Archiv der Kategorie: Banken

Der Finanzcrash kommt! Unfassbare Prophezeiungen zur Zukunft Europas: Die Visionen des Martin Zoller

Der bekannte Hellseher Martin Zoller lag erstaunlich oft mit seinen Vorhersagen über politische und gesellschaftliche Ereignisse richtig. So ahnte er etwa voraus, dass Trump US-Präsident werden würde, und dass die SPD nach der Bundestagswahl interne Streitigkeiten bekommen würde. Auf dem Welt-im-Wandel-Kongress 2018 gab er nun weitere Prognosen ab. Sie betreffen unter anderem den Zusammenhalt der Europäischen Union, das Verhältnis zu Russland, die Entwicklung der Börse. Im Gespräch mit Robert Fleischer wagen wir den Blick in die Zukunft. Soviel sei gesagt: Es stehen große Herausforderungen bevor… ➤ Welt im Wandel.TV abonnieren: http://bit.ly/WiW-Abonnieren ➤ Teile dieses Video mit deinen Freunden: http://goo.gl/F4BGmc Video: Neue Prophezeiungen zur Zukunft Europas – Die Visionen des Martin Zoller: http://goo.gl/pyFrCG ➤ Welt im Wandel.TV Shop: http://bit.ly/WiW-Shop ➤ Die Welt anders sehen: http://welt-im-wandel.tv ➤ Welt im Wandel.TV auf Facebook: http://fb.com/weltimwandeltv ➤ Welt im Wandel.TV auf Instagram: http://instagr.am/weltimwandel.tv ➤ Welt im Wandel.TV auf Twitter: http://twitter.com/weltimwandeltv
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Er tötet den Dollar: Rothschild & Co. in Alarmstimmung wegen Trump

Dollar-Spielschein mit dem Porträt von Donald Trump

Nicht viele wissen, dass es unter Finanzprofis eine ähnlich bekannte Geschichte über die legendäre Äußerung des russischen Außenministers Sergej Lawrow gegenüber seinem britischen Amtskollegen David Miliband gibt: „Who are you to f*** lecture me?“

Als das US-Finanzministerium im Jahr 2012 der britischen Bank Standard Chartered eine milliardenschwere Strafe wegen Deals mit dem Iran unter Umgehung der US-Sanktionen aufbrummen wollte, schrieb ein wütender Londoner Banker an die US-Amerikaner: „You f***ing Americans. Who are you to tell us, the rest of the world, that we’re not going to deal with Iranians!“ Vor sechs Jahren schien dieser Satz ein Zeichen der Ohnmacht der Welt gegenüber dem US-Finanzsystem und den Sanktionen zu sein, welche die US-Regierung als wirkungsvolles außenpolitisches Instrument nutzen kann.

Doch jetzt geschieht das, was geschehen musste – die gesamte restliche Welt wechselt von Wut und Empörung zum aktiven Widerstand. Experten der westlichen Finanzmedien schlagen Alarm und geraten in Panik. Sie rufen die US-Regierung auf, ihre Sanktionspolitik zu stoppen und den Prozess der „Entdollarisierung” der Weltwirtschaft und des Handels nicht zu beschleunigen.

Die Zeitung „Financial Times“veröffentlichte einen Artikel unter dem Titel „Vorsicht USA: Die Dollar-Dominanz hält nicht ewig“. „Die logische Motivation für die Nutzung des Dollars für fast alle Ölverträge u. a. wird immer schwächer“, so die Zeitung.In der Ära Trump würden die USA als ein weniger zuverlässiger Partner bei Handels- und Militär-Vereinbarungen wahrgenommen, schreibt die Zeitung. Das schade dem internationalen Vertrauen gegenüber den USA und verbreite die Angst, dass Trump den Dollar als Waffe zur Kontrolle über andere Länder nutzen könnte. Deswegen kreieren China und Russland sowie andere Länder eigene Zahlungssysteme zur Umgehung der USA, so die „Financial Times“.

Die Wochenzeitung „The Economist“, die mehreren sehr mächtigen Finanzclans gehört, darunter den Rothschilds, warnt ebenfalls vor den negativen Folgen der US-Sanktionen und der Vernachlässigung der diplomatischen Vereinbarungen seitens Trump.

„Der Dollar wird kaum ewig dominieren. In dem Maße, in dem die USA ihren Anteil an der globalen Produktion verlieren, wird der Übergang von einer Reservewährung zu einer Kombination von Reservewährungen wahrscheinlich. Inwieweit dieser Übergang organisiert erfolgen wird, hängt unter anderem davon ab, wie die USA von ihren Verbündeten und Gegnern wahrgenommen werden. (…) Der Dollar dominiert zum Teil aus dem Grund, weil die Ausländer dem US-System vertrauen, und zum Teil deshalb, weil die Interessen unserer Freunde mit den Interessen der USA übereinstimmen. Wenn die Allianzen zu einem Transaktionsschema übergehen, werden die Anstrengungen anderer Länder zur Senkung der Dollar-Abhängigkeit intensiver, was unabdingbar die Militär- und Aufklärungsbeziehungen zu den USA beeinflussen wird.“

„The Economist“ betonte, dass der Dollar ein Element des amerikanisch-zentrischen Weltsystems ist, das die US-Verbündeten (und sogar Gegner) eng miteinander verflechtet. Wenn diese Verbindung verschwindet, wird die Frage des Untergangs der Nato und anderer internationaler Strukturen, die den US-Einfluss auf die Weltpolitik gewährleisten, nur eine Frage der Zeit sein.

Britische Journalisten haben wohl keine Zweifel daran, dass der Dollar seine Dominanz in der Zukunft verlieren wird; die Frage besteht jetzt darin, wie konkret der Übergang zu einer multipolaren Währungswelt erfolgt.

Der Übergang geht deutlich schneller voran, als es auf den ersten Blick erscheint. So will die Londoner Metallbörse LME Metall-Futures den Handel in Yuan starten. Nun kann der Yuan nicht nur Öl-Yuan, sondern auch eine Währung für den Handel mit Aluminium, Zink, Kupfer und anderen Metallen sein.

Die US-Wirtschaftsagentur Bloombergweist ebenfalls auf die negativen Folgen der Sanktionspolitik Trumps gegenüber dem Iran und Russland hin. In dem Artikel „Die Sanktionspower der USA erreicht ihr Limit“ schreibt Autor Ben Holland, dass „die Antwort auf den Beschluss zu den antiiranischen Sanktionen zeigt, dass sie es nicht schaffen, die Weltwirtschaft endlos einem Diktat zu unterziehen“. Die Fähigkeit der USA, Sanktionen einzusetzen, hänge nun von der Bereitschaft der EU und Chinas ab, sich ihnen unterzuordnen.

Darüber hinaus kamen deutsche Wirtschaftsexperten plötzlich zu dem Schluss, dass „nicht Russland, sondern Deutschland einen unverhältnismäßig großen Schaden wegen der Sanktionen gegen Russland – 44 Milliarden Dollar bzw. 40 Prozent vom Gesamtschaden – erlitten hat“, während auf die USA nur 0,6 Prozent der Gesamtverluste entfielen, so Holland. In diesem Zusammenhang ist die Prognose nicht allzu schwer, wie diese Nachricht das weitere Verhalten Deutschlands zur US-Außenpolitik beeinflussen wird.

* Die Meinung des Autors muss nicht mit der der Redaktion übereinstimmen.

Quelle und mehr . . .

DER EURO CRASHT!

THE CHRISTIAN ANDERS TRUTH CHANNEL

Bankencrash in Lettland – Gefahr fürs internationale Finanzsystem? Analyse von Ernst Wolff

Quelle: www.epochtimes.de

Die lettische Regierung wird am Montag in Riga zu einer Krisensitzung zusammentreten. Der Grund: Mit der ABLV steht die drittgrößte Bank des Landes vor dem Zusammenbruch und muss daher abgewickelt werden.

Bereits am Samstag hatte die EZB bekanntgegeben, dass die ABLV auf Grund der „signifikanten Verschlechterung ihrer Liquidität“ wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sei, Schulden und andere Verpflichtungen zu bedienen. Die Finanzaufsicht in Riga sei deshalb angewiesen worden, die Vermögenswerte der Bank einzufrieren. Damit haben die Kunden der ABLV, die der EZB seit 2014 untersteht, keinen Zugang mehr zu ihrem Geld. Die Filialen der Bank sind geschlossen, ihr Kartensystem ist abgeschaltet.

Die US-Finanzaufsicht brachte den Stein ins Rollen

Die ABLV war vor kurzem ins Visier der US-Finanzbehörden geraten. die für Finanzkriminalität zuständige Abteilung des US-Finanzministeriums, das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), hatte ihr vorgeworfen, Geldwäsche zu betreiben und ihren Kunden die Umgehung von US-Sanktionen gegen Nordkorea zu ermöglichen. Obwohl die ABLV die Anschuldigungen zurückgewiesen hatte, wurde sie wenige Tage später vom Zugang zum US-Finanzsystem abgeschnitten.

Daraufhin zogen Anleger rund 600 Millionen Euro ab. Die EZB schritt ein und wies die lettische Finanzaufsicht Anfang vergangener Woche an, eine Auszahlungssperre zu verhängen.

Die lettische Zentralbank versuchte zu helfen und stützte die ABLV mit fast 300 Millionen Euro. Da trotzdem noch eine Lücke von etwa 180 Millionen Euro klaffte und die ABLV eine bis Freitag gesetzte Frist zur Schließung der Lücke ungenutzt verstreichen ließ, beschloss die EZB am Samstag ihre Abwicklung.

„Die lettische Regierung wird keinen einzigen Euro in die Rettung investieren“, kündigte Lettlands Regierungschef Kuckinskis an. Nach geltendem EU-Recht muss demnach die Bail-in-Regelung angewendet werden, nach der zunächst Aktionäre, Anleihebesitzer und Anleger mit Einlagen über 100.000 Euro anteilig zur Kasse gebeten werden.

Die ABLV ist nicht der einzige Krisenherd

Die ABLV ist nicht der einzige Krisenherd im lettischen Bankensystem. Bereits vor zwei Jahren waren fünf Banken wegen des Vorwurfs der Umgehung von Sanktionen gegen Nordkorea zu Geldstrafen von mehr als drei Mio. Euro verurteilt worden. Zudem war der Gouverneur der lettischen Zentralbank, Ilmars Rimsevics, am vorletzten Samstag von der Anti-Korruptionsbehörde des Landes wegen des Verdachts auf Entgegennahme von Schmiergeldzahlungen in Höhe von mehr als 100.000 Euro verhaftet worden. Rimsevics, der dem EZB-Rat (dem obersten Entscheidungsorgan des Eurosystems) angehört, wurde am Montag wieder auf freien Fuß gesetzt, darf das Land aber vorerst nicht verlassen.

Ein weiterer Krisenfaktor im lettischen Bankensystem besteht darin, dass rund vierzig Prozent der lettischen Bankeinlagen aus dem Ausland stammen und damit eine Ansteckungsgefahr für andere Banken bedeuten. Im Fall der ABLV, deren Bilanz sich im September 2017 auf 3,63 Mrd. Euro belief, betragen die Einlagensicherungsgarantien gegenüber ausländischen Banken immerhin 2,2 Mrd. Euro, was 7,5 Prozent des lettischen Bruttoinlandsprodukts entspricht.

Kein Wunder also, dass sich die Verantwortlichen in Riga und Frankfurt am Wochenende gegenseitig in ihren Versicherungen übertrafen, dass die Krise um die ABLV nicht überbewertet werden dürfe.

Während die EZB-Führung bemüht war, den Image-Schaden durch Korruptionsvorwürfe gegen eines ihrer führenden Mitglieder herunterzuspielen und der lettische Behördenchef Putnin von „einer Krise bei nur einer Bank“ sprach, versicherte Finanzministerin Reizniece-Ozola, die ABLV sei nicht systemrelevant und stelle keine Gefahr für das internationale Finanzsystem dar.

Die wahren Gefahren sind gar nicht sichtbar

Die Aussagen der Verantwortlichen kann man getrost als Zwecklügen verbuchen. Welche Gefahren im Hintergrund lauern, können auch sie nicht absehen, denn die Deregulierung der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass der Derivate-Sektor heute zu achtzig Prozent aus Over-the-Counter-Geschäften besteht, die nicht mehr in den Bilanzen von Finanzinstituten auftauchen müssen.

Es kann daher niemand sagen, wie viele Kreditausfallversicherungen in den letzten Wochen von Insidern auf die ABLV abgeschlossen wurden und im Fall ihrer Abwicklung fällig würden. Nur zur Erinnerung: 1998 brach mit Long Term Capital Management (LTCM) ein einzelner Hedgefonds in New York zusammen, dessen Bilanz in etwa der der ABLV entsprach.

Die LTCM-Pleite zog Forderungen in Höhe von fast einer Billion US-Dollar nach sich und brachte das globale Finanzsystem fast zum Einsturz.

Selbst wenn der Fall ABLV keine derartigen Dimensionen annehmen sollte, so zeigt er doch die Anfälligkeit des europäischen Bankensystems, rückt die Vertrauenswürdigkeit von EZB-Ratsmitgliedern einmal mehr ins Zwielicht und macht vor allem die Art und Weise deutlich, wie die EZB im Fall eines Crashs auch weiterhin mit Bankkunden umzugehen gedenkt: Indem sie ihnen den Zugriff auf das eigene Geld verwehrt.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung der Epoch Times oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

Hierzu auch von Ernst Wolff:

Börse-Aktuell: Wie Großinvestoren Kleinanleger abzocken

Finanz-Tsunami – sind wir im Wettlauf mit der Zeit? Neues Buch von Ernst Wolff

KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff („Finanz-Tsunami“)

Geld regiert die Welt! Banken-Kartelle sind längst die eigentliche Macht auf diesem Globus. Das, was die großen Finanzdienstleister seit Jahrzehnten als FIAT-Money auf den sogenannten „Märkten“ imitieren, hat spätestens seit 1971 keinerlei Bezug mehr zu echten Werten. Als US-Präsident Nixon, nach der enormen Verschuldung während des Vietnamkriegs, die Golddeckung des Dollar aufgab, zog die Regierung endgültig vom Weißen Haus in die Wall Street um. Banken sind inzwischen so mächtig, dass einzelne Banker heute per Mausklick Summen bewegen können, die deutlich größer sind als die Mittel, die mittlere Staaten im Jahr erwirtschaften. Mit solchen Hebeln ausgestattet, können Großbanken im Verbund jeden politischen Gegner in die Knie zwingen, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Derartige Machtspiele sind dennoch selten geworden, denn die Drehtür-Politik der Finanzinstitute ist wesentlich effektiver. Längst sind unsere politischen Entscheider in den Regierungen von „Beratern“ umstellt, die direkt aus dem Bankensektor stammen. Mario Draghi, der heute die EZB kontrolliert, stammt direkt von Goldman Sachs. Zufall? Mit dem Aufheben des Glass-Steagall-Act aus dem Jahre 1932, wurde die strikte Trennung zwischen klassischem Bankgeschäft und Investmentbank wieder aufgehoben. Hatte man aus den Fehlern der Weltwirtschaftskrise nicht gelernt? Oder war Bill Clinton, als der das Gesetz von damals in die Tonne warf, einfach gedanklich bei Monica Lewinsky? Wir wissen es nicht. Was wir wissen ist, dass selbst der Crash von 2008 am Selbstbedienungs-Charakter des Systems nichts geändert hat. Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht. Schon kurz nach dem Crash, ausgelöst durch die Bank Lehman Brothers, wurden wieder astronomische Boni bezahlt und entstanden wieder neue „Finanzprodukte“, die nur dazu geschaffen wurden, um auf den Spieltischen der Großbanken unüberschaubare Spekulations-Blasen zu schaffen. Unser Geldsystem ist eine Munitionsfabrik, in der es zu Gewohnheit, ja zu Bedingung geworden ist, rund um die Uhr zu rauchen, will man ganz oben mitspielen. Das kann nicht ewig gut gehen. Die nächste Krise ist so sicher wie ein Waldbrand im Hochsommer, wenn eine glühende Zigarette unachtsam im Unterholz entsorgt wird. Wer glaubt, nur weil er bis zum Hals im Wasser steht, Feuer könnte ihm nichts anhaben, der verdrängt, dass nicht nur der Wasserspiegel permanent steigt, sondern die Dreiecke, die ihn umkreisen, zu den Haien gehören, die sich überall tummeln. Um uns baut sich ein erneuter Finanz-Tsunami auf, dessen Wirkung alles Bisherige übersteigt, zumal die Mittel der Bankenrettung 2008 vollständig verbraucht wurden. Dieser Kahn hat schlicht kein einziges Rettungsboot mehr! Was erwartet uns? Wie dicht stehen wir an der Klippe? Und warum erfahren wir über den erbärmlichen Zustand unseres Geldsystems kaum etwas? Was früher im Kleingedruckten unterging, wird heute durch das Erschaffen von medialen Nebenkriegsschauplätzen geleistet. Man verkauft uns für blöd. Durch die Bank und mit den Medien. KenFM spricht mit Ernst Wolff über den Status Quo unseres Geldsystems und nimmt dabei keine Dollar-Note vor den Mund. Nach seinem Bestseller „Weltmacht IWF“ legt Wolff jetzt mit „Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“ noch eine Schippe drauf. Wer die Nerven hat, sich den Konsequenzen der „Märkten“ zu stellen, sei vorab gesagt: das Interview wird ihn erzürnen. Menschen, denen ihr Arzt empfohlen hat sie mögen sich schonen, sollten sich diese Ausgaben von KenFM im Gespräch sparen. Inhaltsübersicht: 00:00:24 Das neue Buch: Finanz-Tsunami, ein Lehrbuch in Kapiteln 00:02:06 Das Ende des klassischen Finanzsystems 00:04:04 Historischer Diskurs: Was ist Geld? 00:07:37 Was ist eine Investment-Bank? 00:09:11 Die Wurzeln des Bankensystems liegen im Wilden Westen 00:15:11 Entstehung des Federal Reserve System, auch FED genannt 00:20:19 US-Banken finanzieren den 1. Weltkrieg 00:25:07 Kredite als Destabilisierungsfaktor in den USA & Europa 1914 – 1945 00:32:15 1945: Bretton-Woods Währungsordnung versus Triffin-Dilemma 00:38:12 Wer gegen der Dollar opponiert, bekommt Probleme 00:42:27 Der Beginn des Petro-Dollars und des IWF 00:47:28 Finanzkrisen der 70er bis 90er, neue Wege werden benötigt 00:52:19 Finanzderegulierungen mit Unterstützung der Politik 01:00:42 Bürger müssen kritischer werden, sich informieren, sich wehren 01:16:23 Finanzzusammenhänge aus den letzten 100 Jahren 01:32:23 Wann kommt die große Tsunami-Welle? +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unters… https://www.kenfm.de https://www.facebook.com/KenFM.de https://www.vk.com/kenfm https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.youtube.com/KenFM

Vertuschungen auf höchster Ebene – Dirk Müller: „Es ist wirklich erbärmlich“

Quelle: www.epochtimes.de

Bis zu 30 Milliarden Euro könnte der Steuerskandal um sogenannte Cum-Ex-Geschäfte kosten – viel mehr als bisher angenommen. Der Börsenmakler Dirk Müller nennt den Skandal – vor allem die Vertuschungen auf höchster Ebene – „wirklich erbärmlich“.

Der Steuerskandal um sogenannte Cum-Ex-Geschäfte hat laut einem Medienbericht weit größere Ausmaße als bislang bekannt.

Staatsanwälte und Steuerfahnder gingen mittlerweile in 417 Fällen gegen Banken, Anwälte und Finanzunternehmen vor, berichteten NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Angaben des Bundesfinanzministeriums. Im Herbst vergangenen Jahres war demnach noch von rund 260 Fällen die Rede gewesen.

In den nun untersuchten Fällen geht es dem Bericht zufolge um einen mutmaßlichen Betrug am deutschen Staat in Höhe von 5,3 Milliarden Euro. Ein vom Bundestag eingesetzter Untersuchungsausschuss sei im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis gekommen, dass der Schaden bei unter einer Milliarde Euro liege. Diese Zahl korrigierte das Bundesfinanzministerium nun laut NDR, WDR und „SZ“ deutlich nach oben.

Geldinstitute und deren Partner hätten nach Ansicht der Ermittler den Fiskus jahrelang und systematisch getäuscht, um hohe Gewinne auf Kosten der Steuerkassen zu machen.

Unabhängige Beobachter sprechen von einem Schaden von bis zu 30 Milliarden Euro.

Neben zahlreichen anderen Experten macht auch der Grünen Finanzexperte Gerhard Schick vor allem Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seinen Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) dafür verantwortlich, das im Falle der Cum-Ex-Geschäfte ein „riesengroßer Finanzskandal“ zunächst kaum an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Weder die CDU noch die SPD hätten in diesem Fall ein Interesse daran gehabt, die ganze Tragweite des Skandals zu ergründen und offen zu legen, sagte Schick vergangenes Jahr zur „Südwest-Presse“. „Dabei ging es um betrügerische Geschäfte mit einem Steuerschaden von zehn Milliarden Euro.“

„Es ist wirklich erbärmlich“

Bei Cum-Ex-Geschäften kaufen und verkaufen Banken unmittelbar um einen Dividendenstichtag herum in Leerverkäufen Aktien mit (cum) und ohne (ex) Dividendenanspruch und lassen sich eine nur einmal gezahlte Kapitalertragssteuer von den Finanzämtern mehrmals erstatten. Das Steuerschlupfloch wurde für inländische Banken 2007 geschlossen, für ausländische erst 2012.

Kurz erklärt wie der Cum Ex Steuerskandal abgelaufen ist:

Von den 5,3 Milliarden Euro, die laut Finanzministerium als Betrugsschaden im Raum stehen, haben die Finanzämter dem Bericht zufolge bislang 2,4 Milliarden Euro erfolgreich zurückgefordert, beziehungsweise bei frühzeitigem Verdacht haben sie die geforderten Summen gar nicht erst erstattet.

Aus Ermittlerkreisen heißt es laut NDR, WDR und „SZ“, der Skandal werde sich voraussichtlich sogar noch ausweiten. Bekannt ist bislang, dass gegen Banken aus dem In- und Ausland ermittelt wird.

Der Börsenmakler Dirk Müller nannte den Skandal und die Vertuschungen auf höchster Ebene „wirklich erbärmlich“.

Dirk Müller zu Cum-Ex-Skandal: „Es ist wirklich erbärmlich“:

(afp/so)