Syrien: Russische Schiffmannschaften bergen Leichen von ermordeten Frauen und Kindern

Die Mannschaften der russischen Seekriegsflotte bergen im syrischen Küstengewässer Leichen von Zivilisten, die von Terroristen hingerichtet wurden, wie ein Augenzeuge, Crewmitglied eines Schiffes, der Agentur RIA Novosti mitteilte.

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© SPUTNIK/ GRIGORIY SYSOEV Syriens Verteidigungsministerium kommentiert Gründung von russischer Basis in Tartus „Die Schiffmannschaften sehen regelmäßig im syrischen Küstengewässer Leichen von durch Terroristen auf bestialische Weise ermordeten Zivilisten. Das sind zum größten Teil Frauen und Kinder. Sie werden an Bord gehoben und nach Tartus gebracht, wo sie gemäß den muslimischen Traditionen begraben werden“, so die Quelle der Agentur. Dem Crewmitglied zufolge baten die syrischen Behörden russische Militärs mehrmals, in See zu stechen, um die Leichen der Opfer von Terroristen zu bergen. „Zum letzten Mal barg das Schiff mehr als zehn Leichen. Das war etwa 200 Meilen nördlich von Tartus. An den Leichen gab es keine Schussspuren, alle Opfer wurden mit Stichwaffen getötet“, so der Augenzeuge weiter. © SPUTNIK/ GRIGORIY SYSOEV Russland richtet in Syrien ständige Marine-Basis ein Der größte Teil Nordsyriens steht unter Kontrolle der so genannten gemäßigten Opposition, sowie der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) und der terroristischen Organisation Al-Nusra Front. Russland hatte den USA mehrmals vorgeworfen, neben den Kräften der gemäßigten Opposition auch die Terrorgruppierung Al-Nusra Front zu unterstützen. So hatte die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa mitgeteilt, die USA würden irrtümlich glauben, dass Al-Nusra Front gebändigt werden könne. Man dürfe sich nicht mit denjenigen einlassen, die Terrorismus predigen.

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