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US-Konzern mit Hang zum Völkermord

US-Konzern mit Hang zum Völkermord – Die Geschichte von Monsantos Aufstieg zur Macht

Es schleicht sich in unser Essen ein, sollte wegen der Krebsgefahr aber eigentlich verboten werden. Wenn Sie etwas essen, das diese Substanz enthält, kann sie in Ihrem Darm die nützlichen Bakterien dezimieren und verheerende Schäden anrichten. Die Wissenschaft assoziiert sie auch mit Fortpflanzungs- und Hormonstörungen, und laut einer neuen Studie haben 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Spuren davon im Urin.

In dem eingebetteten Video spricht die Journalistin Abby Martin über Monsantos Aufstieg zur Macht und wie es der Konzern – hauptsächlich durch unmoralische Methoden – schaffte, den ganzen Globus mit seinen giftigen Chemikalien zu überschwemmen. Im Mai gab die University of San Francisco die Ergebnisse eines Versuchsprojekts bekannt, das 2015 begann. Die von der Verbraucherorganisation Organic Consumers Association (OCA) in Auftrag gegebenen Tests führten zur Erkenntnis, dass der Urin von 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Mengen Glyphosat enthält.

Glyphosat ist die weltweit am häufigsten eingesetzte landwirtschaftliche Chemikalie und ein Wirkstoff in Monsantos Breitbandherbizid Roundup. Das Detox Project erklärt:
»Glyphosat, das die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation 2015 als ›wahrscheinlich für den Menschen krebserregend‹ einstufte, hat sich nun im ersten umfassenden und validierten LC-MS/MS-Testprojekt in ganz Amerika erneut als allgegenwärtig erwiesen…

Glyphosat wurde mit einem Durchschnittswert von 3,096 ppb [parts per billion, deutsch: Teile pro Milliarde] festgestellt. Kinder hatten mit durchschnittlich 3,586 ppb die höchsten Werte. Die Regionen mit den höchsten Werten waren der Westen und der Mittlere Westen mit durchschnittlich 3,053 ppb bzw. 3,050 ppb.«

Glyphosat-Kontamination ist »überall«

Glyphosat konnte in vielerlei Proben nachgewiesen werden, darunter in Blut, Urin, Muttermilch und Trinkwasser. Die Ergebnisse einer 2012 veröffentlichten deutschen Studie zeigten, dass sogar Personen, die nicht in direktem Kontakt mit der Landwirtschaft standen, signifikante Konzentrationen von Glyphosat im Urin hatten.

Tatsächlich wurde jede einzelne Urinprobe von Berliner Bürgern positiv auf Glyphosat getestet – mit Werten zwischen 0,5 und 2 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml). Das ist 5- bis 20-mal höher als der für deutsches Trinkwasser zugelassene Höchstwert von 0,1 ng/ml. Warum haben die meisten Menschen Spuren dieser wahrscheinlich krebserregenden Substanz in ihrem Körper, ungeachtet ihres Wohnorts? Die Antwort lautet: Weil Glyphosat überall auf der Welt auf praktisch alle Nahrungspflanzen gesprüht wird. Tatsächlich ist Glyphosat das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel aller Zeiten. Roundup ist das gängigste Produkt, aber Glyphosat ist auch in anderen Herbiziden zu finden.

Seit 1974 wurden auf US-amerikanischen Feldern 1,8 Millionen Tonnen Glyphosat ausgebracht, zwei Drittel davon allein in den letzten 10 Jahren. Allein 2014 versprühten Bauern genug Glyphosat, um damit auf jeden Acre (4047 m2) der US-weiten Getreidefelder mit 0,8 Pfund der Chemikalie zu bedecken. Weltweit wurden zwischen 1974 und 2014 ganze 9,4 Millionen Tonnen verwendet.

Glyphosat ist eine Gefahr für Umwelt, Tiere und Menschen

Das Center for Biological Diversity merkt an, dass der massive Einsatz von Glyphosat – zum Teil auf gentechnisch veränderten Roundup-Ready-Pflanzen, die ebenfalls von Monsanto entwickelt werden – an dem dramatischen Rückgang des Monarchfalters und anderer Schmetterlinge beteiligt ist.

Es gibt auch Beweise, dass Glyphosat mit der Bienenkrankheit namens Bee Colony Collapse Disorder (CCD) und dem Sterben der Honigbienen in Zusammenhang steht sowie mit der Vergiftung von Boden, Waldpflanzen, Amphibien, Fischen, Wassermilieus und Säugetieren und dass es Fortpflanzungs- und Hormonstörungen verursacht. Laut einer anderen Studie könnte Glyphosat auch zu Antibiotikaresistenz beitragen, indem es die Darmbakterien beeinträchtigt und die Manganverwertung stört (aufgrund der Mangankonzentration in der Gallensäure können sich Salmonellen festsetzen).

Monsanto ist eine »ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde«

Angesichts der vielen Befürchtungen von Wissenschaftlern aufgrund der Toxizität von Glyphosat und Mittel, die Glyphosat enthalten (die meist noch giftiger sind als Glyphosat allein), sollte man annehmen, dass die US-Regierung – wenn nicht sogar Monsanto selbst – etwas unternimmt, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Doch sie tut genau das Gegenteil: Man kann sagen, dass es Monsanto ohne die Unterstützung von Regierungsmitgliedern und Behörden nie möglich gewesen wäre, seine derzeitige Macht zu erreichen. Abby Martin sagt:

»Monsanto hat bereits unter Beweis gestellt, dass der Konzern sich allein ums Geld sorgt, auch und gerade wenn Leben in Gefahr sind.

Schon ein kurzer Blick in die skandalöse Geschichte des Unternehmens zeigt, dass es eine ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde ist, für Ökonomien überall auf der Welt und für die Lebensgrundlagen von zig Millionen Menschen.«

Die Konzerngeschichte begann im Jahr 1909, als John Francis Queeny in St. Luis im Bundesstaat Missouri die Firma Monsanto Chemical Works gründete. Sein Schwiegervater, ein Zuckerhändler namens Emmanuel Mendes de Monsanto, sorgte für die Finanzierung. »Während des Zuckermangels im Ersten Weltkrieg überzeugte die Monsanto Company die Amerikaner davon, dass die Lösung ein künstlicher Süßstoff namens Saccharin sei«, erzählt Martin. Die Firma wurde auch angeworben, um bei der Bombenproduktion für Amerika mitzuarbeiten.

»Von Anfang an wandte das Unternehmen die zwielichtigsten Taktiken an, um Gesetze zu umgehen, die ihrem Profit schaden konnten«, sagt Martin. Um die Vorschriften und hohen Steuern in St. Luis zu umschiffen, verlegte Monsanto seinen Firmensitz 4 Meilen weiter südlich und gründete eine eigene Stadt: Monsanto im Bundesstaat Illinois.

Eine Geschichte der Verheimlichung

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Monsanto entwickelte sich zu einem der führenden Produzenten Polychlorierter Biphenyle (PCBs). Der Konzern stellte nahezu alle in den USA verkauften PCBs her, insgesamt schätzungsweise mehr als 300 000 Tonnen. Wie Martin anmerkt, war Monsanto die Toxizität von PCB durchaus bekannt – und wurde verschwiegen.

Heute hat die verbliebene PCB-Belastung zu mindestens 700 Klagen von Personen geführt, die für ihre Erkrankung am Non-Hodgkin-Lymphom PCB verantwortlich machen. 2002 wurde Monsanto der jahrzehntelangen »empörenden Umweltverschmutzung« in der Stadt Anniston in Alabama für schuldig befunden. Dort hatte es PCBs im Fluss entsorgt und die giftige Chemikalie in einer Deponie vergraben.

Damit in Alabama ein Fall als »empörend« bezeichnet wird, muss er »derart empörend im Wesen und derart extrem im Ausmaß sein, dass er jenseits aller möglichen Anstandsgrenzen liegt und als entsetzlich und für eine zivilisierte Gesellschaft völlig untragbar gilt«. Tatsächlich enthüllten interne Dokumente, dass der Konzern über die Schwere der von ihm im Lauf von mindestens 30 Jahren verursachten Umweltverschmutzung in vollem Umfang Bescheid wusste, sie aber verheimlichte. Die Washington Post schrieb damals:

»1996 entdeckten Monsanto-Manager, dass Fische, die in einen Bachlauf in der Nähe geworfen wurden, nach 10 Sekunden mit dem Bauch nach oben schwammen, bluteten und sich häuteten, als wären sie in kochendes Wasser geworfen worden. 1969 fanden sie in einem anderen Bach einen Fisch, dessen PCB-Wert den gesetzlich zulässigen 7500-fach überstieg. Das sagten sie ihren Nachbarn aber nie, stattdessen beschlossen sie, es sei ›wenig sinnvoll, große Summen in limitierende Maßnahmen zu investieren‹ …

Dokumente – von denen viele mit Warnhinweisen wie ›VERTRAULICH: Nach dem Lesen entsorgen‹ versehen waren – lassen darauf schließen, dass das gesamte Unternehmen damit beschäftigt war, sein PCB-Monopol, das alljährlich 22 Millionen Dollar einbrachte, zu behalten, ungeachtet jeglicher Gesundheits- oder Umweltrisiken. ›Wir können es uns nicht leisten, in dem Geschäft auch nur einen Dollar zu verlieren‹, hieß es in einer internen Notiz.

Ein Komitee, das der Konzern gründete, um der Kritik an PCBs zu begegnen, hatte nur zwei Vorgaben: ›weitere Verkäufe und Profite zu ermöglichen‹ und ›das Image des Unternehmens zu schützen‹.«

US-Regierung schützt Monsanto vor PCB-Konsequenzen

Seattle reichte vor Kurzem gegen Monsanto eine Klage wegen PCB-Belastung ein. Die Stadt will erreichen, dass das Unternehmen die von ihm produzierte Verschmutzung des Duwamish River beseitigt und dafür Verantwortung nimmt, dass die Fische im Fluss für den Verzehr zu kontaminiert sind. San Diego verklagt Monsanto ebenfalls wegen der PCB-Verschmutzung der Coronado Bay,, und San Jose in Oakland, Berkeley in Kalifornien und Spokane in Washington haben ebenfalls gegen Monsanto Klage eingereicht – weil der Konzern weiterhin PCB produzierte und vertrieb, obwohl er um die Risiken wusste.

Monsantos Kriegsbeitrag: Atombombe, DDT und Agent Orange

Die meisten Leute wissen nicht, dass Monsanto 1943 der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie beitrat. Monsanto-Chef Charles Allen Thomas wurde vom Pentagon eingeladen, wo man ihn bat, sich am »Manhattan Project« zu beteiligen. In der Folge stellten die Monsanto-Labore Polonium für die Atombombe her, die schließlich über dem japanischen Hiroshima abgeworfen wurde.

Laut Martin war Monsanto auch dafür verantwortlich, auf US-Boden amerikanische Bürger radioaktiver Strahlung auszusetzen, indem es radioaktives Eisen für Menschenversuche lieferte. Zwischen 1945 und 1947 verabreichten Forscher der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, nahezu 900 schwangeren Frauen radioaktives Eisen, um die Auswirkungen der Strahlung auf den menschlichen Körper und den Fötus zu testen.

Darüber hinaus produzierte Monsanto das weltweit erste Pestizid, Dichlordiphenyltrichlorethan, besser bekannt als DDT. Das nicht nur als harmlose, sondern sogar als förderlich für die Gesundheit angepriesene DDT wurde weithin ohne jede Sicherheitsvorkehrung gegen Krankheiten übertragende Insekten eingesetzt.

Drei Jahrzehnte lang versicherten Marketingkampagnen die Sicherheit und den großen Nutzen von DDT – obwohl immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen etwas anderes bewiesen. Heute ist die Toxizität von DDT allgemein bekannt, aber erst öffentlicher Druck zwang die US-Regierung schließlich dazu, die Chemikalie 1972 zu verbieten.

Monsantos Beiträge zur US-Kriegsmaschinerie hielten auch während des Vietnamkriegs an, als das Unternehmen einer der führenden Produzenten von Agent Orange wurde. Agent Orange ist ein Entlaubungsmittel, das aufgrund des enthaltenen Dioxins bei allem die damit in Kontakt kamen, schwerwiegende Folgen hatte. Laut Martin wussten Monsanto und die US-Regierung von der Toxizität von Dioxin, verschwiegen sie aber vor der Öffentlichkeit.

Bis heute leiden Vietnamesen, amerikanische Veteranen und Chemiefabrikarbeiter an den von Agent Orange hervorgerufenen Krebs- und anderen Erkrankungen. Das Städtchen Nitro in West Virginia wo Monsanto jahrelang Dioxin im Fluss entsorgte, ohne die Bewohner darüber zu informieren, verzeichnet ebenfalls vermehrt Krebs- und andere Krankheitsfälle. Abfallprodukte, die bei der Herstellung von Agent Orange anfielen, wurden jahrzehntelang in den Passiac River in New Jersey geleitet, wodurch der Fluss zu einem der meistverschmutzten Gewässer der USA wurde.

Monsanto versucht, sich ein neues Image zu geben

1977 beauftragte Monsanto die PR-Agentur Bain & Company, um die öffentliche Meinung über den Konzern zu ändern, die immer negativer geworden war. Der Bain-Mitarbeiter Mitt Romney wurde für diese Aufgabe auserkoren. Er schlug vor, dass Monsanto sich selbst ein neues Image als lebensbejahendes Unternehmen geben sollte, indem es den Fokus auf Lebensmittel und Landwirtschaft legte. Unter Romneys Leitung wurden Monsanto-Slogans wie »Feeding the World« (»Die Welt ernähren«) geboren.

Doch das Facelifting des Konzerns war allenthalben dürftig zu nennen, denn Monsanto stellte die Produktion giftiger Chemikalien nicht etwa ein und veränderte auch seine Geschäftspraktiken nicht. So kaufte Monsanto beispielsweise Searle, den Produzenten des toxischen Süßstoffs Aspartam, der heute in mehr als 6000 Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Abby Martin kennt die Geschichte hinter diesem umstrittenen Süßungsmittel und die politischen Beziehungen, mit deren Hilfe es schließlich den Markt überschwemmt hat, obwohl Studien es als gefährlich für die humane Gesundheit einstuften.

Monsanto sorgte auch dafür, dass das rekombinante bovine Wachstumshormon (recombinant Bovine Growth Hormone, rBGH) Eingang ins Ernährungssystem fand. Das synthetisch hergestellte Hormon erhöht bei Kühen die Milchproduktion. Doch Studien legen nahe, dass der Konsum der Milch von rBGH-behandelten Kühen auch Ihr Krebsrisiko erhöht.

Monsantos landwirtschaftlicher Beitrag ist jedoch der destruktivste von allen. Indem der Konzern gentechnisch verändertes, herbizidresistentes Saatgut und gleich auch die nötigen Pestizide produziert, konnte er seinen toxischen Einfluss noch weiter ausdehnen als zuvor. Bemerkenswert ist, dass Monsanto sich gern selbst als »nachhaltig arbeitendes Landwirtschaftsunternehmen« ausgibt – trotz der Tatsache, dass seine auf Chemikalien beruhenden Methoden alles andere als nachhaltig sind.

Monsantos Einsatz gegen Warnhinweise

Seit den Firmenanfängen hat Monsanto wiederholt Versuche, die Menschen vor den potenziellen Risiken ihrer Produkte zu warnen, unterschlagen. Immer wieder besteht der Konzern darauf, seine Produkte seien durch und durch sicher – selbst wenn er weiß, dass das nicht stimmt. Monsanto bekämpft vehement…

  • die Auszeichnung »rBGH-frei«
  • die Kenntlichmachung gentechnisch veränderter Organismen auf Lebensmittelpackungen
  • Warnhinweise auf die Toxizität von Glyphosat

Die Geschichte des Unternehmens spricht für sich selbst, und sein derzeitiges Verhalten sagt uns nur, dass sich seit den Tagen von DDT, PCBs und Agent Orange nichts geändert hat. Das Einzige, was sich geändert hat, ist die Tatsache, dass Monsanto inzwischen sicher sein kann, dass praktisch jeder Mensch auf unserem Planeten von seinen giftigen Chemikalien betroffen ist, und zwar durch die Ernährung.

Schlechte Nachricht: US-Repräsentantenhaus beschließt DARK-Act-Kompromiss

Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Kompromiss im Rahmen des DARK Act (»Deny Americans the Right to Know«-Act) beschlossen, der Lebensmittelhändler dazu zwingt, die Verarbeitung gentechnisch veränderter Produkte mithilfe einer Smartphone-App auszuweisen. Nun geht die Vorlage ans Weiße Haus, wo Präsident Obama sie vermutlich unterzeichnen wird.

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind lebende Organismen, deren genetische Komponenten im Labor künstlich manipuliert werden, indem labile Kombinationen aus pflanzlichen, tierischen, bakteriellen und sogar viralen Genen geschaffen werden, die in der Natur so nicht vorkommen und auch bei traditionellen Kreuzzüchtungsmethoden nicht entstehen würden.

GVO-Verfechter behaupten, dass die gentechnische Manipulation »sicher und förderlich« sei und der landwirtschaftlichen Industrie nur nützen könne. Sie sagen auch, dass GVO dazu beitragen, den globalen Lebensmittelvorrat und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Aber ist da auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran? Ich glaube nicht. Seit Jahren vertrete ich die Meinung, dass GVO eine der größten Gefahren für das Leben auf unserem Planeten bedeuten. Gentechnische Veränderung ist NICHT die sichere und vorteilhafte Technologie, als die sie angepriesen wird.

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) ebnete den Weg für gentechnisch veränderten Atlantik-Lachs, der nun für den menschlichen Verzehr gezüchtet wird. Immerhin muss das Produkt speziell ausgezeichnet werden, sodass der Konsument wenigstens sicher sein kann, den gentechnisch manipulierten Lachs im Laden zu erkennen. Doch es ist eigentlich zwingend notwendig, dass ALLE gentechnisch veränderten Lebensmittel ganz klar gekennzeichnet werden – ohne Smartphone-Scan-Code, denn schließlich hat nicht jeder ein Smartphone.

Die FDA bedroht unseren Nahrungsvorrat. Inzwischen haben wir angefangen, uns dagegen zu wehren. Ich bitte Sie dringend, diesen Artikel an Freunde und Verwandte weiterzuleiten. Wenn wir uns zusammentun, können wir etwas bewegen und den Absurditäten ein Ende bereiten.

Boykottieren Sie ab sofort Smart Labels!

Wenn Sie auf einem Lebensmittel einen QR-Code oder ein sogenanntes Smart Label sehen, lassen Sie es liegen. Produkte mit dem Smart Label der Grocery Manufacturer’s Association (GMA) enthalten höchstwahrscheinlich Pestizide und/oder GVO.

Zu den mehr als 300 GMA-Mitgliedern gehören Chemotechnik-Unternehmen, Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut sowie Lebensmittel- und Getränkefirmen. Monsanto, Dow und Coca-Cola sind nur drei der prominenten Konzerne in dieser einflussreichen Industrievereinigung, die keine Skrupel hat, alles zu tun, um die Interessen ihrer Mitglieder zu wahren.

Verschwenden Sie keine Zeit damit, deren Website zu durchsuchen, die die von Ihnen gesuchten Informationen vielleicht sowieso nicht enthält. Wenn diese Konzerne Sie weiterhin Zeit vergeuden lassen und das Einkaufen schwierig machen – warum sollten wir sie dann mit einem Kauf belohnen?

Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass die GMA Eigentümerin der Handelsmarke »Smart Label« ist, die der Kongress als sogenannten »Kompromiss« für auf dem Etikett angegebene Inhaltsstoffe zugelassen hat. Dies ist ein weiterer Grund, warum meiner Meinung nach Smart Labels nur von jenen verwendet werden, die etwas zu verheimlichen haben, wie eben Monsanto.

Möchten Sie Ihr Geld in ein korruptes, toxisches und nicht nachhaltiges Nahrungssystem stecken – oder doch lieber in ein gesundes, regeneratives System? Es gibt viele Optionen jenseits der industriell verarbeiteten Produkte mit großen Namen, die zum »verifizierten Betrügerring der GMA« gehören. Sie haben die Wahl:

  • Sie können auf Bauernhöfen und -märkten vor Ort einkaufen.
  • Sie können ausschließlich Produkte kaufen, die mit Bio gekennzeichnet sind

Zu guter Letzt können Sie jene Unternehmen unterstützen, die QR-Codes ablehnen und deren Inhaltsangaben transparent und deutlich sind. Damit sorgen Sie schlussendlich dafür, dass alle GVO-Produkte des »verzifizierten Betrügerrings« der GMA leicht anhand des Smart Labels identifiziert werden können.

Campbell’s, Mars, Kellogg’s, ConAgra und General Mills verpflichteten sich freiwillig dazu, Vermonts Gesetz zur GVO-Auszeichnung anzuwenden, indem sie alle ihre Produkte in den USA entsprechend kennzeichnen. Werden sich ihre Pläne ändern, wenn der derzeitige »Kompromiss« vom Senat verabschiedet wird? Das bleibt abzuwarten.

Quelle: http://www.anonymousnews.ru/2016/08/21/us-konzern-mit-hang-zum-voelkermord-die-geschichte-von-monsantos-aufstieg-zur-macht/

Erschreckende neue Studie- Glyphosat verursacht Veränderungen in der DNA-Funktion, was in chronischer Erkrankung resultiert – Glyphosate Causes Changes to DNA Function Resulting in Chronic Disease, According to Study

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Quelle: netzfrauen.org

Laut einer Studie verursacht Glyphosat Veränderungen in der DNA-Funktion, was in chronischer Erkrankung resultiert.Laut den Autoren geht Glyphosat, Ersatz für Glycin, mit einigen Krankheiten einher, einschließlich Diabetes, Fettleibigkeit, Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Parkinson und weiteren.

Wie lange sehen unsere Regierungen noch dabei zu, wie große Unternehmen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen – leichtfertig, gewissenlos und aus Profitgier?!

Es ist unglaublich – WHO-Forscher stuften Glyphosat als nicht krebserregend ein. Die IARC hatte Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft. Nachdem die EU-Kommission sich nicht einig wurden, wurde kurzerhand die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat um 18 Monate verlängert. Obwohl Wissenschaftler der Internationalen Agentur für Krebsforschung heraus fanden, dass zwischen Pestizidbelastung und Lymphdrüsenkrebs, auch als Blutkrebs bezeichnet – bekannt als Non-Hodgkin-Lymphom – eine starke Verbindung besteht.Siehe: Krebserkrankungen steigen weltweit drastisch an! Studie: Pestizide von Monsanto verdoppelt das Lymphdrüsenkrebs-Risiko – Study: Glyphosate Doubles Risk of Lymphoma.

Die Veröffentlichung einer neuen Studie folgt unmittelbar anderen Diskussionen und Handlungen bezüglich Glyphosat, welche über die letzten Wochen stattgefunden haben. Letzten Monat hat ein Abgeordneten-Briefing, gefördert durch US-Vertreter Ted Lieu, eine Delegation unabhängiger Wissenschaftler, und den Autoren der Studie eingeschlossen, ihre Ergebnisse präsentiert, welche die Gesetzgeber dazu drängen, die Umweltschutzagentur EPA aufzufordern, RoundUp, Monsanto’s Spitzen-Herbizid, zu verbieten.

Der Artikel führt einige Wege auf, dass Glyphosat Menschen und Organismen beeinflusst. Laut der Studie können die Konsequenzen dieses Vorgehens zur Freisetzung geschädigter, fetthaltiger Säure führen, was wiederum zu Fettleibigkeit, einer fehlerhaften Reaktion des Insulinrezeptors führt. Dies führt zudem zu Diabetes, einen geschädigten Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel. Das wiederum ruft Mängel der Nervenbahn sowie Autismus hervor, eine geschädigte Kontrolle Zellzyklus während der DNA-Synthese sowohl eine deregulierte Kaskade der Phosphorylierung, führend zu Krebs, Lungenstörungen als auch Autoimmunerkrankungen.

Wir haben für Sie diesen Beitrag übersetzt, der zeigt, dass auch die Europäische Kommission sofort Glyphosat verbieten muss.

Laut einer Studie verursacht Glyphosat Veränderungen in der DNA-Funktion, was in chronischer Erkrankung resultiert.

Ein Bericht über wissenschaftliche Literatur bringt Glyphosat, einer der größsten Unkrautvernichter der USA und aktiver Zusatzstoff in RoundUp, in Verbindung mit einer großen Reihe an Krankheiten durch einen Mechanismus der DNA-Funktion modifiziert indem die Internationale Agentur für Krebswissenschaften eine neue, noch beunruhigendere Dimension zur Herbizid-Krebs-Klassifikation aufbringt.

Laut jüngstem Bericht ist Glyphosat auf dem Weg zur modernen Krankheit V: Aminosäure, Analogon zu Glycin in diversen Proteinen, durchgeführt von unabhängigen Wissenschaftlern wie Anthony Samseln (Ph.D.) und Stephanie Seneff (Ph.D.), ein Wissenschaftler am MIT, Glyphosat geht vor wie ein Glycin Analogon welches sich während der Eiweißsynthese in Peptide einpflanzt. In diesem Prozess verändert es eine Anzahl an Proteinen, welche für die richtige Funktion auf bewahrtes Glycin angewiesen sind. Laut den Autoren geht Glyphosat, Ersatz für Glycin, mit einigen Krankheiten einher, einschließlich Diabetes, Fettleibigkeit, Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Parkinson und weiteren.

Glycin, die kleinste Aminosäre, häufig in Proteinen zu finden, hat einzigartige Eigenarten welche Flexibilität unterstützen und die Fähigkeit eine Plasmamembran oder das Cytoskelett zu verankern. Laut der Studie, erhärtet dieser neue, direkte biologische Beweis, zusammengetragen mit Korrelationsdaten, den Fall, dass der Glyphosat-Mechanismus wie das Glycin-Analogon, verantwortlich für vieles an der Giftigkeit von Glyphosat ist. Die Verfasser finden, dass Glyphosat, als Aminosäure, Analogon für Glycin, während der Eiweißsynthese in Aminosäureketten eingegliedert werden kann. Durch diesen Vorgang hat es einen Einfluss auf Struktur und Funktion der Proteine. Diese falten sich zusammen und Glycin ist ein kleines Molekül welches an Falzplätzen auffindbar ist. Da Glyphosat viel größer ist, hindert es das Eiweißmolekül daran, sich richtig zu falten. Dies führt zu einer Funktionsstörung vieler Proteine mit notwendigen Rollen für den Stoffwechsel und den Regulierungsprozess.

Der Artikel führt einige Wege auf, dass dies Menschen und Organismen beeinflusst. Laut der Studie können die Konsequenzen dieses Vorgehens zur Freisetzung geschädigter, fetthaltiger Säure führen, was wiederum zu Fettleibigkeit, einer fehlerhaften Reaktion des Insulinrezeptors führt. Dies führt zudem zu Diabetes, einen geschädigten Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel. Das wiederum ruft Mängel der Nervenbahn sowie Autismus hervor, eine geschädigte Kontrolle Zellzyklus während der DNA-Synthese sowohl eine deregulierte Kaskade der Phosphorylierung, führend zu Krebs, Lungenstörungen als auch Autoimmunerkrankungen.

Stephen Frantz, Ph.D., pathologischer Wissenschaftler, erklärt dies so: „Wenn eine Zelle versucht Proteine zu formen, könnte es Glyphosat erwischen anstelle von Glycin, um zerstörte, falsch-gefaltete Proteine zu formen. Danach herrscht medizinische Chaos. Wo auch Glyphosat Glycin ersetzt, kann die Zelle nicht mehr ihrem eigentlichen Geschäft nachgehen, was mit unvorhergesehene Konsequenzen und vielen Krankheiten und Störungen als Resultat, einhergeht.

Die Veröffentlichung dieser Studie folgt unmittelbar anderen Diskussionen und Handlungen bezüglich Glyphosat, welche über die letzten Wochen stattgefunden haben. Letzten Monat hat ein Abgeordneten-Briefing, gefördert durch US-Vertreter Ted Lieu, eine Delegation unabhängiger Wissenschaftler, diese Autoren eingeschlossen, ihre Ergebnisse präsentiert, welche die Gesetzgeber dazu drängen, die Umweltschutzagentur EPA aufzufordern, RoundUp, Monsanto’s Spitzen-Herbizid, zu verbieten. Beyond Pesticides saß im Ausschuss, um Beweise zur Verfügung zu stellen bezüglich des Einflusses von Glyphosat auf Öl-Systeme, sowie das unzumutbare Risiko, das es den Menschen, Tieren und der Umwelt darstellt. Nachfolgend dem Kongress-Briefing sprachen die Wissenschaftler bei einem geschlossenen Treffen mit der EPA, um die biochemischen und physiologischen Gründe, inwiefern die Berührung mit Glyphosat, dem aktiven Inhaltsstoff in RoundUp, in Verbindung zu Autismus, Alzheimer, Krebs, Geburtsfehlern, Fettleibigkeit, Gluten-Intoleranz und weiteren gesundheitlichen Problemen, steht. Der stellvertretende Leiter des Amtes für Pestizid-Programme der EPA, sowie das Personal, trafen sich mit Experten und gaben einen Überblick über den Registrierungsprozess von Glyphosat. Die Mitarabeiter der EPA hatten Interesse an den präsentierten Informationen, welche auch an relevante Arbeitnehmer weitergegeben wurde. Jedoch signalisierte EPA, dass viele der gegebenen Informationen die laufende Risikoanalyse zu Glyphosat, welche für 2017 vorgesehen ist, nicht beeinflussen können.

Glyphosat, hergestellt von Monsanto, wird als Chemikalie mit „niedriger Giftigkeit“ und „sicherer“ als andere Chemikalien von der Industrie propagiert. Aber es hat sich gezeigt, dass Glyphosat einen schädlichen Einfluss auf Menschen und Umwelt hat. Angesichts seiner weit verbreiteten Verwendung auf sowohl Wohn- als auch auf Seiten der Agrikultur, seine Giftigkeit ist von immer größerer Sorge. Im Frühjahr 2015 wurde Glyphosat von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ eingestuft. Nur wenige Monate später veröffentlichte Environmental Health News eine Studie, welche herausfand, dass chronische, niedrigdosierte Berührung mit Glyphosat zu einer Gegenwirkung bei Leber- und Nierengesundheit führten. Die RoundUp-Rezeptur kann ebenso eine dosierungsabhängige Formation der DNA-Einschlussverbindungen der Nieren und Leber von Mäusen hervorrufen (geänderte DANN-Formen welche in Verbindung zu chemischem Kontakt stehen und eine große Rolle in der chemischen Krebserregung spielt). Die Zerstörung der menschlichen endokrinen Zelle am Androgen-Rezeptor, Einschränkungen von Transkriptionsaktivitäten der Östrogenrezeptoren auf HepG2, DNA-Schäden und Killerzellen-Effekte Rückstände der Konzentration weit unter „akzeptabel“ wurden alle gut observiert.

RoundUp schadet dem Saatgut und dessen Möglichkeit Kohlenstoff von der Luft einzufangen, einen wichtigen Faktor im Kampf gegen den Klimawandel. „Glyphosat beeinflusst das Mikrobiom der Erde negativ“, sagte Frantz. „Es zerstört die Möglichkeit der Erde ein Nährmedium zu sein um Saatgut zu produzieren. Organische oder biologisch nachhaltige Agrikultur ist die Lösung für den nachhaltigen Agrikultursektor und wird Erde-, Luft- und Wasserqualität schonen sowie Kohlenstoff aufnehmen was dabei hilft, die Klimakrise zu lindern. Wir rufen dazu auf, Glyphosat zu verbieten”.

Beyond Pesticides bittet jeden einzelnen, der sich um eine Berührung mit Glyphosat sorgt, eindringlich darum, organische Systeme zu unterstützen welche in keiner Beziehung zu gefährlichen, krebserregenden Pestiziden steht. In der Agrikultur können besorgte Bürger Nahrungsmittel mit zertifizierter Öko-Kennzeichnung erwerben, welche nicht nur synthetische Pestizide wie Glyphosat verbietet, sondern auch die Verwendung von Klärschlamm und genetisch-entwickelte Zusatzstoffe. Beyond Pesticides drängt zudem auch auf die Aufnahme von organischen Rasen- und Landflächen-programme.

Glyphosat

Glyphosate Causes Changes to DNA Function Resulting in Chronic Disease, According to Study

(Beyond Pesticides July 18, 2016)review of the scientific literature links glyphosate, one of the most popular weed killers in the U.S. and the active ingredient in Roundup, to a wide range of diseases through a mechanism that modifies DNA functioning, adding a new even more troubling dimension to the herbicide’s cancer classification by the International Agency for Research on Cancer. According to the most recent review, Glyphosate pathways to modern disease V: Amino acid analogue of glycine in diverse proteins, conducted by independent scientists Anthony Samsel, Ph.D. and Stephanie Seneff, Ph.D., a scientist at Massachusetts Institute of Technology (MIT), glyphosate acts as a glycine analogue that incorporates into peptides during protein synthesis. In this process, it alters a number of proteins that depend on conserved glycine for proper function. According to the authors, glyphosate substitution for glycine correlates with several diseases, including diabetes, obesity, asthma, Alzheimer’s disease, amyotrophic lateral sclerosis (ALS), and Parkinson’s disease, among others.

Glycine, the smallest amino acid commonly found in proteins, has unique properties that support flexibility and the ability to anchor to the plasma membrane or the cytoskeleton. This new direct biological evidence, taken together with correlational data, make a compelling case that glyphosate action as a glycine analogue accounts for much of glyphosate’s toxicity, according to the study. The authors find that glyphosate, as an amino acid analogue of  glycine, may  be  incorporated into polypeptide chains during protein synthesis. In doing so, it has an impact on the structure and function of the proteins. Proteins fold up, and glycine is a small molecule that is often found at the folding places. Since glyphosate is much larger, it prevents the protein molecule from folding properly, leading to the disruption of function of many  proteins with essential roles in metabolism and regulatory processes.

The article cites a number of ways that this affects humans and other organisms. According to the study, the consequences of this action can lead to impaired fatty acid release leading to obesity, impaired insulin receptor response leading to diabetes, impaired one-carbon metabolism leading to neural tube defects and autism, impaired cell cycle control during DNA synthesis, and disregulated phosphorylation cascades leading to cancer, lung disorders, and autoimmune diseases.

Stephen Frantz, Ph.D., a pathobiologist research scientist explains it like this: “When a cell is trying to form proteins, it may grab glyphosate instead of glycine to form a damaged, mis-folded protein. After that it’s medical chaos. Where glyphosate replaces glycine, the cell can no longer conduct business as usual causing unpredicted consequences with many diseases and disorders as a result.”

The release of this study comes on the heels of several other discussions and actions on glyphosate that have taken place over the past few weeks. Last month at a Congressional briefing sponsored by U.S Representative Ted Lieu, a delegation of independent scientists including this study’s authors, presented their findings, urging lawmakers to call on the EPA to ban RoundUp, Monsanto’s flagship herbicide. Beyond Pesticides participated on the panel, providing testimony on the impact of glyphosate on soil systems, as well as the unreasonable risk it poses to humans, animals, and the environment. Following the congressional briefing, scientists spoke at a closed meeting with the Environmental Protection Agency (EPA), explaining the biochemical and physiological reasons why exposure to glyphosate, the active ingredient in RoundUp, is linked to autism, Alzheimer’s, cancer, birth defects, obesity, and gluten intolerance, among other health issues. EPA’s Office of Pesticide Programs’ Deputy Director and his staff met with the panelists and provided an overview of EPA’s registration process for glyphosate. EPA staff had some interest in the information presented, which was forwarded to relevant staffers. However, EPA indicated that much of the information provided may not impact their current risk assessment for glyphosate, which is expected sometime in 2017.

Glyphosate, created by Monsanto, is touted as a “low toxicity” chemical and “safer” than other chemicals by industry. But glyphosate has been shown to have detrimental impacts on humans and the environment. Given its widespread use on residential and agricultural sites, its toxicity is of increasing concern. In early 2015, glyphosate was classified by the World Health Organization’s (WHO) International Agency for Research on Cancer (IARC) of as a “probable human carcinogen.” Just a few months later, a study published in Environmental Health News found that chronic, low-dose exposure to glyphosate led to adverse effects on liver and kidney health. Roundup formulations can also induce a dose-dependent formation of DNA adducts (altered forms of DNA linked to chemical exposure, playing a key role in chemical carcinogenesis) in the kidneys and liver of mice. Human cell endocrine disruption on the androgen receptor, inhibition of transcriptional activities on estrogen receptors on HepG2, DNA damage and cytotoxic effects occurring at concentrations well below “acceptable” residues have all been observed.

Roundup also harms crops’ ability to capture carbon from the air, an important factor in fighting climate change. “Glyphosate negatively affects the soil microbiome,” said Frantz. “It is destroying the ability of soil to be a nutritive medium for producing crops. Organic or biological regenerative agriculture is the solution for the sustainable agricultural sector and will conserve soil, air and water quality, and sequester carbon that helps to mitigate the climate crisis. We call for a ban on glyphosate.”

Beyond Pesticides urges individuals concerned about glyphosate exposure to support organic systems that do not rely on hazardous carcinogenic pesticides. In agriculture, concerned consumers can buy food with the certified organic label, which not only disallows synthetic pesticides like glyphosate, but also the use of sewage sludge and genetically engineered ingredients. Beyond Pesticides also urges the adoption of organic lawn and landscape programs.

All unattributed positions and opinions in this piece are those of Beyond Pesticides.

Source: Research Gate, Huffington Post

Netzfrau Lisa Mönch

Mehr Informationen:

Monsanto Fassungslos – Kalifornien Bestätigt ‘Roundup’ Wird “Krebserregend” Gekennzeichnet – Monsanto Stunned – California Confirms ‘Roundup’ Will Be Labeled “Cancer Causing”

Glyphosat krebserregend?! Bill Gates – Hungerallianz mit Monsanto, die Impfallianz mit Big Pharma und Hauptsponsor der WHO

Krebserkrankungen steigen weltweit drastisch an! Studie: Pestizide von Monsanto verdoppelt das Lymphdrüsenkrebs-Risiko – Study: Glyphosate Doubles Risk of Lymphoma

Der Mann, der TTIP zu Fall gebracht hat

Noch verhandeln US- und EU-Vertreter über TTIP. Doch das Abkommen gilt bereits als politisch tot. Dazu hat Thilo Bode, Gründer und Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation „Foodwatch“, maßgeblich beigetragen, wie die US-Zeitung „Politico“ schreibt.

Mann der TIPP stürzte

Das Abkommen schien unaufhaltsam auf die europäischen Verbraucher zuzurollen, „nun ist es dank Thilo Bode in eine Sackgasse geraten“, schreibt „Politico“.

Dieser Mann gründete eine Bewegung, die Angela Merkel und ihre europäischen Amtskollegen kalt erwischt hat. Foodwatch hat ein Abkommen untergraben, das als das größte Freihandelsabkommen der Geschichte angekündigt war.Bode hat einen Streit aufgewärmt, von dem das EU-Establishment glaubte, er habe der Vergangenheit angehört. Anschließend hat er diesen Streit gewonnen.

Der Verbraucherschützer hat sich 2014 dem Kampf gegen TTIP angeschlossen. In dem Jahr ist die Zustimmung zum Abkommen in der deutschen Bevölkerung von 55 auf 17 Prozent abgesackt. Sein damals erschienenes Buch „Die Freihandelslüge“ wurde zu einem Bestseller.

Rund 150.000 Menschen versammelten sich im Oktober 2015 zu einer Kundgebung gegen TTIP, die Bode mitorganisiert hatte. Seit der Irak-Invasion in 2003 sei das die größte politische Demonstration in der Bundesrepublik gewesen, schreibt „Politico“.

Bis zu Bodes Einmischung in die Anti-TTIP-Kampagne hätten weder die deutsche noch die europäische Öffentlichkeit das Abkommen wirklich wahrgenommen. Die Anti-TTIP-Aktivisten hätten größtenteils gegen die USA und den Freihandel Stimmung gemacht, schreibt die US-Zeitung. „Bode hingegen verhält sich wie ein umsichtiger Konservativer, der berechtigterweise befürchtet, dass TTIP das für viele Deutsche vertraute Leben zerstört“, so „Politico“.Statt mit chlorverseuchtem Hühnerfleisch Ängste in der Öffentlichkeit zu schüren, verweist Bode auf die langfristige Gefahr, die TTIP für den Verbraucherschutz mit sich bringt.

So sieht das Freihandelsabkommen eine engere Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden auf beiden Seiten des Atlantiks vor. Dabei sollen Unternehmensvertreter Gesetzentwürfe zum Verbraucherschutz von Beginn an kommentieren dürfen.

Dies werde die Tendenz verstärken, dass Lobbyisten Druck auf die Regulierungsbehörden ausüben, um Entscheidungen zu eigenen Gunsten zu bewirken, sagt Bode.

Auf den Vorwurf, er schüre mit seinen Einwänden nur Angst, hat Bode ein rechtliches Gutachten initiiert, welches beweisen soll, dass Europas wichtigste Rechtsgrundsätze weder in TTIP noch in CETA – dem Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada – enthalten sind.

Im Mai dieses Jahres haben deutsche Medien geheime Greenpeace-Dokumente veröffentlicht, die offenlegen, welch enormen Druck Washington bei den TTIP-Verhandlungen auf Brüssel ausübt, schreibt „Politico“.

TTIP aufgeflogen – Und nun?

Möglicherweise haben sich die Amerikaner mit TTIP das größte Eigentor ihrer Geschichte geschossen

Quelle: denkbonus.wordpress.com

sosKommentar – Der Versuch war gewagt. Mehr als 500 Millionen Europäer sollten in klandestinen Verhandlungen, für alle Zeiten in vertragliche Fesseln gebunden, den Sturz der fallenden Supermacht USA abfangen. Dass Europa dabei zerquetscht worden wäre, kam den Verantwortlichen in Washington dabei nur zu gelegen. Hätte eine komplett ausgeplünderte EU mit dauerhaft ruinierter Biosphäre doch nie wieder als ernstzunehmender Konkurrent in Richtung Moskau schielen können. Hatten diese Typen tatsächlich gedacht, dass dies in Zeiten von Wikileaks, Assange, Manning und Snowden nicht ans Licht kommen würde?

Mehr als 17 Billionen US- Dollar an Schulden haben die Amerikanischen Eliten mittlerweile angehäuft. Für blutige Kriege, Präsidentenmorde, Farbrevolutionen und Putsche. Angehäuft haben sie aber auch mehr als drei Millionen Tote seit 2001. Da der US- Dollar seine Vormachtstellung in der Welt zusehends einbüst, war klar, dass Washington diese astronomischen Schulden niemals würde abtragen können. Das Schicksal, das den USA derzeit droht, ist um einiges schlimmer, als das von Griechenland. Kein Wunder, das sie die Konsequenzen ihres verbrecherischen Treibens nun auf andere abzuwälzen versuchen. Das ist gute, alte, amerikanische Tradition.

Doch nun ist der Plot zu Teilen aufgeflogen und was da zum Vorschein kam, hat allen den Atem verschlagen. Gewusst hatten es bereits einige, geahnt hingegen alle. TTIP ist das ultimative Konzept, um alle Europäischen und Amerikanischen Bürger in die Leibeigenschaft großer Konzerne zu pressen. Es ist eine einzige Vergewaltigung der menschlichen Spezies und Ausgeburt teuflischster Phantasien. Ein Plan, von Verbechern für Verbrecher, zur Beendigung aller menschlichen Freiheit in der westlichen Hemisphäre.

Das Bekanntwerden dieses Planes kann erhebliche Konsequenzen für Amerika haben. Die Kriegstreiber in Washington gehen uns Europäern schon lange mächtig auf den Senkel. Mit ihren ewigen Kriegen, dem intimen Ausspionieren durch die NSA und dem ständigen Verdeutlichen, dass wir als Besiegte uns dem Edikt der Amerikanischen Siegernation zu unterwerfen hätten. Dass sie jedoch vorhaben, uns allesamt zu vernichten, wirft ein neues Licht auf die Sache. Im übertragenen Sinne haben die USA uns Eurpäern mit diesem arglistigen Angriff faktisch den Krieg erklärt. Wie wird Europa darauf reagieren?

Zunächst einmal wird es stündlich unwahrscheinlicher, dass TTIP noch durch gewunken wird. Die Welle der Empörung ist riesig und jeder Staatsmann, der morgen noch im Amt sein möchte, muss nun sehr genau überlegen, was er tut. So hat Frankreich bereits erklärt, dass eine Unterbrechung der TTIP- Verhandlungen sehr wahrscheinlich sei. Österreich schlägt in die gleiche Kerbe. Die Niederländer, die dem Europäischen Gedanken, der sich allmählich bis nach Wladiwostok auszudehnen scheint, ohnehin sehr skeptisch gegenüber stehen, haben das letzte Referendum gegen den EU- Beitritt der Ukraine ohnehin zur Generalprobe für ihr nächstes Referendum gegen TTIP erklärt. Nur Merkel wird nicht umfallen, denn das ist sie bereits bei ihrer Geburt.

Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Washington massiv an Einfluss in Europa verlieren wird. Stattdessen wird der Gegenwind stärker werden. Vor allem die Sanktionen gegen Russland, die allen Europäern, jedoch nicht den Amerikanern schaden, könnten bald schon Geschichte sein. Dass Amerika versucht hat, unter Ausschluss nicht nur der Öffentlichkeit, sondern sogar der Parlamentarier, unsere ganze Kontinentalscholle über den Tisch zu ziehen, ist eine solche Frechheit, dass eine neue Eiszeit zwischen Europa und Amerika immer wahrscheinlicher wird. Daran werden auch korrupte Karrierepolitiker, wie es sie hier zuhauf gibt, nichts ändern können, denn sonst geraten sie selbst in den frostigen Sog der Dinge. Allenfalls unsere Konzernmedien werden weiterhin massiv für TTIP werben können und sich dabei erneut die Bezeichnung Lügenpresse einfangen. Der wichtigste Baustein der Amerikaner in deren Plan, die Welt zu erobern, ich denke, sie haben ihn soeben eingebüsst.

Atlantikbrücke, TTIP und Flüchtlingskrise: die geheimen Spiele der Mächtigen

 Quelle: www.pravda-tv.com

Sagen Sie mal: kommt Ihnen Ihr Land nicht auch manchmal etwas seltsam vor? So, als ob da irgendetwas nicht mit stimmen würde? Ich meine: finden Sie es normal, dass wir Jugoslawien angegriffen haben? Ja, das war ein Angriffskrieg der Bundeswehr (Menschenrechtsbellizismus ist das Wort dafür, ist so ähnlich wie Tierschutzschlachtungen oder Naturschutzverwüstungen – der ganz normale Wahnsinn eben) mit vielen toten Zivilisten.

Oder die Wiedervereinigung: finden Sie es normal, dass wir unsere „Brüder und Schwestern“ für hundert Mark Begrüßungsgeld enteignet haben (Müntefering regt gesamtdeutsche Verfassung an – „Es habe nie wirklich eine Wiedervereinigung gegeben…“)?

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Warum durften eigentlich vom Volk wirtschaftlich erfolgreich geführte Konzerne wie der Mineralölkonzern Minol nicht als von der Belegschaft im Rahmen einer Genossenschaft geführten Form weiterlaufen – warum wurden also die Arbeiter, denen der Betrieb vorher gehörte, enteignet und verramscht (bis auf vier Minol-Tankstellen, die noch existieren).

Wäre es im Rahmen von „Mehr-Demokratie-wagen“ (Willy Brandt, SPD) nicht mal spannend gewesen, zu sehen, wie sich solche Betriebe im Wettbewerb machen?

Nein – bleiben Sie noch eine Weile, ich habe noch ein paar Fragen, nicht nur zur feindlichen Übernahme der DDR (ja – so nennt man das in der Wirtschaft, wenn Firmen gegen ihren Willen übernommen werden), deren Preis wir nun in Form von brennenden Flüchtlingsheimen zahlen.

Wie kann es eigentlich sein, dass sich unsere Regierung bzw. die in unserer Regierung vertretenen Parteien entgegen der UN-Charta (Artikel 2, Ziffer 7) in die inneren Angelegenheiten eines Landes einmischen (Ukraine) … bis hin zu Kriegsdrohungen nach Russland – einem Land, mit dem wir kurz zuvor noch gute Geschäfte gemacht hatten, was immer eine gute Ausgangsbasis für Frieden ist (Russland und Deutschland: USA werden eine Allianz nie zulassen (Videos))? In manche fernen, fremden Ländern sind wir sogar schon mit Bodentruppen einmarschiert (z.B. Afghanistan), ohne dass man uns vorher gefragt hat, ob wir deutschen Bürger das so gerne hätten. Ebenso beteiligt man sich an gefährlichen militärischen Abenteuern (Syrien) – auch wenn es direkt gegen die Meinung der Mehrheit des Volkes ist – wie alles, was an Sauereien die letzten Jahre geschehen ist.

Man hat uns ja auch nicht gefragt, ob man den Sozialstaat abbauen und die Finanzmärkte destabilisieren soll, was uns viel Lebensqualität, viel Geld …und einiges an Menschenleben im Inneren gekostet hat.

Dreister noch, drastischer, ja, ein Schlag ins Gesicht des aufrechten demokratischen Bürgers ist die Aufdeckung der Existenz von Geheimverträgen (wie ANFA und TTIP … und was es sonst noch so alles an Geheimverhandlungen gibt, die wir aktuell noch gar nicht kennen), bei der wir uns kaum noch entsinnen, warum wir uns darüber aufregen sollten, dürfen … und müssen.

Vielleicht darf ich daran erinnern, dass eine Demokratie keine Geheimnisse kennt – jedenfalls keine der Regierung vor dem Volk. Hat eine Regierung Geheimnisse vor dem Volk (und sei es nur eine falsche Parkquittung), so kann zurecht man von Bandenbildung, Verrat, Diebstahl und Verschwörung reden. Das sind unsere Verwaltungsangestellten – mehr nicht, auch wenn sie sich gerne mal als unsere Herren aufspielen, wenn sie vor der Presse als ominöses „Wir“ auftreten – als wären sie etwas ganz anderes als ihre Wähler. Stellen Sie sich mal vor, wie Ihr Chef in der Firma reagieren würde, wenn er sie bei geheimen Verhandlungen mit anderen Firmen ertappen würde, wo es um sein Geld oder seine Rechte geht? Schnell könnten Sie die rudimentären Reste unseres Sozialstaates studieren gehen – von unten.

Wir aber … reden nicht davon. Dürfen wir auch gar nicht – was meinen Sie, warum massiv gegen „Verschwörungstheorien“ vorgegangen wird, Theorien, die nichts anderes wollen, als jene Wirklichkeiten abbilden, in denen es absichtlich und umfangreich geplante Geheimoperationen von Machtkartellen innerhalb einer Solidargemeinschaft gegen eben diese Gemeinschaft geht? Oder – einmal anders herum gefragt: wer sollte schon etwas gegen die Bildung dieser Theorien haben, wenn nicht die Verschwörer selbst?

Kartelle – darüber sollten wir mal kurz reden. Kartelle waren hundert Jahre lang für die deutsche Wirtschaft kennzeichnend, der größte Feind der Kartelle auf deutschem Boden war Ludwig Ehrhard, der Begründer der sozialen Marktwirtschaft. Wo es Kartelle gibt – also: Zusammenschlüsse von Menschen, die augenscheinlich konkurrieren, aber im Geheimen gemeinsame Ziele verfolgen (in der Wirtschaft wären zum Beispiel die Preiskartelle zu nennen – Bierbrauer und Zementfirmen waren da mal sehr engagiert … und über Ölkonzerne wollen wir da gar nicht reden) – wird die Freiheit hintergangen – und das Soziale ebenso, vom „heiligen Wettbewerb“ ganz zu schweigen. In der Wirtschaft kümmert sich das Kartellamt darum, verhindert marktbeherrschende Zusammenschlüsse, die die soziale Marktwirtschaft aushebeln würden, aber in der Politik?

Ich möchte Ihnen eins dieser Kartelle vorstellen (und betrete damit schon den verbotenen Bereich der Verschwörungstheorie, obwohl ich doch gar keine Theorien formuliere, sondern nur Fakten zitiere): die Atlantikbrücke, einen eingetragenen Verein, rechtlich ähnlich dem Karnickelzüchterverein Bottrop, nur halt mit ganz besonderen Teilnehmern (siehe Atlantik-Brücke):

„Die Atlantik-Brücke ist ein gemeinnütziger, privater und überparteilicher Verein, der das Ziel hat, eine Brücke zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten zu schlagen. Im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten steht das Bemühen um ein besseres gegenseitiges Verständnis.

Zielgruppe sind deutsche und amerikanische Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, den Streitkräften, der Wissenschaft, den Medien und der Kultur, die bei der Atlantik-Brücke einen Rahmen für vertrauliche Gespräche finden, aber auch Nachwuchsführungskräfte, die auf den „Young Leaders“-Konferenzen Netzwerke schmieden und den transatlantischen Dialog in der kommenden Generation lebendig halten. Mit ihren Studienreisen für amerikanische Lehrer möchte die Atlantik-Brücke ein differenziertes Bild vom modernen Deutschland vermitteln.

Die rund 500 Mitglieder der Atlantik-Brücke kommen vorwiegend aus der Wirtschaft, der Politik, der Wissenschaft und den Medien. Die Mitgliedschaft erfolgt auf Einladung.“

Hätten wir ein politisches Kartellamt: die Alarmlampen müssten auf „rot“ stehen, allein wegen dem letzten Satz. Ja: selbst wenn Sie ein begeisterter Freund der USA sind und leidenschaftlich dafür werben würden, dass Deutschland ein weiterer Bundesstaat der USA wird: sie kämen da nicht rein. Der Verein ist „privat“, bestimmt selbst, welche Entscheidungsträger er für würdig erachtet, seinen Zielen zu dienen und welche nicht. Das hier eine Diskriminierung stattfindet – darüber wollen wir gar nicht reden.

Die Ziele der Atlantikbrücke – einmal abesehen von den oben genannten Beschreibungen – hatte einst der Puddingkönig Oettker (natürlich selbst Mitglied, fünf Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Atlantikbrücke) beschrieben – bezeichnenderweise ist dieses Zitat aus dem Wikipediaeintrag zur Atlantikbrücke gelöscht worden, aber man findet es … noch … bei der Berliner Zeitung:

„“Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben“, sagt der Vorstands-Chef der Atlantik-Brücke, Arndt Oetker.“

Während wir noch denken, dass die USA eine Demokratie seien, in der nur zufällig gerade wieder eine Millionärin und ein Milliardär um das Präsidentenamt kämpfen, haben die Freunde der USA ein ganz anderes Bild davon: es handelt sich hier um eine Oligarchie nach ukrainischem (oder russischem bzw. chinesischem) Vorbild, in der 200 superreiche Familienoberhäupter das politische Geschäft organisieren – und das wollen wir in Deutschland auch. Sichern Sie sich dieses Zitat – ich fürchte, es wird bald auch hier gelöscht werden (Die Nichtregierungsorganisation BRD: Täuschung des deutschen Volkes (Videos)).

Denken wir es uns für einen Moment anders herum: dass diese 200 Familien über die Atlantikbrücke den Einfluss ihres oligarchischen Systems auf die Welt (hier: auf Deutschland) ausdehnen wollen – immerhin war der Gründer dieser Bewegung – die ursprünglich reinweg auf Hamburg begrenzt war – ein namhafter US-Banker: Eric Warburg, Sproß einer der reichsten Bankerfamilien der USA. Schon macht es Sinn, dass dieser „Verein“ sich seine Mitglieder selbst aussucht, anstatt den normalen Weg eines Vereins zu gehen und alle aufzunehmen, die die gleichen Interessen haben.

Wer wird aufgenommen? Entscheidungsträger. Helmut Schmidt, Angela Merkel, Guido Westerwelle, Sigmar Gabriel, Phillip Rösler, Hans-Peter Friedrich, Katrin Goehring-Eckhard, Martin Lindner, Jan Fleischhauer (der „schwarze Kanal“ vom Spiegel), Claus Kleber (ZDF), Martin Winterkorn – die Liste der bekannten Namen ließe sich endlos weiterverfolgen … wenn wir denn alle kennen würden. Denken Sie sich das mal so: all´ jene haben sich dazu verschworen, den Willen der 200 reichen US-Familien in Deutschland umzusetzen: die Agenda 2010 war übrigens nur eins der Projekte, die in Deutschland den Interessen jener „Anleger“ dienten.

Wie kann es eigentlich sein, dass sich so ein Kartell – das ja auch hunderte von Wirtschaftsbossen und Unternehmensberater vereint – mitten in Deutschland bilden kann, ohne dass sich da Widerstand bildet? Nun – der bildet sich: ein paar Wissenschaftler machen sich Gedanken darüber – denn die Atlantikbrücke ist ja nur eine jener Kartelle, die bewusst innerhalb der Entscheiderlandschaft der Welt geprägt werden: Bilderbergerkonferenzen, Weltwirtschaftsgipfel von Davos, die verschiedenen „Council of foreigen Relation“ wären da auch noch zu nennen … und belegen einen unheimlichen, antidemokratischen Trend (siehe Deutschlandfunk):

„Dass praktisch zwischen die Welt der Wirtschaft und die Welt der Politik kein Blatt mehr passt. Also diese beiden Bereiche gehen zunehmend nahtlos ineinander über, wenn wir das an den Personen festmachen.“ Wir erleben derzeit, so sein Eindruck, „Tendenzen der Re-Feudalisierung. Das heißt, dass neben den offiziellen Strukturen, neben den demokratischen Strukturen, dass die inoffiziellen Strukturen zunehmend wieder an Gewicht gewinnen. Und diese Eliten, diese selbst ernannten Eliten, die oben sitzen, die schotten sich zunehmend ab.“

So der Soziologe Rudolf Sturmberger.

Diese Eliten züchten sich aber auch ihren eigenen Nachwuchs heran. Schon frühzeitig werden „Eliten“ ausgewählt, die in Zukunft die guten Kontakte im Sinne der regierenden Familien der USA pflegen dürfen, lassen Sie sich mal überraschen, welche Namen dort alle auftauchen:

Hans-Gerd Pöttering (CDU), ehem. Präsident des Europaparlaments, Silvia Koch-Mehrin (FDP), ehem. Vizepräsident des Europaparlaments, Jens Weidmann, Chef der Bundesbank, Hubertus Heil (stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion), Cem Özdemir (Bundesvorsitzender der Grünen, stellvertretender Vorsitzender im ZDF Fernsehrat), Baron Guttenberg (CDU), Christian Wulff (Bundespräsident, CDU), Jürgen Großmann (RWE, VW, Deutsche Bahn, MTU) – alles Absolventen des „Young-Leaders-Programm„:

„Das Programm für junge Führungskräfte aus Deutschland und den USA gehört zu den erfolgreichsten Projekten der Atlantik-Brücke. Die Deutsch-Amerikanische Young Leaders- Konferenz bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, eine Woche  aktuelle Themen mit transatlantischem Bezug intensiv zu diskutieren. Führende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens werden als Gastredner eingeladen.“

Erstaunlich, was für ein gutes Händchen das Auswahlkomitee hat. Oder … ist diese Auswahl Voraussetzung für die spätere Karriere? Ich weiß noch nicht, wie ich das verstehen soll. Jedenfalls ist nun auch ein Linker Mitglied geworden: Stefan Liebich soll dort für die Linke an wichtige Informationen kommen (siehe Gregor Gysi im Neuen-Deutschland) … Informationen, die wohl sonst geheim sind, so geheim in etwa wie ANFA (siehe ntv) oder TTIP.

Ja TTIP: so erklärt uns das die Atlantikbrücke:

„Erklärtes Ziel der Verhandlungspartner ist der bestmöglichste Abbau von tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen, also sowohl den Abbau von Zöllen als auch von Schranken, die durch unterschiedliche Standards und Regulierungen bestehen. Von einer weiteren Öffnung der Märkte und größerer Investitionssicherheit erwarten beide Seiten positive Wachstums- und Beschäftigungseffekte. Preise für die Verbraucher sollen sinken, die Produkt- und Dienstleistungsvielfalt sich erhöhen. Im Einigungsfall entstünde ein Wirtschaftsblock für über 800 Millionen Europäer und Amerikaner, welcher rund die Hälfte der globalen Wirtschaftskraft in sich vereint. Beide Wirtschaftsblöcke sind bereits heute die wichtigsten Handelspartner füreinander, für Deutschland sind die USA größter Handelspartner außerhalb der EU. Das Handelsvolumen zwischen der EU und den USA belief sich in 2014 auf rund 516 Milliarden Euro, womit TTIP die größte Freihandelszone der Welt schaffen würde.“

Die informieren ihre Mitglieder ganz ausgewogen über TTIP – die Kritiker kommen dort mit einem inhaltsleerem Demoaufruf zu Wort (siehe DGB) – oder einer „Broschüre“ der Grünen (sieheGrüneEuropa), während die „Gegenseite“ (inklusive der Konrad-Adenauer-Stiftung) massiv Werbung machen darf: das doofe, primitive, immer meckernde Volk gegen die weisen Herren aus dem Abendland (Die USA proben ihre TTIP-Macht schon an VW).

TTIP ist – als „Geheimvertrag“ – etwas, was die Bundespolizei schon direkt an der Grenze zurückschicken müßte … wäre das Land nicht untergraben von übermächtigen Netzwerken, die gerne am Bürger und der Demokratie vorbeiverhandeln. TTIP wird aber auch als wunderbare Rettung verkauft … als Rettungsmöglichkeit vor dem „Worst Case“ Szenario, dass der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Burkhard Schwenker seinen Vereinsmitgliedern auf den Weg mitgab (siehe Atlantikbrücke):

„Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet schnell voran, unsere Arbeitsmärkte verändern sich rasant und fundamental, und gleichzeitig bleibt das Wachstum aus. Das alte Schlagwort eines „industriellen Proletariats“ würde wahr und mit jedem Flüchtling nur noch verstärkt werden.“

Ja – viele Wissenschaftler warnen davor, dass diese Version der Zukunft wahr werden wird … genauer gesagt: man weiß überhaupt nicht, wie man ihr entkommen kann, da große wirtschaftliche Gewalten mit Hochdruck an der Realisierung arbeiten. Wie gut, dass wir einen tollen Zauber im Gepäck haben. Hören wir nochmal Professor Schwenker am 25.November 2015:

Hier kommt TTIP ins Spiel, denn TTIP bietet auch eine Chance auf das zusätzliche Wirtschaftswachstum, das wir brauchen, um auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet zu sein. Ich möchte jetzt nicht so weit gehen, dass TTIP zur Bewältigung der Flüchtlingskrise notwendig ist – aber es ist ein Hebel, um sie in den nächsten Jahren besser zu bewältigen: mit mehr finanziellen Mitteln, mit einer positiveren Stimmung und mit besseren Zukunftsaussichten für Alt- und Neubürger.

Warum er nicht so weit gehen möchte, erzählt er uns nicht. Aber die Zeitschrift „Die Welt“ – unter dem Vorstandsvorsitzenden und „Young Leader“ der Atlantikbrücke Matthias Döpfner – informierte uns vorsorglich schon 2014 darüber, dass jeder zweite Job in Deutschland verschwinden wird (sieheWelt), „Worst Case“ also schon längst Fakt ist und wir – gerade wegen der vielen Neuzugänge am Arbeitsmarkt – jetzt TTIP so dringend brauchen wie noch nie zuvor.

Wissen Sie, was dort im Februar gepredigt wurde (siehe Atlantikbrücke):

„Bei der Veranstaltung in Berlin betonte sie, wie wichtig vorausschauende Planung und internationale Kooperation im Umgang mit Flüchtlings- und Migrationsströmen sei. Eine immer striktere Abschottung der Grenzen spiele nur organisierten Schleusern in die Hände. Napolitano hob hervor, dass Deutschland zurzeit eine mutige Führungsrolle bei der Bewältigung der Krise einnehme und mit seinem längerfristigen, multinationalen Ansatz auf dem richtigen Weg sei. Sie sieht die aktuelle Situation außerdem als eine Prüfung für die Institutionen der Europäischen Union. Es werde sich bald zeigen, ob die Strukturen der EU ausreichen, um eine gemeinsame Antwort auf die Krise zu finden.“

Eine mutige Führungsrolle … die nur durch TTIP nicht zum Desaster wird? Wussten Sie schon im Februar 2015 von einer Flüchtlingskrise? Sie müssen dieses Datum übrigens auf Umwegen finden: es existiert nur noch bei der Google-Beschreibung des Vortrages, auf der Seite der Atlantik-Brücke ist da nichts zu finden.

Wäre es wirklich zu weit gedacht, wenn man sich all´ die anderen, merkwürdigen Erscheinungen der gesellschaftlichen „Überraschungen“ der letzten Jahrzehnte durch diese Geheimbünde und ihre Aktivitäten erkären würde? Durch gezielte Meinungsbildung auf Veranlassung einer transatlantischen Oligarchie, die ihren Einfluss ständig erweitern möchte – und auch nicht davor zurückschreckt, Fakten zu schaffen?

Video: Die Anstalt Verbotene Folge vom 29.04.2014 / Klage vor Gericht einstweilige Verfügung. Die Anstalt deckt Verbindungen von Transatlantischen Lobby-Vereinigungen mit diversen kriegspropagandistischen Zeitungen auf. Das ZDF hat das Video gelöscht, nachdem Josef Joffe von der ZEIT und Jochen Bittner vor Gericht klagten und eine Einstweilige Verfügung erwirkten, die aber jetzt vorübergehend aufgehoben ist. Das ist in diesem Fall ein erster Erfolg für die Presse- und Meinungsfreiheit

Und was passiert eigentlich, wenn die Institutionen der Europäischen Union ihre „Prüfung“ nicht bestehen … welche „Reformen“ kündigen sich denn da an? Welche „neue Strukturen“ werden denn da notwendig werden, wenn „wir“ das – entgegen der Beschwörungen der Kanzliern – „nicht schaffen“?

Wer nun meint, die AfD sei hier die Rettung … den muss ich ein wenig enttäuschen. Der Versuch, auf der Seite der AfD Positionen zu TTIP zu finden, führte heute zu vielen toten Links und der allgemeinen Aussagen, dass es „in der bisherigen Form“ nicht akzeptabel sei.

Nun – umformen kann man das sicher, Hauptsache, man bekennt sich zur „transatlantischen Sicherheitsarchitektur, deren entscheidender Anker das Bündnis mit den USA ist“ (Zitat aus dem außenpolitischen Parteiprogramm der AfD). Aber sicher wird die Atlantikbrücke bald an die AfD herantreten, um ihre erfolgreiche Politik mit neuen Gesichtern fortzusetzen – und die werden begeistert annehmen.

Literatur:

Wenn das die Deutschen wüssten…: …dann hätten wir morgen eine (R)evolution! von Daniel Prinz

Die Banker Satans: Aktualisiert Erweitert Unzensiert von Andrew Carrington Hitchcock

38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co.: Für einen zukunftsfähigen Welthandel (AttacBasis Texte)von Harald Klimenta

Ändere die Welt!: Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen von Jean Ziegler

ARD – Die Story im Ersten: Konzerne klagen – Wir zahlen – private Schiedsgerichte

http://www.daserste.de/information/re…
http://www.ardmediathek.de/tv/Reporta…

Im Namen des Volkes urteilen sie nicht. Im Gegenteil: Die Schiedsgerichte tagen hinter verschlossenen Türen. Konzerne verklagen mit ihrer Hilfe Regierungen, wenn sie ihr Geschäft bedroht sehen – und zahlen müssen am Ende die Bürger.

Patente „auf Leben“ werden in der EU Realität

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Als das Europäische Patentamt (EPA) im Vorjahr erstmals zwei Pflanzenzüchtungen patentierte, wurde in der EU mit einer Politik begonnen, gegen die nun von vielen Seiten Sturm gelaufen wird.

Wenn Tiere und Pflanzen – also Leben – patentiert werden können, bewirke das, dass die großen Konzerne, die den internationalen Saatgutmarkt schon jetzt kontrollieren, noch stärker werden, warnen Kritiker. „Kleinbauern werden zu Lizenzgebühren gezwungen, wenn sie spezielles Saatgut verwenden“, sagt Thomas Fertl von Bio Austria.

Die biologische Artenvielfalt werde noch mehr bedroht, als es ohnedies schon der Fall sei. Bisher war es in der EU so, dass Patente auf Pflanzen (und Tiere) nur dann vergeben wurden, wenn diese gentechnisch verändert waren. Um 7.500 Gentech-Patente auf Pflanzen und 5.000 auf Tiere (vor allem Labortiere) wurde angesucht, erteilt wurden dann immer noch Patente auf 2.400 Pflanzen- und 1.400 Tierzüchtungen.

Konventionelle Züchtung galt zumindest in der EU als nicht patentierfähig – „weil die Natur ja keine Erfindung ist“, erläutert Christoph Then von der Interessenvertretung No Patents on Seeds (Gentechnik: Monsanto im Team mit dem World Wildlife Fund (WWF) (Video)).

Dominanz auf Saatgutmarkt

http://www.pravda-tv.com/2016/02/patente-auf-leben-werden-in-der-eu-realitaet

Der Richtungsschwenk des Vorjahrs im Patentamt wird damit erklärt, dass es sich um Kreativität und geistiges Eigentum handle, wenn Produkte wie Brokkoli mit mehr gesunden, angeblich krebsvorbeugenden Inhaltsstoffen auf den Markt kommen. Oder Paradeiser, die wegen eines niedrigeren Wassergehalts leichter zu Ketchup verarbeitet werden können.

Natürlich stecken hinter diesen Entwicklungen große Konzerne, die sich schon jetzt 75 Prozent des internationalen Saatgutmarkts teilen, beispielsweise Syngenta, Monsanto und Bayer (Monsantos Untaten rächen sich).

Ihr Businessmodell: Landwirte, die das Saatgut verwenden, müssen Lizenzen zahlen. Eine mittelständische Saatgutwirtschaft, wie sie etwa in Österreich noch existiert, wäre im Nachteil (Monsanto fälschte eigene Studien über Glyphosat: Krebsrisiko seit den 80ern bekannt).

Hohe Entwicklungskosten Andererseits argumentieren die Konzerne damit, dass sie die hohen Forschungs- und Züchtungskosten nicht aufwenden würden, wenn nicht ein entsprechender Entwicklungsschutz gegeben ist. Bei einem europäischen Patent liegt der Schutz bei 20 Jahren (Tribunal Monsanto Den Haag, 12. bis 16. Oktober 2016).

Organisationen wie Arche Noah, die sich dem Erhalt von altem Saatgut widmet, stört, dass die Konzerne gezielt oft in weniger entwickelten Ländern des Südens nach alten Sorten mit speziellen Wirkstoffen suchen. Für die oftmals indigenen Gemeinschaften dort wird dadurch der traditionelle Gebrauch der Pflanzen eingeschränkt. Denn auch da können solche alten Kulturpflanzen patentiert werden (Aus für Monsanto: Venezuela verbietet endgültig genetisch verändertes Saatgut).

Pflanzeneigenschaften verstärken

Ein Beispiel, das Arche Noah zusammengetragen hat: Syngenta erhielt ein Patent auf insektenresistente Chili- und Paprikapflanzen. Um diese Neuzüchtung zu erhalten, wurde ein wilder Paprika aus Jamaika, der von Natur aus insektenresistent ist, mit kommerziellen Paprikapflanzen gekreuzt. Obwohl die Resistenz natürlicherweise vorkommt, beansprucht Syngenta die insektenresistente Pflanze, ihr Saatgut und ihre Ernte als Erfindung (Pestizid: Behörde hat Bevölkerung über Krebsgefahr im Dunklen gelassen).

Das riesige Geschäft, das die Konzerne mit konventioneller Saatzucht wittern, wird dadurch belegt, dass seit der wegweisenden Entscheidung des Patentamts die Behörde mit Anträgen zur Genehmigung konventioneller Züchtungen förmlich überrannt wurde (Frankenstein lebt: Patente für Klon-Tiere – Zika-Virus aus dem Labor).

  

Laut No Patents on Seed gibt es rund 100 Patentanträge, die konventionelle Pflanzenzüchtungen betreffen. Richtungsentscheid in der EU Da es bei dem Thema zu einer grundsätzlichen politischen Richtungsentscheidung kommen muss, wird im EPA, und zwar im Verwaltungsrat, demnächst über die zukünftige Vorgehensweise diskutiert.

Die Niederlande, die derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehaben, haben das Thema „Patente auf Pflanzen“ auf die politische Agenda gesetzt. An einer Überarbeitung der EU-Biopatentrichtlinie wird derzeit in Brüssel gearbeitet.

Gefordert wird, dass Patente auf Pflanzen und Tiere unmissverständlich verboten werden (Pflanzen selbst vermehren, alte Sorten pflegen – von der Saatgutindustrie autark leben).

Hier geht’s zur Petition

Quelle: www.pravda-tv.com
Teil des 3. Weltkrieges (Anmerkung der Redaktion)

Literatur:

Handbuch Samengärtnerei. Sorten erhalten. Vielfalt vermehren. Gemüse genießen von Pro Specie Rara

Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation von F William Engdahl

Die Lügen der Lebensmittelindustrie: Was uns alles schmeckt! von Thomas Biehlig

Tödliche Ernte: Wie uns das Agrar- und Lebensmittelkartell vergiftet von Richard Rickelmann

Quellen: PublicDomain/derstandard.at am 18.02.2016

Weitere Artikel:

Frankenstein lebt: Patente für Klon-Tiere – Zika-Virus aus dem Labor

Aus für Monsanto: Venezuela verbietet endgültig genetisch verändertes Saatgut

Tribunal Monsanto Den Haag, 12. bis 16. Oktober 2016