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Weihnachts – Festtage!

Liebe Leser und Teiler dieses Blogs

Ich, der Betreiber, Gerhard Schneider wünsche Euch wirklich alles alles Gute für die kommenden Tage.

Adventsfrüchte

Auch wenn ich nicht mehr katholisch oder gläubig bin (ich habe mich Richtung Wissen aufgemacht) so sind die Weihnachtstage dennoch etwas ganz besonderes. Gerade wenn man das sogenannte Fest weg lässt merkt man das. Wir waren heute auf einer kleinen Wanderung und der Sternenhimmel, aber auch die Atmosphäre, alles war speziell und alles war ganz ruhig und friedlich.

Die Betreiber des „heiligen Stuhles“ haben ja gewusst, welche Tage, welche Plätze, welche Menschen sie sich zu eigen machen. Und die Rauhnächte vom 24. Dezember bis zum 5. Januar sind besondere Tage, Tage zwischen Wachsein und Traum, Tage, an denen in der Stille Wesen erscheinen.

Geht in diesen Tagen da hin, wo es still ist, wenn möglich wo es dunkel ist (in ländlichen Gegenden), denn in der Stille dieser Tage zeigt sich deren besondere Qualität.

Alle Liebe

Gerhard

Wolf Dieter Storl schreibt in www.jahreskreis.info/files/rauhnaechte.html von

Begegnungen

Wolf-Dieter Storl schreibt in seinem Buch: „Naturrituale“ über eine solche Begegnung mit diesem Wilden Heer zu Winterzeit: „Wir wohnen abgelegen, fern von jedem Dorf … In den Wintertagen, wenn wir eingeschneit sind und es ganz still ist, da kommt es gelegentlich vor, daß sich in den Momenten zwischen Schlafen und Wachen eigenartige Wesen zeigen. Oft sind sie buckelig und verkrüppelt, manchmal jedoch verführerisch schön; ihre Gesichter erinnern an die Perchten und Masken der alemannischen Fasnacht, an tibetische Dämonenmasken oder an die „Falschen Gesichter“, mit denen die Irokesen die Krankheitsdämonen darstellen. Sie sind alle irgendwie leidend, es fehlt ihnen etwas, zugleich sind sie erschreckend und furchterregend. Wenn ich diese Entitäten wahrnehme und dabei Angst bekomme oder gar gegen sie ankämpfe, dauert es erfahrungsgemäß nicht lange und ich oder jemand im Haus oder Stall wird krank. Es ist besser, wenn ich den Mut fasse, ihnen zu sagen, sie sollen weiterziehen. „Wohin sollen wir ziehen!“, fragen sie meist mit rauhen Geisterstimmen. Da sag ich: „Zieht nach Osten, geht ins Licht, der Heiland kann euch geben, was euch fehlt!“ Manchmal klagen sie: „Aber wir haben kein Reisegeld.“ Dann gebe ich ihnen einen Kupferpfennig. Mit ihrem Glückspfennig ziehen sie weiter, und das Haus bleibt vor einer Krankheit verschont. Nach solch einem Besuch räuchern wir oft mit Beifuß, Wacholder und Mariengras, um die Atmosphäre zu reinigen.“