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Massen-Einwanderung schadet allen, außer einer kleinen Elite

Quelle für diesen Blog quer-denken.tv

  1. November 2015

 (Nuoviso-Talk) Die Flüchtlings- und Einwanderungskrise drängt mit Macht an die Öffentlichkeit. Trotz monatelanger Gleichschaltung der deutschen Leitmedien zur Vertuschung der katastrophalen Zustände in Deutschland aufgrund der Masseneinwanderung wird immer mehr bekannt, dass es praktisch fast keine Gewinner gibt – außer einer kleinen Eliten. Darüber spricht Hagen Grell im NuoViso Talk mit Historiker und Moderator Michael Friedrich Vogt.

Schlimm sind die Zustände in Deutschland einerseits für die Flüchtlinge, erklärt Vogt, die eingepfercht und in Zeltlagern konzentriert werden ohne Aussicht auf Besserung und unter kulturell verfeindeten anderen Flüchtlingen und Einwanderern. Frauen und Kinder werden vergewaltigt, Verbrechen und Schlägereien sind an der Tagesordnung. Währenddessen muss der deutsche Steuerzahler immer mehr Kosten schultern, die für den Bau neuer Unterkünfte, für Migranten-Sozialleistungen, für Migranten-Schulplätze und Gesundheitsversorgung aufgebracht werden müssen. Die Länder der Migranten leiden unter dem massiven Mangel von jungen Männern und deren Arbeitskraft und Wehrhaftigkeit als Soldaten. Hierzulande steigt die Arbeitslosigkeit ins Unermessliche und der steigende Lohndruck ermöglicht einigen gewissenslosen Unternehmern, noch mehr Lohndumping zu betreiben.

Unterdessen sind die Gewinner neben denjenigen unmoralischen Unternehmern, so Michael Vogt, die Asyl-Industrie, die Medienmafia und karrieregeile Parteifunktionäre, die hoffen, durch Pflichterfüllung in noch prestigereichere Positionen zu gelangen. Auch Geostrategen – wie z.B. die imperialistische US-Regierung, die Deutschland politisch und wirtschaftlich schwächen wollen – profitieren von dieser Krise.

Und die Krise ist einerseits weder unerwartet noch neu. Vogt erklärt, wie die USA und NATO-Verbündete durch historische Invasionen, Regime Changes, den Sturz von Regierungen in Libyen, Afghanistan, Irak, Ägypten, Jemen, Pakistan und Syrien und vielen anderen eine Geopolitik der Kontrolle durch Chaos betrieben, die schon längst hunderttausende bis Millionen Menschen auf die Flucht schickte. Durch Deutschland als Knotenpunkt für diese kriegerische Politik sei die deutsche Regierung massiv mitschuld an diesen Verbrechen. Jürgen Todenhöfer, so Vogt, habe ihm im Interview gesagt, dass George W. Bush, Dick Cheney, Tony Blair, Donald Rumsfeld und Colin Powell gemessen mit den Maßstäben der Nürnberger Prozesse längst hinter Gittern sitzen müssten.

Innenpolitisch ist Merkel dagegen ihr eigener Kritiker, wenn sie noch vor einiger Zeit sagte „Multi-Kulti ist gescheitert“, so Vogt. Heute ist sie damit ihr eigener Widersacher, genau wie schon Helmut Schmidt, der davon sprach, dass das Boot übervoll sei, als nur 4 Millionen Ausländer in Deutschland lebten. Mittlerweile sind es 15 Millionen. Und das führt schon längst zu absoluten Parallelgesellschaften in Deutschland, in denen deutsches Recht nicht durchgesetzt werden kann, in denen es Genitalverstümmelungen an Frauen gibt und Ehrenmorde geduldet werden.

Doch wer hat jetzt den Schalter umgelegt, dass der Zustrom an Einwanderern nach Deutschland so massiv zugenommen hat? Eine Antwort könnte an dem Fakt gemessen werden, dass 94% der zahlreichen „Refugees Welcome to Germany“ Tweets aus den USA kamen. Dies sei, so Vogt, ein klares Indiz für die bewußte Steuerung der Migrantenströme nach Deutschland.

Doch was tun? Vogt erklärt: Es gibt eine Vielzahl von politischen und persönlichen Möglichkeiten, der Katastrophe entgegen zu wirken. Das 48-Stunden-Asyl-Verfahren in Norwegen sei eine sehr gute Vorlage. Auch könnten Migrantenboote auf dem Mittelmeer abgefangen und zurück nach Afrika gefahren werden. Hilfe zur Selbsthilfe dagegen praktizieren zum Beispiel die Bürger in Sebnitz, die in Kooperation mit Tschechen die Grenzen gegen illegale Einwanderer sichern.

 

Website:
www.nuoviso.tv
https://www.youtube.com/user/NuoVisoTv/videos

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Arabische Koalition zerbombt in Jemen eigene Einheit

Die Koalition, die von Saudi Arabien geführt wird, hat aus Versehen einen Luftschlag auf eigene Truppen verübt. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben, teilte AP am Sonntag mit.

Laut Vertretern des jemenitischen Geheimdienstes hat sich der Vorfall am 8. August ereignet. Die Koalitionstruppen, die dem Luftschlag zum Opfer fielen, waren auf einer Küstenstraße unterwegs nach Zindschibar, der Hauptstadt des Gouvernements Amyan im Süden des Jemen. Am 9. August wurde die Stadt von Regierungstruppen eingenommen.

Am 28. Juni hatten dieKoalitionsflugzeuge irrtümlich einen Luftangriff auf die Vertretung des Programms für die Entwicklung derUno (UNDP) im jemenitischen Aden geflogen. Das Gebäude wurde schwer beschädigt, ein Wachmann wurde verletzt. UN-Generalsekretär BanKiMoon verurteilte den Angriff und rief dazu auf, diesen zu untersuchen.Im Jemen wütet ein Krieg zwischen den Verbänden des legitimen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi und den Huthi-Rebellen, die zu Jahresbeginn weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle, darunter auch die Hauptstadt Sanaagebracht hatten. die von Saudi-Arabien geführte internationale Koalition fliegt seit dem 26. März Luftangriffe gegen die Huthi. Laut UN-Angaben sind 1.670 Zivilisten im Jemen seit Beginn der Luftangriffe getötet und 3.829 weitere verletzt worden. Der Iran bezeichnete den Militäreinsatz im Jemen als Völkermord.