„Tote laden nicht nach!“ – Wolf Wetzel zum NSU-Komplex (Beate Zäpsche)

Die westliche Wertegesellschaft ist aufrecht zu halten (Merkel)? Wer sehnt sich da nicht ins dunkle Mittelalter zurück?

In dieser Woche begann die Generalbundesanwaltschaft mit dem Plädoyer gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe. Weder der Prozess noch zahlreiche Untersuchungsausschüsse konnten die Taten und das Netzwerk des NSU aufklären, zeigt Autor Wolf Wetzel im Gespräch mit RT Deutsch. Zu tief sind die Verstrickungen der Geheimdienste in den Rechtsterror, bei dem neun Ausländer und eine Polizistin ermordet wurden.

NSU Prozess Skandal – Unglaubliches Interview Richter Heindel spricht

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„Wunderheiler“ Ryke Geerd Hamer ist tot

Erstaunlich, welche diagnostischen Fähigkeiten er entwickelt hat. Viele Menschen, auch Nichtmediziner kennen und nutzen diese wunderbaren Erkenntnisse.

Hier eine Nachlese aus dem Standard

Schade auch, dass er seine eigenen Themen nie aufarbeitete bzw. dass er so extrem war und wenig ausser seinem Eigenen gelten ließ. Das hat auch manchen Begleiter von ihm in die Flucht getrieben. 

Seine „Germanische Neue Medizin“ erlangte durch den „Fall Olivia“ Bekanntheit – Approbation wurde Hamer schon 1986 entzogen Wien – Der ehemalige deutsche Arzt und selbsternannte Wunderheiler Ryke Geerd Hamer ist tot. Das bestätigte die Familie Pilhar, die Hamers Methode der „Germanischen Neuen Medizin“ in Österreich vermarktet. „Hamer ist verstorben“, erklärte Erika Pilhar gegenüber dem STANDARD, „man kann davon ausgehen, dass es ein Schlaganfall war“. Der 1935 geborene Hamer verstarb am 2. Juli im Alter von 82 Jahren. Im Jahr 1986 wurde Hamer die Approbation entzogen. Obwohl das Verwaltungsgericht Koblenz ihm in seinem Urteilsspruch eine Schwäche der geistigen Kräfte, eine ungeeignete psychopathologische Persönlichkeitsstruktur und mangelnde Einsichtsfähigkeit attestierte, praktizierte Hamer in mehreren europäischen Ländern weiter, was ihm mehrere Verurteilungen und Haftstrafen einbrachte. Dutzende Todesfälle im Zusammenhang mit der „Germanischen Medizin“ wurden untersucht. Seit 1990 hatte Hamer in der steirischen Gemeinde Burgau ein „Zentrum für neue Medizin“ eingerichtet, das erst fünf Jahre später behördlich geschlossen wurde. „Fall Olivia“ Im Jahr 1995 erlangte der „Fall Olivia“ traurige Berühmtheit. Die damals sechsjährige Olivia Pilhar war an einem Wilms-Tumor, einem bösartigen Nierentumor, erkrankt. Dieser Tumor hat bei zeitgerechter Behandlung eine neunzigprozentige Prognose für eine langfristige Heilung. Die Eltern Olivias verweigerten jedoch Chemotherapie und Operation, die Behandlung auf Basis der wissenschaftlichen Medizin, worauf ihnen das Sorgerecht für ihre Tochter entzogen wurde. Die Familie setzte sich nach Spanien ab und kehrte erst nach Verhandlungen nach Österreich zurück. Olivia wurde der mittlerweile mehrere Kilogramm schwere Tumor entfernt und erfolgreich behandelt. Ihre Eltern wurden 1997 wegen fahrlässiger Körperverletzung zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Hamer selbst flüchtete nach Spanien. In Österreich und Deutschland bestanden Haftbefehle gegen den selbsternannten „Meister der Germanischen Medizin“. Flucht nach Norwegen Seit 2007 hielt sich Hamer in Norwegen auf, wo er 2008 an seiner Wohnadresse in der Stadt Sandefjord die Titelmühle „Universität Sandefjord“ gründete, die er auch als Verlag für seine Publikationen nutzte. Der Versuch, in Norwegen eine Approbation zu erhalten, wurde abgelehnt. Und erst im Februar 2017 versuchte er erneut, seine Approbation in Deutschland zurückzuerhalten, was vom Verwaltungsgericht Frankfurt am Main abgelehnt wurde. Die „Germanische Neue Medizin“ basiert auf Hamers Annahme, dass Auslöser einer „sogenannten Krankheit“ immer ein „biologischer Konflikt“ sei. Er nannte dies „Dirk-Hamer-Syndrom“ nach seinem Sohn, der im Jahr 1978 auf Korsika vermutlich von Viktor Emanuel von Savoyen angeschossen wurde und vier Monate später starb, nachdem sein Vater ihn eigenmächtig nach Deutschland transferieren hatte lassen. Wenige Monate nach dem Tod seines Sohnes erkrankte Hamer an Hodenkrebs, den er sich erfolgreich operativ behandeln ließ. Aufgrund dieser Begebenheit entwickelte er seine Idee des Schockerlebnisses als Krankheitsauslöser. Antisemitische Verschwörungstheorien Hamer war auch im Umfeld der Reichsbürgerbewegung aktiv und verbreitete antisemitische Verschwörungstheorien. Er behauptete, dass die Krebsärzte in Deutschland meist Juden seien, die bei der Chemotherapie Chips mit „Giftkammern“ implantierten würden, um die Patienten per Satellit gezielt zu töten. „In Deutschland kriegt kein Jude Chemo“, erklärte er. „Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schulmedizin zu praktizieren.“ Auch mittels Impfungen würden Menschen mit Chips markiert. „Goldenes Brett“ Im Herbst 2016 erhielt Hamer das „Goldene Brett vorm Kopf“, den Schmähpreis für unwissenschaftlichen Humbug, verliehen. Die Jury begründete die Entscheidung damals damit, dass Hamer „gefährliche medizinische Ansichten mit wirren antisemitischen Verschwörungstheorien“ verknüpfe. Die Familie Pilhar will jedenfalls weiterhin an den Lehren ihres Meisters festhalten: „Wir tragen das weiter unters Volk“, kündigte Erika Pilhar im Gespräch mit dem STANDARD an. (Michael Vosatka, 4.7.2017) – derstandard.at/2000060791912-1289609261273/Wunderheiler-Ryke-Geerd-Hamer-ist-tot

CSU-EU-Politiker Weber fordert Mandat der Vereinten Nationen zum Grenzschutz – Mit der Waffe in der Hand + Videos

Man „muss den Schleppern das Handwerk legen und dafür muss, dass muss man ehrlich sagen, auch mal die Waffe in die Hand genommen werden.“ Erklärt Manfred Weber, Europaabgeordneter der CSU. Der gleiche Vorschlag – von der AfD 2016 – erntete große Empörung.

Manfred Weber, CSU-Politiker und EVP-Fraktionsvorsitzender im Europäischen Parlament, wird deutlich: Man muss den Schleppern im Mittelmeer und vor Libyen das Handwerk legen und dafür sollte auch mal die Waffe in die Hand genommen werden.

Manfred Weber erklärte in einem Interview mit Phoenix:

„Und dafür, das muss man ehrlich sagen, muss auch mal die Waffe in die Hand genommen werden. Wie es jeder Grenzpolizist an der Grenze tut, der hat eine Waffe dabei. So muss man auch mal mit Waffengewalt Recht durchsetzen …“

Er fordert ein Mandat der Vereinten Nationen: „Wir brauchen ein Mandat der Vereinten Nationen, dass wir im Grenzgebiet Libyens dort mit eigenen europäischen Truppen für Ordnung sorgen und der Mafia das Handwerk legen“ können.

Video: CSU will an der Grenze auf Flüchtlinge schießen

Der gleiche Vorschlag von der AfD, 2016, erntete massive Empörung

Noch vor einem Jahr erntete Frauke Petry (AfD) heftige Empörung, als sie diesen Vorschlag ins Gespräch brachte. Alle Parteien reagierten damals entsetzt. Hier ein Video-Zusammenschnitt der damaligen Reaktionen anderer Parteien.

Video: Was Frauke Petry (AfD) wirklich gesagt hat zum Schusswaffengebrauch