Syrien: Russland ahnt bei den USA „Nervenzusammenbruch“

Laut Sergej Rjabkow erleben die Entscheidungsträger in den USA einen „emotionalen Zusammenbruch“ wegen Syrien und sind deshalb zu unberechenbaren Entscheidungen fähig. Damit kommentierte der russische Vize-Außenminister die Drohung aus Washington, jede Kooperation bei der Syrien-Regelung einzustellen.

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© SPUTNIK/ SERGEI GUNEEV Kerry: Die Russen haben mich in der Syrien-Frage „ausgetrickst“ Die USA hätten bis jetzt noch kein Ende der Zusammenarbeit hinsichtlich Syrien offiziell verkündet, sagte Rjabkow der Nachrichtenagentur RIA Novosti. „Aber sie können jederzeit alles Mögliche verkünden.“ Nach seiner Einschätzung ließen sich die USA jetzt nicht von kühler Berechnung, sondern von Gefühlen leiten. „Vor dem Hintergrund des tiefen emotionalen Zusammenbruchs, den wir beobachten, können sie jede Entscheidung treffen.“ US-Außenminister John Kerry hatte zuvor gedroht, die Gespräche mit Russland über eine Beilegung des Syrien-Konfliktes einzustellen. Russland bezeichnete dieses Vorgehen als nicht konstruktiv.

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