Fleischindustrie: ein Subunternehmer packt aus | WDR Doku

Er ist seit mehr als 25 Jahren im Geschäft: Für die norddeutsche Fleischindustrie machte Herr D. als Subunternehmer jahrelang die Drecksarbeit, ging dafür sogar in Untersuchungshaft. Nun packt er erstmals aus, erzählt, wie das System der Werkverträge und osteuropäischen Subunternehmer in der Fleischbranche funktioniert – und wer wirklich daran verdient. Mehr Infos: https://www1.wdr.de/fernsehen/die-sto…

Wenig bekannte Zahlungsmittel – Schuldscheine

Jo Conrad unterhält sich mit Arne von Hinkelbein über gesetzliche Zahlungsmittel, die wenig bekannt sind, z.B. Schuldscheine, woraus sich vielfältige Möglichkeiten ergeben, Forderungen auszugleichen. Original auf

Warum wir alles verlieren werden – Banken-Insider verrät die Gründe // Mission Money

Gold als einzige echte Sicherheit (Anm. der Redaktion)

Mein Sparbuch, meine Lebensversicherung, mein Job: Bald könnte alles auf dem Spiel stehen! Im exklusiven Interview mit MISSION MONEY erklärt Banken-Insider Dr. Markus Krall, warum Europas Banken heute praktisch schon pleite sind. Warum unser Geld dadurch in akuter Gefahr ist und auch eine Pleitwelle bei europäischen Unternehmen und Massenarbeitslosigkeit droht. Der Experte fordert trotzdem den CRASH – und zwar am besten noch heute! Hier geht’s zum kostenlosen Test-Abo von Audible: http://bit.ly/2De9nUd Der Draghi-Crash: http://amzn.to/2GQDpj5 Homepage von Goetzpartners: https://www.goetzpartners.com/de/ Auf diesen Kanälen kannst du uns erreichen: ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– ►Unsere Website: https://www.missionmoney.de ►Unser FACEBOOK: https://www.facebook.com/missionmoney/ ►Unsere Community: https://www.facebook.com/groups/missi… ►Marios Blog: http://mistermario.de/ ►Unser INSTAGRAM: https://www.instagram.com/missionmoney/ ►Marios INSTAGRAM: https://www.instagram.com/mister.mario/ ►Timos INSTAGRAM: https://www.instagram.com/tymo_b/ –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Unsere Inhalte: Auf der Suche nach mehr Geld, Motivation und Erfolg: Wir sind Timo, Mario, Matthias und Peter – und das ist unsere Mission! Mehr Geld verdienen und reich werden! Wer träumt davon nicht? Lass uns gemeinsam an der finanziellen Freiheit arbeiten und mehr aus unserem Geld machen! Wir bieten Dir auf diesem Kanal: INTERVIEWS: Wir befragen für dich die besten Experten rund um die Themen Geld, Wirtschaft und Börse. Zu unseren Gästen zählten beispielsweise bereits Investmentlegende Jens Ehrhardt, ETF-Experte Gerd Kommer sowie Max Otte, Daniel Stelter und viele andere hochkarätige Fachleute WISSEN: Wir vermitteln dir das wichtigste Finanzwissen damit du erfolgreich investieren kannst. Wie funktioniert eine Anleihe? Was bedeuten Kennzahlen wie KGV, KBC und Cashflow? Welche Ordertypen beim Handeln mit Aktien muss man kennen? Und was zum Teufel sind diese Bitcoins? Wir erklären es dir INVESTIEREN: Du willst mit Aktien anfangen? Wir zeigen dir die besten Depots, wie man beim Broker online ein Musterdepot eröffnet oder einen Sparplan abschließt. Wir erklären dir alles rund um die Börse und geben dir konkrete Tipps zu Aktien, Märkten und den großen globalen Trends ANALYSEN UND STRATEGIEN: Wir analysieren für dich die wichtigsten Kennzahlen und geben dir einen exklusiven Einblick in aktuelle Studien der weltweit besten Experten. Wir stellen dir die erfolgreichsten Strategien bekannter Börsenprofis vor und zeigen dir unsere Favoriten unter den Investmentfonds. Wir erklären wie passives Investieren mit ETF funktioniert und worauf du beim Sparen und Anlegen achten musst MINDSET: Wir zeigen dir Tools und Techniken dafür, wie du besser entscheidest, dich selber motivierst und Denkfehler vermeidest ENTREPRENEURSHIP: Wir untersuchen die Erfolgskonzepte von Gründern und besuchen Events wie Bits & Pretzels und DLD Viel Spaß auf unserem Kanal! Deine Jungs von der MISSION MONEY

Kriminalität Österreich: Landesweites Vergewaltigungs-Plus um 43 Prozent – Morde in Wien auf 225 Prozent gestiegen

Quelle: www.epochtimes.de

Österreichs Kriminalstatistik für das erste Halbjahr 2018 ist da: Trotz allgemeiner Verbesserung gibt es Bereiche, die der Polizei große Sorgen bereiten.

Am Mittwoch, 8. August, wurde die Halbjahresbilanz 2018 der Kriminalstatistik für die österreichischen Bundesländer vom Bundesinnenministerium in Wien veröffentlicht.

Erfreulicherweise konnten die Sicherheitsbehörden einen Rückgang der angezeigten Straftaten um rund zehn Prozent auf 228.887 Anzeigen (vorläufige Werte; 2017: 254.243) verzeichnen, darunter Deliktbereiche wie Einbruch , Autodiebstahl, Gewalt- und Wirtschaftsdelikte.

„In allen Bundesländern war bis Ende Juni 2018 ein Anzeigenrückgang zu verbuchen, prozentuell am höchsten war dieser im Burgenland (-15,3 Prozent) gefolgt von Wien (-14,7 Prozent) und der Steiermark (-11 Prozent), schrieb das Bundesinnenministerium in seiner Pressemitteilung.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass unser eingeschlagener Weg der richtige ist. Wir werden unsere strategischen und operativen Pläne weiterhin konsequent verfolgen und gegen die Entwicklungen in den Bereichen Terrorismus, Organisierte Kriminalität, hier insbesondere die Schlepperei und Internetkriminalität vorgehen.“

(Herbert Kickl, Innenminister, FPÖ)

Doch aller Statistik zum Trotz gibt es einen Deliktbereich, der mit einer überproportionalen Wachstumsrate Grund zu Besorgnis liefert: Vergewaltigungen.

Achtung: Vergewaltigungs-Gefahr!

Die Zahlen der vollendeten Vergewaltigungen in Österreich von Januar bis Juni 2018 stiegen auf satte 374 Fälle oder um 43,3 Prozent. Die „Oberösterreichischen Nachrichten berichten dazu, dass vor allem mehr afghanische Frauen Vergewaltigungen (meist durch den Ehemann) angezeigt hätten, als noch in den Vorjahren. Unschlüssig ist sich die Polizei demnach aber darüber, ob nun mehr derartige Taten verübt wurden oder aber die Frauen eher anzeigebereit waren.

Laut Angaben der „Krone“ sollen in Niederösterreich und in Vorarlberg gar die Zuwachsraten bei den schweren Sexualverbrechen (Vergewaltigungen und versuchte Vergewaltigungen) bei über 50 Prozent liegen.

Wien: Mordzahlen mehr als verdoppelt

Die Mordfälle blieben zahlenmäßig nahezu gleich, wobei die meisten Bundesländer einen Rückgang der Zahlen verzeichneten. Eine Ausnahme jedoch stellt das Bundesland Wien, entsprechend die österreichische Hauptstadt, dar. Hier stiegen die Mordzahlen im ersten Halbjahr 2018 von 8 im Vergleichszeitraum 2017 auf nun 18 Fälle, eine Steigerung auf 225 Prozent.

§ 75 StGB vollendet Jan-Jun 2017 Jan-Jun 2018
Kärnten 0 1
Tirol 1 1
Burgenland 2 0
Salzburg 3 3
Oberösterreich 4 2
Steiermark 4 5
Vorarlberg 5 1
Niederösterreich 6 3
Wien 8 18

Quelle: Bundeskriminalamtes Österreich

In der rot-grün regierten Metropole ist der Ausländeranteil bei 29,6 Prozent (1/2018, Statistik AT) und der Migrationshintergrund bei 43,9 Prozent (2017, Statistik AT). Die Arbeitslosigkeit unter den fast 1,9 Millionen Einwohnern liegt bei 12,5 Prozent. Fast 120.000 Einwohner in Wien sind ohne Arbeit. Im Vergleich dazu: Ganz Österreich hat fast 320.000 Arbeitslose (siehe Statistik AMS 5/2017).

Immer mehr Messer-Attacken

Die Polizei in Wien mache sich Sorgen darum, dass bei Gewaltdelikten immer häufiger Stichwaffen verwendet würden. Die Fälle finden sehr häufig innerhalb einer Community statt oder vor dem Hintergrund interethnischer Konflikte, wenn es um Territorien gehe, schreibt „Vienna.at“ nach Angaben des Direktors des Bundeskriminalamtes, Franz Lang.

Hinsichtlich der Zunahmen an Messer-Attacken hat auch Oberösterreich seine Probleme. Dies habe laut Landespolizeichef Andreas Pilsl und aus Sicht der Polizei mit der Migration zu tun und sei eine Frage der Mentalität: „Ein Afghane zückt schneller ein Messer“, so der Polizeigeneral. Man werde deswegen alle Beamten mit Stichschutzwesten ausrüsten.

Auch Fahren unter Drogeneinfluss, früher ein Ausnahmefall, sei heute „ein Alltagsproblem geworden“, erklärt der Polizeichef den neuen Trend.

Oberösterreich: Afghanen im Vormarsch

In Oberösterreich, Landeshauptstadt ist Linz, haben sich hingegen schon die Afghanen auf Platz drei der Kriminalitättsstatistik „hochgekämpft“. Doch auch hier sind Rumänen und Deutsche die Tabellenführer bei den ausländischen Kriminellen. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Menschen mit Staatsbürgerschaften von Bosnien-Herzegowina und der Türkei. Hinsichtlich des starken Aufkommens krimineller Afghanen in den letzten Jahren sagte der oberösterreichische Polizeichef:

Vor zehn Jahren waren sie nicht in den Top 10 bei den ausländischen Tätern, heute liegen sie auf dem dritten Platz. Das sind meist junge Männer ohne Perspektiven. Die rutschen leicht ab.“

(Andreas Pilsl, Landespolizeikommandant, OÖ)

Insgesamt waren die Afghanen in Oberösterreich mit Abstand die Nationalität, die unter den Asylbewerbern am meisten kriminell hervorstach. 508 Anzeigen von Januar bis Juni 2018 gingen allein auf ihr Konto, ein Plus von 38 Delikten oder 7,48 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum in 2017. Weit dahinter folgen die Syrer (131), die Iraker (128) und die Nigerianer mit 75 Anzeigen.

Nach Ansicht von Pilsl wäre Integration das Gebot der Stunde, „aber das kann die Polizei nicht leisten.“

Weniger Einbrüche, Kfz-Diebstähle, …

Die Zahl der gemeldeten Einbrüche im Halbjahresvergleich von Januar bis Juni 2017/2018 sank um dreizehn Prozent (6.680/ 5.808 Fälle). Auch die Kfz-Diebstähle gingen um mehr als 14 Prozent zurück, von 1.275 auf 1.092 Anzeigen. Die Wirtschaftsdelikte stellt nach wie vor die größte Anzeigengruppe dar, so das Innenministerium. Doch auch hier konnte ein leichter Rückgang von 27.085 auf 26.522 Fälle oder rund zwei Prozent festgestellt werden.

Selbst im Bereich der Gewaltdelikte wurde nach einem Anstieg in 2016 bereits in 2017 ein Rückgang erreicht, der sich 2018 fortsetzte. Mit 19.730 Delikten zeigt sich ein Sinken der Gewaltanzeigen um 4,3 Prozent gegenüber dem entsprechenden Halbjahr 2017 (20.621 Anzeigen).

Internetkriminalität: Tendenz steigend

Ein weiterer aufsteigender Ast des Verbrechens stellt die Internetkriminalität dar. Hier wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 6,5 Prozent mehr Anzeigen zugeordnet (7.982/8.501 Fälle), insbesondere der Internetbetrug ist von 5.637 auf 6.193 Anzeigen (+9,86 %) gestiegen.

In der analogen Welt der Kriminalitätsbekämpfung kennt die Polizei die Strategiezyklen und hat gute internationale Methoden, sodass neu auftretende Phänomene rasch und effizient wieder unter Kontrolle gebracht werden können. Diese Routine in der Cyberkriminalität haben Österreich, aber auch die Polizeikollegen weltweit noch nicht.“

(Franz Lang, Polizeigeneral, Direktor des Bundeskriminalamtes)

Man entwickle „neue Methoden, neue Techniken, aber auch neue Fähigkeiten“, um die neuen Phänomene in der digitalen Welt rechtzeitig zu identifizieren. Dazu müsse im „weltweiten synchronen Vorgehen der Polizei“ Routine aufgebaut werden. Der BK-Chef deutete dabei auf „das Darknet als globaler Markt für kriminelle Dienstleistungen“ hin.

Woher stammen die Tatverdächtigen?

Von den bis Ende Juni ermittelten und angezeigten 135.520 Tatverdächtigen waren 55.264 „fremde tatverdächtige Personen“ (40,8 %) zu finden, ein ähnlicher Anteil wie schon im ersten Halbjahr 2017 (40,5 %). Die größten Gruppen der nichtösterreichischen Tatverdächtigen waren:

  1. Rumänen, 5.435 TV
  2. Deutsche, 5.347 TV
  3. Serben, 4.901 TV
  4. Türken, 3.725 TV
  5. Afghanen, 3.641 TV

Insgesamt teilten sich die Tatverdächtigen in „15.139 Erwerbstätige, 9.730 Asylwerbende, 8.358 nicht Erwerbstätige mit österreichischer Sozialversicherung, 7.248 Touristinnen und Touristen und 5.809 nicht Erwerbstätige ohne österreichische Sozialversicherung“ auf.

Siehe auch: Kriminalstatistik für das Jahr 2017, Österreich, PDF

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Asylbewerber terrorisiert Autohaus – Filialleiter: „Unbegreiflich, dass so ein Mann frei herumlaufen kann

Die Vorfälle um einen gewalttätigen afrikanischen Asylbewerber in der Region Unna-Fröndenberg, NRW, beschäftigen die dortigen Einwohner und die Medien.

Der junge afrikanischer Asylbewerber fiel schon am 31. Juli auf, weil er ein Dienstauto der Stadt Fröndenberg in Nordrhein-Westfalen schwer beschädigt hatte. Davon kursiert auch ein Video in den Sozialen Netzwerken. Darin sieht man, wie der Afrikaner einen großen Feldstein zum betreffenden Auto schleppt und ihn gegen das Fahrzeug schleudert. Das Auto ist am Ende schwer beschädigt. Der Afrikaner wurde später durch die Polizei mitgenommen, war jedoch unverzüglich wieder auf freiem Fuß, berichtet der „Rundblick Unna“.

Am Mittwoch, dem 1. August, ging der 23-jährige Mann in ein Autohaus in der Stadt Unna und zeigte sich an einem über 50.000 Euro teuren Auto interessiert, das er schließlich kaufen wollte. Jedoch konnte er keinen Personalausweis, sondern nur einen Duldungsbescheid vorweisen, woraufhin ihm der Kauf des Fahrzeugs verwehrt wurde. Neben der Duldung gab der Mann dem Verkäufer auch eine Telefonnummer vom Flüchtlingspatenkreis Unna, schildert der „Rundblick Unna“.

Der Verkäufer rief dort an und erfuhr, dass der Afrikaner in Fröndenberg als Asylbewerber gemeldet sei und er zu Gewalttätigkeit neigte, er solle deshalb ruhig und freundlich bleiben. Der Verkäufer reagierte anscheinend besonnen und so verließ der Afrikaner ohne Vorkommnisse das Autohaus.

Doch der Afrikaner kam wieder …

Tags darauf ist er allerdings wieder da und möchte wieder ein Auto kaufen. Ihm wird erneut erklärt, warum dies nicht möglich ist – der Flüchtlingspatenschaftskreis aus Unna holt ihn schließlich ab.

Freitagvormittag zunächst das gleiche „Spiel“, er kommt zum Autohaus, besteht wiederum auf dem Kauf des 50.000 Euro Fahrzeugs, das er mit Spielgeld bezahlen möchte. Auch dieses Mal wird ihm erklärt, warum dies nicht geht. Daraufhin beginnt der Afrikaner den Autohaus-Mitarbeiter zu beleidigen und mit Schimpfwörtern zu attackieren. Der Afrikaner wird aufgefordert, das Autohaus zu verlassen, verlässt es auch geht allerdings direkt zu einem Gebrauchtwagen und tritt mehrfach gegen die Stoßstange. Schadenshöhe laut Autohaus: 2.000 bis 3.000 Euro.

Die Polizei wird gerufen und nimmt den aggressiven Afrikaner mit. Er bekommt eine Anzeige und Hausverbot. Bis 20 Uhr soll er in der Zelle sitzen, heißt es von den Beamten laut dem Filialeiter Markus Grüner.

18:30 Uhr ist der wieder beim Autohaus – die Polizei wird abermals gerufen. Sie erteilt dem Afrikaner einen Platzverweis, notiert Hausfriedensbruch. Der 23-Jährige wartet an einem Baum nahe des Autohauses, bis die Beamten weggefahren sind. Der Filialleiter schilderte, dass dann der Mann – nach circa 20 Minuten – auf dem Nachbargrundstück einen schweren Sperrpfosten aus Metall herausreißt und auf vier seiner Mitarbeiter losstürmt, die gerade das Autohaus verlassen.

Afrikaner nutzt Sperrpfosten als Rammbock, um Scheibe zu zertrümmern

Die Mitarbeiter sehen den Afrikaner und flüchten durch den Seiteneingang zurück ins Gebäude. Daraufhin stößt der Asylbewerber  den Pfosten wie einen Rammbock gegen die Scheibe, die der Attacke dank Sicherheitsglas standhält. Falls die Scheibe zerbrochen wäre, wären schwere bis hin zu lebensgefährlichen Verletzungen bei den Mitarbeitern nicht auszuschließen. „Er hätte sie töten können“, so der Filialleiter wörtlich.

Die Polizei kommt erneut und nimmt den Afrikaner wieder mit.  „Mir war klar: Samstagmorgen um 8 Uhr ist er wieder raus“, erzählt der Autohauschef dem „Rundblick Unna“. Der Filialleiter organisiert für die nächsten Tage einen Wachdienst. Samstag steht der 23-Jährige dann tatsächlich wieder vor der Tür.

Die Polizei wird erneut gerufen und bringt ihn, da er wohl doch eine gewisse Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt, in die LWL-Klinik Dortmund-Aplerbeck – allerdings nur vorübergehend, für eine längerfristige Zwangsunterbringung liegen die gesetzlichen Hürden hoch, so heißt es anscheinend seitens der Polizei. Ihr fehle offenbar in solchen Fällen die nötige Handhabe. Muss sie wirklich buchstäblich so lange warten, bis eine so schwere Straftat verübt wird, dass ein Richter Haftgründe sieht?

Nach drei Tagen – Entlassung aus der Klinik

Drei Tagen später ist der Asylbewerber aus der Klinik wieder entlassen. Grüner und seine Autohaus-Mitarbeiter bereiten sich darauf vor, dass der Afrikaner wieder auftaucht. Ein Wachdienst ist vor Ort.

Am Freitagmorgen ist er dann tatsächlich wieder da und will wieder ein Auto kaufen.

Mit 10 Polizisten, heißt es in dem Artikel im „Rundblick Unna“: „wird der ungebetene aggressive Dauerbesucher in Schach gehalten“. Dann wird er in Handschellen abgeführt. Dabei erfährt der Filialleiter, dass der junge Mann am Abend circa gegen 19 Uhr wieder auf freiem Fuß sein wird.

Damit war das Maß für den Autohauschef voll und er sah sich gezwungen, an die Öffentlichkeit zu gehen. „Ein Mensch, der mit einem schweren Poller auf die Mitarbeiter losgeht, sie körperlich bedroht, dass so jemand weiter frei herumlaufen kann – das ist für mich unbegreiflich.“ Für ihn „ist nicht nachvollziehbar, was hier möglich ist“, so der Autohauschef Grüner.

Stadt und Polizei zeigen sich hilflos – dabei gibt es Möglichkeiten

Die Stadt Unna und Fröndenbergs Bürgermeister seien über die Situation im Bilde, sagt Grüner, doch seien ihnen ähnlich die Hände gebunden wie der Polizei.

Dabei gibt es Handlungsmöglichkeiten. Bereits in der Vergangenheit habe das Bundesverfassungsgericht deutlich gemacht, dass das Asylrecht unter den Einschränkungsvorbehalten anderer Verfassungsnormen steht. Daher kann das Asylrecht, wenn es in Konflikt mit anderen Verfassungsnormen stehe, ohne Weiteres beschränkt werden. Ein Einschränkungsvorbehalt ist z. B. Kriminalität. Aufgrund kriminellen Verhaltens kann ein Asylantrag abgelehnt werden bzw. ein Aufenthaltstitel entzogen werden.

Dies gilt ebenso, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet ist.  Auch in diesem Fall kann Artikel 16a des Grundgesetzes eingeschränkt werden. Sollte es dann Schwierigkeiten bei der Abschiebung wegen eines fehlenden Passes geben, können Befragungen im Umfeld des Asylbewerbers neue Erkenntnisse bringen.

Zudem können Fachdolmetscher, die anhand von Dialekt und Aussprache des Asylbewerbers Hinweise zur Herkunft dieses Menschen geben können, in einen Feststellungsprozess zur Herkunft des Asylbewerbers eingebunden werden.  Sie können  helfen, das Heimatland zu bestimmen, damit anschließend Kontakt zur betreffenden Botschaft aufgenommen werden kann.

Dauerhafte Einweisung durch ein Betreuungsgericht möglich

Die andere Möglichkeit ist eine dauerhafte stationäre Unterbringung des Mannes. Dies ist möglich, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet ist, oder wenn der betreffenden Person geholfen werden muss, weil sie allein nicht mehr zurechtkommt. Dazu müsste ein Betreuungsgericht einen Antrag auf stationäre Verwahrung der Person stellen.

Auch das Stellen einer Person unter rechtliche Betreuung (früher Vormundschaft) ist möglich, wenn offensichtlich ist, dass ein Mensch nicht angemessen mit Behörden und Mitmenschen richtig umgehen kann bzw. nicht rechtlich nachvollziehbare Handlungen durchführen kann. Dadurch könnte dieser Mensch einen Betreuer zugewiesen bekommen, der die betreffende Person juristisch vertritt. Dieser Betreuer könnte daraufhin u. a., wenn das Verhalten seines Zubetreuenden eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt, ebenfalls einen Antrag beim Betreuungsgericht auf dauerhafte Einweisung in eine psychiatrische Klinik einreichen. (er)