Vorsicht Bürgerkrieg – Bundespolizei bereitet sich zur Aufstansbekämpfung vor

Quelle: lupocattivoblog.com

Alles in uns und um uns herum ist im Wandel, ob wir es wollen oder nicht. Viele Energien im Universum ändern sich gerade nachhaltig, was auch deutlich erkennbare Auswirkungen auf die Erde, auf unser Klima und auf unser Verhalten hat.
Dabei erkennen immer mehr Menschen, dass unsere modernen Gesellschaften und unsere Wirtschaftssysteme ihr natürliches Haltbarkeitsdatum erreicht haben. Alte Strukturen geraten ins Wanken.

Bürgerkrieg-Mannheim-Neger-Straßenschlacht

Vielerorts kommt es zu Demonstrationen, Aufständen, Bürgerkriegen.
Was jeder Einzelne von uns tun kann, um mit einer Welt Schritt zu halten, die sich immer rascher verändert
, erfährt man hier…!

“Bald Bürgerkrieg? Bundespolizei trainiert Aufstandsbekämpfung

Ein Bericht von Guido Grandt bei GeistblogMein Dank an Marianne für die Zusendung, sagt Maria Lourdes!

In Zeiten der Flüchtlingskrise, der Rentendiskussion und den Protesten rund um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP geht so manche Nachricht verloren. Wenn sie denn überhaupt verbreitet wird. Eine davon betrifft unsere Sicherheit unmittelbar. Nur keiner redet darüber. Zeit also, genau dieses Thema bei Volkspetionnews auf den Tisch zu bringen! 

Paramilitärische Aufstandsbekämpfung mitten in Deutschland

Sicherlich ist Ihnen folgendes entgangen: Vom 6. bis zum 15. April 2016 wurde auf einer privaten Kampfanlage einer vom britischen Militär verlassenen Kaserne im nordrhein-westfälischen Weeze, eine Übung zur “Befriedung von Bürgerkriegen” durchgeführt. So jedenfalls heißt es offiziell.

Ich jedoch sage Ihnen: Inoffiziell ist dies nichts anderes als eine paramilitärische Aufstandsbekämpfung von Bürgerkriegssituationen! Und das mitten in Deutschland.

Code “Lowlands Grenade”

Dieses internationale Training lief unter dem Code “Lowlands Grenade”. Insgesamt nahmen 600 Polizisten und Soldaten der Bundespolizei sowie Einheiten aus Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien und – man höre und staune – der Türkei daran teil. Zusätzlich waren Beamte der EU-Gendarmerietruppe EUGENDFOR anwesend. Das ganze wurde der Europäischen Union finanziert.

Zunehmende Militarisierung der Polizei

Das pikante daran: Diese Übung verstößt eigentlich gegen das Gebot der Trennung von Polizei und Militär in Deutschland. Doch an der zunehmenden Militarisierung der Polizei scheint sich kein Politiker hierzulande mehr zu stören. Vor allem nicht angesichts der Protest- und Wutwellen, die aufgrund der desaströsen EU-Politik durch Europa branden. So ging es bei dieser paramilitärischen Übung gerade eben und vor allem um die Handhabung von Protesten und Demonstrationen. Solche Kenntnisse können auch bei politischen Versammlungen und am Rande von Bürgerkriegen nützlich sein.

Innere Sicherheit und Spezialeinheiten

In verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten obliegt die innere Sicherheit unter anderem auch anderen Einheiten, die zum Verteidigungsministerium gehören. In Spanien ist das die Guardia Civil, in Italien die Carabinieri und in Frankreich die Gendarmerie nationale. Diese Einheiten führen auch “Bürgerkriegs-Missionen” durch. In Deutschland darf die Bundespolizei bei der Handhabung von Protesten und Demonstrationen eigentlich nur eingesetzt werden, wenn sie nicht unter militärischem Kommando erfolgt.

Die Unzufriedenheit wächst

Was sollten Ihnen solche Übungen zur Aufstandsbekämpfung sagen? Ganz einfach: Die Angst der Politik- und Wirtschaftseliten vor der Unzufriedenheit der eigenen Bevölkerung wächst. Es gärt in den Wirtschafts-, Finanz- und Sozialsystemen Europas.

Noch nie nach dem Zweiten Weltkrieg war der ökonomische Friede so bedroht. Denn weder die EU-Kommission noch die nationalen Regierungen haben einen Weg gefunden, Wachstum, Beschäftigung und Finanzstabilität gleichermaßen zu schaffen. Geschweige denn zu garantieren. In den EU-Krisen-Staaten wächst die Arbeitslosigkeit. Überall bröckeln die Renten. Die Nullzins-Politik der EZB zerstört sämtliche Vermögensrücklagen der Menschen.

Im 2. Teil zeige ich Ihnen auf, welche ernstzunehmenden Warnungen es vor einem drohenden Bürgerkrieg bereits gibt. Und wie er sich gegen die “Verursacher” des Elends richten wird.

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

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Rüstungsgüter gegen Rohstoffe – besichert durch Steuergelder

Quelle : netzfrauen.org

AngolaEntwicklungshilfe: bewaffnet für die Menschenrechte?

Jedes Jahr verkauft Deutschland für mehrere Milliarden Euro Waffen und Rüstungsgüter in alle Welt – mehr als jedes andere Land Europas.

Die Emirate gelten als einer der weltweit größten Importeure von Rüstungsgütern. Deutschland zählt zu den wichtigsten Lieferanten. In den vergangenen Jahren wurden beispielsweise Fuchs-Spürpanzer und Minenjagdboote aus Deutschland in das arabische Land geliefert, das zwar nur fünf Millionen Einwohner hat, aber über die siebtgrößten Ölreserven der Welt verfügt.

Die Türkei ist nach den Vereinigten Staaten das Land mit der zweitgrößten Armee innerhalb der NATO. Die Türkei hat den Friedensprozess mit den Kurden beendet. Die USA stehen an der Seite Erdogans im Hinblick auf dessen „Krieg gegen den Terrorismus“.. Während die Nato der Türkei Solidarität im Kampf gegen ISIS zugesichert hat, bleiben die Angriffe auf die kurdische PKK umstritten. Zu diesem Thema lesen Sie: ISIS – Wie konnte sich eine solche Terror-Gruppe unbemerkt trotz Geheimdienste bilden? Die Geister die ich rief?

EU pumpte Hunderte Millionen Entwicklungshilfe in die eher wohlhabende Türkei

Eine Studie Organisation Open Europe belegt, dass weniger als die Hälfte der Gelder aus Brüssel wirklich armen Ländern zugute kommt. So führt die Türkei im Jahr 2009 mit rund 550 Millionen Euro die Rangfolge der Hilfsempfänger an. Erst 2012 stellt die EU die Entwicklungshilfe für Türkei ein, dafür gibt es nun Geld für die Eingliederung in die EU, ebenfalls in Milliarden Höhe. Siehe Das Ende der Pressefreiheit in der Türkei – EU zahlte Türkei über 400 Mio. Euro für Justiz und innere Angelegenheit

Doch für Panzer scheint immer Geld da zu sein – auf der einen Seite Entwicklungshilfe – auf der anderen Seite hat sich die Türkei neue Kampfpanzer leisten können. Im Altay steckt die modernste Technik aus den besten Panzern der Welt wie dem Leopard 2 und dem K2 Black Panther. Die Türkei lässt sich ohnehin nicht gern in ihre Beschaffungspolitik für Rüstungsgüter hineinreden, auch nicht von den NATO-Partnern. Das wurde deutlich, als die türkische Regierung ausgerechnet in China ein Raketen-Abwehr-System für mehr als drei Milliarden Dollar bestellte – gegen den Protest der NATO-Partner.

Es gäbe Gründe genug, keine Waffen in die Türkei zu liefern, das Gegenteil ist der Fall: Die deutsche Bundesregierung genehmigte laut der CAAT-Datenbank zwischen 2001 und 2012 Rüstungsexporte in die Türkei im Wert von fast zwei Milliarden Euro. Deutschland lieferte damit in diesem Zeitraum von allen europäischen Ländern die meisten Kriegswaffen an die Türkei. Dabei handelte es sich vor allem um Exporte von Kleinwaffen und leichten Waffen, Fahrzeugen und Panzern, Kriegsschiffen, Feuereinrichtungen und elektrischen Geräten, Sprengkörpern und Munition.

Die Bundesregierung fördert die weltweite Verbreitung deutscher Rüstungstechnologie auf verschiedene Weise: Auslandsreisen von Mitgliedern des Bundeskabinetts unter Begleitung von Rüstungslobbyisten, Ausbildung ausländischer Streitkräfte an deutschen Rüstungsgütern durch die Bundeswehr und die Bundespolizei, Vorführung von Waffen aus deutscher Produktion der Bundeswehr zu Werbezwecken im In- und Ausland. Neben diesen Maßnahmen gibt es im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung Instrumente, mit denen der Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern unterstützt wird. So gewährt die Bundesregierung auch für Rüstungs-Exportgeschäfte Exportkreditgarantien (Hermes-Bürgschaften). Ferner ist vorgesehen, dass Rüstungsunternehmen vom Auslandsmesseprogramm der Bundesregierung profitieren. Siehe Waffenexporte: Märkte des Todes – Rüstungsmessen in Abu Dhabi und Katar

Rüstung

Förderung des Rüstungsexports durch die Bundesregierung – Hermes-Bürgschaften, Auslandsmesseprogramm und Rüstungslobbyismus – mehr Infos hier

Deutschland hat Syrien zwischen 2002 und 2006 Chemikalien geliefert, die auch zum Bau von Chemiewaffen verwendet werden können. Es wurden mit Hermesdeckungen auch Garantien für Exporte von Spähsoftware an die Staaten Ägypten, Iran, Bahrain und Syrien ausgestellt. Sie fragen sich sicher, was sind Hermesdeckungen?

Förderung von Rüstungsexporten mit Steuergeldern

Hermesdeckungen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Exportkreditversicherungen der Bundesrepublik Deutschland zugunsten deutscher Exporteure und Kreditinstitute. Schlechte Zahlungsmoral von Kunden: Das ist eins der größten Risiken für Unternehmer. Vor allem, wenn sie im Ausland investieren. Der deutsche Staat hilft ihnen deshalb – und kann dazu sogenannte Hermesbürgschaften übernehmen: ExportKredit-Garantien – Finanzschäden des Investors werden dann ausgeglichen. Natürlich mit Steuergeldern.

INFOBOX

EULER HERMES EXPANDIERT NACH SÜDAFRIKA – CHANCEN UND RISIKEN IN AFRIKA UND SUBSAHARA

10.06.2015 Pressemitteilung

Euler Hermes, Marktführer in der Kreditversicherung, expandiert nach Südafrika und schützt künftig auch in der dortigen Regionen Unternehmen vor Ort vor Zahlungsausfällen im In- und Ausland. Euler Hermes arbeitet dabei eng mit der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) South Africa Limited zusammen, die bereits seit vielen Jahren in Afrika tätig ist. So kombinieren die beiden Allianz-Tochtergesellschaften optimal ihre Expertise in der Kreditversicherung mit der fundierten Kenntnis des lokalen Markts und den bestehenden Kundenbeziehungen.

„Als weltweiter Marktführer ist Euler Hermes prädestiniert, sowohl südafrikanische Unternehmen und Exporteure als auch Firmen in den angrenzenden afrikanischen Staaten beim Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten zu unterstützen – davon wiederum kann der afrikanische Wirtschaftsraum nur profitieren“, sagte Gregory Nosworthy, Geschäftsführer von Euler Hermes in Südafrika. „Weltweit analysieren wir die Bonität von 40 Millionen Unternehmen in mehr als 200 Staaten, die über 92 % der weltweiten Wirtschaftsleistung ausmachen – dieses Wissen machen wir nun vor Ort zugänglich.“

Euler Hermes Studie: „Südafrika: Regenbogen – vor oder nach dem Regen?“

Monatsbrief zum AußenhandelsRecht – Ausgabe Juli

Euler Hermes erwartet in seiner aktuellen Länderstudie „Südafrika: Regenbogen – vor oder nach dem Regen?“ für den Staat am Kap der guten Hoffnung ein Wirtschaftswachstum von 2 % im laufenden und 3 % im kommenden Jahr. Damit könnte Südafrika sein Wachstum entfesseln und Investitionslücken in Infrastruktur und Produktion überbrücken.

Insolvenzen rückläufig – Trend schwächt sich ab, für 2016 Stagnation bei Fallzahlen erwartet
„Das Geschäftsklima für südafrikanische Unternehmen hat sich verbessert: Zahlungsziele sind mit rund 50 Tagen in 2014 relativ kurz und stabil und Insolvenzen seit fünf Jahren rückläufig, im vergangenen Jahr verzeichneten sie sogar einen Rückgang von 13 Prozent“, sagte Ludovic Subran, Chefökonom der Euler Hermes Gruppe. „Der Trend schwächte sich jedoch merklich ab – für 2015 erwarten wir noch einen leichten Rückgang von 3 % auf rund 2000 Fälle und gleichbleibende Zahlen auch für 2016.“

Die südafrikanische Handelsbilanz profitiert von den niedrigen Ölpreisen – im Gegensatz zu den ebenfalls gesunkenen Goldpreisen. Euler Hermes geht davon aus, dass die dortige Wirtschaft in den kommenden 15 Jahren rund 68 Milliarden US-Dollar benötigt, um die Investitionslücke bei der Infrastruktur zu schließen.

Ass im Ärmel: Demographie und Rohstoffe sind Trumpfkarten für Südafrikas Entwicklung
„Chancen für südafrikanische Unternehmen könnten mittelfristig aus der guten Demographie im Land entstehen sowie durch eine beständige globale Nachfrage nach Rohstoffen“, sagte Subran. „Wir erwarten zusätzliche Exporte von 26 Milliarden Südafrikanische Rand (ZAR) in 2015 und damit einen Anstieg der gesamten Ausfuhren auf 1.025 Mrd. ZAR. „Juwelen mit zusätzlichen 9,3 Mrd. ZAR und Buntmetalle mit einem Anstieg um 5,8 Mrd. ZAR sind dabei voraussichtlich die größten Gewinner. Auch Lebensmittel- und Getränkeexporte sind auf dem aufsteigenden Ast mit geschätzten zusätzlichen 3 Mrd. ZAR.“

Die USA (zusätzliche Importe aus Südafrika in Höhe von 8,5 Mrd. ZAR) und China (7,3 Mrd. ZAR) sind die Haupttreiber des südafrikanischen Exportwachstums, sie machen zusammen 61 % der zusätzlichen Nachfrage aus. Die Schweiz folgt auf Platz drei (zusätzliche Importe aus Südafrika in Höhe von 2,8 Mrd. ZAR), Indien und Japan. Die interafrikanischen Handelsströme bleiben jedoch sehr stark.

Südafrika: Drehkreuz für Entwicklung in der Subsahara-Region durch Infrastruktur und Netzwerk
„Südafrika hat durch die vergleichsweise bessere Transportinfrastruktur und globale Vernetzung eine zentrale Bedeutung, um die Entwicklung und Impulse der Handelsströme in der Subsahara-Region aufrecht zu erhalten, die sich seit 2007 fast verdoppelt haben“, sagte Subran. „Europa und Nordamerika bleiben dabei wichtige Handelspartner, aber wir erwarten vor allem einen Anstieg der Geschäfte über den indischen Ozean hinweg, insbesondere mit Indien. 6 % der südafrikanischen Ausfuhren gehen nach Indien und wir schätzen die zusätzlichen Exporte in diesem Jahr auf 2,3 Mrd. ZAR.“

> Die Länderstudie Südafrika (in englischer Sprache)

Eine Zukunftsprognose der Euler Hermes: Alte und neue politische Risiken

Februar 2014

Der Nahe Osten und Nordafrika bleiben die Regionen, die am stärksten vom politischen und sozialen Wandel betroffen sind. Besonders in Ägypten, Libyen und Tunesien bahnen sich Veränderungen des Systems an. Der Bürgerkrieg in Syrien wird auf die Nachbarländer Libanon und Irak übergreifen. Andere Regionen, die Sorge bereiten, sind Zentralasien, Nordkorea, Bangladesch und Venezuela. Während viele dieser Risiken lange bekannt sind, bringen die anstehenden Wahlen in Brasilien, Indien, Indonesien, Südafrika und der Türkei zusätzliche Unwägbarkeiten mit sich, da die Wähler sich dort sehr wechselfreudig zeigen.

Die Information wollten wir Ihnen nicht vorenthalten, denn so sehen Sie, dass die Krisen längst bekannt waren. Sie finden diese Informationen hier: EULER HERMES PROGNOSE FÜR DIE WELTWIRTSCHAFT. DIE 10 IMPULSGEBER FÜR 2014

Auch diese Nachricht wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

WO FIRMEN SCHULDEN LEICHTER EINTREIBEN UND WO NICHT – EIN LÄNDERRANKING VON EULER HERMES

03.02.2015

  • Euler Hermes Ökonomen erstellen Rangliste von 44 Staaten und beurteilen darin den unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad beim Eintreiben von ausstehenden Zahlungen
  • Die „Musterschüler“: Schweden, Deutschland, Österreich und die Schweiz
  • Die „Versetzungsgefährdeten“: USA, Türkei, Italien und Polen
  • Die „Schlusslichter“: Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (V.A.E.), Russland und China
  • 2014 wurden insgesamt 24,8 Milliarden Euro Ausfuhren abgesichert http://www.agaportal.de/pdf/berichte/jb_2014.pdf
  • Russland, China, Saudi-Arabien und die Türkei gehörten zu den Ländern mit den höchsten Deckungsvolumen!!

Die staatliche Exportkreditversicherung ist ein bedeutender Bestandteil der deutschen Außenwirtschaftsförderung. Bis Ende 2012 haben Hermesdeckungen für den Bund ein kumuliertes positives Gesamtsaldo von 2,98 Milliarden Euro.

Mitte der 1970er bauten deutsche Firmen das erste Kernkraftwerk im Iran – abgesichert mit millionenschweren Hermesbürgschaften. Heute hat die Welt Angst vor der iranischen Bombe. Die Vergabe von Exportkreditgarantien überwacht ein interministerieller Ausschuss – unter Vorsitz des Wirtschaftsministeriums. Alles hinter verschlossenen Türen.

Auch für Syrien gab es solche Hermesdeckungen:

AGA-Report Nr. 222, 11/2012:

Auf Grund der weiterhin heftigen Unruhen im Land übernimmt der Ausschuss keine neuen Deckungen mehr für Lieferungen nach Syrien. Jedoch bleibt der Deckungsschutz für die Abwicklung von Geschäften unter bereits abgeschlossenen Verträgen im Rahmen der bestehenden Limite wegen der nach wie vor guten Zahlungserfahrungen unter der Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung (APG) aufrechterhalten. Hierfür erfolgt aber eine automatische Aufhebung der Deckung für künftige Versendungen, wenn eine Zahlung nicht spätestens drei Wochen nach vereinbarter Fälligkeit eingegangen ist. Gedeckt wurden bislang ausschließlich private Besteller, die nicht von internationalen Sanktionen erfasst waren. Die Lieferungen umfassten vor allem Textilfasern, medizinische Produkte, Verpackungsmaterial oder Düngemittel.

Sogar für Rüstungsexporte gibt es Hermesbürgschaften, Saudi-Arabien will erneut deutsche Panzer kaufen und bis November 2012 wurden bereits sechs Hermes-Bürgschaften freigegeben, mit denen Rüstungsgeschäfte mit Schwellenländern in der Regel staatlich abgesichert werden. Der Wert der Bürgschaften beträgt insgesamt fast 3,3 Milliarden Euro.

Angola, ein Beispiel für Rüstungsgüter gegen Rohstoffe. Entwicklungshilfe: bewaffnet für die Menschenrechte

Eine Frage, die eigentlich klar zu beantworten ist. „Armut ist ebenso wenig naturgegeben wie Sklaverei und Apartheid“, sagt der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela. „Sie ist von Menschen gemacht und kann von Menschen überwunden werden.“

Angola ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Deutschlands in Afrika. Deutsche Unternehmen sind u. a. im Bereich der Infrastruktur ebenso engagiert wie in der Landwirtschaft. Die Bundesregierung unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung Angolas auch mit technischer Beratung zur Verbesserung der beruflichen Bildung und sozialen Kleinstprojekten.

Noch zu Zeiten der portugiesischen Kolonialherrschaft galt Angola als eine Kornkammer, die nicht nur sich selbst versorgte, sondern auch ein großer Agrarexporteur war. Ein 27 Jahre dauernder Bürgerkrieg (1975 bis 2002) zerstörte jedoch die landwirtschaftliche Infrastruktur. Getrieben durch die Erdölförderung nahm Angola in den letzten Jahren zwar einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung, viele der verdienten Petrodollars müssen heute jedoch für die Einfuhr von Lebensmitteln ausgegeben werden (2013: 4 Mrd. US$).

Angolas Markt für Landtechnik ist ein großes Versprechen für die Zukunft. Der Staat im südlichen Afrika ist flächenmäßig fast dreimal so groß wie Deutschland. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche wird mit fast 59 Mio. ha angegeben. Rund 35 Mio. ha eignen sich potenziell für den Ackerbau, wovon zurzeit nur 16 % genutzt werden. Hinzu kommen große Süßwasservorkommen, sodass nach Aussage von José Amaro Tati, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, etwa 7,5 Mio. ha Ackerland bewässert werden können.

Mit breit angelegten Programmen und der Hilfe privater Investoren will Angola sein landwirtschaftliches Potenzial dazu nutzen, den Nahrungsmittelbedarf der knapp 23 Mio. Einwohner wieder selbst decken zu können. Nach Prognosen von Economist Intelligence Unit (EIU) wird der Landwirtschaftssektor des Landes in den kommenden Jahren kontinuierlich um 5 bis 6 % wachsen.

Da die Ölkonzerne hauptsächlich ausländische Arbeitskräfte beschäftigen, schafft der Ölsektor bislang kaum Arbeitsplätze im Land. Zudem findet die Ölförderung zum größten Teil „off shore“ statt. Ausländische Konzerne – dazu zählen BP, Chevron, ExxonMobil, Shell, Texaco, Total und fast alles, was auf dem internationalen Ölmarkt Rang und Namen hat – schließen milliardenschwere Verträge mit der angolanischen Ölgesellschaft Sonangol, ohne dabei good governance-Kriterien zu beachten.

Ohne Sonangol, das mit etwa 10 000 Beschäftigten das Finanzinstrument der Regierung ist, läuft im Ölsektor nichts, denn es ist der alleinige Konzessionshalter für alle Operationen. Sonangol ist ein Imperium, das größere Anteile an portugiesischen Banken gekauft hat. Der Konzern drängt zunehmend auf den europäischen Markt und hat auch mit China ein Joint Venture abgeschlossen. China ist ein Hauptabnehmer angolanischen Öls und zeigt mit Direktinvestitionen und Krediten sein starkes Interesse am angolanischen Ölsektor.

Angela Merkel stellt José Eduardo dos Santos, Präsident Angolas, die deutsche Delegation vor.

Afrika-Beauftragter der Bundeskanzlerin kritisiert Freihandelsabkommen der EU mit Afrika (EPA)

Nach Informationen von REPORT MAINZ werden durch das Freihandelsabkommen EPA in Ostafrika auch einige Agrarprodukte liberalisiert, also für zollfreie EU-Importe geöffnet. Solche Importe, z.B. von gefrorenen Hühnerteilen in Westafrika, hatten in der Vergangenheit bereits ortsansässige Bauern zur Geschäftsaufgabe gezwungen.

Am vergangenen Mittwoch ging in der angolanischen Hauptstadt Luanda das sechste „Deutsch-Angolanische Wirtschaftsforum“ zu Ende, auf dem sich deutsche Konzerne um lukrative Geschäftschancen in dem aufstrebenden Boomstaat Angola bemühten. Während der deutschen Wirtschaft dort trotz hartnäckiger Bemühungen bislang noch kein wirklicher Durchbruch gelungen ist, ist Berlin bei der militärischen Kooperation mit Luanda schon einige Schritte weiter.

6. Deutsch-Angolanisches Wirtschaftsforum in Luanda

Das 6. Deutsch-Angolanische Wirtschaftsforum findet 2015 im Rahmen der Universalmesse FILDA statt. Die FILDA ist die wichtigste internationale Messe Angolas. Sie wird stets mit einem großen politischen und medialen Interesse verfolgt. In diesem Jahr ist Deutschland Gastland der Messe und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird sowohl das Wirtschaftsforum als auch die Messe hochrangig politisch flankieren. Die FILDA 2015 ist damit idealer Kontaktpunkt zu neuen Geschäftspartnern. Bereits 2013 fand das Forum mit mehr als 250 Teilnehmern und unter Beteiligung von fünf angolanischen Ministern in Angolas Hauptstadt und Wirtschaftszentrum Luanda statt.

    • Seit sechs Jahren ist das Forum die bedeutendste Plattform für die Förderung deutsch-angolanischer Handels- und Investitionsbeziehungen
    • Hochrangige Beteiligung aus der deutschen und angolanischen Politik
    • Informationen zu Marktchancen sowie wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Angola
    • Präsentation von Projekten in den Sektoren Energie, Infrastruktur, Industrialisierung und Gesundheitswirtschaft

Alle Informationen zum 6. Deutsch-Angolanischen Wirtschaftsforum finden Sie auf:www.gabf.de 

Deutschland bemüht sich schon seit geraumer Zeit, seinen wirtschaftlichen Einfluss in Angola auszuweiten. Derzeit sind mehr als zwanzig deutsche Firmen in dem Land präsent, darunter die Frankfurter Commerzbank AG oder der schwäbische Technologiekonzern Bosch. Die Nürnberger Ingenieurfirma Gauff Engineering ist an der Planung einiger wichtiger Infrastrukturprojekte beteiligt. Dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass deutsche Unternehmen in Angola deutlich gegenüber ihrer internationalen Konkurrenz zurückbleiben. So gehören zu den wichtigsten Handelspartnern des Landes China und die ehemalige Kolonialmacht Portugal, gefolgt von den USA, Brasilien, Indien und Südafrika. Im Juni erhielt Angola von der Volksrepublik China einen Kredit im Umfang von 25 Milliarden US-Dollar; im Gegenzug versprach Luanda Beijing Zugriff auf große Landflächen.

Militärpolitische Kooperation

Konkretere Formen als die wirtschaftliche Zusammenarbeit beginnt mittlerweile die militärische Kooperation zwischen Berlin und Luanda anzunehmen. Letztes Jahr schlossen die Regierungen beider Länder eine Vereinbarung über eine militärpolitische Kooperation – (german-foreign-policy.com berichtete. Diese sieht unter anderem „das Führen von Gesprächen auf Verteidigungsebene sowie die regelmäßige Teilnahme an Seminaren“ vor. Anfang März dieses Jahres kam es nun zu einer gemeinsamen Boardingübung deutscher und angolanischer Marineinfanteristen im Hafen von Luanda auf der deutschen Fregatte „Brandenburg“, die Teil des Einsatz- und Ausbildungsverbandes der deutschen Marine ist; die „Brandenburg“ ankerte damals neben den Fregatten „Hessen“ und „Karlsruhe“ vor Luanda. Quelle 

Merkel – Partnerschaft mit Angola stärken

Die Bundesregierung wolle die Wirtschaftsbeziehungen in Afrika ausbauen, denn Deutschland braucht Afrika für die Auto- und Elektroindustrie. Dazu reiste Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juli 2011 nach Angola, um die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Angola anzukurbeln, und zielte dabei auch auf ein Rüstungsgeschäft.

In Angola gab es in den Jahren 2000 bis 2011 424 Projekte der deutschen Entwicklungshilfe. Dabei wurden im Rahmen der ODA 114 487 728 USD ausgegeben und bisher 112 046 913 USD zugesagt. (Ausgaben vs. Zusagen) Auf der Liste der Empfänger deutscher Entwicklungshilfe in den letzten 10 Jahren steht Angola auf Platz101 (181).

Es gibt schon viele Niederlassungen deutscher Unternehmen in Angola:

  • ASGM (Volkswagen)
  • Bauer Angola Lda
  • Bayer Healthcare
  • Commerzbank
  • DHL Internacional (Angola)
  • Ferrostaal AG
  • Gauff GmbH & Co. Engineering KG
  • GIZ International Services
  • Krones Angola Lda.
  • Kühne + Nagel (Angola)
  • Lufthansa
  • Nehlsen Ambiente Angola Lda.
  • Nokia Siemens Networks
  • Schenker AG
  • Sertopo Lda. (Engelmann Vermessungstechnik)
  • Siemens S.A. Angola
  • TrevoTech Lda. (Claas, Grimme u.a.)
  • C. Woermann Angola Lda.

Die Liste als PDF

Am 12. Februar 2007 wurde in Berlin die „Deutsch-Angolanische-Wirtschaftsinitiative e.V.(DAWI)“ ins Leben gerufen. An der Gründungsversammlung nahmen ca. 50 interessierte Unternehmen sowie Vertreter aus Ministerien und Diplomatie teil. Zum ersten Vorsitzendenwurde Staatssekretär a. D. Dr. Erich Riedl gewählt.

Erich Riedl ist deutscher Politiker (CSU). Wegen Verdachts der Vorteilnahme im Rahmen der Steueraffäre um den Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber wurde 1996 seine Immunität als Bundestagsabgeordneter aufgehoben und durch die Staatsanwaltschaft Augsburg eine Hausdurchsuchung angeordnet. Der Deutsche Bundestag hat 1997 seine Immunität wieder hergestellt, nachdem die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Augsburg ohne Ergebnis verlaufen waren. Später musste die Staatsanwaltschaft Augsburg das Ermittlungsverfahren gegen Riedl gemäß § 170 Abs.2 StPO mangels Tatverdacht einstellen. Seither ist Erich Riedl auch Regierungsberater Angolas.

In den letzten 15 Jahren sind deutsche Banken – neben französischen, schweizerischen und britischen – zu den besten privaten Kreditgebern und finanziellen Förderern der korrupten Regierung Angolas aufgestiegen. Nach Insiderinformationen haben sie kräftig an der Ausplünderung der Erdölressourcen und Kriegswirtschaft mitverdient. Nach Informationen aus Angola machten sich seit dem Jahr 2003 andere Finanzinstitutionen wie die Commerzbank zu Fürsprechern der angolanischen Autokraten, insbesondere in Deutschland. Bei Kreditvergabe oder zur Abwicklung von Geschäften spielte für sie keine Rolle, dass es in Angola Korruption und Vetternwirtschaft gibt, Einnahmen aus den Ressourcen durch den Präsidenten unterschlagen werden, die Regierungsführung schlecht ist und es an Transparenz der Staatsfinanzen mangelt. Seitdem geben sich Politiker aus dem Westen am Palast von Dos Santos die Klinke in die Hand, um mit ihm ins Geschäft zu kommen. Aus Deutschland kommen Staatssekretäre, Banker und altbekannte Rüstungslobbyisten, die sich als Türöffner einen guten Namen bei Dos Santos gemacht haben und deshalb auch als Berater auf der Gehaltsliste der angolanischen Regierung stehen.

Deutschland sucht mehr Kooperation mit Angola – wegen Erdöl, Gas und Waffen

Angola soll nun Portugal helfen

Bei seinem jüngsten Besuch in Lissabon erklärte Angolas Außenminister George Chicoti, sein Land werde das Privatisierungsprogramm, das die EU Portugal verordnete, gründlich studieren. Als Speerspitze der Angolaner fungiert dabei Angolas hochprofitable staatliche Ölgesellschaft Sonangol, der bereits ein Anteil von zwölf Prozent an Millennium BCP gehört, der größten börsennotierten Bank in Portugal.

Direktinvestitionen aus Angola sind in Portugal zwischen 2002 und 2009 von 1,6 auf 116 Millionen Euro angeschwollen. Das Geld fließt in die Luxusindustrie, in Banken, Erdölunternehmen u. v. a.. Heute übernehmen Investoren aus Angola portugiesische Unternehmen in strategischen Sektoren. Seit rund zehn Jahren besitzt die Öl- und Erdgasfirma Sonangol aus Angola Anteile am portugiesischen Öl- und Erdgasbetreiber Galp Energia. 2012 hat der Ölriese außerdem seinen Kapitalanteil an der portugiesischen Bank Millenium BCP erhöht.

2012 führte das von der Wirtschaftskrise gebeutelte Portugal das System „Golden Visa“  ein, um ausländische Investoren anzuziehen: Wer 500 000 Euro in Immobilien investiert oder mindestens zehn Arbeitsplätze in Portugal schafft, bekommt ein Visum und damit Zugang zum Schengen-Raum. Der Lockruf war erfolgreich: In nur 13 Monaten flossen 185 Mio. Euro Auslandsinvestitionen nach Portugal.

Reich und trotzdem arm

Angola ist reich an Rohstoffen. Erdöl und Diamanten sind die größten Einnahmequellen. Dank seiner natürlichen Schätze gehört das Land zu den zehn stärksten afrikanischen Volkswirtschaften. Dennoch lebt ein großer Teil der Bevölkerung in großer Armut. Vielen Angolanern fehlt es an sauberem Trinkwasser und Lebensmitteln. Auch in den Bereichen Gesundheit und Bildung sind die Auswirkungen des Bürgerkrieges zu spüren. Es gibt zu wenige Krankenhäuser, Ärzte und Medikamente. Auch Schulen, Lehrer/innen und Schulbücher fehlen. Obwohl die Kinder schulpflichtig sind, können nicht alle eine Schule besuchen. Why Poverty – warum Armut?

Der eigentliche Skandal dieser Partnerschaft mit Angola liegt weniger darin, ob Waffen geliefert wurden oder nicht. Es geht um eine bevorzugte Zusammenarbeit mit einem Regime, das die Rechte seiner Bevölkerung mit Füßen tritt und den Reichtum des Landes in die eigene Tasche wirtschaftet. In Angola werden Kritiker zum Schweigen gebracht, Menschen verjagt und ihre Viertel plattgewalzt, wenn Platz für die Luxusvillen der Reichen gesucht wird. Ein Land zudem, das Akteur einer Krisenregion ist. Alles Fakten, die eine Zusammenarbeit auf militärischem und halbmilitärischem Gebiet verbieten. Der Rüstungsbericht der GKKE vom vergangenen Jahr merkt zu Angola an: „Menschenrechtssituation: sehr schlecht. Gefahr der Unverträglichkeit von Rüstung und Entwicklung: groß.“

Die GKKE warnte 2012  in ihrem Bericht, dass ein deutlicher Anteil deutscher Rüstungsausfuhren an Entwicklungsländer geht. Sicherheit, Entwicklung und Frieden können durch solche Lieferungen unterwandert werden.

Angola, das über große Rohstoffvorkommen verfügt, aber weit davon entfernt ist, Armut und Hunger im eigenen Land zu überwinden.

Im Rahmen der Zusammenarbeit der Europäischen Union mit ihren Partnerländern Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (AKP) stellt die EU-Kommission für das Jahresaktionsprogramm 2013 für die Region östliches und südliches Afrika und indischer Ozean (ESA-IO) einen Beitrag in Höhe von rd. 100 Mio. Euro aus Mitteln des 10. Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) bereit. Die Mittel dienen der Stärkung der regionalen Integration und Kooperation durch u.a. folgende Maßnahmen: Reduzierung von Handelsbarrieren auf Transitstraßen, Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Teilnahme an der Freihandelszone, dem gemeinsamen Markt und der Zollunion, Verbesserung der Dienstleistungen regionaler Organisationen, Stärkung der nachhaltigen Entwicklung kleiner Inselstaaten, Entwicklung einer nachhaltigen Fischereiwirtschaft.

Angola

Warum diese Staaten in Afrika so interessant sind – können sie dieser Analyse der Commerzbank aus 2014 einnehmen

  • Das Wirtschaftswachstum in den USA fällt gemessen am Durchschnitt der vergangenen beiden Jahrzehnte bescheiden aus, zumal vom längerfristig unumgänglichen Abbau des Budgetdefizits zusätzlich kontraktive Auswirkungen ausgehen werden.
  • Der Schuldenabbau in den Peripheriestaaten der EWU wird noch weiter anhalten und die Zunahme des realen BIPs dämpfen.
  • Die zunehmend überalterte Gesellschaft sowie die hohen Staatsschulden setzen der Wirtschaftsdynamik in Japan Grenzen.
  • Auch die Schwellenländer sind inzwischen auf einen ruhigeren Wachstumspfad, den unter anderem Kapitalabflüsse mit einleiteten, eingeschwenkt.
  • Insbesondere China, das für Subsahara-Afrika von erheblicher und zunehmender Bedeutung ist, muss Abstriche in seiner Wirtschaftsdynamik hinnehmen, vor allem wegen starker Lohnanhebungen, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Der angestrebte Ausbau und die beabsichtigte Professionalisierung der Landwirtschaft zusammen mit dem großen Flächenpotenzial eröffnen einen interessanten Markt für deutsche Landtechnik. Im März 2015 erkundeten neun deutsche Unternehmen im Rahmen einer von der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika in Zusammenarbeit mit der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Angola durchgeführten Reise die Geschäftschancen.

Und was noch zu erwähnen sei – Wasser! – Unterirdische Seen in der Turkana-Halbwüste gefunden

Französische Geologen seien bereits in Gabun, Tschad, Angola und Sudan fündig geworden. Die Funde sind von enormer Bedeutung: Schätzungen des UN-Entwicklungshilfeprogramms zufolge werden im Jahr 2080 rund 1,8 Milliarden Menschen weltweit unter Wassermangel leiden. Das Radargerät, mit dem die Aquiferen aufgespürt werden können, wurde ursprünglich dazu entwickelt, um unter der Mars-Oberfläche befindliches Wasser zu finden.

Angola wächst, Dos Santos hat viele Aufträge zu vergeben, unter anderem braucht er Baumaschinen. „Wir würden gern deutsche Maschinen kaufen“, sagt er. Und Kriegsgerät, nun ja, braucht das neue Angola auch. Man arbeite seit dem Ende des Bürgerkriegs daran, das Militär „zu modernisieren und umzustrukturieren“, sagt der Präsident zu Frau Merkel bei ihrem Besuch in 2011.  „Es laufen Ausschreibungen, wir haben jetzt ein deutsches Angebot für die Kriegsmarine erhalten.“ Ja, Angola kann sich auf die Regierung verlassen. Rüstungsgüter gegen Rohstoffe – besichert durch Steuergelder.

Trotz Rohstoffreichtum bettelarm – Wer profitiert vom Hunger?

Wir appellieren, Rüstungsgeschäfte mit Drittstaaten nicht durch staatliche Ausfallbürgschaften („Hermes-Kredite“) abzusichern und damit das Geschäftsrisiko von Rüstungsexporteuren auf uns Steuerzahler zu verlagern.

Netzfrau Doro Schreier

Die Märkte des Todes – Handel mit Henkern – Milliarden Rüstungsdeal mit Saudi Arabien und Katar!

Rüstungsexport: Geschäft mit U-Booten auf Kosten der Steuerzahler und durch Zahlung von Schmiergeld!

Deutschland schickt nicht nur Rüstungsgüter nach Algerien, sondern baut auch drittgrößte Moschee der Welt

Nordafrika versinkt im Krieg – Leichen säumen Libyens Küste

Raimundo Arruda Sobrinho wohnte auf einer Insel inmitten von 13 Millionen Menschen. Keiner beachtete ihn, bis eine Frau genau hinsah – Conheça a história do Raimundo Arruda Sobrinho

Quelle: netzfrauen.org

Raimundo22Diese wahre Geschichte hat die ganze Welt berührt. Raimundo Arruda Sobrinho war ein Obdachloser in São Paulo, Brasilien. Es ist eine rührende Geschichte, denn er lernte eine junge Frau kennen, durch die sich sein Leben auf unglaubliche Weise verändern sollte.

Seinen Platz nannte er „Die Insel”. Tag für Tag, ob Sonnenschein oder  Regen, tat er nichts anderes als zu schreiben. Seit fast 35 Jahren saß er an der gleichen Stelle, an der Ecke einer sehr befahrenen Straße.

Seit 2014 verfolgen wir die Geschichte von Raimundo Arruda Sobrinho und Shalla Monteiro. Und jetzt … endlich … ist sein Buch veröffentlicht. Sein Traum ging in Erfüllung. Leider gibt es dieses Buch nur in portugiesisch, doch Shalla Monteiro, arbeitet daran, dass dieses Buch in vielen Sprachen übersetzt wird.

Diese Geschichte ist ein Beweis dafür, dass alles möglich ist, egal, wie schwierig unser Leben ist. Es gibt immer Hoffnung, dass es irgendwann besser wird.

„Verdammt ist der Mann, der sich selbst verlässt. Diese acht Worte zeigen, dass ein Mann auch in den schlimmsten Situationen nicht aufgeben darf!“  „Der Geduldete“ – Raimundo Arruda Sobrinho

Die rührende Geschichte von Raimundo Arruda Sobrinho, einen obdachlosen Poeten aus São Paulo

Raimundo Arruda Sobrinho war ein Obdachloser in São Paulo, Brasilien.Seinen Platz nannte er “Die Insel”. Tag für Tag, ob Sonnenschein oder  Regen, tat er nichts anderes als zu schreiben. Seit fast 35 Jahren saß er an der gleichen Stelle, in einer Ecke von einer sehr befahrenen Straße.

Raimundo wurde am 1. August 1938  in der Umgebung von Goiás geboren. Mit 23 Jahren kam er nach Sao Paulo. Dort fand er Arbeit als Gärtner und Buchhändler. 1979 wurde er obdachlos und blieb 35 Jahre an der gleichen Stelle, seiner „Insel“, sitzen, in schwarze Müllsäcke gekleidet. Um im Trockenen zu schlafen, nähte er sich ein „kleine Hütte“ aus Taschen. Es waren Bücher, die ihn gerettet haben.

Im April 2011 wurde eine junge Frau namens Shalla Monteiro auf ihn aufmerksam und befreundete sich mit ihm. Sie richtete eine Facebook-Seite mit seiner Poesie ein und wollte ihm bei seinem Traum von der Veröffentlichung eines Buches helfen. Doch diese Seite sollte sich auf andere Weise als großes Glück für Raimundo herausstellen.

Der Kurzfilm verwendet Material aus einem Dokumentarfilm über Raimundo in São Paulo von 2011 und 2012, zusammen mit Interviews und Szenen in Goiana, Brasilien, gefilmt im Januar 2014.

Über diese Facebook-Seite fand der Bruder von Raimundo wieder zu ihm und nahm ihn in seine Familie auf. Sie hatten sich 57 Jahre nicht gesehen. Zwei Jahre später ging der ehemalige Bettler zu seiner Familie nach Goiania, um dort zu leben. Emilia, die Nichte von Raimundo erzählte in einer Videobotschaft, dass ihr Onkel Raimundo ihr bei den Hausaufgaben hilft und dass er so unendlich viel weiss. Wir sind alle glücklich, dass er bei uns ist.

Shalla Monteiro und Raumundo Arruda sobrinho

Immer wieder geschehen kleine und große Wunder auf dieser Erde, und es sind ganz gewöhnliche Menschen, die sie möglich machen. Raimundo und Shalla sollten Vorbilder für andere sein. Er gab seinen Traum nie auf, egal wie schlecht es ihm ging. Und sie zeigte unglaubliches Mitgefühl, ohne dabei an sich zu denken.

Der Traum vom eigenen Gedichtband

Heute hat seine facebook-Seite über 179 000 Likes. Nach längerer Pause wird die Seite wieder aktualisiert. Er schreibt „Mini-Seiten“, wie er seine Gedichte nennt. Shalla Monteiro betreibt diese Seite, doch auch ihr Leben hat sich verändert. Das Buch wurde endlich veröffentlicht und sie ist Mutter. Sie schreibt auf Facebook, dass sie zwischen Stillen und wickeln, es geschafft hat, endlich den Traum von Raimundos Traum wahr gemacht hat.

Hier geht es zur Webseite: http://ocondicionado.blogspot.de/

Shalla Monteiro und sein Familie bemühten sich, Raimundos Traum von einem eigenenGedichtband wahr zu machen und auch dieser Traum ging in Erfüllung:

…und kann hier bestellt werden, leider nur in portugiesisch.

Raimundo122jpg

Conheça a história do Raimundo Arruda Sobrinho!

Conheça a história do Raimundo Arruda Sobrinho. O Raimundo era um morador de rua, que como muitos, passava desabercebido pelas pessoas que por ali transitavam.

Um dia, uma pessoa decidiu olhar o Raimundo com outros olhos e parou para conversar com ele. Neste momento, esta pessoa descobriu que o Raimundo morador de rua, era na verdade Raimundo, o poeta. Ela criou uma página no facebook para o Raimundo onde suas cartas e poesias eram postadas.

Para a surpresa de todos, através desta página, a família de Raimundo o encontrou. Hoje o Raimundo mora com sua família em Goiás, onde continua a escrever suas poesias.

Essa linda história é o exemplo de que a ajuda ao próximo está logo ali no seu caminho para o trabalho! Preste mais atenção nele amanhã!

2Queridos, estou de volta e já com saudades do nosso amigo Raimundo! É sempre muito engrandecedor estar com ele!
Estas fotos foram tiradas quando ele me presenteou com duas mini páginas (como ele denomina suas poesias) e o abraço energizante foi da nossa despedida!
Raimundo segue, como sempre, escrevendo suas Mini-Páginas.Vou fazer um outro post para vocês verem as novas pérolas do nosso amigo!
Dear all, I’ve been a long time without posting, and now I am back after being together with Raimundo, in his house in Goiania, Brasil! He is doing great and writing his poems every day! These photos were taken when he gave me two mini pages (it is how he calls his poems), and the hug when I was saying “goodbye my dear I love you and hope to see you very soon”!

Raimundo

HE SAT 35 YEARS AT SAME PLACE : REUNITED WITH FAMILY AFTER 57 YEARS : RAIMUNDO ARRUDA SOBRINHO

Every day, for nearly 35 years, Raimundo Arruda Sobrinho sat in the same spot in São Paulo, Brazil…writing. Raimundo was homeless.

In April 2011, a woman named Shalla Monteiro stopped to chat with him and the two struck up a friendship.

She was impressed by his poetry and decided to help him with his dream of publishing a book. She created a Facebook Page to feature Raimundo’s writing. No one expected what happened next.

This short film uses footage from a documentary about Raimundo shot in São Paulo in 2011 and 2012, along with interviews and scenes filmed in Goîana, Brazil, in January 2014.

Immer wieder geschehen kleine und große Wunder auf dieser Erde, und es sind ganz gewöhnliche Menschen, die sie möglich machen. Raimundo und Shalla sollten Vorbilder für andere sein. Er gab seinen Traum nie auf, egal wie schlecht es ihm ging. Und sie zeigte unglaubliches Mitgefühl, ohne dabei an sich zu denken.

Netzfrauen
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Drama der Erdgeschichte: Warum vor sechs Millionen Jahren das Mittelmeer verschwand (Video)

Das Mittelmeer war weg, so, als hätte jemand den Stöpsel gezogen. An Stränden, auf die zuvor die Wellen brachen, fiel die Küste 2000 Meter steil ab. Tiefe Canyons durchschnitten die schroffen Hänge, in den Kerben stürzten Flüsse zu Tal. Auf Felsterrassen an den Flanken krallten sich Nadelbäume fest.

Eine karge Tiefebene erstreckte sich, wo zuvor Wasser schwappte. Am Grund schimmerte eine grauweiße Salzwüste, in der einzelne Seen glitzerten. Wie platte Kegel ragten Hochplateaus hervor – die Inseln Mallorca, Korsika, Sardinien und all die anderen heutigen Urlaubsparadiese (Bild: 2000 Meter tiefe Senke: Bald blieben Salz, Schlick und Seen am Meeresgrund zurück).

Auf der Jahrestagung der European Geosciences Union (EGU) in Wien legten Forscher nun neue Erklärungen vor, wie es zu dem Verschwinden des Mittelmeers gekommen ist.

Dass etwas Kolossales passiert sein musste, dämmerte Naturkundlern bereits im 19. Jahrhundert: In Südfrankreich waren Arbeiter beim Bohren von Brunnen auf eine unterirdische Schlucht gestoßen, die mit Erde zugedeckt war.

Das Erstaunen wollte kein Ende nehmen

 Weitere Bohrungen zeigten, dass der Graben sich wie ein Untergeschoss unter dem gesamten Rhône-Tal entlangzog. Der Fluss, so viel schien klar, musste sich also einst tief in den Boden geschliffen haben.

Es blieb eigentlich nur eine Folgerung, die aber noch kaum ein Forscher auszusprechen wagte: Der Pegel des Mittelmeers musste extrem niedrig gelegen haben.

Vor knapp 60 Jahren dann entdeckten Geoforscher im Boden des Mittelmeers Merkwürdiges: Bei der Erkundung des Untergrunds mittels Schallwellen, zeichnete sich auf den Monitoren ihres Forschungsschiffes eine Linie ab: Etwa hundert Meter tief im Schlick wurden Schallwellen reflektiert.

Das Erstaunen wollte kein Ende nehmen: Die Linie war überall, sie verlief im gesamten Meeresgrund. Eine Schicht musste sich ozeanweit abgelagert haben. Um was handelte es sich?

Es dauerte mehr als zehn Jahre, bis Bohrungen enthüllten, dass die Schicht aus Salz bestand. Jetzt fragten sich die verdutzten Forscher: Warum hatte es sich gleichmäßig über den gesamten Grund verteilt?

Die Analyse ergab, dass es sich wesentlich um Anhydrit handelte – ein Salz, das zurückbleibt, wenn Meerwasser verdunstet.

bild2

(Isoliertes Meer: Als hätte jemand den Stöpsel gezogen)

Flussmündung am Meeresgrund

Weitere Bohrungen lieferten die nächste Überraschung: In dem Salz erspähten die Forscher versteinerte Bakterienmatten, sogenannte Stromatolithen. Diese seit Urzeiten die Erde bevölkernden Wesen gedeihen im Flachwasser.

Jetzt sprachen die Wissenschaftler aus, was kaum noch zu ignorieren war: Der Grund des Mittelmeers muss einst nahezu trockengefallen sein.

Alles passte zusammen: Große Flüsse wie Nil und Rhône hatten bis zu 2400 Meter tiefe Schneisen in die Küsten geschnitten, wie Erkundungen ergaben.

Eine Bohrung vor Sardinien brachte den finalen Beweis: Dort lagen im Meeresgrund große Mengen Kies. Es handelte sich um Schotter aus dem Schwemmfächer einer urzeitlichen Flussmündung. Wasser musste sich aus dem Fluss direkt auf den Meeresboden ergossen haben.

Aber wie lange war das her?

Mit Spannung warteten die Gelehrten auf das Resultat ihrer Altersbestimmung des Salzes. Atome darin zerfallen in gleichbleibender Menge. Indem man die Menge der zerfallenen Teilchen mit der Menge der Ursprungsteilchen vergleicht, lässt sich das Alter der Substanz bestimmen.

Was war geschehen?

Das Ergebnis war eine riesige Überraschung: Das Salz hatte sich vor knapp sechs Millionen Jahren abgelagert, also in geologisch gesehen jüngster Vergangenheit. Zu jener Zeit muss das Mittelmeer verdampft sein und das Salz hinterlassen haben, folgerten die Wissenschaftler.

Seither debattieren Forscher über die Ursachen des Erdgeschichtsdramas. Klar scheint, dass sich die Straße von Gibraltar einst geschlossen haben muss, jene 14 Kilometer schmale Meerenge zwischen Europa und Afrika, durch die das Mittelmeer mit Wasser aus dem Atlantik versorgt wird (Wie sähe ein Tsunami im Mittelmeer aus?).

Aber wie könnte das geschehen sein? Auf der EGU-Tagung in Wien favorisierten Geoforscher zwei Theorien:

Eine Erdplatte, der sogenannte Gibraltar-Bogen, habe sich gedreht – und den Seeweg schließlich blockiert, meint eine Gruppe um Ana Crespo-Blanc von der Universidad de Granada in Spanien.

Vulkane hätten den Zugang zum Mittelmeer verstopft, meinten Guillermo Booth-Rea und seine Kollegen vom selben Forschungsinstitut.

Ana Crespo-Blanc und ihre Kollegen haben die Bewegungen der Erdplatten rekonstruiert, die bei Gibraltar ein kompliziertes Puzzle vieler Platten sind: Die Region geriet einst in den Sog der Alpenentstehung: Die Afrikanische Erdplatte schiebt sich wie ein Sporn in die Europäische, wobei sich in der Knautschzone die Alpen türmen.

Video:

Verbogene Platte

Auch westlich und östlich verbiegen sich seither die Platten. Vor neun Millionen Jahren, so berichteten es Ana Crespo-Blanc und ihre Kollegen auf der Wiener Tagung, begann sich dabei ein knapp 200 Kilometer breiter Block entgegen dem Uhrzeigersinn in die Straße von Gibraltar zu drehen – bis die sich schließlich vor knapp sechs Millionen Jahren geschlossen hatte.

Die Gruppe um Guillermo Booth-Rea hingegen präsentierte Bilder des Untergrunds, die sie vor Gibraltar mit Schallwellen gewonnen hatten. Dort taucht eine Erdplatte unter eine andere. Die Bilder zeigen die kilometerdicken Ablagerungen von Vulkanen, die vor zehn bis sechs Millionen Jahren dort am Meeresgrund ausgebrochen waren. Sie könnten den Seeweg schließlich blockiert haben, meinen die Forscher (Verbreitung der Flache-Erde-Theorie als Strategie der Diskreditierung kritischer Meinungsäußerung (Videos)).

War der Wasserzufluss ausgedünnt, könnte eine Kettenreaktion eingesetzt haben, meint Rob Govers von der Universität Utrecht in den Niederlanden: Eine leichte Absenkung des Wasserpegels reiche aus, um die Austrocknung des Mittelmeers unumkehrbar zu machen.

  

Das Meer lief wieder voll

Als sich nämlich der Wasserspiegel senkte, wurde der Meeresgrund entlastet – er hob sich. Die Hebung verkleinerte die Straße von Gibraltar weiter. Folglich verringerte sich der Wasserzustrom aus dem Atlantik noch mehr – und damit wiederum die Wasserlast auf dem Meeresgrund. Die Hebung des Bodens setzte sich fort.

Dass das Mittelmeer überhaupt wieder volllief, verdankt sich nach Meinung der Forscher der abtauchenden Erdplatte: Sie zerrt den Grund des Mittelmeers unterhalb der Straße von Gibraltar mittlerweile mit in die Tiefe. Vor 5,3 Millionen Jahren hatte sich das Land so weit gesenkt, dass wieder Wasser vom Atlantik ins Mittelmeer strömte.

Literatur:

Die seltsamsten Orte der Welt: Geheime Städte, Wilde Plätze, Verlorene Räume, Vergessene Inselnvon Alastair Bonnett

Planet Science: Phänomen Umwelt – Die Schönheit der Natur und ihre Bedrohung durch den Menschen (3 DVDs)

Das erfundene Mittelalter von Heribert Illig

Naturphänomene – Die schönsten Dokumentationen aus 25 Jahren UNIVERSUM (Die DVD-Edition Teil 2, 16 Folgen) [4 DVDs]

Quellen: PublicDomain/SPON/Daniel Garcia-Castellanos/Spanish National Research Council am 25.04.2016

Weitere Artikel:

Das Hadal – Die tiefsten Bereiche unserer Meere (Video)

Lärmkarte erstellt: Fische, Wale und Delfine – es ist extrem laut im Mittelmeer

Unbekannte Kreatur in Paraguay angeschwemmt (Video)

Bis zu 20 Meter hoch: Haushohe Wellen an der Atlantikküste (Videos)

USA verfallen in Panik-Modus

von Gordon Duff – Übersetzung: politaia.org

Die Präsidentenpolitik in den USA führt in eine möglicherweise schwarze Zukunft in den USA, aber auch zu einem Kollaps der NATO und der EU. Von der übermächtigen Lobby-Maschinerie der neuen anti-US-Allianz – bestehend aus Israel, der Türkei und Saudi-Arabien und gestützt von der Ukraine, Aserbaidschan, Georgien und Polen – werden Entwicklungen in Gang gesetzt, wieder einmal die Kontrolle über die amerikanische Präsidentschaft zu erlangen.

Es gibt insbesondere ein Risiko, welches die Latte hoch hängt, und das sind die 28 Seiten des 9/11-Berichts, welche den saudischen Geheimdienst zu den Attacken auf das Welthandelszentrum, auf die George-Washington-Brücke und den Holland-Tunnel in Verbindung bringt.

Die Seiten sollen sich auf Treffen zwischen Mohammed Atta, dem angeblichen Kopf des 9/11-Attentats, und Teams israelischer “Kunststudenten” im Vorfeld der Anschläge beziehen. Alle lebten sie nahe beieinander in Fort Lee in New Jersey und wurden von einem FBI-Team bei ihren gemeinsamen Treffen beobachtet. Das FBI-Team war Teil des “Project Able Danger“, welches vom Spezialagenten Mike Dick geleitet wurde; er überlebte später einen Mordanschlag, als er drohte, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Die Abel-Danger-Untersuchung verfolgte Waffen, die vor 9/11 nach New York gebracht wurden und überwachte kombinierte Teams, die sich aus amerikanischem, israelischem und saudischem Personal zusammensetzten; einige von ihnen wurden an 9/11 verhaftet. Die Festnahmen wurden schnell vertuscht; einige involvierte Teams, einschließlich des israelischen Teams (das die Störsender montierte, welche die Notfallradios außer Gefecht setzte), wurden einige Wochen festgehalten, bevor sie nach Hause geschickt wurden. Andere Teams, deren Aufgabe es war, die George Washington-Brücke und den Lincoln– sowie Holland-Tunnel zu zerstören, wurden verhaftet, aber auf Anordnung von Präsident George W. Bush außer Landes geflogen. Eine Quelle behauptet,Bush sei erpresst worden…..  Link hier

Diese Seiten und möglicherweise weitere, die zurückgehalten werden, enthalten nicht nur die Überwachungsberichte einschließlich Abhörprotokolle über die Planung von 9/11, sondern auch die Berichte über die Festnahme von Dutzenden israelischer Agenten, die mit Atta zusammenarbeiteten.

Jetzt, wo die seit langem laufende israelisch-saudische Partnerschaft öffentlich wird, stellt dieses Material ein verheerende Bedrohung dar; eine Bedrohung, die es wert ist, eine Präsidentschaftswahl zu manipulieren und – wenn nötig – jeglichen Kandidaten zu ermorden, der nicht kontrolliert werden kann.

Mit Sicherheit wurde Präsident Obama niemals in anderes Material eingeweiht, das von der Bush-Administration zurückgehalten wurde; das betrifft nicht nur die Able-Danger-Unterlagen, von denen man jetzt annimmt, dass sie auch den türkischen Geheimdienst mit 9/11 in Verbindung bringen.

Dann gibt es da noch den Vorab-Bericht über 9/11, der angeblich von Edward Snowdon nach Russland gebracht wurde und der aller Wahrscheinlichkeit nach kontinuierlich vom russischen Geheimdienst genutzt wird. Die Kenner des Berichts einschließlich der Leute, die ihn schrieben, sagen aus, dass er eine drastisch andere Auffassung über die Vorgänge des 11. Septembers 2001 beinhalte, welche die Uneinigkeit und die Amtsniederlegung der “Blue Ribbon”-Untersuchungskommission in einem neuen Licht erscheinen läßt.

Es ist klar, dass Obamas Besuch in Saudi-Arabien, bei dem er die Saudis ziemlich unverblümt wegen deren Unterstützung  von ISIS, Al Nusra und anderer Terrororganisationen ermahnte, einen ernsten militärischen Schritt derUSA in Bezug auf die Schlacht in Syrien und im Irak signalisieren könnte; eine Schlacht, die wahrscheinlich tausende amerikanische Soldaten am Boden einschließt und eine ausgewachsene militärische Konfrontation mit Israel, der Türkeiund Saudi-Arabien.

Was dann noch geklärt werden muss, ist die Frage, wer die wahren Spieler sind. Wenn die Türken, die Saudis und die Israelis auf der einen Seite stehen und der Irak, Syrien und der Iran auf der anderen Seite, wohin soll das ganze führen? Unter welchen Blickwinkel sehen wir den Besuch Netanjahus in dieser Woche in Moskau in Anbetracht der Tatsache, dass dass türkische Militär in die Ukraine expandiert und nun in Mazedonien an Destabilisierungsoperationenteilnimmt, die wahrscheinlich von Israel unterstützt werden?

karabach-460x305Wir haben auch die wachsenden Spannungen über Berg-Karabachzwischen Armenien undAserbaidschan: Wir können nun bestätigen, dass tausende ISIS-Dschihadisten Seite an Seite mit den von den Israelis ausgebildeten und ausgerüsteten aserbaidschanischen Militär kämpfen.

Dazu gibt es einen zweiten kurdischen Problemfall, der sich nicht mehr darauf beschränkt, dass die Türkei eine ethnische Minderheit abschlachtet, wie sie es mit den Armeniern getan hat. Es ist viel schlimmer. Deutschland rüstet die Peschmerga auf; allerdings nicht, damit die Peschmerga (Barzanis Truppe in Irakisch-Kurdistan) den von den Türken unterstützten Islamischen Staat bekämpft, sondern damit sie zusammen mit den Türken gegen die anderen kurdischen Fraktionen vorgeht. Der Konflikt weitet sich nicht nur aus, auch das Mosaik wird klar.

Da taucht eine weitere Frage auf: Arbeitet das “Triumvirat” im Mittleren Osten, das soviel Unheil zu orchestrieren scheint – wozu auch die Destabilisierung der EU mittels der künstlichen Flüchtlingskrise gehört – , auf sich alleine gestellt? Ist Deutschland ein Opfer oder ist – wie die meisten Deutschen glauben – Merkel ein wichtiger Teil davon und warum? Dies führt uns zu Untersuchung einer Hypothese, die noch vor einigen Jahren mindestens als hochgradig “verschwörungstheoretisch” oder schlimmer gegolten hätte. Ein Überdenken der Angelegenheit scheint überfällig.

Deutschland tauchte am Radarschirm auf, als Berichte über eine Geheimdienstorganisation und ihre Komplizenschaft bei der Weitergabe von Atomwaffen auftauchten. Aus Veterans Today:

“Im Mai 2014 kam ein hochrangiger Informant, der mit dem US-Justizministerium zu tun hat, zu uns und erzählte uns eine Geschichte.

Er sagte, dass Deutschland eine Jahrzehnte altes Geheimabkommen mit Israel habe, wonach DeutschlandWaffenforschung- und Produktion für Israel finanziere und diese Nation mit Unterseebooten versorge, welche speziell für den Abschuss von nuklearen Marschflugkörpern konzipiert wären. Israel versorge als Gegenleistung Deutschland mit Nuklearwaffen.

Zu der Zeit war unklar, warum Deutschland, eine NATO-Macht, Atomwaffen haben wollte. An der Geschichte musste mehr dran sein, sehr viel mehr und so war es auch.

Dann kam eine bizarre Geschichte über Europas stärkster “freiheitlicher Demokratie” auf; sie sei etwas völlig anderes, nämlich eine Nation, die von einer Schattenregierung beherrscht werde und von “hold overs” aus Nazi-Deutschland infiltriert sei, welche sich geschworen hätten, den “korrupten Westen und seine ausgelaugten Demokratien”  zu zerstören.

Der mysteriöse Artikel

Gestern erhielt Veterans Today einen Artikel, der vor einem Jahr in der deutschen Zeitschrift “Die Welt” veröffentlicht war …….

Die Welt ließ die sprichwörtliche Bombe platzen. Unter dem Titel: Hat Deutschland Israels Atomwaffen finanziert? erschien am 14.04.2015 ein Artikel, der sich mit´der israelischen Atomrüstung beschäftigt. Der Verfasser des Berichts ist Hans Rühle; er gilt als einer der führenden Nuklearwaffenexperten Deutschlands. Er war von 1982 bis 1988 Planungschef im Bundesverteidigungsministerium und bekleidete danach Leitungspositionen in der Nato.

Der Artikel erschien – mit Kommentar – auch auf Veterans Today unter der Überschrift: Caught: Germany Bought Israel’s Nuke (Erwischt: Deutschland kaufte Israels Atombombe).

Der Verfasser John W. Dean meint dazu: “Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es in Deutschland Gruppen gibt, dieDeutschlands Teilnahme an der nuklearen Aufrüstung Israels aufdecken wollen, um dieses Nukleararsenal im Endeffekt zum Gegenstand der öffentlichen Diskussion zu machen”.

Wenn solch ein brisanter Artikel ausgerechnet in der “Welt” erscheint, dann muss das zum Denken Anlaß geben. Hier noch ein kurzer Auszug:

“….Mit anderen Worten: Das deutsche Geld aus der “Aktion Geschäftsfreund” ging in das Projekt Dimona, das heißt in die Finanzierung einer Nuklearwaffenfabrik. ……Angesichts der extrem günstigen finanziellen Konditionen der “Aktion Geschäftsfreund” (zuletzt 30 Jahre Laufzeit bei 2,0 Prozent Zins) hat Deutschland die israelische Nuklearwaffenentwicklung ……auch weitgehend faktisch bezahlt………..Der gesamte Kreditrahmen für die “Aktion Geschäftsfreund” lag – umgerechnet auf das gegenwärtige Preisniveau – bei etwa fünf Milliarden Euro. …”  Link hier

…………………………..

Solch ein detailliertes und spannender Bericht, geschrieben von einem hochrangigen deutschen NATO-Offizier a. D., beweist nicht nur, dass Israels Nuklearprogramm existiert, sondern legt auch die massive kriminelle Komplizenschaft der deutschen Regierung offen. Der Bericht sollte eigentlich für Schlagzeilen auf der ganzen Welt gesorgt haben.

Anstelle dessen wurde er sofort vergessen, niemals auf Englisch übersetzt und von niemanden zitiert, was auch speziell diejenigen einschließt, welche die Aufgabe haben, den Atomsperrverträge durchzusetzen.

Der Artikel ist in der Tat ein weitreichendes Geständnis über die Komplizenschaft der deutschen Regierung bei einem bizarren und sinistren Plan von epischen Ausmaßen.

Eine Sache ist klar: Deutschland unterstützt den ISIS mit Milliarden in Form von Geld und Militärausrüstung, welcher über die Türkei geliefert wird. Ebenso ist klar, dass Merkel und der DVD – zu dem wir gleich noch kommen werden – im Zenrum des Staatsstreiches stehen, der die polnische Regierung stürzte. Sie stecken ebenso bis zum Hals in den Vorbereitungen der Kiewer Junta für einen größeren Krieg.

Deutschland importiert Busladungen von ukrainischen “Touristen”, welche Touristenhotels nahe den NATO-Militärausbildungszentren füllen. Britische “handlers” – Auftragnehmer der CIA – laden sie ab, während sie sich in aller Öffentlichkeit “verstecken” – in militärischen Kurzhaarschnitten und mit aus den Fugen geratenen Muskelpaketen betreiben sie Frühsport, während die Touristen entgeistert schauen.

Diese neue und ziemlich traurige Wehrmacht, Merkels Stellvertreter-Armee-im-Training, verleiht der von Deutschland im Umlauf gesetzten Mär alles andere als Glaubwürdigkeit, nämlich dass die Türkei Deutschland durch die Drohung erpresst, über sein Geheimdienst-Netzwerk in München deutsche Schulkinder zu ermorden zu wollen.

Das wirft eine weitere Frage auf, eine, die genauso heimtückisch ist und gar nicht soweit hergeholt: Ist es Merkels “DVD”-Deutschland – und nicht Belgien – welches die wahre Heimstatt des europäischen Terrorismus ist?

Veterans Today 2014:

Der Deutsche Verteidigungs Dienst

Anfang des Jahres wurde der britische Geheimdienst-Analyst und Buchautor Michael Shrimpton ins Gefängnis geworfen.

Michael Shrimpton

Michael Shrimpton

Er wurde verurteilt, weil er die Britische Regierung darüber informiert hatte, dass eine Nuklearbombe während der olympischen Spiele 2012 außerhalb Londons strategisch platziert worden war, so dass das Olympiastadiuminnerhalb des Explosionsbereiches der Kernwaffe lag. Die Nuklearwaffe kam aus aus Bremerhaven in Deutschland.

Shrimpton behauptete in einem öffentlichen Gerichtsverfahren, dass eine deutsche Organisation namens DVD (Deutscher Verteidigungsdienst – eine hochgeheime Nazi-Agentur) eine Nazi-“holdover” aus dem 2. Weltkrieg mit Ablegern auf der ganzen Welt – die Verantwortung trage.

Shrimpton wurde psychiatrisch untersucht, von der Presse zerrissen und ins Gefängnis geschleift für etwas, was man nur als eine bizarre aufgeblasene Beschuldigung nennen kann. Er wurde deswegen verurteilt, weil er die Drohung selbst gemacht haben soll. Und so sitzt der Autor von  Spy Hunter and NSA in einer Gefängniszelle, er muss schweigen, darf keinen Besuch empfangen, keine Telefongespräche führen, keine Korrespondenz führen und nichts veröffentlichen.

Shrimpton behauptet, er wurde niedergemacht, weil er den DVD bloßgestellt habe; die Nazi-Terrorgruppe, die laut seinen Angaben Deutschland steuert, aber auch die USA über die Bush-Familie.

Der DVD und Christopher Story

Im Jahre 2010 kam Christopher Story, vielen bekannt unter dem Namen Edward Harle, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Geheimdienst-Insider glauben, dass Story vom DVD ermordet wurde.

From Wikipedia:

‘Christopher Edward Harle Story FRSA (1938 – 14 July 2010) was a British writer, publisher and government adviser specialising in intelligence and economic affairs, who is perhaps best known for his collaboration with KGB defector Anatoliy Golitsyn on the 1995 book The Perestroika Deception.

Christopher Story, the son of Colonel Henry Harle Story MC of the Cameronians, was educated at Eton College and Christ Church, Oxford, and then worked as an industrial writer in Canada.

In 1963, he formed his own publishing company specializing in intelligence and founded “World Reports Limited” that year.

Since 1970, Story edited and published International Currency Review, which has included the World Bank, the Federal Reserve, and the Bank of England amongst its subscribers.

Story became an economic adviser to Prime Minister Margaret Thatcher, and in 1991, a year after her resignation, he published Soviet Analyst due to his continued skepticism about Mikhail Gorbachev, perestroika and the official version of events in the Soviet Union.

Soviet Analyst was a respected journal whose previous editors included Robert Conquest and Tibor Szamuely.’

Christopher Story, ein langjähriger Kollege meines guten Freundes Lee Wanta, war ein Agent der britischen Geheimdienste, was in seiner offiziellen Biographie nicht erwähnt wird, nichtsdestoweniger aber wahr ist. Story, ein respektierter Dozent für globale Währungsangelegenheiten und Geheimdienstbelange, erzählte über eine Organisation, die in den 1920er Jahren gebildet worden war und die sich aus einer Koalition zwischen der Bush-Familie in den USA, dem Harriman-Rothschild Bankenkartell von New York/London sowie dem “Hitler-Projekt” zusammensetzte, welches so treffend von Webster Tarpley in seinem Buch “George Bush: The Unauthorized Biography” beschrieben wird.

Laut Story diente  diese Gruppe, welche die  Federal Reserve in den USA und die Mehrheit der Zentralbanken der Welt kontrollierte, einer Agenda für die offene und verdeckte Eroberung der Welt. Story nannte Hitler eine Marionette dieser Organisation, die später DVD genannt wurde. Der britische Premierminister Edward Heath war ein Agent des DVD, genauso wie der Premierminister Tony Blair und eine signifikante Anzahl von hochrangigen britischen Politikern.

Seltsame neue Entwicklung

Es mag nichts zu bedeuten haben, aber erst vor einigen Tagen wurde ein ehemaliger US-Marinegeneral namens James Nattis als “schwarzes Pferd” (eine Kandidat oder Mitbewerber, über den wenig bekannt ist, der aber unerwartet gewinnt..) für den kommenden Republikanischen Nationalkonvent eingeschleust. Seltsamerweise wird Mattis von den Linken wie den Rechten (oder den Schlüsselfraktionen innerhalb der beiden Gruppen) unterstützt, welche der Israel-Lobby nahestehen; mittlerweile kann man annehmen, dass diese [die Israel-Lobby] auch die Türkei und Saudi-Arabienrepräsentiert.

Kann Mattis, eine General, über dem niemand viel weiß, Donald Trump und Hillary Clinton aus dem Rennen werfen? Bedeutet dies, dass entgegen ihren öffentlichen Beteuerungen Trump und Clinton für Israel nicht akzeptabel sind und wahrscheinlich eine Obama-Politik verfolgen?

Was wir zur Zeit sehen, ist eine Schritt in die Neue Weltordnung, in der Amerika – so wie wir es kennen – in globalen Angelegenheiten nicht mehr aktiv sein wird.

Was wissen sie, was wir nicht wissen?

Gordon Duff is a Marine combat veteran of the Vietnam War that has worked on veterans and POW issues for decades and consulted with governments challenged by security issues. He’s a senior editor and chairman of the board of Veterans Today, especially for the online magazine “New Eastern Outlook.”
http://journal-neo.org/2016/04/26/us-entering-the-panic-mode/

BRD – Bundesminister der Justiz Heiko Maas flüchtet

1.05.2016 Maas flüchtet aus Zwickau
besucht mich mal auf Facebook Oder Instagram https://www.facebook.com/franz.ferdin…
Seht auch hier mal vorbei
https://youtu.be/5kfOSq-6Czg
https://youtu.be/aZIJOCOMxuk
https://youtu.be/v3GmiBHFIgw
https://youtu.be/zlOGqHVLSoo
https://youtu.be/vylj4GxS0EI
https://youtu.be/PQRR4nsJCYw
https://youtu.be/vubQz9zGdeo
https://youtu.be/vqamupEMBx0
https://youtu.be/5kfOSq-6Czg
https://youtu.be/Od3OKnQUOJE
https://youtu.be/amYkI67qWqI
https://youtu.be/NFc-GtLsUiA
https://youtu.be/O–8leTSf0k
https://youtu.be/0PL-Dt6_3B8
https://youtu.be/ve6G1dP1EO4
https://youtu.be/3I04L4ZQJWo
https://youtu.be/6MuTnOk5P7k
https://youtu.be/DYFJ0RRixjA
https://youtu.be/6az1g5yt1YI
https://youtu.be/z_F6elUKvdk
https://youtu.be/Z8YZoGBXMP0

Österreich schafft Asylrecht ab

Von Markus Salzmann in www.wsws.org

Die österreichische Regierung reagiert auf den Erfolg der Freiheitlichen Partei (FPÖ) bei der ersten Runde der Präsidentenwahl, indem sie deren rechtsextreme Politik übernimmt und sie dadurch weiter stärkt.

Die Koalition aus Volkspartei (ÖVP) und Sozialdemokraten (SPÖ) hat am Mittwoch im Eiltempo ein Gesetz durchs Parlament gebracht, das das Recht auf Asyl praktisch abschafft. Die Regierung kann nun den Notstand ausrufen, wenn „die öffentliche Ordnung und der Schutz der inneren Sicherheit“ wegen hoher Flüchtlingszahlen nicht mehr gewährleistet sind. Praktisch bedeutet das: Wenn die von der Regierung selbst festgelegt Obergrenze von 37.500 Migranten im Jahr erreicht ist.

Flüchtlinge werden dann nicht mehr ins Land gelassen. Asylanträge werden in einem einstündigen Schnellverfahren an der Grenze geprüft und nur noch genehmigt, wenn der Antragssteller beweisen kann, dass ihm in seiner Heimat Folter droht, oder wenn engste Verwandte in Österreich leben. Alle anderen werden unmittelbar zurückgewiesen.

Der Notstand ist zunächst auf sechs Monate befristet, kann aber mehrfach auf bis zu zwei Jahre verlängert werden.

Die Gesetzesänderung sieht außerdem vor, dass Flüchtlinge unabhängig von der Notstands-Regelung nur noch Schutz für drei Jahren erhalten. Danach werden die Asylgründe erneut überprüft. Auch der Familiennachzug wird deutlich erschwert. Zudem wird die Bearbeitungszeit für Asylanträge von sechs auf 15 Monaten erhöht.

Die Anzahl der Asylanträge in Österreich ist aufgrund früherer radikaler Abwehrmaßnahmen bereits deutlich zurückgegangen. Wurden im letzten November noch 12.000 Anträge gestellt, waren es im Februar nur noch 5.000.

Die Große Koalition in Wien schottet außerdem nach der östlichen Grenze zu Ungarn nun auch die südliche zu Italien hermetisch ab. Auf dem Brennerpass, einer der wichtigsten Verkehrsadern Europas, errichtet sie einen 370 Meter langen, vier Meter hohen Zaun und drei Kontrollpunkte an der Autobahn aus Richtung Italien. Ein weiterer Kontrollpunkt entsteht auf der Bundesstraße. Züge, die die Grenze von Italien nach Österreich passieren, werden ebenfalls kontrolliert.

Der Tiroler Landespolizeidirektor Helmut Tomac gab bekannt, dass die Grenzkontrollen am Brenner jederzeit rund um die Uhr starten können. Der neue österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) erklärte, man sei dabei, Warteräume und Registrierungszentren einzurichten. Österreich wolle nicht von unkontrollierten Flüchtlingsströmen überrascht werden.

„Laut unseren Informationen sind zwischen 200.000 und einer Million potenzieller Migranten bereit, sich von Libyen auf den Weg nach Europa zu machen“, behauptete Sobotka, ohne diese Angaben näher belegen zu können. Der Innenminister machte deutlich, dass er den rigorosen Kurs seiner Vorgängerin Johanna Mikl-Leitner fortsetzen wird. Er verteidigte die Abschottung gegenüber Flüchtlingen mit der Begründung: „Die Sicherheitsinteressen des Landes gehen vor.“

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) sagte, man wolle nach der Balkanroute nun auch die Südroute sichern. „Wenn klar ist, dass der Weg nach Mitteleuropa nicht mehr offen ist, dann wird es auch weniger Menschen geben, die ein Interesse haben, nach Mitteleuropa zu kommen“, so Kurz. Österreich hatte im vergangenen Jahr Druck auf die Staaten des ehemaligen Jugoslawien gemacht, die so genannte Balkanroute dicht zu machen, um den Flüchtlingsstrom Richtung Österreich zu unterbinden.

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) warnt vor der Gefahr, dass der Brenner im Fall einer Grenzschließung zu einem „neuen Idomeni“ werden könnte. Der griechische Ort ist zum Synonym für die menschenverachtende Flüchtlingspolitik der Europäischen Union geworden. „Wenn wir nicht legale und sichere Wege schaffen, dank denen die Flüchtlinge nach Europa gelangen können, könnte es zu unglaublichen Situationen kommen,“ warnte die Organisation.

Im Parlament haben die SPÖ und die ÖVP die Verschärfung des Asylrechts einhellig unterstützt. Die rechtsextreme FPÖ wollte noch weiter gehen. Sie forderte für den Zuzug von Flüchtlingen eine Obergrenze „Null“.

Lediglich die Grünen lehnten die Gesetzesänderung im Parlament ab. Ihnen geht es aber nicht ums Asylrecht, sondern um den Erhalt der Europäischen Union, den sie durch die nationale Abschottung des Landes gefährdet sehen.

Die italienische Regierung protestierte gegen die österreichischen Abschottungsmaßnahmen. Ministerpräsident Matteo Renzi erklärte, sie verstießen eklatant gegen EU-Regeln. Die Präsidentin der italienischen Abgeordnetenkammer Laura Boldrini sagte, sie seien unüberlegt, weil sie spalteten. Innenminister Angelino Alfano warnte vor der Schließung des Brenners mit den Worten: „Die Zukunft Europas steht auf dem Spiel.“

Unterstützung erhielt die österreichische Regierung dagegen von der extremen Rechten. Der Präsident der Region Lombardei, Roberto Maroni von der ausländerfeindlichen Lega Nord, sagte: „Österreich tut lediglich, was normale Länder tun: Es kontrolliert seine Grenzen. Wir sind die einzigen, die uns überrascht zeigen, wenn Österreich das tut, was seinen Bürgern von Nutzen ist.“

Mit ihrer rechten Politik spielt die Wiener Regierung den reaktionärsten Kräften in die Hände. Auch der Grüne Alexander Van der Bellen, der am 22. Mai zur Stichwahl um das Präsidentenamt gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer antritt, setzt diesem nichts Grundsätzliches entgegen. In einer Diskussionsrunde, die von Ö1 live übertragen wurde, waren sich beide einig, dass das Schlagwort „Heimat“, unter dem Van der Bellen seinen Wahlkampf führt, positiv besetzt sei.

Van der Bellen erklärte, er halte Grenzen am Brenner für überflüssig, weil Italien alle europäischen Auflagen erfülle. Gleichzeitig betonte er – in Übereinstimmung mit Hofer –, dass Wirtschaftsflüchtlinge angesichts der hohen Arbeitslosigkeit weiter strikt abgewiesen werden müssen.