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Wieder mehr Gentechnik-Pflanzen 2016: Anbauflächen steigen weltweit auf 185 Millionen Hektar

Und unter anderem auch darum weiß nicht mehr was einkaufen, welche Lebensmittel. Sind die Produkte nicht direkt Genpflanzen so kann es immer so sein, dass z. B. Tiere mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Z. B. rühmt sich Österreich, gentechnikfrei zu sein, doch stand vor kurzem in der Krone, dass 43 % der Mastschweine mit genveränderten Pflanzen gefüttet werden. Besonders Südamerika produziert für Europa.  Ähnliches meldet auch der Standard. Hier einige Beiträge zum Gentechnikalptraum

Nun zum interessanten Beitrag aus www.transgen.deAnbau gv-Pflanzen weltweit 2016

Wieder mehr Gentechnik-Pflanzen 2016: Anbauflächen steigen weltweit auf 185 Millionen Hektar

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen hat 2016 weltweit wieder zugenommen. Nach dem leichten Rückgang im Vorjahr sind die Flächen nun auf insgesamt 185 Millionen Hektar angestiegen, so viel wie noch nie. Den größten Zuwachs gab es in Brasilien, vor USA, Australien und Kanada. In einigen Ländern, vor allem China und Indien, ging der Anbau von gv-Baumwolle zurück. Mehr als die Hälfte aller mit gv-Sorten bewirtschafteten Flächen entfiel auf Sojabohnen.

2016 Fläche GVO (Mio ha) Anteil GVO
(in %)
Soja 91,4 (-0,7) 78 (-5)
Baum- wolle 22,3 (-1,7) 64 (-11)
Mais 60,6 (+7,0) 26 (-3)
Raps 8,6 (+0,2) 24 (0)

Daten: ISAAA-Report 2016

GVO-Anbau weltweit 2016, ISAAA
GVO-Anbau weltweit 2016, ISAAA Pflanzenarten

Weltweite Anbauflächen gentechnisch veränderter Pflanzen 1996-2016 in Millionen Hektar; nach Ländern (oben) und Kulturarten (unten)

(Quelle: ISAAA)

Wie schon in den Vorjahren nennt der aktuelle Report der Agro-Biotech-Agentur ISAAA auch 2016 elf Länder, in denen die mit gv-Pflanzen bewirtschafteten Flächen eine Million Hektar übersteigen. An der Spitze stehen weiterhin die USA (72,9 Mio. ha) vor Brasilien (49,1), Argentinien (23,8), Kanada (11,6), Indien (10,8), Paraguay (3,6) und Pakistan (2,9). Zudem erreichten China, Südafrika, Uruguay und Bolivien GVO-Flächen von über einer Million Hektar. Insgesamt listet die ISAAA weltweit 26 Länder auf, in denen gv-Pflanzen landwirtschaftlich genutzt werden, zwei weniger als 2015. Neue Länder sind 2016 nicht hinzugekommen.

Den weitaus größten Flächenzuwachs gab es in Brasilien: 2016 wurden dort auf 49,2 Millionen Hektar gv-Pflanzen (Soja, Mais, Baumwolle) angebaut, ein Plus von knapp fünf Millionen Hektar (11 Prozent). Allein auf gut 32 Millionen Hektar (+ 2) wuchsen gv-Sojabohnen, das entspricht etwa 95 Prozent der Sojaproduktion des Landes. Für die EU – und auch für Deutschland – ist Brasilien das wichtigste Erzeugerland für Soja-Futtermittel.

Anders als noch im Vorjahr haben die Farmer in den USA 2016 wieder mehr gv-Pflanzen ausgebracht. Die Flächen stiegen um zwei auf nunmehr 72,9 Millionen Hektar. Trotz der auch dort zunehmenden gesellschaftlichen Debatte um Gentechnik-Lebensmittel liegen die USA damit weiter klar an der Spitze aller GVO-Anbauländer. Auch in Australien, Kanada und Südafrika wurden 2016 mehr gv-Pflanzen ausgesät als im Jahr zuvor.

Die kommerzielle Nutzung von gv-Sorten konzentriert sich weiterhin auf Sojabohnen, Mais, Baumwolle und Raps.

  • Nahezu der gesamte Jahreszuwachs für GVO-Flächen entfiel auf Mais. Die mit gv-Sorten bewirtschafteten Flächen stiegen deutlich um 11 Prozent auf nunmehr 60,6 Millionen Hektar. Dennoch fiel ihr Anteil an der Gesamterzeugung weiter, 2016 um drei auf 26 Prozent.
  • Bei Sojabohnen gingen die Anbauflächen für gv-Soja gegenüber 2016 leicht von 92,1 auf 91,4 Millionen Hektar zurück. Auch der Anteil der GVO-Flächen an der weltweiten Sojaerzeugung sank erneut und beträgt nun 78 Prozent. Mit einem Jahreszuwachs von 2 Millionen Hektar hat Brasilien erstmals die USA als Land mit den größten Flächen für gv-Soja abgelöst. Dagegen verzeichnete Argentinien ein Minus von knapp 2,5 Millionen Hektar. In den anderen südamerikanischen Sojaerzeuger-Ländern wie Paraguay und Uruguay blieben die GVO-Flächen ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.
  • Bei Raps nahmen die GVO-Flächen wieder leicht zu. Die wichtigsten Anbauländer sind Kanada und Australien.
  • Rückläufig war der Anbau von gv-Baumwolle. 2016 gingen die Flächen um 1,7 Millionen Hektar zurück, der GVO-Anteil an der Gesamterzeugung von 75 auf 64 Prozent. Am stärksten war der Rückgang in China (-0,9 Mio. ha oder 22 Prozent) und Indien. Burkina Faso – 2015 noch mit 400.000 Hektar aufgeführt – hat 2016 ganz auf gv-Baumwolle verzichtet. Unverändert hoch ist dagegen in Pakistan der Zuspruch für gv-Baumwolle (2,9 Mio. ha).

Bei den neu eingeführten Merkmalen lag immer noch die Herbizidtoleranz an der Spitze (47 Prozent), jedoch mit weiter rückläufiger Tendenz. Nachgefragt wurden zunehmend gv-Pflanzen mit kombinierten Merkmalen, die sowohl gegenüber unterschiedlichen Herbizid-Wirkstoffen resistent sind, als auch Abwehrstoffe gegen verschiedene Schadinsekten (Bt-Protein) bilden. Auf solche Stacked Genes-Sorten entfielen 41 Prozent aller weltweit angebauten gv-Pflanzen.

Neben Soja, Mais, Baumwolle und Raps werden inzwischen weitere gv-Pflanzen kommerziell angebaut: In den USA gv-Zuckerrüben (470.000 ha) und die ausschließlich als Tierfutter verwendete gv-Alfalfa (Luzerne) (1,23 Mio. ha), dazu nicht-bräunende Innate-Kartoffeln (2.500 ha) und wie schon seit Jahren gv-Papaya und gv-Squash (Zucchini) auf jeweils etwa tausend Hektar. In Pakistan hat der Anbau von Bt-Auberginen begonnen.

USA 72,9 + S, M, B, R, ZR, Alfalfa, Squash, Papaya, Kartoffel
Brasilien 49,1 + S, M, B
Argentinien 23,8 S, M, B
Kanada 11,6 + R, M, S, ZR, Alfalfa
Indien 10,8 B
Paraguay 3,6 +/- S, M, B
Pakistan 2,9 +/- B
China 2,8 B, Pappeln, Papaya
Südafrika 2,7 + M, S, B
Uruguay 1,3 S, M
Bolivien 1,2 + S
Australien 0,9 + B, R
Philippinen 0,8 + M
Myanmar 0,3 +/- B
Mexiko 0,1 B, S
EU (4 Länder) 0,1 M
Kolumbien 0,1 B, M
Sudan 0,1 B
Honduras <0,1 M
Chile <0,1 M
Vietnam <0,1 M
Costa Rica <0,1 B, S, Ananas
Bangladesh <0,1 Aubergine

Anbauflächen für gv-Pflanzen nach Ländern 2016
Fläche in Millionen Hektar
+/-: Veränderung gegenüber 2015
S = Sojabohnen, M = Mais, R= Raps, B = Baumwolle, ZR = Zuckerrüben

Quelle: ISAAA Brief No 52-2016

Was die kleinen Aufkleber auf dem Obst bedeuten

Was die kleinen Aufkleber auf dem Obst bedeuten-bitte sagt es auch Euren Kunden, Freunden und Bekannten

… ich war schockiert, als ich herausfand, was die kleinen Aufkleber auf dem Obst bedeuten.

Bis heute dachte ich, es sei nur ein irrelevantes Detail!

 Ettiketten auf Nahrungsmitteln Code auf Gemüse

 1. Wenn der Code auf der Frucht vierstellig ist und mit den Zahlen 3 oder 4 beginnt, dann bedeutet das, dass das Produkt nach Kultivierungsbedingungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, unter Verwendung von Kunstdünger, erzeugt wurde.

2. Wenn die Frucht einen Aufkleber mit einem fünfstelligen Code beginnend mit der Zahl 9 trägt, dann bedeutet das, dass sie auf traditionelle Weise, die seit Tausenden von Jahren bekannt ist, ohne Pestizide oder Dünger erzeugt wurde. Heute sind das Produkte, die wir als ökologisch bezeichnen.

3. Wenn der Aufkleber einen fünfstelligen Code hat, der mit der Zahl 8 beginnt, dann bedeutet das, dass die Frucht gentechnisch verändert ist. Es ist einfach GMO!

EU Kommission erteilt Zulassungen von 19 genmanipulierten Pflanzen, 17 davon für die Verwendung in Lebens-/Futtermitteln!

Na Prost Mahlzeit, der EU-Verein erteilt Zulassungen. Ja, weil ein Verein keine Gesetze machen kann und die EU mit all den Psychopathen ist ein Verein! Ja, ein nicht geschäftsfähiger Verein!

Doch hier zum Bericht der Netzfrauen

EU-Kommission – Zulassungen für 19 Gentechnik-Pflanzen – EU Commisison authorises new GMOs for food/feed uses

EU-MOnsantozur englischen Version EU Kommission erteilt Zulassungen von 19 genmanipulierten Pflanzen, 17 davon für die Verwendung in Lebens-/Futtermitteln!

Die Pflanzen stammen von den amerikanischen Konzernen Monsanto und Du Pont sowie von den deutschen Firmen Bayer und BASF.

Das Unkrautbekämpfungsmittel Roundup (Glyphosat) ist in den USA (und auch in Europa) in der Luft, im Regen, im Grundwasser, in der Erde und in den meisten Nahrungsmitteln zu finden. Und immer mehr wissenschaftliche Forschungen weisen auf dessen krebsfördernden Eigenschaften hin.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hatte eine Sitzung mit 17 Krebs-Experten aus 11 Ländern einberufen. Diese bewerteten aus den verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen von fünf verschiedenen Pestiziden, einschließlich Glyphosat, ob diese als  krebserzeugend einzustufen sind. Krebserzeugende Stoffe sind Stoffe, die zu Krebs unter bestimmten Expositionsniveaus führen können.

Jedes zweite Kind in den USA leidet heute bereits unter chronischen Krankheiten wie Asthma, Allergien, Autismus, Autoimunerkrankungen, Crohn, Diabetes und Fettleibigkeit. Diese und andere Krankheiten lassen sich direkt mit GVO und Glyphosat, den Produkten von Monsanto, in Verbindung bringen.

Und nun, wo auch die WHO bestätigt hat, dass Glyphosat krebserregend sein kann, haben Juncker und Co. gleich reagiert und ebensolchen herbizidrestistenten Mais und Raps auf den Weg gebracht. Da sieht man mal wieder, wer das Sagen hat – Monsanto, Du Pont  Bayer und BASF. Lesen Sie dazu auch Glyphosat unter Krebsverdacht – doch Monsanto lehnt Bericht von IARC über Glyphosat ab

Darauf ein dreifaches TTIP, TTIP, TTIP – sie bioziden, sie bioziden, sie bioziden – hoch – hoch – hoch

Die EU-Kommission hat am 24.4.2015 Neuzulassungen für folgende gentechnisch veränderte Organismen erteilt bzw. deren geltende Zulassungen erneuert:

Mais

  • Droughtgard™ (MON87460)
  • LibertyLink™ (T25)
  • Roundup Ready 2™  (NK603)

Raps

  • Roundup Ready™ (GT73)
  • TruFlex Roundup Ready™ (MON88302)

Soja

  • Plenish™, TREUS™ (305423)
  • Cultivance™ (CV127)
  • Vistive Gold™ (MON87705)
  • Genuity Roundup Ready 2 Xtend™ (MON87708)
  • MON87769

Baumwolle

  • TwinLink™ (T304-40)
  • Roundup Ready Flex™ (MON88913)
  • LL25 x GHB614
  • MON531 x MON1445
  • Bollgard II™ (MON15985)
  • Bollgard I™ (MON531)
  • Roundup Ready™ (MON1445)

„Current EU Approval Situation of GMOs“ bietet Ihnen einen Überblick über die derzeit zugelassenen GVO und die in der EU anstehenden GVO-Zulassungen.

MonsantoZulass

tabellarischer Überblick Neuzulassungen 24 April 2015.pdf

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Europäische Kommission

Kommission erteilt Zulassungen für 17 GVO zur Verwendung in Lebens-/Futtermitteln und für 2 GV-Nelkensorten

Brüssel, 24 April 2015

Die Kommission hat heute 10 Neuzulassungen für genetisch veränderte Organismen (GVO) zur Verwendung in Lebens-/Futtermitteln erteilt, 7 bereits geltenden Zulassungen erneuert und die Einfuhr von 2 GV-Schnittblumensorten genehmigt (nicht zur Verwendung in Lebens- oder Futtermitteln). Diese GVO haben ein vollständiges Zulassungsverfahren durchlaufen, das auch eine positive wissenschaftliche Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) umfasst.

Die Zulassungsbeschlüsse gelten nicht für den Anbau.

Die Abstimmung der Mitgliedstaaten über die heute zugelassenen GVO ergab sowohl im Ständigen Ausschuss als auch im Berufungsausschuss „keine Stellungnahme“, da es weder für noch gegen die Zulassung eine qualifizierte Mehrheit gab. Die Kommission hat die ausstehenden Beschlüsse nun erlassen, wozu sie gemäß dem derzeitigen GVO-Rechtsrahmen verpflichtet ist. In den vergangenen Monaten, in denen der Entscheidungsprozess bezüglich GVO-Zulassungen überprüft wurde, waren keine Zulassungen erteilt worden. Das Ergebnis der Überprüfung wurde am 22. April mit der Annahme einer Mitteilung über die Überprüfung des Entscheidungsprozesses in Bezug auf die Zulassung von GVO und eines Legislativvorschlags zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel bekannt gegeben (IP/15/4777MEMO/15/4778 und MEMO/15/4779). Bis die neuen Rechtsvorschriften von Parlament und Rat verabschiedet werden, muss das Zulassungsverfahren gemäß dem derzeit geltenden Rechtsrahmen durchgeführt werden.

Für alle heute zugelassenen GVO wurde vor Erteilung der Zulassung nachgewiesen, dass sie sicher sind. Für jeden GVO, der in Verkehr gebracht werden soll, wurde von der EFSA in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten eine Risikobewertung vorgenommen. Die heute zugelassenen GV-Lebens- und -Futtermittel kommen zu den in der EU zur Verwendung in Lebens- und Futtermitteln bereits zugelassenen 58 GVO hinzu (dabei handelt es sich um Mais, Baumwolle, Sojabohnen, Ölraps und Zuckerrüben).

Die Zulassungen gelten 10 Jahre, und jedes aus diesen GVO hergestellte Erzeugnis unterliegt den EU-Vorschriften in Bezug auf Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung.

Die heutigen GVO-Zulassungen umfassen:

  • 10 Neuzulassungen (für die Maissorte MON 87460, die Sojabohnensorte MON 87705, die Sojabohnensorte MON 87708, die Sojabohnensorte MON 87769, die Sojabohnensorte 305423, die Sojabohnensorte BPS‑CV127‑9, die Ölrapssorte MON 88302, die Baumwollsorte T304-40, die Baumwollsorte MON 88913 und die Baumwollsorte LLCotton25xGHB614);
  • 7 Erneuerungen bereits geltender Zulassungen (für die Maissorte T25, die Maissorte NK603, die Ölrapssorte GT73, die Baumwollsorte MON 531 x MON 1445, die Baumwollsorte MON 15985, die Baumwollsorte MON 531 und die Baumwollsorte MON 1445);
  • zwei GV-Schnittblumen (Nelkensorten IFD-25958-3 und IFD-26407-2).

Die Liste der zugelassenen GV-Pflanzen und der genaue Geltungsbereich der betreffenden Zulassungen kann im EU-Register der in Lebens- und Futtermitteln zugelassenen GVO abgerufen werden: http://ec.europa.eu/food/dyna/gm_register/index_en.cfm

Weitere Informationen: http://ec.europa.eu/food/plant/gmo/new/index_en.htm

Testbiotech plant eine Musterbeschwerde gegen die Entscheidung der EU-Kommission.

Die Organisation hatte bereits in drei anderen Fällen offiziell Beschwerde eingelegt, ein Fall ist bereits beim Gerichtshof der Europäischen Union anhängig.

„Die Risiken der jeweiligen Pflanzen wurden nicht ausreichend erforscht. Kombinierte Auswirkungen auf die Gesundheit, die auftreten können, wenn die Pflanzen in Nahrungsmitteln gemischt werden, wurden sogar überhaupt nie untersucht“, sagt Christoph Then von Testbiotech. „Der laxe Umgang mit den Risiken dieser Pflanzen und deren massenhafte Zulassung führt zu stetig steigenden gesundheitlichen Risiken in der Nahrungsmittel­produktion.“

Die Risikobewertung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA wurde auch von Experten verschiedener EU-Mitgliedsländer kritisiert. Doch dies hatte keine Auswirkungen auf die Zulassungen. Stattdessen schlägt die EU-Kommission jetzt neue Regeln vor, die es einzelnen Mitgliedsländern erlauben sollen, den Import von Gentechnikpflanzen zu verbieten. Den Mitgliedsländern soll dabei allerdings ausdrücklich untersagt werden, ihren Importstopp beispielsweise mit gesundheitlichen Risiken zu begründen. Damit könnten entsprechende Importverbote in Zukunft kaum gegen Klagen verteidigt werden.

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European Commission authorises 17 GMOs for food/feed uses and 2 GM carnations

The Commission today adopted 10 new authorisations for Genetically Modified Organisms (GMOs) for food/feed use, 7 renewals of existing authorisations and also the authorisation for the importation of 2 GMO cut flowers (not for food or feed). These GMOs had gone through a full authorisation procedure, including a favourable scientific assessment by the European Food Safety Authority (EFSA). The authorisation decisions do not cover cultivation.

The GMOs approved today had received “no opinion” votes from Member States in both the Standing and Appeal Committees, since no qualified majority either in favour or against was expressed. The Commission adopted these pending decisions, as required by the current GMO legal framework.Authorisations were not granted during the past months whilst a review of the decision making procedure on GMO authorisations was ongoing. The outcome of that review was presented on April 22 with the adoption of a communication reviewing the process for the authorisation of Genetically Modified Organisms (GMOs) and a legislative proposal in order to amend Regulation 1829/2003 on food and feed (IP/15/4777, MEMO/15/4778 and MEMO/15/4779). Until the new proposal will be adopted by Parliament and Council, the authorisations process has to be based on the current applicable legislative framework.

All the GMOs approved today have been proved to be safe before their placing on the EU market. The risk assessment has been done by EFSA in collaboration with Member States for each individual GMO to be put on the market. The GM food and feed authorisations will be added to the existing list of 58 GMOs authorised in the EU for food and feed uses (covering maize, cotton, soybean, oilseed rape, sugar beet).

The authorisations are valid for 10 years, and any products produced from these GMOs will be subject to the EU’s labelling and traceability rules.

The GMO’s adopted today are as follows:

  • 10 new authorisations: MON 87460 maize, MON 87705 soybean, MON 87708 soybean, MON 87769 soybean, 305423 soybean, BPS-CV127-9 soybean, MON 88302, oilseed rape, T304-40 cotton, MON 88913 cotton, LLCotton25xGHB614 cotton
  • 7 renewals: T25 maize, NK603 maize, GT73 oilseed rape, MON 531 x MON 1445 cotton, MON 15985 cotton; MON 531 cotton and MON 1445 cotton
  • 2 GM cut flowers (carnations line IFD-25958-3 and line IFD-26407-2).

The list of authorised GM plants and the precise scope of their authorisation is available in the EU register of GM food and feed, which can be found here:http://ec.europa.eu/food/dyna/gm_register/index_en.cfm

For more information: http://ec.europa.eu/food/plant/gmo/index_en.htm

Netzfrau Doro Schreier
deutsche Flagge

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Studie: Glyphosat verdoppelt das Blutkrebsrisiko (Non-Hodgkin-Lymphom) – Study: Glyphosate Doubles Risk of Lymphoma 

17 Gründem warum Pflanzenschutzmittel Glyphosat stark gesundheitsschädlich ist – Seventeen reasons to ban glyphosate

Erschreckend! 2050 werden Hälfte der Kinder unter Autismus leiden – Half of All Children Will Be Autistic by 2050

Mütter stören die Aktionärsversammlung von Monsanto – Moms Crash Monsanto Shareholder Meeting

Monsanto Kunden in Deutschland – Wo ist Gentechnik drinnen?

So, jetzt kann man raten wo gentechnisch veränderte Stoffe drinnen sind, oder besser gesagt wo nicht? Soweit ich gesehen habe verwende ich keines der Produkte. Wenn man schaut, dann produzieren die meisten Konzerngiganten ohnehin hauptsächlich Mist, den bewusste Menschen weder brauchen noch benutzen. Also, auf und natürliche Güter aus der Umgebung kaufen, Bioware oder wenn es geht zu Bauern einkaufen gehen, bei denen man weiß was sie tun.

Monsanto Kunden

Dramatische Korrelation zwischen GMOs und 22 Krankheiten

erschienen bei einartysken

von Kevin Zeese und Margaret Flowers

GMOEs gibt eine wachsende Bewegung zur Kennzeichnung von GMO-Nahrung und viele gehen weiter und fordern das vollständige Verbot von GMOs. Gerade gibt es eine enge Abstimmung-Initative in Oregon zur Kennzeichnung, die um 0.3 % zurückliegt. Sie sammelt Geld, um die Stimmzettel zu kontrollieren (wir bitten um Unterstützung). Jene, die von GMOs profitieren, haben 20 Mill. $ ausgegeben, um die Kennzeichnung in Oregon zu verhindern. Mehrere Staaten im Nordosten haben Gesetze eingeführt, die eine Kennzeichnung erfordern.

Vermont wird verklagt, um die GMO-Kennzeichnung zu unterlassen. Die GMO-Profiteure haben eine ungewöhnliche Marktstrategie. Während die meisten Unternehmen mit ihren Produkten prahlen, gibt die GMO-Industrie hunderte Millionen aus, um ihr Produkt zu verbergen. Die USA erfordert keine GMO-Kennzeichnung trotz der Tatsache, dass 64 Länder der Welt GMO-Nahrung kenntlich machen.
Millionen sind gegen MONSANTO marschiert, um eine Kennzeichnung zu fordern oder das Verbot von GMO-Produkten. Es gibt einen nationalen Konsens für die Kennzeichnung, aber die Regierung ist unfähig, darauf einzugehen. In der Tat ist Obamas Nahrungsmittel-Zar ein ehemmaliger Boss von MONSANTO. Die riesige Korruption in der Regierung setzt die Gesundheit des amerikanischen Volkes aufs Spiel.

Die unten beleuchtete Forschung “Genetisch manipulierte Feldfrüchte, Plyphosate und die Gesundheits-Verschlechterung in den USA” wurde im Journal of Organic Systems im September veröffentlich und stellt eine Verbindung der GMOs mit 22 Krankheiten her in sehr hohem Maße. Wir haben viele der Graphiken aus der Studie hier abgedruckt, die diese enge Korrelation zwischen GMOs-Feldfrüchten, bei denen das Glyphosat-Herbizid benutzt wird und vielen Krankheiten aufzeigt.

Glyphosat wurde 1974 auf den Markt gebracht, aber erst seit 1990 gibt es Daten über seine Benutzung. MONSANTO hat Feldfrüchte genetisch verändert, damit sie gegen Glyphosat, das von MONSANTO verkauft wird, resistent sind. Das führte zu einem dramatischen Anstieg des Einsatzes von Glyphosaten. Die Studie hebt hervor, dass “Glyphosat die Fähigkeit von Tieren, auch Menschen, außer Kraft setzt, die Xenobiotika zu entgiften. Das heißt, dass die Belastung mit zahlreichen Chemikalien in der Nahrung und der Umwelt, wie etwa Chemikalien zur Hormonbeeinflussung und Carcinogene in Ausmaß an Schäden bewirken, was nicht passieren würde, wenn der Körper in der Lage wäre, sie zu entgiften.”

Die Korrelation ist kein Beweis für Kausalität. Aber die Autoren heben hervor: “Wir haben Daten von 22 Krankheiten mit hoher Korrelation und sehr hohem Stellenwert. Es erscheint höchst unwahrscheinlich, dass all dies ein willkürlicher Zufall ist.”

WEITERLESEN bei einartysken

Brasilien: Mord an Guarani-Anführerin – Ihre Kinder sterben und ihre Anführer werden erschossen.

Im sehr interessanten Blog Netzfrauen habe ich folgenden Bericht, der tief berührend-traurig ist und zeigt, wie Macht (über andere) und Gier kalt, brutal und unglücklich macht. Soweit ich durch Gespräche, aber auch als Darsteller in „Familienaufstellungen“  mitbekommen haben, machen solche Aktionen alle unglücklich, Opfer und deren Familien bzw. Stämme, aber auch die Täter. Die lachen zwar und scheinen lustig zu sein, doch wenn man mit ihnen tiefere Gespräche führt, merkt man, dass keine echte Freude in diesen Menschen ist.

Jetzt muss man sich vorstellen, bei uns regt man sich auf, dass 10% vom Sparguthaben genommen wird, was ja auch schlimm genug ist, wenn man es redlich erarbeitet hat. Den Menschen nimmt man Alles, Land, Leben, Alles. Zerstörung tolal. Wofür? Man nimmt es dafür um uns den Genmais und all das giftige Zeug zu schicken, um die Tiere und dann auch uns damit langsam aber sicher kaputt zu machen. Ein unendlich grausames Spiel. Dafür lohnt es sich, in Gemeinschaftsgärten unsere eigenen Produkte anzubauen, wenig und wenn von unseren Biobauern gezogenes Fleisch zu essen, weg von den Konzernen und Konzernprodukten. Wenn sie keine Käufer haben, ja was dann? Dann ist Pause.

Doch hier der Bericht der für sich spricht.

Indianer
Brasilien: Mord an Guarani-Anführerin – Ihre Kinder sterben und ihre Anführer werden erschossen.

Indianer

Wir Netzfrauen sind in tiefer Trauer. Wie wir von unseren Freunden Survival erfahren haben, wurde die 27-jährige Marinalva Manoel tot auf gefunden. Sie hat sich für die Rückgabe des angestammten Landes ihres Volkes eingesetzt.

“Alle Flüsse, alle Wasservorkommen sind tot. Dort, wo früher Wälder wuchsen, gibt es heute
nur noch Soja-Plantagen. Alles ist vergiftet, was überwiegend auf den massiven Einsatz von Agrochemikalien zurückzuführen ist. Zugleich wurden die indigenen Gemeinschaften, die seit jeher in den Atlantischen Regenwäldern gelebt haben, vertrieben. Besonders betroffen sind die Guarani’I m’gba’.”
Elias Diaz Pena, Sobrevivencia, Paraguay. Aus unserem Beitag: Vergiftetes Südamerika – Soja-Anbau für Europa.
Brasilien: Verzweiflung über Mord an Guarani-Anführerin

Eine indigene Gemeindesprecherin der Guarani wurde im zentral-westlichen Brasilien ermordet, nachdem sie sich für die Rückgabe des angestammten Landes ihres Volkes eingesetzt hatte.

Die 27-jährige Marinalva Manoel wurde wahrscheinlich vergewaltigt und erstochen. Ihre Leiche wurde Samstag im Graben neben einer Schnellstraße gefunden.

Im vergangenen Monat war Marinalva Manoel mit einer Delegation von Guarani-Sprechern 1.000 Kilometer weit in die Hauptstadt Brasília gereist, um zu fordern, dass Behörden ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommen und den Guarani ihr Land wiedergeben, bevor weitere Indigene getötet werden.

Der Guarani-Rat Aty Guasu, welcher die Forderungen der Indigenen vertritt, hat die Behörden in einem Brief dazu aufgerufen, den Täter ausfindig zu machen. Außerdem proklamierte der Brief: „Keine Guarani-Tötungen mehr!”

Die Leiche der Guarani-Sprecherin Marinalva Manoel wurde im Straßengraben gefunden.
Die Leiche der Guarani-Sprecherin Marinalva Manoel wurde im Straßengraben gefunden.

© Osvaldo Duarte/Dourados News

Sprecher der Guarani werden regelmäßig attackiert und von Söldnern getötet, die von Viehzüchtern beauftragt werden. Die Farmer nehmen das Land der Indigenen in Besitz und erzielen durch Zuckerrohr, Soja und Viehhaltung große Gewinne, während die Guarani in Reservate und Lager am Straßenrand gedrängt werden.

Die Guarani leiden ohne Zugang zu ihrem Land unter alarmierenden Raten von Mangelernährung, Gewalt und Suizid, weshalb sie manchmal kleine Flächen ihres angestammten Gebietes wiederbesetzen, dass ihnen in den letzten Jahrzehnten geraubt wurde. Sieben Guarani-Gemeinden, darunter auch Marinalva Manoels Gemeinde, die kürzlich Wiederbesetzungen durchführten, drohen aktuell Zwangsräumungen, die sie wieder von ihrem Land verdrängen könnten.

Guarani-Sprecher Eliseu Lopes sagte gegenüber Survival International, der globalen Bewegung für die Rechte indigener Völker: „Wir kämpfen um unser Land und werden nacheinander getötet. Sie wollen uns alle loswerden. (…) Wir sind in einem Zustand der Verzweiflung, aber wir werden nicht aufgeben.”
Wie kann ich helfen?

Bitten schreiben Sie an Brasiliens Regierung. Ihr Brief kann Leben retten und kostet nur 0,75 € (aus Deutschland), 1,70 € (aus Österreich) oder 1,60 CHF (aus der Schweiz). Mehr Informationen: http://www.survivalinternational.de/aktivwerden/briefeschreiben/guarani

Dr José Eduardo Cardozo
Ministro da Justiça
Ministerio da Justiça
Esplanada dos Ministerios, Bloco T
Brasilia DF 70064-900
Brazil

Quelle: http://netzfrauen.org/2014/11/07/brasilien-mord-an-guarani-anfuehrerin-ihre-kinder-sterben-und-ihre-anfuehrer-werden-erschossen/

Echte Information führt zu Frieden und Kooperation!