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US-Konzern mit Hang zum Völkermord

US-Konzern mit Hang zum Völkermord – Die Geschichte von Monsantos Aufstieg zur Macht

Es schleicht sich in unser Essen ein, sollte wegen der Krebsgefahr aber eigentlich verboten werden. Wenn Sie etwas essen, das diese Substanz enthält, kann sie in Ihrem Darm die nützlichen Bakterien dezimieren und verheerende Schäden anrichten. Die Wissenschaft assoziiert sie auch mit Fortpflanzungs- und Hormonstörungen, und laut einer neuen Studie haben 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Spuren davon im Urin.

In dem eingebetteten Video spricht die Journalistin Abby Martin über Monsantos Aufstieg zur Macht und wie es der Konzern – hauptsächlich durch unmoralische Methoden – schaffte, den ganzen Globus mit seinen giftigen Chemikalien zu überschwemmen. Im Mai gab die University of San Francisco die Ergebnisse eines Versuchsprojekts bekannt, das 2015 begann. Die von der Verbraucherorganisation Organic Consumers Association (OCA) in Auftrag gegebenen Tests führten zur Erkenntnis, dass der Urin von 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Mengen Glyphosat enthält.

Glyphosat ist die weltweit am häufigsten eingesetzte landwirtschaftliche Chemikalie und ein Wirkstoff in Monsantos Breitbandherbizid Roundup. Das Detox Project erklärt:
»Glyphosat, das die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation 2015 als ›wahrscheinlich für den Menschen krebserregend‹ einstufte, hat sich nun im ersten umfassenden und validierten LC-MS/MS-Testprojekt in ganz Amerika erneut als allgegenwärtig erwiesen…

Glyphosat wurde mit einem Durchschnittswert von 3,096 ppb [parts per billion, deutsch: Teile pro Milliarde] festgestellt. Kinder hatten mit durchschnittlich 3,586 ppb die höchsten Werte. Die Regionen mit den höchsten Werten waren der Westen und der Mittlere Westen mit durchschnittlich 3,053 ppb bzw. 3,050 ppb.«

Glyphosat-Kontamination ist »überall«

Glyphosat konnte in vielerlei Proben nachgewiesen werden, darunter in Blut, Urin, Muttermilch und Trinkwasser. Die Ergebnisse einer 2012 veröffentlichten deutschen Studie zeigten, dass sogar Personen, die nicht in direktem Kontakt mit der Landwirtschaft standen, signifikante Konzentrationen von Glyphosat im Urin hatten.

Tatsächlich wurde jede einzelne Urinprobe von Berliner Bürgern positiv auf Glyphosat getestet – mit Werten zwischen 0,5 und 2 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml). Das ist 5- bis 20-mal höher als der für deutsches Trinkwasser zugelassene Höchstwert von 0,1 ng/ml. Warum haben die meisten Menschen Spuren dieser wahrscheinlich krebserregenden Substanz in ihrem Körper, ungeachtet ihres Wohnorts? Die Antwort lautet: Weil Glyphosat überall auf der Welt auf praktisch alle Nahrungspflanzen gesprüht wird. Tatsächlich ist Glyphosat das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel aller Zeiten. Roundup ist das gängigste Produkt, aber Glyphosat ist auch in anderen Herbiziden zu finden.

Seit 1974 wurden auf US-amerikanischen Feldern 1,8 Millionen Tonnen Glyphosat ausgebracht, zwei Drittel davon allein in den letzten 10 Jahren. Allein 2014 versprühten Bauern genug Glyphosat, um damit auf jeden Acre (4047 m2) der US-weiten Getreidefelder mit 0,8 Pfund der Chemikalie zu bedecken. Weltweit wurden zwischen 1974 und 2014 ganze 9,4 Millionen Tonnen verwendet.

Glyphosat ist eine Gefahr für Umwelt, Tiere und Menschen

Das Center for Biological Diversity merkt an, dass der massive Einsatz von Glyphosat – zum Teil auf gentechnisch veränderten Roundup-Ready-Pflanzen, die ebenfalls von Monsanto entwickelt werden – an dem dramatischen Rückgang des Monarchfalters und anderer Schmetterlinge beteiligt ist.

Es gibt auch Beweise, dass Glyphosat mit der Bienenkrankheit namens Bee Colony Collapse Disorder (CCD) und dem Sterben der Honigbienen in Zusammenhang steht sowie mit der Vergiftung von Boden, Waldpflanzen, Amphibien, Fischen, Wassermilieus und Säugetieren und dass es Fortpflanzungs- und Hormonstörungen verursacht. Laut einer anderen Studie könnte Glyphosat auch zu Antibiotikaresistenz beitragen, indem es die Darmbakterien beeinträchtigt und die Manganverwertung stört (aufgrund der Mangankonzentration in der Gallensäure können sich Salmonellen festsetzen).

Monsanto ist eine »ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde«

Angesichts der vielen Befürchtungen von Wissenschaftlern aufgrund der Toxizität von Glyphosat und Mittel, die Glyphosat enthalten (die meist noch giftiger sind als Glyphosat allein), sollte man annehmen, dass die US-Regierung – wenn nicht sogar Monsanto selbst – etwas unternimmt, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Doch sie tut genau das Gegenteil: Man kann sagen, dass es Monsanto ohne die Unterstützung von Regierungsmitgliedern und Behörden nie möglich gewesen wäre, seine derzeitige Macht zu erreichen. Abby Martin sagt:

»Monsanto hat bereits unter Beweis gestellt, dass der Konzern sich allein ums Geld sorgt, auch und gerade wenn Leben in Gefahr sind.

Schon ein kurzer Blick in die skandalöse Geschichte des Unternehmens zeigt, dass es eine ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde ist, für Ökonomien überall auf der Welt und für die Lebensgrundlagen von zig Millionen Menschen.«

Die Konzerngeschichte begann im Jahr 1909, als John Francis Queeny in St. Luis im Bundesstaat Missouri die Firma Monsanto Chemical Works gründete. Sein Schwiegervater, ein Zuckerhändler namens Emmanuel Mendes de Monsanto, sorgte für die Finanzierung. »Während des Zuckermangels im Ersten Weltkrieg überzeugte die Monsanto Company die Amerikaner davon, dass die Lösung ein künstlicher Süßstoff namens Saccharin sei«, erzählt Martin. Die Firma wurde auch angeworben, um bei der Bombenproduktion für Amerika mitzuarbeiten.

»Von Anfang an wandte das Unternehmen die zwielichtigsten Taktiken an, um Gesetze zu umgehen, die ihrem Profit schaden konnten«, sagt Martin. Um die Vorschriften und hohen Steuern in St. Luis zu umschiffen, verlegte Monsanto seinen Firmensitz 4 Meilen weiter südlich und gründete eine eigene Stadt: Monsanto im Bundesstaat Illinois.

Eine Geschichte der Verheimlichung

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Monsanto entwickelte sich zu einem der führenden Produzenten Polychlorierter Biphenyle (PCBs). Der Konzern stellte nahezu alle in den USA verkauften PCBs her, insgesamt schätzungsweise mehr als 300 000 Tonnen. Wie Martin anmerkt, war Monsanto die Toxizität von PCB durchaus bekannt – und wurde verschwiegen.

Heute hat die verbliebene PCB-Belastung zu mindestens 700 Klagen von Personen geführt, die für ihre Erkrankung am Non-Hodgkin-Lymphom PCB verantwortlich machen. 2002 wurde Monsanto der jahrzehntelangen »empörenden Umweltverschmutzung« in der Stadt Anniston in Alabama für schuldig befunden. Dort hatte es PCBs im Fluss entsorgt und die giftige Chemikalie in einer Deponie vergraben.

Damit in Alabama ein Fall als »empörend« bezeichnet wird, muss er »derart empörend im Wesen und derart extrem im Ausmaß sein, dass er jenseits aller möglichen Anstandsgrenzen liegt und als entsetzlich und für eine zivilisierte Gesellschaft völlig untragbar gilt«. Tatsächlich enthüllten interne Dokumente, dass der Konzern über die Schwere der von ihm im Lauf von mindestens 30 Jahren verursachten Umweltverschmutzung in vollem Umfang Bescheid wusste, sie aber verheimlichte. Die Washington Post schrieb damals:

»1996 entdeckten Monsanto-Manager, dass Fische, die in einen Bachlauf in der Nähe geworfen wurden, nach 10 Sekunden mit dem Bauch nach oben schwammen, bluteten und sich häuteten, als wären sie in kochendes Wasser geworfen worden. 1969 fanden sie in einem anderen Bach einen Fisch, dessen PCB-Wert den gesetzlich zulässigen 7500-fach überstieg. Das sagten sie ihren Nachbarn aber nie, stattdessen beschlossen sie, es sei ›wenig sinnvoll, große Summen in limitierende Maßnahmen zu investieren‹ …

Dokumente – von denen viele mit Warnhinweisen wie ›VERTRAULICH: Nach dem Lesen entsorgen‹ versehen waren – lassen darauf schließen, dass das gesamte Unternehmen damit beschäftigt war, sein PCB-Monopol, das alljährlich 22 Millionen Dollar einbrachte, zu behalten, ungeachtet jeglicher Gesundheits- oder Umweltrisiken. ›Wir können es uns nicht leisten, in dem Geschäft auch nur einen Dollar zu verlieren‹, hieß es in einer internen Notiz.

Ein Komitee, das der Konzern gründete, um der Kritik an PCBs zu begegnen, hatte nur zwei Vorgaben: ›weitere Verkäufe und Profite zu ermöglichen‹ und ›das Image des Unternehmens zu schützen‹.«

US-Regierung schützt Monsanto vor PCB-Konsequenzen

Seattle reichte vor Kurzem gegen Monsanto eine Klage wegen PCB-Belastung ein. Die Stadt will erreichen, dass das Unternehmen die von ihm produzierte Verschmutzung des Duwamish River beseitigt und dafür Verantwortung nimmt, dass die Fische im Fluss für den Verzehr zu kontaminiert sind. San Diego verklagt Monsanto ebenfalls wegen der PCB-Verschmutzung der Coronado Bay,, und San Jose in Oakland, Berkeley in Kalifornien und Spokane in Washington haben ebenfalls gegen Monsanto Klage eingereicht – weil der Konzern weiterhin PCB produzierte und vertrieb, obwohl er um die Risiken wusste.

Monsantos Kriegsbeitrag: Atombombe, DDT und Agent Orange

Die meisten Leute wissen nicht, dass Monsanto 1943 der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie beitrat. Monsanto-Chef Charles Allen Thomas wurde vom Pentagon eingeladen, wo man ihn bat, sich am »Manhattan Project« zu beteiligen. In der Folge stellten die Monsanto-Labore Polonium für die Atombombe her, die schließlich über dem japanischen Hiroshima abgeworfen wurde.

Laut Martin war Monsanto auch dafür verantwortlich, auf US-Boden amerikanische Bürger radioaktiver Strahlung auszusetzen, indem es radioaktives Eisen für Menschenversuche lieferte. Zwischen 1945 und 1947 verabreichten Forscher der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, nahezu 900 schwangeren Frauen radioaktives Eisen, um die Auswirkungen der Strahlung auf den menschlichen Körper und den Fötus zu testen.

Darüber hinaus produzierte Monsanto das weltweit erste Pestizid, Dichlordiphenyltrichlorethan, besser bekannt als DDT. Das nicht nur als harmlose, sondern sogar als förderlich für die Gesundheit angepriesene DDT wurde weithin ohne jede Sicherheitsvorkehrung gegen Krankheiten übertragende Insekten eingesetzt.

Drei Jahrzehnte lang versicherten Marketingkampagnen die Sicherheit und den großen Nutzen von DDT – obwohl immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen etwas anderes bewiesen. Heute ist die Toxizität von DDT allgemein bekannt, aber erst öffentlicher Druck zwang die US-Regierung schließlich dazu, die Chemikalie 1972 zu verbieten.

Monsantos Beiträge zur US-Kriegsmaschinerie hielten auch während des Vietnamkriegs an, als das Unternehmen einer der führenden Produzenten von Agent Orange wurde. Agent Orange ist ein Entlaubungsmittel, das aufgrund des enthaltenen Dioxins bei allem die damit in Kontakt kamen, schwerwiegende Folgen hatte. Laut Martin wussten Monsanto und die US-Regierung von der Toxizität von Dioxin, verschwiegen sie aber vor der Öffentlichkeit.

Bis heute leiden Vietnamesen, amerikanische Veteranen und Chemiefabrikarbeiter an den von Agent Orange hervorgerufenen Krebs- und anderen Erkrankungen. Das Städtchen Nitro in West Virginia wo Monsanto jahrelang Dioxin im Fluss entsorgte, ohne die Bewohner darüber zu informieren, verzeichnet ebenfalls vermehrt Krebs- und andere Krankheitsfälle. Abfallprodukte, die bei der Herstellung von Agent Orange anfielen, wurden jahrzehntelang in den Passiac River in New Jersey geleitet, wodurch der Fluss zu einem der meistverschmutzten Gewässer der USA wurde.

Monsanto versucht, sich ein neues Image zu geben

1977 beauftragte Monsanto die PR-Agentur Bain & Company, um die öffentliche Meinung über den Konzern zu ändern, die immer negativer geworden war. Der Bain-Mitarbeiter Mitt Romney wurde für diese Aufgabe auserkoren. Er schlug vor, dass Monsanto sich selbst ein neues Image als lebensbejahendes Unternehmen geben sollte, indem es den Fokus auf Lebensmittel und Landwirtschaft legte. Unter Romneys Leitung wurden Monsanto-Slogans wie »Feeding the World« (»Die Welt ernähren«) geboren.

Doch das Facelifting des Konzerns war allenthalben dürftig zu nennen, denn Monsanto stellte die Produktion giftiger Chemikalien nicht etwa ein und veränderte auch seine Geschäftspraktiken nicht. So kaufte Monsanto beispielsweise Searle, den Produzenten des toxischen Süßstoffs Aspartam, der heute in mehr als 6000 Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Abby Martin kennt die Geschichte hinter diesem umstrittenen Süßungsmittel und die politischen Beziehungen, mit deren Hilfe es schließlich den Markt überschwemmt hat, obwohl Studien es als gefährlich für die humane Gesundheit einstuften.

Monsanto sorgte auch dafür, dass das rekombinante bovine Wachstumshormon (recombinant Bovine Growth Hormone, rBGH) Eingang ins Ernährungssystem fand. Das synthetisch hergestellte Hormon erhöht bei Kühen die Milchproduktion. Doch Studien legen nahe, dass der Konsum der Milch von rBGH-behandelten Kühen auch Ihr Krebsrisiko erhöht.

Monsantos landwirtschaftlicher Beitrag ist jedoch der destruktivste von allen. Indem der Konzern gentechnisch verändertes, herbizidresistentes Saatgut und gleich auch die nötigen Pestizide produziert, konnte er seinen toxischen Einfluss noch weiter ausdehnen als zuvor. Bemerkenswert ist, dass Monsanto sich gern selbst als »nachhaltig arbeitendes Landwirtschaftsunternehmen« ausgibt – trotz der Tatsache, dass seine auf Chemikalien beruhenden Methoden alles andere als nachhaltig sind.

Monsantos Einsatz gegen Warnhinweise

Seit den Firmenanfängen hat Monsanto wiederholt Versuche, die Menschen vor den potenziellen Risiken ihrer Produkte zu warnen, unterschlagen. Immer wieder besteht der Konzern darauf, seine Produkte seien durch und durch sicher – selbst wenn er weiß, dass das nicht stimmt. Monsanto bekämpft vehement…

  • die Auszeichnung »rBGH-frei«
  • die Kenntlichmachung gentechnisch veränderter Organismen auf Lebensmittelpackungen
  • Warnhinweise auf die Toxizität von Glyphosat

Die Geschichte des Unternehmens spricht für sich selbst, und sein derzeitiges Verhalten sagt uns nur, dass sich seit den Tagen von DDT, PCBs und Agent Orange nichts geändert hat. Das Einzige, was sich geändert hat, ist die Tatsache, dass Monsanto inzwischen sicher sein kann, dass praktisch jeder Mensch auf unserem Planeten von seinen giftigen Chemikalien betroffen ist, und zwar durch die Ernährung.

Schlechte Nachricht: US-Repräsentantenhaus beschließt DARK-Act-Kompromiss

Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Kompromiss im Rahmen des DARK Act (»Deny Americans the Right to Know«-Act) beschlossen, der Lebensmittelhändler dazu zwingt, die Verarbeitung gentechnisch veränderter Produkte mithilfe einer Smartphone-App auszuweisen. Nun geht die Vorlage ans Weiße Haus, wo Präsident Obama sie vermutlich unterzeichnen wird.

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind lebende Organismen, deren genetische Komponenten im Labor künstlich manipuliert werden, indem labile Kombinationen aus pflanzlichen, tierischen, bakteriellen und sogar viralen Genen geschaffen werden, die in der Natur so nicht vorkommen und auch bei traditionellen Kreuzzüchtungsmethoden nicht entstehen würden.

GVO-Verfechter behaupten, dass die gentechnische Manipulation »sicher und förderlich« sei und der landwirtschaftlichen Industrie nur nützen könne. Sie sagen auch, dass GVO dazu beitragen, den globalen Lebensmittelvorrat und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Aber ist da auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran? Ich glaube nicht. Seit Jahren vertrete ich die Meinung, dass GVO eine der größten Gefahren für das Leben auf unserem Planeten bedeuten. Gentechnische Veränderung ist NICHT die sichere und vorteilhafte Technologie, als die sie angepriesen wird.

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) ebnete den Weg für gentechnisch veränderten Atlantik-Lachs, der nun für den menschlichen Verzehr gezüchtet wird. Immerhin muss das Produkt speziell ausgezeichnet werden, sodass der Konsument wenigstens sicher sein kann, den gentechnisch manipulierten Lachs im Laden zu erkennen. Doch es ist eigentlich zwingend notwendig, dass ALLE gentechnisch veränderten Lebensmittel ganz klar gekennzeichnet werden – ohne Smartphone-Scan-Code, denn schließlich hat nicht jeder ein Smartphone.

Die FDA bedroht unseren Nahrungsvorrat. Inzwischen haben wir angefangen, uns dagegen zu wehren. Ich bitte Sie dringend, diesen Artikel an Freunde und Verwandte weiterzuleiten. Wenn wir uns zusammentun, können wir etwas bewegen und den Absurditäten ein Ende bereiten.

Boykottieren Sie ab sofort Smart Labels!

Wenn Sie auf einem Lebensmittel einen QR-Code oder ein sogenanntes Smart Label sehen, lassen Sie es liegen. Produkte mit dem Smart Label der Grocery Manufacturer’s Association (GMA) enthalten höchstwahrscheinlich Pestizide und/oder GVO.

Zu den mehr als 300 GMA-Mitgliedern gehören Chemotechnik-Unternehmen, Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut sowie Lebensmittel- und Getränkefirmen. Monsanto, Dow und Coca-Cola sind nur drei der prominenten Konzerne in dieser einflussreichen Industrievereinigung, die keine Skrupel hat, alles zu tun, um die Interessen ihrer Mitglieder zu wahren.

Verschwenden Sie keine Zeit damit, deren Website zu durchsuchen, die die von Ihnen gesuchten Informationen vielleicht sowieso nicht enthält. Wenn diese Konzerne Sie weiterhin Zeit vergeuden lassen und das Einkaufen schwierig machen – warum sollten wir sie dann mit einem Kauf belohnen?

Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass die GMA Eigentümerin der Handelsmarke »Smart Label« ist, die der Kongress als sogenannten »Kompromiss« für auf dem Etikett angegebene Inhaltsstoffe zugelassen hat. Dies ist ein weiterer Grund, warum meiner Meinung nach Smart Labels nur von jenen verwendet werden, die etwas zu verheimlichen haben, wie eben Monsanto.

Möchten Sie Ihr Geld in ein korruptes, toxisches und nicht nachhaltiges Nahrungssystem stecken – oder doch lieber in ein gesundes, regeneratives System? Es gibt viele Optionen jenseits der industriell verarbeiteten Produkte mit großen Namen, die zum »verifizierten Betrügerring der GMA« gehören. Sie haben die Wahl:

  • Sie können auf Bauernhöfen und -märkten vor Ort einkaufen.
  • Sie können ausschließlich Produkte kaufen, die mit Bio gekennzeichnet sind

Zu guter Letzt können Sie jene Unternehmen unterstützen, die QR-Codes ablehnen und deren Inhaltsangaben transparent und deutlich sind. Damit sorgen Sie schlussendlich dafür, dass alle GVO-Produkte des »verzifizierten Betrügerrings« der GMA leicht anhand des Smart Labels identifiziert werden können.

Campbell’s, Mars, Kellogg’s, ConAgra und General Mills verpflichteten sich freiwillig dazu, Vermonts Gesetz zur GVO-Auszeichnung anzuwenden, indem sie alle ihre Produkte in den USA entsprechend kennzeichnen. Werden sich ihre Pläne ändern, wenn der derzeitige »Kompromiss« vom Senat verabschiedet wird? Das bleibt abzuwarten.

Quelle: http://www.anonymousnews.ru/2016/08/21/us-konzern-mit-hang-zum-voelkermord-die-geschichte-von-monsantos-aufstieg-zur-macht/

Die Hanf – Verschwörung

Die Hanf – Verschwörung

von Rikki Hinteregger Bis 1820 wurden 80% der Textilwaren aus Hanf hergestellt. Bis 1883 wurden zwischen 75 bis 90% des […]

von Rikki Hinteregger

Bis 1820 wurden 80% der Textilwaren aus Hanf hergestellt. Bis 1883 wurden zwischen 75 bis 90% des weltweit produzierten Papiers mit Hanffaser hergestellt: Die Encyclopedia Britannica, die Gutenberg-Bibel, die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung, Papiergeld, Wertpapiere, Zeitungen,…wurden auf Hanfpapier gedruckt. Bis 1937 wurden zwischen 70 und 90% aller Seile, aller Schnüre und allen Tauwerks aus Hanf hergestellt. Jahrtausendelang wurden praktisch alle guten Farben und Lacke mit Hanföl und/oder Leinöl hergestellt. Der erste Ford-T konnte mit Hanföl fahren und wurde aus Hanfkunststoff hergestellt, der 10mal stärker als Stahl ist! Bis in unser Jahrhundert hinein wurden Hanfsamen überall auf der Welt als Nahrungsmittel für Brei und Suppen verwendet. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Hanföl das in den USA und der Welt am häufigsten verwendete Leuchtöl. Da man aus 0,4 Hektar Hanf die gleiche Menge Zellstoffaser gewinnen kann wie aus 1,66 Hektar Holzbestand, ist Hanf der perfekte Ersatzstoff für Baumholz zur Herstellung von Hartfaserplatten, Presspanplatten und Schalbrettern

 HANF WURDE ZUR KONKURRENZ FÜR KUNSTSTOFF ERZEUGENDE UNTERNEHMEN – Das Ende des legalen Hanfanbaus

  Als Mitte der dreißiger Jahre mechanische Hanfschälmaschinen und Maschinen zur Konservierung der zellulosereichen Hanfzellmasse in technisch ausgereifter Form und zu erschwinglichen Preisen verfügbar wurden, drohten Unternehmen wie Hearst Paper Manufacturing Division, Kimberley Clarke, St. Regis und nahezu allen anderen großen Holz-, Papier- und Zeitungsunternehmen milliardenschwere Verluste, wenn nicht gar der Bankrott. Zufällig hatte DuPont im Jahre 1937 sowohl Verfahren zur Herstellung von Plastik aus Öl und Kohle als auch neue Sulfat/Sulfitverfahren zur Papierherstellung aus Holzzellmasse patentieren lassen, die, den unternehmenseigenen Archiven wie auch den Erkenntnissen von Historikern zufolge, über 80% seiner gesamten Produktion in den nächsten 50 Jahren ausmachen sollten.



 Wäre der Hanfanbau in den USA nicht verboten worden, hätte DuPont 80% seiner Geschäfte nicht gemacht.

Zahlreiche geheime Treffen wurden abgehalten. 1931 ernannte Mellon in seiner Funktion als Hoovers Finanzminister den zukünftigen Mann seiner Nichte, Harry J. Anslinger zum Leiter der gerade umorganisierten staatlichen Rauchgift- und Drogenbehörde FBNDD (Federal Bureau of Narcotics and Dangerous Drugs). Anslinger saß 31 Jahre lang auf diesem Posten. Die Industriemagnaten und ihre Kapitalgeber wussten, dass Maschinen zum Mähen, Bündeln, Schälen und zur Verarbeitung von Hanf zu Papier und Plastik Mitte der dreißiger Jahre verfügbar sein würden. Cannabis musste also verschwinden.

 Hermann Oliphant (Chefberater des Finanzministeriums) begann nun seine Hanfbesteuerungs-Propaganda und das Finanzministerium bracht am 14. April 1937 seinen Entwurf für das „Marihuanasteuergesetz“ ein. Auf den wahren Zweck des Marihuanasteuergesetzes spielte Matt Rens von der Rens Hemp Company anlässlich der Senatsanhörung des Jahres 1937 an. Mr. Rens.: Eine solche Steuer würde alle Kleinbetriebe aus dem Hanfanbaugeschäft werfen, und der Anteil der Kleinbetriebe ist beträchtlich. Der wahre Zweck dieses Gesetzesentwurfs ist doch nicht der, Geld aufzubringen, oder?

Die Hanfprohibition oder wie Anslinger sein Gesetz bekam:

   Bei den Aussagen, die 1937 vor dem Kongress zugunsten des Hanfverbots gemacht wurden, handelte es sich in der Mehrzahl um reißerische und rassistische Artikel aus den Boulevardblättern Hearsts und anderer Zeitungsverleger die den Kongressabgeordneten von Harry J. Anslinger dem Leiter des FBN (Federal Bureau of Narcotics) vorgelesen wurden. 1937 gab Anslinger vor dem Kongress folgende Erklärung ab: “Marihuana ist die gewalterzeugendste Droge in der Geschichte der Menschheit.“!!!!!

Die Statistiken des FBI, die Anslinger hätte einsehen können, zeigten, dass mindestens 65 bis 75% aller Morde in den USA unter dem Einfluss von Alkohol verübt wurden. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Nachdem Harry J. Anslingers Behauptung, Marihuana mache gewalttätig, durch die Forschungsergebnisse des „New York City LaGuardia Marijuana Report“ ad absurdum geführt worden war, eröffnete Anslinger eine Hetzkampagne nach der anderen gegen Bürgermeister LaGuardia, die Medizinische Akademie von New York und deren Ärzte und Ärztinnen, die die Forschungsarbeiten für den Bericht geleistet hatten. Er erklärte, diese Ärzte würden im Gefängnis landen, sollten sie je wieder ohne seine persönliche Genehmigung Experimente mit, oder Forschungsarbeiten über Marihuana durchführen!

Zwischen 1948 und 1959 unterließ es Anslinger, die Presse mit Schauergeschichten über die brutalisierende Wirkung von Marihuana zu füttern, und bediente sich statt dessen der allgemeinen Kommunistenhetze.
Nun erfuhr die geschockte Öffentlichkeit, dass Marihuana eine noch gefährlichere Droge sei, als er ursprünglich angenommen habe. 1948 behauptete Anslinger vor dem, zutiefst antikommunistisch gesonnenen Kongress und später in der Presse, der Genuss von Marihuana mache die Menschen so friedlich und pazifistisch! dass dieses Rauschgift von den Kommunisten dazu benutzt werden könnte und auch würde, die Kampfmoral der amerikanischen Armee zu schwächen.

Dies war natürlich eine Kehrtwende um 180° gegenüber dem ursprünglichen Vorwand, unter dem man das „gewalterzeugende“ Marihuana 1937 verboten hatte. Einhellig stimmte der Kongress nun für die Beibehaltung des Marihuanaverbotes und begründete dies mit dem genauen Gegenteil der ursprünglich vorgebrachten Behauptungen!

Immer wieder war davon die Rede, dass die Kommunisten Marihuana an junge Amerikaner verkauften, um deren Kampbereitschaft zu untergraben und Amerika in eine Nation von Zombie-Pazifisten zu verwandeln. Russland und China machten sich natürlich bei jeder Gelegenheit über die Marihuanahysterie der Amerikaner lustig.
Bedauerlicherweise schenkte die Presse diesem vorgeblichen Zusammenhang zwischen Pot und Pazifismus während der folgenden zehn Jahre soviel Aufmerksamkeit, dass schließlich Russland, China und die kommunistischen Länder des Ostblocks (wo man Cannabis in großen Mengen anbaute) den Marihuanakonsum unter Strafe stellten, weil sie befürchteten, die Kampfbereitschaft ihrer Soldaten könne mit Hilfe dieses Stoffs von den Amerikanern unterwandert werden.

Das war schon merkwürdig, denn in Russland, Osteuropa und China war Cannabis über Jahrhunderte, ja Jahrtausende als Arzneimittel, Beruhigungs- uns Stärkungsmittel angebaut und genutzt worden, und niemandem war auch nur der Gedanke gekommen, Marihuanagesetze zu erlassen….????

Seit über 50 Jahren wachsen nun die Menschen mit Anslingers Märchen über dieses Wunderkraut auf und haben seine abenteuerlichen Thesen verinnerlicht – von der Gewaltbereitschaft, dem Pazifismus bis zum schädlichen Einfluss der Musik. Wir werden nie erfahren, ob das aus wirtschaftlichen oder rassistischen Beweggründen oder gar aus Angst vor der neuen Musik oder wegen irgendeiner vielschichtigeren Hysterie geschah. Aber wir wissen sehr wohl, dass die Informationen, die im Auftrag der US-Regierung über den Hanf verbreitet wurden und weiter verbreitet werden, eine bewusste Irreführung waren und sind.

Quelle: http://www.kollektiv.org/magazine/die-hanf-verschworung
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Agnihotra – Harmonie mit und in der Schöpfung!

Was ist Agnihotra?

Agnihotra ist die grundlegende Homa-Feuertechnik, die auf dem Biorhythmus von Sonnenauf- und Sonnenuntergang beruht und bereits in den alten vedischen Wissenschaften zu finden ist. In den Veden wird der für die Reinigung der Atmosphäre zentrale Gedanke beschrieben:

Heile die Atmosphäre und die Atmosphäre heilt dich

Mit Atmosphäre ist hier nicht nur die Lufthülle um den Planeten gemeint, sondern auch die feinstoffliche Atmosphäre, welche im besonderen Maße unsere Stimmung und unser Handeln beeinflusst. Ein positives Denken und Handeln wird damit sehr erleichtert. Durch Agnihotra geschieht eine sehr starke Reinigung sowohl auf der feinstofflichen Ebene wie auch im physikalisch messbaren Bereich. Wissenschaftliche Studien ergaben, dass in der unmittelbaren Umgebung von Agnihotra pathogene Keime bis zu über 90% reduziert werden.
Agnihotra wurde von Shree Gajanan Maharaj wiederbelebt und für die heutige Zeit vereinfacht und angepasst, sodass es für jeden leicht durchführbar ist.

Quelle und weiterlesen – – – >

Mit unbekannten Auswirkungen auf Mensch und Tier: Antibiotikum im Grundwasser festgestellt

Wenn man bedenkt, dass Antibiotika genau so wenig gebraucht, besser gesagt brauchbar ist wie Chemotherapie (lauter Aufschrei, Antibiotika rettet so viele Leben) dann ist dieser Bericht umso bedenklicher, findet man diese Stoffe scheinbar sogar in Regenwasser. Das habe ich gehört aber noch nicht bestätigt bekommen. Warum und wann braucht man kein Antibiotikum? Um nur ein einfaches Beispiel zu nennen, eine Grippe heilt mit Antibiotikum in 21 Tagen aus, ohne in 3 Wochen (Volksmund). Mein Ältester hat mit 2 Jahren Antibiotikum bekommen und war dann ein halbes Jahr krank. Sucht man die Ursache eines Problemes, dann findet man immer eine bessere Lösung als Antibiotika. Grippe z. B. entsteht durch starke Verschlackung, Mangel oder durch Verspannungen. Bei Verschlackung helfen ein paar Tage Heilfasten, bei Mangel suchen was fehlt und zuführen und bei Verspannungen helfen richtiges Sitzen und Liegen, Gymnastik und manuelle Therapie. Das habe ich alles in eigener Erfahrung kennen gelernt und erprobt, funktioniert immer. So würde man bei jedem Thema viel Sinnvolleres finden wie Antibiotika.

In der Intensiv oder Wahnsinnslandwirtschaft, ja da wird noch viel mehr hineingemischt, u. a. auch Beruhigungsmittel. Doch wer braucht diese Brutalowirtschaft? Wohl keine gerade denkenden und fühlenden Menschen.

Gefunden habe ich diesen interessanten Bericht in www.denken-macht-frei.info

LandwirtschaftWieder sind Antibiotika, die in der Tierhaltung verwendet werden, im Grundwasser gefunden worden: Im Landkreis Cloppenburg hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband erstmals den Wirkstoff Sulfadimidin nachgewiesen. Dieser ist ausschließlich als Tierarzneimittel zugelassen. Vermutet wird, dass Schweine das Medikament bekamen, mit deren Exkrementen Bauern Felder oder Wiesen düngten. „Die drei betroffenen Messstellen liegen unter landwirtschaftlich genutzten Flächen“, sagte Wasserwerksbereichsleiter Egon Harms der taz. „Die Tierzahlen in dieser Region steigen stetig.“

Das Umweltbundesamt hatte schon 2012 und 2013 an insgesamt neun von 48 Messstellen Antibiotika im Grundwasser gefunden, was aber von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde. Dieses Mal griffen Politiker und Tierschützer das Thema auf.

„Der flächendeckende und völlig überzogene Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung wird immer mehr zu Bedrohung für uns Menschen“, kritisierte zum Beispiel Friedrich Ostendorff, Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. „Wenn Zigtausende Tiere auf engstem Raum unter artwidrigen Bedingungen gehalten werden, um massenhaft billiges Fleisch zu produzieren, sind die Leidtragenden nicht nur die Tiere, sondern letztendlich auch wir Menschen.“ Die Tierrechtsorganisation Peta forderte eine „bio-vegane Landwirtschaft“.

Tatsächlich werden immer mehr gefährliche Bakterien resistent gegen Antibiotika, weil die Medikamente massenhaft eingesetzt werden und so Mutationen der Keime wahrscheinlicher werden. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sterben in der Europäischen Union jährlich 25.000 Menschen, weil die Mittel nicht mehr wirken. Den zuständigen Behörden zufolge verbraucht die Landwirtschaft mehr als doppelt so viele Antibiotika wie die Humanmedizin.

Bei dem Fall in Cloppenburg besteht aber laut Wasserwerk „derzeit keine Gefahr“ für das Trinkwasser. Zum einen sind die im Grundwasser gemessenen Werte sehr niedrig: 0,02 bis 0,03 Mikrogramm je Liter – knapp oberhalb der Nachweisgrenze und weit unter dem vom Umweltbundesamt empfohlenen Limit von 0,1 Mikrogramm. Zum anderen wurde das Medikament in nur zehn Metern Tiefe gefunden. Die Brunnen des Wasserwerks sind aber 50 bis 100 Meter unter der Erdoberfläche. „Unsere Sorge ist jedoch, dass diese Stoffe im Laufe der Zeit in die tieferen Schichten wandern, aus denen wir das Wasser trinken“, erklärte Harms.

Unbekannte Auswirkungen auf das Ökosystem

Experten zufolge ist ungeklärt, welche möglicherweise negativen Folgen die Antibiotika etwa auf Mikroorganismen im Ökosystem Grundwasser haben. Das Wasserwerk fordert nun eine „Diskussion über den maßvollen Einsatz von Gülle, Pflanzenschutzmitteln und Medikamenten“. Eine Lösung könne nur gemeinsam mit den Landwirten, der Pharmaindustrie und den Tierärzten gefunden werden.

Der Bauernverband im Landkreis Oldenburg, der Kreislandvolkverband, warf dem Wasserwerk dagegen vor, sich „unwissenschaftlich“ zu verhalten. Sulfamidin werde auch in der Humanmedizin eingesetzt – könnte also auch von dort und nicht aus der Landwirtschaft kommen. Nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte war das Medikament für die Behandlung von Menschen aber nur bis 1992 zugelassen.

Pharmakologieprofessor Ulrich Schwabe von der Universität Heidelberg, der seit 1985 den Arzneiverordnungs-Report über die 3.000 am häufigsten verschriebenen Medikamente auflistet, ergänzt: „Das Mittel hat in den letzten 50 Jahren nie eine wesentliche Rolle gespielt.“

Und auch Wasserwerker Harms sagt: „Das Grundwasser, das wir in der Tiefe messen, ist maximal drei bis fünf Jahre alt.“ Es könne also nicht aus der Zeit vor 1992 stammen. Zudem gebe es in der betroffenen Region „nichts außer Acker, Wiese und Wald“. Harms kann sich vorstellen, dass das „der letzte Versuch der Landwirtschaft“ ist, „sich aus der Nummer herauszureden“. Er findet: „Das ist einfach Blödsinn.“