Gender-Ideologie schädigt Kinder

Von American College of Pediatricians
Übersetzt von wunderhaft

aktualisiert im Mai 2017, American College of Pediatricians
Eine amerikanische Akademie von Kinderärzten mahnt Gesundheitsexperten, Erzieher und Gesetzgeber zur Zurückweisung aller Strategien, die Kinder dazu konditionieren die chemische und chirurgische Imitation des anderen Geschlechts als normal zu betrachten. Fakten – nicht Ideologien – bestimmen die Wirklichkeit.
 
1. Das menschliche Geschlecht wird durch ein objektives binäres Merkmal bestimmt: „XY“ und „XX“ sind die genetischen Merkmale für männlich und weiblich, beziehungsweise – keine Merkmale einer Unordnung. Die normale menschliche Gestalt ist entweder männlich oder weiblich. Das menschliche Geschlecht ist offensichtlich zum Zweck der Reproduktion und Blüte unserer Art absichtlich dual konzipiert. Dieses Prinzip ist offenkundig. Sämtliche der sehr seltenen sexuellen Entwicklungsstörungen, einschließlich aber nicht begrenzt auf die Feminisierung und das adrenogenitale Syndrom, sind identifizierbare Abweichungen von der dual-geschlechtlichen Norm und werden zu Recht als als Störungen des Körperbaus betrachtet. Individuen mit Störungen der sexuellen Entwicklung (auch als „Intersex“ bezeichnet) stellen kein drittes Geschlecht dar.1

2. Niemand wird mit einem sozialen Geschlecht geboren. Alle Menschen werden mit einem biologischen Geschlecht geboren. Gender (ein männliches oder weibliches Bewußtsein oder Gefühl eines Menschen) ist ein soziologisches und psychologisches Konzept, kein objektiv biologisches. Niemand wird mit einem männlichen oder weiblichen Bewußtsein geboren, dieses Bewußtsein entwickelt sich mit der Zeit und kann, wie alle Entwicklungsprozesse, abhängig von der subjektiven Wahrnehmung, den Beziehungen und negativen (andersartigen) Erfahrungen eines Kindes von seiner Kindheit an entgleisen. Menschen, die angeben sich wie „das andere Geschlecht“ oder „irgendwo dazwischen“ zu fühlen, stellen kein drittes Geschlecht dar. Biologisch bleiben sie Männer oder Frauen.2, 3, 4

3. Wenn ein Mensch meint, daß er oder sie etwas ist, daß sie nicht sind, ist dies, bestenfalls, ein Zeichen für Verworrenheit. Wenn ein ansonsten biologisch gesunder Junge meint ein Mädchen zu sein oder ein ansonsten biologisch gesundes Mädchen meint, es sei ein Junge, liegt objektiv ein psychologisches Problem vor, dessen Ursache in der Psyche und nicht im Körper liegt und auch so behandelt werden sollte. Diese Kinder leiden an Geschlechtsdysphorie. Geschlechtsdysphorie, die früher als sexuelle Identitätsstörung gelistet war, ist eine, gemäß der letzten Ausgabe des Diagnostic and Statisical Manual of the American Psychiatric Association (DSM-V) (äquivalent zum ICD-Code* / Anm. d. Übers.), anerkannte mentale Störung.5 Die Theorien über Psychodynamik und sozialem Lernen zu Geschlechtsdysphorie und sexuellen Identitätsstörungen sind nie widerlegt worden.2, 4, 5

4. Die Pubertät ist keine Krankheit und Pubertät hemmende Hormone können gefährlich sein. Ob reversibel oder nicht, verursachen Pubertät hemmende Hormone ein Leiden – das Ausbleiben der Pubertät – und verhindern das Wachstum und die Fruchtbarkeit eines vormals biologisch gesunden Kindes.6

5. Laut dem DSM-V akzeptieren 98% der sexuell irritierten Jungen und 88% der sexuell irritierten Mädchen ihr biologisches Geschlecht nach dem Durchleben der Pubertät.5

6. Kinder, bei denen vor ihrer Pubertät Geschlechtsdysphorie diagnostiziert worden ist und die im Alter von mindestens elf Jahren mit Pubertät hemmenden Medikamenten behandelt wurden, benötigen später beim Heranwachsen gegengeschlechtliche Hormone um das andere Geschlecht weiter auszubilden. Diese Kinder werden, selbst auf dem Weg der künstlichen Befruchtung, niemals in der Lage sein genetisch verwandte Kinder zu zeugen. Außerdem sind gegengeschlechtliche Hormone mit erheblichen Gesundheitsrisiken, einschließlich aber nicht nur Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Thrombosen, Schlaganfällen, Diabetes und Krebs, verbunden.7, 8, 9, 10, 11 

7. Die Selbstmordraten unter Erwachsenen, die gegengeschlechtliche Hormone einnehmen und sich einer chirurgischen Geschlechtsumwandlung unterziehen, sind selbst in Schweden, einem der LGBTQ-freundlichsten Länder, zwanzig Mal höher.12Welcher mitfühlende und verantwortungsvolle Mensch würde mit dem Wissen, daß 88% aller Mädchen und 98% aller Jungen die Realität nach ihrer Pubertät bei psychischer und physischer Gesundheit schließlich akzeptieren, junge Kinder zu diesem Schicksal verurteilen?

8. Kinder davon zu überzeugen, daß die lebenslange Anwendung von Medikamenten und chirurgischen Eingriffen zur Imitation des anderen Geschlechts normal und gesund sei, ist Kindesmißbrauch. Die Ablehnung des eigenen Geschlechts auf dem Weg der öffentlichen Erziehung und der Gesetzgebung als normal zu fördern wird Kinder und Eltern verwirren und mehr Kinder als bisher in „Gender-Kliniken“ bringen, wo ihnen Pubertät hemmende Medikamente verabreicht werden. Das wiederum stellt buchstäblich sicher, daß sie sich für die lebenslängliche Einnahme krebserregender und anderweitig giftiger gegengeschlechtlicher Hormone „entscheiden“ und als junge Erwachsene wahrscheinlich unnötige chirurgische Verstümmlungen ihrer gesunden Körperteile erwägen.

Michelle A. Cretella, M.D.
President of the American College of Pediatricians

Quentin Van Meter, M.D.
Vice President of the American College of Pediatricians
Pediatric Endocrinologist

Paul McHugh, M.D.
University Distinguished Service Professor of Psychiatry at Johns Hopkins Medical School and the former psychiatrist in chief at Johns Hopkins Hospital

Zuerst veröffentlicht im März 2016
Aktualisiert im August 2016
Aktualisiert im Januar 2017 

Erläuterungen zu regelmäßigen Fragen bezüglich der Pukte 3 und 5 

Bezüglich Punkt 3: „Wo weisen APA oder DSM-V darauf hin, daß es sich bei Geschlechtsdysphorie um eine Persönlichkeitsstörung handelt?“

Die APA (American Psychiatric Association) ist Autor des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5th edition (DSM-V). Die APA erklärt, daß alle, die unter ihrer Geschlechtsdysphorie leiden und verzweifeln der Definition einer Persönlichkeitsstörung entsprechen. Die Akademie kennt in der medizinischen Literatur, keinen dokumentierten Fall, in dem ein Kind, dem der Gedanke, an seinen normalen und gesunden Pubertätsverlauf keine erheblichen Sorgen bereitet hat, um Pubertät hemmende Hormone gebeten hat.
Aus dem Informationsblatt des DSM-V:

„Der entscheidende Faktor der Geschlechtsdysphorie ist das Vorhandensein erheblicher klinischer, mit dem Umstand verbundener Not.“
„Dieser Umstand verursacht erhebliche Not oder Einschränkungen auf sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Tätigkeitsfeldern.“


Bezüglich Punkt 5:
 „Wo führt das DSM-V die Auflösungsraten für Geschlechtsdysphorie auf?“

Auf Seite 455 des DSM-V unter „Geschlechtsdysphorie ohne Störung der sexuellen Entwicklung“ steht: „Die Raten des Andauerns der Geschlechtsdysphorie von der Kindheit in die Adoleszenz oder das Erwachsenenalter variieren. Bei gebürtigen Männern betrug die Rate des Fortbestehens zwischen 2,2% und 30%. Bei gebürtigen Frauen betrug sie zwischen 12% und 50%.“ Einfache Mathematik ermöglicht eine Kalkulation für gebürtige Jungen: die Auflösung erfolgt bei nicht weniger als 100% – 2%=97,8% (ca. 98% sexuell irritierter Jungen). Ähnlich für gebürtige Mädchen: eine Auflösung erfolgt bei nicht weniger als 100% – 12%= 88% sexuell irritierter Mädchen.

Das Fazit ist Folgendes: Unsere Gegner befürworten einen neuen, wissenschaflich unbegründeten Standard für das Kindeswohl mit einer pychologischen Konditionierung (zur Geschlechtsdysphorie), die sich andernfalls nach der Pubertät in der Mehrzahl aller Fälle bei den betroffenen Patienten verlieren würde. Insbesondere raten sie: zur Bekräftigug der von der physikalischen Realität abweichenden Gedanken von Kindern, der vorpubertären chemischen Kastration dieser Kinder mit GnRH-Analoga* (Pubertätshemmer, die Unfruchtbarkeit, verkümmertes Wachstum, verminderte Knochendichte verursachen und einen unbekannten Einfluß auf ihre Gehirnentwicklung haben) und, schließlich, die dauerhafte Sterilisation dieser Kinder vor ihrem 18. Lebensjahr durch gegengeschlechtliche Hormone. Es existiert eine sich offensichtlich selbst erfüllende Art und Weise junge, geschlechtlich dysphorische Kinder zu ermutigen ihr entgegengesetztes Geschlecht zu imitieren und dann die Unterdrückung ihrer Pubertät zu einzuleiten. Setzen wir, wenn wir einen Jungen (der dazu bestimmt ist ein Mann zu werden), ob er sein Geshlecht in Frage stellt oder nicht, wie ein Mädchen behandeln und damit seine natürliche pubertäre Entwicklung zum Mann unterdrücken, nicht unausweichliche Folgen in Gang. All seine gleichgeschlechtlichen Freunde entwickeln sich zu jungen Männern, seine Freundinnen entwickeln sich zu jungen Frauen, aber er bleibt ein vorpubertärer Junge. Er wird psychologisch isoliert und allein gelassen. Er wird mit dem psychologischen Eindruck zurückbleiben, daß etwas nicht stimmt. Er wird weniger in der Lage sein sich mit seinen gleichgeschlechtlichen Freunden zu identifizieren und männlich zu sein und sich daher selbst wahrscheinlicher als „nicht männlich“ oder weiblich identifizieren. Außerdem hat die Neurowissenschaft festgestellt, daß der präfrontale Cortex des Hirns, der für Entscheidungen und die Risikoabwägung verantwortlich ist, vor einem Alter von ca. 25 Jahren nicht vollständig ausgebildet ist. Nie war es wissenschaftlich deutlicher, daß Kinder und Heranwachsende unfähig sind sachkundige Entscheidungen hinsichtlich dauerhaften, irreversiblen und lebensverändernden medizinischen Eingriffen zu treffen. Aus diesem Grund behauptet die Akademie, daß es mißbräuchlich ist diese Ideologie zu fördern. Zum einen und vor allem für das Wohl der sexuell dysphorischen Kinder selbst und zum anderen für all ihre geschlechtlich nicht dysphorischen Gleichaltrigen, von denen viele anschließend ihre eigene sexuelle Identität hinterfragen und Verletzungen ihrer Intimsphäre und Sicherheit begegnen werden.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte diese Seite auf der Website der Akademie, die sich Fragen zur Sexualität und dem sozialen Geschlecht widmet.

Eine PDF dieser Seite kann hier heruntergeladen werden: Gender Ideology Harms Children

Ouellenangaben:

1. Consortium on the Management of Disorders of Sex Development, “Clinical Guidelines for the Management of Disorders of Sex Development in Childhood.” Intersex Society of North America, March 25, 2006. Accessed 3/20/16 from http://www.dsdguidelines.org/files/clinical.pdf.

2. Zucker, Kenneth J. and Bradley Susan J. “Gender Identity and Psychosexual Disorders.” FOCUS: The Journal of Lifelong Learning in Psychiatry. Vol. III, No. 4, Fall 2005 (598-617).

3. Whitehead, Neil W. “Is Transsexuality biologically determined?” Triple Helix (UK), Autumn 2000, p6-8. accessed 3/20/16 from http://www.mygenes.co.nz/transsexuality.htm; see also Whitehead, Neil W. “Twin Studies of Transsexuals [Reveals Discordance]” accessed 3/20/16 from http://www.mygenes.co.nz/transs_stats.htm.

4. Jeffreys, Sheila. Gender Hurts: A Feminist Analysis of the Politics of Transgenderism. Routledge, New York, 2014 (pp.1-35).

5. American Psychiatric Association: Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition, Arlington, VA, American Psychiatric Association, 2013 (451-459). See page 455 re: rates of persistence of gender dysphoria.

6. Hembree, WC, et al. Endocrine treatment of transsexual persons: an Endocrine Society clinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab. 2009;94:3132-3154.

7. Olson-Kennedy, J and Forcier, M. “Overview of the management of gender nonconformity in children and adolescents.” UpToDate November 4, 2015. Accessed 3.20.16 from http://www.uptodate.com.

8. Moore, E., Wisniewski, & Dobs, A. “Endocrine treatment of transsexual people: A review of treatment regimens, outcomes, and adverse effects.” The Journal of Endocrinology & Metabolism, 2003; 88(9), pp3467-3473.

9. FDA Drug Safety Communication issued for Testosterone products accessed 3.20.16: http://www.fda.gov/Drugs/DrugSafety/PostmarketDrugSafetyInformationforPatientsandProviders/ucm161874.htm.

10. World Health Organization Classification of Estrogen as a Class I Carcinogen: http://www.who.int/reproductivehealth/topics/ageing/cocs_hrt_statement.pdf.

11. Eyler AE, Pang SC, Clark A. LGBT assisted reproduction: current practice and future possibilities. LGBT Health 2014;1(3):151-156.

12. Dhejne, C, et.al. “Long-Term Follow-Up of Transsexual Persons Undergoing Sex Reassignment Surgery: Cohort Study in Sweden.” PLoS ONE, 2011; 6(2). Affiliation: Department of Clinical Neuroscience, Division of Psychiatry, Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden. Accessed 3.20.16 from http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0016885.

Quelle: http://www.acpeds.org/the-college-speaks/position-statements/gender-ideology-harms-children

*Zusätzlich eingefügte Links: 

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