Merkwürdig am Pariser Terror: Notärzte waren durch Großübung vorbereitet

Es ist immer der selbe Ablauf, und daher sind Falshe Flag (Geschehnisse unter falscher Flagge) Aktionen leicht zu erkennen, z. B Sandy Hooks, Boston Marathon, Flugzeugabstürze in Frankreich, Ukraine, Malaysien).
  1. Man weiß sofort, wer der/die Täter waren (oft schon vor das Attentat vorbei ist)
  2. Es wird immer der Ausweis gefunden
  3. Der Täter ist meistens tot oder macht Selbstmord
  4. Es war vor Ort immer eine Großübung
  5. Es gibt keine Fotos der Toten
  6. Alle Medien melden darüber wie verrückt (im Gegenteil zu oft wirklich großen Geschehnissen, die gar nicht oder nur sehr klein gebracht werden.)
  7. Haufenweise melden sich PoLitiker zu Wort.
  8. Es gibt Trauerminuten usw.
  9. Kontrollen werden verstärkt
Mehreres war sonderbar an den Pariser Anschlägen: Die Selbstmord-Bomber vor dem Stadion töteten „nur“ sich selbst und eine weitere Person, während andere Täter in der Konzerthalle Bataclan und in Straßencafés ein wahres Massaker anrichteten. Merkwürdig war auch, dass am morgen des Blutbads eine Terror-Übung stattgefunden hatte, die ein sehr ähnliche Szenario vorweg nahm.

Forensiker sichern Spuren auf der Suche nach den Terror-Drahtziehern (am 18. November)

Forensiker sichern Spuren auf der Suche nach den Terror-Drahtziehern (am 18. November)

Foto: Marc Piasecki/Getty Images

„Wenn man ein Blutbad anrichten will, macht man das, wenn die Zuschauer reingehen oder rauskommen“, wunderte sich ein französischer Ermittler laut Spiegel. „Wenn die Attentäter gewartet hätten, bis sie in einer Menschenmenge sind – sie hätten mindestens fünf oder sechs Personen getötet und rund 20 verletzt“, so ein Ex-Geheimdienstler gegenüber dem TV-Sender BFMTV.

Die Täter hätten in einer Menge eine Panik auslösen können, die weitere Menschenleben hätte fordern können. Doch nichts dergleichen geschah. Die Sprengstoff gefüllten Jacken der drei Selbstmord-Bomber explodierten zeitversetzt und außerhalb des Stadions und fernab von großen Menschenmengen. Einen Passanten traf es jedoch tödlich.

Es sei ein Wunder, dass es vor dem Stadion nicht mehr Opfer gab, so ein Ermittler. „Das Vorgehen der Attentäter macht überhaupt keinen Sinn.“ Wie der Spiegel berichtete, war dem Sicherheitspersonal des Fußballstadions an diesem Abend niemand Verdächtiges aufgefallen.

Sie hatten keine Eintrittskarten

Die französische Sportzeitung „L’Équipe“ berichtete, dass zwei der drei Attentäter kurz nach 21 Uhr zweimal von Ticketkontrolleuren abgewiesen wurden weil sie keine Eintrittskarten hatten. Sie schafften es nicht mal bis zur Sicherheitskontrolle des Stadions.

Bis Dienstag wurde nur einer der Selbstmordattentäter vom Stade de France identifiziert. Laut dem französischen Radiosender Europe 1 schätzten Gerichtsmediziner das Alter der anderen beiden auf „zwischen 15 und 18 Jahre“. Eine zweite Quelle gibt es dazu jedoch nicht.

Den Killern, die vor mehreren Straßencafés auftauchten und dort rund 40 Menschen erschossen, gelang die Flucht. Sie sind seitdem spurlos verschwunden. Getötet wurden allerdings die Terroristen, die im Club Bataclan ein Blutbad anrichteten. Einer von ihnen wurde von der Polizei erschossen, zwei andere sprengten sich in die Luft, als sie umzingelt waren.

Polizei und Notärzte waren vorbereitet

Wie Bloomberg berichtete, hatte am Morgen der Anschläge von Paris eine Notfallübung stattgefunden, bei der Sicherheitskräfte und Mediziner ein Szenario übten, das den Ereignissen, die Abends eintraten, merkwürdig ähnlich war. Es ging um Angriffe einer „bewaffneten Gruppe“ an „mehreren Orten in Paris“, inklusive einer fiktiven „Massenerschießung“. Das berichtete Dr. Mathieu Raux, ein leitender Pariser Notarzt. Er sagte, dass so gut wie jeder Arzt, der Freitagabend im Dienst war, an der Übung teilgenommen hatte, was die rasche und koordinierte Reaktion noch verbessert habe. In Paris arbeiten Notärzte in 24-Stunden-Schichten. Bei der Übung sei „jedes Glied in der Ablaufkette“ getestet worden. Die in Krankenhäuser eingelieferten Überlebenden profitieren davon.

Ein Artikel von Telepolis wies darauf hin, dass diese Koinzidenz von Terror-Übungen und dazu „passenden“ großen Anschlägen schon öfter zu beobachten war. Das Medium fragte deshalb beim französischen Rettungsdienst SAMU an, wie oft solche Übungen in Paris stattfinden, erhielt aber zunächst keine Antwort. Seit dem „Charlie Hebdo“-Attentat im Januar hatte es laut Berichten „regelmäßige Übungen“ für den Ernstfall gegeben.

Bei vielen großen Terroranschlägen, die in den vergangenen 15 Jahren in westlichen Metropolen stattfanden (Paris 2015, Boston 2013, Norwegen 2011, London 2005, Madrid 2004, New York und Washington 2001), hatte unmittelbar davor Übungen für ähnlich Szenarien gegeben. (Siehe genaue Ereignisse und Quellen bei Telepolis.)

Anti-Terror-Übungen sind selten

Größere Anti-Terror-Übungen sind jedoch keineswegs Tagesgeschäft, sondern finden ziemlich selten statt. In Deutschland gibt es gelegentlich Medienberichte darüber – so zum Beispiel über Frankfurt, wo im Mai 2014 eine Übung mit 500 GSG 9-Beamten durchgeführt wurde. Damals sagte ein Sprecher der Bundespolizei laut Frankfurter Rundschau: So eine große Übung gebe es nur alle Jubeljahre, sie diene dazu, die theoretischen Abläufe in der Praxis zu testen.

In Berlin wurde vor zwei Monaten ein Training veranstaltet, bei dem ein Attentat ähnlich wie bei Charlie Hebdo durchgespielt wurde. „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass einzelne zu Sturmgewehr und Handgranate greifen, um ungeschützte Ziele anzugreifen“, sagte ein Polizeisprecher dazu laut Berliner Zeitung. (rf)

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