Polizeiexperte schlägt Alarm: Radikale Islamistenszene breitet sich in der Steiermark rasant aus

Radikale Moslems unterwandern laut Polizei gezielt unsere Gesellschaft.
Foto: Metropolico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

Begünstigt durch eine gleichgültige Gesellschaft und eine zügellose Zuwanderungspolitik gelingt es radikalen Moslems, in der Steiermark ein immer dichter werdendes Netz des Islamismus zu spinnen. Ein Experte der Landespolizeidirektion schlägt Alarm.

Graz ist Zentrum radikaler Moslems

Offensichtlich wird der ungebremste Vormarsch der Islamisten in Graz. Acht der sechzehn Moscheen in der Stadt werden bereits als radikal eingestuft. Viele der Dschihadisten, die sich in Syrien dem IS angeschlossen haben, wurden in der Landeshauptstadt angeworben.

Im Großraum der Stadt sollen unter anderem 400 männliche Salafisten leben. Die Gruppierung lehnt unser Rechtssystem und alle unsere Werte strikt ab und predigt den Islam in seiner strengsten Auslegung. Laut Experten sind die Salafisten jene Gruppierung in der Steiermark, die den größten Zulauf an Mitgliedern verzeichnet. Viele von ihnen sollen ihre Arbeit aufgegeben haben, um fünf Mal täglich eine Moschee aufsuchen zu können. Andere seien als Taxifahrer unterwegs, da sie sich bei dieser Beschäftigung für ihre Moscheebesuche bei der Zentrale abmelden können.

Enge Verbindungen zur ausländischen Islamistenszene

Die steirische Islamistenszene ist auch gut mit ausländischen Gruppierungen vernetzt. Nach einem Anschlag auf eine bosnische Polizeistation konnte von den Behörden eine Spur bis nach Graz zurück verfolgt werden. Und im Zuge der Erstürmung der bosnischen Islamistenhochburg Gornja Maoca wurden  von den Einsatzkräften Fahrzeuge mit Grazer Kennzeichen vorgefunden.

Unterwanderung der Gesellschaft

Neben Migranten aus Bosnien stellen Tschetschenen die größte Islamistengruppe in der Steiermark. Viele der radikalen Moslems gehören schon der zweiten Generation der Zuwanderer an und besitzen die  österreichische Staatsbürgerschaft. Neu hinzu kommen vermehrt Migranten aus Afghanistan.

Neben den Salafisten ist auch die Muslimbruderschaft in der Steiermark aktiv. Ziel beider Gruppierungen ist es, die Gesellschaft zu unterwandern. Mitglieder der Muslimbruderschaft sollen sich bereits in einer politischen Partei etabliert haben und auch schon Stellen im öffentlichen Dienst besetzen. Religionslehrer der Muslimbruderschaft gelten als besonders radikal. In den Schulen werden die Kinder von ihnen radikalisiert, einheimische Schülerinnen sollen von verschleierten radikalisierten Mitschülerinnen bereits traktiert werden, weiß der Polizeiexperte dahingehend  zu berichten.