ISIS / IS entschleiert: US-General Wesley Clark erklärt das schmutzige Geheimnis

Wesly Clark
CNN-Interview mit US-General Wesley Clark (veröffentlicht auf YouTube 17.2.2015), ehemaliger Supreme Allied Commander Europe der NATO, 1990 NATO-Oberbefehlshaber im Kosovo. Nachfolgend die Übersetzung: Clark: “Also, man ist deswegen ein bisschen im Dilemma, wir müssen diese Art Verwirrung darüber sein lassen. Wir brauchen die Erlaubnis, den Hinweisen zu folgen, die Truppen reinzulassen und das auszuspielen.
ISIS wurde gestartet durch die Finanzierung unserer Freunde und Verbündeten, denn die Leute in der Region werden Ihnen sagen: ‘Wenn Sie jemand wollen, der Hisbollah bis zum Tod bekämpft, so hängen Sie nicht ein Rekrutierungsplakat auf und sagen: ‘Verpflichten Sie sich bei uns’ oder ‘Wir machen eine bessere Welt’. Sie haben es auf Glaubenseiferer abgesehen!” Interviewerin: “Ich höre, wie sie Syrien nebulös halten! Ich meine, sie waren sehr entschieden darin, dass sie diese verrückte ISIS zerstören wollten. Es ist für mich überhaupt nicht verworren, die Frage wäre, wenn sie die ISIS in Syrien ausradieren, was das Ziel ist, dann gemeinsam mit Assad ausradieren, es muss einen Plan für diese Dinge geben!” Clark: “Nun, einige Dinge kann man nicht so klar planen, denn man hat es mit dem Gebiet des Politischen zu tun. Und ein Teil davon ist: Kann man die Russen dazu bewegen, ihre Unterstützung von Baschar al-Assad abzuziehen?
Wie könnte man das machen? Nun, wir haben es zur Zeit mit den Russen in der Ukraine zu tun, und sie sind nicht hilfreich. In der Tat aus der Perspektive Putins sieht er das Spiel wahrscheinlich genau andersherum. Er sagt, weil die Amerikaner uns brauchen, um beim Iran zu helfen, weil sie keine Bodentruppen in Syrien haben, hängen sie eigentlich von uns ab. Deswegen können wir die Ukraine weiter vorantreiben und die Amerikaner werden uns nicht stoppen, denn sie haben Angst, dass sie unsere Kooperation anderswo in der Welt verlieren. Er [Putin] spielt es also auf diese Weise aus. Also, es ist schwierig. Man kann nicht immer alles linear vorausplanen …” Das Clark-Interview offenbart einen unglaublichen unterschwelligen Zynismus. Die Glaubenseiferer des IS sind Knetmasse in der Hände mächtiger Interessen, welche eine gesamte Region ins Unglück stürzen. Nachfolgend ein FOX-News-Interview von Megyn Kelly mit General Wesley Clark (veröffentlicht auf YouTube am 19.2.2015, Videolink am Ende des Beitrags): Megyn Kelly: “Willkommen Wesley Clark, der der NATO als oberster Kommandeur diente und ehemaliger Präsidentschaftskandidat der demokratischen Partei ist, er ist Autor von ‘Wartet nicht auf den nächsten Krieg. Eine Strategie für Amerikas Wachstum und globale Führung. Und wir warten, was er hierzu zu sagen hat! Herr General – großartig Sie zu treffen! Clark: “Danke Meg!” M. K.: “General Keane sagte, dass der radikale Islam der Feind ist. Stimmen Sie dem zu?” Clark: “Nun, ich stimme einer Menge von dem zu, was General Keane sagt. Er ist ein alter Feuend von mir und ein sehr intelligenter und erfahrener Führer. Ich denke, jetzt haben wir eine wirkliche Bedrohung von extremistischen Islaminterpretationen, die von Gruppen wie ISIS wiedergegeben werden, aber sehen Sie: Es ist auch richtig, dass es da genau jetzt einen riesigen geostrategischen Kampf im Mittleren Osten gibt.” M. K. (unterbricht): “O.k. Aber bevor wir dazu kommen, möchte ich einfach mit der Frage beginnen, denn wir haben davon auch von General [Michael] Flynn gehört, der die DIA [Defense Intelligence Agency] führte. Ich meine, das ist ein großer Geheimdienst, er ist der Bruder der CIA. Er führte sie, erst kürzlich im Sommer wurde er pensioniert und verurteilte die Regierung dafür, dass sie den Begriff ‘islamische Militante’ nicht benutzt. Er sagte: ‘Wir können nicht einen Feind schlagen, von dem wir nicht zugeben, dass er existiert.’ Stimmen Sie dem nicht zu?” Clark: “Yeah, ich stimme dem zu. Aber ich denke, es ist nicht einfach nur der radikale Islam, denn der radikale Islam wird benutzt. Wir, die Vereinigten Staaten, benutzten den radikalen Islam, um die Sowjets in Afghanistan zu bekämpfen. Wir baten die Saudis, dass Geld beizuschaffen. Sie taten es.” M. K. (unterbricht): “Ok. Das ist …” Clark: “Megyn, das ist alles ein Teil davon.” M. K.: “Was diese Herren offenbar sagen, ist, dass wir eine Regierung haben, ja, die es nicht einmal beim Namen nennt, aus politischer Korrektheit, aus Furcht, jemanden zu beleidigen. Keane glaubt, aus Furcht darüber, was in Afghanistan passiert ist und im Irak, aber dass wir uns nicht von Angst kontrollieren lassen dürfen, wenn wir uns jetzt diesem Feind gegenüber sehen.” Clark: “Nun, natürlich können wir uns nicht von Angst kontrollieren lassen. Aber man kann nicht wirkungsvoll mit dieser Bedrohung umgehen, bevor man nicht verstanden hat, was ihre Quelle ist. Es sind nicht einfach nur der Fanatismus oder der radikale Islam, es ist gesteuert und befeuert von geostrategischen Ambitionen von Mächten in der Region.” M. K.: “Ahem (unterbricht). Aber was er versuchte zu sagen – unsere Zuschauer sehen das und wir werden eine Menge Rückmeldungen bekommen – was General Keane versucht zu sagen ist, dass die Politik – welche, wie er sagt, versagt hat, was auch dieser andere General sagt, dass sie versagt hat – Rückzug ist, Abzug. Und er hat Beispiele dafür gebracht. Lassen Sie uns das einfach schnell durchgehen: Haben wir in Syrien eine Chance verpasst oder nicht?” Clark: “Wir hätten mit den moderaten Syrern viel mehr tun können als wir es getan haben.” M. K. : “Mmm (unterbricht). Haben wir eine Gelegenheit in Libyen verpasst oder nicht?” Clark: “Wissen Sie, das Problem in Libyen war, dass wir nur eine Teilopposition hatten, aber es war keine starke und einige Opposition.” M. K. (unterbricht): “Hätten wir sie unterstützen sollen, als sie um Unterstützung mit einer bescheidenen Sicherheitstruppe baten?” Clark: “Genau. Wir haben sie doch unterstützt, das ist richtig!” M. K. (unterbricht): “Hätten wir irgendeine restliche Truppe im Irak zurücklassen sollen? Hätten wir irgendwen dalassen sollen, um die Gewinne unserer Truppen zu behaupten?” Clark: “Ich hätte gerne eine Resttruppe im Irak zurückbehalten, wenn wir den richtigen Status für ein Truppenabkommen gehabt hätten. Aber was Sie wegen dieser Kritik verstehen müssen, ist, dass es der Iran hinter den Kulissen zusammen mit dem Maliki-Regime war, egal, was die Vereinigten Staaten bei den Verhandlungen getan hätten, der Iran hätte einen Weg gefunden, uns aus dem Irak zu drängen.” M. K.: “Warum es ihnen leicht machen? Hier ist die Frage: Warum will die Regierung den radikalen Islam nicht als solchen benennen?” Clark: “Da müssen Sie einen Regierungssprecher fragen!” M. K.: “Liegen sie falsch, oder? (Unterbricht Clark.) Warum? Sie sind zu politisch korrekt? Denn es irritiert die Menschen, wenn sie sehen, dass 6 von 10 Amerikanern wissen, hören Sie …” (Durcheinander). Clark: “Megyn, es geht nicht um Religion, es geht…” (Megyn unterbricht). M. K.: “Doch, es geht um Religion, es geht um pervertierte religiöse Ideologie!” Clark: “Nein, darum geht’s nicht!” M. K.: “Doch! Erzählen Sie mir nicht, dass es nichts mit dem Islam zu tun hat! Natürlich hat es!” Clark: “Es ist …” (M. K. unterbricht). “Ja, natürlich. Aber lassen Sie mich erklären, was Menschen in der Region Ihnen sagen werden, wenn Sie sie fragen: Was ist los mit ISIS? Wissen Sie, was sie Ihnen erzählen? Sehr offenherzig?
Die einzigen Menschen, welche gegen die Iraner kämpfen werden und die Schiiten und die Hisbollah sind diese bekloppten religiösen Eiferer. Und alle sunnitischen Mächte benutzten sie. Sie haben einen Frankenstein in der Region geschaffen!” M. K.: “Was sollten die Vereinigten Staaten denn tun? Denn ihr Problem ist jetzt unser Problem!” Clark: “Man geht jetzt mit Special Forces rein. Man muss am Boden lokale Kräfte einsetzen. Man muss die US-Luftwaffe nutzen. Man muss das eindämmen! Man muss mit Verbündeten in der Region zusammenarbeiten.” M. K.: “Glauben Sie wie General Keane und der andere meinten: Das ist der Kommunismus, der Nazismus unserer Zeit?” Clark: “Ich weiß, dass es eine Bedrohung durch diese ah, ah, religiöse Interpretation, diese extremistische Interpretation des Islam gibt. Ist es der Kommunismus unserer Zeit? Nicht insoweit er von Staaten unterstützt wird. Denn was ich zu erklären versuche, ist, dass Staaten das geschaffen haben. Und es sind Verbündete!” M. K.: “Also was ist nun die Antwort?” Clark: “Sie müssen umfassend an das Thema herangehen. Das heißt militärisch, diplomatisch, wirtschaftlich, ideologisch, und man muss die sunnitisch-islamischen Staaten wie Saudi Arabien selbst dazu bewegen, sich lautstark gegen ISIS auszusprechen.” M. K.: “Ahm …” Clark: “… und gegen ihre Interpretation davon [des Islam].” M. K. : “Großartig, Sie zu treffen!” Clark: “Danke.” ***
Interessant wie sich die Interviewerin Megyn Kelly strikt an ihr Skript hält und General Clarks Enthüllungen völlig an ihr abperlen: https://youtu.be/Y-id_x6Fh3c