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Syrien: Russische Schiffmannschaften bergen Leichen von ermordeten Frauen und Kindern

Die Mannschaften der russischen Seekriegsflotte bergen im syrischen Küstengewässer Leichen von Zivilisten, die von Terroristen hingerichtet wurden, wie ein Augenzeuge, Crewmitglied eines Schiffes, der Agentur RIA Novosti mitteilte.

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© SPUTNIK/ GRIGORIY SYSOEV Syriens Verteidigungsministerium kommentiert Gründung von russischer Basis in Tartus „Die Schiffmannschaften sehen regelmäßig im syrischen Küstengewässer Leichen von durch Terroristen auf bestialische Weise ermordeten Zivilisten. Das sind zum größten Teil Frauen und Kinder. Sie werden an Bord gehoben und nach Tartus gebracht, wo sie gemäß den muslimischen Traditionen begraben werden“, so die Quelle der Agentur. Dem Crewmitglied zufolge baten die syrischen Behörden russische Militärs mehrmals, in See zu stechen, um die Leichen der Opfer von Terroristen zu bergen. „Zum letzten Mal barg das Schiff mehr als zehn Leichen. Das war etwa 200 Meilen nördlich von Tartus. An den Leichen gab es keine Schussspuren, alle Opfer wurden mit Stichwaffen getötet“, so der Augenzeuge weiter. © SPUTNIK/ GRIGORIY SYSOEV Russland richtet in Syrien ständige Marine-Basis ein Der größte Teil Nordsyriens steht unter Kontrolle der so genannten gemäßigten Opposition, sowie der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) und der terroristischen Organisation Al-Nusra Front. Russland hatte den USA mehrmals vorgeworfen, neben den Kräften der gemäßigten Opposition auch die Terrorgruppierung Al-Nusra Front zu unterstützen. So hatte die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa mitgeteilt, die USA würden irrtümlich glauben, dass Al-Nusra Front gebändigt werden könne. Man dürfe sich nicht mit denjenigen einlassen, die Terrorismus predigen.

Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20161010312888587-russische-schiffmannschaften-bergen-leichen/

US-Geheimdienst: IS-Terroristen produzieren und nutzen eigene Chemiewaffen

Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat eigene chemische Waffen entwickelt und sie im Nahen Osten verteilt, wie die britische Zeitung „The Independent“ unter Berufung auf den US-Geheimdienstchef James Clapper mitteilt.

IS Chemiewaffen

Wie er in einem Vortrag vor dem Streitkräfte-Ausschuss des US-Senats sagte, hatte die Terrorgruppierung während der Kampfhandlungen in Syrien und im Irak das Senfgas Yperit eingesetzt.

Bei Ermittlungen zu den IS-Aktivitäten stellte sich heraus, so Clapper, dass mindestens zwei Menschen im August 2015 in Syrien mit Senfgas vergiftet worden waren.

Dabei handele es sich um den ersten Fall eines C-Waffen-Einsatzes durch Terroristen seit dem Sarin-Anschlag der Gruppierung Omu Shinrikyo in der Tokioer U-Bahn von 1995, zitiert Fox News Clapper.

Die Terrormiliz Daesh stellt derzeit eine der größten Gefahren für die globale Sicherheit dar. Innerhalb von drei Jahren brachten die Terroristen weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle. Sie versuchen außerdem, ihren Einfluss auch auf nordafrikanische Staaten, wie zum Beispiel Libyen, auszudehnen.Unterschiedlichen Angaben zufolge hat die Terrormiliz bereits eine Fläche von bis zu 90.000 Quadratkilometern erobert. Der Organisation sollen zwischen 50.000 und 200.000 Kämpfer angehören.

Es gibt keine einheitliche Kampffront gegen die Terrormiliz. Syrische und irakische Regierungstruppen, eine internationale Koalition unter Leitung der USA sowie die russische Luftwaffe kämpfen gegen die Terroristen.

Die russischen Fliegerkräfte sind seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus in Syrien gegen Stellungen der Terrorgruppen Daesh und al-Nusra-Front im Einsatz.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/panorama/20160211/307754022/syrien-usa-c-waffen-einsatz.html#ixzz3zqYatamZ

Putins Ängste – Putins Entscheidungen

Peter Orzechowski

Was will Putin eigentlich in Syrien? Westliche Analysten haben meist die Antwort schnell parat: Der Kreml unterstreiche mit der Militäraktion seine geopolitischen Ambitionen. Er wolle wieder auf Augenhöhe mit den USA agieren. Darüber hinaus wolle Moskau seine neueste Rüstungstechnik aus russischer Produktion präsentieren, die neben Rohstoffen und Atomkraftwerken als Hauptexportgüter dringend benötigte Devisen ins Land schafft.

Wenn wir aber einmal diese Propaganda beiseitelassen, dann schälen sich die eigentlichen Gründe für Putins Militäreinsatz in Syrien heraus:

1. Moskau will Syrien stabilisieren. Russische Regierungsvertreter betonten in der letzten Zeit mehrmals, dass es dem Kreml nicht um die Person Assads gehe, sondern um die Aufrechterhaltung Syriens als funktionierendem Staat, berichtet WedomostiOnline am 21. Oktober. In einem Interview, das am 12. Oktober veröffentlicht wurde, erklärte Putin, er möchte mit der russischen Militäraktion die legitime Regierung stabilisieren und die Voraussetzungen für einen politischen Kompromiss schaffen.

Außerdem sagte Premierminister Medwedew laut Interfax am 17. Oktober: »Wer in Syrien regiert, entscheidet das syrische Volk.« Ein Abschied Assads von der Macht kommt für Moskau anscheinend auf der Basis von Wahlen in Betracht. Bis zu diesem Zeitpunkt sieht der Kreml in ihm den legitimen Staatspräsidenten mit dem Auftrag, die Staatlichkeit zu garantieren.

2. Nur wenn Punkt 1 erfüllt ist, Syrien also wieder stabil wird, kann Putin sein eigentliches Ziel erreichen: Moskau will und muss sich vor dem IS schützen. Durch seine eindeutige Parteinahmezugunsten der schiitischen Koalition Assad-Iran-Irak-Hisbollah geht Wladimir Putin ein großes Risiko ein.

 

Er stellt Russland damit gegen die regionalen sunnitischen Führungsmächte wie die Türkei und Saudi-Arabien und setzt sich so der Gefahr aus, in einen religiösen Konflikt hineingezogen zu werden. Deshalb arbeitet die russische Diplomatie intensiv an den Beziehungen zu den sunnitischen Staaten.

Darin liegt auch die weit größere Gefahr, nämlich die 20 Millionen sunnitischen Muslime im eigenen Land gegen den Kreml aufzubringen und damit auch die schon jetzt bestehende Terrorgefahr noch weiter zu erhöhen.

Laut Wedomosti Online vom 21. Oktober rechnet Putin mit der Rückkehr von mindestens 4000 IS-Kämpfern aus Ländern der ehemaligen UdSSR in ihre Herkunftsstaaten. Außerdem spricht der Kremlchef von weiteren Expansionsplänen des Islamischen Staates.

In der Folge drohe die Destabilisierung ganzer Regionen – wie Kommersant Online am 20. Oktober meldet. Moskau müsse diese territoriale Ausweitung des IS unterbinden. Andere Ziele des Militäreinsatzes seien sekundär (RBC Daily Online vom 01.10.2015).

In diesem Kontext erkennt Putin eine Bedrohung Zentralasiens. Sowohl in den dortigen Ex-Sowjetrepubliken als auch in Afghanistan habe der IS bereits seinen Einfluss verstärkt, wie er auf dem Waldai-Forum sagte, das vom 19. bis 22.10.2015 in Sotschi stattfand.

Besonders intensiv beobachtet Moskau die Lage in drei zentralasiatischen Staaten: Mit Kasachstan und Kirgisistan besteht eine enge Verbindung über die Eurasische Wirtschaftsunion, und in Tadschikistan befindet sich ein russischer Militärstützpunkt. Putin bezeichnete die Grenze seines Landes zu Kasachstan als »absolut durchlässig« und »technisch schwer zu schützen«.

Außerdem hat der Kremlchef Bedenken, ob Kasachstan sich in einer größeren regionalen Krise selbst behaupten kann. Russland sieht sich von einem größeren Krieg gegen Islamisten inZentralasien bedroht, den es alleine oder mit Unterstützung von China führen müsste.

Moskau sieht nur zwei Optionen. Entweder man bekämpft den IS-Terrorismus heute im Nahen Osten oder zu einem späteren Zeitpunkt in Zentralasien und/oder im Kaukasus.

Genau dort, in der strategisch wichtigen Kaukasusregion, hat der IS kontinuierlich seine Präsenz und seine Aktivitäten verstärkt – sogar innerhalb des Territoriums Russlands. Am 23. Juni 2015 meldete der IS die Errichtung eines neuen Gouvernements mit Namen »Wilayat Qafqaz« im russischen Nordkaukasus, nachdem zuvor einige hochrangige Militante in der Region dem IS Treue geschworen hatten.

Nachdem zunächst am 21. Juni über den Kurznachrichtendienst Twitter eine Audio-Erklärung in russischer Sprache verbreitet worden war, in der IS-Unterstützer aus den Regionen Dagestan, Tschetschenien und Inguschetien dem IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi die Treue geschworen hatten, wurde das neue Gouvernement offiziell ausgerufen.

Putins erfolgreiche Luftschläge gegen den IS sind ein Versuch, den Terror und seine Drahtzieher vor Ort zu bekämpfen. Sie sind damit auch eine Maßnahme, das eigene Land langfristig vor dem Terror zu schützen..

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Die Anschläge von Paris – Vorwand für den großen Krieg

Peter Orzechowski

»Alle, die versuchen werden, den Tätern jegliche Unterstützung zu leisten, müssen wissen, dass sie damit die Konsequenzen vollständig übernehmen.« Mit diesen Worten warnte der russische Präsident Wladimir Putin heute die Verantwortlichen des Bombenanschlags auf die russische Passagiermaschine auf dem Sinai.  mehr …

»So etwas wie ISIS gibt es nicht«: Journalist zerstört westlichen Terror-Mythos

Tyler Durden

Am vergangenem Samstag, dem Tag nach den Terroranschlägen in Frankeich, die die Straßen von Paris in eine Kriegszone verwandelten und bisher 130 Menschen das Leben kosteten, wandte sich der syrische Staatspräsident Baschar al-Assad mit einer Botschaft an die Weltöffentlichkeit. Er verurteilte die Anschläge massiv und bezeichnete die Attentäter als  mehr …

Die Welt hält den Atem an: Putins Hilfe für die Regierung Assad entscheidet über unser aller Schicksal

Willy Wimmer

Da beißt die Maus keinen Faden ab. Putins Hilfe für die Regierung Assad entscheidet über unser aller Schicksal. Vorausgesetzt ist allerdings, dass der russische Präsident erfolgreich ist. Es ist nicht das Auftreten der russischen Militärmaschine in Syrien, obwohl alleine das schon bemerkenswert ist.  mehr …

 

Russlands Demonstration der Stärke in Syrien – Zeitenwende der Weltordnung?

Quelle deutsch.rt.com

Syrienkonferenz in Wien

Syrienkonferenz in Wien
Seit rund einem Monat führt Russland Luftschläge gegen den IS in Syrien durch. Peter Haisenko analysiert in einem Gastbeitrag für RT Deutsch, was dies für die geopolitische Weltordnung bedeutet. Laut seiner Einschätzung bahnt sich der Aufbruch in ein neues Zeitalter an.

Ein Gastbeitrag von Peter Haisenko
Hätte ich im September vorhergesagt, dass Ende Oktober 2015 in Wien eine Konferenz stattfindet, bei der nicht nur die USA und Saudi-Arabien, sondern auch Russland und der Iran an einem Tisch sitzen, dann hätte ich mich selbst einen Phantasten geschimpft. Nun ist es geschehen und insgesamt 19 Länder sind beteiligt. Nicht nur das. Man kann es als Wunder bezeichnen, dass nach nur acht Stunden Verhandlung sogar ein Abschlusspapier präsentiert worden ist, in dem man sich auf neun konkrete Punkte geeinigt hat. Was mag diesen revolutionären Vorgang ausgelöst haben?
Von den USA wird immer wieder behauptet, man müsse Stärke gegenüber Russland zeigen, um es an den Verhandlungstisch zu zwingen. Diese Behauptung reiht sich ein in die steten Lügen Washingtons, das nicht müde wird, Tatsachen in ihr Gegenteil zu verdrehen. Tatsache ist nämlich, dass Russland Stärke gezeigt und so Washington an den Verhandlungstisch gezwungen hat. Es ist das zweite Mal, dass Russland gemeinsam mit China, Syrien davor rettet, in demselben Chaos zu versinken, wie es die USA im Irak und in Libyen angerichtet haben. Wir erinnern uns, dass die USA eine „Flugverbotszone“ über Syrien errichten wollten, um dann nach Schema Libyen das Land restlos zerstören zu können. China und Russland haben das verhindert und damit wahrscheinlich hunderttausende Leben gerettet.

Quelle: Vitali Ankow

Das Völkerrecht ist auf der Seite Russlands
Seit einem Jahr fliegt die US-Air-Force angeblich Angriffe gegen den IS. Wirkung hat das bis jetzt nicht gezeigt. Vielmehr ist festzustellen, dass die USA – völkerrechtswidrig – Angriffe auf syrische Infrastruktur fliegen. Erst am 13. Oktober 2015 haben sie das lebenswichtige Kraftwerk von Aleppo zerstört und so die Stadt praktisch unbewohnbar gemacht. Ohne Strom kein Wasser – weitere Flüchtlingsströme sind programmiert. Das und der Angriff auf das Krankenhaus von MSF in Kundus sind eindeutige Kriegsverbrechen. Die Welt sieht zu und fordert nicht einmal ein Tribunal. Die ganze Welt? Nein, da gibt es noch diese kleine „Regionalmacht“ zwischen Europa und China, die sich seit 15 Jahren dem Treiben des Imperiums widersetzt. Sie hat zwar keinen Zaubertrank, aber als einziger Mitspieler das Völkerrecht auf seiner Seite.
Die Transatlantiker des „Spiegel“ hatten direkt nach dem ersten Einsatz der russischen Luftwaffe gegen Terroristen in Syrien getitelt: „Putin greift an“. Richtiger wäre gewesen: „Russland greift ein!“ Und wie es das tut! Angefordert vom rechtmäßigen, weil demokratisch gewählten Staatsoberhaupt Syriens, unterstützt Russland den Kampf der syrischen Armee gegen Terroristen, die von Washington, Saudi-Arabien, Katar und der Türkei mit Waffen und Ausbildung unterstützt werden. Die spontanen Erfolge haben die USA geschockt. So sehr, dass sie ganz offen zugeben, die Terroristen in Syrien mit Waffen und Ausbildung zu unterstützen. Sie entblöden sich nicht einmal, plötzlich Terroristen der Al-Nusra und andere als „moderat“ zu bezeichnen. Wie Bitte? Al-Nusra, der Ableger von Al-Kaida, ist moderat? Wie moderat war dann die Geschichte mit dem World Trade Center in New York, die Al-Kaida zugerechnet wird? Kann überhaupt jemand „moderat“ genannt werden, der mit der Waffe in der Hand eine Regierung stürzen will? War dann die RAF der 1970er Jahre auch moderat?

Aktuelles Titelblatt des Spiegels

Der, um den es geht, darf nicht mitreden
Mit seinem Eingreifen in den Syrien-Krieg hat Russland Washington unter enormen Druck gesetzt. Es ist allein Russlands Initiative zu verdanken, dass in Wien Saudi-Arabien und der Iran an einem Tisch sitzen und auch noch miteinander reden. Es ist Russland, das den amerikanischen Verbrecherblock zur Einsicht gezwungen hat, dass weiteres Blutvergießen in Syrien nur zu verhindern ist, wenn die Regierung Assad Ordnung im Land wiederherstellen kann. Putin, der Fuchs, schlägt die Amis mal wieder mit ihren eigenen Waffen. Wer, der sich „Demokrat“ nennen will, kann schon widersprechen, wenn Russland fordert, das syrische Volk selbst, und nur dieses, hat das Recht, darüber zu bestimmen, wie und von wem es regiert werden will. Genau das findet sich denn auch in dem Neun-Punkte-Programm, das in Wien verabschiedet worden ist. Die USA sind düpiert.
Zwei Dinge sind bemerkenswert bei der Wiener Konferenz. Zum einen, dass derjenige, um den es geht, nicht mit am Tisch sitzen durfte. Dies deswegen, weil die USA ansonsten die Konferenz verweigert hätten. Welche Arroganz! Da wird einfach über das Schicksal eines Staats befunden und dessen gewählter Präsident darf nicht einmal mitreden. Sieht so die vielbemühte Demokratie aus? Das andere ist, dass Washington zeitgleich bekanntgegeben hat, 50 Elitesoldaten nach Syrien entsenden zu wollen. Wie bitte? Da kündigt der „Weltpolizist“ ganz offen an, einen eklatanten Völkerrechtsbruch begehen zu wollen und der Rest der „Demokraten“ schweigt dazu? Was gibt den USA das Recht, einfach nach Gusto Soldaten in einem fremden souveränen Staat operieren zu lassen, ohne UN-Mandat und gegen jegliches Völkerrecht? Es ist wohl das „Recht der Gewohnheit“ und die Arroganz der Macht. Nicht nur das. Seit 100 Jahren begehen die USA Kriegsverbrechen en Masse und die westlichen „Demokraten“ sehen schweigend darüber hinweg. Wen wundert es also, dass Washington immer skrupelloser vorgeht?
Was wollen 50 US-Elitesoldaten gegen den IS ausrichten?
Der Einsatz der US-Soldaten auf syrischem Territorium hat wahrscheinlich einen ganz spezifischen Grund. Es müssen so viele Beweise wie möglich vernichtet werden, die das schändliche und, ich wiederhole mich gern, völkerrechtswidrige Treiben der USA belegen könnten. Welchen Sinn könnte sonst der Einsatz von gerade mal 50 noch so großartiger US-Elitesoldaten in diesem Chaos haben?

Foto: pk210 / Flickr / CC-BY-SA-2.0

Ulli Gack vom ZDF hat jüngst eine Reportage in Syrien gedreht. Die Essenz ist, dass Syrer wieder zurückkehren in die Städte, die mit Hilfe der russischen Luftwaffe von der syrischen Armee befreit worden sind von den Terroristen. In Homs sind Geschäfte wieder eröffnet worden und der örtliche Schreiner kann den Bedarf an Fenstern zur Reparatur der Häuser kaum befriedigen. Ein älterer Mann beklagt genau das, was ich bereits bezüglich der Flüchtlingsströme angemahnt habe. Es fehlen jetzt die jungen Männer, die zum Wiederaufbau benötigt werden. Erwartungsgemäß wurde von dieser Reportage nur ein kleiner Ausschnitt in den Abendnachrichten gezeigt. Das ganze Werk wurde in 3Sat versteckt. Es könnte ja sein, dass zu viele erkennen, wie wir belogen werden, was die positive Wirkung des Eingreifens Russlands anbelangt.
Die militärische Überlegenheit Russlands ist offensichtlich
Russland hat Washington noch etwas anderes gezeigt: Die Überlegenheit des amerikanischen Militärs existiert nicht mehr. Schon im Georgien-Krieg mussten die USA schmerzlich hinnehmen, dass sie ihre F 16-Kampfflugzeuge lieber am Boden lassen, wenn es gegen die russische Luftwaffe geht. Vor Jahresfrist haben die Russen im Schwarzen Meer demonstriert, dass sie mit einem einzigen Flugzeug die gesamte Elektronik eines amerikanischen Kriegsschiffs lahmlegen, das Schiff zum wehrlosen Opfer machen können. Jetzt in Syrien haben sie gezeigt, wie sie mit einer lastwagengroßen Einheit die gesamte Radarführung ihrer Feinde im Umkreis von bis zu 300 Kilometern ausschalten. In den USA, die nur dann Krieg führen, wenn der Gegner wehrlos ist, ist nackte Panik ausgebrochen. Dann der militärisch sinnlose Einsatz russischer Cruise Missiles aus dem Kaspischen Meer. Nichts anderes hat Russland damit zeigen wollen: Seht her, wir können auch aus dem hinteren Sibirien unsere Waffen zielgenau einsetzen, über tausende von Kilometern. An den Tiefen des russischen Hinterlandes sind schon mehrere Aggressoren gescheitert.
Die Syrienkonferenz in Wien ist zustande gekommen, weil Russland gegenüber den USA Stärke gezeigt hat. Drei Wochen russischen Eingreifens haben ausgereicht, unversöhnliche Staaten an einen Tisch zu bringen. Es passiert endlich das, was jeder vernünftige Mensch schon lange wusste: Frieden im Nahen und Mittleren Osten ist nur möglich, wenn alle Beteiligten das wollen. Nun, sie wollen es eigentlich nicht, aber die russische Demonstration der Stärke hat sie dazu gezwungen, ihre Machtspiele an der Realität zu prüfen. Allen voran die USA mit ihren Vasallen. Jetzt, wo auch Europa erkennen musste, aber noch nicht zugeben will, dass die amerikanische Karte alles andere als ein Ass ist, könnte die Hoffnung aufkommen, dass sich Europa endlich von der amerikanischen Hegemonie abwendet und eine Politik betreibt, die europäische Interessen in den Vordergrund stellt. Eine Politik, die TTIP als das erkennt was es ist: Ein weiterer Versuch der USA, Europa zu dominieren. Eine Politik, die erkennt, dass die Sanktionen gegen Russland vor allem Europa schaden und den USA nutzen.

Zeit für Europa, die Bevormundung durch die USA abzuschütteln
Unsere Transatlantiker in den Medien wollen es noch nicht wahrhaben: Die Syrienkonferenz in Wien ist der Auftakt zu einer Zeitenwende. Russland hat die Konferenz erzwungen, mit einem Einsatz von gerade mal drei Wochen. Mit China zusammen hat Russland eine internationale Allianz gegen den amerikanischen Finanzimperialismus geschmiedet. Wie Papst Franziskus schon richtig festgestellt hat, kann dieser Finanzimperialismus nur mithilfe von Kriegen überleben. Europa ist gerade das nächste Ziel. Ich will das nicht und ich denke, ich befinde mich in einer großen Mehrheit. Jetzt ist es an der „Wir-schaffen-das“-Kanzlerin, die Zeichen der Zeit anzuerkennen und sich dem Partner zuzuwenden, der tatkräftig das macht, was Washington angeblich anstrebt: Frieden schaffen.
Die USA sind am Ende. Finanziell, wirtschaftlich und global. Aber wir wissen, dass ein waidwundes Raubtier am gefährlichsten ist. Wer sollte uns vor dem amerikanischen Raubtier beschützen, das angeblich unser Freund ist? Da fällt mir nur Russland ein und genau das fürchten die USA seit über hundert Jahren mehr als alles andere: Die deutsch-russische Freundschaft und Allianz. Was wäre das für eine grandiose Zukunft: Ein geeinter Raum von Wladiwostok bis Lissabon, wirtschaftlich und politisch. Was brauchen wir dann noch, zu unserem Glück? Ja, China und Ostasien, aber sicher nicht die Insel zwischen Pazifik und Atlantik, die uns klein machen und mit TTIP weiter unter ihre Knute zwingen will, uns mit gedruckten Dollar aufkauft und ausbeutet.
Die Syrienkonferenz in Wien ist der Aufbruch in ein neues Zeitalter und es ist Russland, das den geschundenen Ländern des Nahen Ostens Hoffnung gibt. Es ist jetzt an Europa, allen voran Deutschland, die US-Streitkräfte aus Europa zu verbannen. Wir brauchen sie nicht. Vor wem sollen sie uns „beschützen“? Vor Russland, das gerade dabei ist, Frieden im Nahen Osten zu schaffen? Sicher nicht. Allerdings werden die Probleme der USA noch größer, wenn sie weitere 60.000 Soldaten selbst bezahlen müssen, anstatt für die Stationierung in Deutschland von Deutschland dafür bezahlt zu werden. Ja, wir werden den USA helfen müssen, auf ihrem Weg aus Verschuldung, maroder Infrastruktur und einer darniederliegenden (zivilen) Wirtschaft. Aber es sollte uns jeden (finanziellen) Preis wert sein, endlich frei zu sein, von Bevormundung und Ausbeutung durch die USA.
Übrigens: Warum wohl hört man nichts, aber auch gar nichts über den Ausgang der Wahlen in der Ukraine? Vielleicht weil bereits offiziell mehr als 1.500 Verstöße gegen eine ordentliche Wahl festgestellt worden sind? Oder weil in Odessa der prorussische Kandidat 80 Prozent der Stimmen erhalten hat und Kiews Georgier Saakaschwili nur 15? Und warum hört man nichts aus Portugal, wo der Präsident mit allen Mitteln verhindert, dass die frisch gewählte linke Mehrheit eine Regierung bilden kann? Es lebe die Demokratie!

Der Artikel erschien zunächst auf AnderweltOnline.com. Vielen Dank an den Autor an das Recht auf Zweitveröffentlichung.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

 

 

Russland trifft exakt: IS-Söldner flüchten in Panik – nach Europa?

„Die syrische Armee verfügt über genaue Koordinaten von IS-Objekten im Land“, sagte der syrische Botschafter in Russland. Es werden satellitengesteuerte Bomben verwendet.
Auch diese Soldaten kämpfen gegen den IS: Schiitische Mobilmachungseinheiten während einer militärischen Parade in der südlichen irakischen Stadt Basra am 26. September 2015

Auch diese Soldaten kämpfen gegen den IS: Schiitische Mobilmachungseinheiten während einer militärischen Parade in der südlichen irakischen Stadt Basra am 26. September 2015

Foto: HAIDAR MOHAMMED ALI/AFP/Getty Images

Der syrische Botschafter in Russland, Riad Haddad, bestätigte am Freitag in Moskau, dass die russischen Angriffe ausschließlich auf Objekte bewaffneter Gruppierungen geflogen werden, schreibt sputniknews. Die Zivilbevölkerung und die Opposition werden nicht beeinträchtigt.

Denn: „Die syrische Armee verfügt über genaue Koordinaten von IS-Objekten im Land“, sagte der Diplomat.

Bei ihren Angriffen auf Objekte der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien setzt Russland satellitengesteuerte Bomben ein. „Munition dieser Art wird mithilfe des Navigationssystems GLONASS gelenkt“, sagte ein ranghoher Militärsprecher. Der Sprecher wollte in seinem RIA-Novosti-Gespräch in Moskau am Samstag anonym bleiben.

„Nach dem Abwurf empfängt die Bombe Satellitensignale und die vom Bord des Flugzeugs gesendeten Daten. Unabhängig von Wetterbedingungen oder Jahreszeit beträgt die Treffsicherheit solcher Bombe plus-minus zwei Meter. Das ermöglicht es, Objekte der Terroristen mit hoher Präzision zu zerstören und Verluste unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden“, sagte der Militär.

Die Russen treffen

Nach Angabe des russischen Generalstabes verlassen rund 600 Extremisten des Islamischen Stastes die von ihnen kontrollierten Gebiete in Syrien.

„Nach Angaben der russischen Aufklärung haben rund 600 Söldner ihre Positionen verlassen und versuchen jetzt, nach Europa zu gelangen“, teilte der Chef der Operativen Hauptabteilung beim russischen Generalstab, Generaloberst Andrej Kartapolow, am Samstag in Moskau mit. Viele desertierten panikartig, schreibt sputniknews.

Seit dem vergangenen Mittwoch fliegt das russische Militär Raketen- und Bombenangriffe gegen Objekte des Islamischen Staates in Syrien. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ermöglicht der Einsatz moderner Su-34-Bomber Präzisionsschläge gegen den IS auf dem gesamten Territorium Syriens. (ks)

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IS(IS) wird von Simon Elliot geleitet – einem Mossad-Agentenuell

Überall sind Juden oder Zionisten involviert, und das wird einfach immer mehr bekannt und bewusst, daher wahrscheinlich auch der steigende Judenhass! Jedenfalls ist da was ordentliches im Laufen. 

erschienen bei Aangirfan

Übersetzung John Schacher

al-baghdadi-simonelliot-johnmccain-990x260-home2

alfatah69 :

Simon Elliot, auch bekannt als Al-Baghdadi, ist ein jüdischer Schauspieler und ein Mossad-Agent.

Simon Elliot, auch bekannt als Al-Baghdadi, Sohn jüdischer Eltern, Mossad-Agent.

Laut Edward Snowden ist Abu Bakr al-Baghdadi, der Chef der ISIL (aka ISIS), ein jüdischer Schauspieler namens Simon Elliot.

Französischer Bericht zu ISIL Führer: Mossad-Agent Simon Elliot, alias Al-Baghdadi, de père et mère juifs
Simon Elliot (aka Elliot Shimon auch bekannt als Al-Baghdadi) hat jüdische Eltern.

Simon Elliot, nachdem vom Mossad rekrutiert worden, wurde in Spionage und psychologischer Kriegsführung geschult.

Die bekanntesten Beispiele von durch Juden aktivierter ‘Moslem’ Terrororganisationen sind Osama bin Laden und Ayman al-Zawahiri.

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