Ist Massenmigration gegen göttliche Rassenvielfalt? Brisante Aussagen eines Tempelritters

Bestsellerautor Daniel Prinz stellt neue Quellen vor zur „geplanten Massenmigration“ und Rassenvermischung. Die Dokumente zu diesen großangelegten offiziell genannten „Umsiedlungen“ kann jeder nachfolgend im Original einsehen. Eine Dokumentation.

Mein letzter Artikel mit der Überschrift Bald 300 Millionen Moslems und Afrikaner in Europa? Volksaustausch und Islamisierung keine „Verschwörungstheorie“ hat deutschlandweit große Wellen geschlagen, da selbst Skeptiker nun empört mit Schrecken feststellen, dass, wenn der Globale Migrationspakt der Vereinten Nationen im Dezember 2018 abgesegnet wird, spätestens ab nächstem Jahr der ganze europäische Kontinent mit weiteren islamischen und afrikanischen Migranten buchstäblich im „biblischen Ausmaße“ überrollt werden wird.

Die Dokumente zu diesen großangelegten offiziell genannten „Umsiedlungen“ kann übrigens jeder nachfolgend im Original einsehen:

http://www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2018/01/Kurzinformation_GCR_final-revJan2018.pdf

http://www.unhcr.org/dach/de/was-wir-tun/auf-dem-weg-zum-globalen-pakt-fuer-fluechtlinge

http://www.unhcr.org/dach/de/was-wir-tun/auf-dem-weg-zum-globalen-pakt-fuer-fluechtlinge/der-umfassende-rahmenplan-fuer-fluechtlingshilfemassnahmen

https://refugeesmigrants.un.org/sites/default/files/180528_draft_rev_2_final_1.pdf

https://ec.europa.eu/home-affairs/sites/homeaffairs/files/20180503_declaration-and-action-plan-marrakesh_en.pdf

Bereits im Jahr 2000 diskutierte die UN öffentlich eine sogenannte „Austauschmigration“ für den europäischen Kontinent. Dass es bei dem ganzen Thema eigentlich nicht wirklich um echte Flüchtlinge geht und diese bloß als Alibi vorgeschoben werden, hat die Europäische Kommission im Juli 2016 in einem Dossier auf ihrer Webseite klargestellt, in dem es eindeutig um einen „EU-Neuansiedlungsrahmen“ geht. Die geplante Massenmigration wird dabei von einem ganzen Netzwerk an Stiftungen und NGO’s durchgeführt – federführend durch den „Menschenfreund“ George Soros.

Rassenvermischung zur Abschaffung der europäischen Völker?

Hierzu hat sich der ehemalige französische Präsident und Freimaurer Nicolas Sarkozy 2008 mehr als deutlich wie folgt geäußert:

„Was also ist das Ziel? (…) Das Ziel ist, sich der Herausforderung der Rassenvermischung zu stellen. Die Herausforderung der Vermischung, die uns im 21. Jahrhundert gegenübersteht. Es ist keine Wahl, es ist eine Verpflichtung. Es ist zwingend! Wir können nicht anders, wir riskieren sonst mit sehr großen Problemen konfrontiert zu werden. Deswegen müssen wir uns ändern und wir werden uns ändern. Wir werden uns alle zur selben Zeit verändern: in Unternehmen, in Verwaltungen, in Bildung, in politischen Parteien. Und wir werden uns zu diesem Ziel verpflichten. Wenn dies von der Republik [also vom Volk, A.d.V] nicht freiwillig getan wird, dann wird der Staat Zwangsmaßnahmen anwenden.“

Neben Sarkozy gibt es noch eine ganze Reihe an einflussreichen Personen, die an der Abschaffung der europäischen Völker und Kulturen mitwirken, so auch zum Beispiel die Akademikerin und Philosophin Barbara Lerner Spectre, die dem israelischen Sender IBA-News 2010 bereits mitteilte:

„Ich glaube, es gibt ein Wiederaufleben des Antisemitismus, weil Europa bisher nicht gelernt hat, multikulturell zu sein, und ich denke, wir werden an dieser äußerst schmerzhaften Umwandlung teilhaben, die stattfinden muss! Europa wird nicht mehr aus monolithischen Gemeinschaften bestehen, wie es noch im vorigen Jahrhundert der Fall war. Wir Juden werden eine zentrale Rolle dabei spielen. Es ist eine riesige Umwandlung für Europa zu bewerkstelligen! Die Europäer gelangen jetzt in ein multikulturelles Stadium und uns Juden wird die dabei führende Rolle übel genommen. Aber ohne diese führende Rolle und ohne diese Umwandlung wird Europa nicht überleben.“ (Übersetzung von ruf-ch.org übernommen)

Der US-amerikanische Militärstratege und Globalisierungsbefürworter Thomas P. M. Barnett sprach sich in seinen Büchern „Der Weg in die Weltdiktatur“ (2016) und „Drehbuch für den 3. Weltkrieg“ (2016) schockierend offen für die „Gleichschaltung aller Länder der Erde“ aus. Um das zu erreichen, soll laut Barnett durch eine Vermischung von Rassen eine „hellbraune Rasse“ in Europa entstehen. Zu diesem Zweck soll Europa daher jährlich 1,5 Millionen Migranten aus Ländern der Dritten Welt aufnehmen. Das Endergebnis sei dann nach der Vision Barnetts und der Globalisten eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen Intelligenzquotienten (IQ) von 90, die zu dumm sei, um zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten. Seine Botschaft an alle Kritiker und Widerständler: „Jawohl, ich nehme die vernunftwidrigen Argumente meiner Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!“ Echt „nett“ dieser Herr.

Die Pläne zur Zerstörung der europäischen Völker sind aber schon viel älter. Der Anthropologe Dr. Earnest Hooton forderte in den 1940er-Jahren den deutschen Nationalismus einerseits durch Reduzierung der Geburtenzahl, andererseits durch „massenhafte Einwanderung“ – insbesondere durch nichtdeutsche Männer – zu zerstören. Damit sich kein großer Widerstand in der deutschen Bevölkerung rege, solle diese Umzüchtung langsam vonstattengehen.

Der katholische Freimaurer Graf Richard Nicolaus von Coudenhove-Kalergi hat sich bereits in den 1920er-Jahren stark für ein „Pan-Europa“ engagiert, unter Einschluss der afrikanischen Kolonien, das nach seinen geistigen Ergüssen von „Mischlingen“ einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ bevölkert sein solle. Der Bankier Max Warburg bot Kalergi damals die beachtliche Summe von 60.000 Goldmark an, für einen Zeitraum von drei Jahren, um die pan-europäische Bewegung voranzutreiben. Der Kalergi-Plan stieß nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf großes Interesse beim damaligen englischen Premierminister Winston Churchill, der Kalergis Vision als Basis zur Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ hernahm. Und was haben wir heute? Die Europäische Union!

Wussten Sie übrigens, dass Angela Merkel den Europapreis 2010 der Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi verliehen bekam? Dieser Preis wird alle zwei Jahre für „außerordentliche Verdienste im europäischen Einigungsprozess“ verliehen.

Warum dieser Ausrottungswahn gegen die Deutschen und Europäer? Ein Tempelritter packt aus…

Hierzu befragte ich für mein Buch „Wenn das die Menschheit wüsste…“ ein Mitglied eines Templerordens, den ich auf einem Kongress in Großbritannien kennenlernte. Folgende Aussagen machte er dazu (stark gekürzt):

„(…) Meine Meinung ist, dass ein nationales Volk eben aufgrund seiner Herkunft und Kultur ein besseres Zusammengehörigkeitsgefühl aufbringen kann – man möge es als die ‚vereinende Kraft des Volkes’ bezeichnen – als ein ,Mischmasch’, der sich nirgends zugehörig fühlt und sich somit auch nicht wirklich für den Erhalt einer Nation einsetzen würde. Tatsache ist: Jeder Mensch bezieht seine Kraft von dort, wo seine Wurzeln sind. Also aus dem Land, in dem er geboren wurde. Des Weiteren greift er über seine Ahnenspur (Blut, Genetik) auf einen reichhaltigen Fundus an Wissen und Erfahrungen zurück. Ich würde dies als angesammeltes und vererbtes ,Volkswissen’ bezeichnen, sofern die nationale Ahnenspur weitestgehend lückenlos ist. So, und geht man jetzt her und unterbricht überall in einem Volk diese Ketten, diesen Zugang zum alten (spirituellen) Wissen, mit nicht-spirituellen Elementen bzw. jenen Elementen, die von sich aus nichts zu bieten haben an Intellekt und Spiritualität, so entstehen Nachkommen, die, zumindest genetisch betrachtet, nicht den vollen Umfang an Möglichkeiten ,in die Wiege gelegt’ bekommen haben, um das etwas veranschaulichender zu beschreiben. (…)

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Es strömen massenweise Menschen ins Land, die weder eine Schulbildung vorweisen können, noch kulturelle Werte mitbringen – uns also nicht ‚bereichern’ – und zudem mit einem großen Hass- und Aggressionspotenzial nach Europa kommen. Und diese bekommen im Laufe der Zeit Kinder mit Einheimischen. Eine hoch entwickelte Seele könnte sich womöglich zweimal überlegen, ob sie in solch eine Familie noch inkarnieren und sich diesem Aggressionspotenzial hingeben will. (…)

Grundsätzlich gibt es aber auch in der geistigen Welt eine hierarchische Struktur unter den Seelen, je nach Grad ihrer Seelenreife. Eine ,germanische’ Seele, vereinfacht formuliert, wird tendenziell weniger in Afrika inkarnieren wollen, sondern lieber dort, wo es an seine spirituelle und geistige Entwicklung anknüpfen und sich weiterentwickeln kann. Durch eine weltweite ,Mischrasse’ soll die Möglichkeit den höher entwickelten Seelen anscheinend versperrt werden, damit sich durch das jahrtausendealte Wissen das Positive in der Welt nicht weiter ausbreitet. Die herrschende Machtclique denkt eben Jahrhunderte im Voraus.“

Ich wollte wissen, was das alles für uns in Deutschland bedeutet, worauf er entgegnete:

„Eine ganze Menge und nichts zum Guten hin. (…) Doch damit werden nicht nur ,bloß’ Menschen nach Deutschland und Europa importiert, sondern Armutsenergien, Armuts- und Mangelbewusstsein sowie Kriegsenergien! Dazu gesellen sich Hass- und Aggressionsenergien. (…) Und hier noch ein weiterer Aspekt bei der Sache: Es werden auch neue Krankheiten nach Europa importiert, die es auf unserem Kontinent nicht gab bzw. nicht mehr gab. Gehen Sie hin und fragen Sie mal Ärzte in Krankenhäusern, die viele Migranten behandelt haben. Viele von ihnen waren teilweise ratlos ob der mitgebrachten Krankheiten und Symptome. (…)

Das, was gerade in Europa abläuft, ist aber eine Zwangseinwanderung von Migranten mit der gezielten Einschleusung von Massen an Leuten – fast ausschließlich jungen, kampferprobten und fortpflanzungswilligen Männern – aus Kulturkreisen, die teilweise völlig konträr bzw. schlichtweg ,inkompatibel’ zu den Kulturen der europäischen Nationalstaaten sind. Dafür sind die Völker auf diesem Planeten doch noch zu unterschiedlich. Das ist nicht schlimm und nicht unbedingt von Nachteil und soll jetzt auch nicht falsch verstanden werden. Die zahlreichen verschiedenen Kulturen bereichern unseren Planeten enorm und sie sind alle Teil der göttlichen Schöpfung und Vielfalt. Es ist sicherlich nicht dem blanken Zufall überlassen, dass die so zahlreichen Kulturen auf diesem großen Erdball überall verteilt leben und jedes Volk sich dabei frei entwickeln und entfalten kann und sollte, für sich und auch im friedlichen und vor allem respektvollen Nebeneinander mit anderen Völkern, gemäß seines seelischen Entwicklungsstands.

Abschließend wollte ich wissen, was seinem Kenntnisstand nach das Universum bzw. die göttliche Schöpfung über die verschiedenen Rassen auf unserem Planeten denken würde. Hierzu meinte er:

„Es ist der Wille der Schöpferkraft bzw. der göttlichen Quelle, dass es viele verschiedene Rassen auf der Erde gibt. Denn all die verschiedenen Rassen, Nationen und Kulturen ermöglichen es den Seelen, die hierher kommen, ein sehr breites Spektrum an Erfahrungen zu sammeln und verschiedenste Lernprozesse durchzumachen, welche notwendig sind, damit die Seelen sich überhaupt erst umfassend weiterentwickeln und heranreifen können. Wer jetzt diese Vielfalt an Völkern abschaffen und einen multikulturellen Einheitsbrei erschaffen will, nimmt willkürlich allen Seelen die Möglichkeit, dieses breite Spektrum an Erfahrungen zu durchleben und handelt somit gegen das göttliche bzw. schöpferische Prinzip. Das ist FALSCH und muss mit allen Mitteln verhindert werden. Die Bewahrung unserer europäischen Kulturen, unserer Völker und unserer geistigen Fähigkeiten ist unser Geburtsrecht und ihre Verteidigung gleichzeitig unsere oberste Pflicht! Dasselbe gilt für jedes andere Volk auf der Erde, denn jede Rasse hat eine Daseinsberechtigung. Jede Rasse ist in meinen Augen gleich wertvoll und sei es, dass wir uns gegenseitig zumindest bestimmte Lernprozesse ermöglichen, damit wir alle endlich aus unserem Tiefschlaf erwachen.“

Das sind schon heftige, aber interessante Aussagen, die mich lange grübeln ließen. Man mag von Spiritualität halten was man will, aber hat dieser Mann recht mit seinen Ausführungen? Der US-Kongressabgeordnete Steve King appellierte jedenfalls in einem kürzlichen Interview mit dem Journalisten Hagen Grell an die Deutschen:

Seid stolz auf Eure Kultur, auf Eure Sprache und Eure Geschichte. (…) Die Deutschen sind die Eingeborenen dieses Landes. Es ist Euer Land und Euer Grund. Es ist Eure Geschichte und Eure Kultur und ihr habt das Recht und auch tatsächlich die Pflicht, alle diese wertvollen Anteile zu bewahren, und Eure Kultur und Gesellschaft für die kommenden Generationen zu verbessern.“

Aber was meinen Sie, werte Leserinnen und Leser zu den Aussagen des Tempelritters und von Steve King? Stimmen Sie mit ihnen überein oder haben diese Männer in einigen oder allen Punkten unrecht?

Weitere brisante Hintergründe zum Thema „Masseneinwanderung“ und „Islamisierung“ sowie zu vielen weiteren politisch „unbequemen“ Themen finden Sie in meinen Bestsellern „Wenn das die Deutschen wüssten…“ und „Wenn das die Menschheit wüsste…“.

Red.: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

„Nicht die Gesellschaft, Gott schuf uns unterschiedlich“ – Was Boxlegende Muhammad Ali über Multi-Kulti dachte + TV-Video 1971

US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten eine posthume Begnadigung von Muhammad Ali. Der Box-Star sei zu Unrecht verurteilt worden. Bereits 1971 erklärte die Boxlegende einem Multi-Kulti befürwortenden TV-Moderator, wie die Natur damit umgeht.

US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten eine posthume Begnadigung des Box-Stars Muhammad Ali.

Er denke ernsthaft über diese Frage nach, sagte Trump am Freitag vor Journalisten. Zudem erwäge er die Begnadigung „mehrerer Leute, deren Verurteilung nicht fair war“.

Muhammad Ali war 1967 wegen Wehrdienstverweigerung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er sich aus religiösen Gründen geweigert hatte, am Vietnam-Krieg teilzunehmen. Der Oberste Gerichtshof der USA hob die Verurteilung 1971 auf, Ali durfte nach mehrjähriger Sperre wieder als Profiboxer antreten.

Trumps Gnadenakt hätte dennoch eine symbolische Bedeutung. Muhammad Ali starb vor zwei Jahren im Alter von 74 Jahren.

Was Muhammad Ali 1971 über Multikulti und Rassismus sagte

1971 gab Muhammad Ali der BBC ein Interview in dem er darlegte, was er von Multikulti hält. Heute würde der Box-Star deswegen als „Rassist“ bezeichnet.

Muhammad Ali sagte damals unter anderem:

„Ich bin mir sicher: keine intelligente weiße Person, kein intelligenter weißer Mann mit einem klaren Verstand will, dass schwarze Jungs oder schwarze Mädchen deren weißen Söhne und Töchter heiraten, um dann halbbraune, schwarze Enkel mit verdrehten Haaren zu machen.“

Und: „Nicht die Gesellschaft, Gott schuf uns unterschiedlich.“

Er argumentierte: „Sperlinge fliegen mit Sperlingen, Nandus wollen bei anderen Nandus sein, Tauben wollen mit Tauben zusammen sein…“

Hier ein Ausschnitt des BBC-Interviews von 1971 mit deutschen Untertiteln:

(afp/so)

www.epochtimes.de

„Herr Der Ringe“ entschlüsselt: „Darum wird Finanz-Machtapparat bald fallen“

Der Ring
„Herr Der Ringe“ entschlüsselt: „Darum wird Finanz-Machtapparat bald fallen“

Das Fantasy-Epos „Der Herr Der Ringe“ gehört zu den beliebtesten und meistgelesenen Büchern in Deutschland. Tolkien-Experte Ludwig Gartz aus Hessen ist überzeugt: „Im Werk ist der bald bevorstehende Fall der aktuellen Finanz-Eliten verschlüsselt wiedergegeben.“ Im Sputnik-Interview erklärt er seine Sicht der Dinge – und den „unsichtbaren“ Sauron.

„Die Beziehung zwischen Sauron und dem König der Ringgeister spielt im Moment eine besondere Rolle“, sagte Ludwig Gartz, Schriftsteller aus Hessen und Analytiker des „Herr Der Ringe“-Werks von J. R. R. Tolkien, im Sputnik-Interview. „Um das zu verstehen, muss man sehen, wie diese Beziehung historisch gewachsen ist.“

>>Andere Sputnik-Artikel: Türkei von demokratischen Normen weit entfernt — Anwältin über Erdogan-Gollum-Prozess

Der König der Ringgeister ist im Roman der Oberste des Dunklen Lords Sauron. „Er ist aus dem Hexenmeister von Angmar hervorgegangen“, erklärte Gartz. „Der Hexenmeister hat einen sehr langen Krieg gegen das Königreich Arnor geführt. Ich habe in meinen Büchern erklärt, wofür Arnor steht.“ Das sei der Bereich „unserer Macht und Souveränität“. Dieser Krieg symbolisiert in der Chronologie der Ereignisse eine Art Krieg, den die Geldverleiher der Neuzeit geführt haben – „letztlich gegen die Souveränität der Völker.“

Ludwig Gartz
© Foto : Privat
Ludwig Gartz

Ebendiese kriegerische Auseinandersetzung habe sich vom 14. bis zum 18. Jahrhundert zugetragen. „Durch Kreditvergaben vor allem an die Fürsten, an die Könige, an die Souveränen. Um diese in immer höhere Schulden zu treiben und nach und nach die Macht aus dem Verborgenen heraus zu übernehmen, ohne dass die Völker das mitkriegten.“

Der Unsichtbare: Sauron

Aus der Umverteilung der Zinsen ist im 17. Jahrhundert „eine Hochfinanz hervorgegangen. Sichtbar durch die Gründung der ‚Bank of England‘.“ Das sei im Tolkien-Werk „der Zeitpunkt, als Gandalf sieht, dass Sauron wieder da ist.“ Die Hochfinanz habe die Kontrolle über das Geldsystem gewonnen und so einen Machtapparat geschaffen, „der bis heute die Menschheit im Griff hat“.Nach seinem erfolgreichen Krieg verwandelte sich „der Hexenmeister von Angmar in den König der Ringgeister. Er symbolisiert den Machtapparat der Hochfinanz.“ Das falle im Fantasy-Epos zeitlich mit dem Moment zusammen, „als Sauron aus Dol Guldur vertrieben wurde. Dol Guldur symbolisiert alle Verschwörungen im Geheimen. Woraufhin er dann nach Mordor geht.“

Der Zug nach Mordor repräsentiere eine Neuaufteilung der Machtstrukturen. Nur der Machtapparat der Hochfinanz – symbolisiert durch den König der Ringgeister – sei ab diesem Zeitpunkt sichtbar. Sauron, das Symbol für die Hochfinanz, habe sich ab 1785 „komplett unsichtbar gemacht.“ Auch die drei Verfilmungen von Regisseur Peter Jackson („Der Herr der Ringe“-Trilogie, 2001 bis 2003, Warner Bros.) zeigen Sauron als ätherisches, flammenartiges Wesen. „Es gibt in der filmischen Darstellung nur dieses eine Auge, das alles sieht“, so Gartz.

Der Machtapparat fällt: „Tod des Königs der Ringgeister ist sicher“

„Der Machtapparat ist die Funktionselite, die in der Welt im Namen der Hochfinanz agiert und die viele Verbrechen begangen hat“, erklärte der Tolkien-Experte. „Ich hatte schon in einem früheren Interview gesagt, dass dieser Punkt, als Frodo aus Minas Morgul entkommt, dass das die kritische Masse der Menschen symbolisiert, die ihr Denken von den Massenmedien nicht mehr kontrollieren lassen. Diesen Zeitpunkt haben wir hinter uns. Nicht lange danach sehen Frodo und Sam in der Ferne den Tod des Königs der Ringgeister. Auf der Zeitachse ist es das nächste Ereignis, dass dieser Machtapparat beendet wird.“ Wir stünden vor großen politischen Umbrüchen, die Tolkien in seinem Epos verschlüsselt habe.

>>Andere Sputnik-Artikel: Was Tolkiens „Silmarillion“ mit der Bibel zu tun hat – „Herr Der Ringe“-Experte

Mit dem Ende des Königs der Ringgeister sei aber noch nicht das endgültige Ende der Hochfinanz eingeläutet, da diese „im Unsichtbaren“ agiert – so ähnlich wie das „Auge Sauron“ im Film. „Daher existiert Sauron weiter.“ Aber auch das Machtfundament Saurons bröckle aktuell in der Welt.

Hobbit Sam: „Mensch, die Welt wandelt sich“

Der Tolkien-Analytiker erkennt weltweit in den Gesellschaften eine „Spaltung der Menschen, die die Hochfinanz noch im Griff hat und derer, die der Apparat nicht mehr im Griff“ habe. Das ziehe sich auch quer „durch die politischen Institutionen“. Ein guter Teil der Menschheit sei „spätestens seit den Anschlägen von 9/11 aufgewacht“.

Daher stehe der Untergang des Finanz-Apparats kurz bevor. Dies werde im „Herrn der Ringe“-Band auch repräsentiert. „In Mordor sagt Sam: ‚Mensch, die Welt wandelt sich. Es geht längst nicht mehr alles nach seinem Willen.‘ Es wird offensichtlich, dass nicht mehr alles nach dem Willen der Hochfinanz läuft, wenn der Machtapparat kaputt geht. Frodo antwortet: ‚Nein. Ich finde es kein bisschen leichter.‘ Denn die Hauptursache dafür, dass das Leben immer schwerer wird, ist das Geldsystem. Und das existiert weiter. Bis zum Schluss, bis zu dem Zeitpunkt, wo sich das System selber wandelt, wird es schwer bleiben.“Erst müsse eine kollektive Bereitschaft „im Bewusstsein der Menschen vorhanden sein, dieses System loszulassen. Um zinsfreie Geldsysteme einzuführen. Wenn wir das schaffen, dann verliert die Hochfinanz alle Macht, weil die Zinsflüsse enden. Und dann wandelt sich alles.“

John Ronald Reuel Tolkien, der Schöpfer des Fantasy-Klassikers „Der Herr Der Ringe“, wehrte sich allerdings stets gegen Allegorien und Interpretationen seines Werks. „Was die tiefe Bedeutung oder ‚Botschaft‘ meines Buches angeht, so hat es (…) keine“, schrieb Tolkien im Vorwort zur revidierten Ausgabe 1966.

Ludwig Gartz: „Die Ringvernichtung: Tolkiens Lösungen für die Menschheit“, Eigenverlag, 230 Seiten, 1. Auflage November 2017. Das Buch des Autors ist im Handel erhältlich. Gartz arbeitet auch als Schriftsteller und Übersetzer.

„Der Herr der Ringe“ ist ein 1954/1955 veröffentlichter Roman von John Ronald Reuel Tolkien. Er gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Romanen des 20. Jahrhunderts und gilt als Klassiker der Fantasy-Literatur. Die erste deutsche Übersetzung erschien 1969/1970. Weltweit wurde der Roman etwa 150 Millionen Mal verkauft.

Das komplette Interview mit „Herr Der Ringe“-Experte Ludwig Gartz zum Nachhören:

Quelle und mehr – de.sputniknews.com