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Notstandserklärung für September 2018 in den USA – gilt indirekt auch für den Rest der Welt

In diesem Zusammenhang ist auch dieser Beitrag interessant https://transformier.wordpress.com/2018/09/04/vorbereitung-auf-das-event-eine-nachricht-vom-plejadier-verkuendung-des-amerikanischen-praesidenten-zum-nationalen-bereitschaft-monat-2018/

Am 11. September 2001 war schon einmal die öffentliche Mitteilung und der Start für NESARA geplant. Die Antwort der Kabale war die Sprengung der Türme durch kalte Fusion. Dieses Mal sind die Allianzen besser vorbereitet. Es muss keine Toten geben. Die Probleme liegen eher in der Logistik der Versorgung wenn die Geschäfte umstellen müssen……. Ich habe durch und durch Vertrauen. Ich denke, dass alles gut ausgehen wird. Irgendetwas GUTES wird geschehen !!! Seid vorbereitet….. Die BRICS Länder ( Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika ) unterstützen Amerika schon seit 2005. Sie gründeten diesen Verbund um Trump gegen die Kabale zu stärken. Putin ist der Vorstand dieser Gruppe. Auch das ist Logistik! Assad und Kim Yung Un waren auch immer mit im Boot. Nie wieder sollte es ein 9/11 geben. Dieses Mal muss es gut gehen – Deutschland hängt irgendwie dazwischen. Ich bin gespannt welche Gedanken sich die Alliierten zu uns gemacht haben. Die US Inc. gibt es nicht mehr. Aber mit ihr wurden alle Verträge gemacht……..????

Die Neue Seidenstraße: Putins und Jinpings genialer Schachzug

Die Neue Seidenstraße: Putins und Jinpings genialer Schachzug

25. September 2015 (von Henry Paul, Contra-Magazin)  Während sich der Westen aufbläst und eine Sanktion nach der anderen verhängt, sich unerlaubt und völkerrechtswidrig in immer mehr Staaten einmischt, haben Putin (Russland) und Xi Jinping (China) die große Rochade und das Schach-Matt in aller Stille finalisiert. Eurasien ist das Schlachtfeld, auf dem die Zukunft der Welt in Energie-, in Transport-, in Investmentfragen und in politischer Zusammenarbeit stattfindet. Die USA wissen das, haben sich aber hysterisch im Mittleren Orient mit Kriegsspielen aufgehalten, um der Welt zu beweisen, wie raffiniert, wie hinterfotzig und wie verlogen ihre Politik mit Beihilfe ihrer militärischen Allmacht eigentlich geraten ist. Dabei haben die USA die strategischen Schachzüge der Entente China-Russland völlig verpasst.

Wladimir Putin und Xi Jinping. Bild: Präsidialer Pressedienst Russlands
Wladimir Putin und Xi Jinping. Bild: Präsidialer Pressedienst Russlands
In aller Stille und mit sehr viel Geduld, offenen Angeboten, strukturierten Zukunfts-Aussichten und echten Zukunfts-Chancen, haben China zusammen mit Russland feste Bande geknüpft, die es den USA nicht mehr erlauben, den eurasischen Landkörper zu usurpieren. Damit haben Russland und China der Welt erstens einen riesigen Friedensdienst erwiesen und zweitens den Völkern – gerade außerhalb dieser geopolitischen Großregion – aufgezeigt, was für ein friedliches, akzeptables, politisches Engagement beide Länder verinnerlicht haben. Mit den strategischen Schachzügen haben sie nicht nur die Länder Indien und Pakistan größtenteils befriedet, sondern auch den Iran vorurteilsfrei eingebunden.

In Ufa, einer nicht sehr bekannten Stadt der russischen Republik Bashortostan, nördlich von Kasachstan gelegen, trafen sich die Mitglieder und Präsidenten der beiden Kooperationen, die sich anschicken, die Welt neu zu gestalten und vor allem, den unipolaren Allmachtsanspruch der USA zu brechen. Vom 8. bis 10.Kuli 2015 trafen sich dort:
Xi Jinping, Präsident der Volksrepublik China,
Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation,
Islam Karomov, Präsident der Republik Usbekistan,
Emomail Rakhmon, Präsident der Republik Tadschikistan,
Jacob Zuma, Präsident der Republik Südafrika,
Narendra Modi, Präsident der Demokratischen Republik Indien,
Nawaz Sharif, Präsident der Islamischen Republik Pakistan,
Tsakhiaglin Elbegdorj, Präsident der Mongolei,
Serzh Sargsyan, Präsident der Republik Armenien,
Ashraf Ghani Ahmadzai, Präsident der Republik Afghanistan,
Alexander Lukaschenko, Präsident der Republik Belarus,
Dilma Rousseff, Präsidentin der Föderativen Republik Brasilien,
Hassan Rouhani, Präsident der Islamischen Republik Iran.

Dieses Treffen wird in die Annalen der neueren Geschichte eingetragen werden als der Moment des großen Wechsels: vom One World Arroganz-Stil der USA zum Zukunftsentwicklungsstil der Entente China-Russland. Die anwesenden Präsidenten sind die Mitglieder der BRICS (Akronym für Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) und die Mitglieder der wenig bekannten Vereinigung der SCO (Akronym für Shanghai Cooperation Organisation der Eurasia-Staaten). Beide Vereinigungen haben in Ufa beschlossen, aktiv an einer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten, indem sie mit Hilfe der Förderbank NDB (New Development Bank mit Sitz in China) und Unterstützung der AIIB (Asia Infrastructure and Investment Bank in China) den geopolitischen Raum zwischen Wladiwostock am Pazifik und Eriwan in Armenien aufbauen, ökonomisch strukturieren und die neue Seidenstraße wieder beleben. Genial. Einfach umwerfend. Strategisch, politisch und wirtschaftlich ein Meisterstück. Die Zukunft der Welt wird neu definiert. Die USA sind außen vor. Ihre Hegemonial-Politik ist Matt. Ihr militärischer Ansatz vergeblich und absolut überflüssig, akademisch verbrämt. Eine Schlappe, die sie noch nicht einmal echt verstanden haben!

Man könnte monieren, dass die eurasischen Länder Kirgistan, Usbekistan, Taschikistan, Mongolei, Kasachstan und Armenien keine weltpolitische Bedeutung hätten, aber das ist eine sehr westliche und unbegründete Sicht. Wenn man ökonomisches Wachstum nur aus Militärausgaben generierte, könnte das als Argument einem Moment durchgehen; wenn man aber Wachstum aus neuen Industrien, verbesserter Infrastruktur, wachsender Bevölkerung und wachsenden Arbeitsplätzen und Löhnen generiert, schafft man ökonomische Bedeutung – sogar aus dem Nichts. Das Reich Chinas hat es uns vorgemacht. Genau so wird die eurasische Region wachsen. Alleine die Transferfunktion ostasiatischer Güter zum westasiatischen Teil der Zone zu bringen wird riesige ökonomische Zuwächse erbringen. Der Eisenbahnbau in Europa und den USA hat das doch nachhaltig bewiesen. Die Energieversorgung aus der Region zum Faszilitator neu zu entwickelnder Industrien kann man in Arabien und im vorderen Orient sehen. Was also ist falsch daran, wenn man all die Entwicklungspotentiale zusammenfasst und gemeinsam in einer riesigen Entente (ohne Erpressungsmachenschaften wie durch die USA) ausbaut. Nichts ist falsch daran. Es ist einhundertprozentig richtig.

Während wir in der USA-versifften EU vor uns hindümpeln und jedes Jahr geringeres Wachstum erleben dürfen, wird die neue Seidenstraße in den nächsten 10 Jahren ein immenses Wachstum aufweisen. Ich kann heute schon die bitteren Mundwinkel der Mutti sehen, wenn sie die davon geschwommenen Felle bemerkt, die ihr durch ihre eigenen Dumm-Politik entstanden sind. Die servilen Bittsteller Deutscher Konzerne werden sich die Hacken ablaufen dürfen, um überhaupt vorgelassen zu werden. Deutschland hat seinen Ruf als Partner nachhaltig selbst beschädigt oder sogar zerstört. Wenn wir die SCO Staaten betrachten, wie sie wie Perlen an einer Kette aufgereiht südlich des russischen und westlich des chinesischen Riesenreichs entwickelt werden und miteinander zollfreien Handel betreiben, wird den Europäern die Luft wegbleiben. Die Schnellbahnstrecke von Beijing bis Spanien ist nicht Vision, die langsamere Version ist schon in Betrieb, der erste Zug kam wohlbehalten in Madrid an. Die Schnellbahn-Züge werden die Reise von Chinas 10 Industriezentren zu den Hauptstädten Eurasiens und Europas Importeuren im Regelverkehr unterwegs sein, der Trip dauert keine Woche, also ein Drittel der bisherigen Transportzeit – und die reichen Reeder haben das Nachsehen! Die wissen es nur noch nicht.

Die Öl- und Gaspipelines werden für tausende von Arbeitsplätzen sorgen, also Lohn in den Bevölkerungen bereitstellen, die bisher nicht gerade groß von Arbeitsplätzen gesegnet waren. Der dadurch entfachte Lebensstandard durch Konsum wird erst recht die heimischen Wirtschaften festigen und ausbauen. Die jetzt noch matten Kugeln des eurasischen Raumes werden sich dank der neuen Seidenstraße zu großen glänzenden Perlen entwickeln. Man muss sich nur die Landkarte ansehen, um zu begreifen, welche geopolitischen und ökonomischen Grundvorteile vorhanden sind. Was noch gar nicht berücksichtigt ist, ist dass China und Russland eine muslimische Region zufrieden stellen werden und so zur allgemeinen Weltsicherheit beitragen können und als politischen Nebeneffekt den im Moment in Aufruhr befindlichen muslimischen Teil des Welt motivieren, sich dem Angebot der Seidenstraße anzugliedern. USA: bye, bye!

Niemand kann voraussehen, wie sich die USA verhalten werden, denn dieser Konstrukt und diese globale Neuausrichtung der Politik mit dem größten Zukunftsmarkt, den größten Energiereserven, sowie den größten Wachstumschancen der Welt wird die USA empfindlich treffen. Ihre Hegemonialpolitik der Erpressung, Zerstörung und verbrannter Erde sowie ‚failed states‘ ist ja genau das Gegenteil dessen, was hier passiert. Die Falken schreien schon nach dem nuklearen Erstschlag – nicht, um selbst die Seidenstraße zu managen, sondern um das Werk der Wettbewerber zu zerschlagen, weil sie es selbst nicht bewerkstelligen konnten. Die nächste US-Präsidentschaft wird zeigen, ob es in den USA zivilisatorische Erkenntnisse geben wird, oder ob der gekniffene Hund um sich beißt wie ein angeschossener Wolf. In jedem Fall sind Russland und China auch auf dieses Szenario bestens vorbereitet.

China lässt sich nicht länger von den USA vorschreiben, was mit ihrer Währung passieren soll; sie dumpen ihre Dollarmassen auf die Märkte und demonstrieren damit ihre Macht. Die USA können gar nichts unternehmen, außer böses Blut zu spucken und die Welt fehl-informieren, dass China bald am Boden zerstört sein würde. Die blöden Wirtschaftblätter (hier auch besonders die FAZ) haben weder kapiert worum es geht, noch haben sie überlegt, was jetzt tatsächlich passiert oder sie lügen einfach irgendeinen vorgeblasenen Dreck, damit die Welt vergiftet wird. Dabei ist es sonnenklar und selbst für Normalbürger sichtbar: die USA ist pleite, ist am Boden zerstört, kann kein wirtschaftliches Wachstum mehr generieren und lebt nur noch durch immer neue Krieg und immer neuere, schrecklichere Waffensysteme, denn selbst der Siegeszug des Petrodollar ist am Ende.

Das System New World Order USA ist tot. Die Achttausend Tonnen Gold, welches die USA angeblich in ihren Tresoren halten, hat noch niemand gesehen und sie werden es auch niemand zeigen, denn  wenn sie diese Menge Gold hätten, wäre Bretton Woods und der anhaltende Dollar-Massen-Wahn überflüssig gewesen. Bisher haben die USA noch keinem Staat, für den sie deren Gold treuhänderisch verwalten, die Barren physisch gezeigt; alles was die Goldbesitzer bisher gesehen haben, waren Papierunterlagen. Selbst die wenigen Tonnen Gold, die die BRD aus den USA zurück bekam, waren nicht die Originale, sondern neu geprägte Barren. Das riecht streng. Die USA haben schon dreimal die ganze Welt betrogen, man darf ihnen nichts mehr glauben.  Wohingegen die Mengen Gold, die China selbst produziert und zusätzlich aufkauft, garantiert höher zu bemessen sind als die 1.800 Tonnen, die sie kürzlich angaben. Sie kaufen – wie auch Russland – nicht umsonst Gold, denn es ist die einzige Zukunftsgarantie, eine eigene Weltwährung werthaltig zu halten.

Man kann gar nicht oft genug staunen, wie sich das Gefüge verändert: der Südamerika-Block aus Brasilien, Argentinien, Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Paraguay arbeitet zollfrei zusammen, assoziiert mit den BRICS. Afghanistan, Pakistan, Indien, Ägypten und Vietnam wollen eng mit den SOC-Staaten zusammenarbeiten. Die SOC-Staaten Usbekistan, Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan wollen alle Aspekte der Zukunft zusammen angehen, unterstützt von der AIIB und der NDB. Russland wird mit Schwer-Maschinen, Transport-Logistik und Industrien zur Seite stehen, während China die Riesenkredite einerseits und die Konsumgüter andererseits zur Verfügung stellen wird und last but not least auch Menschen zum Bau der riesigen Anlagen-Komplexe stellen kann. Kooperation at its best. So klappt es auch mit dem Nachbarn!

Wir deutschen Dummköpfe haben uns einlullen und einseifen lassen von der Verbrecherbande USA. Wir haben nicht nur willig unser EU-Nachbarn mit angestiftet, den Verbrechern zu folgen, sondern haben unsere seit Jahren loyal bewährten Wirtschaftspartner im Stich gelassen und sogar mit ungerechtfertigten Sanktionen belegt. Das wird uns das Genick brechen. Wer glaubt, dass das „reiche Wohlstandsland BRD“ dank Merkelscher Superpolitik im Jahr 2020 noch auf eigenen Füßen stehen kann, der irrt. Die klugen, alten Leute und die wachen Youngsters sollten sich bereit machen, ihren konkreten Protest laut auf die Straße zu bringen und in 2016 die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sowie die Bundestagswahl in 2017 dazu benutzen, diese Mitverbrecher von CDU/CSU/SPD/FDP abzustrafen. Selbst die radikalste, dümmste Partei ist immer noch besser als diese Verbrecher, die uns wissentlich und in vollem Bewusstsein unsere Zukunft gestohlen haben.

Schwarzer Montag weltweit: Chinas Aktienwerte fallen so stark wie zuletzt 2007 – DAX stürzt unter 10.000 Punkte

Rumpel die Pumpel, da ist ja schon ordentlich was los. Und es ist noch nicht der 13. September. Na ja, schauen was da die nächsten 2 Monate noch abgeht.

Hier der interessante Beitrag von www.rtdeutsch.com

Der wichtigste Aktienindex Chinas, der Shanghai Composite, hat zum Handelsschluss am Montag um 8,5 Prozent nachgelassen. Bisher sind die finanzpolitischen Maßnahmen Pekings gegen die Turbulenzen auf dem Handelsparkett gescheitert. Dies zog sogleich auch den von der Entwicklung Chinas abhängigen DAX zu Handelsbeginn unter die 10.000-Punkte-Marke. Diese Entwicklung gibt Gerüchten um einen angeblich sich anbahnenden „Super-Crash“ im September neue Nahrung.

Schwarzer Montag: Chinas Aktienwerte fallen so stark wie zuletzt 2007 – DAX stürzt unter 10 000 Punkte

Quelle: epSos .de/CC BY 2.0

Die Furcht vor einer anhaltenden Wachstumsschwäche der chinesischen Volksrepublik schwappte heute Morgen auch auf die europäischen Märkte rüber. Vor allem der wichtigste deutsche Aktienindex DAX nahm bereits zu Handelsbeginn in der Spitze um 3,4 Prozent ab und fiel damit auf 9777 Punkte.

Kommt im September der Super-Crash? Wachsende Zahl von Prognosen sagt Finanz-Apokalypse voraus

Das ist der tiefste Stand seit Mitte Januar. Anfang April kursierte er noch bei einem Rekordhoch von 12.390,75 Punkten.

Zuvor beendete Chinas Shanghai Composite den Handelstag mit 8,5 Prozent im Minus. Insgesamt brachen chinesische Unternehmenswerte seit ihrem Hoch im Juni um 60 Prozent ein.

„Das ist ein echtes Desaster und es scheint so, als ob es keiner stoppen kann“, sagte Chen Gang, ein in Shanghai ansässiger Investmentmanager des Unternehmens Heqitongyi Management Co., der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. „Ich hoffe, wir können überleben.“

Zahlreiche weitere wichtige asiatische Märkte wurden im weiteren Verlauf mit in den chinesischen Abwärtssog gezogen. Der Hang Seng in Hong Kong brach um 5,21 Prozent und Japans Nikkei um 4,6 Prozent ein. Zur späten Stunde ist auch der indische Sensex in Mumbai um vier Prozent abgerutscht.

Takako Masai von der japanischen Shinsei-Bank sagte:

„Die Märkte sind in Panik. Es sieht so aus wie bei der asiatischen Finanzkrise Ende der 1990er-Jahre. Die Anleger verkaufen jene Werte, die ihnen am riskantesten erscheinen.“

Europäische Aktienwerte indes wurden durch den Einbruch in Asien in ihrem Negativtrend der vergangenen Woche bestätigt. In Europa verloren 13 von 18 Börsen binnen sieben Tagen zum Teil mehr als zehn Prozent an Wert. Der deutsche Aktienindex DAX verzeichnete einen Verlust von 18 Prozent.

Die Dynamik in der chinesischen Wirtschaft scheint allmählich abzuflauen, was wiederum die bedeutsame deutsche Exportwirtschaft nicht unbeeindruckt lässt. BMW und Daimler verloren zu Handelsbeginn in Frankfurt am Main jeweils mehr als vier Prozent. Vor allem für die deutsche Automobilindustrie ist China ein wichtiger Absatzmarkt.

Mehr lesen: Nach Aktiencrash: China versucht Spekulanten mit Handelsstopps und Finanzspritzen beizukommen

In den letzten Monaten ergriff die chinesische Regierung drastische Maßnahmen, um den Zerfall an den nationalen Finanzmärkten möglichst zu stoppen. Trotz der Ankündigung Pekings am Sonntag, bis zu 30 Prozent des Vermögenswertes des nationalen Pensionsfonds in den Aktienmarkt zu investieren, setzte sich der Abwärtstrend fort. Experten vermuten, dass die ergriffenen Maßnahmen seitens der chinesischen Regierung nicht weit genug gehen würden. Sie fordern, dass Peking die Mindestanforderungen für die Kapitalreserven von Privatbanken reduziert.

Nur die Notbremsregelung, die limitiert, dass einzelne Aktienwerte nicht mehr als zehn Prozent pro Tag fallen dürfen, soll einen tieferen Fall chinesischer Börsen verhindert haben. Die Nachrichtenagentur Reuters ermittelte, dass sich 80 Prozent der in Shanghai und Shenzen gehandelten Aktien einem Minus von zehn Prozent näherten. Darüber hinaus wurden zahlreiche Werte ganz aus dem Handel genommen.

Übernahme des Vorsitzes in BRICS: Russland treibt das Bündnis voran

Original in de.sputniknews.com

Russland hat den Vorsitz in der BRICS-Gruppe übernommen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.

Der nächste Gipfel derBRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) findet vom 8. bis 10. Juli in der russischen StadtUfa statt. Der Gipfel könnte „in die Geschichte der Organisation als eine äußerst wichtige Etappe eingehen, bei der die BRICS-Länder zu einer umfassenden Zusammenarbeit übergehen“, sagte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums und stellvertretendePräsidentenbeauftragte für die BRICS-Angelegenheiten,Wadim Lukow, Journalisten.Gleichzeitig soll in Ufa ein Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) stattfinden, der neben Russland auch Kasachstan, Kirgisien, China, Tadschikistan und Usbekistan angehören.

Für den 9. Juli ist eine gemeinsame Sitzung der Staats- bzw. Regierungsoberhäupter der BRICS- und der SOZ-Länder angesetzt.

Im Mittelpunkt des SOZ-Treffens wird die mögliche Aufnahme Indiens und Pakistans in die Organisation stehen.

Im BRICS-Format verfolgt Russland andere Ziele. So plädiert es für denKooperationsausbau auf Gebieten wie Energiewirtschaft, Sicherheit und Finanzwesen. ImSicherheitsbereich stehen die Terror- undDrogenbekämpfung und die Vorbeugung von Cyber-Gefahren im Mittelpunkt, so eine diplomatische Quelle. Zu Moskaus Prioritäten gehört zudem die Bildung einer BRICS-Entwicklungsbank und eines Fonds vonReservewährungen. Die Entwicklungsbank dürfte dem russischenVizefinanzminister SergejStortschak zufolge „in vier bis fünf Jahren ihre Arbeit beginnen“. Beim BRICS-Treffen im Juli 2014 in Brasilien wurde allerdings ein Abkommen über die Bildung der Neuen Entwicklungsbank mit einem Kapital von 100 Milliarden Dollar unterzeichnet. Anfang März signierte der russische Präsident WladimirPutin einen Erlass über die Ratifizierung dieses Dokuments. An der Spitze des Verwaltungsrats der Neuen Entwicklungsbank steht Russlands Finanzminister AntonSiluanow. Als Präsident ist ein Vertreter Indiens vorgesehen, der allerdings noch nicht feststeht. Die erste Sitzung der Leitung dieser Bank ist für den 7. Juli geplant.

Dank der Entwicklungsbank könnten gemeinsame teure Projekte finanziert werden, sagte Wadim Lukow. Moskau bereitet nach seinen Worten 37 Initiativen vor, darunter auf Gebieten wie Energiewirtschaft, Bergbau und Kommunikationswesen. Ihre vorläufige Erörterung könnte noch vor dem Gipfel stattfinden. So könnten in den kommenden zwei  Monaten Treffen des BRICS-Expertenrats, eines Akademischen Forums sowie der Umwelt- und Vizeaußenminister der BRICS-Länder organisiert werden.