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AZK III – „Nebenwirkung Tod — Korruption in der Pharmaindustrie“ – Dr. John Virapen

Die Pharmaindustrie verschweigt gefährliche Nebenwirkungen ihrer Medikamente. Ein Ex-Manager berichtet über dunkle Flecken auf der weissen Weste der „Gesundmacher“.
Stellungsnahme der AZK zu Gerüchten,
die in Internetforen über
John Rengen Virapen kursieren:

Es entspricht nicht der Wahrheit, dass John Rengen Virapen nach der Konferenz vom 27. Juni 09 Geldforderungen an die AZK gestellt hat.
Solche Aussagen verbreiten Menschen, die nicht richtig recherchieren. Man sollte immer beide Seiten hören – deshalb:
Stimme und Gegenstimme!

Trump’s Angriff auf die Pharma-Großindustrie hat diese um etwa 25 Milliarden Dollar innerhalb von nur 20 Minuten gebracht

 Quelle: derwaechter.net

Trump’s Angriff auf die Pharma-Großindustrie hat diese um etwa 25 Milliarden Dollar innerhalb von nur 20 Minuten gebracht

Es wird überdeutlich, warum die Schlitzohren und Gesellschaften in der Pharma-Großindustrie sich Hillary Clinton als Amerikas nächsten Präsidenten gewünscht hätten. 

Sie war dieser unehrlichen Industrie gegegenübet stets freundlich gesonnen, während Donald Trump möglicherweise gegen die Industrie sein könnte. Als Trump seine Stimme gegen die Pharma-Großindustrie erhob, änderte er die Dinge ein wenig. Nachdem er von der Washington Post interviewt worden war, in dem er Kritik an der Branche aussprach, “verlor” die Pharma-Großindustrie in 20 Minuten etwa 25 Milliarden Dollar. Wenn er diesen Weg gegenüber der von Korruption geplagten Branche fortsetzen sollte, könnte es deren Stellung innerhalb der amerikanischen Wirtschaft und auf kommerziellen Märkten innerhalb der USA und auch global gefährden.

Trump mißbilligt die Branche und es ist offensichtlich, dass sie zu gegebener Zeit, vielleicht sogar eher früher als später, in dieser Form zerschlagen wird. In einer Pressekonferenz sagte Trump: “Unsere Pharma-Industrie ist seit langem katastrophal. Sie wandern von überall ab. Sie liefern unsere Medikamente, aber sie produzieren sie zu einem sehr großen Teil nicht hier.

Und die andere Sache, die wir tun müssen, ist es, neue Bieterverfahren für die Pharma-Industrie schaffen, weil sie stets mit Mord davonkommen. Pharma hat eine Menge von Lobbys, eine Menge von Lobbyisten, viel Macht.” Trump fuhr fort, indem er erklärte “Es gibt sehr wenig Ausschreibungen für Drogen. Wir sind der größte Abnehmer von Arzneimitteln in der Welt, und doch schreiben wir nicht richtig aus. Wir werden mit Ausschreiben beginnen. Wir werden Milliarden von Dollar im Laufe der Zeit sparen.”

Falls Sie nun denken, dass er sich nicht mit dem Establishment der Pharma-Großindustrie anlegen wird, sollten Sie seine Ansichten in verschiedenen Nachrichtenagenturen genauer recherchieren, und achten Sie auf seine Interviews und seine Handlungen. Er ist ein Individuum mit einer ganzen Liste von Schwächen, ja, aber es ist tapfer von ihm, wie er die Pharma-Großindustrie angeht. Kein Politiker in der amerikanischen Geschichte hat soetwas je getan, nicht einmal in kleinen Schritten.

Mr. Trump kündigt vorteilhafte Pläne an, um Amerika viel erfolgreicher und “wieder groß zu machen”. Er wird damit beginnen, sicherzustellen, dass das amerikanische Volk gesund ist, um der Wirtschaft Wohlstand zu verschaffen. Er möchte den Einfluss der Pharma-Großindustrie auf Amerika mit seinen Opioid/Pharma-Süchtigkeiten zurückdrängen und ihre Fähigkeit beseitigen, davon zu profitieren. Diese Süchtigkeiten haben quer durch die Vereinigten Staaten Chaos verursacht, und inmitten von all dem, haben die Medien zu sehr drüber geschwiegen.

Es gibt einen großen Mangel an Sorge über die geistige und körperliche Gesundheit in der amerikanischen Gesellschaft. Es ist ein sehr großes Problem in den USA, und sie kehren es lediglich unter den Teppich, und lassen es außer Acht als unwichtig und/oder als ein Problem, das es nicht wert ist, sich damit zu beschäftigen.

Wenn wir alle gemeinsam das gleiche Ziel vor Augen haben, dass unser jeweiliges Land erfolgreich sein soll, dann müssen wir uns die Probleme bewusst machen, die wir bislang ignorieren. Während hier eine Menge an Eigenverantwortung im Spiel ist, scheint es einen großen Mangel an Verständnis von Arzneimitteln zu geben, was zu unerwünschten Abhängigkeiten führt. Viele begreifen nicht, dass sie von einem Medikament abhängig werden, weil sie die Gefahr dafür nicht erkennen.

Während  es einen kleinen Kampf gegen die Pharmaindustrie gibt, an dem Trump beteiligt ist, liegt es indes vor allem an den amerikanischen Bürgern, Zeit aus ihrem täglichen Zeitplan zu widmen und sich im Kampf um Transparenz innerhalb der korrupten Branche zu engagieren.

Wenn Trump und die Bevölkerung gemeinsam seine Verfehlungen anprangern, wird es einfacher für die Öffentlichkeit, über die Gefahren von chemischen Zusätzen in Arzneimitteln gewarnt zu werden. Die Zeit ist gekommen, dass die Menschen sich wehren und für ihre Gesundheit eintreten.

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BURMA – Repressalien, Vergewaltigungen und bei lebendigem Leibe verbrannte Kinder – Burmas Rohingya nennen es Genozid-Terror- Reprisals, Rape, and Children Burned Alive: Burma’s Rohingya Speak of Genocidal Terror

Quelle: netzfrauen.org

Seit Jahren leiden sie. Sie werden gefoltert und getötet. Um der systematischen Diskriminierung in ihrem Heimatland zu entkommen, flüchten über 100 000 Rohingya über das Meer nach Indonesien, Malaysia und Thailand. Erreichen diese Flüchtlinge Thailand, erwartet sie dort ein Leben unter unmenschlichen Bedingungen. Sie werden versklavt und Frauen und Mädchen werden als Sexsklavinnen missbraucht – und die Welt schaut zu.

Obwohl in Myanmar eine ethnische Säuberung stattfindet, wird Myanmar weiterhin von Deutschland durch eine staatliche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt und die Regierung schaut bei Massenvergewaltigungen, Prügeln und Tötungen zu, auch von kleinen Kindern und Babys. Die Rohingya sind eine muslimische Minderheit und laut einem aktuellen Report der UN sind diese Grausamkeiten an der Tagesordnung. Siehe auch: Sklavenarbeit und Kinderarbeit! Von Kindern gepulte Garnelen landen auch in Deutschland!

Durch den Anstieg radikaler buddhistischer Gruppen wie der „969“ verschlechterte sich die Situation für religiöse Minderheiten. Die Gewalt richtet sich gegenwärtig stärker gegen Muslime, aber auch die dort lebenden Christen werden verfolgt. Myanmar gehört auch auf dem Weltverfolgungsindex 2015 wieder zu den zehn Staaten, in denen die physische Gewalt Christen gegenüber am größten ist. Vergewaltigungen und der Verkauf von Kinderbräuten werden als Kriegstaktik eingesetzt.

BURMA – Repressalien, Vergewaltigungen und bei lebendigem Leibe verbrannte Kinder – Burmas Rohingya nennen es Genozid-Terror

Nikhil Kumar / Teknaf, Bangladesh

Der Fluss Naf bildet die Grenze zwischen Burma und Bangladesh. Im Osten befindet sich der Bundesstaat Arakan oder auch Rakhine, in dem der größte Teil der Rohingya lebt, eine muslimische Minderheit im ansonsten überwiegend buddhistischen Land, die als staatenlos, vergessen und ohne Freunde und Unterstützer beschrieben wird. Im Westen befindet sich Bangladeshs Provinz Chittagong.

Arafa ist eine 25-jährige Frau, die ursprünglich sechs Kinder hatte. Mit fünf Kindern überquerte sie den Fluss Naf und sie befindet sich nun in einem provisorischen Flüchtlingslager auf dem Ufer des Flusses, das zu Bangladesh gehört.

Um den 22. November 2016 wurde ihr Dorf von burmesischen Sicherheitskräften angegriffen. Die Rohinga werden vom burmesischen Staat als illegale Immigranten angesehen, der ihnen die Bürgerrechte abspricht. Die Rohinga werden seitens buddhistischer Extremisten und Sicherheitskräfte seit langem durch Gewalt eingeschüchtert und unterdrückt. Bereits im Jahr 2012 war es zu Zusammenstößen zwischen Buddhisten des Bundesstaats Arakan und muslimischen Rohinga gekommen, im Laufe derer 125.00 Menschen vertrieben wurden. Sicherheitskräfte hätte nur zugesehen und nicht eingegriffen, wie Menschenrechtsaktivisten beklagten.

Dieses Mal, berichtet Arafa, seien die Sicherheitskräfte aktiver gewesen.

Das Militär habe ihr Dorf in Brand gesteckt. Afra konnte knapp den Flammen entkommen. Ein Soldat habe ihren 8-jährigen Sohn in die Flammen geworfen und Afra selbst habe ihren Mann aus den Augen verloren. Sie habe ihn und ihren verbrennenden Sohn zurücklassen müssen.

Zwei Tage lang versteckte sie sich zusammen mit ihren verbliebenen fünf Kindern in den Wäldern am Flussufer. Dann gelang es ihr, mit einem klapprigen Boot die sichere Seite von Bangladesh zu erreichen.

Geschätzte 21 000 Rohingya haben während der vergangenen zwei Monate Schutz in Bangladesh gesucht. Zahlreiche Fotos und andere Quellen verschiedener Organisationen belegen, dass ein blutiger Krieg gegen die etwa eine Million starke muslimische Minderheit im Gange ist.

Die neueren Unruhen begannen Anfang Oktober, als laut Polizei militante Islamisten drei Grenzsoldaten angriffen. Dabei seien neun Polizisten getötet worden. Laut Regierung gehörten die Angreifer einer extremistischen Gruppe namens Aqa Mul Mujahidin an. Der burmesische Präsident brachte diese mit einer Solidaritätsorganisation der Rohingya in Verbindung, die lange als nicht mehr existent gegolten hatte. Hierfür gibt es jedoch keinerlei Beweise. Infolge dessen führten burmesische Behörden „Säuberungsaktionen“ nach eigenen Worten durch, die Amnesty International als  „kollektive Bestrafungen“ bezeichnet.

Neben Brandschatzungen werden den burmesischen Militärs auch Vergewaltigungen von Rohinga-Frauen und willkürliche Tötungen von Muslimen vorgeworfen. Von Hubschraubern aus wurden Dörfer der Rohingyabeschossen. Human Rights Watch berichtet von mehr als 800 Gebäuden, die in fünf Rohinga-Dörfern zwischen dem 10. und dem 18. November in Brand gesteckt worden waren. Frühere Luftbilder zeigen die Zerstörung von mehr als 400 Häusern in drei Dörfern zwischen dem 22. Oktober und dem 10. November. Auf Grund der dichten Baumvegetation, die einiges verdeckt, könnte die Zahl der zerstörten Gebäude laut den Rechtsaktivisten höher sein.

Burma hat die betroffenen Regionen abgeriegelt. Die durchsickernden Nachrichten legen nahe, dass alle Dinge, die dort passierten und passieren, Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind, so Yanghee Lee, eine Spezialreporterin der UNO über Menschenrechte in Myanmar, was der offizielle Name von Burma ist.

Burma antwortet auf die Vorwürfe der Rechtsverletzungen mit Leugnungen und dem Vorwurf übler Nachrede.

Aung Win, ein burmesischer Politiker, konfrontiert mit dem Vorwurf der Vergewaltigungen von Rohingya-Frauen durch burmesische Soldaten, antwortete kichernd, Soldaten würden sie nicht vergewaltigen, „weil sie so schmutzig sind“.

Min Aung Hlaing, der oberste General des Landes, bezeichnet die Rohingya als „Bengali“, was beinhaltet, dass sie seiner Meinung nach Bangladesh gehörten. Auf Facebook warf er ihnen vor, ihre Probleme seien selbstgemacht, weil sie die Gesetze nicht einhielten.

Inmitten dieser Krise bleibt eine Stimme ungehört – die der Trägerin des Friedensnobelpreises Aung San Suu Kyi – deren Partei „Nationale Liga für Demokratie“ bei den Wahlen im November 2015 einen erdrutschartigen Sieg errungen hatte.

Die Wahl damals bedeutete den Übergang Burmas von einer Militärdiktatur zu seiner ersten zivilen Regierung seit mehr als fünfzig Jahren. eine neue Verfassung, die noch vom Militär entworfen worden war, hinderte Suu Kyi daran, Präsidentin zu werden, und das Militär behielt die Kontrolle über den Sicherheitsapparat des Landes. Dennoch ist sie die eigentliche Führerin des Landes, da sie eine Beraterfunktion auf dem Niveau einer Premierministerin innehat.

Während der Zeit der Diktatur stand sie unter Hausarrest und ihr vorrangiges Ziel war es – unter persönlichen Opfern – ihr Land in eine Demokratie zu verwandeln. Das machte sie zu einer internationalen Ikone für Menschenrechte. Angesichts des Konflikts in Arakan jedoch hat sie Plattitüden des Inhalts verlauten lassen, dass die Welt draußen nicht so kritisch sein sollte. Hingegen forderte sie ein „besseres Verständnis der ethnischen Aufteilung“. In einem Interview mit dem Staatssender Channel News Asia, Singapur, warf sie Anfang dieses Monats der internationalen Gemeinschaft vor, Konflikte eher anzuheizen.

Mehr als 140 000 muslimische Rohingya müssen in Lagern leben. Sie leiden an Krankheiten und sind verzweifelt.

Francis Wade, der einstmals für TIME schrieb und im Land lebt, meint, sie übe Zurückhaltung bei Kritik am Militär, weil sie fürchte, dass dieses daraufhin seine Macht wieder weiter ausbauen könnte. Demnächst wird sein Buch über anti-muslimische Gewalt und die demokratische Veränderung erscheinen.

Diese Zivilregierung habe nur fünf Jahre Zeit (von denen bereits eins verstrichen sei) und man müsse ihr ein wenig Zeit und Raum geben. Aber diese Ansicht würde immer unglaubwürdiger mit der Zeit, so Lee.

Die Beziehung zwischen der Zivilregierung und dem Militär sei sehr schwierig, aber momentan spiele die Regierung dem Militär in die Hände, so Wade.

Die Muslime von Burma sähen sich von Suu Kyi alleingelassen, da diese nichts zu deren Schutz unternähme, so Yunus, ein 30-jähriger Rohingya -Flüchtling, der im November nach Bangladesh geflohen war.

Wade zufolge hat es in der jahrzehntealten Geschichte des Landes fast keinerlei Unterstützung der Rohingya gegeben.

Die Rohingya, so Wade, vermeiden es tunlichst, den burmesischen Staat zu provozieren. Sie erkannten sehr früh, dass jede Art bewaffneten Aufstands Selbstmord bedeuten würde.

Daniel Russel, US-amerikanischer Top-Diplomat für Ostasien, befürchtet eine Radikalisierung dieses Landstriches, unter der bereits Nachbarstaaten wie Bangladesh zu leiden haben, gegenüber Associated Press am 3. Dezember.

Für die Rohinga endet ihr Konflikt nicht mit der erfolgreichen Flucht nach Bangladesh. In der Zwischenzeit hat Bangladesh die Zahl seiner Grenzpatrouillen und den Druck auf die Geflüchteten erhöht. Viele Flüchtende schafften die Flucht nicht, weil ihre Boote in den stürmischen Wellen des Grenzflusses kenterten.

Nicht zum ersten Mal suchen die Rohinga Schutz auf der anderen Flussseite. In den vergangenen Jahrzehnten flohen fast eine halbe Million Rohinga nach Bangladesh und richteten sich dort ein Leben ein. Mehr als 30.000 registrierte Flüchtlinge leben in Lagern nahe der Grenze. Jetzt erklärt Bangladesh, dass es keine weiteren aufnehmen kann.

Bangladeshs neue Strategie ist es, Flüchtende zurückzuschicken. Colonel M. M. Anisur Rahman, stellvertretender Generaldirektor der Grenzwache von Bangladesh, zufolge sei man durchaus besorgt und versorge Menschen mit Nahrung, Wasser und anderen Dingen, aber ihnen Zuflucht zu gewähren, sei unmöglich. Jene, die dennoch hineingeschlüpft seien und dann entdeckt würden, schicke man wieder zurück.

Für die Rohinga bedeute dies, dass sie nirgendwohin könnten, so Du Du Mian, ein Rohinga-Flüchtling. Alles, was sie hätten, sei der Naf (der Fluss), und der schweige.

BURMA – Reprisals, Rape, and Children Burned Alive: Burma’s Rohingya Speak of Genocidal Terror

Nikhil Kumar / Teknaf, Bangladesh

If the Naf River could talk, which horror story would it tell first?

The narrow waterway marks the border between Burma and Bangladesh. On its western bank is the Bangladeshi province of Chittagong. To the east, Burma’s Arakan state, also known as Rakhine, home to the Buddhist-majority country’s Rohingya people, a Muslim minority described over the years as stateless, friendless and forgotten.

But if the river could remember their stories, it might speak, for example, of the night in late November when Arafa, a 25-year-old Rohingya woman, entered its waters with her five children.

She used to have six. As she talks, sitting on the threshold of a hut in a makeshift refugee camp on the Bangladeshi side of the Naf, she is surrounded by her son and four young daughters. They are a lively bunch, noisy, restless, yet shy, hiding behind their mother’s back or running in and out of the hut, as she recounts what happened to her second son.

He was 8 years old. Sometime around Nov. 22, Arafa says her village was attacked by Burmese security forces. Viewed as illegal immigrants and denied citizenship rights by the Burmese state, the Rohingya have long faced intimidation, oppression and violence at the hands of both Buddhist extremists and the country’s security forces. The last major sectarian spasm was in 2012, when clashes between Arakanese Buddhists and Rohingya Muslims displaced some 125,000 people. Rights activists accused security forces of either standing aside as the violence spread, or actively participating in it.

This time, Arafa says, the army’s assault felt different. The security men seemed more determined, more driven, to punish the Rohingya. Their weapon of choice was fire.

Arafa says that the military torched her village. As the flames engulfed her home, she just about managed to escape with her six children. That was when the family was confronted by a Burmese soldier. He snatched the fleeing 8-year-old, separating him from his brother and sisters, and flung him into the blaze.

In the chaos, Arafa lost sight of her husband. But she could not turn back; she had to leave him behind, leave her son’s charred body behind, and mourn on the move.

„I had to save my other children. We had to escape [from Burma],“ she tells TIME. „They burned everything.“

For two days, Arafa and her children hid in the forests that skirt the riverbank on the Burmese side, laying low to avoid detection by troops, before boarding a rickety boat that took them to safety across the Naf.

Read more: Reprisals, Rape, and Children Burned Alive: Burma’s Rohingya Speak of Genocidal Terror

Netzfrau Ursula Rissmann-Telle
deutsche Flagge
Erschreckende Studie zur Produktion für H&M, C&A, Primark und Co – Myanmar, das neue Bangladesch! – Garment industry in Myanmar far from fair

Viele arme Länder mit Rohstoffen versinken im Krieg und genau dorthin werden Rüstungsgüter verkauft!

Australien: Was Sie nicht wissen dürfen und was Australien verschweigt!

Satellienbilder der NASA liefern schockierende Beweise für Climate Engineering

Von Dane Wigington
Übersetzt von wunderhaft


5. Oktober 2016, Geoengineeringwatch.org
Laut eines Sprichworts sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Die folgenden Bilder stammen von Satellitenbildern der NASA und sind wirklich alarmierend. Diese Bilder liefern den schockierenden und unleugbaren Beweis für den weltweiten Angriff durch Climate Engineering/Geoengineering/Solar Radiation Management auf unseren Planeten und seine Lebenserhaltungssysteme. Hochgiftige Schwermetalle und Chemikalien (die von Düsenflugzeugen als Teil eines Geoengineering/SRM-Programms systematisch in unserer Atmosphäre versprüht werden) werden mit extrem starken Funksignalen manipuliert. Diese Signale werden von zahllosen Orten rund um den Globus von zahlreichen Sendeplattformen ausgestrahlt (Ionosphärenheizern wie HAARP, SBX, NEXRAD, etc.). Der Einfluß dieser Mikrowellenstrahlung auf Wolkenformationen ist tiefgreifend und offensichtlich (selbst rechteckige Wolkenformationen werden mit solchen Einrichtungen erzeugt).

In der folgenden Serie von Satellitenbildern der NASA könne verschiedene Varianten des Einflusses von Funkwellen auf die Wolkenbildung beobachtet werden. Der Grad der andauernden Störung der Erdatmosphäre durch den Climate Engineering/Climate Intervention-Krieg ist bereits jenseits des roten Bereichs und überall auf der Welt sichtbar. [Ich hatte vor über zwei Jahren bereits auf die massiven Störungen über Europa hingewiesen, sah mich jedoch gezwungen, die von mir erstellten dramatischen Animationen von Satellitenbildern wegen möglicher Verletzungen von Nutzungsrechten vom Netz zu nehmen / Anm. d. Übers.]

Klicken sie zu deren Vergrößerung auf die Bilder:

Vor der Ostküste Australiens
Die afrikanische Westküste
Die kalifornische Küste
Vor Afrikas Westküste

 

Weit vor der afrikanischen Westküste
Weit vor der afrikanischen Westküste

 

Südspanien über dem Alborán-Meer
Weit vor der afrikanischen Westküste
Weit vor der afrikanischen Westküste
Über der Nordwestküste von Australien

 

Weit vor der afrikanischen Westküste
Weit vor der afrikanischen Westküste
Ostpazifischer Ozean, westlich der kalifornischen Bucht
Über dem Antarktischen Ozean, nahe der Antarktis

Die Unterdrückung/Manipulation von Orkanen ist ein Aspekt/Ziel der Klima-Ingeneure. 85% der Orkane, welche auf die Vereinigten Staaten treffen, stammen aus Afrika. Tiefdrucksysteme wandern von der afrikanischen Küste westwärts. Ein großer Teil des Climate Engineering/Intervention findet in dieser Region statt, weshalb die Anzahl der dort festgehaltenen Bilder höher ist. Bei dem Versuch die Unterdrückung von Zyklonen vor der afrikanischen Küste zu verbergen, wird offiziell „Staub“ für die Klima-Intervention-Aktivitäten verantwortlich gemacht. Das folgende Zitat ist ein Auszug aus einem Artikel von FOX:

Derzeit ist ein Großteil des Golf von Mexikos und Teile der Karibik leicht wärmer als die normalen Meerestemperaturen, was normalerweise eine tropische Entwicklung unterstützen würde. Jedoch befindet sich so viel Staub in der Atmosphäre, daß Stürme schon abgewürgt werden bevor sie entstehen.

Obwohl viele meinen, daß die Unterdrückung von Zyklonen ein Segen ist, verursachen solche Eingriffe in den natürlichen Rhythmus der Erde und ihre Systeme eine lange Liste katastrophaler nachgelagerter Ereignisse. Vorliegende Daten lassen darauf schießen, daß die Klima-Ingenieure bei anderen Gelegenheiten Zyklone ausdehnen und steuern, um ihre eigenen Agenda zu dienen. Der „Hurricane Matthew“ mag ein Beispiel für einen Wetterkrieg unvorstellbaren Ausmaßes sein. Ist der Hurricane Matthew schwer manipuliert und gesteuert worden? Die Hinweise darauf vermehren sich fortgesetzt. Das folgende Photo zeigt deutlich atmosphärische „Wellen“, die den Hurricane Matthew umgeben. SpaceWeather.com hat diese als „Gravitationswellen“ [völliger Unsinn / Anm. d. Übers.] bezeichnet, aber handelt es sich bei diesen sichtbaren „Wellen“ tatsächlich um solche? Die in diesem Beitrag bereits gezeigten Photos beweisen unzweifelhaft die Manipulation der Atmosphäre durch extrem starke Bestrahlung mit Mikrowellen/Frequenzen und Aerosolen. Diese Bestrahlung hinterlassen deutliche Signaturen in den Wolkenformationen, die mit elektrisch leitenden Nanopartikeln aus Schwermetallen gesättigt sind, welche als Teil des andauernden Climate Engineering-Wahnsinns von Düsenflugzeugen ausgebracht werden.

Zeigt das obige Photo tatsächlich den Hurrican Matthew umgebende „Gravitationswellen“? Oder zeigt es die Signatur von extrem starker Mikrowellen-/Frequenzenbestrahlung, die mit den von Flugzeugen verteilten  Aerosolen in der Atmosphäre interagiert. Diese beiden Elemente sind der Kern  der Klima- und Sturmmanipulation und deren Steuerung. (Photo: SpaceWeather.com)

Die globalen Machtstrukturen haben vor langer Zeit die Entscheidung getroffen unseren Planeten (und das gesamte Netzwerk des Lebens das ihn, einschließlich der Menschheit, unterstützt) zum Ziel eines unglaublich gewaltigen, zerstörerischen Angriffs durch Klima-Interventionen/Wetter-Kriege zu machen. Diese Entscheidung wurde ohne das Wissen oder die Zustimmung der Weltbevölkerungen getroffen. Wenn wir weiterhin abwarten und eine Fortsetzung der Dezimierung erlauben, werden die Lebenserhaltungssysteme der Erde sich schon bald jenseits der Möglichkeit ihrer Wiederherstellung befinden. Dies ist keine Spekulation, sondern mathematische Gewißheit. Um uns in diesem dringlichsten Kampf zur Aufdeckung und Beendigung dieses Angriffs durch Klima-Interventionen/Wetter-Kriege zu unterstützen, werden alle von uns gebraucht.
DW

Der Beitrag darf gerne nachgedruckt werden, solange der Text unverändert sowie alle Hyperlinks erhalten bleiben und mittels eines Hyperlinks ein deutlicher Verweis zu geoengineeringwatch.org und dem Autor des Artikels  (sowie zu dessen Übersetzung / Anm. d. Übers.) gegeben wird.

Quelle: http://www.geoengineeringwatch.org/nasa-satellite-imagery-reveals-shocking-proof-of-climate-engineering/

Zusätzlich eingefügter Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationswelle

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Mossul (Irak): US-Bomber greift Mädchenschule an

Ein US-Kampfjet soll in Iraks zweitgrößter Stadt Mossul eine Mädchenschule bombardiert haben. Von dem Angriff berichtete der russische Generalstab am Dienstag. Ob es dabei Opfer gab, blieb vorerst unklar.

us-bomber

© REUTERS/ AZAD LASHKARI Russischer General: Über 60 Zivilisten durch US-Bomben in Mossul getötet Mossul gilt als letzte Bastion des Daesh (auch Islamischer Staat, IS) im Irak. Die irakische Armee und eine US-geführte Koalition haben in der vergangenen Woche eine Offensive gegen die Terrormiliz begonnen. „Am 21. Oktober hat ein Flugzeug der US-Luftwaffe die Mädchenschule al-Hadsch Junus im Süden von Mossul angegriffen“, teilte Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives des russischen Generalstabs, mit. Rudskoj warf der US-Koalition vor, auch Wohnviertel von Mossul zu bombardieren.

Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161025313100114-us-angriff-auf-maedchenschule-in-mossul/

Syrien: Die Maske fällt, die Wahrheit kommt ans Licht

Von Botschafter Baschar Dschaafari, Ständiger Vertreter der Mission der Syrischen Arabischen Republik bei den Vereinten Nationen

Botschafter Baschar Dschaafari, der syrische Botschafter bei den Vereinten Nationen, hielt bei der Konferenz des Schiller-Instituts in New York am 10. September 2016 die folgende Rede:

Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen vielmals dafür, daß Sie an diesem Samstag – einem heißen, feuchten Samstag – hierher gekommen sind, um uns zuzuhören. Ich weiß, daß die Politik für die Zuhörer manchmal langweilig sein kann. Aber das Thema ist sehr wichtig. Es geht nicht nur um Syrien, es geht um uns alle. Es geht um die Vereinigten Staaten, um Syrien, den Irak, den gesamten Nahen Osten, um die ganze Welt! Wir werden versuchen, das zu vertiefen, indem wir etwas zu dem hinzufügen, was unser verehrter Kollege, Senator Richard Black, gerade dargelegt hat.

Die Geschichte zeigt uns, daß Lügen nicht ewig währen, sie können nicht ewig sein. Wir wissen heutzutage mit Gewißheit, daß viele tragische Episoden der Geschichte von Lügen ausgingen, d.h. sie waren unbegründet und entbehrten jeglicher Grundlage. Ich könnte Ihnen Hunderte von Beispielen dafür anführen, die sich alle von den UN ableiten, den Vereinten Nationen, bei denen ich mein Land vertrete.

Tatsächlich haben wir viel mehr Informationen, als wir hier mit Ihnen teilen können. Wir könnten stunden-, wenn nicht tagelang darüber sprechen, was auf der Welt im allgemeinen und speziell in Syrien geschieht, und Sie wären überrascht, weil Sie nichts von dem, was ich Ihnen mitteile, je zuvor gehört haben.

Es ist mir eine große Ehre, daß ich diese Gelegenheit erhalte, zu dem erlesenen Publikum in der St. Bartholomew-Kirche in Manhattan zu sprechen. Ich übermittle Ihnen meine aufrichtigen Grüße und besten Wünsche, und ich danke dem Schiller-Institut und Ihnen allen dafür, daß Sie mir und meinen Kollegen diese große Ehre erweisen.

Wenn wir uns heute alle versammeln, gedenken wir der Tragödie des 11. September. Es war einer der traurigsten und schmerzlichsten Tage in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Es war auch eine harte und schwer zu akzeptierende Lehre für alle Länder und Regierungen, daß der Terrorismus vor keiner Grenze und keinem Menschen haltmacht und deshalb niemals gerechtfertig, geschützt oder vertuscht werden sollte. Ich sage dies, weil Senator Black einige Hinweise auf die saudischen Verbindungen zu den Ereignissen des 11. September gegeben hat, und ich werde das Thema später noch ein wenig weiter ausführen.

15 der 19 an den Angriffen des 11. September beteiligten Terroristen waren Saudis. Es waren keine Syrer dabei, keine Iraker, keine Algerier. Es waren Saudis. Diese Saudis sind von dem geprägt, was man gewöhnlich Wahhabismus nennt, was sich vom Namen des Gründers dieser Denkschule, Mohammad Abdul Wahhab, ableitet. Der Wahhabismus stammt von Abdul Wahhab, der plötzlich in der Hidschas auftaucht, dem alten Namen Saudi-Arabiens, der übrigens eine Fälschung ist. Saudi-Arabien ist ein falscher Name für das Land, denn mit „Saudi“ ist Al-Saud, das Haus Saud gemeint – es ist also so, als würden Sie Ihr Land umbenennen in die „Vereinigten Staaten von Obama“. [Lachen.] So hat diese Familie den Namen des Landes gestohlen und dieses Land so umgestaltet, wie es ihren radikalen Zielen entsprach. Das geschah gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

Das Komische daran ist, daß diese Denkschule damals vom britischen Geheimdienst ermöglicht, aufgebaut und gefördert wurde. Es war also der britische Geheimdienst, der diese radikale Bewegung innerhalb des Islam möglich machte – natürlich in voller Absicht, Sie wissen, wie die Briten sind. Bei ihnen gibt es nichts geschenkt. [Lachen.]

Schon bald, 1815, griff dieser verrückte Kerl nach Damaskus und nach Karbala im Irak. In Karbala griff er die Schreine der schiitischen Muslime an, und in Damaskus versuchte er, die Stadt zu erobern, aber die Syrer hielten ihn auf und besiegten ihn an den Mauern von Damaskus. Daraufhin zog er sich zurück und ging wieder dahin, von wo er gekommen war.

Ich schildere Ihnen diesen Hintergrund, um Ihnen zu zeigen, daß diese verrückte Bewegung nichts Neues ist. Es gibt sie schon seit Jahrhunderten, zum Teil beschützt von den Briten, dann von den Amerikanern. Sie tun das nicht, weil sie ihnen gefällt, sondern weil deren Wahnsinn in ihre außenpolitischen Pläne paßt.

Manipulation des Islam

Beim Islam geht es nicht um Saudi-Arabien. In der größten Moschee in Damaskus, sie heißt Umayyaden-Moschee, befindet sich in der Mitte, im Herzen der Moschee – der größten und wichtigsten in Syrien – der Schrein Johannes des Täufers. Das Grab Johannes des Täufers ist mitten in der Moschee, wo sowohl Muslime als auch Christen das Grab besuchen und ihre Gebete sprechen.

Senator Black hat ihnen über den Mufti von Syrien berichtet, diesen wundervollen Menschen. Können Sie es glauben, daß sein wichtigster politischer Berater ein Christ ist? Der politische Berater des Mufti ist ein Christ. Das gibt es nur in Syrien! Deshalb sind wir äußerst stolz auf unseren Säkularismus. Wir sind stolz darauf, wer wird sind, seien wir Muslime oder Christen, aber wir sind nicht bereit, so verrückt zu werden wie die Saudis. Und wir teilen in keiner Weise ihr Religionsverständnis.

Übrigens haben IS und all die anderen fanatischen Gruppen, die in Syrien und im Irak agieren, die Knaben, Frauen und Mädchen die Köpfe abschneiden, diese Methode der Enthauptung mit dem Schwert von den Wahhabiten geerbt. Heute noch, meine Damen und Herren, werden in Saudi-Arabien nach dem Freitagsgebet Menschen auf öffentlichen Plätzen enthauptet. Heute noch! Das ist nicht nur IS. In Saudi-Arabien selbst enthaupten sie jeden Freitag nach dem Gebet Menschen öffentlich mit dem Schwert. Das ist also nichts Neues, das ist nicht IS. IS sind keine Neulinge, IS existiert seit Jahrhunderten, verkörpert durch die Saudis. Und deshalb schützt man sie und verteidigt sie und schickt ihnen Geld und Waffen.

Die meisten von uns hatten nach dem 11. September, diesem schwarzen Tag, gedacht, es werde eine einheitliche Haltung gegen den Terrorismus geben. Wir waren damals alle optimistisch, Sie erinnern sich, daß wir endlich gemeinsam den Terrorismus bekämpfen würden. Und daß alle Nationen gemeinsam gegen die Terroristen und ihre Unterstützer, ihre Geldgeber und ihre geistigen Anführer kämpfen würden.

Leider folgte als nächstes die Invasion des Irak. Aber wenn die Saudis die Zwillingstürme in New York angreifen, warum sollte man dann gegen den Irak vorgehen? Wenn der wesentliche Grund die Rache für die Ereignisse des 11. September war – und wir alle wissen und wußten schon damals, daß es ein saudisches Komplott war! Warum dann den Irak angreifen? Der Irak ist ein weltliches Land, wie Syrien. Syrien, Irak und Algerien sind die einzigen drei weltlichen Regierungen in der arabischen Welt! Der Irak ist jetzt weg vom Fenster – der Irak ist zum Tummelplatz des internationalen Terrorismus geworden, nachdem George Bush die Freiheit dorthin brachte. [Lachen.]

Algerien kennen Sie. Algerien hatte seine Prüfung schon vor uns, Anfang der 90er Jahre. Sie schickten ihnen einen frühen Arabischen Frühling, aber er wurde besiegt, Gott sei Dank! Nun bleibt nur noch Syrien. Es gibt nur noch Syrien, und seit kurzem Ägypten, seit Mursi, der zur gleichen Familie der radikalen Bewegung im Islam gehört, verjagt wurde. Es geht nicht um den Islam, sondern um radikale Bewegungen, die vorgeben, behaupten und den Anschein erwecken, sie stünden für den Islam. Aber das tun sie nicht.

Der Islam ist leichte Beute und ein gutes Geschäft für Manipulation geworden. Eine sehr leichte Beute für Manipulation! Jedermann zieht billig seinen Vorteil aus dem Islam, und wir werden versuchen, zu erklären, warum. Es geht nicht um Politik. Sie haben genug von der Politik. Ich habe auch genug von der Politik. Es geht um geopolitische Dimensionen, Rivalitäten, Konkurrenz, Vorherrschaft.

Wie gesagt, als nächstes kam leider die Invasion des Irak, unter dem gleichen Vorwand der Bekämpfung des Terrorismus. Das war das Komische an der ganzen Geschichte: als George Bush im Irak einmarschierte, sagte er, er tue das im Kampf gegen den Terrorismus. Und um die angeblichen, tatsächlich nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen zu vernichten – noch eine Lüge. Sie wissen das.

Ich möchte Ihnen diese Geschichte erzählen. Ich bin selbst Augenzeuge gewesen: Ich arbeite bei der UNO und ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin dagewesen. Das ist eine Geschichte, die Sie in den etablierten Medien nie gehört haben, wie schon Senator Black sagte.

Fahrende Terroristen

Nach der Irakinvasion entsandten die Vereinten Nationen damals auf Drängen von Tony Blair und George Bush eine sogenannte Untersuchungskommission namens UNSCOM, unter der Leitung eines Schweden, Hans Blix, einem Wissenschaftler, der im Irak die Massenvernichtungswaffen finden sollte. Der Zweck bestand darin, der internationalen Gemeinschaft zu zeigen, daß die Irakinvasion reale Gründe hatte. Es mußte Massenvernichtungswaffen im Irak geben und wir müssen sie finden und der internationalen Gemeinschaft vorführen. Deshalb bildete man diese Untersuchungskommission und schickte sie in den Irak.

Wenn ich sage „Kommission“, dann sind damit Hunderte von Leuten gemeint, die alle von der irakischen Regierung bezahlt wurden, aus den irakischen Guthaben, die die Vereinten Nationen eingefroren hatten. Die Aktivitäten dieser Kommission kosteten mehrere Milliarden Dollar, auf Kosten des irakischen Volkes. Die Kommission verbrauchte dieses Geld von 2003 oder sogar von noch früher bis 2008. 2008 standen sie kurz davor, die Sache azuschließen, weil die Lüge einfach so groß wurde, daß sie nicht mehr zu schlucken war.

Also versammelte man sich im Sicherheitsrat und ersuchte die Kommission, ihren Abschlußbericht vorzulegen. Und der Witz bei der Sache ist, daß in diesem Abschlußbericht nicht der kleinste Hinweis darauf ist, daß der Irak irgendwelche Massenvernichtungswaffen hatte. Aber das durfte die Kommission nicht sagen: „Tut uns leid, Gentlemen Sicherheitsratsmitglieder, wir haben im Irak nichts gefunden.“ Das würde der Propaganda zuwiderlaufen, die George Bush und Tony Blair zu der Zeit in den Mainstream-Medien verbreiteten.

Alle im Sicherheitsrat standen unter Druck. Sie mußten die Sache abschließen. Es wurde zu teuer und es war an der Zeit, die ganze Sache zu beenden. Was sollte man tun?

Es gab ein Sicherheitsratstreffen um Mitternacht. Um Mitternacht! Niemand war da, außer den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrats. Nach wenigen Minuten beendete der Präsident das Treffen und sagte: „Wir unterstützen den Bericht der Kommission.“ Sonst nichts. Es wurde nicht gesagt, ob sie etwas gefunden hatten oder nicht. Das Thema wurde begraben.

Aber was sollte man mit den Archiven der Kommission machen? Diese Archive sind ein großer Skandal. Der Rat entschied – hören Sie gut zu, meine Damen und Herren -, sämtliche Archive in feuersicheren Eisenbehältern aufzubewahren, mit einem Schloß, das mit einem digitalen Code gesichert ist, und nur der UN-Generalsekretär kennt den Code.

Das ist das erste. Das zweite ist: Diese verschlossenen Behälter werden erst in 60 Jahren geöffnet. [Murren.] Ich bin sicher, daß Sie diese Geschichte noch nie gehört haben. Niemand wird Ihnen das erzählen, aber so ist es gewesen. Auf diese Weise wurde die Untersuchung über die Gründe für die Irakinvasion begraben. Und keiner von uns in diesem Saal kann 60 Jahre warten, um diese große Lüge aufzudecken, die es damals gab. Es wird zu spät sein, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Es wird dann keinen George Bush und keinen Tony Blair mehr geben.

Bleiben werden drei Millionen getötete Iraker, eine Million irakische Witwen, Millionen elternlose Iraker, Millionen irakische Flüchtlinge in aller Welt. Und ganz Irak ist zerstört.

Dazu sind mehrere hundert Milliarden Dollar an irakischen Guthaben im Ausland weg. Sie haben sich in Luft aufgelöst. Genauso wie die 800 Mio.$ in Libyen. Niemand weiß, wo das Geld geblieben ist. Und das ist nur Libyen.

Das Resultat der Irakinvasion war, wie gesagt, Millionen tote Zivilisten, eine zerstörte Infrastruktur und ein gescheiterter Staat. Und noch wichtiger, der Irak verwandelte sich in ein Drehkreuz des internationalen Dschihad-Terrorismus. Ich sage das, weil alle sogenannten IS-Leute in den amerikanischen Gefängnissen im Irak herangezüchtet wurden. Alle. Sie wurden von den amerikanischen Soldaten im Irak bewacht. Die kannten sie also, sie wußten, wie gefährlich sie waren, und sie haben nichts dagegen getan.

Warum? Weil Herr Bremer [der Chef der US-Besatzungsverwaltung] darauf bestand, den Irak entlang von Konfessionen, Religionen bzw. Glaubensrichtungen zu trennen. Die Iraker lebten seit Jahrtausenden Seite an Seite, bis Herr Bremer kam, und mußten feststellen, daß sie nicht so weiterleben sollten. Man mußte das Land teilen, einen Teil gibt man den Sunniten, einen anderen den Schiiten, noch einen den Kurden, wieder einen anderen den Assyrern usw. usw. Läuft das nicht darauf hinaus, den Irakern das Gefühl zu geben, sie seien übertölpelt und dumm gewesen, als sie Jahrtausende lang zusammen lebten, bevor Bremer kam?

Heute, nach sechs Jahren, leidet mein Land, Syrien, immer noch unter dem brutalsten terroristischen Krieg in der neueren Menschheitsgeschichte. Dieser beispiellose barbarische Krieg spiegelt die bittere Tatsache wider, daß der Terrorismus immer noch gefördert wird, mit sicheren Zufluchtsorten, Geldmitteln, durch Unterstützung einiger bekannter Regierungen und der Zunahme terroristischer Ideologien und Unterschlüpfen in aller Welt.

Warum sage ich das? Weil es nicht so einfach für einen Terroristen wäre, z.B. ein Flugzeug von Sydney in Australien zu nehmen, dreimal umzusteigen, fünf Visen zu bekommen – für Thailand, Indonesien, Kambodscha, was auch immer, um dann am Flughafen von Istanbul in der Türkei anzukommen. Dort wird er von einer Personengruppe empfangen und dann zu türkisch-syrischen Grenze begleitet. Dann gibt ihm jemand Geld und Waffen und ermöglicht ihm die Einreise nach Syrien.

Das war kein Tourist. Das war ein bekannter Terrorist, über den die australischen Behörden Bescheid wußten, bevor er das Land verließ!

Leider gibt es im Westen Leute und Regierungen, die auf diese Strategie setzen: „Wir haben allerlei Gelump in unserer Gesellschaft – laßt es uns nach Syrien exportieren. Wir können diesen menschlichen Müll loswerden, indem wir ihn nach Syrien und Irak schicken, wo sie Syrer töten werden und wahrscheinlich auch selbst von den Syrer getötet werden. Aber am Ende werden wir sie los sein, die sind nur eine Last für unsere Gesellschaft.“

Das Problem fing an, als diese Terroristen nicht nur Syrer und Iraker töteten, sondern einige von ihnen es sich anders überlegten und zurück wollten nach Australien, Belgien, Paris, London, Deutschland, den USA, Kanada. Und das war ein großes Problem, denn das war nun ein ganz anderes Szenario. Das Gelump sollte nicht wiederkommen, war zuerst die Überlegung gewesen. Aber einige kamen wieder. Und die westliche Demokratie kann sie nicht daran hindern.

Was war also die Lösung? Die Lösung ist, so entschieden der britische und australische Premierminister, der belgische Ministerpräsident und der französische Präsident, diesen Leuten die Staatsbürgerschaft wegzunehmen, wenn sie es wagen sollten, zurückzukommen.

Was heißt das? Es heißt: Leute, macht weiter, tötet Syrer solange, bis ihr selbst getötet werdet. Aber denkt nicht im Traum daran, zurückzukommen. Und das ist nun die Lage in Syrien. Diese Gelump kann nicht dorthin zurück, wo es herkam, weil es sein Recht auf Staatsbürgerschaft verloren hat.

Bedenken Sie, daß diese Regierungschefs, die ich aufgezählt habe, nicht etwa erklärten, daß diese Terroristen, wenn sie zurückkommen, vor Gericht gestellt würden. Das haben sie nicht gesagt. Sie sagten nicht: Wir werden sie zur Rechenschaft ziehen. Sie sagten nicht: Sie müssen sich für ihre Taten verantworten. Sie sagten also nicht, daß diese Leute Terroristen sind. Sie sagten: Wenn ihr zurückkommt, nehmen wir euch die Staatsbürgerschaft weg. Das heißt auf gut Deutsch: Du bist ein guter Terrorist. Solange du weiter nur Syrer tötest, bist du ein guter Terrorist. Aber wenn du daran denkst, zurückzukommen nach Paris, Brüssel, Sydney, was immer, dann wirst du ein böser Terrorist sein.

Als ich gestern Ihre Einladung zu dieser wundervollen Veranstaltung las, hielt ich bei vielen edlen Gedanken inne, besonders die über eine bessere Zukunft für unsere Nationen, ohne Kriege und Konflikte, und ganz besonders die Worte Friedrich Schillers, dem Ideengeber des Schiller-Instituts, ich zitiere ihn: „Zu was Besserm sind wir geboren.“

Leider ist das, was in meinem Land Syrien heute geschieht, das genaue Gegenteil dieser großen menschlichen Prinzipien. Die Menschen in Syrien leiden noch in diesem Augenblick unter Terrorismus, der von Regimes wohlbekannter Länder unterstützt wird, wie Katar, Türkei, Frankreich und die Wahhabiten-Familie Saudi-Arabiens. Ich brauche Sie hier ja nicht an die wesentliche Rolle des saudischen Königshauses bei der Unterstützung und Finanzierung der Terroristen zu erinnern, die das barbarische Verbrechen des 11. September begingen, worüber ich eingangs sprach. Dabei vergesse man nicht die gefährliche Rolle ihrer Steinzeit-Geistlichen, die immer noch Terroristen in aller Welt Dschihad-Ideen und Haß auf andere Religionen und Ethnien einflößen.

Erfahrung in Indonesien

Noch eine Geschichte – Entschuldigung, ich bin ein Geschichtenerzähler. Ich war Botschafter meines Landes in Indonesien, dem größten muslimischen Land der Welt – 235 Millionen Muslime in einem Land. Aber dieses Land besteht aus 17.000 Inseln, deshalb spricht man vom Malaiischen Archipel. Es ist keine Insel, sondern ein Archipel, eine riesige Zahl von Inseln.

Die Geschichte geht wie folgt – ich habe sie Senator Black schon während eines unserer Treffen erzählt: Bis zu meiner Ankunft in Djakarta war ich überrascht, daß jeden Freitag nach dem Gebet sich Tausende Mädchen und junge Frauen vor der saudischen Botschaft in Djakarta versammelten. Ich fragte den saudischen Botschafter: „Was geht da vor sich, Herr Botschafter? Warum versammeln sich alle diese Menschen vor ihrer Botschaft?“

Er antwortete: „Wissen Sie, Herr Botschafter, diese Menschen bereiten mir tatsächlich jeden Freitag Kopfschmerzen. Da versammeln sie alle diese schwangeren Frauen und rufen Slogans und fordern in ihrer lokalen Sprache ihre Rechte.“ Zunächst wußte ich nicht, was er meinte. Tatsächlich waren alle diese Frauen Opfer in der folgenden Weise: Es gibt saudische Geschäftsleute und Geistliche, die für kurze Zeit für Geschäfte nach Indonesien kommen. Sie bleiben vielleicht 20 Tage, maximal einen Monat. Und weil sie so hochreligiös sind, brauchen sie unbedingt Sex mit Frauen. Wie können sie das anstellen? Sie gehen in die kleinen indonesischen Dörfer, wo die Menschen sehr arm sind – sehr arme, aber ehrliche Leute -, und sie heiraten Mädchen, die erst 12 oder 13 Jahre alt sind, und das Brautgeld sind nur hundert Dollar. Also geben sie dem Vater hundert Dollar und der Vater gibt ihnen das Mädchen, in dem Glauben, es sei etwas besonders Ehrenvolles, seine Tochter mit jemandem aus dem heiligen Land des Islam zu verheiraten.

Der Kerl benutzt das Mädchen zwei, drei Wochen lang, und vor der Rückfahrt läßt er sich wieder scheiden, weil er keinen Nutzen mehr von ihr hat.

Das Mädchen stellt dann fest, daß es schwanger ist. Nach neun Monaten bringt sie ein Kind zur Welt, aber das Kind hat keinen Vater. Es gibt keine Papiere, keine Identität, sie kann das Kind nicht melden. Jedes Jahr kommen Tausende junge Indonesierinnen in diese Lage.

Ich sprach mit dem Botschafter: „Sie sollten etwas tun. Das schadet ihrem Image.“ Er antwortete mir: „Wissen Sie, Baschar, ich habe an meiner Botschaft einen sogenannten Religionsattaché“ – einen Mann, der für religiöse Angelegenheiten zuständig ist, vergleichbar mit dem Wirtschaftsattaché, Kulturattaché, Militärattaché, dort haben sie auch einen „Religionsattaché“. „Und dieser Religionsattaché hat mehr Macht als ich!“ Das sagte er wörtlich. „Ich kann nichts machen. Ich bin der Botschafter, aber ich kann nichts gegen diesen Aderlaß tun.“ Das war 1999.

Zu dieser Zeit gab das saudische Regime 3 Mrd.$ aus, um in Indonesien wahhabitische Imame auszubilden. 3 Mrd.$ jährlich, um in den kleinen Dörfern indonesische wahhabitische Imame auszubilden. Das ist der Grund, warum es heute leider in Südwestasien genauso ISIS gibt wie im Nahen Osten. Sie haben es dort genauso. Sie verübten den Anschlag von Bali, Sie erinnern sich vielleicht, und die Anschlagserie auf die Fünf-Sterne-Hotels in Djakarta. Das sind die Saudis.

Ich bin selbst Muslim, und ich bin stolz, Muslim zu sein, aber mit diesem Dreck verbindet mich rein gar nichts.

Wir setzen einige Hoffnungen in das Gesetz, das gestern im Repräsentantenhaus beschlossen wurde und vorher schon im Senat beschlossen wurde, das es den Angehörigen der Opfer des 11. September erlaubt, das Königshaus zu verklagen – „saudisches Königshaus“ wie in „Saudi-Arabien“. [Lachen.] Vor amerikanischen Gerichten. Sie kennen dieses Königshaus und wissen, was es in den Hotels in Kalifornien und New York anstellt.

Wir hoffen, daß das ein Kurswechsel in der amerikanischen Außenpolitik sein wird, in Bezug auf den Kampf gegen den internationalen Terrorismus und die Rechenschaft der Verantwortlichen. Darüber hinaus geht dieser Terrorkrieg gegen Syrien mit einer Politik westlicher Staaten einher, allen voran der US-Regierung und Britannien, die ständig das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen verletzen, indem sie den Souverän des Landes mißachten und gegen den Willen und die Interessen des syrischen Volkes handeln.

Senator Black hat dieses Thema zur Genüge dargelegt, ich möchte nur noch folgendes hinzufügen: Seit Beginn der syrischen Krise, 2011, hat der Sicherheitsrat 16 Resolutionen zu Syrien unterstützt und angenommen. Alle diese Resolutionen beginnen im ersten Absatz der Präambel mit diesem Satz: „Der Sicherheitsrat bekräftigt erneut die syrische Souveränität, die territoriale Einheit Syriens, die politische Unabhängigkeit Syriens, das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens…“ Alle diese wunderschön klingenden Worte stehen im ersten Absatz jeder einzelnen Resolution! Und wer verletzt diese heiligen Prinzipien? Dieselben, die für die Resolution stimmen! Dieselben einflußreichen Leute im Sicherheitsrat sind diejenigen, die diese schönen Formulierungen mit Füßen treten.

Dubiose Machenschaften um Chemiewaffen

Noch eine Geschichte. Ich erzähle in meinen Treffen immer Geschichten. Einmal, in Genf, als ich bei den innersyrischen Gesprächen mit dem Sondergesandten de Mistura die syrische Delegation leitete, nannte er mich einen Geschichtenerzähler. Diese Geschichte geht wie folgt – und sie ist sehr, sehr wichtig.

Ich werde sie chronologisch erzählen, damit sie die Botschaft verstehen. Es war im Oktober 2012, also fünf Monate vor irgendwelchen Giftgaseinsätzen in Syrien. Der erste Giftgasangriff fand im März 2013 in Khan al-Assal statt, einer kleinen Vorstadt von Aleppo. Ich spreche also vom Oktober 2012, fünf Monate vor dem ersten Chemieangriff in Khan al-Assal bei Aleppo: Einige von denen, die gewöhnlich „Aktivisten der syrischen Opposition“ genannt werden, gründeten und richteten in der Türkei ein Büro ein, das nannten sie „Büro zur Dokumentation des Einsatzes chemischer Waffen“. Dieses Büro erfanden sie und richteten es ein, fünf Monate, bevor es in Syrien irgend etwas im Zusammenhang mit Chemiewaffen gab. Und plötzlich gab die OPCW, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen, die ihren Sitz in Den Haag in den Niederlanden hat, diesem Nichtregierungszentrum eine beratende Funktion zur OPCW. Sie ließen das Zentrum, das Büro einer Nichtregierungsorganisation, als beratendes Gremium der OPCW in Chemiefragen zu.

Wir verstanden nicht, warum die das taten, denn wir rechneten nicht damit, daß fünf Monate später so etwas passieren würde. Fünf Monate später griffen sie Khan al-Assal in Aleppo mit Giftgas an und töteten dabei 18 syrische Soldaten. CNN verlor natürlich kein Wort darüber. Aber 18 syrische Soldaten erstickten bei diesem Angriff.

Al-Dschasira, der Sender aus Katar, verbreitete sofort das Gerücht, die syrische Armee hätte Giftgas eingesetzt. Die syrische Armee hätte sich selbst mit Giftgas angegriffen und 18 ihrer Soldaten vergiftet.

Gleichzeitig fand eine Reihe ähnlicher Angriffe in Syrien statt. Ich habe die Namen der Orte; sie werden Ihnen nichts sagen, deshalb will ich hier nicht in die Details gehen. Carla del Ponte, die Dame aus der Schweiz, die Mitglied der Unabhängigen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen zu Syrien war, sagte, es seien die bewaffneten Oppositionsgruppen gewesen, die in dem Angriff auf die Stadt Khan al-Assal in Aleppo die Chemiewaffen einsetzten. Das hat diese Dame gesagt, und sie wurde sofort entlassen.

Dann kommen wir zur Geschichte der „roten Linie“ – Präsident Obamas rote Linie.

Es war so, daß ich nach dem Angriff auf Khan al-Assal noch am selben Tag Instruktionen dazu erhielt, und acht Stunden nach dem Vorfall suchte ich das Büro des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Ban Ki-Moon auf. Ich bat ihn darum, der syrischen Regierung dabei zu helfen, a) zu verifizieren, ob in Khan Al-Assal tatsächlich chemische Waffen eingesetzt wurden oder nicht, und b) die Täter zu identifizieren. Darum habe ich Ban Ki-Moon an dem Tag ersucht.

Der Mann war sehr höflich, Sie kennen ihn. Er bat mich um etwas Zeit, um mit den „Guten“ im Sicherheitsrat Rücksprache zu halten. Er besprach sich mit den Guten und kam zwei oder drei Stunden später zurück, um mir folgendes zu sagen: „Herr Botschafter, sagen Sie Ihrer Regierung, daß ich Ihrem Land bei einer Verifizierung helfen werde, um zu beweisen, ob in Aleppo chemische Waffen eingesetzt wurden oder nicht. Aber ich kann Ihnen leider nicht dabei helfen, die Täter zu identifizieren.“

Er wußte vom ersten Tag an, wer es gewesen war. Aber sie wollten die Identität der Täter nicht offenlegen.

Wir sagten: „Ja, wissen Sie was, Herr Generalsekretär, helfen sie uns dabei, zu verifizieren, ob Chemiewaffen eingesetzt wurden oder nicht.“ Er brauchte vier Monate und elf Tage, um uns ein Ermittlerteam zu schicken, geleitet von einem bekannten schwedischen Wissenschaftler namens Dr. Sellström. Er und der Sicherheitsrat brauchten ganze vier Monate und elf Tage, um ein Team zu entsenden, das untersuchen sollte, ob in Aleppo Chemiewaffen eingesetzt wurden. Sie wissen, daß solche Waffen verdunsten. Nach ein paar Tagen kann man sie nicht mehr nachweisen, sie sind weg.

Noch wichtiger, nach vier Monaten und elf Tagen war Dr. Sellström in Damaskus, und Präsident Obama hielt seine Rede, in der er die „rote Linie“ zog, am 20. August. Dr. Sellström war genau zu der Zeit in Damaskus, auf dem Weg nach Aleppo, um zu untersuchen, was in Khan al-Assal geschehen war. Er stand noch vor dem Eingang zum Hotel in Damaskus und wollte gerade in seinen Wagen steigen. Da hörten wir plötzlich von einem anderen Chemieangriff in Vororten von Damaskus. Zufällig geschieht plötzlich genau in dem Augenblick ein anderer Chemieangriff in Vororten von Damaskus! Das diente dazu, die Aufmerksamkeit von Khan al-Assal auf einen anderen Ort abzulenken. Denn anfangs wollte niemand überhaupt untersuchen, was in Khan al-Assal geschehen war. Und die beste Möglichkeit, die Aufmerksamkeit abzulenken, bestand darin, an einem anderen Ort Aufmerksamkeit zu erregen!

Und wer hat das getan? Lesen Sie dazu zwei sehr bedeutende französische Journalisten, Georges Malrunot und Christian Chesnot, die ein wichtiges Buch über das Thema geschrieben haben, es heißt „Auf der Straße nach Damaskus: Wie der Elysee-Palast Chemiewaffenberichte manipulierte“. In diesem Buch erklären sie, hinter diesem Angriff habe der französische Außenminister Laurent Fabius gesteckt. Es ist ein französisches Buch, aber CNN wird nie darüber sprechen, es nie erwähnen. Sie werden in den Mainstream-Medien niemals etwas über diese Dinge hören, weil sie bestätigen würden, daß unsere Aussagen zutreffend sind.

Und ist es nicht ein Paradox, daß Obama am 20. August diese Warnung ausspricht und seine rote Linie zieht, und dann finden zufällig einen Tag später, am 21., Giftgasangriffe in den Vororten von Damaskus statt? Als würde jemand sagen: „Herr Präsident, jetzt haben sie die Linie überschritten. Sie müssen sie bestrafen. Sie müssen Präsident Assad töten! So wie Ihr Vorgänger Saddam Hussein getötet hat.“ Ist das nicht seltsam? Würde die syrische Regierung Chemiewaffen einsetzen, während Dr. Sellström in Damaskus ist? Was denken Sie?

Ich bedaure, vielleicht habe ich zu lang geredet. Ich werde zusammenfassen: Ich hatte Ihnen gesagt, ich könnte stundenlang darüber sprechen… [Lachen, Applaus.] Ich danke Ihnen allen wirklich sehr dafür, mir diese Gelegenheit gegeben zu haben, einige Inneneinsichten mit Ihnen zu teilen, über Dinge, von denen Sie noch nie gehört hatten.

Ich versuche, als Botschafter meines Landes mein Bestes zu geben, um diese Informationen den Medien mitzuteilen, die bei den Vereinten Nationen akkreditiert sind. Aber wissen Sie was? Jedesmal, wenn ich in den Räumen neben dem Sicherheitsrat das Wort ergreife, wo gewöhnlich zwischen 50 und 100 Reporter aus der ganzen Welt stehen, die als Journalisten und Reporter bei der UNO akkreditiert sind – sobald ich anfange zu reden, verschwinden 50 davon sofort. [Lachen.] Denn sie wollen nicht zuhören und sie wollen nicht darüber berichten. Das Entscheidende für sie ist: Wenn sie zuhören würden, dann wären sie mehr oder weniger verpflichtet, zu berichten. Deshalb ist die beste Methode, die Berichterstattung zu vermeiden, es zu boykottieren und gar nicht da zu sein.

Ich sage das, weil viel zuviel Leute, zu viele Botschafter bei den Vereinten Nationen zu mir kommen und sagen: „Wissen Sie, Baschar, Sie haben Recht. Ihre Regierung hat Recht. Wir kennen die Wahrheit, aber wir dürfen sie nicht sagen. Sie können es, Gott segne Sie, aber wir dürfen sie nicht sagen.“

Die Maske ist also gefallen. Die Wahrheit ist da. Wenn Sie ein wenig graben, werden Sie auf Skandale stoßen, die hier bei den Vereinten Nationen stattfinden. Das ist kein Ort, um Frieden und Sicherheit aufrechtzuerhalten, es ist ein Ort, um Frieden und Sicherheit zu zertrümmern, um Gesellschaften zu destabilisieren. Es ist leicht, sehr leicht, bei den Vereinten Nationen ein Land zu vernichten.

Ich danke Ihnen vielmals. Ich hätte noch viel zu sagen, aber aus Respekt vor dem Publikum möchte ich schließen und Ihnen danken. [Applaus.]

Erlauben Sie mir noch einmal, der LaRouche-Stiftung zu danken, meinen alten Freunden in New York. Sie machen ihre Sache großartig! Ebenso natürlich dem Schiller-Institut und diesem wunderbaren Publikum. Ich bin Ihnen dankbar. Es tut mir leid, wenn ich überzogen habe. Gott segne Sie.

Erschienen bei www.schiller-institut.de

Ungeschnittenes Interview des Schweizer Fernsehens mit Syriens “Diktator” Assad

 
Veröffentlicht am 21.10.2016 – Danke chemtrail für den Link

Diese historisch bedeutsamen Aufnahmen, die ein völlig anderes Bild von dem sogenannten “Diktator” Assad entstehen lassen, als es in den westlichen Massen(verblödungs)medien ansonsten vorherrscht, wurden am 20. Oktober 2016 im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt. – Es wird deutlich: Die wahren Kriegsverbrecher sitzen in Washington, London, Paris und Berlin!