Vier Inhaltsstoffe, die Ihr Gehirn vergiften

Derek Henry

»Das macht mich ganz verrückt!« Es besteht heutzutage kein Mangel an Dingen, von denen wir das Gefühl haben, sie treiben uns in den Wahnsinn. Leider jedoch gibt es einige Dinge, die genau das tatsächlich tun, und zwar schneller, als uns lieb sein kann. Sie bringen unseren Darm durcheinander, schädigen die Leber und setzen dem Gehirn zu. Diese Dinge sind das Produkt der »unendlichen Weisheit« der Menschen, und ganz offensichtlich haben sie uns schon so weit das Hirn aufgeweicht, dass wir nicht mehr klar denken können.

Wenn Ihnen Ihr Gehirn lieb ist, machen Sie um diese vier Inhaltsstoffe einen ganz, ganz weiten Bogen.

Gluten

Gluten ist ein weitverbreitetes Eiweiß. Man findet es in Weizen, Gerste, Roggen, Kamut und Dinkel. Dieses Protein bindet sich an die Dünndarmwand, wo es Störungen des Verdauungstrakts und des Immunsystems verursachen kann. Zöliakie ist die häufigste Erkrankung, die mit einer Unverträglichkeit von Gluten einhergeht. Es gibt jedoch auch eine nichtzöliakische Glutensensitivität (nach dem englischen Namen NCGS abgekürzt), und die spielt eine wichtige Rolle bei Entzündungen von Gehirn und Nervensystem.

Studien haben zahlreiche Verbindungen zwischen Glutenunverträglichkeit und Störungen in sämtlichen Bereichen des Nervensystems nachgewiesen, sei es im Gehirn, in der Wirbelsäule oder in den Nerven der Peripherie. Gluten hat sich als starker Faktor erwiesen bei psychischen Störungen, kognitiven Einschränkungen, Demenz und praktisch jeder anderen Nervenerkrankung.

Künstliche Süßstoffe

Egal ob Aspartam (oder AminoSweet), Sukralose (Splenda) oder Saccharin (Equal, Sweet ʼN Low) – weil in der Werbung immer wieder betont wird, dass sie keine Kalorien haben, sind künstliche Süßstoffe heutzutage sehr beliebt. Dabei vergiften sie seit Jahrzehnten unsere Gehirne. Aspartamist eine Mischung aus diversen Chemikalien, allen voran Asparaginsäure (eine Aminosäure, die auf Gehirnzellen erregend wirkt), Methanol und Phenylalanin.

Aspartam bildet eine Chemikalie, die stark zum Entstehen von Gehirntumoren beiträgt.

Der Verzehr von Aspartam kann eine breite Spanne von Symptomen auslösen, von Angstanfällen über Sprachstörungen und Depressionen bis hin zu Migräne. Aspartam und andere künstliche Süßstoffe findet man in Limonaden, Joghurt, Kaugummi, Saucen, Wasser mit Geschmack, Frühstücksflocken und »Light«-Produkten.

Mononatriumglutamat (MSG)

Mononatriumglutamat ist eine Art Salzkonzentrat, das dem Essen als Geschmacksverstärker beigemischt wird. Es macht den Geschmacksknospen und dem Gehirn weis, dass eine Mahlzeit köstlich schmeckt. Da MSG ein Exzitotoxin ist, bringt es aber auch das Gehirn dazu, zu große Mengen an Dopamin auszuschütten, dem Wohlfühlhormon. Das gute Gefühl verschwindet leider rasch wieder, die Nebenwirkungen jedoch bleiben. Exzitotoxine werden mit Gehirnschäden inVerbindung gebracht und mit Parkinson, Alzheimer, Demenz, multipler Sklerose, Lupus erythematodes und anderen neurologischen Erkrankungen.

Glutamat kann in sämtlichen industriell verarbeiteten Lebensmitteln auftreten, auch in vermeintlich gesunden Snacks, Salatsaucen, Grillsaucen, Brühwürfeln, Dosensuppen und Gemüsekonserven.

Raffinierter Zucker

Industriezucker hat sich zu einer der häufigsten Zutaten überhaupt in unseren Lebensmitteln entwickelt – und zu einer der gefährlichsten. Der ständige Zuckerkonsum wird mit zahlreichen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, die allesamt negative Folgen für das Gehirn haben.

Raffinierter Zucker unterdrückt das Protein BDNF, ein Wachstumshormon, das im Gehirn eine sehr wichtige Rolle spielt. BDNF sorgt dafür, dass die Neuronen im Gehirn neue Verbindungen bilden, was für das Gedächtnis ausgesprochen wichtig ist. Studien haben bei Patienten mit Depression und Schizophrenie niedrige BDNF-Werte nachgewiesen. Zuckerkonsum könnte den Zustand noch verschlechtern, indem er zu einem weiteren Absinken der Werte führt.

Raffinierter Zucker verstärkt zudem Entzündungen, die den Verdauungstrakt und das Immunsystem stören. Wird die Entzündung chronisch, steigt eventuell auch das Risiko von Depressionen und Schizophrenie. Der Psychologieprofessor Stephen Ilardi von der Uni Kansas rät Patienten mitDepression, bei ihrer Ernährung auf raffinierten Zucker zu verzichten. Diejenigen, die seiner Empfehlung gefolgt sind, berichteten von einer deutlichen Verbesserung ihres geistigen Zustands und ihrer Stimmung.

Diese Inhaltsstoffe sind vergleichsweise einfach zu vermeiden, wenn man die richtige Motivation und das richtige Wissen besitzt. Ganz einfach ist es allerdings auch wieder nicht.


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