Rückschlag für den ORF: Höchstgericht kippt GIS Gebühren für Streaming, Abmeldewelle droht

Quelle: www.hdaustria.at

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Wer ORF-Angebote nur über einen Computer mit Internetanschluss konsumiert, muss künftig keine GIS Gebühren mehr zahlen. Diese Entscheidung fällte der Verwaltungsgerichtshof im Falle des mehrjährigen Rechtsstreits eines Wieners mit dem ORF. Der ORF drängt nun auf eine Gebührenreform – finanziert er sich doch zum überwiegenden Anteil aus den GIS Gebühren und sieht jetzt seine Felle davonschwimmen.

Computer & Co. sind keine Rundfunkempfangseinrichtungen

Laut Gesetz sind GIS Gebühren zu leisten, sobald im Haushalt eine Rundfunkempfangseinrichtung betrieben wird. Die bisherige Argumentation der GIS, dass auch ein Computer diese Voraussetzung erfülle, wurde nun durch die bahnbrechende Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH) gekippt.

Im Urteil stellt der VwGH fest, dass Computer mit Internetanschluss mangels installierter Rundfunkempfangsmodule (TV- oder Radio, DVB-T-Stick) nicht als Rundfunkempfangseinrichtung zu werten seien. Demzufolge können für das Streaming von Radio- und TV-Angeboten des ORF auch keine Gebühren eingehoben werden. Dasselbe gilt nach aktueller Rechtslage auch für das Streaming über Tablet und Smartphone.

All jene Internetnutzer, die jedoch einen DVB-T-Stick, eine TV- oder Radiokarte oder sonstige stationäre Einrichtungen zum Rundfunkempfang im Haushalt verwenden, sind weiterhin gebührenpflichtig.

Betroffene können Zahlungen einstellen und von der GIS abmelden

Das ausgesprochene Urteil gilt zwar nur für den Wiener, der den Bescheid der GIS angefochten hat, andere Betroffene können jedoch im Sinne eines Präzedenzfalles darauf zurückgreifen und sich von den GIS Gebühren abmelden bzw. ihre Zahlungen einstellen. Dem ORF droht nun eine wahre Abmeldewelle. Anwalt Johannes Öhlböck, der den genannten Fall vor Gericht vertreten hatte, rät dazu, der GIS mitzuteilen, dass keine Gebührenpflicht mehr besteht. Fordert die GIS weiterhin Gebühren ein, sollte man einen Feststellungsbescheid beantragen, der dann vor Gericht gekippt werden kann.

Rückforderung von bereits geleisteten Gebühren möglich

Da GIS-Gebühren rechtlich nicht ins Zivilrecht, sondern ins öffentliche Recht fallen, greifen hier keine Verjährungsfristen. Somit kann man für sämtliche geleisteten Jahre sein Geld zurückfordern, indem man entweder wie oben beschrieben den Rechtsweg beschreitet oder aber glaubhaft machen kann, dass ORF-Angebote tatsächlich nur über Internet gestreamt wurden. Als glaubhaft gilt beispielsweise, wenn der GIS in der Vergangenheit bereits telefonisch oder schriftlich mitgeteilt wurde, dass lediglich Streaming-Angebote genutzt werden. Auch ein entsprechender Vermerk auf dem Anmeldeformular erfüllt diesen Zweck.

ORF drängt auf Gebührenreform

Zieht man in Betracht, dass die Finanzierung des ORF zu 64 Prozent aus den Einnahmen der GIS Gebühren erfolgt, wird die Sorge um sinkende Gebühreneinnahmen aufgrund einer drohenden Abmeldewelle leicht nachvollziehbar.

Für ORF-Finanzdirektor Richard Grasl passt die derzeitige Rechtsmeinung nicht mit der technischen Realität zusammen. Er plädiert dafür, die Rundfunkgebühr an den öffentlich-rechtlichen Inhalt und nicht an die technische Verbreitungsvariante zu koppeln. Laut Grasl wäre eine geräteunabhängige Haushaltsabgabe eine willkommene Lösung für den ORF. Unter dieser Haushaltsabgabe versteht man eine Medienabgabe, also Steuer, ähnlich wie in Deutschland oder in der Schweiz, die jeder Haushalt zahlen muss, egal ob Empfangsgeräte vorhanden sind oder nicht.

Von Seiten des Medienministeriums zeigt man sich hinsichtlich einer Gebührenreform zwar offen für Gespräche, mangels Konsens in der Regierung zu diesem Thema dürfte es in dieser Legislaturperiode allerdings zu keiner Entscheidung kommen.

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Konstantinopel – das Schicksal der Welt

21. April 2016 (von Niki Vogt) Die Lage um Syrien, die Türkei, den IS. Al Qaeda, die Ukraine, Rußland, Europa und den USA scheint sich mehr und mehr in eine Höllenküche zu verwandeln. Die Flüchtlingskrise sorgt für Angst. Die USA machen schwer den Eindruck, daß sie es auf einen Dritten Weltkrieg abgesehen haben. Was will Erdogan? Und welche Rolle spielt Putin?Hierzu gibt es ein paar hochinteressante Entwicklungen, die man nur einordnen kann, wenn man etwas andere Informationen kennt und gewichten kann. Im deutschsprachigen Raum erfahren wir davon nichts.

Laut der Nachrichtenseite AWD äußerte der russische Präsident Wladimir Putin sich am letzten Samstag in einer sehr eigenartigen, aber aufschlußreichen Weise zu den Vorgängen in Syrien, der Türkei und der Ukraine: Der staatliche russische Nachrichtensender Россия-24 (Rossia 24) berichtete, Wladimir Putin habe einer Delegation der Ukrainische Orthodoxen Kirche versichert, daß nichts, aber auch gar nichts die ewige Allianz des Blutes zwischen Rußland und der Ukraine erschüttern könne, auch nicht all die bösartigen Anstrengungen, die – Zitat – „die regierende Junta in Kiew“ unternehme. Der Neo-Faschismus verbreite sich in der Ukraine und von da aus über den gesamten Europäischen Kontinent wie ein infektiöser Wundbrand, so führte Putin es weiter aus. Und er setzte hinzu: „Und wir, das Volk der Russischen Föderation und die Nachkommen der Sowjetunion, sind entschlossen, diese Pest zu stoppen.“

Und er setzte hinzu: „Sollte die Türkei nicht damit aufhören, die Al Qaeda in Syrien zu unterstützen, bin ich mehr als bereit, die Aufgabe zu Ende zu bringen, die der letzte Zar Nikolaus II unvollendet hinterließ. Während des Ersten Weltkrieges wollte er [der Zar] Konstantinopel zum Christentum zurückführen und die maritime Sicherheit Rußlands schützen, indem er die Dardanellen und die Straße des Bosporus befreit. Jedoch hat ihn das Schicksal daran gehindert.“

Außerdem werde Rußland sich für die Souveränität Griechenlands über Zypern einsetzen, setzte Putin  hinzu und forderte die türkische Regierung auf, ihre jahrzehntelange Besatzung der Mittelmeerinsel zu beenden.

Weiterhin schreibt AWD in dem Bericht, daß Putin sich auf die seit fünf Jahren schwärende Krise in Syrien bezog und eine vernichtende Breitseite abfeuerte gegen die ‚erbärmlichen Träume‘ des türkischen Präsidenten von einer Wiederbelebung des toten Osmanischen Reiches durch das Unterstützen von Al Qaeda-Terroristen in Syrien und im Irak. Putin sagte, die Aussichten für eine dauerhaften Waffenruhe in Syrien blieben wegen Ankaras kriegerischer Agenda und seiner bösartigen Allianz mit Saudi-Arabien mehr als unsicher. Soweit der Bericht von AWD.

Das sind nicht nur sehr klare Worte, die in der Ukraine, beim russischen Volk und in Ankara aufmerksam zur Kenntnis genommen worden sind. Hier spielen sehr, sehr starke, lange und bedeutsame geschichtliche Strömungen eine Rolle.

Putin sagte nicht „Istanbul“. Er sagte „Konstantinopel“. Konstantinopel war und ist das eigentliche Zentrum der Orthodoxen Christenheit und die Hauptstadt des oströmischen Reiches. Konstantinopel ist nicht nur eine Stadt, die heute zufällig irgendwie Istanbul heißt. Konstantinopel ist das älteste, christliche Zentrum der Welt. Uralt. Die Stadt wurde ca 660 vor Christus von griechischen Siedlern (Dorern) gegründet und hieß „Byzantion“ (Byzanz). Der römische Kaiser und arianische Christ Konstantin machte sie 330 nach Christus zu seiner Hauptstadt. Nach dem Tode Konstantins 337 wurde die Stadt ihm zu Ehren in Konstantinopel umbenannt. Sie war befestigt wie keine andere, galt als uneinnehmbar. Sie überstand viele Belagerungen und Kriege.  Sie blieb unbesiegt (mit einer kurzen Unterbrechung im Vierten Kreuzug) und die christliche Hauptstadt des oströmischen Reiches, bis zur Eroberung durch die Osmanen 1453.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1c/Walls_of_Constantinople.JPG Die mächtigen Verteidigungsmauern von Konstantinopel. Sie nützten nichts, weil Europa sich nicht wirklich verteidigen wollte. Bild: Wikimedia commons, Bigdaddy1204, Lizenz CC BY-Sa 3.0

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Die damalige „westliche Welt“ erkannte genausowenig wie heute, daß ihre Kultur, Religion, ja, ihre Weiterexistenz durch einen expandierenden Islam bedroht war. Konstantinopel war in beklagenswertem Zustand. Die einst stolze Stadt war verarmt und nur dünn bevölkert, weil sie längst von islamischen Truppen eingekreist, das Umland besetzt, die Stadt nur auf dem Wasserweg erreichbar war. Der Sultan Murad war alt und friedfertig geworden und ließ die Stadt in Ruhe, doch sein 19jähriger Sohn Mohammed (Mehmet) war ein Christenhasser und machte sich nach Murads Tod daran, Konstantinopel zu erobern. Alle Bemühungen des damaligen, europäischen Kaisers Johannes VIII, Westeuropa vor der „Türkengefahr“ zu warnen, wurden ignoriert. Als die Belagerung begann, bat Kaiser Konstantin XI. von Konstantinopel Europa um Hilfe. Es kamen 700 Mann. 7000 Verteidiger standen gegen 150.000 Eroberer. Konstantinopel wurde durch die Dummheit und Sorglosigkeit Europas verloren. Die Türken gewannen immer weiter an Boden, bis sie vor Wien standen. Ein verzweifelter, grausamer Abwehrkampf unter Aufbietung aller Kräfte rettete Europa unter großen Opfern davor, überrannt zu werden.

Genau gesagt fokussiert sich der Beginn des neuen, osmanisch-islamischen Zeitalters mit all seinen Veränderungen im geschichtlichen Moment der Umwidmung und Umgestaltung der großen Hauptkirche des Christentums, der Hagia Sophia (heilige Weisheit) zu einer Moschee. Nach der blutigen und grausamen Eroberung durch die Osmanen wurden aus der Hagia Sophia, dem „Zentrum der christlichen Welt“, alle christliche Insignien, die gesamte Inneneinrichtung und die Glocken der Hagia Sophia zerstört, entfernt oder wurden mit Kalkputz überdeckt. Die Hagia Sophia wurde zum Zentralheiligtum, zur Hauptmoschee der Osmanen. Sie wurde zum Symbol des Sieges über die Christenheit. Der Mittelpunkt der Welt der Christen war in muslimischer Hand. Diese Eroberung und Umwandlung zur Moschee ist für den Islam so bedeutungsvoll, daß die bauliche Gestaltung der Moscheen sich fortan an dem wuchtigen Kuppelbau der Hagia Sophia mit den schlanken, hohen Eck-Minaretten orientierte.

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Die Hagia Sophia – das Zentrum der Christlichen Welt. Bild: Wikimedia commons, Arild Vågen, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Hagia Sophia war die Krönungskirche aller byzantinischen Kaiser (seit 641), sie thronte über allen anderen Kirchen als Kathedrale des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. Sie ist ein Ort, der Geschichte und Weltenläufe gesehen hat und in ganz besondererer Weise ein Symbol der Christlichen-Oikumene, der Ideen-Geschichte des Christentums und der abendländische Kultur. Trotz des Aufstiegs Roms als Zentrum der katholischen Kirche, blieb die Hagia Sophia auch während des gesamten Mittelalters ein universelles, christliches spirituelles Zentrum. Hier stand der „Omphalion“ (der Nabel der Welt), dieser Ort war die Mitte der Erde. Die Symbolkraft dieser Kirche ist auch heute noch – insbesondere für die orthodoxe Christenheit – von höchster Bedeutung.

In allen orthodoxen Kirchen wird auch heute noch täglich dafür gebetet, daß die Hagia Sophia wieder zur christlichen Kirche werde.

Wladimir Putin ist ein gläubiger, orthodoxer Christ und Unterstützer der orthodoxen Kirche.

Und Putin kündigt hier nichts weniger an, als die Rückeroberung Konstantinopels für die Christenheit.

Als orthodoxer Christ kennt Wladimir Putin auch die Weissagungen des griechisch-othodoxen Heiligen, Pater Paisios.

Zur Zeit baut sich genau das Szenario auf, das dieser Eremit und Seher, auch Einsiedler-Mönch vom Berg Athos genannt, vorausgesagt hat:

„… Der Streit wird eskalieren, wenn Griechenland die 6-Meilen Zone vor seinen Küsten zu einer 12-Meilen Zone erweitert. Dann steht der Ausbruch des Krieges kurz bevor. Die Türkei wird beim Angriff auf Griechenland fast die gesamte Flotte verlieren, aber auf Land werden sie in Richtung Thessaloniki vorstoßen. Die Stadt Xanthi muß komplett wieder aufgebaut werden. Am Anfang wird es aussehen, als ob die Türkei an jeder Front siegen wird. Die Türkei wird Krieg gegen Israel führen. Die Türkei wird Krieg gegen Rußland führen. Rußland wird die Türkei völlig vernichten. Ein Drittel des Landes geht an die Armenier, das zweite Drittel geht an die Kurden und das letzte Drittel werden die Russen an die Griechen geben – nicht weil sie wollen, sondern sie werden es müssen. Istanbul wird wieder in griechische Hände kommen und wird wieder zu Konstantinopel.

Die Europäer und die Amerikaner werden sich aus dem Konflikt zunächst raushalten. Aber nachdem immer mehr russische Streitkräfte und die russische Marine über das Schwarze Meer in Richtung Süden kommen, werden die westliche Mächte unruhig. Die Russen vernichten die Türkei und halten ihren Vormasch vor den Toren Jerusalems. Sie werden diese Zone 6 Monate lang besetzen. Die europäischen Staaten Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien, Italien und andere sowie die USA geben den Russen ein Ultimatum, sich von Israel zurückzuziehen. Das Ultimatum verstreicht, und die Russen ziehen sich nicht zurück. Das Mittelmeer füllt sich mit Flotten aus allen Nationen. Rußland fällt in Europa ein.

Literatur: Das Buch der Wahr- und Weissagungen, fünfte verbesserte Auflage von Wilhelm Clericus, mit kirchlicher Druckgenehmigung, Regensburg 1920, Verlagsanstalt G. J. Manz, Buch- und Kunstdruckerei A.-G., München-Regensburg, Hieraus:

Seite 260: „Die Slaven werden sich wieder vereinen und ein eigenes katholisch-slavisch-abendländisches großes Reich bilden, um die Türken aus Europa zu verjagen. In Konstantinopel wird der Halbmond verschwinden und das Kreuz verehrt werden. Die christliche Religion wird sich von daher über alle Länder verbreiten. Viele Grausamkeiten werden verübt werden und schreckliche Landplagen diese Länder heimsuchen.“

Seite 261: „Die aus Europa vertriebenen Türken werden sich in Afrika festsetzen. Jerusalem wird die Königstadt werden und Heil und Segen wird diese Länder dann beglücken. Der König von Ägypten wird sterben und diese Länder dann die Wohltaten von Jerusalem empfangen.“

Es gibt in den christlich-orthodoxen Ländern noch eine Weissagung: Wenn die Engel wieder in der Hagia Sophia erscheinen, wird es nicht mehr lange dauern, bis sie wieder eine christliche Kirche wird.

Restauratoren haben 2010 bei Arbeiten in der Hagia Sophia unter dem Putz und einer Metallmaske überraschend Abbild eines Engels freigelegt, die anderen drei Engel sollen noch sichtbar gemacht werden:

Dieser Seraph erschien, nachdem schadhafter Putz entfernt wurde. Bild: Wikimedia commons, Beate Paland, CC BY-Sa 3.0 Aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hierzu: „Und wo hatten die Engel sich versteckt, all die Jahre? Am 28. Mai 1453 feierte das Volk von Byzanz, erfüllt von großer Furcht, seine letzte Messe in der Hagia Sophia. Am Tag darauf ritten die Osmanen in die Stadt. Ein neues Reich war geboren. Sultan Mehmets erster Weg soll der zur Hagia Sophia gewesen sein, er ließ sie zur Moschee weihen. Ihren Namen durfte sie behalten, sogar die meisten Mosaike – nur wurden die in den nächsten Jahrhunderten überdeckt und zugepflastert.“

Die Hagia Sophia ist heute ein Museum. Die Bedeutung, die sie für den Islam und die Nachfahren der Osmanen hat, ist ungebrochen. Es gibt eine starke Bewegung. die fordert, den Bau wieder zur Moschee zu machen. Die Begründungen bestätigen die historische Bedeutung und die spirituelle Schicksalskraft der Hagia Sophia:

„Nun wollen Islamisten sie wieder ganz für sich haben. Seit vergangenem Jahr werden die Stimmen immer lauter, die die Hagia Sophia zurückverwandeln wollen in eine Moschee. Der Hauptprediger der benachbarten Blauen Moschee forderte das, ebenso wie zwei Jugendorganisationen: die nationale türkische Studentenunion (MTTB) und die Anatolische Jugendvereinigung (AGD). [ … ] Und ihr Vorsitzender sagte, man wolle „die Ketten der Hagia Sophia sprengen“. Sie sei „ein Symbol der islamischen Welt und für die Eroberung Istanbuls. Ohne sie ist die Eroberung unvollständig, und wir sind darin gescheitert, das Vertrauen von Sultan Mehmet zu ehren“. Mehmet hatte Istanbul erobert und in seinem Testament festgeschrieben, dass die Hagia Sophia „bis zum letzten Tag“ eine Moschee bleiben solle. [ … ] Der Kampf um die Hagia Sophia zeigt auch, wie sich die politischen Ideale und Sehnsüchte im Land verändert haben. Die republikanische Ideologie Atatürks gerät ins Hintertreffen, neue nationale Blaupause für viele in der Türkei ist das Osmanische Reich. Darin verbinden sich strenge Gläubigkeit und imperiales Selbstbewusstsein. Eine ideale Mischung für die neuen islamischen Eliten, die mit der Partei des Premiers Recep Tayyip Erdoğan in den vergangenen 13 Jahren immer mächtiger und lauter geworden sind. “

Quelle: Zeit Online, 7. Juni 2014: Der Sultan hat es so gewollt, Kirche, dann Moschee, jetzt Museum – und bald wieder Moschee? In Istanbul kämpfen Islamisten um die berühmte Hagia Sophia. Sie sehnen sich nach dem Osmanischen Reich.

Spiegel, FAZ , BILD ‒ Lesers Mühlen mahlen langsam, aber schrecklich »gemein«

Peter Bartels in info.kopp-verlag.de

Man ahnt es, man »weiß« es, man warnt und schreibt es. Und dann kommt alles viel schlimmer als vorher gesagt. Und dabei hatte man heimlich bis zuletzt gehofft, dass ein Wunder geschieht. Dass der innere Prophet sich irren möge. Und dann präsentiert IVW die Rechnung, die Verkaufszahlen, erstes Quartal 2016. Und es ist alles noch viel schlimmer als befürchtet: Die Auflagen der Mainstream-Blätter brechen gleich zweistellig weg. Die Leser laufen in Scharen davon …

Spiegel: minus 10,2 Prozent

Frankfurter Allgemeine: minus 8,9 Prozent

Bild: minus 10,1 Prozent

Und wenn man ‒ seriös ‒ die vor Jahr und Tag von Kai Diekmann erfundene Auflagen-Nebelkerze BZ herausrechnet, bleiben von der »gemeinsam« ausgewiesenen Bild/BZ-Auflage von 1 997 319 höchstens 1,8 Millionen »und ein paar Zerquetschte« echte Bild-Auflage übrig.

Der Bild-Totengräber hat also in 15 Jahren »Herrschaft« gut drei Millionen Käufer vertrieben.

Eine bittere Morgengabe für die von ihm journalistisch so ausdauernd »befruchtete« Nachfolgerin Tanit Koch. Und dabei hatte Bildeinmal fünf Millionen Käufer. Täglich.

Die Leserflucht ist wirklich grausam. So verliert der Spiegel, der unter Stefan Aust oft genug über eine Million pro Woche verkaufte, am POS (Point of Sale), also im Einzelverkauf, sogar 18,4 Prozent. Der unter Helmut Markwort so vehement gestartete Focus purzelt um sagenhafte 25,1 Prozent. Und der einstige »Hitler-Tagebücher«-Stern verlor plauzige 22,5 Prozent.

Aber selbst der Alpen-Pravda – der Süddeutschen Zeitung ‒ kamen noch 2,6 Prozent der ansonsten strammen (linken) Leserschaft abhanden. Die immer öfter »linkelnde« FAS (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) bekam gleich den »Schwedentrunk« kredenzt ‒ minus 11,7 Prozent. Nur noch 254 000 Blätter. Immerhin: Das einst große Schwesternblatt FAZ ist mit 252 700 jetzt etwas kleiner als das Töchterchen FAS. Man gönnt sich ja sonst nichts …

Auch die Welt wird bitter für die Zeit abgestraft, die sie bis Ende 2015 mit einem schicken Chefredakteur namens Jan-Eric Peters verplemperte: minus 10,5 Prozent. Das sind noch 180 059.Die »harte Währung«, der Einzelverkauf, machte gar 43 Prozent Miese. Bleiben netto 12 511 Exemplare. Da dürften Druck- und Lieferkosten bald den Gewinn schrammen.

Stefan Aust (70), der die Welt seit Anfang des Jahres immer öfter aus dem gurgelnden Mainstream zu rudern versucht, wird Sisyphus und Atlas gleichzeitig sein müssen, um das rettende Ufer zu erreichen; es sei denn, Springer-Vorstand Döpfner gibt ihm, was er selbst seinerzeit als Chef in die Weltstecken durfte: 50 Werbemillionen. Und wenn Aust es dann noch gelänge, das Blatt aus der pawlowschen Merkel-Unterwerfung zu lösen, dann könnte es (vielleicht) auch wieder mit dem Leser klappen …

Hier liegt für alle der Hase im Pfeffer: Weg ist weg, zurückholen kostet Geld und … Zeit. Denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er (plötzlich) die Wahrheit spricht. Wie Bild neuerdings verzweifelt immer wieder mal. Zuletzt mit Sarrazin, einem an sich verfemten Unberührbaren.

Leser, die jahrelang von Deutungsbrigaden im Sinne von Merkels Erziehungsministerium verleumdet werden ‒ »rechtes Pack«, »Dunkeldeutsche«, »Nazis« ‒, haben irgendwann die Faxen dicke. Das Geld, das sie für Bild, Spiegel, Focus, Welt oder FAZ ausgeben, können sie auch in den Garten stecken, da blühen vielleicht sogar Studentenblümchen. Oder versaufen, wenn Bayern, Borussia oder Schalke gewinnt.

Wie wenig die Meinungsoligarchen auf ihren gepolsterten Stühlen begriffen haben, dass es längst um ihren besserwisserischen Hintern geht, zeigen ein ums andere Mal die zunächst hochmütig weggewischten »Verschwörungstheorien«. Ob »Bargeldverbot«, »Migrationswaffe«, »Machtkampf ums Öl« ‒ die Deutungsdogen von Zeitung, Magazin, Fernsehen oder Rundfunk reagieren stets unisono: alles »Verschwörung«, wenn der Kopp-Verlag als Erster den Menschen reinen Wein einschenkt.

Was Provinzsozialisten und mühsam als Demokraten getarnte Exkommunisten sofort schnappatmend nach »Überwachung« und »Kündigung« der Autoren hecheln lässt. Sogar besondere Klugscheißer wie das Handelsblatt höhnten: »Verschwörungstheorien machen die Runde.« Heute? Die britische Daily Mailnennt den Flüchtlingsstrom frank und frei (soll ich sagen »ungeniert«?) eine »Massenvernichtungswaffe«.

Jahrelang haben die oberen Zehntausend von Politik und Medien auf das »Volk« eingehämmert, subkutan oder semantisch, emphatisch oder empört: Wenn ihr nicht nett seid zu den Millionen, die doch nur so leben wollen wie ihr, werden wir euch teeren und federn.

Ihr sollt zwar keine Christen mehr sein, weil die Pfaffen eh nur eure Kinder verführen. Aber ihr sollt den Glauben der Moslems ehren, Steinigung hin, Kopf ab her. Egal, ob die Kuppeln ihrer Moscheen Stahlhelme und die Minarette Bajonette sind. Ihre Frauen tragen die Burka, na und? Zieht eure Miniröcke aus … Die Moslemkinder machen Jagd auf Christen- und Judenkinder? Vorsicht, Nazi! Die meisten der Schutzsuchenden sind junge, kräftige, aber ungebildete Männer? Alles Quatsch ‒ das Fernsehen beweist es doch jeden Abend: alles Mütter mit Kindern. Die meisten Sexverbrecher sind Türken, Afghanen oder Iraker? Woher wollt ihr das wissen ‒ aus unseren Zeitungen könnt ihr das nicht haben, nie nicht …

Und dann wundern sich die Diätenkassierer, dass die SPD jetzt krachend eine Wahl nach der anderen verliert, im Hechtsprung die 20-Prozent-Marke hinter sich lässt … Dass der Türkensultan der Kanzlerin zwar (noch) die Hand gibt, ihr aber unverhohlen drohen lässt: Visafreiheit für alle Türken, oder ich jage dir Millionen weiterer Flüchtlinge auf den Hals.

Und die Chefredakteure rutschen sich auf ihrem teuren Sessel einen Wolf nach dem anderen, verscherbeln das Tafelsilber der Verlage, verschlanken die Redaktionen bis zur Magersucht. Undsuchen nach immer neuen Gründen für die Flucht der Leser. Gelernt haben sie nichts aus diesem Desaster. Im Gegenteil. Sie höhnen immer noch von hohem Ross, wie die einst seriös-konservative FAZ, die demnächst ihre letzten Leser täglich per Handschlag begrüßen kann, am 21. April.

Da tönt scheinbar listig ein Oliver Georgi auf der Netz-Titelseite unter der Überschrift »Kein Brett vorm Kopf«: »Lügenpresse!«, rufen Pegida-Demonstranten … Sie glauben, dass die Medien betrügen, verfälschen, ignorieren. »Das wollen wir nicht mehr auf uns sitzenlassen und ein für alle Mal das Gegenteil beweisen. Mit Lutz Bachmann …

… der sich seit Dienstag vor dem Dresdner Landgericht wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung verantworten muss. Natürlich berichten wir darüber, dass er auf Facebook von Flüchtlingen als ›Viehzeug‹, ›Gelumpe‹ und ›Dreckspack‹ gesprochen haben soll …« Und: »Natürlich haben wir ebenfalls mitstenografiert, dass Bachmann … nicht nur mit Zahnbürste, sondern auch mit einer schwarzen ›Zensurbrille‹ in Form eines Balkens erschien, auch wenn wir befürchten, dass seine Weitsicht dadurch möglicherweise ein wenig eingeschränkt war. Dass Bachmann oder Pegida als solche deshalb generell ein Brett vor dem Kopf hätten: So etwas würden wir hingegen nie behaupten.«

Wetten, dass der Herr Georgi sich immer noch nicht wundert, warum er am Monatsende sein Gehalt bekommt? Noch? Und wenn demnächst nicht mehr ‒ es bleibt ja noch das soziale Netz. Die »Schutzsuchenden« liegen da doch auch drin. Und die haben keinen Pfennig dafür bezahlt …

Gestern Abend wurde bekannt (Pst! Pst!), dass Greenpeace ‒ eine der Speerspitzen der »Liga der besonders guten Menschen« ‒ im Beliebtheitsranking von 98 Prozent auf 56 Prozent abgestürzt ist. Das erschüttere zurzeit die Geschäftsführung zutiefst …

Klar, der letzte Geschäftsführer der selbsternannten Retter der Menschheit kassierte über 10 000 Euro Monatsgehalt.

Zum Glück gibt es ja nicht nur Pegida und AfD, es gibt ja auch noch die ganz große Koalition von CDU, SPD, Grünen und manchmal auch wieder FDP.

Was, wenn auch diese Megakoalition irgendwann zu klein ist? Dann doch wieder: Neues Volk, gib uns vier Jahre Zeit …?!?

Prince Talks About The Illuminati & Chemtrails

Prince interviewed by Tavis Smiley in 2011.

Disclaimer: materials used to make this video are the property of the record label, artist, movie studio and publications to which photos were used.

Michael Jackson Knew That The Illuminati Was After Him º @phonchrist