, ist seit über zehn Jahren im Geschäft und produziert täglich 400 000 Halbliterflaschen Wasser. Wasser, das sich die Menschen, die unter der Dürre leiden nie werden kaufen können. Schauen wir in andere Länder wie Pakistan: Dort soll das Grundwasservorkommen so stark ausgebeutet worden sein, dass der Grundwasserspiegel sinkt und die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu frischem Wasser hat. Auch in den USA haben Anwohner gegen Abfüllwerke von Nestlé geklagt, weil der Grundwasserspiegel gesunken ist.

Oder in Südafrika zum Beispiel: Dort befindet sich ein Slum direkt neben der Wasserfabrik. Für die Slumbewohner gibt es kein Wasser. Seit 2011 wird die Fabrik wirtschaftlich von Nestlé genutzt. 282 000 Liter Trinkwasser werden täglich in Flaschen abgefüllt und abtransportiert. Der unterirdische Schatz heißt nun „Pure Life“. Nicht weit entfernt von der Fabrik gibt es eine Siedlung – eher einen Slum. Die Menschen dort leben inmitten von Müll, Ratten, Toiletten ohne Wasseranschluss und ohne fließendes Trinkwasser. Nestlé, das Wasser abgräbt – Kinderarbeit, u. v. m., erhielt erst 2011 die Wasserlizenz für Doornkloof, eine der besten Trinkwasserquellen Südafrikas, zur Abfüllung ihrer Marke „Pure Life“. Sie läuft zwanzig Jahre. Mindestens so lange darf Nestlé dort exklusiv das Wasservorkommen ausbeuten: 103 Millionen Liter im Jahr.

Nestle baut eine neue Wasserfabrik in Nigeria

Auch in Nigeria investiert Nestlé N5.7bn  (25 Mio CHF) auf einem 14,6 Hektar großen Gelände in eine neue Wasser-Fabrik, mit Potenzial für zukünftige Erweiterungen, gerade dort, wo der Regen ausbleibt und ganze Landstriche austrocknen. Der Klimawandel bringt eine Dürre nach der anderen, das Wasser wird knapp, die fruchtbaren Böden für die Viehherden schwinden – und damit die Lebensgrundlage der Nomaden und Viehhirten. Siehe: Nahrungsmittelkrise in Nigeria trotz Ölreichtum – Kinder verhungern und Deutsche Konzerne lassen sich nieder – Boko Haram food crisis demands cooperation and accountability!

Seit Monaten leiden Millionen von Menschen in Ostafrika unter einer Hungerkatastrophe, ausgelöst durch eine Dürre. Sie brauchen unbedingt Trinkwasser, doch in Flaschen können Sie es sich nicht leisten!

Wasser ist ein Menschenrecht – einklagbar ist es jedoch nicht, und solange die Konzerne wie Nestlé das „Sagen haben“, wird es auch nicht einklagbar – das muss sich ändern!

Eine unzureichende Trinkwasser-, Abwasser- und Basissanitärversorgung zieht Krankheit, Armut, Umweltzerstörung und wirtschaftliche Stagnation nach sich. Verändert sich der Umgang mit Wasser nicht grundlegend, werden immer mehr Menschen unter Wasserarmut leiden.

So wie zurzeit Äthiopien unter der größten Dürre seit Jahrzehnten leidet – Wasser ist zu einem „Big Business” verkommen und daher eine Menschenrechtsverletzung.

Wasser ist ein Allgemeingut und gehört der gesamten Menschheit und nicht nur Profiteuren! 

Lesen Sie dazu auch: Offener Brief! Afrika – die schwerste humanitäre Krise seit dem 2. Weltkrieg

Netzfrauen Doro Schreier

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#bigdata #schweiz #kontrolle #macht #konzerne #bank #finanzmafia #sbb #google #apple #überwachung #system #bevölkerungskontrolle #orwell #OrwellWasRight #Handel #chippen
Quelle: http://bit.ly/2qqmkY7

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Stimme und Gegenstimme!

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Dokumentarfilm: Impf-Zwang
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Die Weltgesundheitsorganisation WHO verfolgt das Ziel, die Masernerkrankung mittels Impfung bis 2020 auszurotten. Um das zu erreichen, sollen 95% der Europäer gegen Masern geimpft werden. In Graz, der zweitgrößten Stadt Österreichs, wird nun die Erfüllung der Impfquote der WHO bereits aktiv unterstützt.