Archiv der Kategorie: Bankster

Vertuschungen auf höchster Ebene – Dirk Müller: „Es ist wirklich erbärmlich“

Quelle: www.epochtimes.de

Bis zu 30 Milliarden Euro könnte der Steuerskandal um sogenannte Cum-Ex-Geschäfte kosten – viel mehr als bisher angenommen. Der Börsenmakler Dirk Müller nennt den Skandal – vor allem die Vertuschungen auf höchster Ebene – „wirklich erbärmlich“.

Der Steuerskandal um sogenannte Cum-Ex-Geschäfte hat laut einem Medienbericht weit größere Ausmaße als bislang bekannt.

Staatsanwälte und Steuerfahnder gingen mittlerweile in 417 Fällen gegen Banken, Anwälte und Finanzunternehmen vor, berichteten NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Angaben des Bundesfinanzministeriums. Im Herbst vergangenen Jahres war demnach noch von rund 260 Fällen die Rede gewesen.

In den nun untersuchten Fällen geht es dem Bericht zufolge um einen mutmaßlichen Betrug am deutschen Staat in Höhe von 5,3 Milliarden Euro. Ein vom Bundestag eingesetzter Untersuchungsausschuss sei im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis gekommen, dass der Schaden bei unter einer Milliarde Euro liege. Diese Zahl korrigierte das Bundesfinanzministerium nun laut NDR, WDR und „SZ“ deutlich nach oben.

Geldinstitute und deren Partner hätten nach Ansicht der Ermittler den Fiskus jahrelang und systematisch getäuscht, um hohe Gewinne auf Kosten der Steuerkassen zu machen.

Unabhängige Beobachter sprechen von einem Schaden von bis zu 30 Milliarden Euro.

Neben zahlreichen anderen Experten macht auch der Grünen Finanzexperte Gerhard Schick vor allem Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seinen Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) dafür verantwortlich, das im Falle der Cum-Ex-Geschäfte ein „riesengroßer Finanzskandal“ zunächst kaum an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Weder die CDU noch die SPD hätten in diesem Fall ein Interesse daran gehabt, die ganze Tragweite des Skandals zu ergründen und offen zu legen, sagte Schick vergangenes Jahr zur „Südwest-Presse“. „Dabei ging es um betrügerische Geschäfte mit einem Steuerschaden von zehn Milliarden Euro.“

„Es ist wirklich erbärmlich“

Bei Cum-Ex-Geschäften kaufen und verkaufen Banken unmittelbar um einen Dividendenstichtag herum in Leerverkäufen Aktien mit (cum) und ohne (ex) Dividendenanspruch und lassen sich eine nur einmal gezahlte Kapitalertragssteuer von den Finanzämtern mehrmals erstatten. Das Steuerschlupfloch wurde für inländische Banken 2007 geschlossen, für ausländische erst 2012.

Kurz erklärt wie der Cum Ex Steuerskandal abgelaufen ist:

Von den 5,3 Milliarden Euro, die laut Finanzministerium als Betrugsschaden im Raum stehen, haben die Finanzämter dem Bericht zufolge bislang 2,4 Milliarden Euro erfolgreich zurückgefordert, beziehungsweise bei frühzeitigem Verdacht haben sie die geforderten Summen gar nicht erst erstattet.

Aus Ermittlerkreisen heißt es laut NDR, WDR und „SZ“, der Skandal werde sich voraussichtlich sogar noch ausweiten. Bekannt ist bislang, dass gegen Banken aus dem In- und Ausland ermittelt wird.

Der Börsenmakler Dirk Müller nannte den Skandal und die Vertuschungen auf höchster Ebene „wirklich erbärmlich“.

Dirk Müller zu Cum-Ex-Skandal: „Es ist wirklich erbärmlich“:

(afp/so)

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Global Elite wird von US Special Forces nach GITMO gebracht – vollständige Offenlegung

Quelle: terragermania.com

Google Übersetzer

Das Internet brodelt mit Gerüchten, dass hochrangige VIP-Mitglieder des Deep State (alias Kabale / Illuminati / Global Elite) wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption inhaftiert sind und von US-Spezialeinheiten in ein Militärgefängnis in Guantanamo Bay Naval gebracht werden Basis (Gitmo) als Ergebnis von Tausenden von versiegelten Anklageschriften. Mehrere Quellen haben über einige der wichtigsten VIP-Zahlen berichtet.

Während dies immer noch nur Gerüchte sind, weisen die jüngsten Ereignisse auf ihre Plausibilität hin. Wenn sie genau sind, haben diese geheimen Ermittlungen, Verhaftungen und Extraktionen für Gitmo, wo sie mit verlängerter Haft und Militärjustiz konfrontiert sind, enorme politische Implikationen und ermöglicht die Freigabe unterdrückter Informationen, die zuvor vom Deep State zurückgehalten wurden.

Eine Quelle solcher Gerüchte stammt von David Todeschini, einem ehemaligen USAF-Veteranen, der eine Enthüllung über verdeckte Operationen während des Vietnamkrieges schrieb. Er beschreibt, was er von einer zuverlässigen FBI-Quelle über die jüngsten Ereignisse in Guantanamo in einem Youtube-Video vom 24. Dezember 2017 erfahren hat, das er wie folgt zusammenfasst:

Hochrangige vertrauliche Quellen berichten dieser Reporterin, dass das US-Militärgefängnis Guantanamo Bay in kürzester Zeit auf hochrangige Gefangene aufmerksam gemacht wurde – möglicherweise aufgrund von über 10.000 Sealed FEDERAL Anklagen. 1.000 Marines begleiteten General Mattis nach Gitmo, um „Sondergefangenen“ Sicherheit zu geben. …

Eine weitere Quelle für geheime Entführungen bei GITMO über versiegelte Anklageschriften ist der erfahrene Journalist Dr. Jerome Corsi, der twitterte :

Eine dritte Quelle ist Brenden Dilley, ein Radiomoderator für den US-Kongress , der Informationen von einem anderen anonymen Whistleblower erhielt, der eine Erfolgsbilanz für Zuverlässigkeit hat. Die Information des Hinweisgebers erschien in einem Beitrag vom 27. Dezember , der fälschlicherweise QAnon zugeschrieben wurde [siehe Update unten für die Diskussion über falsche Zuordnung zu QAnon] Der Beitrag bezieht sich auf kürzlich erschienene VIP-Ankömmlinge bei Gitmo Diskussion:

Auf einer Investoren-Konferenz hat der Hedge Fonds Manager John Paulson mitgeteilt, dass er gegen die deutschen Staatsanleihen (Bunds) zu wetten begonnen hat. Paulson erwartet eine deutliche Verschärfung der Euro-Krise in den kommenden Monaten. Paulsons Entscheidung gegen Deutschland kommt überraschend, weil die Bunds bisher als sicherer Hafen galten. Allerdings erwartet Paulson nun eine deutliche Verschlechterung der Lage in Europa.

Der Milliardär sieht vor allem Spanien als großes Problem. Das Land befinde sich in einer aussichtslosen Lage und werde die Stabilität der Eurozone als Ganze bedrohen. Paulson verwaltet 24 Milliarden Dollar an Vermögen….

Quelle und weiter

Paulson überraschte die Investoren auch deshalb, weil er mitteilte, dass er schon seit einigen Monaten gegen Deutschland wette und daher auch die entsprechenden CDS erworben hätte. Paulson ist nicht unumstritten: Erst im vergangenen Jahr setzte er mit einem Fonds Milliarden in den Sand, weil der Fonds mehr als die Hälfte seines Werts verlor. Trotzdem zählt er zu den langfristig erfolgreichsten Hedge Fonds Managern der Welt. Er hat in den vergangenen Monaten vor allem die spanischen Banken analysiert und galt einige Zeit als potentieller Käufer für das eine oder andere angeschlagene Institut.

Mit seiner pessimistischen Einschätzung der Lage in Europa steht Paulson nicht allein da: Ray Dalio von Bridgewater Associates sagt ebenfalls, dass sich die Lage Spaniens dramatisch verschlechtert habe. Er rechnet mit mehreren Schuldenschnitten in Europa.

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Was im obigen Beitrag hervorgehoben werden sollte, ist, dass neue Bewohner am 26. Dezember 2017 in Gitmo eintrafen und mehr erwartet wurden. Dies war, nachdem Präsident Trump am 21. Dezember seine Executive Order erlassen hatte, in der er einen „nationalen Notfall“ als Reaktion auf Menschenrechtsverletzungen und Korruption überall auf der Welt erklärte.

Schließlich haben wir den ehemaligen Korrespondenten des Forbes Magazine, Benjamin Fulford, der am 1. Januar 2018 schrieb:

In einem historischen Moment der poetischen Gerechtigkeit sind die meisten der in den USA ansässigen Top-Täter des falschen „Kriegs gegen den Terror“ nun selbst zum Lager der US-Marine in Guantanamo Bay auf Kuba übergesiedelt, heißt es aus Quellen des Pentagon. „Die Rothschild-Vermögenswerte George Soros, Peter Munk, Peter Sutherland, die Büsche, die Podestas und viele andere wurden möglicherweise für Militärtribunale nach Gitmo geflogen, da das Verteidigungsministerium 500 Millionen US-Dollar für die Aufrüstung des Gefängnisses ausgibt und mehr Militärpolizei und Polizeikräfte entsendet Marines „, sagen die Quellen.

Aus diesen unabhängigen Quellen kann man ableiten, dass hochrangige Mitglieder des Deep State, von denen viele ein pädophiles satanisches globales Netzwerk sind, von US-Spezialeinheiten inhaftiert und nach Gitmo gebracht werden, wo sie auf unbestimmte Zeit festgehalten werden, während die Militärjustiz wird auf ihre Fälle angewendet. In diesem Prozess werden die Hafteinrichtungen von Gitmo mit Erweiterungen und mehr Wachen für die Infusion von VIP-Gefangenen erheblich aufgewertet.

Zu den ersten, die sich auf US-Spezialeinheiten beziehen, die zur Untersuchung und Festnahme von Deep State-Figuren unter der Autorität versiegelter Anklageschriften verwendet werden, gehörte der Whistleblower Corey Goode des Geheimdienstprogramms. Er erwähnte solche militärischen Untersuchungen am 9. August 2017, nachdem er von einer Quelle in Kenntnis gesetzt worden war, die er als pensioniertes FBI und Karriere-Militär bezeichnete:

[T] Hier waren Teams von US-Spezialeinheiten, die „häusliche Überwachung und Untersuchungen einer satanischen Gruppe durchführten, die alle Aspekte der Regierungsbehörden und des Militärs infiltriert hatte. Diese Special Forces-Teams sind seit Mitte des Wahlzyklus im Einsatz. Ich wurde informiert, dass ein geheimer Bericht über die Verbreitung dieser Infiltrationen schockierender ist als erwartet. Seltsamerweise hatte dieser Bericht auch Notizen von mehreren geheimen Grand Juries, die gerade in DC aktiv sind

Der Bericht besagt, dass die Verschwörung die Mehrheit der mächtigen Menschen in den Machtstrukturen der Vereinten Nationen, der EU, der USA, des Staates und der lokalen (Stadt) einschließt. Diese Regierungsorganisation ist mitschuldig an dem, was vor sich geht. Bis hinunter zu den örtlichen Postämtern und Polizeiämtern.

In jüngerer Zeit, sagt Goode , dass seine Quellen ihm gesagt haben , dass Gitmo, VIP – Gefangenen Gastgeber aktualisiert wird und enthält für einige von ihnen Zugang für Rollstuhlfahrer, die Arbeit erklärte er in der ganzen Welt durch Spezialkräfte festgehalten werden eine 5. November Kommunikation mit besten Verkaufsautor David Wilcock:

Geheime Grand Juries waren fast vollständig mit ihren Untersuchungen abgeschlossen, als sich alles änderte. Sie hatten versiegelte Anklageschriften vorbereitet, als sie einen Cache mit neuen Informationen erhielten, die ihnen ein breiteres Netz zum Werfen gaben.

Ihre Untersuchung hat sich seitdem dramatisch ausgeweitet. So viel über die Pläne eines Putsches ist von der Kabale bekannt, dass ich nicht weiß, wie lange die Allianz noch warten kann, um zu handeln und die Kabale daran zu hindern, sich aus dem Land zu schleichen.

Einige der wirklich schlechten sind bereits gegangen. Unsere SF [Special Forces] -Teams planen, in einige dieser Länder zu gehen, die diese Cabal-Mitglieder verstecken und gewaltsam mitnehmen.

Sind solche Behauptungen wahr? Bei der Überprüfung der öffentlichen Aufzeichnungen ist bekannt, dass James Mattis, Verteidigungsminister, am 21. Dezember Gitmo besucht hat und seit 2002 der erste Verteidigungsminister ist. Es war der Tag, an dem Trump seinen „Executive Order Blocking the Property“ erließ von Personen, die an schweren Menschenrechtsverletzungen oder Korruption beteiligt sind „, wo er erklärte :

Ich stelle daher fest, dass ernste Menschenrechtsverletzungen und Korruption auf der ganzen Welt eine ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und die Wirtschaft der Vereinigten Staaten darstellen, und erkläre hiermit einen nationalen Notfall, um dieser Bedrohung zu begegnen.

Der Zeitpunkt deutet darauf hin, dass dies mehr als nur Zufall war, und führte zu einer möglichen Verbindung zwischen Mattis ‚Besuch und der Exekutivverordnung. Eine solche Verbindung wird durch einen früheren Besuch in Gitmo im Juli 2017 durch Generalstaatsanwalt Jeff Sessions gestärkt, der Gitmo anrief :

ein „vollkommen akzeptabler“ Ort, um neue Terrorverdächtige zu verhaften, statt sie in den USA festzuhalten und sein eigenes Justizministerium vor zivilen Gerichten zu ermitteln.

Es ist durchaus möglich, dass Gitmo für die Unterbringung von Häftlingen unter Trumps Executive Order verwendet wird. Sie könnten ähnlich wie Terroristen im Rahmen des „nationalen Notstands“ des Exekutivordens behandelt werden, der die Befugnisse an jede US-Behörde delegiert, die in der Lage ist, die Hauptaufgabe des Ordens zu erfüllen, die finanziellen Vermögenswerte der betroffenen Personen und Gruppen abzuschneiden:

Quelle und weiter: https://rightdishonourable.com/2015/08/28-percent-of-corbyn-supporters-think-world-is-controlled-by-secretive-elite/

Europas Steueroasen werden von der EU-Kommission verheimlicht

Quelle: www.freisleben-news.at

Steuerparadiese kosten die EU 60 und Deutschland 17 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Fehlbeträge müssen die übrigen Steuerzahler ausgleichen. Sogar EU-Staaten ziehen ungeniert und trickreich zwecks Steuerhinterziehungdas Geld ihrer Verbündeten ab. Doch in der „Schwarzen Liste“ der EU-Kommission fehlt deren Präsident Jean-Claude Juncker als Stifter dubioser Steuerpraktiken in Luxemburg ebenso wie andere Steueroasen der Union.

Die „Schwarze Liste“ der EU-Kommission mit Steueroasen wird in die Geschichte eingehen. Als dreiste Gaukelei und glatte Verhöhnung der EU-Bürger, die brav ihre Steuern zahlen. Angeblich hat sich eine „hochrangige“ Kommission damitbeschäftigt. Mehr als ein Jahr lang. Das war aber bestimmt nicht intellektuell gemeint!

Sitz der EU-Kommission in Brüssel: Getürkte „Schwarze Liste“ zur Verschleierung von Steueroasen in der EU

Denn auf ganze 17 Staaten und Gebietehaben es die Brüsseler Geistesblitze in ihrerSteueroasen–Liste gebracht. Sie musstendabei nur abschreiben. Doch nicht einmal das schafften sie fehlerfrei. Obwohl es genug Dokumente gibt: Offshore-Leaks,Swiss-Leaks, Panama-Papers.

Und natürlich „Luxemburg-Leaks“, wo im November 2014 auf 28.000 Seiten die steuerhinterziehenden Schandtaten einzusehen waren, die ein gewisser Jean-Claude Juncker den großen Konzernen mitten in Europa ermöglicht hat.

Skandalöse Steuerhinterziehung mitten in Europa

Den EU-Staaten entgehen durch die Gewinnverlagerung in Steueroasen Unternehmensteuer-Einnahmen in Höhe von 60 Milliarden Euro pro Jahr, errechnete der französische Ökonom Gabriel Zucman für die Süddeutsche Zeitung. Allein Deutschland werden 17 Milliarden Euro pro Jahr an Steuereinnahmen vorenthalten.

Eine aktuelle Meldung vom Finanznachrichten-Dienst Bloomberg verdeutlicht das Dilemma. Der US-Internetriese Google hat einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge durch Überweisungen von den Niederlanden auf die Bermuda-Inseln Steuern in Milliardenhöhe vermieden. Google habe im Jahr 2016 insgesamt 15,9 Mrd. Euro an eine Briefkastenfirma in dem britischen Überseegebiet transferiert, so Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf Dokumente der niederländischen Behörden.

Google nutzte dabei zwei Konstrukte, die als „Double Irish“ und „Dutch Sandwich“ bekannt sind. Dafür seien Einnahmen von einer irischen Tochtergesellschaft an eine niederländische Firma ohne Angestellte und dann an eine Briefkastenfirma auf den Bermudas überwiesen worden, die wiederum einer weiteren in Irland registrierten Firma gehöre (siehe unten).

 

Einige EU-Staaten saugen also trickreich das Geld der anderen ab, das diese dringend bräuchten, um Schulen und Kindergärten, Gesundheitsfürsorge und Renten zu bezahlen. Niedrige Steuersätze sind dabei oft nur das geringste Problem. Eher sonstige Schlupflöcher, die denjenigen Einlass gewähren, die ohnehin schon viel haben.

Der eigentliche Steuerskandal findet also mitten in Europa statt. Doch genau das hat die EU-Kommission verheimlicht unddie Bürger der Union wieder einmal verarscht. Jene, die von den Steuerhaien der europäischen Finanzbehörden bis aufs Blut sekkiert werden – Entkommen unmöglich.

Luxemburg höchst attraktiv für Konzerne

Das winzige Großherzogtum Luxemburg hatte mitten in der EU über 500 multinationalen Konzernen dabei geholfen, ihren Herkunftsländern Milliarden an Steuerleistung zu entziehen. Darunter amerikanische Weltkonzerne wie FedEx, Pepsi, Amazon, die Apple-Tochter iTunes, Caterpillar, Ketchup- Heinz Procter & Gamble, Disney, Skype, Reckitt Benckiser und europäische wie Ikea, die Deutsche Bank, Fresenius sowie Mittelständler und Spezialfonds.

Sie alle haben äußerst komplizierten Finanzkonstruktionen und unter Beteiligung der dortigen Steuerbehörden ihre Gewinne nach Luxemburg verlagert, um so ihren Steuersatz dank „Missiö“ Juncker auf bis zu 0,1 % zu drücken.

Luxemburg gilt neben London als größte europäische Drehscheibe der Finanzindustrie. Anleger und rund 150 Banken profitieren von den günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen. Von Luxemburg aus ermöglichen Briefkastenfirmen, in Übersee „unregulierte Geschäfte“ zu betreiben. Dem Bankensektor verdankte Luxemburg schon 2010 knapp 40 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts. Das durchschnittliche Einkommen in Luxemburg ist etwa zweieinhalb Mal so hoch wie im EU-Durchschnitt.

Jean-Claude Juncker war ab 1989 Luxemburgs Finanzminister und ab 1995 gleichzeitig Premierminister. 2004 bis 2006 schwang sich der Stifter dubioser Steuerpraktiken sogar zum Vorsitzenden der Euro-Gruppe auf – eines informellen Gremiums der Finanzminister der Eurozone.

Wenn der Teufel den Beelzebub austreiben soll

So wurde die Steuerhinterziehung zur EU-Agenda auf höchster Ebene. Als Kommissions-Präsident betreut Juncker nun die Agenda für Steuergerechtigkeit. Der Teufel soll also den Beelzebub austreiben.

Nicht gerade originell, aber symptomatisch für die Korruptheit der Brüsseler Seilschaften. Denn die Steuerhinterziehung in Luxemburg ist für ihn natürlich kein Thema.

Der frühere deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kritisierte nach Auffliegen der Luxemburger Praktiken: „Es kann ja nicht sein, dass sich Wenige auf Kosten Vieler bereichern“. Das klang aber eher pharisäerhaft. Denn er scheute sich nicht, die Wahl des Schutzherrn der Steuerhinterzieher zum Kommissions-Präsidenten der EU zu unterstützen.

Lobyisten in Brüssel: Je mehr Geld im Spiel ist, umso mehr erreicht man

Juncker war nämlich dank der Schaffung seiner Steueroase Kandidat der allmächtigen multinationalen Konzerne, deren Lobbyisten in Brüssel hinter den Kulissen die Fäden ziehen und Gelder von einer Hand in die andere schieben. Denn ohne Geld kann man in Brüssel nur wenig erreichen, versteht sich. Und je mehr Geld mitspielt, umso mehr kann man erreichen. Eine simple Rechnung. Wozu sonst braucht es Lobbyisten?

Irland begeistert die Konzerne mit dem „Double Irish“

Doch Juncker ist nicht der einzige Übeltäter in der EU. In Irland nennt sich das steuerschonende Modell, mit dem sich ausländische Firmen einen niedrigen Unternehmenssteuersatz von 12,5 % (in den USA neuerdings 20 %, davor 35 %) sichern, in der Sprache der Finanzwelt „Double Irish“: Ein Unternehmen gründet in Irland zwei Tochterfirmen – der sogenannte doppelte Ire.

Eine der beiden Tochterfirmen meldet seinen Firmensitz in einer weiteren Steueroase an. Während das eine Unternehmen die Geschäfte in Europa betreibt, zahlt es für die Patente Geld an das andere Unternehmen. Obwohl beide Unternehmen zur selben Mutter gehören, verschwinden in der Bilanzsumme die Gewinne, weil sich Ausgaben und Einnahmen ausgleichen.

Der „Heiligen Gral der Steuervermeidung“ in den Niederlanden

Große Unternehmen werden auch von den Niederlanden mit besonders niedrigen Unternehmenssteuern und Vorteilen bei der Besteuerung von Zinsen und Lizenzgebühren angelockt. Das Land gilt dennoch nicht als Steueroase, weshalb es auch keine gesetzlichen Abwehrmechanismen für die Praktiken gibt.

Die klassische steueroptimale Unternehmensform ist der sogenannte „Dutch Sandwich“. Dabei hat ein Unternehmen eine Tochterfirma in den Niederlanden. Diese wickelt das europäische Geschäft weitestgehend über die Niederlande ab.

US-amerikanische Kaffeekette Starbucks: Steueroptimierung in den Niederlanden dank US-holländischem Steuerdeal

Anders als in Deutschland wird in den Niederlanden die Kommanditgesellschaft (CV) in ihrer Gesamtheit nicht als ein steuerliches Unternehmen angesehen, sondern lediglich als Partnerschaft. Die CV muss nach Sicht der niederländischen Behörden keine Steuer zahlen – sondern lediglich die darin zusammengefassten Gesellschafter.

Die US-Behörden allerdings sehen die niederländische Gesellschaft freundlicherweise selbst als steuerpflichtig an. Zwei Länder, zwei unterschiedliche Ansichten, kein Steuerzahler.

Dadurch mauserte sich dasGründungsmitglied der EU zur wichtigsten Steueroase für amerikanische Unternehmen. Wenn sie in den Niederlanden eine CV gründen, dazu ein, zwei niederländische Tochterunternehmen, haben sie den „Heiligen Gral der Steuervermeidung“ gefunden. So nannte der frühere US-Senator Carl Levin einmal solch ein komplexes Firmennetz, das dazu führt, dass am Ende nirgends Steuern fällig werden.

Zur Freude von Großkonzernen wie die Kaffeekette Starbucks, die Logistikfirma Fedex, der Pharmakonzern Pfizer ebenso wie – das geht aus den Paradise Papers hervor – der Sportartikelhersteller Nike oder die E-Auto-Schmiede Tesla.

Malta und Zypern als steuergünstige Offshore-Zentren

Viele Unternehmen haben sich auf der Mittelmeerinsel Malta niedergelassen. Der Körperschaftsteuersatz liegt zwar bei 35 Prozent, aber Firmen können einen Großteil der bezahlten Steuern zurückfordern. Im Endeffekt bleibt viel mehr vom Gewinn übrig als in Österreich oder Deutschland.

Ähnliches gilt für Zypern, einem anderen Offshore-Zentrum der EU. In beiden kann man gegen Bezahlung von 650.000 Euro EU-Bürger werden und seinen Reichtum vor dem Fiskus verstecken.

Hinzu kommt die zu Portugal gehörende Insel Madeira mit 4 % Unternehmenssteuer. Seit kurzem müssen ausländische Gesellschaften aber auf Druck der EU wieder Steuern an den portugiesischen Staat bezahlen.

Gibraltar und Andorra: Geldwäsche und niedere Steuern

Britisches „Überseegebiet“ Gibraltar: Hier wird auch Geldwäsche großer Summen leicht gemacht

Das britische „Überseegebiet“ Gibraltar an der südlichen Spitze der iberischen Halbinsel eignet sich bestens zur „Geldwäsche“ großer Summen, die dann wieder in den Finanzmarkt eingebrachtwerden. Dank liberaler Gesetze und niedriger Steuern haben sich in Gibraltar zudem viele Glücksspielunternehmen niedergelassen oder halten dort Lizenzen.

Der Zwergstaat Andorra in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien wirdvom französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron als Staatsoberhaupt und einem spanischen Bischof verwaltet.Dort wird keine Einkommens-, Erbschafts-, oder Kapitalsteuer fällig.

Briefkastenfirmen oder sogenannte Trusts (ohne klassische Eigentümer) lassen sich leicht gründen. Letztere werden oft als zusätzliche Schicht an Geheimhaltung über Briefkastenfirmen gelegt.

Sicherer Hafen auf Kanalinseln und der Isle of Man

Eine fragwürdige Rolle spielt auch das Vereinigte Königreich, das von einer Vielzahl von Steueroasen umschwirrt wird, die gern den Eindruck erwecken, als ob sie selbständig seien, es de facto aber nicht sind. Die britischen Virgin Islands, dieCayman Islands und die Bermudas zählen zu den insgesamt 14 britischen Überseegebieten.

Die Inseln im Ärmelkanal und die Isle of Man zwischen dem Vereinigen Königreich und Irland wiederum firmieren als Kronbesitz. Die Bürger hier wie dort: ausgestattet mit dem britischen Pass. Ihr Staatsoberhaupt: Die Queen. Da wundert es nicht, dass auch Geld der Königin auf den Bermudas investiert wird.

Die Blockchain-Disruption: Geld, Bitcoin und digitalisiertes Goldgeld

Quelle: www.misesde.org

„Geld ist ein Tauschmittel. (…) Das ist die einzige Funktion des Geldes; es ist Tauschvermittler, allgemein gebräuchliches Tauschmittel, sonst nichts.“

Ludwig von Mises (1940)

von Thorsten Polleit.

1. Einleitung

Thorsten Polleit

Das Wort Kryptowährungen ist in aller Munde. Aber noch sind die virtuellen, die Cyber-Einheiten keine Währungen im üblichen Sinne. Aktuell wäre es daher passender, von Kryptoeinheiten zu sprechen.

Nichtsdestotrotz führt uns das, was der Begriff Kryptowährungen zum Ausdruck bringt, auf die richtige Fährte: Das staatlich monopolisierte Geld, das Fiat-Geld, hat Konkurrenz bekommen, denn die Kryptoeinheiten wollen zum Geld aufsteigen.

Das klingt nicht nur revolutionär, das ist es auch: Das Aufkommen der Kryptoeinheiten fordert das staatliche Geldproduktionszwangsmonopol heraus, und es stellt letztlich auch den Staat (wie wir ihn heute kennen) in Frage.[1]

Ich will mich in diesem Referat darauf beschränken, uns grundlegende geldtheoretische Erkenntnisse vor Augen zu führen, die helfen können, die Entwicklungspotentiale der Kryptoeinheiten besser einschätzen zu können.

2. Grundsätzliches zum Geld

Lassen Sie uns mit der grundlegenden Frage beginnen: Was ist Geld? Sie lässt sich kurz und knapp beantworten: Geld ist das allgemein akzeptierte Tauschmittel. Geld ist das marktfähigste Gut, es lässt sich besonders einfach gegen andere Güter tauschen.

Was eignet sich als Geld? Damit „etwas“ als Geld Verwendung finden kann, muss es bestimmte Eigenschaften haben. Es muss zum Beispiel knapp sein, homogen (von gleicher Art und Güte), haltbar, teilbar, prägbar, transportabel, allgemein wertgeschätzt sein, und es muss einen relativ hohen (Tausch-)Wert pro Einheit aufweisen.

Aus den verfügbaren Gütern haben die Menschen – wenn es ihnen freistand – in der Regel Edelmetalle (vor allem Gold und Silber) gewählt. Edelmetalle erfüllen in besonderem Maße die Anforderungen, die Menschen an gutes Geld stellen.

Welche Funktionen hat Geld? Geld hat eine, und nur eine Funktion: die Tauschmittelfunktion. Die Recheneinheits- und Wertaufbewahrungsfunktion sind lediglich Unterfunktionen der Tauschmittelfunktion des Geldes.[2]

Das führt uns zu einer wichtigen Einsicht. Wenn Geld nur eine Funktion hat – die Tauschmittelfunktion –, dann folgt daraus: Jede gerade verfügbare Geldmenge in einer Volkswirtschaft ist ausreichend, erfüllt die Gelddienste so gut wie jede andere Geldmenge.

Wird eine Gütermenge mit einer großen Geldmenge umgesetzt (zum Beispiel 10.000 Mrd. Euro), fallen die Güterpreise und die Umsätze hoch aus im Vergleich zu einer Situation, in der die verfügbare Geldmenge klein ist (zum Beispiel 5.000 Mrd. Euro).

Sie werden fragen: Braucht eine Volkswirtschaft nicht eine wachsende Geldmenge, damit sie prosperieren kann? Die Antwort lautet: Nein.[3] Gesamtwirtschaftlich gesehen gibt es keinen Nutzen, wenn die Geldmenge steigt.

Eine Volkswirtschaft wird nicht reicher, wenn die Geldmenge zunimmt. Veränderungen der Geldmenge sind allerdings volkswirtschaftlich höchst bedeutsam – auf diesen Aspekt werde ich nachfolgend noch zurückkommen.

Gibt es so etwas wie (wert-)stabiles Geld? Also Geld, dessen Kaufkraft im Zeitablauf unverändert bleibt? Antwort: Nein, das ist (denk-)unmöglich. Menschen ändern ihre Ziele und Präferenzen fortwährend, bewerten Güter zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich. Das gilt auch für das Gut Geld.[4]

Wie jedes andere Gut auch kann Geld keinen unveränderlichen Wert beziehungsweise Tauschwert haben. Eine Geldpolitik, die den Geldwert (gemessen anhand eines Güterwarenkorbs) stabil halten will, wird notwendigerweise Störungen im Wirtschaftsablauf verursachen.[5]

Gibt es eine optimale Anzahl von Geld  in einer Volkswirtschaft? Ja: Sie beträgt eins. Ist nur ein Geld im Umlauf, entfaltet das Geld seine größtmögliche Produktivität.[6]

Wenn alle mit demselben Geld rechnen und handeln, kann die Wirtschaftsrechnung bestmöglich funktionieren. Die Verwendung von mehr als einem Geld ist daher eine suboptimale Lösung (und die Idee einer Parallelwährung kann nicht überzeugen).

Nehmen wir einmal an, es gibt Geld A und Geld B. Sind beide gleich gutes Geld aus Sicht der Geldnachfrager, ist eines von beiden verzichtbar.

Ist hingegen Geld A besser als Geld B, so wird Geld verwendet, und Geld B wird nicht nachgefragt und aus dem Markt gedrängt.

Könnte es sein, dass Geld A und B Seite an Seite verwendet werden, wenn man Handeln unter Unsicherheit unterstellt?[7] Wenn also die Marktakteure, weil sie sich nicht ganz sicher sind, ob Geld Aoder B besser ist, sowohl Geld A als auch Geld B nachfragen?

Die Antwort ist nein. Auch unter Unsicherheit ist die Verwendung von einem Geld aus Sicht der Wirtschaftsrechnung optimal.

Es mag zwar durchaus Unsicherheit darüber bestehen, ob ein Geld seine Kaufkraft im Zeitablauf behalten wird; oder ob man es, wenn man es bei Banken hält, wiederbekommt (gemeint ist hier das Zahlungsausfall- und Kontrahentenrisiko).

Doch auf freien Märkten werden derartige Unsicherheiten in Verträgen abgegolten. Zum Beispiel enthalten Kreditkontrakte Zinssätze, die entsprechende Inflations- und Kreditprämien beinhalten. Oder die Geldnachfrager schließen bei Bedarf Inflations- und Zahlungsausfallversicherungen ab.

Selbst unter expliziter Berücksichtigung von Unsicherheit bleibt die optimale Anzahl des Geldes eins.

Ein Währungswettbewerb, wenn er sich frei entfalten kann, läuft folglich auf einen Verdrängungswettbewerb hinaus. Letzterer arbeitet darauf hin, ein Geld, das beste Geld, zu etablieren.[8]

Die Auffassung, eine staatliche Fiat-Währung könnte mit einem im freien Markt entstandenen Geld in „wettbewerblicher Eintracht“ nebeneinander existieren, erweist sich als Trugschluss.

3. Zur Entstehung des Geldes

Eine weitere wichtige Frage lautet: Wie ist Geld entstanden? Durch das Aufkommen der Kryptoeinheiten ist diese Frage nicht nur von theoretischem, sondern auch von praktischem Interesse.

Die heute nahezu einhellig akzeptierte Theorie ist, dass das Geld vom Staat bereitgestellt werden muss. Diese positiv-rechtliche Sichtweise legte Georg Friedrich Knapp (1842 – 1926) in seinem 1905 erschienen Buch „Staatliche Theorie des Geldes“ vor.

Carl Menger (1840 – 1921) vertritt in seinem Buch „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ (1871) eine andere Theorie. Geld, so Menger, ist spontan aus dem freien Markt, aus freiwilligen Tauschhandlungen entstanden, und zwar aus einem Sachgut.

Mengers Erklärung wird 1912 durch das „Regressionstheorem“, das Ludwig von Mises (1881 – 1973) formuliert, bestätigt. Was besagt das Regressionstheorem?[9]

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns zunächst klarmachen, warum wir Geld nachfragen.

Wir fragen Geld nach, weil wir unter Unsicherheit handeln. Geld eignet sich besonders gut, um mit der Unsicherheit umzugehen. Denn Geld hat Kaufkraft und sichert unsere jederzeitige Tauschfähigkeit.

Wie aber erklärt sich die Kaufkraft des Geldes? Antwort: Sie resultiert aus dem Zusammenspiel zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Geld, denn auf diese Weise bilden sich die Güterpreise.[10]

So richtig diese Erklärung auch ist – sie verursacht ein Problem: Wenn die Kaufkraft des Geldes durch das Angebot von und die Nachfrage nach Geld bestimmt wird, so ist das ein Zirkelschluss!

Denn es wird ja gesagt: Geld wird nachgefragt, weil Geld Kaufkraft hat. Aber die Kaufkraft des Geldes bedingt, das Geld bereits nachgefragt wird. Die Erklärung dreht sich im Kreise!

Mises löst den Zirkelschluss auf. Er erkennt, dass die Kaufkraft des Geldes eine Zeitdimension hat. Wir halten heute Euro, weil wir vor kurzem (vor einer Stunde, gestern, vorgestern) erfahren haben, dass man mit einem Euro etwas kaufen konnte. Und gestern haben wir Euro gehalten, weil wir vorgestern die Erfahrung gemacht haben, dass der Euro Kaufkraft hatte. Und so weiter.

Aber verschiebt eine solche Erklärung nicht das Erklärungsproblem nur immer weiter in die Vergangenheit, ohne es aufzulösen? Endet man nicht in einem infiniten Regress? Die Antwort ist nein.

Durch die gedankliche Regression gelangt man zu dem Zeitpunkt (weit in der Vergangenheit), an dem ein Gut erstmalig als Geld (als indirektes Tauschmittel) verwendet wurde.

Davor – bevor das Gut erstmalig als indirektes Tauchmittel eingesetzt wurde –, bestimmte sich sein Marktwert allein aufgrund seines nicht monetären Nutzens.

Der Tausch- beziehungsweise Marktwert des Gutes, der sich aus seinem nicht-monetären Nutzen erklärt, ist der notwendige Ausgangspunkt für die Kaufkraft des Geldes.

Ohne dass ein Gut einen nicht-monetären Tausch- beziehungsweise Marktwert besessen hat, kann es nicht zu Geld werden. Ansonsten wüsste niemand, welchen Tauschwert das Gut hat; niemand würde es als Geld akzeptieren.[11]

Mit dem Regressionstheorem stützt Ludwig von Mises die Theorie der Geldentstehung (praxeologisch), wie sie von Carl Menger formuliert wurde – und widerlegt gleichzeitig Knapps „Staatliche Theorie des Geldes“.[12]

Wie aber kommt es, dass heutzutage der Staat das Monopol der Geldproduktion innehat? Ich will die Antwort kurz halten: Der Staat hat sich die Geldproduktion in einem – zugegebenermaßen langwierigen Prozess – gewaltsam angeeignet. Das staatliche Geldmonopol ist alles andere als „natürlich“, es ist vielmehr „unnatürlich“.[13]

Das Aufkommen von Kryptoeinheiten, die nun das staatliche Geldproduktionsmonopol in Frage stellen, lässt sich so gesehen als eine “Korrektur”, als eine Art „Rückkehr zur währungsgeschichtlichen Normalität“ begreifen.

Doch bevor wir die Bedeutung des Regressionstheorems für die Kryptoeinheiten näher betrachten, lassen Sie uns kurz die Probleme des heutigen Fiat-Geldes benennen – denn sie dürften ein wichtiger Beweggrund für die Kräfte sein, die den Währungswettbewerb in Gang gesetzt haben.

4. Probleme des Fiat-Geldes

Ob US-Dollar, Euro, chinesischer Renminbi, japanischer Yen oder Schweizer Franken: Sie alle sind Fiat-Geld. Der Begriff Fiat stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „So sei es“; Fiat-Geld lässt sich auch als „Zwangsgeld“ verstehen.

Das Fiat-Geld zeichnet sich vor allem durch drei Eigenschaften aus: (1) Es ist staatlich monopolisiertes Geld; (2) es wird überwiegend durch Bankkreditvergabe „aus dem Nichts“ geschaffen; und (3) es ist entmaterialisiertes Geld, hat die Form von Papierzetteln (eigentlich: Baumwollstücken) und Einträgen auf Computerfestplatten („Bits & Bytes“).

Das Fiat-Geld leidet unter einer Reihe von ökonomischen und ethischen Defiziten.[14] Fünf seien kurz angesprochen:

(i) Fiat-Geld ist inflationär. Es verliert seine Kaufkraft im Zeitablauf, weil seine Menge von den staatlichen Zentralbanken unablässig nach politischen Erwägungen vermehrt wird. Inflationäres Geld ist schlechtes Geld, es erschwert das Wirtschaften und schadet vielen Menschen.

(ii) Fiat-Geld begünstigt einige auf Kosten vieler. Es sorgt für eine Umverteilung von Einkommen und Vermögen, indem es die Erstempfänger des neuen Geldes begünstigt auf Kosten derjenigen, die die neue Geldmenge erst später erhalten oder gar nichts von ihr abbekommen (das ist der „Cantillon Effekt“).

Das Anwachsen der Geldmenge führt notwendigerweise zu einer Umverteilung von Einkommen und Vermögen. Sie fällt beim Fiat-Geld besonders stark aus – das ist auch der Grund, warum der Staat das Warengeld durch sein eigenes, beliebig vermehrbares Fiat-Geld ersetzt hat: Der Staat und die ihm besonders nahestehenden Gruppen profitieren vom inflationären Geld.

(iii) Fiat-Geld sorgt für Boom-und-Bust. Die Vermehrung der Geldmenge durch Kreditvergabe senkt die Marktzinsen künstlich. Die Ersparnis sinkt dadurch ab, und Investitionen und Konsum nehmen zu. Die Volkswirtschaft beginnt über ihre Verhältnisse zu leben. Früher oder später zerplatzt die monetär angezettelte Reichtumsillusion, und aus dem Boom wird ein Bust.

(iv) Fiat-Geld treibt die Volkswirtschaft in die Überschuldung. Die künstlich gesenkten Zinsen verleiten Private, Unternehmen und Staaten zur Schuldenwirtschaft. Die Schuldenlasten wachsen dabei im Zeitablauf stärker an, als die Einkommen zunehmen.

(v) Fiat-Geld lässt den Staat auswuchern – zu Lasten der Freiheit der Bürger und Unternehmen. Es erlaubt dem Staat, seine Finanzkraft gewaltig auszuweiten, und damit kann er sich im wahrsten Sinne des Wortes eine wachsende Gefolgschaft erkaufen.[15]

5. Grundsätzliches zum Bitcoin

Angesichts dieser ökonomischen und ethischen Defizite des Fiat-Geldes ist es nicht verwunderlich, dass findige Menschen sich daran gemacht haben, besseres, gutes Geld zu schaffen.

Das Angebot des freien Marktes sind Kryptoeinheiten, allen voran der Bitcoin, die derzeit bekannteste von ihnen. Was zeichnet den Bitcoin aus?

Bei ihm handelt es sich um eine virtuelle, digitalisierte Einheit – in Form eines errechneten einmaligenZahlen- und Buchstaben-Codes.

Bitcoins werden durch Computerrechenleistung produziert, für die der Einsatz von Kapital (beziehungsweise Rechnerkapazität) erforderlich ist.

Die Bitcoins werden dezentral, durch einen Zusammenschluss vieler Computer weltweit, erzeugt; eine zentrale Produktionsstelle (wie die staatlichen Monopolzentralbanken beim Fiat-Geld) gibt es hier nicht.

Die insgesamt erzeugbare Bitcoin-Menge beträgt laut dem „Protokoll“ (das ist die Konstruktions-Blaupause für den Bitcoin) 21 Millionen Stück. Die Bitcoin-Menge ist also begrenzt. Bislang sind etwa 16,7 Millionen produziert worden.[16]

Die Blockchain, auf der der Bitcoin aufbaut, ist ein dezentrales, öffentlich einsehbares Kassenbuch. Transaktionen werden direkt zwischen den Handelsparteien abgewickelt („Peer-to-Peer“), und sie werden endgültig und fälschungssicher abgespeichert, ohne dass dafür eine zentrale Stelle erforderlich wäre.

6. Bitcoin und das Regressionstheorem

Mit Blick auf die technischen Eigenschaften des Bitcoin lautet eine wichtige Frage: Kann die Kryptoeinheit zu Geld werden? Eine zu erfüllende Bedingung ist, dass der Bitcoin im Einklang mit dem Regressionstheorem steht.

Zur Erinnerung: Das Regressionstheorem besagt, dass Geld (1) spontan im freien Markt und (2) aus einem Gut hervorgegangen sein muss, das, bevor es als Geld verwendet wurde, einen Tauschwert gehabt hat, der sich allein aufgrund seines nicht-monetären Nutzens erklärte.

In der Diskussion, ob der Bitcoin mit dem Regressionstheorem vereinbar ist, gibt es unterschiedliche Positionen. Ich kann hier nicht alle Sichtweisen vorstellen, sondern will mich auf eine beschränken, die mir besonders gehaltvoll erscheint.[17]

Der erste Bitcoin ist am 9. Januar 2009 entstanden. Sein Marktpreis war null. Und für die kommenden 10 Monate blieb er bei null, obwohl bereits Transaktionen mit ihm ausgeführt wurden. Der erste Bitcoin-Preis entstand am 5. Oktober 2009: 1 US$ entsprach 1309,03 Bitcoin.

Wie erklärt sich, dass der Bitcoin plötzlich einen Marktpreis erhielt? Zunächst probierte man die Blockchain aus. Der Bitcoin diente dabei als Verrechnungseinheit.

So gesehen reflektierte der nicht-monetäre Wert des Bitcoin den Nutzwert des neuen Zahlungs- und Transfersystems Namens Blockchain. Er war die notwendige Voraussetzung für den späteren monetären Tauschwert des Bitcoin.

Aus meiner Sicht steht die Wertfindung des Bitcoin im Einklang mit dem Regressionstheorem – und damit erfüllt der Bitcoin eine notwendige Bedingung, um zu Geld werden zu können.[18]

7. Wettbewerber Bitcoin

Damit der Bitcoin zu Geld werden kann, muss er aber nicht nur mit dem Regressionstheorem vereinbar sein, es müssen weitere Bedingungen erfüllt sein – Bedingungen, die ihm im Wettbewerb der Währungen die entscheidenden Vorteile bringen.

Auf der einen Seite genießt der Bitcoin einen – im Grunde paradoxen – Wettbewerbsvorteil, den er der Existenz des Staates verdankt: Der Bitcoin ist dem Zugriff des Staates entzogen.

Der Staat kann seine Kaufkraft nicht manipulieren, weil er seine Menge nicht beeinflussen kann. Er kann auch nicht auf die Umsätze, die mit Bitcoin gemacht werden, zugreifen. Das verleiht dem Bitcoin eine besondere Attraktivität.

Allerdings hat der Bitcoin auch Wettbewerbsnachteile (die er sich mit anderen Geldaspiranten, zu denen auch Gold und Silber zählen, teilt).

Das staatliche Fiat-Geld ist als gesetzliches Zahlungsmittel privilegiert. Das gibt ihm einen staatlich gewährten transaktionstechnischen Vorteil gegenüber konkurrierenden Tauchmitteln.[19]

Zudem sind Bitcoin-Transaktionen in vielen Ländern steuerlich benachteiligt gegenüber Transaktionen, die mit dem staatlichen Fiat-Geld ausgeführt werden.[20]

Hinzu kommt, dass die Leitungsfähigkeit der Blockchain, viele (kleine) Zahlungen mit geringem Zeit- und Kostenaufwand zu bewältigen, derzeit noch nicht mit den herkömmlichen Zahlungsverkehrssystemen mithalten kann.

All das hemmt derzeit die Attraktivität und Verbreitung der Kryptoeinheit. Doch der Status quo kann und wird sich wohl ändern, wenn mehr und mehr Menschen einsehen, dass Kryptoeinheiten für sie besser, vorteilhafter sind als das staatliche Fiat-Geld.

Deshalb ist es wichtig, dass es Menschen freigestellt wird, Erfahrungen mit den neuen Geldaspiranten zu sammeln – und Anbieter die Freiheit haben, ihr Angebot immer besser auf die Nachfragewünsche auszurichten.[21]

8. Waren- versus Digitalgeld: das Verlustrisiko

Nun einige Überlegungen zum Verlustrisiko des Geldes – dem Risiko, dass es seine Kaufkraft einbüßt. Beginnen wir mit dem Warengeld.

Gold wird nachgefragt aus einer Reihe von Gründen. Man verwendet es in der Industrie und zu Schmuckzwecken. Das ist die Nachfrage nach Gold aufgrund nicht-monetärer Motive.

Zusätzlich gibt es eine Goldnachfrage aufgrund monetärer Motive: Menschen wollen Gold halten, weil sie beispielsweise im gelben Metall das „ultimative Zahlungsmittel“ erblicken. Beide Nachfragemotive zusammen ergeben die Gesamtnachfrage nach Gold.

Selbst wenn Gold nicht mehr aufgrund monetärer Motive nachgefragt werden würde, hätte es immer noch eine Nachfrage aufgrund seines nicht-monetären Nutzens. Solange es also eine nicht-monetäre Verwendung gibt, wird das Gold stets einen positiven Marktpreis haben. Die Kaufkraft des Goldes (sein Tauschwert gegenüber anderen Gütern) kann so gesehen nicht auf null fallen; Gold kann nicht zum Totalverlust werden.

Wie verhält es sich bei Kryptoeinheiten? Die Nachfrage nach zum Beispiel Bitcoin speist sich ebenfalls aus zwei Motiven: (1) Mit Bitcoin lassen sich verschlüsselte, Blockchain-basierte Transaktionen abwickeln. Der Bitcoin dient in dieser Verwendung als (eine unter vielen anderen) Verschlüsselungsmöglichkeiten. So gesehen gibt es für den Bitcoin eine Nachfrage aufgrund eines nicht-monetären Motivs.

(2) Der Bitcoin hat aber auch eine Nachfrage aufgrund eines monetären Motivs: Eine wachsende Zahl von Menschen handelt mit ihm, und nicht wenige hoffen darauf, dass der Bitcoin zum neuen Geld wird, vielleicht sogar die etablierten Fiat-Währungen ablösen wird. Der Bitcoin hat ja viele Eigenschaften, die ihn zu gutem Geld machen könnten.

Könnte es aber sein, dass der Bitcoin noch durch eine neue Krypto-Innovation überrundet wird? Vielleicht wird künftig eine neue, mengenmäßig begrenzte Kryptoeinheit entwickelt, die einfacher, schneller und kostengünstiger zu handhaben ist als der Bitcoin?

Wenn das der Fall sein sollte, könnte die Bitcoin-Nachfrage aufgrund monetärer Motive im Extremfall ganz verschwinden. Und vielleicht wäre damit auch die Bitcoin-Nachfrage aufgrund des nicht-monetären Motivs in Frage gestellt. Kurzum: Der Bitcoin könnte im Extremfall wertlos werden, er unterliegt so gesehen einem Totalverlustrisiko.

Man kann an dieser Stelle zu folgendem Schluss gelangen: Aus heutiger Sicht unterliegt die Beständigkeit der wertbestimmenden Faktoren beim Bitcoin einem größeren Risiko als beim Gold. Das mag auch erklären, warum der Preis des Bitcoin mitunter stark schwankt.

Entscheidend für seinen Markterfolg wird letztlich vor allem auch sein, ob der Bitcoin „das letzte Wort“ auf dem Weg zu einer Cyber-Währung ist, oder ob die Innovationskraft der IT-Welt nicht doch noch eine bessere Lösung hervorbringt.

9. Digitales Warengeld

Das führt mich zu abschließenden Frage: Welche Möglichkeiten bestehen, die Blockchain zu nutzen, um das Edelmetallgeld in die digitale Welt zu führen?

Die Frage passt, so meine ich, durchaus in die Zeit – auch und gerade im Zeitalter der Digitalisierung. Denn Edelmetalle sind aus geldtheoretischer Sicht (immer noch) geradezu perfektes Geld.

Betrachten wir ein einfaches Beispiel: Herr Schmidt möchte Gold erwerben (weil er der Meinung ist, Gold sei das „beste Geld“). Er wünscht das Gold aber nicht in physischer, sondern in „digitalisierter“ Form zu halten.

Das Goldhandelshaus bietet Herrn Schmidt daraufhin eine Feinunze Gold an, die mittels eines „Colored Bitcoin“ digitalisiert ist. Der Colored Bitcoin ist ein Bitcoin, der einen Anspruch auf die Herausgabe einer bestimmten physischen Goldmenge repräsentiert, die beim Goldhandelshaus verwahrt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es handelt sich beim Colored Bitcoin im Grunde um eine digitalisierte Banknote, die gedeckt ist mit einer bestimmten Feingoldmenge (im geldtheoretischen Fachjargon ist der Colored Bitcoin ein Geldzertifikat).

In unserem Beispiel kauft der Herr Schmidt eine Feinunze zum Preis von 1.100 Euro. Zudem erwirbt er den Colored Bitcoin (in Höhe von 600 Satoshis) zum Preis von 0,03 Euro.[22]

Das Edelmetall lässt sich fortan per Colored Bitcoin (also mittels digitalisiertem Geldzertifikat) einfach und kostengünstig im Tausch- beziehungsweise Zahlungsverkehr übermitteln.[23]

An dieser Stelle ist allerdings zu bedenken, dass die Bitcoin-Menge begrenzt ist, und dass eine steigende Nachfrage nach Bitcoin seinen Preis in die Höhe treibt – und damit auch die Kosten, das Gold unter Verwendung von Colored Bitcoins zu digitalisieren.

Es wäre daher möglicherweise eine Verschlüsselungstechnologie vorzuziehen, die die Informationen auf der Blockchain fälschungssicher ablegt, die aber nicht wie der Bitcoin mengenmäßig begrenzt ist.

10. Die große Disruption

Wie die Zukunft des Geldes aussehen wird, ob Kryptoeinheiten (allen voran der Bitcoin) das Rennen machen, oder ob sie ein Transportvehikel (ein Geldzertifikat) sein werden für ein Warengeld (Edelmetalle), lässt sich aus heutiger Sicht nicht abschließend beantworten.

Mit der Blockchain und den Kryptoeinheiten ist ein Währungswettbewerb in Gang gekommen – und der Wettbewerb ist bekanntlich ein Entdeckungsverfahren, dessen Endergebnis man nicht kennen kann.

Doch eines können wir schon heute wissen: Der Währungswettbewerb ist ein Verdrängungswettbewerb. Er läuft auf ein “entweder-staatliches-Fiat-Geld” oder ein “frei-im-Markt-gewähltes-Geld” hinaus.

Die Blockchain ist eine Disruption. Sie gibt die berechtigte Hoffnung, dass der Technologiefortschritt das schafft, was ökonomischer Vernunft und ethischer Einsicht bislang nicht gelungen ist: das staatliche Fiat-Geld durch ein besseres, ein gutes Geld zu ersetzen.

Das wäre ein bedeutender Schritt in eine friedvollere, gerechtere und produktivere Welt!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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Dieser Beitrag ist aus zwei Veranstaltungen entstanden: „Kryptowährungen und der neue Wettbewerb des Geldes“, Liberales Institut, 2. November 2017, Zürich, Schweiz; „Parallelwährungen als Alternative zum staatlichen Geldmonopol“, ECAEF und Friedrich August von Hayek-Gesellschaft, 15. November 2017, Düsseldorf, Deutschland. Der Autor dankt den Diskussionsteilnehmern für wertvolle Hinweise und Anregungen. Stand: 19. Dezember 2017.


[1] Der Staat – wie wir ihn heute kennen – ist der territoriale Zwangsmonopolist mit Letztentscheidungsmacht über alle Konflikte, die zwischen den Untergebenen und die zwischen ihm, dem Staat, und seinen Untergebenen auftreten. Siehe Rothbard (1998), The Ethics of Liberty, Chapter 22, The Nature of The State, S. 161 – 174.
[2] Bei genauer Überlegung zeigt sich, dass die Recheneinheitsfunktion die Tauschmittelfunktion des Geldes repräsentiert: Man drückt die Tauschrelation in Geld aus; Geld dient als numeraire. Die Wertaufbewahrungsfunktion bedeutet nichts anderes als die Verschiebung des Tauschaktes auf der Zeitachse. Geld hat folglich nur eine Funktion, die Tauschmittelfunktion; Recheneinheits- und Wertaufbewahrungsfunktion sind lediglich Ausdruck der Tauschmittelfunktion.
[3] In einem freien Markt für Geld ist natürlich denkbar, dass die Menschen sich für ein Geld entscheiden, dessen Menge im Zeitablauf steigt. Das ändert aber nichts an der Einsicht, dass eine steigende Geldmenge die Prosperität des Gemeinwesens nicht vergrößern würde.
[4] Siehe Mises (1940), Nationalökonomie, S. 205 ff.
[5] Siehe Mises (1940), Nationalökonomie, S. 213 ff.
[6] Dies wird betont von Hoppe (2006), How is Fiat Money Possible? or, The Devolution of Money and Credit, S. 179.
[7] Die Unsicherheit – mit Blick auf die Bedingungen, unter denen menschliches Handeln stattfindet – ist eine Kategorie des menschlichen Handelns. Sie folgt logisch aus dem (apodiktisch wahren) Satz „Der Mensch handelt“. Siehe hierzu Mises (1998), Human Action, Chapter VI., S. 105 ff.
[8] Friedrich August von Hayek (1899 – 1992) hat in Fachkreisen große Aufmerksamkeit erhalten für seine Idee des Währungswettbewerbs, die er erläutert in seiner Schrift „Denationalisation of Money. An Analysis of the Theory and Practice of Concurrent Currencies“ aus dem Jahr 1976. Eine neuere kritische Analyse von Hayeks Währungswettbewerb findet sich zum Beispiel bei Polleit (2016), Hayek’s ‘Denationalization of Money’ – a Praxeological Reassessment.
[9] Siehe hierzu Mises (1940), Nationalökonomie, S. 368 – 371; ders. (1912), Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel, S. 85 ff. Aufschlussreich ist hier auch der Exkurs „Die methodologische Bedeutung der Menger’schen Lehre vom Ursprung des Geldes“ in Mises (1940), Nationalökonomie, S. 365 – 368.
[10] Erklärung: Wer eine Birne nachfragt und dafür Geld hingibt, ist Geldanbieter; wer eine Birne anbietet und im Tausch dafür Geld akzeptiert, ist Geldnachfrager. Die Kaufkraft ist die Anzahl der Güter, die man für eine Geldeinheit bekommt. Beträgt zum Beispiel der Preis (P) für eine Birne 0,5 Euro, so ist die Kaufkraft eines Euro 2: Für einen Euro lassen sich zwei Birnen kaufen. (1 dividiert durch 0,5; formal errechnet sich ist die Kaufkraft als: 1 / P.)
[11] Hayeks Idee, man könne einfach so Geld anbieten, ist folglich absurd.
[12] Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass das Regressionstheorem apriorisch ist: Es ist denknotwendig und allgemeingültig. Es kann durch Erfahrung weder als wahr oder als falsch eingesehen werden. Das Regressionstheorem folgt aus der Logik des menschlichen Handelns.
[13] Siehe hierzu Rothbard (1963), What Has Government Done To Our Money?“.
[14] Siehe hierzu Hülsmann (2007), Die Ethik der Geldproduktion.
[15] Siehe hierzu zum Beispiel Polleit (2017), Großer Staat entsteht, großer Staat vergeht“.
[16] www.blockchain.info, eingesehen am 16. November 2017.
[17] Siehe hierzu Tucker (2014), Bitcoin and Mises’s Regression Theorem.
[18] Man mag fragen: Wie kann ein immaterielles Gut wie Bitcoin zu Geld werden, wenn es kein Sachgut ist? Antwort: Entscheidend ist nicht die physische Eigenschaft eines Gutes, sondern vielmehr sein Nutzen aus der (subjektiven) Sicht der Verwender. Auch ein immaterielles Gut – wie der Bitcoin – kann einen subjektiven Nutz- und damit Marktwert haben und kann daher auch (im Einklang mit dem Regressionstheorem) zu Geld werden.
[19] Hat ein Geld das staatliche Privileg erhalten, gesetzliches Zahlungsmittel (englisch: „Legal Tender“) zu sein, so bedeutet das, dass man mit diesem Geld schuldbefreiend bezahlen kann. Niemand kann es ablehnen zur Erfüllung von Geldforderungen, ohne rechtliche Nachteile zu erleiden.
[20] Beispiel: Sie bezahlen ihr Menü im Restaurant in Höhe von 100 Euro mit Bitcoin (bei einem Bitcoinpreis von 6000 Euro pro Stück wären das 0,01667 Bitcoin). Das Finanzamt verlangt den Nachweis, zu welchem Preis (in Euro) Sie die Bitcoins erworben haben. Wäre Ihr Kaufpreis zum Beispiel 3000 Euro, so wäre der (Differenz-)Gewinn 50 Euro – und das Finanzamt würde auf diesen Gewinn Steuern verlangen.
[21] Zu den Versuchen der Staaten, den Aufstieg der Kryptoeinheiten zu behindern beziehungsweise zu verhindern, und zu den Erfolgsaussichten einer solchen Politik, wird in diesem Referat aus Platzgründen nichts gesagt.
[22] 100.000.000 Satoshis entsprechen 1 Bitcoin. Unterstellter Marktpreis des Bitcoin: 5000 Euro pro Stück.
[23] Das setzt natürlich voraus, (1) dass das Gold beziehungsweise der Colored Bitcoin nicht mehr steuerlich benachteiligt werden, und (2) dass das Goldhandelshaus (die Verwahrstelle für das Gold) ein hohes Ansehen genießt; dass es von den Geldnachfragern als verlässlich eingestuft wird. Ist im Markt eine Übereinkunft getroffen worden, was Geld ist (zum Beispiel Gold), stellt sich ein Wettbewerb zwischen den Geld-Lagerstätten beziehungsweise deren ausgegebene Geldzertifikaten ein.

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Thorsten Polleit, 50, ist seit April 2012 Chefvolkswirt der Degussa Goldhandel GmbH. Er ist Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth, Adjunct Scholar am Ludwig von Mises Institute, Auburn, US Alabama, Mitglied im Forschungsnetzwerk „Research On money In The Economy“ (ROME) und Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland. Er ist Gründungspartner und volkswirtschaftlicher Berater der Polleit & Riechert Investment Management LLP. Die private Website von Thorsten Polleit ist: www.thorsten-polleit.comHier Thorsten Polleit auf Twitter folgen.

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Hinweis: Die Inhalte der Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Ludwig von Mises Institut Deutschland wieder.

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Ernst Wolff: Nicht von gewählten Politikern werden wir regiert, sondern vom Gobalen Finanzsystem.

Prägnant, einprägsam und auf den Punkt gebracht erläutert uns Ernst Wolff, wie das globale Finansystem entstanden und sich im Laufe von 100 Jahren zum einzigen Herrscher über die Menschheit entwickelt hat. Diese Ree hätte Steinmeier zur Jahreswende halten sollen.

Das Kaiserjahr 2018 – Die Hochverräter werden nach Guantanamo gebracht

Quelle: hartgeld.com

Das Kaiserjahr 2018 Die Hochverräter werden nach Guantanamo gebracht Von Walter K. Eichelburg Datum: 2018-01-01, Bald beginnt eine neue Epoche: des Goldstandards, der Monarchie und dem Ende des Sozialismus von heute. Vorher muss noch das heutige, politische System verschwinden. Noch ist der angelaufene Systemwechsel für den Masse nicht sichtbar, aber für uns schon. Es müssen jetzt grosse Events kommen.

Es tut sich was hinter den Kulissen

Bis jetzt haben wir weder Moslem-Angriff, Grossterror oder Crash gesehen, aber das sollte sich jetzt jederzeit ändern. Im vorigen Artikel „Die US-Kabale“ habe ich über die Schweinereien in der US-Politik berichtet. Inzwischen wird dort offenbar von Donald Trump aufgeräumt. Hier eine Leserzuschrift aus der Schweiz dazu, die vor einigen Tagen reinkam: Mittlerweile habe ich mir über die Festtage so viele Videos angeschaut, dass ich gar nicht mehr alle finde, um diese weiterzuleiten. Was GITMO betrifft, ist jedoch dieses Youtube https://www.youtube.com/watch?v=bzAYF7yEn7Y&app=desktop empfehlenswert. Angeblich soll morgen den 30.12. ein Spezialbataillon nach Guantanamo geflogen werden, um dort 9 Monate stationiert zu sein. Ebenso werden für morgen einige Flüge nach Guantanamo erwartet. Zusätzlich zu jenen, die bereits geflogen wurden. In einem anderen Video wurde mitgeteilt, dass die Flugzeuge unter Begleitschutz auf 40’000 foot fliegen, was ebenfalls sehr ungewöhnlich ist. da die Flüge z.T. aus der ganzen Welt kommen, dürften auch bereits einige westliche Politiker (Merkel?) dort ihr neues zu Hause gefunden haben.

Ich gehe mittlerweile davon aus, dass die Meldung über die Verhaftung von „einflussreichen Leuten“ zusammen mit dem Moslemangriff an Silvester kommen wird. Zusätzlich könnten die Chinesen noch die definitive Einführung des Gold gedeckten Yuan verkünden. Dass dann auch noch der Tempelberg einstürzt und/oder eine Nuke über NYC explodieren wird, würde dem Gesamtszenario noch die Schuldanhaftung an die Moslems geben. Auch dieser Artikel auf Beforeitsnews berichtet von der Aufstockung der Wachmannschaft im Terroristen-Gefängnis Guantanamo (auch Gitmo genannt): „Gitmo Mystery Grows, Media Quiet as Military Deployed“. Die Medien sollen noch stillhalten, steht drinnen. Aus grossen Teilen der Welt sollen prominente und politische Verbrecher derzeit in Gruppen nach Guantanamo geflogen werden. Ein Bataillon an zusätzlicher Wachmannschaft sind über 1000 Soldaten. Das reicht für viele tausende Gefangene. Es wird auch berichtet, dass Angela Merkel nicht in einem Exil ist, sondern in Guantanamo mit den dortigen Methoden verhört werden soll. Wir sollten noch erfahren, was daran stimmt. Bei ihrem plötzlichen Verschwinden wurde berichtet, dass sie richtig ins Flugzeug gestossen worden sein soll. Das stammt aus US-Militärkreisen.

Das Soft-Szenario: Das schrieb mir der Nachtwächter vor einigen Tagen. In meinem vorigen Artikel ist sein Szenario: Das läuft alles langsamer ab, als wir uns das wünschen, doch es läuft ab und zwar hinter der Theaterbühne. Dass George Soros ebenfalls unter den Internierten sein soll, habe ich auch gehört, wie auch die Podestas, Clinton, usw.. Die Frage nach den hiesigen Invasoren ist selbstverständlich berechtigt und auch für mein Empfinden waren sie Teil des großen Plans … derjenigen, die jetzt einkassiert wurden/werden. Der Plan ist damit hinfällig. Als Sündenböcke werden die Invasoren nicht mehr gebraucht, denn die Sauereien der derzeit eingesammelten Ex-Eliten werden mehr als erschütternd für die Herde werden und sie “werden sich übergeben“, wie Sie mal formuliert hatten. Die “noch nicht so lange hier Lebenden“ werden heimkehren, Familienzusammenführung rückwärts, denn auch hier wird es die obere Riege hinwegfegen und dann kommen Leute mit Verstand, Gewissen und weißer Weste ans Ruder. Ich glaube aber nicht, dass das reicht, das heutige System mit allem, was dazugehört aus den Köpfen der Herde herauszulöschen. Warum ging dann das deutsche Militär am 24.12. und besonders am 31.12. in Kriegsbereitschaft? Man erwartete fix den Moslem-Angriff, der dann aber nicht kam. Warum dieser Angriff nicht kam, darüber rätselt man noch. Ein Teil der deutschen Politiker ist schon geflüchtet oder vielleicht schon in Gitmo interniert. Andere winseln um Gnade, wie diese Leserzuschrift aus Deutschland zeigt. Diese kam am 31.12.: Ein Bekannter aus dem Sicherheitsapparat hat heute zu mir gemeint, dass Steinmeier bereits versucht, die Seiten zu wechseln. Er soll winselnd versuchen, noch ungeschoren davon zu kommen. Angeblich soll er hektisch mit Putin telefoniert haben. In dem Gespräch soll er seine guten Beziehungen zu Schröder erwähnt haben. Er hat reichlich spät bemerkt, was abläuft und dass die heutigen Politiker jetzt dran sind. In einem Briefing hat man mir das so gesagt: fast kein Politiker bemerkt irgendetwas, sie wissen nichts von dem Systemwechsel-Szenario. Ob der Moslem-Angriff auf uns in der bisher geplanten Form jetzt noch kommt, ist fraglich. Denn die symbolträchtigsten Daten dafür, Weihnachten und die Silvesternacht sind verstrichen. Was aber sicher noch kommen wird, ist der Finanzcrash. Dieser wird nach dem Grossterror-Anschlag auf NYC kommen. Danach bricht ohnehin alles zusammen und die Horden von hungrigen Moslems und Asylnegern werden über uns herfallen. Das reicht auch. Hier eine Leser-Einschätzung aus Deutschland zum Soft-Szenario: Es geht nicht ohne Großterror und Islamkrieg. Ohne den weltweiten Angriff der Musels und Nigger auf alle Kuffar werden 95% der NichtMusels den einzigen und wahren Charakter des Islam als Kriegs- und Unterwerfungsideologie sowie Totenkult NIEMALS begreifen! Zum Begreifen gehört in jedem Fall das physische Erleben. Ohne den Großterror zum Systemcrash und dem Angriff der Musels und Nigger auf die Autochthonen haben wir keine Legitimation bzw. keine ausreichenden Gründe, um dieses Ungeziefer aus Europa zu entfernen, egal ob nach Hause oder besser gleich unter die Erde. Nur durch paar Aufdeckungen einiger Abartigkeiten und die Offenlegung der angeblichen Eroberungspläne das Kalifen Obimbo und seiner Lakaien, wird es kein Umdenken bei den Normalos und Gutmenschen geben. Zumal man diese Eroberungspläne nicht glaubhaft so beweisen kann, dass die große Schafsherde es tatsächlich glaubt und versteht. Und warum sollten die Menschen nun gerade ausgerechnet diese Aufdeckungen usw. über ihre heutigen Helden und vergötterten Systemlinge den Lügenmedien glauben, zumal diese „Fake-News“ von einem angeblich schon leicht dementen Verrückten (Trump) in die Welt gesetzt werden??? Das entscheidende Element ist, dass nach einem durch den Islam ausgelösten Finanzcrash alles zusammenbricht. Ob das durch den Grossterror, oder Bodenangriff geschieht, ist weniger wichtig, Der Islam muss auch daran schuld sein, dass alle Vermögen untergehen. Und er wird es. Diese Internierungen in Gitmo und die noch kommenden Aufdeckungen über die Polit-Verbrecher sind

eigentlich nur Beiwerk. Aber sie helfen dabei, den Widerstand der heutigen, politischen Klasse gegen alle Änderungen zu brechen. Und diese Internierungen zeigen, dass der Systemwechsel wirklich angelaufen ist, wenn auch für die Masse noch nicht sichtbar. Diese Internierungen auf Gitmo sind kurz von dem geplanten Moslem-Angriff in der Silvesternacht abgelaufen. In den grossen Medien kam nichts davon. Der Grund dafür dürfte sein, dass die Moslems und deren Chefs nicht erfahren sollten, dass deren derzeitige Unterstützer in der Politik jetzt verhaftet werden. Aber es muss jetzt bald etwas Grosses passieren, denn sobald diese Internierungen gross rauskommen, wird sofort die öffentliche Diskussion über die Rechtmässigkeit dieser Internierungen anlaufen. Ich nehme an, der Grossterror kommt jetzt bald. Oder auch ein Moslem-Angriff ausgelöst durch den Einsturz der Al-Aksa-Moschee. Ohne solchen Auslöser greifen die nicht an, das haben sie uns gezeigt. Innerhalb von 2..3. Tagen sollte soetwas kommen. Mit dem Kriegsrecht kann man alles rechtfertigen, auch diese Internierungen. Aber dazu muss es Krieg geben, oder etwas Ähnliches, um das Kriegsrecht zu rechtfertigen. Das ist jetzt Spekulation: warum wurden diese Polit-Grössen in Gitmo interniert? Sicher einmal, damit sie einen Militärputsch, der gleich nach Kriegsbeginn kommt, nicht verhindern können. Dann wohl auch, damit sie der Mob nicht erwischt, und man öffentliche Schauprozesse über sie abhalten kann. Die Abrechnung Hier eine neuerliche Zusendung von den sächsischen Bürgerwehren: Die Bürgerwehren am Lande kennen natürlich von fast jedem Einwohner, dessen politische Gesinnung (auch zu DDR-Zeiten!) und was die beruflich mach(t)en. Zumindest sind die Roten (alte und heutige) und die Grünen registriert. Bald werden es viele Gutmenschen bereuen, dass sie sich in der Öffentlichkeit (Bürgerversammlungen usw.) so für die Invasoren und grünen Ideologie-Müll eingesetzt haben. So wie ich das erfahren habe, werden die Bürgerwehren die schlimmsten und aktivsten Hochund Volksverräter dem Mob überlassen, denn dieser will anfangs definitiv Blut fließen sehen. Das darf man auch nicht verhindern. Auch wird niemand seine Gesundheit riskieren, um diese Kreaturen zu schützen. Einige der Hoch-und Volksverräter werden wohl auch von den BW direkt eliminiert. Andere werden umgehend in Schutzhaft genommen, damit Selbstmorde verhindert werden und der Mob die nicht alle lyncht. Diese Personen werden dann ihre verdienten Bestrafungen erhalten. Die Räumlichkeiten für die Inhaftierungen sind teilweise schon vorbereitet und andernorts ist zumindest schon festgelegt, wo die Arrestzellen eingerichtet werden. Man will mit den Bürgerwehren hauptsächlich die öffentliche Ordnung in den Gemeinden aufrecht erhalten bzw. wieder herstellen, damit in der schwierigen Zeit nicht jeder „Wilder Westen“ spielt und meint, sich alles erlauben zu können. Kleiner physische Auseinandersetzungen zwischen verstrittenen Nachbarn oder zwischen Vorbereiteten und Hungernden etc. wird man kaum verhindern können, aber man rechnet in dem Bereich nicht mit Toten und will das möglichst im Rahmen halten. Im Herbst 2016 habe ich diese beiden Artikel dazu geschrieben: „Die Abrechnungen im Staatsapparat“, „Die Gesinnungsdatenbank“. Es ist also alles schon lange vorbereitet.

Das Kaiserjahr 2018 Der Systemwechsel ist jetzt mit den Internierungen von Politikern in Guantanamo angelaufen, aber für die Masse noch nicht sichtbar. Erst wenn die Grossereignisse kommen, wird er allgemein sichtbar. Aber die Masse wird auch dann noch nicht verstehen, was wirklich abläuft. Sie wird real um ihr Leben rennen. Bereits wenige Tage nach diesen Grossevents wird das Militär die Macht übernehmen – Info stammt aus Geheimdienstkreisen. Damit dürften auch die noch frei herumlaufenden, höheren Politiker festgesetzt werden. Wann präsentiert man uns dann den Kaiser? Hier die Antwort eines Lesers aus Deutschland mit guten, militärischen Kontakten: Das wird noch 1-2 Wochen dauern. Es muss erst einmal ein sehr großes Chaos da sein, dass es auch jeder versteht. Dann rettet er uns. Ich denke mal die nächste Woche wird die grausamste Woche die alle je erlebt haben. Das kam am 31.12. rein, also vor dem nicht stattgefundenen Moslem-Angriff. In dieser Zeitspanne werden die heutigen Staaten komplett zusammenbrechen, das Finanzsystem geht unter, auch die Währungen. Und es wird Mord und Totschlag herrschen. Und alle werden nach Rettung schreien. Dass die neuen Monarchen als Retter erscheinen werden, hat man mir in Briefings gesagt. Also, Ende Januar sollten wir schon im neuen Kaiserreich sein. Ob sich die vorausgesagte Kaiserkrönung zu Ostern 2018 noch ausgehen wird, ist eine andere Frage. Mögen dann alle Hinterlassenschaften der heutigen Demokratten zusammen mit diesen beseitigt sein und ein friedliches und goldenes Zeitalter beginnen.

Der gläserne Bankkunde – Ab Januar 2018 völlig transparent

Quelle: schluesselkindblog.com

Achtung: Ab Januar gehören Ihre Bankdaten nicht mehr Ihnen

Kaum zu glauben, aber wahr: Ab Januar 2018 muss Ihre Bank fremden Dienstleistern Zugriff auf die Daten Ihres Bankkontos gewähren. Verantwortlich dafür ist eine neue EU-Richtlinie. Das Bankgeheimnis wird de facto völlig abgeschafft, die Nachfrage nach Kryptowährungen dürfte explodieren.

In der Realität existiert das Bankgeheimnis in Europa (immerhin ein Gewohnheitsrecht, das seit dem 17. Jahrhundert verbürgt ist) so gut wie nicht mehr. Formaljuristisch mag es so etwas wie ein Bankgeheimnis noch geben, in der Praxis spielt es aber (fast) keine Rolle mehr. So können Behörden bereits seit Jahren sämtliche Transaktionen von Bankkonten einsehen. urn-newsml-dpa-com-20090101-161220-99-606261-large-4-3Was zunächst auf Verdachtsfälle gegen den Kontoinhaber beschränkt war, gilt inzwischen auch dann, wenn es überhaupt keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass eine bestimmte Person etwas Unrechtmäßiges getan hat.

Seit dem 25. Juni 2017 dürfen Finanzbehörden auch sogenannte Sammelauskunftsersuchen stellen „über eine ihr noch unbekannte Anzahl von Sachverhalten mit dem Grunde nach bestimmbaren, ihr noch nicht bekannten Personen“ (§ 93 Abs. 1a der Abgabenordnung). Sprich: Die Finanzbehörde kann einer Bank die Auflage stellen, ihr sämtliche Konten von Personen offenzulegen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Welche Kriterien das sind, steht im Gesetzestext nicht. Bedingung ist zwar, „dass ein hinreichender Anlass für die Ermittlungen besteht und andere zumutbare Maßnahmen zur Sachverhaltsaufklärung keinen Erfolg versprechen“. Aber das bedeutet eben nicht, dass gegen die Personen, deren Kontodaten eingesehen werden, auch Verdachtsmomente bestehen müssen. Es reicht aus, wenn die Finanzbehörde ganz abstrakt „hinreichenden Anlass für Ermittlungen“ sieht – und zwar völlig egal, gegen wen und warum, erklärt Olivier Baron.

Aber die schleichende Abschaffung des Bankgeheimnisses geht noch weiter: Ab Januar 2018 muss Ihre Bank nicht nur den Behörden, sondern auch privaten Finanzdienstleistern Zugang zu sämtlichen relevanten Daten ihres Bankkontos (inklusive Kontostand und Transaktionen) gewähren (siehe hier). Verantwortlich dafür ist die neue EU-Richtlinie Payment Services Directive 2 (PSD2), die Banken dazu verpflichtet, eine Schnittstelle zu schaffen, über die Drittanbieter Zugriff auf Ihre Kontodaten erhalten. Zwar müssen Sie als Bankkunde zustimmen, dass ein bestimmter Finanzdienstleister Ihre Kontodaten einsehen darf. In der Praxis ist aber absehbar, dass viele Finanzdienstleistungen (man denke an Kreditkarten, Online-Zahlungsdienste, u.v.a.m.) ohne Zugriff auf Ihre Kontodaten einfach nicht mehr angeboten werden! Stimmen Sie also nicht zu, werden Sie entsprechende Dienstleistungen womöglich gar nicht mehr in Anspruch nehmen können. Spätestens durch die PSD2-Richtlinie wird das Bankgeheimnis völlig ausgehebelt. Realität ist stattdessen der gläserne Bankkunde, dessen Daten nicht mehr ihm selbst gehören, sondern eben auch den Finanzbehörden und privaten Finanzdienstleistern.