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Schattenseite der Tulpen: Monokulturen, Ausbeutung und Pestizide

Quelle: netzfrauen.org

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Wenn Blumen sprechen könnten, dann würden sie von miserablen Arbeitsbedingungen, Hungerlöhnen, Gesundheitsrisiken und ökologischem Desaster in der Blumenindustrie Afrikas und Lateinamerikas berichten.

Schön anzusehen, aber häufig mit Gift hochgepäppelt. Der Winter ist noch gar nicht ganz passé, da leuchten sie wieder in den Discountern, die Tulpen.

In unseren Discountern und Supermärkten, aber auch in Baumärkten werden zu jeder Jahreszeit Schnittblumen und Topfpflanzen angeboten. Aldi ist sogar der größte deutsche Blumen-Verkäufer.

Den Anteil der Discounter, Supermärkte und Baumärkte an dem Geschäft ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Deren Anteil liegt bereits bei rund 40 Prozent.

Rund 8,7 Milliarden Euro haben die deutschen Verbraucher 2012  für Schnittblumen, Garten- und Zimmerpflanzen ausgegeben – das waren rund 106 Euro pro Kopf.

Viele der zum Valentinstag verschenkten Blumen wurden auf menschenunwürdige Art produziert, sind mit Pestiziden behandelt und gemanipuliert. Die Firmen ersinnen immer neues Saatgut. Blumen erblühen in Farben, die ihnen die Natur nicht zubilligen wollte, und schon wandert z. B. die Frankenstein-Tulpe nach einer langen Reise direkt in die Blumenvase auf den Tisch, wo sie recht lange blühen soll. Ob lila, mit Streifen oder bunt, es gibt nichts, was es nicht gibt. Sogar Monsanto mischt mit, und wer da noch glaubt, die Tulpen seien, wie es das alte  Lied verspricht, aus Amsterdam, auch da müssen wir Sie enttäuschen.

Mehr als 1000 Patente auf Pflanzengene

http://cnx.org/ Screenshot

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Als Pionier im Bereich der grünen Gentechnologie hält Mendel Biotechnology mehr als 1000 Patente auf Pflanzengene. Die Kalifornier haben etwa Gene identifiziert, die für Wachstum und Entwicklung von Pflanzen verantwortlich sind.

Der Markt gentechnisch veränderter Pflanzen wird dominiert von Giganten wie dem US-amerikanischen Monsanto und der Schweizer Syngenta. Mendel arbeitet intensiv mit dem Gentechnik-Riesen Monsanto als Genlieferant zusammen und kann dessen Patente nutzen.

So gibt es auch in Deutschland ein Unternehmen, das mit Monsanto zusammenarbeitet.

Es handelt sich hier um das Stuttgarter Unternehmen Selecta, das bestimmte Gene in die Blumen einbaut, die dann bereits vorhandenes, arteigenes Erbmaterial stimuliert. Monsatoliefert die Technologie zum Einbau der Gene, Mendel die Gene und Selecta den Genpool.

Dazu wurde auch gleich ein neues Unternehmen gegründet – Ornamental Bioscience,  ein neues Joint-Venture-Unternehmen mit Sitz in Stuttgart, an dem die deutsche Selecta-Gruppe und die US-amerikanische Mendel Biotechnology Inc. beteiligt sind. (S. http://www.bioregio-stern.de/de/unsere-dienstleistungen/unternehmensdatenbank/ornamental-bioscience-gmbh)

„Das Unternehmen entwickelt und vermarktet transgene Zierpflanzen. Ornamental Bioscience vereint Mendels technologisches Know-how in den Bereichen Trocken-, Kälte- und Frosttoleranz sowie Krankheitsresistenz mit der Erfahrung von Selecta in Züchtung, Produktion und Vertrieb von Zierpflanzen. Bisher transformiert und testet Ornamental Bioscience Pflanzenarten aus der Selecta-Produktpalette wie Petunien, Poinsettien (Weihnachtssterne), Impatiens Neu Guinea (Fleißige Lieschen) und Pelargonien (Geranien). Nun sollen durch Kooperationen mit anderen Züchtern weitere Arten hinzukommen.

Das Familienunternehmen Selecta Klemm GmbH & Co. KG ist einer der weltweit führenden Züchtungs- und Vermehrungsbetriebe im Bereich vegetativ vermehrbarer Zierpflanzen. In den vergangenen 40 Jahren hat Selecta zahlreiche Patente und Sortenschutzrechte für Schnittblumen, Beet-, Balkon- und Topfpflanzen erworben. Selecta verfügt über weltweit sieben Hauptstandorte mit Produktion, Züchtung und Vertrieb, Stuttgart ist die Zentrale. Mit der Biotechnologie beschäftigt sich Selecta seit 1996. An der Entwicklung der blauen Nelke durch das australische Unternehmen Florigene, die bis heute als einzige transgene Zierpflanze eine Zulassung für die Vermarktung in Europa hat, war Selecta Klemm beteiligt.“

Fazit: Monsanto ist längst in Deutschland aktiv. Der US-Agrarkonzern Monsanto will Deutschland als Markt für gentechnisch verändertes Saatgut vorerst aufgeben. „Wir lassen unsere Pläne ruhen, solange die politische Situation so verfahren ist wie derzeit“, sagte die Deutschland-Geschäftsführerin von Monsanto, Ursula Lüttmer-Ouazane im November 2013. Bereits im August teilte Monsanto mit, der Konzern habe die Akquisition bestimmter Geschäftsbereiche der Dieckmann GmbH & Co. KG abgeschlossen. Die Dieckmann-Gruppe mit Sitz in Niedersachsen ist ein Züchter von Saatgut für den Anbau in West- und Osteuropa. (SAlles nur gelogen! Monsanto gibt Deutschland nicht auf !)

Schattenseite der Blüten: Monokulturen, Ausbeutung und Pestizide

Nicht nur die Pestizidbelastung, auch der hohe CO2-Ausstoß, der damit verbunden ist, spielt mit. Vielen ist das gar nicht bewusst, dass eine große Airline zum Valentinstag 1000 Tonnen Rosen alleine nach Europa fliegt. Das entspricht einer Ladung von zehn Jumbo-Jets. Auch der Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie die Aufzucht in Treibhäusern, die Lagerung der Blumen in einer ununterbrochenen Kühlkette und ihre Verpackung – all das trägt zu einem erhöhten CO2-Ausstoß bei.

Tulpen aus unserem Nachbarland, dem BLUMENLAND NIEDERLANDE

Die Zijpe, der Anna Paulowna Polder und die Koegras zusammen bilden mit über 6000 Hektar Blumenfeldern heute eines der größten Blumenzwiebelanbaugebiete der Welt. Die Felder ziehen sich an der Küste entlang und dehnen sich bis auf die Insel Texel aus. Noch vor 100 Jahren bestimmten hier Wiesen und Kuhweiden das Bild. Daneben pflanzten die Bauern auf kleinen Feldern Getreide und Gemüse für den Eigenkonsum an. Ab 1960 waren die Blumen als billiges Massenprodukt nicht mehr zu stoppen. Auch in anderen Teilen der Niederlande verschwanden die kleinen Felder und Weiden von einst und machten Platz für Schnittblumen.

So schön die bunten Tulpenfelder im Frühling leuchten – ökologisch sind die Monokulturen eine Wüste, in der kaum ein Tier Nahrung oder Obdach finden kann. Zudem erfordern die endlosen Reihen von bunten Blumen stets viel Wasser, Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel. Erst sehr langsam nehmen nachhaltige Anbaumethoden heute mehr Raum ein. Noch 2007 fand die Stiftung Warentest in allen von ihr getesteten Rosen Pestizidrückstände, bis zu 16 verschiedene Substanzen an einer Blume. Unter ihnen waren auch Wirkstoffe, die beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation WHO als hochgiftig einstuft. Die gefundenen Mengen waren so klein, dass sie für die Käufer kein Gesundheitsrisiko bedeuteten. Für die Arbeiterinnen und Arbeiter in Anbau und Handel ist allerdings ein solcher Pestizideinsatz gefährlich, weil sie den Stoffen täglich und in weit größeren Mengen ausgesetzt sind.

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Warum schalten die Netzfrauen Werbung?

„Wenn der Frühling kommt, dann schick‘ ich Dir Tulpen aus Amsterdam“. Doch mit den Tulpengrüßen aus Holland könnte es bald vorbei sein, fürchteten 2008 viele holländische  Blumenbauer. Sie seien alarmiert durch eine Studie der Universität Wageningen, in der die Folgen der geplanten neuen EU-Vorschriften für Pflanzenschutzmittel untersucht wurden. Der „Tulpenbauer geht baden“, fasste 2008 die Zeitung „De Telegraaf“ zusammen.

Die EU ließ sich nicht beeinflussen und erließ 2009 die neue Umweltschutzrichtlinie, die den Einsatz zahlreicher Pestizide verbot. Mehr als 120 chemische Stoffe dürfen seitdem nicht mehr eingesetzt werden. Viele davon waren auch in der niederländischen Blumenzucht Standardmittel.

Aber nicht nur Verbote lassen die Blumenanbauer in unserem Nachbarland zittern – denn andere Länder produzieren noch billiger. In den Niederlanden machen die Energiekosten etwa 15 Prozent der Gesamtaufwendungen aus. Etwa ein Drittel muss der Produzent für die Löhne veranschlagen. In Afrika oder Lateinamerika, wo ganzjährig im Freien gearbeitet wird und die Arbeiterinnen und Arbeiter teilweise ohne jeden gewerkschaftlichen Schutz ausgebeutet werden, fällt nur ein Bruchteil dieser Kosten an. Welches Land verbindet man gemeinhin mit Tulpen, mit dem Anbau von Zierpflanzen generell? Sie würden nun sagen, die Niederlande. Aber könnten die Tulpen eine Sprache sprechen, würden sie sich nicht auf holländisch unterhalten. Nein, die Tulpen würden die kenianische Landessprache sprechen.

Wenn Blumen sprechen könnten, dann würden sie von miserablen Arbeitsbedingungen, Hungerlöhnen, Gesundheitsrisiken und ökologischem Desaster in der Blumenindustrie Afrikas und Lateinamerikas berichten.

Was die wenigsten wissen, ist, dass die enorme Menge an Schnittblumen von Kenia aus nach Europa exportiert wird. Seit 1995 hat sich dieser Wert allerdings auch enorm erhöht, um genau zu sein, hat er sich seitdem verdreifacht. Das bedeutet, dass alleine nach Deutschland etwa 500 Millionen Stück pro Jahr an Schnittblumen aus Kenia kommen.

Experten warnen bereits davor, dass für die Produktion dieses Wirtschaftsgutes viel zu viel Wasser verbraucht wird, das an anderer Stelle fehlt. Zudem werde es nach der Verwendung nur unzureichend geklärt.

Die Schnittblumenproduktion wird zum Problem für die Süßwasservorräte

Die meisten Schnittblumen aus Kenia stammen aus einer bestimmten Region im Lande, und zwar aus Naivasha. Dort jedoch sei der Süßwasserspiegel stets großen Schwankungen unterworfen, auch schon ohne die Nutzung für die Schnittblumenproduktion. Da diese nun ständig wächst, droht das Süßwasser aus dem Boden irgendwann zu versiegen. Das hätte katastrophale Folgen für die auch ansonsten fast nur auf Agrarproduktion ausgerichtete Wirtschaft Kenias. Der Naivasha-See könnte austrocknen mit schlimmen Folgen für das Umland.

Auch Ecuador gilt heute als wichtigster Blumenproduzent des Südens. Von Januar bis November 2010 verkaufte das Land laut Angaben der Handelsorganisation Expoflores für 586 Millionen Dollar Pflanzen. 122 000 Tonnen Pflanzen führt das Andenland aus; nach Öl, Bananen und Shrimps sind Blumen heute das wichtigste Exportprodukt geworden, allerdings nicht ohne Folgen.

Wirtschaftlich gesehen mag das eine gute Sache für Ecuador und die dortigen Schnittblumen-Anbauer sein, doch solange die allgemeinen Zustände sich nicht ändern, z. B. der Einsatz von Pestiziden, die Monokultur  u.s. w., überwiegen die Nachteile gegenüber den Vorteilen. Dies gilt auch für Kenia.

Im globalen Konkurrenzkampf schielen alle entsetzt nach China: 2008 wurden in der Provinz Yunnan auf 33.300 Hektar Blumen produziert. Von 42 000 Hektar geht die Verwaltung der Provinz für 2010 aus. Wenn bedacht wird, dass es 2005 noch 16 000 Hektar waren, so hat die Provinz Yunnan ihre Anbaufläche bis heute fast verdreifacht. Zum Vergleich: Der gesamte Tulpenanbau in den Niederlanden nimmt eine Fläche von nur 7500 Hektar ein. Sogar „raubkopierte“ Rosen kommen aus Asien – Blumen, für deren Anbau Lizenzgebühren zu zahlen wären. Am Flughafen Schiphol allein vernichtet der niederländische Zoll jährlich Rosen im Wert von einer Viertelmillion Euro.

Nur jede fünfte Blume davon ist in Deutschland gewachsen – 80 % der in Deutschland verkauften Schnittblumen werden über die Niederlande importiert, aus Kenia, Ecuador, Kolumbien, Simbabwe oder Tansania. Die Produktionsbedingungen in den Ländern des Südens lassen häufig zu wünschen übrig: Überwiegend Frauen schuften in der  internationalen Blumenproduktion. Sie verdienen oft nur Hungerlöhne, haben keine festen Arbeitsverträge und sind den Belastungen durch Pflanzenschutzmittel ausgesetzt.

Rosen mit dem Fairtrade-Siegel schreiben Erfolgsgeschichte:

Seit ihrer Einführung 2005 stiegen die Absatzzahlen kontinuierlich, aber das Jahr 2012 brach alle Rekorde, meldet der Verein TransFair, der das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte vergibt. Demnach wurden in Deutschland gut 260 Millionen faire Rosen verkauft. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von mehr als 200 Prozent. Der Marktanteil beträgt inzwischen knapp 20 Prozent.

Aber auch Billig-Blumen sind auf dem Vormarsch. Den bunten Strauß suchen sich viele Verbraucher mittlerweile lieber beim Discounter zwischen Müsli und Toilettenpapier aus, statt in den Fachhandel zu gehen.

Billig-Rosen: Afrikaner zahlen mit ihrer Gesundheit

Müssen es unbedingt Blumen sein, z. B. zum Valentinstag? Manchmal reichen auch liebe Worte. Und zu den Tulpen: Der nächste Frühling kommt bestimmt.

Netzfrau Doro Schreier

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Afrika – Rosen für die Welt statt Gemüse gegen den Hunger

Flüchtlinge und das “konstruktive Chaos” der Bush-Krieger

Nichts geschieht zufällig, Kriege, Katastrophen, Epidemien usw. alles sind entweder gesteuerte Aktionen oder Fakes und wer steht dahinter? Der angesächsische Komplott und der Vatikan bzw. die Jesuiten. Teile und Herrsche.

Hier ein interessanter Bericht aus Politaia zu diesem Thema

erschienen auf scusi am Dienstag, 21. April 2015 Unmittelbar nach der bisher größten Flüchtlings – Schiffskatastrophe Sonntagnacht, am 19. April […]

erschienen auf scusi am Dienstag, 21. April 2015

Unmittelbar nach der bisher größten Flüchtlings – Schiffskatastrophe Sonntagnacht, am 19. April 2015, vor der libyschen Küste im Mittelmeer, bei der bis zu 900 Flüchtlinge ertrunken sind, hat die deutsche Bundesregierung angekündigt, sich stärker bei der Seenotrettung zu engagieren und auch intensiv um die Fluchtursachen zu kümmern.

Jeder politisch Interessierte kennt die von der US-Army im Krieg gegen den angeblich “muslimisch finanzierten und exekutierten Terrorsowie die in Palästina von der IDF gesetzten, mörderischen Ursachen.

Jeder kundige Thebaner weiß, warum Afghanen, Pakistaner, Syrer, Iraker, Libanesen, Palästinenser , Libyer und Afrikaner fliehen. Das Mittelmeer ist zum Massengrab geworden. Scusi hat dazu am 08. Oktober 2013 nach dem Untergang eines total überladenen Schiffchens mit 366 ertrunkenen Flüchtlingen berichtet: Schengen, FRONTEX, EUROSUR: 20.000 Tote in zwanzig Jahren vor den Toren Europas.

Die zwecks Erringung der unilateralen Weltherrschaft angezettelten US-Kriege, Bürgerkriege und Stellvertreterkriege der neokonservativen “Skulls & Bones” – Mitglieder und US-Präsidenten George Bush sen. und George W. Bush jun. haben den Nahen/Mittleren Osten bis nach Pakistan und in Afrika von Nordafrika bis runter nach Nordnigeria in ein höllisches Chaos gestürzt, das von der zynischen US-Außenministerin Condoleeza Rice noch 2006 euphemistisch als “konstruktives Chaos” bezeichnet wurde.

In der deutschen ProIl-Presse werden die grauenhaften Zustände im Nahen Osten rund um den Dauerbrandherd “Israel” zynisch verharmlost. Die wahren Motive und Absichten der Macher Israels werden von den ProIl-Medien wie seit hundert Jahren weiter tapfer vor der Weltöffentlichkeit versteckt, dessen revisionistisch-zionistische “Staatslenker” wie derzeit Benjamin Netanyahu rund um ihre erbeutete jüdische Enklave in einem Meer von muslimisch -arabischen Staaten immer wieder Kriege gegen und Bürgerkriege in den von ihnen besetzten Gebieten und in seinen Nachbarstaaten (Libanon, Ägypten, Libyen, Syrien) anzetteln.

Das aktuelle Dossier der FR zum Thema “Flucht und Zuwanderung” beginnt z.B. so:

“Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland – und werden hier nicht immer gut behandelt.”

Abgesehen davon, dass Deutschland weder zum “Einwanderungsland” noch zum “Zuwanderungsland” wird, nur weil seine von US-Emanzen wie Hillary Clinton “befreiten” Frauen keinen Bock aufs Kinderkriegen haben, vergisst die FR auch mitzuteilen, vor welchen Kriegen die Bootsinsassen auf ihren überladenen Nußschalen aus Nordafrika und der Levante nach Europa fliehen.

Seit Jahrzehnten und gerade jetzt sind die konkreten Fluchtursachen und Herkunftsländer der Flüchtlingsmassen das bestgehütete Geheimnis der Mainstreammedien, die deshalb zutreffend von ihren Kritikern der Lüge (durch Verschweigen) bezichtigt werden.

Der Journalist Thierry Meyssan, ein von “proisraelischer” Seite stark angefeindeter Betreiber der Webseite “Voltairenet“, hat schon 2006 beim Angriff Israels auf den Libanon visionär die wahren Ursachen des nahöstlichen “Chaos” benannt. Scusi zitiert hier einen Auszug aus seinem damaligen Artikel, der die wahren Gründe für die laufende Misere unerschrocken beim Namen nennt:

“Worum es geht, ist die praktische Umsetzung der seit langem ausgebrütete Theorie des „konstruktiven Chaos“. Nach Meinung der Anhänger des Philosophen Leo Strauss, deren Medien-Abteilung unter der Bezeichnung „Neokonservative“ bekannt ist, erfolgt die Ausübung wirklicher Macht nicht im Zustand des Stillstands, sondern im Gegenteil durch die Zerstörung jeder Form von Widerstand. Gerade dadurch, dass sie die Massen in ein Chaos stürzen, können die Eliten auf die Stabilität ihrer Stellung hinarbeiten.

Nur in dieser G e w a l t – so weiter die Meinung der Anhängern von Leo Strauss – stimmen die imperialen Interessen der Vereinigten Staaten mit denen des jüdischen Staates überein.

Die israelische Entschlossenheit, den Libanon zu zerschlagen, dort einen christlichen Mini-Staat zu schaffen und einen Teil seines Staatsgebietes zu annektieren, ist nicht neu. Sie wurde 1957 von David Ben Gurion in einem berühmten Brief verkündet, der im Anhang zu seinen posthumen Memoiren veröffentlicht ist. Vor allem aber wurde er inhaltlich in das umfassende Projekt der Kolonisation des Nahen Osten übernommen, das 1996 unter dem Titel „Ein eindeutiger Bruch: Eine neue Strategie zur Absicherung des Königreichs (Israel)“ verfasst wurde. Dieses Dokument, im Rahmen der neokonservativen Denkfabrik „Institute for Advanced Strategic & Political Studies (IASPS)“ verfasst, wurde von einer von Richard Perle zusammengestellten Expertengruppe erarbeitet und Benjamin Netanyahu überreicht. Es ist repräsentativ für die Gedankenwelt des revisionistischen Zionismus von Wladimir Jabotinsky.

Es sieht folgendes vor:

– Kündigung der Oslo-Friedensabkommen,
– Ausschaltung Arafats,
– Annexion palästinensischer Gebiete,
– Sturz Saddam Husseins im Irak, um als Kettenreaktion die Destabilisierung von Syrien und Libanon (zu erreichen),
– Zerschlagung des Irak sowie auf seinem Territorium Schaffung eines palästinensischen Staates,
– Nutzung Israels als komplementäre Basis des Programms der USA für einen Krieg der Sterne.

Dieses Dokument fand seinen Niederschlag in der kurz darauf gehaltenen Rede von Benjamin Netanyahu vor dem Kongress der Vereinigten Staaten. Man findet darin alle Bestandteile der gegenwärtigen Lage: Drohungen gegen Iran, Syrien und die Hezbollah, sowie obendrein die Forderung nach einer Annexion Ost-Jerusalems. Diese Position deckt sich mit derjenigen der US-Regierung. Die Kontrolle über die an Erdöl und Erdgas reichen Gebiete, von Zbignew Brzezinki und Bernard Lewis als « Krisenbogen » bezeichnet, d.h. vom Golf von Guinea über den Persischen Golf bis zum Kaspischen Meer, setzt eine Neudefinition der Grenzen, der Staaten und der politischen Regime voraus, nach dem Ausdruck von George W. Bush: eine „Umgestaltung des Großen Mittleren Ostens“…”

Der Vater von Benjamin Netanyahu war übrigens der Privatsekretär des oben genannten Wladimir Zeev Jabotinsky, Gründer der Jüdischen Legion im Ersten Weltkrieg sowie der Begründer des nationalistischen und insbesondere des revisionistischen Zionismus. In seinem Ungeist handelten und handeln die Zionisten noch heute weltweit, von der Terrororganisation IRGUN über Ben Gurion bis hin zu Netanyahu, Lieberman und den “Paladinen des Antiterrorismus”, wie Manlio Dinucci sie bezeichnet..

Große Teile des neokonservativen Programms sind in Israel inzwischen umgesetzt. Der Nahe/Mittlere Osten brennt. Seine muslimisch-arabischen Bewohner fliehen nach Europa, um das nackte Leben zu retten (“Jarmuk”). Europa muss sie aufnehmen, wenn es denn seine christlichen Wurzeln nicht vollends verleugnen und verraten will.

Auch weite Teile Afrika`s werden von “kolonial” orchestrierten “Religions-” und “Bürgerkriegen” heimgesucht. Wer den zutiefst “neokonservativen” Essay “The Iron Wall des ausgerechnet im ukrainischen Odessa geborenen geistigen Ziehvaters von Benjamin Netanyahu, Wladimir Jabotinsky liest, wird verstehen, warum die Europäische Union ihre Außen- und Sicherheitspolitik nicht nur in Bezug auf Tel Aviv, sondern vor allem in Bezug auf Washington um 180 Grad ändern muss.

300 US-Militärausbilder sind schon in der Ukraine tätig. So hat 1964 der Vietnamkrieg schleichend auch angefangen. Am Ende zerstörten über 500.000 US-GI`s auf Befehl der für die bekannten US-Rüstungsindustriellen tätigen US-Präsidenten Johnson und Nixon das Land und brachten mehr als vier Millionen Menschen um. Mehr als hunderttausend mißgebildete Kinder und zahllos viele Erwachsene leiden in Vietnam bis heute an den Folgen der seit Ypern (22.04.1915) umfangreichsten und am längsten andauernden Chemiewaffen-Kriegsführung mit dem von US-Spezialbombern versprühten Giftkampfstoff “Agent Orange” durch die USA, eine v e r b r e c h e r i s c h e Weltsuperschurkenmacht.

Scusi hat der Problembeschreibung von Thierry Meyssan nichts hinzuzufügen.

Katholische Ärzte in Kenia werfen der WHO Massensterilisierung vor

Afrika mit den vielen Bodenschätzen – da stehen die vielen Afrikaner im Weg wenn man das Land billig ausbeuten will. Wenn man das Programm der NWO mit der Menschenreduktion auf unter einer Milliarde kennt, dann macht das nochmals Sinn. Was soll man dazu sagen?

Original Kopp  V., Beitrag von F. William Engdahl

Die Weltgesundheitsorganisation wurde in Kenia bei krimineller heimlicher Massensterilisierung ertappt, die als Tetanus-Impfung (nur von Frauen) getarnt durchgeführt wird. Der kenianische Katholische Ärzteverband entdeckte in dem Tetanus-Impfstoff ein Antigen, das Fehlgeburten auslöst. Der Impfstoff wird von Weltgesundheitsorganisation und UNICEF an 2,3 Millionen Mädchen und Frauen verabreicht. Es ist nicht das erste Mal, dass die WHO in einem Entwicklungsland heimlichen vorgeburtlichen Massenmord versucht.

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Dr. Muhame Ngare, Sprecher des Katholischen Ärzteverbands vom Mercy Medical Center in Nairobi: »Wir haben sechs Proben aus ganz Kenia an Labors in Südafrika geschickt. Sie wurden positiv auf das hCG-Antigen getestet. Alle waren mit hCG versetzt. Damit wurden unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Bei dieser WHO-Kampagne geht es nicht darum, Tetanus bei Neugeborenen zu bekämpfen, sondern um eine gut koordinierte erzwungene Massensterilisierung zur Bevölkerungskontrolle mithilfe eines bekannten fruchtbarkeitshemmenden Impfstoffs. Dieser Beweis wurde dem Gesundheitsministerium vor der dritten Runde der Immunisierung vorgelegt, dort jedoch ignoriert.«

Wie Ngare berichtet, wurden die Ärzte beunruhigt, als sie von der WHO und vom nigerianischen Gesundheitsministerium informiert wurden, dieser Tetanus-Impfstoff müsse über mehr als zwei Jahre fünfmal verabreicht werden, und das nur an Frauen im gebärfähigen Alter.

»Normalerweise verabreichen wir drei Impfungen über zwei bis drei Jahre, und zwar an jeden, der mit einer offenen Wunde in die Klinik kommt, ob Mann, Frau oder Kind. Wenn die Absicht besteht, Kinder im Mutterleib zu impfen, warum werden dann Mädchen schon ab 15 Jahren geimpft? Sie dürfen doch erst mit 18 Jahren heiraten. Normalerweise wartet man bei Kindern mit einer Impfung, bis sie sechs Wochen alt sind.«

Das kenianische Gesundheitsministerium behauptet, die Vorwürfe würden dadurch widerlegt, dass mehrere Frauen nach der Impfung schwanger wurden. Doch wie Ngare erklärt, »wussten wir, dass diese Impfung mit fünf Injektionen zum letzten Mal 1993 in Mexiko und 1994 in Nicaragua und auf den Philippinen durchgeführt wurde«; deshalb sei der Einwand, Frauen, die kurz zuvor den Impfstoff erhalten hatten, seien schwanger geworden, bedeutungslos. Bemerkenswert ist, dass der Impfstoff 15-jährigen Mädchen drei Jahre vor der Volljährigkeit verabreicht wird.

Erst Mexiko und Nicaragua…

Dass in den Tetanus-Impfstoffen, die in Kenia nur an Frauen im gebärfähigen Alter verabreicht werden, hCG – humanes Choriongonadotropin – enthalten ist, ist keine Kleinigkeit. Seit 1972 arbeitet die Rockefeller-Stiftung insgeheim mit der WHO und verschiedenen Pharmakonzernen an der Finanzierung eines WHO-Programms zur »Fortpflanzungsgesundheit« (sic). In diesem Rahmen wurde ein neuartiger Tetanus-Impfstoff entwickelt.

Wie die Initiative Global Vaccine Institute mitteilt, beaufsichtigte die WHO Anfang der 1990er Jahre in Nicaragua, Mexiko und auf den Philippinen Massenimpfungen gegen Tetanus. Dem Comité Pro Vida de México, einer römisch-katholischen Laienorganisation, kam das Motiv hinter dem WHO-Programm verdächtig vor. Bei einer Untersuchung mehrerer Ampullen des Impfstoffs fanden sie dasselbe humane Choriongonadotropin oder hCG, das auch heute in Kenia gefunden wurde. Es erschien ihnen seltsam in einem Impfstoff, der Menschen nach einer Verletzung mit einem rostigen Nagel oder nach Kontakt mit bestimmten Bakterien im Boden vor Wundstarrkrampf schützen soll. Zudem ist Tetanus ziemlich selten, warum also eine Massenimpfung und nur für Frauen?

hCG ist ein natürliches Hormon, das zum Erhalt einer Schwangerschaft nötig ist. Doch in Kombination mit dem Träger des Tetanus-Toxoids stimuliert es die Bildung von hCG-Antikörpern, sodass die Schwangerschaft bei einer Frau nicht weitergeht, eine Form von verborgener Abtreibung.

Durch Untersuchungen von Pro Fide kam ans Licht, dass die Rockefeller-Stiftung zusammen mit dem Bevölkerungsrat von John D. Rockefeller III, der Weltbank, dem UN-Entwicklungsprogramm, der Ford-Stiftung und anderen seit Anfang der 1970er Jahre gemeinsam mit der WHO an der Entwicklung eines fruchtbarkeitshemmenden Impfstoffs arbeitete und dabei hCG zusammen mit Tetanus- und anderen Impfstoffen verwendete.

Der Website LifeSiteNews, die als erste über den Skandal in Kenia berichtete, liegt ein UN-Bericht über ein Treffen im Genfer Hauptquartier vom August 1992 vor, bei dem zehn Wissenschaftler aus Australien, Europa, Indien und den USA gemeinsam mit zehn Frauen verschiedener Länder, die für die Gesundheit ihrer Geschlechtsgenossinnen kämpften (im Originalton: »women‘s health advocates«) über den Einsatz »fruchtbarkeitsregulierender Impfstoffe« diskutierten. Bei dem Treffen wurde der humane Choriongonadotropin-Impfstoff als der am weitesten entwickelte beschrieben. Mit Sicherheit wurde dieser Impfstoff in den vergangenen 22 Jahren noch wirksamer in der Verhinderung einer Empfängnis.

… und jetzt Kenia

Heute, rund 20 Jahre nachdem bekannt wurde, dass die WHO, die Rockefeller-Stiftung und andere Millionen Frauen in Mexiko, Nicaragua und auf den Philippinen illegal fruchtbarkeitshemmende Tetanus-Impfstoffe verabreicht hatten, versuchen sie, dasselbe erneut in Kenia zu tun – vielleicht in der Hoffnung auf ein kurzes Gedächtnis der Weltöffentlichkeit.

Die WHO hatte bereits Anfang der 1990er Jahre versucht, ihren hCG-Tetanus-Impfstoff in Kenia einzuführen, war damit jedoch gescheitert, weil die Regierung das Programm nach Warnungen des Katholischen Ärzteverbands gestoppt hatte. Dieses Mal jedoch ignoriert die heutige Regierung die Warnung; die Gründe dafür sind nicht bekannt.

Ngare weist darauf hin, mit welch verschlagenen Methoden der Impfstoff verabreicht wird: »Nur wenige Beauftragte der Regierung dürfen ihn ausgeben. Sie kommen mit einer Polizei-Eskorte. Wenn sie fertig sind, nehmen sie ihn wieder mit. Warum überlassen sie das Impfen nicht dem medizinischen Personal?« Wie der kenianische Ärzteverband erklärt, gibt es Beweise dafür, dass auch die Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung, die zu den größten finanziellen Unterstützern von Impfungen in Afrika zählt, hinter dem versuchten vorgeburtlichen Massenmord der WHO in Kenia steckt.

Aufgeschreckt von der Öffentlichkeitsarbeit des Katholischen Ärzteverbands hat der Gesundheitsausschuss der kenianischen Nationalversammlung eine unabhängige Untersuchung der erhobenen Vorwürfe angeordnet. Die Frage bleibt: Wie viele andere Länder wird die WHO noch zur Zielscheibe für ihre besondere Killermaschine namens Tetanus-Impfstoff machen?

Original Kopp  Verlag