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Kerrys krasse Lügen in München

Die Un-Sicherheitskonferenz in München war wieder die Bühne für die Oberlügner und Kriegshetzer der Welt. Bis auf einen, der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew. Er war der einzige, der die Wahrheit über den Zustand der Welt und den Konflikt im Nahen Osten äusserte. So wie Präsident Putin es damals 2007 dargestellt hat. US-Aussenminister John Kerry, (sein Name ist schon erlogen, denn in Wirklichkeit heisst seine Familie ursprünglich Kohn) wiederholte seine alten Lügen, um die schon lange völlig diskreditierte US-Politik zu rechtfertigen. Eine Agenda, welche die Welt in gewaltsamer Geiselhaft hält. Seine unaufrichtigen, hinterlistigen und völlig erlogenen Behauptungen über die amerikanischen „demokratischen Werte … von Freiheit, Anständigkeit und Gerechtigkeit“ täuschte niemanden.

Er äusserte Washingtons „unerschütterliche Unterstützung“ gegenüber dem von den USA installiertem faschistischen Regime in der Ukraine – gleichzeitig kritisierte er die nicht existierende „Aggression Russlands“ und schob die Schuld für das Versagen der Minsk-Vereinbarung auf unverantwortlicher Weise alleine auf Moskau.

Dabei sind es die Kriegshetzer in Washington, Brüssel und Kiew, welche den Konflikt im Osten der Ukraine ständig am köcheln halten, indem tagtäglich Mörser und Granaten auf die Zivilbevölkerung von Donbass abgefeuert werden. Der von den USA ausgelöste Konflikt kann jederzeit zu einem Krieg ausarten und Kiew dazu missbraucht werden, als Proxy die Drecksarbeit zu erledigen.

Die Ukraine ist aus jedem Blickwinkel betrachtet ein „gescheiterter Staat“, wo eine immens korrupte Bande an Faschisten das Sagen hat, die von den Menschen verachtet und gehasst wird, weil es einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt. Die Infrastruktur ist völlig kaputt, die Lebenshaltungskosten sind astronomisch, die Arbeitslosigkeit und Armut grassiert flächendeckend.

Alle Grundrechte sind dort abgeschafft – nur die Drohungen Washingtons gegenüber den Gläubigern und die Hilfsgelder des IWF, vereiteln alleine den Zusammenbruch des Landes. Wie lange noch, werden wir sehen. Die einzigen die von diesem Chaos profitieren, sind die Oligarchen mit „zwei Pässen“, die das Land ausplündern und ausrauben.

Kerry hat auf unverschämter Weise den geheuchelten Kampf der Vereinigten Staaten gegen „den gewaltsamen Extremismus“ betont. Er sagte, Washington ist „entschlossen Daesh (ISIS) zu besiegen.“ Dabei sind ISIS und andere Terrorgruppen direkt von den USA erschaffen worden und werden als „imperiale Klonkrieger“ eingesetzt.

Die US-Streitkräfte bombardieren seit zwei Jahren in Syrien und Irak nur die Infrastruktur dieser Länder und die der irakischen und syrischen Regierungen. Die ISIS wird damit unterstützt und nicht bekämpft. Alle Terrorgruppen, die in Syrien und Irak operieren, existieren nur, wegen der massiven Militärhilfe aus dem Ausland. Ohne dem würden sie sofort zusammenbrechen und verschwinden.

Washingtons gnadenlose und menschenverachtende Kriegspolitik, zusammen mit den NATO-Partnern, mit Saudi Arabien und den anderen arabischen despotischen Diktaturen, sowie mit Israel, gefährden den Weltfrieden. Sie sind zusammen für die grösste humanitäre Krise seit dem II. Weltkrieg verantwortlich. Millionen sind deswegen getötet und noch mehr Millionen in die Flucht getrieben worden.

Die Tatsachen werden völlig auf den Kopf gestellt, indem Kerry Präsident Assad und Russland für die Katastrophe verantwortlich macht. Seine Aussage, Amerika ist verpflichtet „die Gewalt und das Blutvergiessen zu beenden„, steht im krassen Gegensatz zu dem was wirklich angerichtet wird, endlose Kriege, Genozid an der Bevölkerung des Irak und Syrien, ungeheuerliche Zerstörung und unbeschreibliches Leid.

Der einzige, der in München diese Wahrheiten aufzeigte, war der russische Ministerpräsident Medwedew. Man befinde sich in einem „neuen Kalten Krieg„, in dem Russland vom Westen als Hauptgefahr dargestellt werde, sagte er. Medwedew sprach von einer „Abschreckungsdoktrin“ der NATO, die sich vor allem gegen sein Land richte. Zur Erinnerung, es war Obama, der den Begriff „Kalten Krieg“ als erster wieder in die US-Aussenpolitik einführte.

Medwedew verteidigt das Engagement Moskaus für die syrische Regierung. Syrien sei einmal ein säkularer Staat gewesen, in dem die Religionen friedlich miteinander gelebt hätten. „Ist alleine Assad an der heutigen Situation Schuld?„, fragt er die Zuhörer im Saal. Die Einmischung von aussen habe die Lage dramatisiert. „Alle Regierungschefs im Westen haben mir gesagt: Assad muss weg.

Diese völlige Arroganz des Westens, selbstherrlich bestimmen zu können, wer in welchem Land regieren darf, führt zu den ganzen weltweiten Konflikten. Hier ein Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten, wie in der Ukraine, dort ein Krieg mit Terroristen als Stellvertreter, wie in Libyen und Syrien. Demokratie vortäuschen, aber gewaltsame Umstürze tatsächlich durchführen.

Dabei habe man doch einen gemeinsamen Feind: den Terrorismus. Der sogenannte „Islamische Staat“ und andere islamistische Terrorgruppen hätten mit dem Islam nichts zu tun, ihnen gehe es nur um ihre „animalischen Tötungsinstinkte„, sagte Medwedew. Jetzt wo die ISIS zurückgedrängt wird und Aleppo und andere Orte von der dreijährigen Terrorherrschaft befreit werden, geraten die Kriegshetzer in Panik.

Das gelbe Gebiet auf der Karte entlang der Grenze zur Türkei wird von der kurdischen Miliz gehalten. Dazwischen sieht man den schwarzen Korridor, über den die Terroristen von der Türkei aus versorgt werden. Blau eingekreist ist das aktuell umkämpfte Gebiet von Azaz, wo die türkische Armee mit Artillerie schon seit drei Tagen reinschiesst.

Die Türkei und Saudi Arabien sehen ihre Felle davon schwimmen, heisst, ihren Einfluss in Syrien durch die von ihnen unterstützten Terrorgruppen schwinden. Ihr Albtraum ist es, wenn Damaskus die Kontrolle über ganz Syrien zurückgewinnt. Deshalb drohen beide Länder mit einem Truppeneinmarsch, was eine krasse Verletzung der Souveränität Syriens und ein Kriegsgrund wäre.

Die Türkei hat am Samstag bereits begonnen, Stellungen der kurdischen Miliz auf syrischer Seite mit Artillerie zu beschiessen. Dabei sind die Kurden als YPG, neben der syrischen Armee, die einzigen, die am Boden die Terroristen bekämpfen. Daran sieht man, wie doppelzüngig Ankara vorgeht und tatsächlich die ISIS unterstützt.

Wie Reuters berichtet, sind durch die türkischen Angriffe mehr als ein Dutzend Zivilisten in Azaz am Montag getötet worden, als Granaten in ein Kinderspital einschlugen. „Mindestens 14 Zivilisten wurden getötet, als Geschosse ein Kinderspital, eine Schule und andere Einrichtungen in der von Rebellen gehaltenen Stadt Azaz in der Nähe der türkischen Grenze trafen„, meldet Reuters.

Hört man einen Aufschrei über dieses Kriegsverbrechen in den westlichen Medien? Sicher nicht, denn der Täter ist ein NATO-Mitglied.

Am Sonntag hat das syrische Aussenministerium einen Protestbrief an UN-Chef Ban Ki-moon gesendet, in dem Ankara wegen des Artilleriebeschusses scharf kritisiert wird. Die syrische Regierung ruft darin die UN auf, Massnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit zu gewährleisten und „den Verbrechen des türkischen Regimes ein Ende zu setzen„.

Am Sonntag hat auch der stellvertretende Stabschef der iranischen Streitkräfte, Brigadegeneral Massoud Jazzayeri betont, der Iran wird sich dem Einsatz von fremden Truppen in Syrien widersetzen und er sagte, Teheran wird es keinen erlauben, der nicht von der legitimen Regierung in Damaskus eingeladen ist, in Syrien militärisch zu agieren.

Wir werden die Situation in Syrien nicht ausser Kontrolle geraten lassen, damit irgendwelche Schurkenstaaten ihre Politik implementieren. Wenn notwendig, werden wir entsprechende Entscheidungen treffen„, sagte Jazzayeri.

Er betonte die iranische Unterstützung der russischen militärischen Hilfe für Syrien im Kampf gegen den Terror, und fügte hinzu, Teheran und Moskau koordinieren ihre politischen und militärischen Massnahmen was Syrien betrifft.

Wir sehen, was sich zusammenbraut ist ein Pulverfass. Wenn die Türkei und Saudi Arabien tatsächlich in Syrien mit Soldaten eingreifen, um ihre ISIS vor der Vernichtung zu retten, dann wird ein grosser Krieg ausgelöst, dann kommt es zum Zusammenstoss der USA + NATO mit Russland + Iran. Die Situation erinnert von der Konstellation und vom Dominoeffekt her an 1914, kurz vor Beginn des I WK.

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Die Mutter von Präsident Bashar al-Assad, Aneesa Makhloof, ist am Samstag den 6. Februar in Qardaaha, Latakia im Alter von 86 Jahren gestorben. Geboren wurde sie 1930 in Latakia und sie heiratete den zukünftigen Präsidenten der Republik Syrien, Gen. Haafizh Al-Assad, im Jahre 1957, als er als junger Leutnant in der syrischen Luftwaffe diente. Mein herzliches Beileid an die Familie.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Kerrys krasse Lügen in Münchenhttp://alles-schallundrauch.blogspot.com/2016/02/kerrys-krasse-lugen-in-munchen.html#ixzz40KTm8iHt

Putin: Wir können nicht darauf warten, dass die Terroristen zu uns kommen

Genau das ist einer der Punkte. Putin weiß aber auch, dass nach der immensen Invasion (um Europa komplett auszuschalten), einer der letzten Trümpfe der NWO, Russland als nächstes dran wäre, und das gilt es zu verhindern. Wenn in Europa „Politiker“ wären, dann täten sie das selbe, aber es sind leider nur Firmenhanseln der US Corporation (nicht zu verwechseln mit den Vereinigten Staaten von Amerika), die die Menschen auf Gedeih und Verderb an diese Kabale ausliefern. Nun zum interessanten Bericht aus www.netzplanet.net

Bei der Eröffnungsrede zu einem Treffen mit Regierungsmitgliedern hat der russische Präsident Wladimir Putin die Notwendigkeit betont, dass der internationale Terrorismus und die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates am Ursprungspunkt bekämpft und eliminiert werden müssen und man nicht darauf warten könne, dass sie in unsere Länder zurückkehren.

Und schon geht die ekelhafte Propaganda gegen Putin los.

 

Ein weiterer riesiger diplomatischer Sieg für Russland

Ein weiterer riesiger diplomatischer Sieg für Russland

vom Saker

Wenn ihr nicht Russisch lest oder die freie Blogosphäre überwacht, habt ihr das vielleicht nicht bemerkt, aber es ist gerade etwas Großes in Russland passiert: Kerry, Nuland und eine große Delegation des State Department sind nach Sotschi gereist, um dort Aussenminister Lawrow und dann Präsident Putin zu treffen. Mit letzterem verbrachten sie über vier Stunden. Nicht nur das, sondern Kerry machte einige interessante Bemerkungen, sagte, das Minsk-2-Abkommen (M2A) sei der einzige Weg voran und dass er Poroschenko deutlich vor der Idee warnen würde, die militärischen Handlungen wieder aufzunehmen.

Zu sagen, das sei eine überraschende Entwicklung, wäre eine Untertreibung.

Erstens bedeutet das, dass die sogenannte „Isolation Russlands“ jetzt vorbei ist, selbst für das „unentbehrliche Empire“.

Willkommen zurück in der Wirklichkeit, John!

Zweitens ist das, soweit ich weiss, die erste offizielle Anerkennung von M2A durch die USA. Das ist ziemlich erniedrigend für die USA, wenn man berücksichtigt, dass M2A ohne die Amerikaner verhandelt wurde.

Drittens, zum allerersten Mal haben die USA die Ukronazi-Junta davor gewarnt, militärisch anzugreifen. Das zu einem Zeitpunkt, wo die Ukronazis sich in einer Art kriegslüsternem Rausch befinden und Poroschenko gerade versprochen hat, nicht nur den Donezker Flughafen, sondern den ganzen Donbass zurück zu erobern, und sogar die Krim, zeigt, dass zum allerersten Mal die USA und Kiew nicht auf der selben Seite stehen.

Viertens, die USA haben zum ersten Mal erklärt, dass die Sanktionen der EU und der USA aufgehoben würden, wenn M2A umgesetzt würde. Interessanterweise waren die Russen nicht einmal daran interessiert, das Thema Sanktionen zu diskutieren.

Also was bedeutet das Alles?

Im Augenblick nicht viel.

Nichts auf CNN

Die Amerikaner sind furchtbare Verhandler und in jeder einzelnen US-russischen Verhandlung zum Konflikt in der Ukraine haben die Russen ihre amerikanischen „geostrategischen Partner“ (der halbofizielle ironische Begriff, mit dem die Russen den Westen beschreiben) an die Wand verhandelt. Üblicherweise geschieht das Folgende: Kerry gibt nach, kommt zurück nach Washington und ändert seine Richtung um 180 Grad. Die Russen wissen das, und die russischen Medien haben es in ihren Analysen betont.

Dennoch, die USA können so oft Zickzack fahren wie sie wollen, die Realität macht nicht Zack. Wenn irgend etwas zeigte, dass die Vorstellung eines „isolierten Russland“ ein Rohrkrepierer ist, dann war das die Gegenwart chinesischer und indischer Truppen auf dem Roten Platz, ob Kery&Co. das akzeptieren oder nicht.

Und dann war da noch das recht interessante Verhalten von Nuland, die in Kerrys Delegation war; sie weigerte sich, mit der Presse zu reden und ging ziemlich unglücklich wirkend fort.

Schließlich enthüllt ein kurzer Kontrollblick auf die imperialen Sprachrohre, dass die imperiale Propagandaabteilung nicht wirklich weiß, was sie daraus machen soll.Nichts auf BBC

Also was geschieht wirklich?

Ehrlich, es ist noch zu früh, es ernstzunehmen, und die Chance auf ein weiteres US-amerikanisches „Zack“ sind, wie ich sagte, sehr hoch.

Dennoch, was passiert sein mag, ist, dass die Amerikaner endlich (!) einige grundlegende Tatsachen begriffen haben:

  1. Russland wird nicht nachgeben
  2. Russland ist zu einem Krieg bereit
  3. Die Nazi-besetzte Ukraine bricht zusammen
  4. der größte Teil der Welt unterstützt Russland
  5. die gesamte US-Politik Russland betreffend ist gescheitert

All das Obenstehende ist für einen halbwegs kompetenten Beobachter ziemlich offensichtlich, aber für eine Verwaltung, die völlig trunken ist von imperialer Hybris, grober Ignoranz und Wirklichkeitsverleugnung, ist es sehr, sehr schmerzhaft, diese Realitäten wahrzunehmen.Sie zu leugnen könnte aber am Ende des Tages Atombomben auf die USA fallen lassen. Wie das Sprichwort so schön sagt, wenn dein Kopf im Sand steckt, ist dein Arsch an der Luft.

Daher ist es möglich, dass das, was gerade passiert ist, das erste Anzeichen dafür ist, dass die USA ausnüchtern und dass Kerry bei Lawrow und Putin nach irgendeinem Ausgang suchte, der das Gesicht wahren liesse. Wenn das zutrifft, dann ist das eine endgültige Botschaft für Poroschenko, weil das bedeutet, dass die USA voller Abscheu vor den Freaks, die in Kiew an der Macht sind, das Handtuch geworfen haben.

Des Weiteren könnte das ein Zeichen sein, dass die Militäranalysten der USA eine sehr negative Sicht auf die Erfolgschancen der von den Ukronazis geplanten „Reconquista“ des Donbass haben. Indem er nach Russland geht und offiziell M2A unterzeichnet, könnte Kerry an Poroschenko die Botschaft senden: vergiss es, das wird nicht passieren!

Dennoch würde ich vor vorzeitigem Optimismus ernsthaft warnen. Ich halte ein „Zack“ der USA für fast sicher. Meine Hoffnung ist, dass dieses „Zack“ nur eine begrenzte Grösse hat, und, dass es, wenn es geschieht, mehr um einen das Gesicht wahrenden Ausweg für Obama geht als um eine Leugnung der Wirklichkeit.

Wir können jedoch sicher sein, dass Russland eine weitere Schlacht in diesem langen Krieg gewonnen hat und dass alle Zeichen auf die unvermeidliche Niederlage des Empire deuten.

Der Saker

Kerry droht: Amerika könnte bald losschlagen

Quelle www.faz.net

Die Vereinigten Staaten würden die vorrückenden Terroristen auch angreifen, wenn der Irak noch keine Regierung gebildet habe, sagte der Außenminister. Die Milizen haben die größte Ölraffinerie des Landes eingenommen.

© REUTERS Vergrößern Die Raffinerie Baidschi

Angesichts des Vormarsches der islamistischen Terrorgruppe Isis sind die Vereinigten Staaten auch vor Abschluss einer Regierungsbildung im Irak zu Militärschlägen bereit. „Die Kämpfer der Isis stellen eine Gefahr dar“, sagte der amerikanische Außenminister John Kerry in Bagdad. „Ihnen kann nirgendwo ein sicherer Zufluchtsort gewährt werden“. Präsident Barack Obama könnte auch Luftangriffe anordnen, wenn der Irak über noch keine Regierung verfüge.

Zugleich drängen Kerry darauf, dass sich die Politiker der Schiiten, Sunniten und Kurden auf eine Regierung der nationalen Einheit verständigen. „Der Irak steht vor einer existenziellen Bedrohung, und die irakischen Führer müssen dieser Bedrohung mit der gebotenen Eile begegnen“, sagte Kerry. Dies sei nicht in der kommenden Woche oder im kommenden Monat, sondern jetzt. „Isis kämpft, um den Irak zu teilen und zu zerstören“, sagte Kerry.

Weitere Erfolge für Isis

Unterdessen haben die Terroristen die Kontrolle über die größte Ölraffinerie des Iraks übernommen. Nach fast zweiwöchiger Belagerung haben die letzten Regierungstruppen ihre Posten rund um die Anlage verlassen, sagte ein Polizist vor Ort per Telefon. Die Raffinerie sei nun von Stämmen besetzt, die gemeinsam mit Isis kämpften.

Die Dschihadisten rücken zudem weiter vor. Sie eroberten am Montag unter anderem die Stadt al Alam südöstlich der Stadt Tikrit. Isis will über Landesgrenzen hinweg ein Kalifat im Nahen Osten errichten.

Während die Terroristen Erfolge feiern, können sich Iraks führende Politiker weiter nicht auf eine Regierung einigen. Regierungschef al Maliki steht in der Kritik, weil seine von Schiiten dominierte Regierung die Sunniten im Irak diskriminiert. Laut dem Nachrichtenportal „ al Sumaria“ sagte er beim Treffen mit Kerry, die stärkste politische Kraft im Land müsse die nächste Regierung bilden. Al-Maliki war aus den Parlamentswahlen im Mai mit seiner Rechtsstaats-Allianz als Sieger hervorgegangen. Der Regierungschef ist seit 2006 im Amt.

Das Problem bei der Regierungsbildung besteht nicht nur darin, dass es einen Machtkampf zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden gibt, sondern auch zwischen Politikern der einzelnen Lager.  Die Parteien könnten sich laut einem amerikanischen Beamten in Bagdad bislang nicht auf die Kandidaten einigen.

Quelle www.faz.net