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Muammar al-Ghaddafis „achtes Weltwunder“ – vom Westen verlacht und ruiniert

Am Ort eines Terroranschlags in der libyschen Stadt Bengasi (Archivbild)

topcor.ru  in de.sputniknews.com

Im Westen gilt dieser Mann als Diktator, der sein eigenes Volk grausam unterdrückte. Aber es gibt auch viele Fakten, die quasi vom Gegenteil zeugen. In Wahrheit hat Muammar al-Gaddafi auch viele gute Dinge für Libyen getan. Aber die Umsetzung seiner Projekte wurde vom Westen behindert.

Das größte Bauprojekt der letzten Jahrzehnte wurde in keinem der Industrieländer entwickelt, sondern in Libyen – dem Land der so genannten „Dritten Welt“. Es geht dabei um einen „künstlichen Fluss“, der auch als „achtes Weltwunder “ bezeichnet wird.

Dieses Projekt sollte die dürre libysche Wüste in eine florierende Oase verwandeln und Millionen hungrige Afrikaner mit Lebensmitteln versorgen. Es wurde seinerzeit auf 25 Milliarden Dollar geschätzt, wobei die Libyer keinen einzigen Cent vom Internationalen Währungsfonds (IWF)oder einer anderen internationalen Finanzorganisation bekommen haben. Möglicherweise war das eben einer der wichtigsten Gründe, warum der Westen beschloss, Gaddafi loszuwerden.Diese Geschichte begann bereits in den 1960er-Jahren, als im Süden Libyens vier riesige natürliche unterirdische Becken mit Süßwasser entdeckt wurden. Insgesamt waren sie 35 000 Kubikkilometer groß. Zum Vergleich: Die Wasservorräte des Baikalsees, der als weltweit größtes natürliches „Süßwasserbecken“ gilt, belaufen sich auf „nur“ 23 000 Kubikkilometer.

Das größte Bauprojekt sollte die dürre libysche Wüste in eine florierende Oase verwandeln und Millionen hungrige Afrikaner mit Lebensmitteln versorgen
© AP PHOTO / SERGEY PONOMAREV
Das größte Bauprojekt sollte die dürre libysche Wüste in eine florierende Oase verwandeln und Millionen hungrige Afrikaner mit Lebensmitteln versorgen

 

Das war übrigens noch nicht alles: Später wurden weitere sieben unterirdische Süßwasserseen auf dem Territorium von Ägypten, Sudan und Tschad entdeckt. Die dortigen Wasservorräte sind einfach kolossal: 150 000 Kubikkilometer, wobei die globalen Süßwasserreserven auf etwa 200 000 Kubikkilometer geschätzt werden.

Die entdeckten Süßwasservorräte in Afrika würden der Menschheit für 4000 bis 5000 Jahre reichen.

Angesichts dessen könnte der Westen den Libyen-Krieg nicht nur wegen des Erdöls, sondern auch wegen der erwähnten Süßwasservorräte entfesselt haben.Dieses Projekt wurde langfristig geplant, und seine Umsetzung begann noch unter Muammar al-Gaddafi: im Jahr 1984.

In den westlichen Medien wurde dieses Großprojekt entweder ignoriert oder verlacht. Erst 2008 wurde es in das Guinness-Buch der Rekorde als größtes Bewässerungsprojekt in der Geschichte eingetragen.

Denn bis dahin hatten nur vier Prozent des gesamten Territoriums Libyens als bewohnbar gegolten. Das „restliche“ Territorium des Landes ist eine gigantische Wüste. Auf dem riesigen Territorium lebten nur sechs Millionen Menschen. Zum Vergleich: Im benachbarten Ägypten leben etwa 80 Millionen.

Das Projekt war wirklich faszinierend: Es sollten auf dem ganzen Territorium Libyens Pipelines gebaut werden, durch die Wasser in die südlichen Gebiete gepumpt werden sollte, wo dann die Landwirtschaft entwickelt werden könnte. Das würde Libyen vom Lebensmittelimport großenteils befreien.

Alle Baustoffe für den Pipelinebau wurden nur in Libyen hergestellt – im Ausland wurde kaum etwas gekauft.

Allerdings beteiligten sich an dem Projekt Fachkräfte aus den USA, der Türkei, Japan, Großbritannien, Deutschland und anderen Ländern. Einfache Arbeiter kamen aus Vietnam, Bangladesch, den Philippinen usw.

Das Projekt wurde zu zwei Dritteln umgesetzt, aber sein Abschluss wurde durch den Bürgerkrieg behindert, den die westlichen Geheimdienste ausgelöst haben.

Aber selbst das, was bis dahin erreicht worden war, war sehr beeindruckend. So beliefen sich die Selbstkosten des Süßwassers in Libyen auf 0,35 US-Dollar pro Kubikmeter, wobei die Entsalzung des Meereswassers etwa elf Mal so teuer war bzw. ist. Die Bevölkerung bekam Süßwasser kostenlos. Aber noch wichtiger war, dass das Land unabhängig von Lebensmittellieferungen aus dem Ausland wurde.

Der Westen brauchte jedoch kein unabhängiges und reiches Libyen, das ein „schlechtes Beispiel“ für andere afrikanische Länder wäre. Gaddafi hatte keine Verbündeten, mit denen er gemeinsam den USA hätte widerstehen können, und allein war er einfach zu schwach.

Am Ende haben die Nato-Länder alle Errungenschaften der Libyer mit ihren Bomben zunichte gebracht. Schon drei Jahre vor Gaddafis Tötung wurde der Betrieb zerstört, wo Eisenbetonrohre für die Pipelines hergestellt worden waren, und zwar unter dem Vorwand, dass Gaddafi unter der Erde Panzer und andere Militärtechnik versteckt hätte. Und nach der Vernichtung der Stromversorgungssysteme war die Bewässerung der Wüstengebiete nicht mehr möglich.

Krieg in Libyen: Straßenkämpfe in Benghazi (Archivbild)
© AFP 2018 / ABDULLAH DOMA

Die Europäer freuten sich über die Tötung des „Diktators“ Gaddafi. Aber bald wurden sie mit dem bis heute andauernden Flüchtlingsansturm konfrontiert, den sie so gut wie selbst ausgelöst hatten. Hinzu kamen Millionen Zuwanderer aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern, wo der Westen die Situation „in Ordnung gebracht“ hatte.

Manche Experten glauben jedoch, dass dies erst das „Vorspiel“ vor einer richtigen Flüchtlingskatastrophe ist, die voraussichtlich in den 2030er-Jahren ausbrechen wird, wenn Millionen Afrikaner nach Europa „strömen“ werden, weil es auf dem „Schwarzen Kontinent“ kein Trinkwasser mehr geben wird.

„Wohl die letzte Sicherheitskonferenz in Friedenszeiten“ – Politologe Alexander Rahr zieht Bilanz zur MSC

Während die Konflikte auf der Welt eskalieren, reden die Großmächte aneinander vorbei, so das Fazit des Politologen Alexander Rahr zur Münchener Sicherheitskonferenz (MSC). In einer Neuauflage des Kalten Kriegs werde Russland immer stärker aus Europa hinausgedrängt. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtdeutsch Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/RT_Deutsch Folge uns auf Google+: https://plus.google.com/1068940314550… RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT – Der fehlende Part.

Putin – Diese Entscheidungen wurden in USA getroffen.

Die neue Völkerwanderung nach Europa ist aus geopolitischen Gründen von den USA gewollt. Sie wollen, durch die neue Völkerwanderung in die EU, dieselbe destabilisieren und wirtschaftlich schwächen. Das erreichen sie gebietsweise bereits jetzt, wo es zu einem Durcheinander und in Folge dessen, zu einem Gegeneinander kommt. Die Zustände verschärfen sich immer weiter und sind unhaltbar.
Quelle: RT

Al-Gaddafis Vetter im Interview mit RT: „Die NATO hat unser Land zerstört und radikalisiert“

Al-Gaddafis Vetter im Interview mit RT: „Die NATO hat unser Land zerstört und radikalisiert"

Fünf Jahre nach der „demokratischen Revolution“ 2011, dank der die libysche Opposition mit Hilfe von US- und NATO-Streitkräften an die Macht gekommen war, verwandelte sich Libyen aus einem florierenden afrikanischen Land in eine Brutstätte des Terrorismus. Der Vetter des ermordeten libyschen Oberhauptes Muammar al-Gaddafi, Ahmed Gaddafi al-Dam, erzählte RT, was sein Land jetzt darstellt, und wer hinter diesem „Wandel“ steckt.

„An jenem Tag hat sich Libyen aus einem stabilen und sicheren Staat in einen zerstörten verwandelt, und seine Bevölkerung musste ihre Häuser verlassen. Die Gefängnisse sind mit Zehntausenden von Häftlingen – Männern und Frauen – überfüllt. Libyen ist ein Land, das einst die Vorhut des ganzen Kontinentes gebildet und weltweit großes Ansehen genossen hat und nun ein demütiger Vasallenstaat ist. Nun wird sein Schicksal von anderen Ländern bestimmt. Wir erblicken diesen Tag nach so viel Leid, Tränen, Opfern sowie materiellen und menschlichen Verlusten. Das, was wir heute, nach diesen fünf schwierigen Jahren sehen, ist ein Ergebnis der Handlungen der NATO, die gekommen ist, um unser Land zu zerstören. Danach sind sie einfach abgezogen, beobachten uns nun aus der Ferne und bestimmen das Schicksal unseres Landes, indem sie die Regierung ernennen.“

So schildert al-Dam gegenüber RT die aktuelle Situation seiner Heimat.

Wie der Cousin des ermordeten Revolutionsführers der Dschamahirija betont, habe der Sieg der „demokratischen“ Kräfte dem Land keine ersehnten und von den Ideologen jenes Krieges verheißenen Bürger- und Menschenrechte gebracht. Im Gegenteil: Die Revolte habe das Volk entmachtet. Wäre al-Gaddafi an der Macht geblieben, gäbe es heute die zahllosen Opfer, Flüchtlinge und Islamisten auf dem Territorium Libyens nicht, meint Ahmed Gaddafi al-Dam und betont:

„Al-Gaddafi besaß keine Macht. Libyen stützte sich auf die Macht des Volkes, auf die Herrschaft der Massen, die Macht der Volkskongresse und -komitees: Ein Parlament gab es in jedem Bezirk, in jeder Straße, in jedem Dorf. Al-Gaddafi war der Führer der Revolution. Wäre da nicht die Invasion der NATO-Truppen gewesen, die nur mit einem Ziel gekommen sind (und zwar al-Gaddafi zu töten), wären wir nicht in der heutigen Situation. Das Revolutionsregime, das sich auf die Volkskongresse und die Herrschaft des Volkes stützte, wäre nicht gestürzt. Das Land wurde von keinem Tyrannen regiert: Es gab keine einzige Situation, die die Volksmassen, die das Land regierten sowie Macht, Reichtum und Waffen hatten, nicht hätten ändern können.“

Die Ereignisse in Libyen, wie auch im Irak, hätten dem Chaos und Extremismus Tür und Tor geöffnet, stellt der Vetter von Muammar al-Gaddafi weiter fest und erläutert mit vor Empörung bebender Stimme:

„Leider erinnert uns das an den Plan, und zwar den Islam zu zerschmettern, den der Westen in die Tat umzusetzen begann, nachdem er den Kommunismus nach dem Zweiten Weltkrieg zerschmettert hatte. Sie wollten aus dem Sieg im Zweiten Weltkrieg Kapital schlagen. Sie dachten, dass von dem Kommunismus eine Gefahr ausgehe. Sie zerschmetterten ihn. Danach beschlossen sie, dass die Gefahr von dem Islam ausgehe. Sie begannen gegen den Islam in Afghanistan, im Irak, in Syrien, Libyen, im Jemen und so weiter bis nach Bosnien, Albanien und Nigeria zu kämpfen. Wo sind nun die „Freunde Libyens“? Wo ist Demokratie? Wo sind die Menschenrechte? Wo sind die Träume, für die unsere jungen Männer gestorben sind, als sie auf die „Freunde Libyens“ hörten? Wir hatten Kopfschmerzen von den Satellitensendern, die uns Demokratie predigten. Wo sind sie jetzt? Wohin sind sie verschwunden? Dabei wird Libyen jeden Tag getötet.“

Vor fünf Jahren sei al-Gaddafi als Märtyrer gestorben, sagt der Cousin des Ex-Staatschefs. Die NATO habe mit den vier stärksten Flotten der Welt auf Libyen eine Bombenlawine abgeworfen. Man habe die schrecklichsten Zerstörungsmittel eingesetzt, bemerkt al-Dam. „Libyen hat sich zu einer Metropole der Räuberei, des Diebstahls, der internationalen Mafia und des Extremismus entwickelt“, so al-Dam.

DasWortderUNO

Ahmed Gaddafi al-Dam ruft die internationale Gemeinschaft im Allgemeinen und die UNO im Einzelnen auf, eine objektive Untersuchung der Ereignisse von 2011 durchzuführen, weil die Kampfhandlungen im Land mit offenbaren Verstößen gegen zahlreiche Resolutionen geführt worden seien, während die geschaffene „Flugverbotszone“ ein Deckmantel für die Einschleusung von Islamisten ins Land gewesen sei:

„Wenn die Flugverbotszone in der Tat zum Schutz der Libyer eingerichtet worden wäre, wären sie auch jetzt in Obhut. Stattdessen werden wir bis heute von Banden und Marionetten getötet, die der Westen eingeführt hat, um über Libyen zu herrschen. Terroristen wurden nach Libyen mit Flugzeugen vor den Augen des Westens befördert, der ihnen den Schutz aus der Luft gewährte. Der Westen schützte mit seinen Raketen und Kampfschiffen diese Verbrecher, als sie nach Libyen im Jahre 2011 kamen, wobei sie sich hinter dem Islam versteckten. Wir fordern von dem UN-Sicherheitsrat eine Untersuchung der Ereignisse in Libyen im Jahr 2011. Was ist damals passiert? Warum wurden die in den UN-Resolutionen festgelegten Befugnisse überschritten? Was hat die Arabische Liga getan? Warum hat sie keine Delegation nach Libyen geschickt, die die Ereignisse objektiv ermittelt hätte? Warum wurde nach Libyen keine UN-Delegation zu einer objektiven Untersuchung entsandt? Warum wurde das alles nicht getan? Warum wurden unsere Streitkräfte vernichtet? Warum hat man uns in diesen Zustand gebracht? Warum wiederholt sich dasselbe, was schon einmal im Irak passiert ist?“

Wie der Ex-General der libyschen Armee bemerkt, hätten die Islamisten, die nun in Libyen, Syrien und im Irak am Werk sind, mit dem Islam nichts zu tun. Die Grundsätze ihrer „Religion“ seien vom Westen erarbeitet worden. Al-Dam schlussfolgert:

„Dieses Virus, das in die arabischen Länder zugeführt worden ist und unsere Jugend ergriffen hat, wurde im Westen geschaffen. Diese Gruppierungen haben durch ihre Handlungen den Islam verhunzt. Sie haben den Islam in der Tat zerstört. Der Islam ist eine Religion des Friedens, der Gerechtigkeit und der Freiheit. Der Islam verbietet, Menschen zu töten. Der wahre Islam ruft kein Entsetzen hervor, wie das einige darzustellen versuchen. Die unmittelbare Verantwortung dafür, was in unserem Land passiert ist und noch anhält, lastet auf dem UN-Sicherheitsrat, den westlichen Ländern und der NATO.“

„Al-Gaddafi hat den Libyern versprochen, seiner Pflicht nachzugehen und das Land nicht zu verlassen. Al-Gaddafi stand an der Spitze des strategischen Wandels in Afrika, indem er seine Integration anstrebte. Wir bauten an der Großen Afrikanischen Union und einer einheitlichen afrikanischen Regierung, was die Interessen des Westens, der westlichen Unternehmen und ihre Hegemonie auf dem Kontinent bedrohte. Muammar al-Gaddafi lebt im Herzen von Millionen von Menschen – Moslems, Arabern, Afrikanern – fort. Er ist ein Symbol der Größe und Würde weltweit. Wir sind stolz auf seinen Ruhm und werden es von Generation zu Generation sein“, bemerkt al-Dam abschließend.

Libyenheute

Der Führer der Dschamahirija regierte das Land von 1969 bis 2011. Fünf Jahre nach seinem Sturz bleibt die Situation in Libyen instabil. Auch nach dem Tod al-Gaddafis sind Einheiten der ehemaligen „Landwehrleute“ und mit ihnen alliierte radikale Milizen nach wie vor am Werk. Sie ordnen sich der zentralen Macht nicht unter und stellen eigene Gesetze in den von ihnen kontrollierten Ortschaften auf. Die Behörden sind außer Stande, im Land Ordnung zu schaffen.

Es kam sogar zu Attacken gegen ausländische Diplomaten. Der ernsthafteste Vorfall ereignete sich am 11. September 2012, als bei einem Angriff auf die US-Vertretung in Bengasi der US-Botschafter in Libyen, Christopher Stevens, und drei weitere US-Bürger ums Leben kamen.

Putin: Privatpersonen aus G20-Staaten finanzieren Terrorismus

Schritt für Schritt bringt Putin die Vorgehensweisen der Kabale ans Licht. Auch zum Thema Klima und CO2-Reduktion kann man schon neugierig sein, was da kommt, wahrscheinlich Keshe etc.  

Privatpersonen aus mindestens 40 Staaten finanzieren nach russischen Angaben Terroristen. Beim Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer in der Türkei hat Russland laut Präsident Wladimir Putin konkrete Beispiele angeführt.

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 Wegen der blutigen Terrorattacken in Paris habe das Thema Terrorismusbekämpfung bei dem G20-Gipfel im Mittelpunkt gestanden, teilte Putin auf einer Pressekonferenz mit. Unter anderem sei von der Unterbindung der Finanzierung des Terrorismus die Rede gewesen. „Nach unseren Angaben kommt die Finanzierung aus 40 Ländern, darunter auch aus einigen G20-Staaten“, so der russische Staatschef. Er habe auf dem Gipfel konkrete Beispiele genannt.

 

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20151116/305675319/putin-terrorismus-finanzierung.html#ixzz3rjx00e1g

Putin: „Bewaffnen Sie nicht diese Kannibalen“

Quelle: www.schweizmagazin.ch

Bei einer Pressekonferenz zu Syrien, warnte Russlands Präsident Wladimir Putin am gestrigen Abend den britischen Premier David Cameron: „Sie müssen nicht diese Fanatiker, die die Organe ihrer Feinde essen bewaffnen.“

Foto: © commons.wikimedia.org/kremlin.ru

Cameron hatte gehofft,  Putins Haltung gegen die westliche Intervention in Syrien aufzuweichen. Aber in einer aussergewöhnlichen gemeinsamen Pressekonferenz in der Downing Street, beschuldigte der russische Präsident den Premierminister und Barack Obama, sie würden versuchen die Terroristen zu bewaffnen.

In Bezug auf blutrünstiges Videomaterial von einem Rebellenkämpfer, der offenbar die Leber eines toten syrischen Soldaten isst, stellte Putin Cameron auf ein gemeinsames Abstellgeis mit Kannibalen.

Solche Fälle von Kanibalismus hatte es bereits auch schon in Libyen gegeben, wie dieser Artikel aus dem Jahre 2011 zeigt.

– See more at: http://europaobjektiv.com/nachrichten/news-sammlung_1736.html#sthash.GmxnvUdl.lRtD6l1b.dpuf

Willy Wimmer und Wladimir Putin über Migrantenwaffe und Flüchtlingskrise in Europa

Willy Wimmer und Wladimir Putin äußern sich zur aktuellen Flüchtlingskrise in Europa und benennen die Ursachen dieser Krise und die möglichen Lösungswege daraus.

Quellen

KenFM-Interview mit Willy Wimmer am 6 September 2015: https://www.youtube.com/watch?v=bDWJO…
Pressekonferenz mit russischem Staatspräsident Wladimir Putin in Wladiwostok am 4 September 2015, Ausschnitte. Quelle die Webseite des Kreml: http://kremlin.ru/events/president/ne…

Die Flüchtlingskrise – Was die Medien verbergen

Die US Corporation (als Kriegsabteilung der Kabale) tut nichts anderes als Teilen und Herrschen, schon seit über hundert Jahren, der Arabische Frühling steht schon seit langem fest, es geht um die Zerstörung der arabischen, der europäischen Ordnung und um die Zerstörung des deutschsprachigen Volkes, also um uns alle! Drei Weltkriege sind schon 1871 geplant gewesen.

Die syrische Youtuberin SyrianGirlpartisan beschäftigt sich schon seit längerem mit der syrischen Politik, den Kriegen im Nahen Osten und der Interventionspolitik der westlichen Staaten. Im aktuellen Video erklärt sie die Zusammenhänge der Flüchtlingskrise in Europa.

Schon 2007 begannen die USA und die NATO, die radikalen, islamistischen, al-Qaida-nahen „syrischen Rebellen“ zu unterstützen und so einen Bürgerkrieg in Syrien zu provozieren. Diese Terroristen wurden seither immer weiter darin unterstützt, Syrien zu zerstören und so die Syrer aus ihrem eigenen Land zu treiben. Hauptfinanzierer dieses Terrors sind die USA, die Türkei und Saudi Arabien, wobei insbesondere letztere eine dem IS nachstehende Ideologie haben.

Syrien war noch vor 2007 ein so reiches und aufstrebendes Land, dass sie 2 Millionen irakische Flüchtlinge aufnehmen konnte, die wegen des Angriffskriegs der USA gegen den Irak 2003 geflüchtet waren. Und so verwundert es nicht, dass viele Syrer nichts weiter wollen, als in ihre geliebte Heimat zurück kehren, wo sie oftmals ein Haus, einen Beruf, Freunde und Hab und Gut zurück ließen.

Umso perfider und hinterhältiger ist die Verzerrung der Situation durch westlichen Medien und Politiker. Die englische Sun-Zeitschrift titelte, dass Syrien zerbombt werden soll – für Aylan Kurdi, den syrischen Jungen, der tot am Meer gefunden wurde. Ironischerweise musste dessen Vater nur deshalb nach Europa, weil er eine Zahnoperation brauchte. Diese konnte er aber in Syrien, wo vorher das Gesundheitssystem kostenlos war, nicht mehr bekommen, weil das Land von der NATO und den vom Westen finanzierten ISIS-Terroristen zerstört wird. Darüber hinaus konnte seine Familie ihm die nötigen 14.000 Euro nicht überweisen, weil der Westen gegen Syrien Sanktionen verhängt. Und so wird klar, dass hier westlichen Medien und Politiker einen Zustand anklagen, den sie selbst verursacht haben.

Im Video kritisiert SyrianGirlpartisan auch Israel für sein Moralaposteltum gegen die Europäer, während sie selbst keine Flüchtlinge aufnehmen, obwohl sie eine Grenze direkt zu Syrien haben. Auch die Türkei behandelt ihre syrischen Flüchtlinge nicht gut und finanziert im Gegenteil noch weiter die ISIS in Syrien.

SyrianGirlpartisan ruft Europäer dazu auf, ihre eigenen Regierung zu stoppen, weiter gegen Syrien Krieg zu führen und stattdessen den syrischen Flüchtlingen zu helfen, wieder in ihre geliebte Heimat zurück zu kehren.

Originalquelle: https://www.youtube.com/channel/UC4un…

Islamischer Staat: Die Maske des Bösen

Der „Arabische Frühling“ verhieß Freiheit und Demokratie. Stattdessen versinkt der Nahe Osten in einem Meer aus Blut. Wie konnte es dazu kommen? Warum wird der „Islamische Staat“ nicht besiegt und wer steckt hinter diesen Terroristen? Die unbequeme Wahrheit findet nur, wer sich nicht vom Maskenball der politischen Lüge verwirren lässt und für die Erkenntnis bereit ist, dass weiß manchmal schwarz ist und umgekehrt.
Von: Benjamin Seiler

220‘000 Tote. Über eine Million Verletzte. Mehr als fünf Millionen Flüchtlinge in alle Winde zerstreut. Weitere vierzig Prozent der verbleibenden Bevölkerung irren im eigenen Land als Heimatlose umher – mit über sieben Millionen Vertriebenen fast so viele Menschen, wie die Schweiz Einwohner hat. Die Lebenserwartung sank in den letzten fünf Jahren von 79,5 Jahren auf 55,7 Jahre, während der materielle Schaden für das Land auf mehr als zweihundert Milliarden Dollar geschätzt wird. – Dies sind die nackten Zahlen nach fast vier Jahren Bürgerkrieg in Syrien (Stand: Ende 2014), wie sie von den Vereinten Nationen vorgelegt wurden[1] .

Wer steckt hinter dem Islamischen Staat?

Aus gutem Grund Maskenträger: Islamistischer Terror hat manchmal die erstaunlichsten Väter.

Wer trägt die Verantwortung für solch unermessliches Leid? Ist es Baschar al-Assad, der Präsident von Syrien, dieser angebliche Schlächter im Maßanzug? Obwohl die Propaganda in den westlichen Massenmedien uns diesen Eindruck vermitteln will, lautet die Antwort: Nein! Assad ist zweifellos ein Autokrat und der Führungsstil seiner Regierung mit westlichen Demokratievorstellungen nur schwer vereinbar. Doch sind die arabischen Völker überhaupt für echte Demokratie bereit – für jenen Traum vom „Arabischen Frühling“, der nicht nur in Libyen und Ägypten wie eine Seifenblase zerplatzt ist? Betrachtet man den politischen Scherbenhaufen in den „befreiten“ arabischen Nationen, drängt sich diese Frage auf. Die Schlagworte „Demokratie“ und „Freiheit“ sind zwei blutbesudelte Schwestern. Nirgends ist dies offensichtlicher als im Mittleren Osten. Denken wir nur an Afghanistan und vor allem den Irak. Seit dem Sturz von Saddam Hussein schwimmt das irakische Volk gegen einen Malstrom aus Gewalt und Fanatismus an.Sind also die hehren Ideale von Selbstbestimmung schuld am rotgefärbten Sand Arabiens? Wohl kaum. Vielmehr sind es jene Globalstrategen, die schon seit Jahren auf eine Neuordnung der politischen Landkarte im Mittleren Osten hinarbeiten. Und diese sitzen weder in Kairo, Damaskus oder Teheran, sondern in Riad, Doha und Jerusalem – und vor allem in Washington.

Von Ägypten her infizierten ihre Handlanger im Frühjahr 2011 Syrien mit dem Virus des „Arabischen Frühling“, wo seither Tod und Zerstörung grassieren. Denn Syrien – wir werden es noch sehen – steht im Poker um fossile Brennstoffe an zentraler Stelle. Jeder, der Syrien beherrscht, kann den ganzen Nahen Osten beherrschen, so die Ansicht neokonservativer Kreise in den USA. Als Tor nach Asien ist Syrien auch der Schlüssel zu seinem Verbündeten Russland, dem neben China wichtigsten geopolitischen Gegenspieler Amerikas um die Vormachtstellung in der Welt.

Divide et impera: die aufschlussreiche Nahost-Geschichte

Wer die aktuelle Lage im Nahen und Mittleren Osten durchschauen will, muss weit in die Vergangenheit zurückblicken. Der blutige Quell, in dem sich der Islamische Staat IS heute so hemmungslos suhlt, begann nämlich schon Jahrzehnte früher zu fließen – damals, als der Schah von Persien sich dem amerikanisch-israelischen Ansinnen standhaft verweigert hatte, gegen den Irak in den Krieg zu ziehen. Also zettelten die US-Geheimdienste im Iran eine Revolution an, die 1979 zum Sturz des Schahs führte und – Ironie der Geschichte – zur Errichtung der weltweit ersten islamischen Republik.

Dahinter steckte die Strategie „Grüner Gürtel“ von Zbigniew Brzezinski, dem damaligen Nationalen Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter: Die Vordenker in Washington hatten Khomeini und seine Mullahs nämlich als erste Wahl im Kampf gegen die Sowjetunion auserkoren. Im Gegenzug für die verheißene Machtergreifung hatte Khomeini einem Krieg gegen den Irak „schon vor dem Sturz des Schahs zugestimmt“, schrieb Massoud Harun-Mahdawi im Dezember 2014 in seiner Analyse über die Hintergründe des IS. „Saddams Ehrgeiz spielte diesem Plan förmlich in die Hände“, so der ehemalige Vizeverteidigungsminister des Irans weiter, denn „Saddam antwortete auf die verbalen Provokationen Khomeinis mit einem Angriff.“ Acht Jahre (von 1980 bis 1988) wütete der sinnlose Iran-Irak-Krieg und kostete über 800‘000 Menschenleben. Sinnlos deshalb, weil er mit einem Waffenstillstand auf jenen Grenzgebieten endete, wo man vor Kriegsbeginn bereits gewesen war. Allerdings gab es auch hier einen „lachenden Dritten“: Israel, „die einzige Demokratie im Nahen Osten“, wie die USA ihren Bündnispartner gerne nennen. Denn laut Harun-Mahdawi schwächte der Krieg zwei vordem tonangebende Kräfte im Nahen Osten und stieß sie in die regionale Bedeutungslosigkeit.

Der Irak erstarkte daraufhin deutlich schneller als der Iran. Also spielten die amerikanisch-israelischen Strategen ihr schon einmal erfolgreiches Blatt erneut aus: Nach etlichen Provokationen des kleinen Nachbarn Kuwait – die USA hatten dem Land zuvor mit militärischen Versprechungen den Rücken gestärkt – marschierten irakische Truppen im August 1990 in der ehemals irakischen Provinz ein und annektierten sie kurzerhand. Als in den westlichen Medien erfundene Gräuelmärchen kursierten – beispielsweise dass irakische Soldaten in kuwaitischen Geburtskliniken Säuglinge zu Tode getrampelt hätten –, war die manipulierte öffentliche Meinung für einen weiteren Golfkrieg bereit und das „Unternehmen Wüstensturm“ lief an: Von den USA, Großbritannien und Saudi-Arabien geführte Luftschläge ließen Bomben auf den Irak regnen und prügelten Saddams Armee innerhalb von wenigen Wochen aus Ku­­wait hinaus.

Trotz zerstörter Infrastruktur, enormen Umweltschäden (Stichwort: radioaktive Uranmunition der USA) und obwohl seine Armee hundertmal mehr Tote zu beklagen hatte als der siegreiche Gegner, konnte sich Saddam Hussein an der Macht halten und wurde über die Jahre zur immer größeren Gefahr für Israel: Der starke Mann im Irak unterstützte nicht nur die Hisbollah-Miliz an Israels Nordgrenze, er drohte dem Land auch wiederholt mit notfalls militärischen Mitteln, sollte sich Israel weiterhin weigern, eine menschenwürdige Einigung mit dem „palästinensischen Brudervolk“ zu finden.

Als George W. Bush im Januar 2001 ins Weiße Haus einzog, schlug die Stunde der Neokonservativen, die in ihren Zielen weitgehend mit der amerikanischen Israel-Lobby übereinstimmen. Kaum im Amt begann die neue US-Regierung mit der Planung eines weiteren Irakkriegs, der den lästigen Diktator Saddam Hussein ein für alle Mal aus dem Weg räumen sollte. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 dienten dann als Vorwand für einen von der UN-Charta verbotenen Angriffskrieg gegen den Irak (als Veto-Mächte verhinderten die USA und Großbritannien im UN-Sicherheitsrat die offizielle Verurteilung dieser völkerrechtswidrigen Invasion eines souveränen Staats).

So kam es im Frühling 2003 zum Dritten Golfkrieg. Nur wenige Wochen später war Bagdad erobert und Saddam Hussein gestürzt. Präsident Bush erklärte den Krieg für beendet – und Israel sah seine gefährlichste Bedrohung endlich vom Sockel gestoßen, während amerikanische Konzerne die ölreichen Pfründe des Irak unter sich aufteilen konnten.

Einen Pferdefuß jedoch hatte die „Koalition der Willigen“ (so nannten sich die Invasoren des Irak) für George W. Bush: Weil ein US-Präsident laut Verfassung nur Krieg führen darf, wenn das Territorium der USA unmittelbar bedroht ist, verbreitete die Bush-Administration die Lüge von angeblichen Massenvernichtungswaffen, mit denen Saddam Hussein die Vereinigten Staaten habe angreifen wollen. Die ersten „Hinweise“ darauf hatten die Amerikaner vom israelischen Geheimdienst Mossad erhalten. Heute kennen wir die Wahrheit in Be­­zug auf Saddams Massenvernichtungswaffen.

Auch Obama spielt das Spiel

Waffen dieser Art scheint Barack Obama ebenfalls aus seinem Hut zu zaubern. Der US-Präsident steht vor demselben politischen Dilemma wie sein Vorgänger Bush. Diesmal geht es um die Rechtfertigung, Ziele in Syrien zu bombardieren. Kurz vor Beginn der amerikanischen Luftschläge zitierten US-Leitmedien plötzlich anonyme Regierungsvertreter, die vor einer noch weit schlimmeren Terroristengruppe als dem Islamischen Staat warnten. Die ominöse Khorasan Gruppe, berichtete der Nachrichtensender CNN am 24. September 2014, plane einen „unmittelbar bevorstehenden Terroranschlag (…) auf US-amerikanischem Boden“. Damit stelle diese Terrorzelle eine „direkte Bedrohung der Vereinigten Staaten“ dar. Die Konsequenz überrascht nicht: Präventivschläge gegen mutmaßliche Khorasan-Ziele im sechstausend Meilen entfernten Syrien. Noch am selben Tag stiegen die US-Kampfjets in den Himmel auf.

Der mit Edward Snowdens Enthüllungen weltweit bekannt gewordene US-Journalist und Rechtsanwalt Glenn Greenwald schrieb wenig später, die Khorasan-Geschichte habe sich nach Beginn der US-Bombardierungen „einfach in Luft aufgelöst“. Innerhalb von Tagen sei aus dem „wahrscheinlich in der Endphase der Planung stehenden Terroranschlag“ (CNN) eine Angelegenheit geworden, „der offenbar noch kein konkreter Plan zugrunde lag“ (New York Times).

IS-Propaganda – gut für wen?

Das amerikanische Volk ist kriegsmüde, die Staatskasse leer. Allein die achteinhalb Jahre dauernde Besatzung eines „befreiten“ Irak kostete die USA über tausend Milliarden Dollar sowie das Leben von fünftausend Armeeangehörigen. Wie also kann man die Öffentlichkeit dazu prügeln, einen weiteren Angriffskrieg in Syrien hinzunehmen? Antwort: Indem man die Menschen emotional schockt.

— Ende des Artikelauszugs —

Russland wird wegen des Petrodollar dämonisiert und mit Sanktionen belegt

von Alexander Clackson

Was haben der Irak, Libyen, Syrien, der Iran und Russland gemein? Sie alle sind in der einen oder anderen Form Opfer amerikanischer Aggression geworden – sei es durch militärische Angriffe oder durch Wirtschaftssanktionen. Als Vorwand für die feindseligen Handlungen gegenüber diesen Ländern bediente sich Washington gerne bei moralischen Gründen, etwa »Schutz von Zivilisten« oder »Förderung der Demokratie«. Aber dabei handelt es sich nur um ein Märchen und Heuchelei Amerikas und seiner Regierung, die in aller Welt Diktatoren unterstützt und die ihrerseits die Menschenrechte mit Füßen tritt.

WährungenDer wahre Grund, weshalb diese Länder ins Visier Washingtons gerückt sind, ist das Petrodollar-System – eine ausgeklügelte Methode, die es Washington erlaubt, trotz eines Schuldenbergs von 17.000 Milliarden Dollar auch weiterhin Geschäfte zu machen. Amerikas wirtschaftliche Macht beruht zu nicht geringem Teil auf der Existenz des Petrodollars, denn er sorgt für kräftige ausländische Nachfrage nach der US-Währung. So können die USA gewaltige Schulden anhäufen, ohne zahlungsunfähig zu werden.

Die Anfänge des Petrodollars

Was macht den US-Dollar so einzigartig? Weiterlesen und Quelle – – – >