Darum sieht Finnlands Präsident keine Bedrohung seitens Russlands

Finnlands Präsident Sauli Niinistö mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, den 22. August 2018 finnische Präsident Sauli Niinistö hat in einem Interview mit FAZ über die Beziehungen zwischen seinem Land und Moskau sowie über den Helsinki-Gipfel der russischen und amerikanischen Staatschefs gesprochen.

Niinistö bezweifle, dass Russland das Baltikum angreifen würde und meine, dass es auch keine Gründe für einen Angriff auf Finnland habe. Deswegen sehe er keine Bedrohung seitens Moskaus und plane keinen Nato-Beitritt.

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Russland kenne Helsinkis Position und versuche nicht, sie zu ändern, so der Präsident gegenüber FAZ. Das Vorhandensein von Meinungsverschiedenheiten beeinträchtige die Aufrechterhaltung der Beziehungen nicht.

Im Gespräch mit der Zeitung erwähnte Niinistö zudem den Rat, den er seinem US-Amtskollegen Donald Trump vor seiner Zusammenkunft mit dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, im Juli gegeben habe.Man müsse sehr vorsichtig beim Treffen mit Putin sein, weil er immer sehr gut vorbereitet sei, erinnert sich Niinistö.

Am 22. August trafen sich der finnische und russische Staatschef in Sotschi. Niinistö bezeichnete die Gespräche als „sonnig“, Putin als „informativ“ und fügte dem hinzu, dass seine Unterredung mit Niinistö die „gemeinsamen Bestrebungen, gutnachbarschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu entwickeln“ bestätigt habe.

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Am 16. Juli wurden in Helsinki die ersten großangelegten Gespräche zwischen Wladimir Putin und Donald Trump abgehalten. Danach bekundeten die Staatschefs ihr Interesse an einer Verbesserung der Beziehungen.

Quelle: https://de.sputniknews.com/

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