Archiv der Kategorie: Banken

Domian – Banker packt aus

Domian Themenabend 23.04.2015: „Ich kann nicht mehr in den Spiegel schauen“ PC-Games günstiger kaufen: https://www.g2a.com/r/steam_sales2017 Bitcoin als Alternative zu Banken: https://www.bitcoin.de/de/r/kgy84d

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DER EURO CRASHT!

THE CHRISTIAN ANDERS TRUTH CHANNEL

Bankencrash in Lettland – Gefahr fürs internationale Finanzsystem? Analyse von Ernst Wolff

Quelle: www.epochtimes.de

Die lettische Regierung wird am Montag in Riga zu einer Krisensitzung zusammentreten. Der Grund: Mit der ABLV steht die drittgrößte Bank des Landes vor dem Zusammenbruch und muss daher abgewickelt werden.

Bereits am Samstag hatte die EZB bekanntgegeben, dass die ABLV auf Grund der „signifikanten Verschlechterung ihrer Liquidität“ wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sei, Schulden und andere Verpflichtungen zu bedienen. Die Finanzaufsicht in Riga sei deshalb angewiesen worden, die Vermögenswerte der Bank einzufrieren. Damit haben die Kunden der ABLV, die der EZB seit 2014 untersteht, keinen Zugang mehr zu ihrem Geld. Die Filialen der Bank sind geschlossen, ihr Kartensystem ist abgeschaltet.

Die US-Finanzaufsicht brachte den Stein ins Rollen

Die ABLV war vor kurzem ins Visier der US-Finanzbehörden geraten. die für Finanzkriminalität zuständige Abteilung des US-Finanzministeriums, das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), hatte ihr vorgeworfen, Geldwäsche zu betreiben und ihren Kunden die Umgehung von US-Sanktionen gegen Nordkorea zu ermöglichen. Obwohl die ABLV die Anschuldigungen zurückgewiesen hatte, wurde sie wenige Tage später vom Zugang zum US-Finanzsystem abgeschnitten.

Daraufhin zogen Anleger rund 600 Millionen Euro ab. Die EZB schritt ein und wies die lettische Finanzaufsicht Anfang vergangener Woche an, eine Auszahlungssperre zu verhängen.

Die lettische Zentralbank versuchte zu helfen und stützte die ABLV mit fast 300 Millionen Euro. Da trotzdem noch eine Lücke von etwa 180 Millionen Euro klaffte und die ABLV eine bis Freitag gesetzte Frist zur Schließung der Lücke ungenutzt verstreichen ließ, beschloss die EZB am Samstag ihre Abwicklung.

„Die lettische Regierung wird keinen einzigen Euro in die Rettung investieren“, kündigte Lettlands Regierungschef Kuckinskis an. Nach geltendem EU-Recht muss demnach die Bail-in-Regelung angewendet werden, nach der zunächst Aktionäre, Anleihebesitzer und Anleger mit Einlagen über 100.000 Euro anteilig zur Kasse gebeten werden.

Die ABLV ist nicht der einzige Krisenherd

Die ABLV ist nicht der einzige Krisenherd im lettischen Bankensystem. Bereits vor zwei Jahren waren fünf Banken wegen des Vorwurfs der Umgehung von Sanktionen gegen Nordkorea zu Geldstrafen von mehr als drei Mio. Euro verurteilt worden. Zudem war der Gouverneur der lettischen Zentralbank, Ilmars Rimsevics, am vorletzten Samstag von der Anti-Korruptionsbehörde des Landes wegen des Verdachts auf Entgegennahme von Schmiergeldzahlungen in Höhe von mehr als 100.000 Euro verhaftet worden. Rimsevics, der dem EZB-Rat (dem obersten Entscheidungsorgan des Eurosystems) angehört, wurde am Montag wieder auf freien Fuß gesetzt, darf das Land aber vorerst nicht verlassen.

Ein weiterer Krisenfaktor im lettischen Bankensystem besteht darin, dass rund vierzig Prozent der lettischen Bankeinlagen aus dem Ausland stammen und damit eine Ansteckungsgefahr für andere Banken bedeuten. Im Fall der ABLV, deren Bilanz sich im September 2017 auf 3,63 Mrd. Euro belief, betragen die Einlagensicherungsgarantien gegenüber ausländischen Banken immerhin 2,2 Mrd. Euro, was 7,5 Prozent des lettischen Bruttoinlandsprodukts entspricht.

Kein Wunder also, dass sich die Verantwortlichen in Riga und Frankfurt am Wochenende gegenseitig in ihren Versicherungen übertrafen, dass die Krise um die ABLV nicht überbewertet werden dürfe.

Während die EZB-Führung bemüht war, den Image-Schaden durch Korruptionsvorwürfe gegen eines ihrer führenden Mitglieder herunterzuspielen und der lettische Behördenchef Putnin von „einer Krise bei nur einer Bank“ sprach, versicherte Finanzministerin Reizniece-Ozola, die ABLV sei nicht systemrelevant und stelle keine Gefahr für das internationale Finanzsystem dar.

Die wahren Gefahren sind gar nicht sichtbar

Die Aussagen der Verantwortlichen kann man getrost als Zwecklügen verbuchen. Welche Gefahren im Hintergrund lauern, können auch sie nicht absehen, denn die Deregulierung der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass der Derivate-Sektor heute zu achtzig Prozent aus Over-the-Counter-Geschäften besteht, die nicht mehr in den Bilanzen von Finanzinstituten auftauchen müssen.

Es kann daher niemand sagen, wie viele Kreditausfallversicherungen in den letzten Wochen von Insidern auf die ABLV abgeschlossen wurden und im Fall ihrer Abwicklung fällig würden. Nur zur Erinnerung: 1998 brach mit Long Term Capital Management (LTCM) ein einzelner Hedgefonds in New York zusammen, dessen Bilanz in etwa der der ABLV entsprach.

Die LTCM-Pleite zog Forderungen in Höhe von fast einer Billion US-Dollar nach sich und brachte das globale Finanzsystem fast zum Einsturz.

Selbst wenn der Fall ABLV keine derartigen Dimensionen annehmen sollte, so zeigt er doch die Anfälligkeit des europäischen Bankensystems, rückt die Vertrauenswürdigkeit von EZB-Ratsmitgliedern einmal mehr ins Zwielicht und macht vor allem die Art und Weise deutlich, wie die EZB im Fall eines Crashs auch weiterhin mit Bankkunden umzugehen gedenkt: Indem sie ihnen den Zugriff auf das eigene Geld verwehrt.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung der Epoch Times oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

Hierzu auch von Ernst Wolff:

Börse-Aktuell: Wie Großinvestoren Kleinanleger abzocken

Finanz-Tsunami – sind wir im Wettlauf mit der Zeit? Neues Buch von Ernst Wolff

KenFM im Gespräch mit: Ernst Wolff („Finanz-Tsunami“)

Geld regiert die Welt! Banken-Kartelle sind längst die eigentliche Macht auf diesem Globus. Das, was die großen Finanzdienstleister seit Jahrzehnten als FIAT-Money auf den sogenannten „Märkten“ imitieren, hat spätestens seit 1971 keinerlei Bezug mehr zu echten Werten. Als US-Präsident Nixon, nach der enormen Verschuldung während des Vietnamkriegs, die Golddeckung des Dollar aufgab, zog die Regierung endgültig vom Weißen Haus in die Wall Street um. Banken sind inzwischen so mächtig, dass einzelne Banker heute per Mausklick Summen bewegen können, die deutlich größer sind als die Mittel, die mittlere Staaten im Jahr erwirtschaften. Mit solchen Hebeln ausgestattet, können Großbanken im Verbund jeden politischen Gegner in die Knie zwingen, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Derartige Machtspiele sind dennoch selten geworden, denn die Drehtür-Politik der Finanzinstitute ist wesentlich effektiver. Längst sind unsere politischen Entscheider in den Regierungen von „Beratern“ umstellt, die direkt aus dem Bankensektor stammen. Mario Draghi, der heute die EZB kontrolliert, stammt direkt von Goldman Sachs. Zufall? Mit dem Aufheben des Glass-Steagall-Act aus dem Jahre 1932, wurde die strikte Trennung zwischen klassischem Bankgeschäft und Investmentbank wieder aufgehoben. Hatte man aus den Fehlern der Weltwirtschaftskrise nicht gelernt? Oder war Bill Clinton, als der das Gesetz von damals in die Tonne warf, einfach gedanklich bei Monica Lewinsky? Wir wissen es nicht. Was wir wissen ist, dass selbst der Crash von 2008 am Selbstbedienungs-Charakter des Systems nichts geändert hat. Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht. Schon kurz nach dem Crash, ausgelöst durch die Bank Lehman Brothers, wurden wieder astronomische Boni bezahlt und entstanden wieder neue „Finanzprodukte“, die nur dazu geschaffen wurden, um auf den Spieltischen der Großbanken unüberschaubare Spekulations-Blasen zu schaffen. Unser Geldsystem ist eine Munitionsfabrik, in der es zu Gewohnheit, ja zu Bedingung geworden ist, rund um die Uhr zu rauchen, will man ganz oben mitspielen. Das kann nicht ewig gut gehen. Die nächste Krise ist so sicher wie ein Waldbrand im Hochsommer, wenn eine glühende Zigarette unachtsam im Unterholz entsorgt wird. Wer glaubt, nur weil er bis zum Hals im Wasser steht, Feuer könnte ihm nichts anhaben, der verdrängt, dass nicht nur der Wasserspiegel permanent steigt, sondern die Dreiecke, die ihn umkreisen, zu den Haien gehören, die sich überall tummeln. Um uns baut sich ein erneuter Finanz-Tsunami auf, dessen Wirkung alles Bisherige übersteigt, zumal die Mittel der Bankenrettung 2008 vollständig verbraucht wurden. Dieser Kahn hat schlicht kein einziges Rettungsboot mehr! Was erwartet uns? Wie dicht stehen wir an der Klippe? Und warum erfahren wir über den erbärmlichen Zustand unseres Geldsystems kaum etwas? Was früher im Kleingedruckten unterging, wird heute durch das Erschaffen von medialen Nebenkriegsschauplätzen geleistet. Man verkauft uns für blöd. Durch die Bank und mit den Medien. KenFM spricht mit Ernst Wolff über den Status Quo unseres Geldsystems und nimmt dabei keine Dollar-Note vor den Mund. Nach seinem Bestseller „Weltmacht IWF“ legt Wolff jetzt mit „Finanz-Tsunami: Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“ noch eine Schippe drauf. Wer die Nerven hat, sich den Konsequenzen der „Märkten“ zu stellen, sei vorab gesagt: das Interview wird ihn erzürnen. Menschen, denen ihr Arzt empfohlen hat sie mögen sich schonen, sollten sich diese Ausgaben von KenFM im Gespräch sparen. Inhaltsübersicht: 00:00:24 Das neue Buch: Finanz-Tsunami, ein Lehrbuch in Kapiteln 00:02:06 Das Ende des klassischen Finanzsystems 00:04:04 Historischer Diskurs: Was ist Geld? 00:07:37 Was ist eine Investment-Bank? 00:09:11 Die Wurzeln des Bankensystems liegen im Wilden Westen 00:15:11 Entstehung des Federal Reserve System, auch FED genannt 00:20:19 US-Banken finanzieren den 1. Weltkrieg 00:25:07 Kredite als Destabilisierungsfaktor in den USA & Europa 1914 – 1945 00:32:15 1945: Bretton-Woods Währungsordnung versus Triffin-Dilemma 00:38:12 Wer gegen der Dollar opponiert, bekommt Probleme 00:42:27 Der Beginn des Petro-Dollars und des IWF 00:47:28 Finanzkrisen der 70er bis 90er, neue Wege werden benötigt 00:52:19 Finanzderegulierungen mit Unterstützung der Politik 01:00:42 Bürger müssen kritischer werden, sich informieren, sich wehren 01:16:23 Finanzzusammenhänge aus den letzten 100 Jahren 01:32:23 Wann kommt die große Tsunami-Welle? +++ KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/ +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unters… https://www.kenfm.de https://www.facebook.com/KenFM.de https://www.vk.com/kenfm https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.youtube.com/KenFM

Vertuschungen auf höchster Ebene – Dirk Müller: „Es ist wirklich erbärmlich“

Quelle: www.epochtimes.de

Bis zu 30 Milliarden Euro könnte der Steuerskandal um sogenannte Cum-Ex-Geschäfte kosten – viel mehr als bisher angenommen. Der Börsenmakler Dirk Müller nennt den Skandal – vor allem die Vertuschungen auf höchster Ebene – „wirklich erbärmlich“.

Der Steuerskandal um sogenannte Cum-Ex-Geschäfte hat laut einem Medienbericht weit größere Ausmaße als bislang bekannt.

Staatsanwälte und Steuerfahnder gingen mittlerweile in 417 Fällen gegen Banken, Anwälte und Finanzunternehmen vor, berichteten NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Angaben des Bundesfinanzministeriums. Im Herbst vergangenen Jahres war demnach noch von rund 260 Fällen die Rede gewesen.

In den nun untersuchten Fällen geht es dem Bericht zufolge um einen mutmaßlichen Betrug am deutschen Staat in Höhe von 5,3 Milliarden Euro. Ein vom Bundestag eingesetzter Untersuchungsausschuss sei im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis gekommen, dass der Schaden bei unter einer Milliarde Euro liege. Diese Zahl korrigierte das Bundesfinanzministerium nun laut NDR, WDR und „SZ“ deutlich nach oben.

Geldinstitute und deren Partner hätten nach Ansicht der Ermittler den Fiskus jahrelang und systematisch getäuscht, um hohe Gewinne auf Kosten der Steuerkassen zu machen.

Unabhängige Beobachter sprechen von einem Schaden von bis zu 30 Milliarden Euro.

Neben zahlreichen anderen Experten macht auch der Grünen Finanzexperte Gerhard Schick vor allem Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seinen Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) dafür verantwortlich, das im Falle der Cum-Ex-Geschäfte ein „riesengroßer Finanzskandal“ zunächst kaum an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Weder die CDU noch die SPD hätten in diesem Fall ein Interesse daran gehabt, die ganze Tragweite des Skandals zu ergründen und offen zu legen, sagte Schick vergangenes Jahr zur „Südwest-Presse“. „Dabei ging es um betrügerische Geschäfte mit einem Steuerschaden von zehn Milliarden Euro.“

„Es ist wirklich erbärmlich“

Bei Cum-Ex-Geschäften kaufen und verkaufen Banken unmittelbar um einen Dividendenstichtag herum in Leerverkäufen Aktien mit (cum) und ohne (ex) Dividendenanspruch und lassen sich eine nur einmal gezahlte Kapitalertragssteuer von den Finanzämtern mehrmals erstatten. Das Steuerschlupfloch wurde für inländische Banken 2007 geschlossen, für ausländische erst 2012.

Kurz erklärt wie der Cum Ex Steuerskandal abgelaufen ist:

Von den 5,3 Milliarden Euro, die laut Finanzministerium als Betrugsschaden im Raum stehen, haben die Finanzämter dem Bericht zufolge bislang 2,4 Milliarden Euro erfolgreich zurückgefordert, beziehungsweise bei frühzeitigem Verdacht haben sie die geforderten Summen gar nicht erst erstattet.

Aus Ermittlerkreisen heißt es laut NDR, WDR und „SZ“, der Skandal werde sich voraussichtlich sogar noch ausweiten. Bekannt ist bislang, dass gegen Banken aus dem In- und Ausland ermittelt wird.

Der Börsenmakler Dirk Müller nannte den Skandal und die Vertuschungen auf höchster Ebene „wirklich erbärmlich“.

Dirk Müller zu Cum-Ex-Skandal: „Es ist wirklich erbärmlich“:

(afp/so)

Der gläserne Bankkunde – Ab Januar 2018 völlig transparent

Quelle: schluesselkindblog.com

Achtung: Ab Januar gehören Ihre Bankdaten nicht mehr Ihnen

Kaum zu glauben, aber wahr: Ab Januar 2018 muss Ihre Bank fremden Dienstleistern Zugriff auf die Daten Ihres Bankkontos gewähren. Verantwortlich dafür ist eine neue EU-Richtlinie. Das Bankgeheimnis wird de facto völlig abgeschafft, die Nachfrage nach Kryptowährungen dürfte explodieren.

In der Realität existiert das Bankgeheimnis in Europa (immerhin ein Gewohnheitsrecht, das seit dem 17. Jahrhundert verbürgt ist) so gut wie nicht mehr. Formaljuristisch mag es so etwas wie ein Bankgeheimnis noch geben, in der Praxis spielt es aber (fast) keine Rolle mehr. So können Behörden bereits seit Jahren sämtliche Transaktionen von Bankkonten einsehen. urn-newsml-dpa-com-20090101-161220-99-606261-large-4-3Was zunächst auf Verdachtsfälle gegen den Kontoinhaber beschränkt war, gilt inzwischen auch dann, wenn es überhaupt keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass eine bestimmte Person etwas Unrechtmäßiges getan hat.

Seit dem 25. Juni 2017 dürfen Finanzbehörden auch sogenannte Sammelauskunftsersuchen stellen „über eine ihr noch unbekannte Anzahl von Sachverhalten mit dem Grunde nach bestimmbaren, ihr noch nicht bekannten Personen“ (§ 93 Abs. 1a der Abgabenordnung). Sprich: Die Finanzbehörde kann einer Bank die Auflage stellen, ihr sämtliche Konten von Personen offenzulegen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Welche Kriterien das sind, steht im Gesetzestext nicht. Bedingung ist zwar, „dass ein hinreichender Anlass für die Ermittlungen besteht und andere zumutbare Maßnahmen zur Sachverhaltsaufklärung keinen Erfolg versprechen“. Aber das bedeutet eben nicht, dass gegen die Personen, deren Kontodaten eingesehen werden, auch Verdachtsmomente bestehen müssen. Es reicht aus, wenn die Finanzbehörde ganz abstrakt „hinreichenden Anlass für Ermittlungen“ sieht – und zwar völlig egal, gegen wen und warum, erklärt Olivier Baron.

Aber die schleichende Abschaffung des Bankgeheimnisses geht noch weiter: Ab Januar 2018 muss Ihre Bank nicht nur den Behörden, sondern auch privaten Finanzdienstleistern Zugang zu sämtlichen relevanten Daten ihres Bankkontos (inklusive Kontostand und Transaktionen) gewähren (siehe hier). Verantwortlich dafür ist die neue EU-Richtlinie Payment Services Directive 2 (PSD2), die Banken dazu verpflichtet, eine Schnittstelle zu schaffen, über die Drittanbieter Zugriff auf Ihre Kontodaten erhalten. Zwar müssen Sie als Bankkunde zustimmen, dass ein bestimmter Finanzdienstleister Ihre Kontodaten einsehen darf. In der Praxis ist aber absehbar, dass viele Finanzdienstleistungen (man denke an Kreditkarten, Online-Zahlungsdienste, u.v.a.m.) ohne Zugriff auf Ihre Kontodaten einfach nicht mehr angeboten werden! Stimmen Sie also nicht zu, werden Sie entsprechende Dienstleistungen womöglich gar nicht mehr in Anspruch nehmen können. Spätestens durch die PSD2-Richtlinie wird das Bankgeheimnis völlig ausgehebelt. Realität ist stattdessen der gläserne Bankkunde, dessen Daten nicht mehr ihm selbst gehören, sondern eben auch den Finanzbehörden und privaten Finanzdienstleistern.

Wie die US-Notenbank den freien Markt zerstört

Quelle: de.sott.net von Chris Kanthan

Wilson quote german

Es wird für viele Amerikaner schockierend sein, dass ihr System des freien Marktes zutiefst und grundlegend fehlerhaft ist. Viele Menschen verstehen, dass die USA einen Vetternkapitalismus haben, der Schlupflöcher schafft, die nur den Menschen an der Spitze zugute kommen. Die Finanzkrise des Jahres 2008 und die darauf folgenden Rettungspakete haben auch das verrottete Finanzsystem und die manipulierte Wall Street entlarvt. Aber es gibt noch etwas anderes, das noch bedeutsamer und angeborener in der Korruption unserer Wirtschaft ist: die Federal Reserve Bank. Dies ist ein Thema, das die meisten Menschen zum Einschlafen bringt, also machen wir es einfach und unterhaltsam, indem wir eine Geschichte erzählen. Es geht um eine kleine Stadt namens Murika.

Das wohlhabende Murika

Es war einmal eine große Stadt namens Murika. Es war eine einfache Stadt, die auf einfachen ökonomischen Prinzipien basierte. Jeder fähige Mensch trug durch seine Arbeit zu Murika bei, ob zu Hause, auf dem Bauernhof, in der Industrie oder im Büro. Murika verwendete eine einfache Philosophie: Geld wurde nur durch Arbeit oder natürliche Ressourcen erschaffen. Wenn du auf einem Bauernhof gearbeitet und 100 Äpfel geerntet hast, hattest du etwas Geld. Wenn du 200 Äpfel geerntet hast, bekamst du das doppelte Geld. Einfach und logisch.

Murika hatte eine Bank, in der die Leute ihr Geld deponierten. Die Bank gab ihnen eine nette Verzinsung auf diese Einlagen, und sie war in der Lage, es zu tun, weil sie auch das gleiche Geld an andere Menschen zu einem etwas höheren Zinssatz geliehen hat. Es war nicht einfach, ein Darlehen zu bekommen, aber das sorgte auch dafür, dass die meisten Murikaner schuldenfrei lebten. Die Menschen sparten Geld und kauften, was sie sich leisten konnten. Auch die Regierung war schuldenfrei und hatte stets einen ausgeglichenen Haushalt. Murika war wohlhabend und wachsend, und das Wachstum war langsam und stetig.

Janet, die gute Fee

Und dann, eines schicksalhaften Tages, veränderte sich Murika für immer. Dann kam eine Frau namens Janet nach Murika und erzählte den Leuten, dass sie eine erstaunliche Lösung hatte, um unvorstellbaren Wohlstand zu bringen. Sie sprach in einem sehr komplexen Jargon, den niemand verstand, was alle nur noch mehr davon überzeugte, dass sie wirklich klug war. Sie stimmten zu, ihre Banken und ihr Geld Janet zu übergeben.

Janets Wunder war eine Gelddruckmaschine! Sie sagte den Murikanern, dass niemand sie daran hindern sollte, ihre Träume zu verwirklichen, und dass es auch nicht so schwer sein sollte, dies zu tun. Sie wollen ein Haus oder ein Auto kaufen? Janet wird Ihnen das Geld geben, das Sie wollen! Möchten Sie ein Restaurant oder gar eine Fabrik gründen? Komm einfach zu Janet! Vergessen Sie die alten, schrulligen Banker! Dies ist die neue und verbesserte Murika!

Die Menschen waren einfach nur begeistert! Nun, natürlich war jeder Dollar, den sie gedruckt hat, eine Verschuldung, und Murikaner mussten sie zurückzahlen, aber ihnen wurde gesagt, dass dies das ist, worum es bei einem freien Unternehmen nun einmal geht. Eine Zeit lang war alles großartig. Geschäft und Wirtschaft boomten, und die Menschen konnten nicht glauben, dass etwas schief gehen konnte.

Dann bemerkten einige Zeitungen, dass Janets Familien und Freunde offenbar einen besseren Zugang zu Geld hatten als andere. Zum Beispiel hatte Janets Cousin gerade eine Zeitung – Murika Times – in einem schicken, neuen Gebäude geöffnet und zahlte Journalisten weit mehr als den fairen Preis; Janets Golfkumpel mochte Lebensmittel, also kaufte er einfach zwei der erfolgreichsten Restaurants für eine ungenannte Summe (Gerüchte besagen, dass es ein Angebot war, das niemand ablehnen konnte).

Bald wurde Murika Times (MT) zur Nummer 1 der Tageszeitungen. Alle großen Fabriken gaben ihr Werbegeld für MT aus, weil sie Janet nicht beleidigen wollten. Außerdem schrieb MT wirklich nette, flauschige Stücke auf alle Inserenten. Es war ein Win-Win-Deal. Unabhängige Medien starben langsam in Murika und sie versuchten, Murikans zu warnen, aber ohne Erfolg.

Eine der unbeabsichtigten Folgen von Janets Wunder war, dass die Preise für Dinge immer weiter stiegen, da immer mehr Geld die Stadt überschwemmte. Früher war das nie der Fall – die Preise waren früher sehr stabil, selbst über Jahrzehnte hinweg.

Von der Fee zur Hexe

Eines Tages gab Janet dann bekannt, dass sie sehr schlechte Nachrichten für Murika hatte. Sie sagte, dass viele Murikaner mit ihren Schuldenzahlungen in Verzug geraten seien und sie die Gelddruckmaschine für ein paar Monate stoppen müsse. Natürlich bedeutete dies, dass viele Unternehmen in Schwierigkeiten gerieten, da sie bei der Finanzierung neuer Projekte auf monatliche Verschuldung angewiesen waren. Janet hob auch die Zinssätze an, was den Wohnungsmarkt zum Absturz brachte. Bald gab es eine tragische Rezession in Murika. Fabriken, Geschäfte und Restaurants wurden geschlossen, und Häuser wurden in Zwangsvollstreckungen verstrickt. Arbeitslosigkeit und Armut stiegen auf ein Niveau, das Murikaner noch nie zuvor gesehen hatten.

Damals verkündete Janet, dass sie ein Team von Patrioten mit dem treffenden Namen „Rette Murika“ zusammengestellt hatte. Diese Patrioten waren bereit, ihr Geld zu riskieren, um Murika wieder aufzubauen. Die Leute waren so verzweifelt, dass sie diesen Deal akzeptierten. Bald kaufte „Rette Murika“ alle von Zwangsversteigerung betroffenen Häuser und Fabriken. Um den schwierigen wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, akzeptierten alle ArbeiterInnen Kürzungen bei Löhnen und Gehältern. Die Menschen durften in ihre Häuser zurückkehren, aber nur als Mieter.

Einige Murikaner fragten sich laut, woher „Rette Murika“ sein Geld bekommen hatte. Die Quelle war nichts anderes als Janets Druckmaschine, aber Janet weigerte sich, sich einem Audit zu unterziehen!

Nach der Rezession war Murika wie eine Geisterstadt – die Menschen arbeiteten härter und länger für weniger Lohn, Hausbesitzer waren zu Mietern geworden, die meisten Murikaner waren verschuldet, und „Rette Murika“ besaß die meisten der profitablen Fabriken und Geschäfte.

Murika fühlte sich jetzt wie ein Land der Leibeigenschaft an.

Amerika als Murika

Obgleich eine einfache Geschichte, hat sie alle wahren Elemente, die wir benötigen, um zu verstehen, was genau in Amerika in den letzten 100 Jahren seit der Gründung der Federal Reserve Bank im Jahr 1913 geschah. Es ist eine private Organisation, trotz ihres Namens. Sie hat Aktionäre und, wie Alan Greenspan zugab, kann keine andere Behörde der U.S.-Regierung die Fed überstimmen! Von der Großen Depression bis zur Dot Com-Blase, von der Immobilienblase bis zur Börsenblase ist es das gleiche, elementare Prinzip bei der Arbeit – leichtes Geld und niedrige Zinsen.

Das Platzen all dieser Blasen ist auch ein Kinderspiel – erhöhen Sie die Zinsen und schränken Sie die Geldmenge ein. Der Boom-Bust Zyklus spielt eine wichtige Rolle bei der Konzentration des Reichtums. Wie Murika wird auch in Amerika jeder Wirtschaftszweig von hochgradig vernetzten Megakonzernen dominiert. Aus diesem Grund haben die „oberen“ 0,1% der Amerikaner heute so viel Reichtum wie die „unteren“ 90%.

Das Konzept „Geld als Schuld“ schafft ein inhärent instabiles Ponzi-System. Um 100 Dollar Schulden zu begleichen, braucht man 105 Dollar. Aber woher sollen die zusätzlichen $5 kommen? Mehr Schulden!

Die Grundlage einer Volkswirtschaft ist Geld. Und wenn die Schaffung, der Wert und die Verfügbarkeit dieses Geldes von wenigen Eliten anstelle eines freien Marktes (der auf Angebot, Nachfrage und Ehrlichkeit basiert) kontrolliert wird, dann spielt es keine Rolle, welch komplexes oder riesiges System wir aufbauen. Das gesamte System wird falsch, ungerecht, instabil und anfällig für einen Zusammenbruch (oder „Neuanpassung“) bleiben.

Echte Information führt zu Frieden und Kooperation!