Heftiger als Fukushima: Kalifornien droht Erdbeben der Stärke 9 – Beben am Salton Buttes Vulkan (Nachtrag & Videos)

Quelle: www.pravda-tv.com

Der Westküste der USA droht ein Unheil schlimmer als 2011 in Japan, als ein Tsunami dutzendtausende Menschen in den Tod gerissen und eine schwere nukleare Havarie im AKW Fukushima Eins zur Folge hatte. US-Experten sind sicher, dass Kalifornien demnächst von einem Erdbeben mit der Stärke 9,3 heimgesucht werden könnte.

Ein Beben mit solcher Stärke wird die Westküste des Landes einer verheerenden Tsunamiwelle ausliefern, wie das Magazin Express in seiner Online-Ausgabe schreibt. Entlang der San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien ereigneten sich in den letzten Tagen zehn Erdbeben mittlerer Stärke. Erdstöße der Stärke 3,6 wurden in einer Tiefe von 1.200 Metern registriert (Erdmantel unter der US-Ostküste trennt sich von der Erdkruste (Video)).

Stöße ähnlicher Stärke – insgesamt etwa 200 – waren von Santa Barbara bis hin zur mexikanischen Grenze zu spüren.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich dabei um Vorboten eines gewaltigen Erdstoßes mit einer Stärke von mehr als 9 handelt.

Express zufolge bereiten sich Rettungsdienste auf das bislang stärkste Erdbeben in der sogenannten Kaskadien-Subduktionszone vor, wo tektonische Platten ineinander gepresst werden (Bevorstehende Naturkatastrophen: Panikmache oder unterschätztes Risiko? (Video)).

Das bislang stärkste Erdbeben in der Region ereignete sich am 10. Juni in Borrego Springs, etwa 80 Kilometer von San Diego, wo die Stärke 5,2 registriert wurde. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten vier Tage.

Video:

Die Studie ruft ernsthafte Besorgnis hervor. Es sei daran erinnert, dass ein Beben der Stärke 7,9 auf der Richterskala San Francisco 1906 buchstäblich dem Erdboden gleich gemacht hat.

Video:

Die USGS räumt ein, dass ein derartiges Erdbeben sehr wahrscheinlich ist und dass es »vermutlich gewaltige Tsunamiwellen verursachen würde«.

»Beunruhigenderweise hat die USGS bestätigt, dass dieselben Computermodelle zeigen, dass ein Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 9,3 entstehen könnte, das vermutlich gewaltige Tsunamiwellen verursachen würde.

Das Beben wäre noch stärker als das der Stärke 9,0, das Japan 2011 traf und einen Tsunami auslöste. Tausende Menschen starben damals, und Atomreaktoren wurden beschädigt (Fukushima und die Erdbeben-Lüge: Das japanische 9/11 heißt 3/11).

Was noch schlimmer ist: Viele Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass die USA nicht auf ein derartiges Beben vorbereitet sind, es aber jederzeit dazu kommen könnte.«

  

Aktuell ist es ruhig in Kalifornien, nur ein 3.3 Beben bei Sacramento und ein 3.9 in der Nähe von San Diego laut der amerikanischen Erdbebendienst USGS:

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Global gesehen gibt es hin und wieder 5+ und einige 6+ Erdstöße, jedoch ohne schwerwiegende Auswirkungen, wie der Doppelschlag am 21. Juni, ein 6,1 in 10 Kilometern Tiefe am Mittelatlantischen Rücken, sowie ein 6,3 im Südpazifik, nach der europäischen Erdbebenbehörde EMSC:

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Nachtrag / Erdbeben am Salton Buttes Vulkan in Kalifornien

Das Salton Buttes Vulkangebiet beherbergt fünf kleine rhyolithische Lavadome, über den Sedimenten der Colorado River Mündung im Salton See Areal, südöstlich vom Salton See in Kalifornien.

Dies sind die einzig aktiven Vulkane in Süd-Kalifornien und gehören zum Ostpazifische Rücken. Der Ostpazifische Rücken ist ein Mittelozeanischer Rücken im südöstlichen Pazifik.

Er ist rund 10.000 Kilometer lang und bildet die annähernd in Nord-Süd-Richtung verlaufende Plattengrenze zwischen der Pazifischen Platte, die den Großteil des Pazifikbeckens bildet, und einem Teil der Nordamerikanischen Platte, der Cocosplatte, der Nazcaplatte sowie einem Teil der Antarktischen Platte (130 Beben in 2 Monaten: Einer der gefährlichsten Vulkane Amerikas räkelt sich – weltweite Aktivität (Videos)).

An seinem nördlichen Ende, am Golf von Kalifornien bei etwa 32°N geht der Ostpazifische Rücken in die San-Andreas-Transformstörung über, im Süden bei rund 55°S in den Pazifisch-Antarktischen Rücken.

Die Salton Buttes Vulkane: Mullet Island, Obsidian Butte, Red Island und Rock Hill.

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(Rock Hill)

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(Obsidian Butte)

Hier die Satelliten-Bilder

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Wir sehen zahlreiche Mikrobeben zwischen 1.1 und 1.8 in der Magnitude, bis auf ein Beben in 6 und einem in 50 Kilometern, treten die restlichen Messungen bei 26 bis 29 Kilometern auf, demnach könnte Magma in dieser Tiefe in Bewegung kommen.

Die letzten Mikrobeben hier:

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Video: Analyse der Ereignisse in Süd-Kalifornien

Literatur:

Im Fokus: Naturkatastrophen: Zerstörerische Gewalten und tickende Zeitbomben (Naturwissenschaften im Fokus) (German Edition) von Nadja Podbregar

Unruhige Erde

Löcher im Himmel. Der geheime Ökokrieg mit dem Ionosphärenheizer HAARP

Erst vor Kurzem wurde berichtet, dass die Bundesregierung Bohrungen durchführt, die die Reaktion auf ein Beben der Stärke 9,0 in der Cascadia-Subduktionszone simulieren sollen. Wenn es hier und jetzt zu einem derartigen Beben käme, würden die Schäden alles Vorstellbare übersteigen…

Quellen: PublicDomain/PRAVDA TV/Wikipedia/info.kopp-verlag.de/de.sputniknews.com am 21.06.2016

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