Schockierende Ergebnisse: So gefährlich ist Nutella für den Körper

Quelle: www.pravda-tv.com

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Für viele ist Nutella nur eine zuckersüße Frühstücks-Sünde – doch neuesten Testergebnissen zufolge kann die Schokocreme großen Schaden im menschlichen Körper anrichten.

Es ist wohl die bekannteste Schokocreme der Welt. Kleine Kinder lieben sie und auch für viele erwachsene Menschen gehört Nutella ganz einfach zum Frühstück dazu. Dass Nutella aufgrund des hohen Zuckergehalts nicht zu den gesündesten Brotaufstrichen gehört, dürfte den meisten Schokocreme-Liebhabern bekannt sein.

Wer morgens beispielsweise nicht auf sein Nutella-Brot verzichten kann, der hat schon nach dem Frühstück fast die Zuckermenge erreicht, die ein Mensch laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den ganzen Tag verteilt zu sich nehmen sollte.

Doch wie das ZDF-Wissensmagazin „Wiso“ berichtet, gibt es noch einen weiteren Grund, warum die Nuss-Nougat-Paste so ungesund ist. Neben der großen Menge an Zucker, dem geringen Anteil an Haselnüssen (nur 13 Prozent), Milchpulver und Kakao beinhaltet Nutella nämlich sogenanntes Palmöl.

Palmöl: „Toxisch für Niere, Leber und Hoden“

Dieses pflanzliche Palmfett wird für gewöhnlich zum Braten verwendet und macht rund 20 Prozent eines Nutella-Glases aus. Sprich: Ein Fünftel der Schokocreme besteht aus purem Fett.

Doch damit noch nicht genug, denn bei der industriellen Verarbeitung, beispielsweise beim Erhitzen von Palmfett, kommt es zur Bildung von Fettsäureester. Das sind gefährliche Schadstoffe, die schon in geringen Mengen erheblichen Schaden im menschlichen Körper anrichten können. Alfonso Lampen, Lebensmittelexperte vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR), bestätigt dies gegenüber „Wiso“ (Zuckerindustrie bezahlte 1967 Forscher, um Zusammenhang von Zucker und Herzerkrankungen zu verschweigen).

Die Schadstoffe „sind toxisch für Niere, Leber und Hoden.“ Andere Fettsäuren wie Glycidyl-Fettsäureester, die bei der industriellen Verarbeitung von Palmöl entstehen, können sogar eine krebserregende Wirkung haben.

Von diesen schädlichen Stoffen sollte der Mensch demnach so wenig wie möglich zu sich nehmen und es sich nicht täglich auf die Semmel streichen. Wer denkt, diese Schadstoffe sind nur in Nutella enthalten, liegt falsch.

Auch andere Produkte betroffen

Wie das ZDF-Magazin herausfand, verwenden auch andere Firmen Palmöl bei der Herstellung von Schokocreme. Dabei wurden ebenfalls die Konkurrenzprodukte von Nutella wie Nusskati, Nudossi, NussPli, Nulacta untersucht. Die Testergebnisse von „Wiso“ sind erschreckend: In jeder Nuss-Nougat-Creme sind diese Schadstoffe enthalten. Die positivsten Werte haben dabei noch Nutella und die billigere Variante Nulacta von Norma.

Um Palmöl anzubauen, werden zudem Regenwälder in Indonesien abgeholzt, auch wenn die Firma Ferrero darauf hinweist, bei der Produktion von Nutella auf nachhaltig hergestelltes Palmöl zu setzen.

Alles in allem scheint die beliebte Schokocreme noch ungesünder zu sein, als zuvor angenommen. Deutschland gilt als eines der absatzstärksten Märkte von Nutella – ob sich durch diese Testergebnisse daran etwas ändern wird, ist dennoch unwahrscheinlich.

Greenpeace: Nutella ist „schmutzige Schokolade“

Greenpeace hat die Nuss-Nougat-Creme Nutella von Ferrero im Februar 2015 „schmutzige Schokolade“ genannt. Greenpeace warf Ferrero Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakao-Ernte vor und kritisierte die Palmöl-Monokulturen im Urwald.

Doch Ferrero reagierte: Auf mehrfache Nachfrage unserer Redaktion teilte das Unternehmen schließlich schriftlich mit, dass der Artikel des Greenpeace-Magazins „nur einen Ausschnitt der Gesamtsituation“ wiedergebe. Ferrero betonte, dass es sogar mit der Umweltschutzorganisation an verschiedenen Themen zusammenarbeite, vor allem an dem Thema Palmöl.

Und wenn wir schon bei unappetitlichen Schoko-Wahrheiten sind: Die Verbraucherzentrale Hamburg hat im November demonstriert, was in der Milchschnitte, Capri-Sonne und Fitness-Müsli wirklich drin ist (Drastische Visualisierung: Bei diesen Lebensmitteln wird Ihnen schlecht, wenn Sie sehen, was drin ist (Videos)).

Literatur:

Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen von Constanze von Eschbach

Food, Inc. – Was essen wir wirklich?

Opium fürs Volk: Natürliche Drogen in unserem Essen von Udo Pollmer

Der Gen-Food Wahnsinn

Quellen: PublicDomain/merkur.de am 02.08.2016

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