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Drogen-Epidemie in den USA: Mehr Tote als je zuvor – Pharmaindustrie als wichtiger Faktor

Quelle: deutsch.rt.com

Drogen-Epidemie in den USA: Mehr Tote als je zuvor - Pharmaindustrie als wichtiger Faktor
Der Konsum von Heroin und anderen opiathaltigen Substanzen hat in den USA epidemische Ausmaße erreicht – nicht zuletzt aufgrund des Wirkens der Pharmalobby.
Die Anti-Drogenbehörde der USA schlägt Alarm: Die Zahl der Toten durch Drogenmissbrauch erreicht den höchsten Stand der Geschichte. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung sind jedoch nicht mexikanische Kartelle, sondern die heimischen Pharmaunternehmen.

Die Anti-Drogenbehörde der USA warnt vor einem gravierenden Anstieg des Drogenkonsums in den Vereinigten Staaten. Wie aus einem am Montag von der Drug Enforcement Administration (DEA) veröffentlichten Berichthervorgeht, gab es von Januar bis August 2017 so viele Drogentote wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Behörde spricht von einer Epidemie, vor allem bei den opiathaltigen Substanzen, die auch als Opioide bezeichnet werden. Schon seit dem Jahr 2011 übersteigt die Zahl der Drogentoten in den USA die der Todesfälle durch Suizide, Tötungsdelikte oder Verkehrsunfälle.

Dieser Bericht unterstreicht den Umfang und das Ausmaß der anhaltenden Opioidkrise in den Vereinigten Staaten“, erklärte Robert Patterson von der DEA. „Es war nie wichtiger, alle uns zur Verfügung stehenden Mittel gegen diese Epidemie einzusetzen. Wir müssen in unserem Kampf gegen den Drogenmissbrauch unerschütterlich bleiben.“

Mexikanische Drogenkartelle sind laut dem Bericht weiterhin die „größte kriminelle Bedrohung“ im Zusammenhang mit dem Drogenmissbrauch in den USA. So stellten vor allem aus Mexiko in die USA geschmuggelte Drogen eine große und weiter steigende Gefahr dar und seien die „hauptsächliche Quelle für lokale Drogenhändler“, die die illegalen Rauschmittel auf der Straße verkaufen.

Medikamentenmissbrauch ist häufigste Todesursache

Kontrollieren die Kartelle auch weitgehend den Drogenhandel auf der Straße, so ist das Gros der Drogentoten jedoch auf Substanzen zurückzuführen, die sich nicht im Portfolio der kriminellen Vereinigungen befinden. Denn die Mehrzahl der Toten geht zurück auf den Gebrauch verschreibungspflichtiger Medikamente (CPD), die sich die Konsumenten oftmals auf dem Schwarzmarkt verschaffen.

Vor allem handelt es sich dabei um opiathaltige Arzneimittel wie Hydrocodon oder Oxycodon. Insgesamt 11,2 Milliarden Dosiereinheiten allein dieser beiden Medikamente wurden im vergangenen Jahr in den USA an den Einzelhandel verkauft. In einer Übersicht zum DEA-Bericht heißt es:

In den letzten zehn Jahren hat sich die Drogenlandschaft in den Vereinigten Staaten verändert, da die Bedrohung durch Opioide – einschließlich verschreibungspflichtiger Medikamente (CPD), Fentanyl und anderer synthetischer Opioide sowie Heroin – ein epidemisches Ausmaß erreicht hat, von dem weite Teile der Vereinigten Staaten betroffen sind.

Verschreibungspflichtige Medikamente sind seit dem Jahr 2001 die häufigste Ursache für tödliche Überdosierungen. Der Missbrauch von CDP als Droge ist häufiger und folgenschwerer als jener von Kokain, Heroin, MDMA, Phencyclidin („Angel Dust“) und Methamphetaminen zusammengenommen. So gingen im Jahr 2015 von den 52.404 gezählten Drogentoten 31.181 auf das Konto legal erhältlicher Medikamente. An zweiter Stelle folgt Heroin, verantwortlich für den Tod von 12.990 Menschen. An Kokainkonsum verstarben in dem Zeitraum 6.784 Personen.

Drohne bringt Droge: US-Bürger missbraucht High-Tech (Symbolbild)

Opiathaltige Medikamente sowie Heroin waren im Jahr 2015 laut dem DEA-Bericht für 63 Prozent der Todesfälle verantwortlich. „Das entsprach 91 Todesfällen durch Opioid-Überdosierungen täglich“, so die Rechnung der Anti-Drogenbehörde. Opiathaltige Arzneimittel wie Oxycodon, die schnell abhängig machen, gelten als dieEinstiegsdroge für Heroin. Bekommt ein Patient das Medikament nicht mehr verschrieben, greift dieser oft auf Heroin zurück, das auf dem Schwarzmarkt wesentlich günstiger zu erhalten ist als das Medikament selbst.

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Kongress legte DEA Fesseln im Kampf gegen Drogen-Epidemie an

Oxycodon-Präparate zählen zu den umsatzstärksten Arzneien in den USA. Die Pharmalobby hatte das Schmerzmittel in den 1990er Jahren aggressiv beworben und damit dessen Massenverbreitung ermöglicht. Noch bis in die 2000er Jahre hielt die Pharmaindustrie an der falschen Behauptung fest, das Medikament mache nicht abhängig – auch heute noch kommt es oftmals selbst bei nur mäßigen Schmerzen zum Einsatz.

Im Kampf gegen die augenscheinliche Drogen-Epidemie hat die DEA aber nicht nur die finanzstarke Lobby der Medikamentenproduzenten gegen sich stehen, sondern auch den US-Kongress, wie die Washington Post vor gut einer Woche in einer aufwendigen Recherche darlegte. In dieser meldeten sich hochrangige, teils ehemalige Mitarbeiter der Anti-Drogenbehörde zu Wort. Dazu schreibt die US-Zeitung:

Im April 2016, auf dem Höhepunkt der tödlichsten Drogen-Epidemie in der Geschichte der USA, hat der Kongress der DEA eine ihrer wirksamsten Waffen gegen die großen Arzneimittelhersteller genommen, die im Verdacht standen, die Straßen der USA mit verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln zu überschwemmen.

Das Gesetz war laut der Washington Post „der krönende Abschluss einer vielschichtigen Kampagne der Arzneimittelindustrie zur Schwächung aggressiver Bemühungen der DEA gegen Arzneimittellieferanten, die korrupte Ärzte und Apotheker mit Medikamenten versorgten, welche diese dann auf den Schwarzmarkt brachten“. Hinter verschlossenen Türen setzten sich die Pharmalobbyisten mit Schlüsselmitgliedern des Kongresses zusammen, um das Gesetz durchzudrücken – zum Dank spendeten die Pharmavertreter Millionenbeträge für die Wahlkämpfe der Abgeordneten.

Die Macht der Pharmaindustrie

In den Vereinigten Staaten kontrollieren nur drei Firmen – Cardinal, McKesson und AmerisourceBergen – insgesamt 85 Prozent des Arzneimittelhandels. Die DEA habe erkannt, dass sie einer neuen Strategie bedarf, um gegen solche Drogenhändler vorgehen zu können, so die Washington Post.

„Die hängen nicht an der Ecke rum und verkaufen Crack“, erklärt Joseph Rannazzisi, der die DEA-Abteilung zur Regulierung der Arzneimittelindustrie leitete, bevor er im Jahr 2015 aus der Behörde gedrängt wurde. „Das sind professionelle Fachleute. Es sind Drogendealer im Laborkittel.“

Opiathaltige Schmerzmittel wie Oxycodon machen schnell abhängig und sind die wichtigste Einstiegsdroge für Heroin.

Immer wieder hat die DEA Arzneimittelproduzenten in den letzten Jahren mit Bußgeldern belegt, weil sie ausgesprochene Warnungen bezüglich des verdächtigen Verkaufs von Millionen Arzneipillen ignoriert hatten. Doch das neue Gesetz mache es für die DEA nahezu unmöglich, gegen verdächtige Lieferungen von Betäubungsmitteln vorzugehen.

„Dieses mächtige Werkzeug hatte es der Behörde ermöglicht, zu verhindern, dass Drogen die Straßen erreichen“, schreibt die Washington Post. John Mulrooney, Oberster Verwaltungsrichter der DEA, äußerte sich gegenüber der Zeitung zu dem neuen Gesetz:

Zu einer Zeit, als Opiatmissbrauch, Drogenabhängigkeit und Todesfälle deutlich zunahmen, wurde ein neues Gesetz erlassen, das die Befugnisse der Behörde dramatisch einschränkt.

Der Richter spricht von einer Industrie, die „außer Kontrolle geraten“ sei. „Wenn sie sich nicht an die Gesetze hält, dann sterben Menschen. So einfach ist das, es sterben Menschen“, so Mulrooney. Auch Rannazzisi lässt kein gutes Haar an dem Gesetzesakt:

Die Pharmaindustrie, die Hersteller, Großhändler, Distributoren und Drogerieketten haben einen Einfluss auf den Kongress, wie es ihn noch nie zuvor gab. Den Kongress inmitten einer Opiat-Epidemie dazu zu bringen, mittels eines Gesetzes die eigenen Interessen zu schützen, zeigt mir, wieviel Macht diese Branche hat.

Die Gegner in den eigenen Reihen – Kaum Hoffnung auf Besserung

Doch auch schon vor dem neuen Gesetz waren den Drogenbekämpfern oftmals die Hände gebunden, wenn es darum ging, bei Fällen einzuschreiten, in denen alle Beteiligten wussten, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Beispielsweise im Bezirk Mingo im Bundesstaat West Virginia. Dorthin landeten zwischen den Jahren 2007 und 2012 insgesamt 11 Millionen Dosiereinheiten von Oxycodon und Hydrocodon – dabei hat der Bezirk nur 25.000 Einwohner. Der Großteil der Medikamente dürfte zum Weiterverkauf auf dem Schwarzmarkt gelandet sein.

Erfolglos hatte DEA-Mitarbeiter Jim Geldhof damals versucht, gegen den offenkundigen Schwindel vorzugehen. Nicht der Kongress, sondern die Rechtsabteilung der eigenen Behörde legte ihm jedoch Steine in den Weg. Sie wollte erst Beweise sehen, die „über jeden vernünftigen Zweifel erhaben“ sind. Noch zuvor, bevor es Anfang 2013 zu Personaländerungen an der Spitze der Rechtsabteilung kam, galt für die Ermittler noch die Richtlinie, „erhebliche Beweise“ würden ausreichen, um weitere Veranlassungen zu treffen.

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„Erst wurden wir von den Pharmaunternehmen in die Wüste geschickt. Und dann wurden wir von unseren eigenen Ermittlern in die Wüste geschickt“, eschauffiert sich Geldhof. Kein Einzelfall, denn der Einfluss der Pharmaindustrie erstreckt sich auch auf die DEA selbst. Seit dem Jahr 2000 beschäftigt sie mindestens 56 ehemalige Mitarbeiter der Anti-Drogenbehörde. Diesen profitablen Drehtüreffekt machen sich vor allem Angestellte mit juristischer Expertise zunutze, wie sie insbesondere in der Rechtsabteilung anzutreffen sind.

Hoffnung auf Besserung ist nicht in Sicht. Denn erst vergangenen Monat hat US-Präsident Donald Trump den Republikaner Tom Marino zum Vorsitzenden des Amts für Nationale Drogenkontrolle (ONCDP) ernannt. Der Abgeordnete aus Pennsylvania war über Jahre der lauteste Fürsprecher für das Gesetz, das nach Meinung so vieler Kritiker die Interessen der Pharmaindustrie auf Kosten der Gesundheit der amerikanischen Bevölkerung schützt.

Weltweite Premiere: Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf

Weltweite Premiere: Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf
Als weltweit erstes Land erlaubt Uruguay von Mittwoch an den Verkauf von Marihuana in ausgewählten Apotheken. Registrierte Nutzer können landesweit zwei Sorten Hanf in Mengen von maximal zehn Gramm pro Woche erwerben.

Nach Angaben des staatlichen Cannabis-Institutes haben sich bisher knapp 5.000 Bürger für den Kauf registriert. Etwa 70 Prozent davon seien Männer. Das Gramm Marihuana kostet in der Apotheke 1,30 Dollar – billiger als beim Dealer.

Mit der Legalisierungsinitiative soll die Macht der Drogenhändler gebrochen und ihr Geschäft zerstört werden. Das Gesetz entstand während der Präsidentschaft des früheren linken Guerillakämpfers José Mujica (2010-2015). Anders als in den Niederlanden, wo der Verkauf in privaten Coffee-Shops lediglich toleriert wird, regelt Uruguay auch die Produktion. Zwei Firmen betreiben im Auftrag des Staates den kommerziellen Anbau in der Nähe eines Gefängnisses bei Montevideo. (dpa)

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Wie Rockefellers Erdölindustrie die Medizin, die Finanzen und die Landwirtschaft eroberte

Von Dr. Joseph Mercola ; übersetzt von Pippa im Blog transinformation.net

Eine Zusammenfassung des Corbett Reports

„Wie das grosse Öl die Welt eroberte“ ist ein ausgezeichneter Beitrag des Enthüllungsjournalismus, vorgestellt von James Corbett [unter diesem Link findet man den vollständigen englischen Text des Corbett Reports] , welcher das immense Ausmass aufdeckt, mit dem die Ölindustrie die Welt, wie wir sie kennen, geformt hat und beherrscht.

Von Landwirtschaft über Arzneimittel, Diesel-LKWs, Essteller, Pipelines bis hin zu Kunststoffprodukten – es ist unmöglich, an einen Bereich unseres täglichen modernen Lebens zu denken, der nicht von der petrochemischen Industrie beeinflusst ist.

Die Geschichte des Öls ist die Geschichte der modernen Welt.
Und dies hier ist die Geschichte über die, die beim Gestalten dieser Welt wesentlich mitbeteiligt waren. Und wie die „Öl-igarchie“, die sie etabliert haben, kurz davor ist, das Leben selbst zu monopolisieren.

Corbett beschreibt gewissenhaft und genau die schmutzige Hintergrundgeschichte der „Öligarchen“ der Gegenwart. Während die meisten Menschen mit dem Namen Rockefeller wohlvertraut sind, kennen wahrscheinlich nur wenige die wahre Geschichte von Rockefellers Aufstieg zur Macht.

Big Oil 1

Das grosse Öl – Eine Industrie, gegründet auf Verrat und Betrug

Wie Corbett anmerkt, sind einige Details der Erdölgeschichte gut bekannt. Andere sind unklarer. Die Geschichte beginnt im ländlichen New York im frühen 19. Jahrhundert mit William Avery Rockefeller, einem wahrhaftigen „Ölverkaufs-Scharlatan“, der unter dem erfundenen Namen „Dr. Bill Livingston“ bekannt war.

Rockefeller, weder Arzt noch Krebsspezialist, alias „Dr. Livingston“, alias „Devil Bill“, bereiste Strassen im Hinterland und betrog Leute durch den Verkauf seines „Rock Oil“-Elixiers gegen Krebs – „eine nutzlose Mischung aus Abführmittel und Petroleum, welches keinerlei Wirkung hatte“, nach Corbets Aussage.

William Avery Rockefeller zeugte mit drei Frauen zahlreiche Kinder und nahm den Namen Livingston an, nachdem er im Jahre 1849 wegen Vergewaltigung angezeigt wurde. Eines dieser Kinder war John D. Rockefeller, welcher der erste Milliardär der Welt wurde, nachdem er Standard Oil gegründet hatte.

Corbett berichtet:

„Wenn er (William Avery Rockefeller) nicht vor ihnen davonlief, oder gleich mehrere Jahre lang verschwand, pflegte er seinen Kindern die Tricks seines betrügerischen Handels beizubringen. Einmal prahlte er mit seiner erzieherischen Technik: `Ich betrüge meine Jungs bei jeder Gelegenheit. Ich möchte sie gerissen machen´ …

Die Welt, in der wir heute leben, ist die Welt, die `Devil Bill´ nach seinem Bild geschaffen hat. Es ist eine Welt, gegründet auf Verrat, Betrug und der Naivität eines Volkes, das sich niemals über die billigen Tricks klar wurde, die die Rockefellers und ihresgleichen verwenden, um die Welt in den letzten eineinhalb Jahrhunderten zu gestalten.“

Die Geburt der Ölindustrie

Ein weiterer Charakter mit einem ähnlich fragwürdigen Hintergrund ist „Colonel“ Edwin Drake, ein arbeitsloser Zugführer, der es schaffte, sich einen Arbeitsplatz bei der Pennsylvania Rock Oil Company zu verschaffen, nachdem er die Gründer, George Bissell und James Townsend, zufällig in einem Hotel traf.

Der Titel „Colonel“ wurde ihm durch Bissell und Townsend zuteil. Sie dachten, dass es ihm helfen würde, „den Respekt der Einheimischen“ zu erwerben, als er das Geschäft der Firma in Angriff nahm, ‚Seneca’-Öl zu beschaffen, welches die Firma zu Petroleum (Lampenöl) destillierte. [Seneca war der Name der Firma von Bissell, die Rohöl aus einer Ölquelle in Titusville, Pennsylvanien förderte.]

Seine Aufgabe war, genug Seneca-Öl zu fördern, um das Geschäft profitabel zu machen – eine Aufgabe, die sich als schwieriger erwies als vermutet, da mit der üblichen ‚Einsammelmethode’ nur wenige Gallonen gewonnen werden konnten.

Schliesslich versuchte er, durch den Schiefergrund zu bohren, um an grössere Ölvorkommen zu gelangen, und am 28. August 1859 – sprichwörtlich an dem Tag, an dem er seine letzten Geldmittel aufgebraucht hatte – begann das Öl aus dem Boden zu sprudeln. Und damit war ein neuer Industriezweig geboren.

Es dauerte nicht lange, bis weltweit Häuser und Fabriken das aus Rohöl raffinierte Lampenöl verwendeten, und Ölsucher aus dem ganzen Land strömten in Scharen nach Pennsylvanien auf der Suche nach dem „schwarzen Gold“.

Unter ihnen war John D. Rockefeller, ein Buchhalter aus Cleveland, der, gemäss Corbett, zwei Ziele im Leben hatte: „100.000 Dollar zu verdienen und 100 Jahre alt zu werden“. Mit einem Darlehen von 1.000 Dollar seines Vaters, „Devil Bill“, brach John D. Rockefeller auf, um sein Vermögen zu machen.

Das Standard Oil – Monopol

Nach einer Reihe von Teilhaberschaften und Fusionen während eines Zeitraumes von 7 Jahren gründete John D. Rockefeller im Jahr 1870 schliesslich Standard Oil of Ohio.

Gemäss Corbetts Bericht:

„Im Jahr darauf setzte er im Stillen um, was er `unseren Plan´ nannte – seine Kampagne, um die unbeständige Ölindustrie zu beherrschen – mit einer verheerenden Wirkung. Rockefeller wusste, dass die Raffineriegesellschaft mit den niedrigsten Transportkosten die Konkurrenz in die Knie zwingen könnte.

Er trat in ein geheimes Bündnis mit den Bahngesellschaften ein, das South Improvement Company genannt wurde. Im Austausch gegen grosse regelmässige Transporte sicherten sich Rockefeller und seine Bündnispartner Transportpreise, die weit niedriger waren als die ihrer fassungslosen Konkurrenz.

Ida Tarbell, die Tochter eines Ölmannes, erinnerte sich später, wie Männer wie ihr Vater darum kämpften, Ereignisse wie diese zu verstehen: `Ein beunruhigendes Gerücht ging in den Ölregionen um´, schrieb sie.

Die Frachtkosten stiegen. Jedoch waren alle Mitglieder der South Improvement Company – eine Firma, von der man bisher nichts gehört hatte – davon ausgenommen. Nur ein Wort war in aller Munde, und das hiess `Verschwörung´.“

John RockefellerAls er 40 Jahre alt war, kontrollierte John D. Rockefeller 90 Prozent der globalen Ölraffinerien. Innerhalb weiterer weniger Jahre (in den frühen 1880ern) kontrollierte er auch 90 Prozent der Vermarktung von Öl und ein Drittel aller Erdölbohrungen. Seine Macht und seine Überlegenheit können an dieser Stelle nicht übertrieben werden.

Er besass ein internationales Monopol auf etwas, was die wichtigste Handelsware der Weltwirtschaft werden sollte.

In Rockefellers Fussstapfen traten eine Handvoll anderer wohlhabender Familien, einschliesslich der Nobels [zu denen der Dynamit-Erfinder Alfred Nobel gehörte], der Rothschilds [unter diesem Link findet man eine ‚vollständige Geschichte des Hauses der Rothschild], der holländischen königlichen Familie und des Millionärs William Knox D´Arcy, welcher der Erste war, der in Persien auf Öl stiess.

Diese frühen „Ölbarone“ wurden enorm reich. Und als Milliarden von Menschen buchstäblich in jedem Lebensbereich zunehmend abhängig von Öl wurden, erlangten sie gewaltig an Macht und Einfluss.

Öl hätte jedoch durch andere Ressourcen ersetzt werden können, wenn es die gerissene Manipulation dieser frühen „Öligarchen“ nicht gegeben hätte.

Der Tod des Elektroautos und andere Glücksfälle

Das Erscheinen der elektrischen Glühbirne brach einen grossen Brocken aus dem Lampenöl-Markt und bedrohte das Ölmonopol vorübergehend. Aber Lampenöl wurde schnell durch den Benzinbedarf ersetzt, um den Zweitakt-Verbrennungsmotor zum Laufen zu bringen, den der deutsche Ingenieur Karl Benz erfand.

1888 wurde der Benz Motorwagen das erste kommerziell verfügbare Automobil und damit waren die Gewinne der Petroleumindustrie wieder einmal gesichert. Aber selbst dann war deren fortlaufendes Monopol nicht garantiert.

Das erste Elektroauto wurde 1884 gebaut und bis 1897 gewannen Elektroautos in London an Beliebtheit. Im frühen 20. Jahrhundert waren 28 Prozent der in den USA verkauften Autos ebenfalls elektrisch.

Wie von Corbett erwähnt:

„Die Elektrik war dem Verbrennungsmotor überlegen: diese Autos brauchten keinen Gangwechsel oder Handkurbel und hatten keine der Erschütterungen, Gerüche oder Geräusche wie die benzinbetriebenen Autos. Die Glücksgöttin griff am 10. Januar 1901 erneut ein, als Ölsucher bei Spindletop im Osten vonTexas auf Öl stiessen.

Die Ölquelle stiess 100.000 Barrels pro Tag aus und löste den nächsten grossen Ölboom aus, der den amerikanischen Markt mit reichlich billigem Öl versorgte und die Benzinpreise drückte. Es dauerte nicht lange, bis die teuren Elektromotoren mit geringer Reichweite vollständig abgeschafft wurden und grosse, laute spritschluckende Motoren die Strasse beherrschten…“

Schaut Euch auch an: Who Killed the Electric Car?

Interessanterweise sollte der Vorfall, der John D. Rockefeller zum ersten Milliardär der Welt machte eigentlich seine zügellose Macht bremsen.

Er wurde einer genauen Untersuchung unterworfen, als sein Reichtum zunahm und am 15. Mai 1911 bezeichnete der US Supreme CourtStandard Oil als wettbewerbsbeschränkendes Monopol und ordnete dessen Auflösung an.

Durch die Auflösung der Firma in mehrere Einheiten verdreifachte sich jedoch der Wert der Standard Oil-Aktien und innerhalb weniger Jahre betrug Rockefellers Wert beinahe 2 Prozent der US-Gesamtwirtschaft.

„Für die Öligarchen war die Lektion des beständigen Aufstiegs von Rockefeller offensichtlich: je unbarmherziger dieses Monopol (vom Staat) verfolgt wurde, je strenger die Kontrollen zugriffen, je grösser die Gier nach Macht und Geld war, desto grösser würde die Belohnung am Ende ausfallen. Von nun an würde keine Erfindung die Ölbarone mt ihrem Streben nach totaler Kontrolle sie zu Fall bringen können. Konkurrenz würde nicht toleriert werden. Keiner Bedrohung der Öligarchen würde es erlaubt werden, aufzusteigen.“

Das kontinuierliche Auspressen der Konkurrenz

Während das Elektroauto erfolgreich beseitigt wurde und sich Big Oil dadurch seine Profite sicherte, erschien ein anderes konkurrierendes Produkt am Horizont: Alkohol.

Henry Ford konstruierte sein Model T Automobil so, dass es entweder mit Benzin oder Alkohol betrieben werden konnte. Er erklärte, dass so gut wie alles, was fermentiert werden kann, auch als Treibstoff genutzt werden kann und prophezeite, dass die Zukunft des Treibstoffs für zahlreiche Alternativen offen wäre.

Die Ölindustrie war jedoch wieder einmal erfolgreich mit der Beseitigung der Konkurrenz – dieses Mal, indem sie die Anti-Alkoholbewegung und die Gründung der Prohibitionspartei im Jahr 1869 unterstützte.

Obwohl Rockefeller sich dem Alkohol enthielt, galt seine erste Sorge nicht der Aufrechterhaltung der Moral in den USA. Das Alkoholverbot diente seinen Absichten, belastende Auflagen für Ethanol-Produzenten zu schaffen, und indem Ethanol teurer wurde, liess dessen Reiz als alternativer Treibstoff nach.

Wie ich in meinem letzten Artikel über Clair Pattersons Kampf für das Abschaffen von bleihaltigem Benzin detailliert schilderte, fingen Autofabrikanten an, auf Performanceprobleme zu stossen, sobald der Kompressionszündungsmotor entwickelt war.

General Motors diagnostizierte das Problem und stellte fest, dass das Problem vom Treibstoff herrührte. General Motors testete ungefähr 15.000 verschiedene Kombinationen von Elementen, um eine Lösung für das Klopfen im Motor zu finden.

Indem man dem Benzin Benzol aus Steinkohle beifügte, funktionierte es, ebenso durch das Zuführen von Alkohol. Durch die Beigabe von 10 Prozent Alkohol zum Benzin stieg die Qualität des Treibstoffs und das Motorklopfen verringerte sich.

Dies hatte weitere Vorteile, einschliesslich einer sauberen Verbrennung, welche Russemissionen verhinderte, und die Motorleistung ohne Klopfgeräusche erhöhte.

Als jedoch die Forschung weitergeführt wurde, legte General Motors fest, dass die Bleizugabe zum Benzin einen idealen Klopfschutz-Treibstoff ergab – ideal hauptsächlich, weil das Produzieren des Blei-Additivs, Bleitetraethyl, ihnen ermöglichen würde, die grösstmöglichen Profite zu machen.

Wenn sie Alkohol zum Benzin gäben, würde die Ölindustrie Gefahr laufen, eine grosse Summe von Petroleumverkäufen zu verlieren, in etwa zwischen 10 und 20 Prozent, abhängig davon, wie viel Alkohol beigemischt würde.

Durch die Zugabe von Blei hatte die Ölindustrie ein Produkt, das sie wieder einmal in seiner Gesamtheit kontrollieren konnte. Also tat sichStandard Oil mit General Motors zusammen und sie schufen ein gemeinsames Unternehmen, das sich Ethyl Corporation nannte.

Bleihaltiges Benzin wurde die Norm, und während der nächsten 80 Jahre erkrankten zahllose Menschen und wurden durch diesen neurotoxischen Kraftstoffzusatz geschädigt, der den Leuten aus keinem anderen Grund aufgedrängt wurde, als dem, dass damit der grösstmögliche Profit gemacht werden konnte.

Big Oil 2

Big Oil kauft heimlich öffentliche Transportsysteme auf und demontiert diese

1936 waren Standard Oil und General Motors auch an der Umgestaltung des öffentlichen Transportwesens beteiligt. Nur 10 Prozent der Amerikaner besassen ein Auto und die meisten Grossstadtbewohner verliessen sich auf das Netzwerk der elektrischen Strassenbahnen.

Durch den Austausch von elektrischen Strassenbahnen durch spritfressende Busse verschaffte sich die Ölindustrie sogar einen noch besseren Stand innerhalb der US-Wirtschaft. Wie in Corbetts Bericht ausführlich beschrieben wird:

„Das Kartell war sorgsam bedacht, seine Beteiligung an den National City Lines zu verbergen, aber im Jahr 1946 wurde es der Öffentlichkeit von … Edwin J. Quinby… offenbart. Er enthüllte das Aktieneigentum der Öligarchen an den National City Lines und seinen Tochterunternehmen, und erklärte detailgetreu, wie sie das öffentliche Transportsystem in Baltimore, Los Angeles, St. Louis und anderen grossen städtischen Zentren Schritt für Schritt aufgekauft und zerstört hatten …

1947 waren die National City Lines der Verschwörung angeklagt, sich ein Transportmonopol aufzubauen und Verkäufe von Bussen und Zubehör zu monopolisieren. Im Jahr 1949 waren General Motors, Firestone, Standard Oil of California und ihre Direktoren und Firmenteilhaber zum zweiten Mal wegen Verschwörung verurteilt.

Die Strafe für den Aufkauf und die Zerlegung der amerikanischen öffentlichen Verkehrsinfrastruktur? Eine Geldbusse in der Höhe von 5.000 Dollar. H.C. Grossman, der zu dieser Zeit Direktor der Pacific City Lines war, als die Verschrottung von LA´s 100 Millionen Dollar teurer Elektrolinie stattfand, wurde mit einem Bussgeld von exakt 1 Dollar belegt.“

Als nächstes war die Untergrabung des Schienennetzes an der Reihe. 1953 wurde der Präsident von General Motors, Charles Wilson, zum US-Verteidigungsminister ernannt und zusammen mit Francis DuPont, dem Verwaltungschef der Bundesstrassen, setzte er das grösste öffentliche Bauprojekt der amerikanischen Geschichte in Gang – die Errichtung des Fernstrassennetzes.

Als Ergebnis dessen gingen die Eisenbahnfahrten zwischen 1945 und 1964 um 84 Prozent zurück, während der Privatwagenbesitz zunahm und die Benzinverkäufe im gleichen Zeitraum um 300 Prozent anstiegen. In Europa fanden ähnliche Meisterleistungen der sozialen Manipulation statt; ausserdem die Sicherstellung der Zukunft des Ölgeschäftes, das als hauptsächliche Antriebskraft galt.

Der Bericht geht auch auf Einzelheiten zum Gas-Engpass ein, der die USA in den frühen 1970ern finanziell ins Schleudern brachte und deckt auf, wie die geheimnisvolle Bilderberg-Gruppierung (gegründet von Prinz Bernhard der Niederlande im Jahr 1954) erfolgreich ein neues Finanzsystem, basierend auf dem Petrodollar, eingeführt hat – ein System, das den Öligarchen eine noch nie dagewesene Kontrolle über die Wirtschaft gewährte.

UNITED STATES - JULY 08: John D. Rockefeller marks his 84th birthday by handing out a nickel to Robert Irving Hunter, 2, who politely gives it back at first, after services at New Community Church in Westchester County. (Photo by NY Daily News Archive via Getty Images)

Die Rockefeller-Transformation

Zu seiner Zeit war John D. Rockefeller ein verachteter Mann. Das alles änderte sich, als er Ivy Ledbetter Lee anwarb, der im Grunde die Pressebranche erfand, wie wir sie heute kennen.

John D. wurde gefilmt, wie er 10-Cent-Stücke an die Armen verteilte und wurde öffentlich als freundlicher und warmherziger Mann geschildert. Während es nach heutigen Massstäben kitschig wirkt, funktionierten derart simple Kunststücke damals.

Trotzdem musste Rockefeller sogar noch weitergehen, um das öffentliche Vertrauen wirklich für sich zu gewinnen.

Wie Corbett beschreibt:

„Um die Öffentlichkeit auf seine Seite zu bringen, musste er ihnen geben, was sie wollten. Und was sie wollten, war nicht schwer zu verstehen: Geld.

Aber genauso wie sein Vater, Devil Bill, es ihm beigebracht hatte, sorgte Rockefeller in all seinen geschäftlichen Transaktionen dafür, dass er dabei selbst am besten wegkam. Er würde sein beträchtliches Vermögen der Erschaffung staatlicher Einrichtungen `spenden´, doch diese Einrichtungen würden dazu genutzt werden, um sich die Gesellschaft gefügig zu machen.

Wie jeder Möchtegern-Machthaber im Verlauf der Geschichte erkannt hat, muss die Gesellschaft von Grund auf (zum eigenen Nutzen) umgewandelt werden. Die Amerikaner des 19. Jahrhunderts schätzten Bildung und intellektuelles Vorgehen immer noch hoch ein – mit einer bemerkenswerten Alphabetisierungsrate von 93 bis 100 Prozent.

Vor den ersten Gesetzen zur Schulpflicht im Jahr 1852 in Massachusetts gab es eine private und dezentralisierte Ausbildung und als Ergebnis … waren solide Grundkenntnisse in Geschichte und Naturwissenschaft weitverbreitet. Eine Nation von Individualisten jedoch, die selbständig denkt, war für die Monopolisten ein Gräuel. Die Öligarchen brauchten unbedingt eine Masse von gehorsamen Arbeitern … .“

Die Übernahme des Bildungssystems

John D. Rockefellers erster bedeutsamer Akt der Nächstenliebe war die Gründung der Universität von Chicago, dem später eine Spende in Höhe von 180 Millionen Dollar an den Bildungsausschuss folgte.

Aber entgegengesetzt zu dem, was ihr jetzt denken werdet, galten diese Kulanzleistungen nicht der Weiterbildung, sondern dazu, sie zu kontrollieren und verkümmern zu lassen.

Frederick Taylor Gates wurde ein vertrauter Mitstreiter und in der Broschüre „The Country School of Tomorrow“ legt er Rockefellers Plan für die Ausbildung zukünftiger Amerikaner dar:

„In unserem Traum haben wir unbegrenzte Mittel und die Menschen begeben sich mit perfekter Fügsamkeit in unsere führende Hand. Das gegenwärtige Bildungsabkommen verschwindet aus unserem Gedächtnis; und wir wirken – ungehindert durch Traditionen – mit unserem Wohlwollen auf ein dankbares und empfängliches Volk ein. Wir wollen nicht versuchen, aus diesen Leuten oder einem ihrer Kinder Philosophen oder Menschen der Gelehrtheit oder der Wissenschaft zu machen.

Wir machen aus ihnen keine Autoren, Redner, Poeten oder Gelehrte. Wir wollen auch nicht nach dem Keim von grossen Künstlern, Malern oder Musikern suchen. Noch werden wir ein noch so demütiges Streben wertschätzen, das aus ihnen Anwälte, Ärzte, Prediger, Politiker oder Staatsmänner, von denen wir reichlich Vorrat haben, heranziehen will.“

Die erfolgreiche Strategie, die die Naturheilkunde beseitigte

Rockefeller Institut for Medical ResearchAndere ölgestützte Projekte, um das amerikanische Bildungssystem zu gestalten und umzuformen, folgten; einschliesslich eines Planes, den Unterricht amerikanischer Geschichte abzuändern, eine zentrale Wirtschaftsplanung voranzutreiben, sowie ein Projekt, das in der Umwandlung ärztlicher Tätigkeiten gipfelte.

Naturheilkundliche Kräutermedizin war die Regel, und Rockefeller machte sich auf, die Medizinbranche auf die Verwendung von Arzneimittel auf Erdölbasis umzustellen. Zu diesem Zweck wurde 1901 das Rockefeller Institut for Medical Research (Rockefeller Institut für Medizinforschung), unter der Leitung von Simon Flexner, gegründet.

Sein Bruder, Abraham, war ein Pädagoge, der von der Carnegie Foundation(Carnegie-Stiftung) unter Vertrag genommen wurde, um einen Bericht über den Zustand des medizinischen Ausbildungssystems in Amerika zu schreiben. Seine Studie `The Flexner Report´, zusammen mit den hunderten Milllionen Dollar, mit denen die Rockefeller und Carnegie Stiftungen die medizinische Forschung in den kommenden Jahren überschüttete, hatte eine dramatische Revision des amerikanischen Medizinsystems zur Folge.

Naturheilkundliche und homöopathische Medizin, nicht patentierbare medizinische Versorgung, unkontrollierbare Naturheilmittel und Heilverfahren wurden jetzt als Quacksalberei abgelehnt; nur auf Medikamenten basierende allopathische Medizin, die teure medizinische Prozeduren und lang andauernde Krankenhausaufenthalte verlangte, wurde ernst genommen …

Mit den Vermögen von Carnegie, Morgan und Rockefeller finanzierte man Operationen, Bestrahlungen und synthetische Arzneimittel. Sie waren die zukünftige wirtschaftliche Basis für das neue medizinische Wirtschaftssystem. Sie gebaren ganze Medizinbranchen aus ihren eigenen Forschungszentren und dann verkauften sie ihre eigenen Produkte aus ihren eigenen petrochemischen Firmen alsdie „Heilmittel“.

Die Übernahme von Amerikas Finanzsystem und die Erschaffung eines Lebensmittelmonopols

Die finanzielle Macht dieser Ölindustrie-Giganten ist mittlerweile beinahe unermesslich, aber das Ziel war, das gesamte Finanzsystem zu kontrollieren.

Dies war mit der Gründung der Federal Reserve Bank im Jahr 1913 tatsächlich vollbracht, mit einer darauffolgenden Besprechung auf Jekyll Island, während der die Details herausgearbeitet wurden. Teilnehmer dieses Treffens waren der Schwiegervater von John D. Rockefeller Junior, Senator Nelson Aldrich und diverse Bank-Repräsentanten.

Später, in den 1950er Jahren, wurde James Stillman Rockefeller, der Enkel von John D´s Bruder, Leiter der National City Bank, währendDavid Rockefeller, John D.´s Enkel die Chase Manhatten Bank übernahm. Trotzdem waren sie noch nicht zufrieden.

„Während sie von Erfolg zu Erfolg sprangen, als sie Monopole aus jedem Bereich der menschlichen Betätigung zusammenfassten, wurde ihr Ehrgeiz sogar noch grösser. Dieses Mal war es ihr Ziel, ihre Kontrolle über die gesamte Nahrungsmittelversorgung der Welt zu verstärken – und wieder einmal würden sie Menschenliebe als Titel für ihre Geschäftsübernahme heranziehen“, erklärt Corbett.

Die Rockefeller Foundation finanzierte die Green Revolution (Agrarrevolution), die zum Einsatz mineralölbasierter Agrarchemikalien führte, welche die Landwirtschaft, sowohl in den USA als auch im Ausland, schnell umgestalteten.

Präsdent Lyndon Johnsons „Food for Peace“-Programm (Nahrung für den Frieden) ordnete tatsächlich den Gebrauch von petroleumabhängigen Technologien und Chemikalien für Beihilfeempfänger an, und Ländern, die sich das nicht leisten konnten, wurden Kredite aus dem Weltwährungsfonds und der Weltbank gewährt. [Die von diesen bedürftigen Ländern verzinst werden mussten …]

Die „Genrevolution“ war das nächste, und wie Corbett schildert:

„Die Spieler, die in diese `Genrevolution´ involviert waren, sind fast identisch mit denen in der Green Revolution, mit I.G FarbensNebenzweig Bayer CropScience and BASF Plant Science, vermischt mit den traditionellen Beteiligungsunternehmen der Öligarchen wie Dow AgroScience, DuPont Biotechnology und natürlich Monsanto – alle gegründet durch die Rockefeller Foundation …“

Das finale Endspiel: die Monopolisierung von Leben

In seinem üblichen Stil schafft es Corbett, eine unglaubliche Menge an Informationen, soweit menschenmöglich, in einen möglichst kompakten Zeitrahmen, zu packen [es wird hier auf die Videodokumentation Bezug genommen, die wir unten verlinken], und ich empfehle aufs Höchste, sich die Zeit zu nehmen und das Video in voller Länge anzuschauen. Was ich hier mitgeliefert habe, ist lediglich ein zusammengefasster Überblick der vielen Details, die er in diesem faszinierenden Bericht vorträgt.

Die, welche die Geschichte nicht kennen, laufen Gefahr, dass sie sich wiederholt und wenn uns diese Geschichte etwas lehrt, dann ist es, dass wir wieder und wieder getäuscht werden, bis wir verstehen, was getan wurde. Denn das Endspiel der Öligarchie wird sich noch verwirklichen, wenn wir es zulassen. Wie Corbett schlussendlich vermerkt:

„Die Übernahme von Bildung, Medizin, Geldwesen, und selbst der Lebensmittelversorgung zeigte, dass das Ziel viel grösser war, als lediglich ein Ölmonopol: es war das Bemühen, alle Aspekte des Lebens zu monopolisieren, das perfekte System der Kontrolle über jeden Aspekt der Gesellschaft zu errichten, jeden Bereich, von dem aus die Gefährdung eines Wettbewerbs gegen ihre Macht entstehen könnte… Aber die Öligarchen sind noch nicht fertig.

Ihr nächstens Projekt, gestartet im späten 20. Jahrhundert, ist fast zu ehrgeizig, um verstanden werden zu können… Es geht darum, das Leben als solches zu monopolisieren.

Sie haben Jahrzehnte damit verbracht, den Weg für diese Übernahme vorzubereiten, und stellten ihre überwältigenden Hilfsmittel in den Dienst dieser Aufgabe. Und die grosse Mehrheit der Weltbevölkerung, die immer noch das Hütchenspiel spielt, das die Öligarchen vor langer Zeit vollendet und aufgegeben haben, steht kurz davor, wieder einmal direkt in deren Hände zu fallen.“

 

Vom Dr. Joseph Mercola über seine Arbeit und Angebot: Das bestehende medizinische Establishment ist verantwortlich für das Töten und permanente Schädigen von Millionen von Amerikanern, aber die steigenden Besucherzahlen auf Mercola.com, seit ich mit dieser Seite 1997 startete (wir sind nun üblicherweise unter den Top 10 Gesundheitsseiten im Internet), überzeugt mich, dass auch Ihr genug von dieser Betrügerei habt. Ihr wollt ein praktikables Gesundheitskonzept ohne den Rummel, und das ist es, was ich anbiete.

 

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Priore-Maschine und Phasenkonjugation – zur Massenheilung

Um solche Geräte in Verwendugn zu bringen, muss zuerst das gesamte Fianz- und Wirtschaftssystem geändert werden, ansonsten ist immer das Problem des Verdienstes, der Ernährung ein Hindernis, klar, oder?

Priore-Maschine und Phasenkonjugation

In den 60er und 70er Jahren testete und baute France Antoine Priore elektromagnetische Maschinen zur Heilung von Krankheiten; diese Maschinen waren erstaunlich wirkungsvoll. In tausenden von streng kontollierten Versuchen mit Labortieren war die Priore-Maschine in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher tödlicher Krankeiten zu heilen, mit denen wir immer mehr konfrontiert werden.

Nach einem Artikel von Tom Bearden**

Übersetzt von admin

In den 60er und 70er Jahren testete und baute France Antoine Priore elektromagnetische Maschinen zur Heilung von Krankheiten; diese Maschinen waren erstaunlich wirkungsvoll. In tausenden von streng kontollierten Versuchen mit Labortieren war die Priore-Maschine in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher tödlicher Krankeiten zu heilen, mit denen wir immer mehr konfrontiert werden.
Unterstützt von der französischen Regierung (in Höhe von schon damals mehreren Millionen Dollar) konnte das Priore-Konzept die fast 100%ige Heilung aller Arten tödlichen Krebserkrankheiten und Leukämieerkrankungen nachweisen. Die Resultate wurden den Wissenschaftlern schon in den frühen 60er Jahren vorgestellt.

Viele der Untersuchungen und Experimente wurden von namhaften Mitgliedern der Französischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt. So Robert Courrier, der Chef der biologischen Abteilung; und Secretaire Perpetuel hielt persönlich die Einführung in die erstaunliche Erfindung vor der Akademie.
Die Funktionsweise des Apparates war scheinbar nicht zu erklären. Viele orthodoxe französische Wissenschaftler – manche von ihnen weltberühmt – waren über den Erfolg des Gerätes wütend und geiferten, dass das Gerät nichts mit Wissenschaft zu tun habe. Sie forderten von dem Erfinder lauthals eine Erklärung zur Funktionsweise der Maschine, Priore jedoch konnte oder wollte keine Erklärung für den Heilungsmechanismus abgeben. Priore wusste, wie man die Maschine baut und wie man sie einsetzt, war sich selbst aber nicht im Klaren darüber, warum die heilende Wirkung auftrat.
Weder die Akademie noch Priore wussten damals über die Phasenkonjugation Bescheid. Tatsächlich wusste in den 60er Jahren im Westen niemand etwas über dieses Phänomen. Nur in der Sowjetunion experimentierte man mit Phasenkonjugation und was man im angelsächsischen Sprachgebrauch time-reversed waves nennt.
Der Physiker Tom Bearden erklärt das Phänomen in diesem kurzen Film:


Die Priore-Maschine sah beeindruckend aus. In einer Plasmaröhre mit Quecksilber und Neongas wurde eine 9.4 Gigahertz-Welle auf eine 17 Megahertz-Trägerwelle aufmoduliert. Die Wellen wurden von Emmissionselektroden in Gegenwart eines 1000 Gauß starkem Magnetfeld in die Röhre induziert. Versuchslabortiere wurden dann während der Bestrahlung diesem Magnetfeld ausgesetzt und das Wellengemisch aus der Plasmaröhre strömte durch deren Körper. Unter anderem kann Plasma transversale Wellen in longitudinale Wellen umwandeln. Ebenso können phasenkonjugierte Wellen erzeugt werden.
Der Priore-Apparat produzierte in der Tat ein skalares elektromagnetisches Wellesignal und phasenkonjugierte Wellen mittels extra dafür konstruierter Komponenten.

Eines von Priores Geräten. Dieser Apparat heilte terminalen Krebs an tausenden Versuchstieren. (Courtesy Bob Whitney)

Man kann nun vereinfacht eine Krebszelle als normale menschliche Zelle ansehen, die außerhalb des zellulären Kontrollsystems geraten ist. Die Krebszellen selbst wiederum, als eine Art von separater, parasitärer Gruppe von Zellen, formen eine speziellen Organismus mit einem eigenen zellulären Kontrollsystem, welche in den Wirtsorganismus eingebettet ist*.

* hier muss dringend auf die eminente Bedeutung der Versuche Dr. Robert Beckers hingewiesen werden, der gezeigt hat, dass Zellen durch Strom differenziert werden können, also durch elektromagnetische Anreize sich in verschiedene Zellen entwickeln können und –noch wichtiger- dass dieser Vorgang reversibel ist. Seine Versuche lassen den Schluss zu, dass man Krebszellen in ihren früheren, gesunden Zustand überführen kann.

So gibt es auch einen spezifischen, konstanten elektromagnetischen Effekt, oder ein „Delta“, das normale menschliche Zellen von Krebszellen unterscheidet. Dieses Delta kann als eine komplex strukturierte, konstante Ladung bezeichnet werden, die in den Atomkernen des Körpers existiert. Wenn man dieses mysteriöse „Delta“ der Krebszellen, das man auch als eine komplexe Intermodulation vieler Wellen beschreiben kann, phasenkonjungiert, entsteht daraus eine Wellenmischung mit heilendem Effekt. Lässt man nun diese phasenkonjunierte Wellenmixtur auf die kranken Zellen einwirken, wird die verkehrte, durch das Krebszellenkontrollsystem gesteuerte Entwicklung in der Zeit umgekehrt. Die Kontrolle der Zellen gerät wieder unter das normale Zellkontrollsystem des Körpers. Die Krebszelle wird sofort zerstört bzw. zurückentwickelt zu einer normalen tierischen Körperzelle.
Eine ähnliche Prozedur kann gegen fast jeden Krankheitserreger (Bakterien usw.) eingesetzt werden, welcher den Körper attackiert.

Was ist Phasenkonjugation?

Geforscht wird in der Hauptsache an der optischen Phasenkonjugation, welche hier (Quelle: Wikipedia) erklärt wird:
Die Optische Phasenkonjugation ist ein Effekt aus der Nichtlinearen Optik.
Bei der Phasenkonjugation entsteht zu einem kohärenten monochromatischen, also einfarbigen, Lichtstrahl ein „zeitinverser“ Strahl, der sich entgegengesetzt dem ursprünglichen Strahl ausbreitet und zu diesem „phasenkonjugierter Strahl“ genannt wird. Bei diesem Strahl weist der Wellenvektor genau in die entgegengesetzte Richtung wie beim Ausgangsstrahl. Die Bezeichnung stammt aus der mathematischen Beschreibung des Sachverhalts durch monochromatische ebene Wellen.


Hierbei wird die Amplitude der Welle erhalten und lediglich die Phase konjugiert. Ein divergenter Lichtstrahl wird so am phasenkonjugierenden Spiegel als konvergenter Strahl reflektiert, im Gegensatz zur normalen Reflexion, bei der er weiter divergiert.
Die optische Phasenkonjugation findet Anwendung in Form von phasenkonjugierender Spiegel, die jeden einlaufenden Lichtstrahl exakt in sich selbst reflektieren. Diese optischen Elemente unterscheiden sich also in ihren Eigenschaften deutlich von konventionellen Spiegeln. Die Werkstoffe müssen eine hohe dielektrische Suszeptibilität dritter Ordnung aufweisen. Die möglichen Anwendungen von phasenkonjugierenden Spiegeln reichen von optischen Resonatoren, Signalübertragung, Mustererkennung bis zur laserinduzierten Kernfusion.

Phasenkonjugierte “Todesphotonen” sind “heilende Photonen”

Das Kaznacheyev – Experiment in der Sowjetunion bewies, dass jegliches Krankheitsbild und/oder Zelltod durch spezifische elektromagnetische Muster künstlich erzeugt werden kann, welche auf ein Trägersignal aufmoduliert, die Zielpersonen über längere Zeit bestrahlt. Hervorragend geeignet für solche Aktionen sind unsere massenhaft vorhandenen Mobilfunkstationen und wer weiß, ob mit dem überdimensionierten Ausbau des Mobilfunknetzes nicht ganz andere Pläne verfolgt werden, als uns das Telefonieren zu ermöglichen.
Was in der Arbeit von Kaznacheyev nicht offengelegt wurde, ist die Tatsache, dass eine korrespondierende Untersuchung stattfand, bei der nachgewiesen wurde, dass die Krankheitsbilder und der Zelltod reversibel waren, indem man die kranken Zellen mit den entsprechenden phasenkonjugierten Kopien dieser Wellenmuster bestrahlte. In vereinfachten Worten kann man es so ausdrücken: wenn eine Aktion in der Zeitachse einen Zustand1 in den Zustand2 umwandelt, dann kann durch dieselbe Aktion, allerdings in der Zeitumkehrung, den Zustand2 wieder in den Zustand1 gewandelt werden. Und eine phasenkonjugierte Welle einer Welle ist deren Zeitumkehrung.
Es entstehen bei der Bestrahlung mit phasenkonjugierten Wellenmustern keine nachteiligen Effekte für die gesunden Zellen. Das Priore-Signal stimulierte die gesunden Zellen lediglich, beeinträchtigte sie jedoch in keiner Weise. Wenn eine Krebszelle durch die Stresseinwirkung des Priore-Apparats in eine normale Zelle umgewandelt wurde, ohne, dass sie dabei zerstört wurde, zeigte sie die Eigenschaften einer normalen Zelle und wurde von den Priore-Strahlen nicht mehr beeinträchtigt.

Der Priore-Effekt ist universell anwendbar

Jegliche Krankheit, sei sie nun auf zellulären, biochemischen oder genetischen Ursachen zurückzuführen, kann auf diese Weise geheilt werden. Es ist klar bewiesen, dass die Priore-Methode z. B. in der Lage ist, verstopfte Arterien vollständig von den Fettablagerungen zu befreien oder den Cholesterinspiegel zu normalisieren, selbst wenn der Patient sich von Nahrung mit abnormal hohem Cholesteringehalt ernährt. In vielen Fällen fand Priore heraus, dass der gesamte Körper inklusive der Haare bestrahlt werden musste, sogar die Haare, weil sich das Krankheitsmuster in allen Zellen befand. Das Hauptkontrollsystem der Körperzellen ist von seiner Natur heraus holographisch – das Wellenmuster ist in allen Komponenten zu finden, in allen Atomkernen und somit allen Zellen. Auch hat jede Körperstruktur oberhalb der Zellebene sein eigenes Wellenmuster, welches wiederum mit allen anderen Komponenten korreliert ist.
Obwohl Priores Arbeit an der Akademie durch eigene Leute vorgestellt wurde, verstand man die Funktionsweise nicht, weil das Wissen um die Phasenkonjugation nicht vorhanden war.

In der Mitte der 70er Jahre war Schluss

1974 brachte es eine politischen Änderung in der Regionalregierung mit sich, dass das Priore-Projekt keine finanzielle und personelle Unterstützung mehr erhielt.
Ironischerweise hatte Priore zu der Zeit eine 4 Stockwerke hohen Apparat fertig gestellt, um damit ganze menschliche Körper zu behandeln. So hätte er ab dem Zeitpunkt –anstatt Laborratten – Menschen von Leukämie oder Krebs heilen können. Dazu waren zwei Behandlungen von jeweils 5 Minuten vonnöten (mit einer Woche Pause dazwischen).
Als Priore noch am Leben war, verwendete ich 2 Jahre meines Lebens in dem Bemühen, das Gerät auf den Markt zu bringen und es in der Allgemeinheit und Medizinerkreisen bekannt zu machen.

Die gewaltige phasenkonjugierenden Plasmaröhre für den letzten Großapparat.
(Courtesy Bob Whitney)

Die Abdeckung für den oberen Teil der Plasmamaschine im dritten Stock. (Courtesy Bob Whitney)

Robert Whitney, Frank Golden, und Tony Gideon spielten dabei eine große Rolle, indem sie nach Frankreich reisten und direkt mit Priore und der französischen Regierung verhandelten. Mit beiden Parteien wurden mündliche Übereinkommen erzielt. Die Maschinen sollten in Bordeaux produziert, zusammengebaut und getestet werden. Danach sollten sie zerlegt und zu den Kunden verschifft werden – großen medizinischen Forschungseinrichtungen und Entwicklungslabors. Eine Anzahl wohlhabender Unterstützer waren bereit, die Angelegenheit zu finanzieren. Letzte Verträge wurden unterzeichnet.
Plötzlich wurden alle Finanzierungszusagen für das Projekt zurückgezogen. Unsere Unterstützer wurden bedroht und wir waren nicht mehr in der Lage, das Projekt wiederaufleben zu lassen. Priore starb später. Die Maschine verrottete und wurde abgebaut.

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THOMAS E. BEARDEN

CTEC, Inc.

2311 Big Cove Road

Huntsville, AL 35801-1351

May 2000

President and Chief Executive Officer, CTEC, Inc.  Lieutenant Colonel U.S. Army (Retired).  Fellow Emeritus, Alpha Foundation’s Institute for Advanced Study.  Director of Association of Distinguished American Scientists.  Course work completed for doctorate; thesis being submitted.  MS Nuclear Engineering, Georgia Institute of Technology.  BS Mathematics, Northeast Louisiana University with minor in Electronic Engineering.  Graduate of Command & General Staff College, U.S. Army.  Graduate of Guided Missile Staff Officer’s Course, U.S. Army (equivalent to MS in Aerospace Engineering).  Graduate courses in statistics, electromagnetics.  Numerous missile, radar, electronic warfare, and counter-countermeasures courses.

Wissenschaftler warnen: Der größte Teil der medizinischen Information in Wikipedia ist fehlerhaft

von Jonathan Benson

Wer sich auf der Suche nach ehrlicher und seriöser Information über Gesundheit und Wellness auf Wikipedia verlässt, ist falsch beraten – das zeigt eine neue Studie, die kürzlich in der Zeitschrift The Journal of the American Osteopathic Association (JAOA) veröffentlicht wurde. Forscher verschiedener US-amerikanischer akademischer Institutionen fanden, dass bis zu 90 Prozent aller Wikipedia-Einträge zu gesundheitlichen Fragen einen oder gar mehrere schwere Fehler enthalten. Damit entlarvt sich die Seite als Propagandamaschine von Konzernen.

Die Wissenschaftler sammelten Artikel über zehn der »teuersten« Krankheiten in den USA, darunter Osteoarthritis, koronare Herzkrankheit, Lungenkrebs, schwere depressive Störung, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Bluthochdruck, Lungenkrebs, Diabetes und Rückenprobleme. In einem Blindverfahren wurden zwei zufällig ausgewählte Forscher beauftragt, jeden einzelnen Artikel auf Genauigkeit zu überprüfen, alle darin aufgestellten Behauptungen zu identifizieren und sie mit den neuesten expertenbegutachteten medizinischen Forschungsergebnissen zu vergleichen.

Quelle und weiterlesen info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/jonathan-benson/wissenschaftler-warnen-der-groesste-teil-der-medizinischen-information-in-wikipedia-ist-fehlerhaft.html